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Dokumentenidentifikation DE202005014920U1 13.04.2006
Titel Zubereitung, insbesondere pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung
Anmelder Szaidel Cosmetic GmbH, 66892 Bruchmühlbach-Miesau, DE
DE-Aktenzeichen 202005014920
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.04.2006
Registration date 09.03.2006
Application date from patent application 21.09.2005
IPC-Hauptklasse A61K 36/00(2006.01)A, F, I, 20060131, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61K 36/82(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, DE   A61P 17/00(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, DE   A61Q 1/00(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, DE   A61Q 19/00(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, DE   A61Q 13/00(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, DE   A61K 8/97(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, DE   A61K 8/99(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, DE   A61Q 5/00(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Zubereitung, insbesondere eine pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung, die eine wäßrige Phase oder Wasser enthält. Wenigstens ein Teil der wäßrigen Phase soll dabei aus einem frisch zubereiteten wäßrigen Pflanzenauszug (oder Pflanzenextrakt) bestehen. Dieser Pflanzenauszug kann kalt zubereitet werden, vorzugsweise wird er aber durch frisches Aufbrühen geeigneter Pflanzenteile erhalten. Wie von der Chinesischen Teezeremonie her bekannt, können die gleichen Pflanzenteile dabei mehrmals hintereinander, ggf. mit verlängerten Ziehzeiten, aufgebrüht werden – es kann aber auch nur ein einziger Aufguß in entsprechend größerer Menge hergestellt und dann weiterverwendet werden.

Der auf diese Weise erhaltene Aufguß ersetzt dann wenigstens teilweise die Wasserphase einer Zubereitung, insbesondere einer pharmazeutischen, dermatologischen oder kosmetischen Zubereitung. Beispielhaft genannt seien hier pastöse bis flüssige O/W- oder W/O-Emulsionen, wie z.B. Salben, Tagescremes, Nachtcremes, Sonnenschutzcremes, Körpermilchen, Sonnenmilchen, Reinigungscremes, Reinigungsmilchen und ähnliche, pastöse bis flüssige feststoffhaltige Dispersionen, wie z.B. Gesichtsmasken, Make-ups, Abdeckcremes, Concealer, Camouflages, Cremerouges, Deodorantien und Antitranspirantien und andere. Genannt seien weiterhin auch Zubereitungen wie Gesichtswässer, Waschlotionen, Shampoos, Schaumbäder, Duschbäder, Haarkuren, Pflegespülungen für das Haar, gelartige Zubereitungen, wie z.B. sog. „Styling-Gele" oder auch wärmende oder kühlende Gele, die bei „Hexenschuß", Rheuma oder bei Sportverletzungen (Verstauchungen, Verrenkungen, Bänderdehnungen etc.) Verwendung finden können. Puderförmige Zubereitungen, wie z.B. Make-up, Rouge, Concealer, Lidschatten oder Lippenpuder, sind in Form loser oder gepreßter Puder bekannt. Sie können hergestellt werden, indem man die geeigneten und dem einschlägig befaßten Fachmann bekannten Feststoffe mit einer vorbereiteten Emulsion mischt, die Mischung dann entweder in geeignete Formen preßt und anschließend bei erhöhter Temperatur oder im Vakuum trocknet oder die erhaltene Mischung zunächst in geeigneter Weise trocknet und dann siebt oder durch Mahlen zerkleinert und sie anschließend in geeignete Behältnisse abfüllt. Die Wasserphase zur Herstellung der hierbei verwendeten Emulsion kann selbstverständlich auch hier wenigstens teilweise durch den erfindungsgemäß vorgeschlagenen, frisch zubereiteten wäßrigen Pflanzenauszug ersetzt werden. Es versteht sich von selbst, daß bei allen vorgenannten Zubereitungen der notwendige Wasseranteil auch komplett frisch zubereitetem, wäßrigen Pflanzenauszug ersetzt werden kann.

Die Herstellung von Pflanzenextrakten und ihre Verwendung in einer Zubereitung, insbesondere in einer pharmazeutischen, dermatologischen oder kosmetischen Zubereitung, ist dem einschlägig befaßten Fachmann geläufig – überwiegend jedoch bezieht er solche Pflanzenextrakte aus dem Fachhandel. Neben lipidbasierten Pflanzenextrakten, kennt der Fachmann Frischpflanzenextrakte, die durch Auspressen von frischen Pflanzenteilen erhalten werden. Bekannt sind auch sog. Tinkturen, die durch Extraktion von getrockneten Pflanzenteilen mit einer alkoholischen Lösung – vorzugsweise handelt es sich hierbei um 70 vol.% Ethanol – erhalten werden. Preiswertere Pflanzenauszüge werden erhalten, wenn man die getrockneten Pflanzenteile mit einer Mischung aus Wasser und einem Propylenglykol (1.2- oder 1.3-Propandiol) oder einem Butylenglykol (1.2-, 1.3- oder 1.4-Butandiol) mazeriert und anschließend den Extrakt von der Droge durch Filtration abtrennt. In dieser Weise gewonnene, wäßrige Frischpflanzenextrakte oder auch Tinkturen können anschließend durch Gefriertrocknung in Trockenextrakte überführt werden. In neuerer Zeit werden Pflanzenextrakte auch dadurch hergestellt, daß man getrocknete Pflanzenteile unter überkritischen Bedingungen – also bei in etwa Raumtemperatur und unter hohen Drücken – mit flüssigem Kohlendioxid extrahiert. Nach der Filtration und dem Austreiben des Kohlendioxids wird bei diesem Verfahren ebenfalls ein Trockenextrakt erhalten. Das letztgenannte Verfahren ist technisch aufwendig und muß daher einem Spezialbetrieb vorbehalten bleiben, der den hergestellten Extrakt dann als Handelsware vertreibt.

Nachteilig bei wäßrigen Auszügen von Frischpflanzen ist unter anderem, daß sie nur während der Wachstumsperiode einer Pflanzenart gewonnen werden können. Da in unserer Umwelt zudem Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Pilze) universell vorkommen, sind Pflanzenteile immer von ihnen besiedelt. Auszüge von Frischpflanzen müssen daher grundsätzlich immer ausreichend konserviert werden, wenn sie über einen längeren Zeitraum, bis zum Verbrauch, gelagert werden sollen. Werden solche Auszüge von Frischpflanzen durch Wärmebehandlung pasteurisiert, können thermoresistente Keime dennoch überleben – und spätestens beim Öffnen eines Lagerbehältnisses kann die Restmenge kontaminiert werden. Der Einsatz von Konservierungsmitteln ist also unabdingbar. Erfolgt die Herstellung des Auszugs mit einer alkoholischen Lösung, so werden Mikroorganismen durch den eingesetzten Alkohol meistens abgetötet – Alkohol als Extraktionsmittel kann seinerseits aber auch durchaus unerwünschte Bestandteile des Pflanzenmaterials herauslösen, die dann aus dem Pflanzenauszug nicht mehr entfernbar sind. Ähnlich verhält es sich bei der Mitverwendung von Propylenglykolen oder Butylenglykolen im Extraktionsmedium.

Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, vorher schonend getrocknete und ggf. fermentierte Pflanzenteile, wie Blüten, Blätter, Früchte, Samen, Stengel, Rinden oder Wurzeln ganz oder zerkleinert mit heißem, vorzugsweise siedendem Wasser aufzubrühen, diese Mischung dann einige Zeit ziehen zu lassen, die Pflanzenteile dann vom Pflanzenauszug zu trennen und dann den noch heißen Pflanzenauszug dann wenigstens teilweise direkt zur Herstellung einer Zubereitung, insbesondere einer pharmazeutischen, dermatologischen oder kosmetischen Zubereitung, zu verwenden. Das vorgenannte Pflanzenmaterial kann dabei durchaus auch mehrmals aufgebrüht werden, wobei man dann die Ziehzeiten auch zeitlich ansteigend verlängern kann. Es ist auch möglich, die zur Herstellung der Zubereitung erforderliche Wassermenge komplett durch den vorstehend beschriebenen, frisch hergestellten wäßrigen Pflanzenauszug zu ersetzen. Grundsätzlich ist es auch möglich, die vorgenannten Pflanzenteile in der notwendigen Menge in kaltem Wasser zu dispergieren und diese Mischung dann bis zum Sieden zu erhitzen, sie anschließend einige Zeit ziehen zu lassen, die Pflanzenteile dann vom Pflanzenauszug zu trennen und dann den gewonnenen Pflanzenauszug direkt weiterzuverarbeiten. Zweckmäßigerweise gibt man die Pflanzenteile in einer Menge von 0,01 bis 20 Gew.-%, bevorzugt von 0,1 bis 14 Gew.-%, ganz besonders bevorzugt von 1 bis 6 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung in ein feinmaschiges Gewebe, z.B. ein Gaze-Säckchen, um später Pflanzenteile und Extrakt leichter voneinander trennen zu können. Die vorgeschlagenen Ziehzeiten betragen dabei 30 sec bis 10 min – werden die Pflanzenteile mehrmals hintereinander aufgebrüht, so sind die Ziehzeiten jeweils um den Faktor 1,2 bis 2, vorzugsweise 1,3 bis 1,5 gegenüber der jeweiligen vorherigen Aufbrühung zu verlängern. Das vorgeschlagene Verfahren, frisch hergestellte Pflanzenauszüge direkt weiterzuverarbeiten, ist für den einschlägig befaßten Fachmann besonders vorteilhaft, da er sich vorab von der Identität, der Qualität und dem Lagerzustand des zu verarbeitenden Pflanzenmaterials selbst überzeugen kann. Qualität und Alter eines handelsüblichen Pflanzenextraktes sind ohne größeren analytisch-chemischen Aufwand dagegen nur schwer bestimmbar – insbesondere dann, wenn dem jeweiligen Extrakt eine analytisch leicht zu bestimmende Leitsubstanz bekanntermaßen fehlt. Bekannt ist zudem, daß schonend getrocknete Pflanzenteile – eine sachgerechte Lagerung vorausgesetzt – sich über einen längeren Zeitraum besser ohne merkbare Qualitätsverluste lagern lassen als fertige flüssige Pflanzenauszüge der vorgenannten Art. Derartige Flüssigextrakte stellen durchaus erwünschte Vielstoffgemische dar, in denen – wenn auch durchaus sehr langsam – chemische Reaktionen, wie Umlagerungen, Acylierungen, Veresterungen, Ringspaltungen, Racemisierungen, Oxidations- und Reduktionsreaktionen und dergl. ablaufen können. Der Wirkstoffgehalt eines handelsüblichen Pflanzenauszugs kann sich somit während einer längeren Lagerzeit auch bei sachgerechter Lagerung deutlich verringern. Ein Hersteller von Zubereitungen der vorgenannten Art wird daher derartige Pflanzenauszüge rein vorsorglich seinen Zubereitungen sehr hochdosiert zusetzen, um bei eventuellen amtlichen Probennahmen im Handel und nachfolgenden Kontrollen seiner Produkte meßbare Wirkstoffmengen vorweisen zu können, die getroffene Werbeaussagen zu stützen vermögen. Anfänglich hohe Dosierungen sind letztlich ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor und „rein vorsorgliche Überdosierungen" können bei der zufälligen Verwendung ganz frisch hergestellter Produkte Risiken für einen Verbraucher bedeuten. Somit erscheint es als besonders vorteilhaft, wäßrige Pflanzenauszüge erfindungsgemäß frisch herzustellen und direkt anschließend zu fertigen Zubereitungen der vorgenannten Art weiterzuverarbeiten.

Zur Herstellung der vorgenannten, frischen wäßrigen Pflanzenauszüge eigenen sich die Blätter des Teestrauchs (Camellia chinensis), die getrocknet als „grüner Tee" und fermentiert und getrocknet als „schwarzer Tee" im Handel sind. Selten und teuer im Handel sind die Knospen des Teestrauchs als „weißer Tee" erhältlich. Getrocknete Teeblätter enthalten u.a. Stickstoffsubstanzen, Coffein, Flavone, Bitterstoffe und Gerbsäuren als Inhaltsstoffe. Geeignet sind auch die Blätter des Matebaums (Ilex parguayensis), die getrocknet oder getrocknet und geröstet im Handel erhältlich sind. Die Blätter enthalten Coffein, Tannin, verschiedene Zucker, Zitronensäure, Cholin sowie Salze des Kaliums und des Magnesiums. Ferner die Blätter des Eukalyptusbaums (Eucalyptus globulus), die reich sind an etherischen Ölen und Eukalyptol sowie Bitterstoffen, die Blätter des Tempelbaums (Ginkgo biloba), die Flavonglykoside und Bitterstoffe enthalten, die Blätter und die Rinde der Zaubernuß (Hamamelis virginiana), reich an glykosidischen Gerbstoffen und Bitterstoffen, die Blätter der Pfefferminze (Mentha piperita), die etherische Öle und Menthol sowie Gerbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die Blätter des Salbei (Salvia officinalis), die ebenfalls etherische Öle sowie Gerbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die Blätter der Melisse (Melissa officinalis), die neben Gerb- und Bitterstoffen etherische Öle mit mikrobistatischer Wirkung (Citral, Citronellal, Linalool und Geraniol) enthalten, Isländisch Moos (Lichen islandicus), das mikrobistatische Flechtensäuren (Ursinsäure), Enzyme und Vitamine enthält und letztlich auch die Blätter des südafrikanischen Rotbusches oder Rooibos (Aspalatus linearis).

Weiterhin geeignet sind die getrockneten Blüten der nachfolgend genannten Pflanzen: Kamille (Matricaria chamomillae), Sommerlinde (Tilia platyphyllos Scopoli), Hibiskus oder Rote Malve (Hibiscus sabdariffa), Lavendel (Lavandula angustifolia), Eibisch oder Weiße Malve (Althea officinalis), Ringelblume (Calendula officinalis), Schafgarbe (Achillea millefolium), Stockrose (Althea rosea), die Blütenblätter der Sonnenblume (Helianthus annuus), Römische Kamille (Anthemis nobilis), Arnika (Arnica montana), Hopfendolden (Humulus lupulus) und andere.

Ferner möglich ist auch die erfindungsgemäße Verwendung der Früchte und auch der Samen der Heckenrose oder Hagebutte (Rosa canina), der Heidelbeere (Vaccinum myrtillus), Fenchel (Foeniculum vulgare), Eberesche (Sorbus aucuparia) und andere.

Verwendung finden können schließlich auch getrocknete Wurzeln von Ginseng (Panax ginseng), Wegwarte (Cichorium intybus), Tormentill (Potentilla erecta), Bibernelle (Pimpinella major, Löwenzahn (Taraxacum officinale), Quecke (Agropyron repens), Sassafras (Sassafras albidum) und andere.

Die vorstehende Aufzählung erfolgt beispielhaft und ist keinesfalls abschließend. Selbstverständlich können die vorgenannten Pflanzenteile auch, entsprechend den beabsichtigten Verwendungszweck, miteinander gemischt, zu einem frisch zubereiteten wäßrigen Pflanzenauszug verarbeitet und dann direkt zur Herstellung einer Zubereitung, insbesondere einer pharmazeutischen, dermatologischen oder kosmetischen Zubereitung verwendet werden, wobei dann wenigstens ein Teil der in der genannten Zubereitung enthaltenen Wassermenge durch diesen frisch zubereiteten wäßrigen Pflanzenauszug ersetzt wird. Besonders vorteilhaft ist es, wenn man wenigstens eine weitere Teilmenge der in der genannten Zubereitung enthaltenen Wassermenge durch einen handelsüblichen Wein, insbesondere Weißwein oder Rosewein aus Weintrauben ersetzt. In Fällen in denen die intensive Eigenfarbe keinen störenden Einfluß auf die Farbe einer Zubereitung hat, kann selbstverständlich auch ein Rotwein zugesetzt werden.

Zur Herstellung der vorgenannten Zubereitungen werden im wesentlichen übliche, dem Fachmann geläufige Rohstoffe verwendet, wie z.B. oberflächenaktive Substanzen, die man, in Abhängigkeit von ihrem HLB-Wert als „Emulgatoren", „Tenside" oder auch als „Lösungsvermittler" bezeichnet. Sie können, je nach ihrer chemischen Natur, anionisch, kationisch, amphoter oder nichtionogen sein. Ferner werden Lipide wie pflanzliche, tierische oder synthetische Triglyceride, Fettsäuren, Fettalkohole, mittel- bis langkettige Ester aus Alkoholen mit Kettenlängen von 6 bis 24 Kohlenstoffen und Fettsäuren mit Kettenlängen zwischen 12 und 24 Kohlenstoffen, Wachse, Mineralöle, Paraffine und Paraffinwachse, Verdickungsmittel, Gelbildner, Färbemittel, wie natürliche oder synthetische Farbstoffe, anorganische und/oder organische Pigmente, wasserunlösliche Verlackungen organischer Farbstoffe, Puderrohstoffe, wasserlösliche, in Wasser dispergierbare und/oder in Wasser unlösliche Polymere, Antioxidantien, Konservierungsmittel, Komplexbildner, Mittel zur Regulierung des pH-Wertes, Polyglykole, Selbstbräuner, Lichtschutzmittel, Feuchtigkeitsspender und sonstige, in pharmazeutischen, dermatologischen oder kosmetischen Zubereitungen übliche Inhaltsstoffe. Ihre Verwendung und Einsatzmenge kann durch die jeweilige nationale Gesetzgebung, z.B. in Deutschland und den Ländern der Europäischen Union durch die Negativliste und die Positivlisten der Kosmetik-Verordnung resp. die EEC Cosmetic Directive reguliert oder reglementiert sein. Liegen innige Mischungen zweier üblicherweise nicht ineinander löslicher Phasen vor, so spricht man üblicherweise von „Dispersionen" – dieser Begriff sollte beibehalten werden, wenn eine solche Mischung aus einer Lipidphase, einer wäßrigen Phase und darin fein verteilten Feststoffen besteht. Liegt eine innige Mischung vor aus einer wäßrigen und einer Lipidphase in feiner Verteilung vor, so bezeichnet man dies gemeinhin als „Emulsion". Eine weitere Unterscheidung ergibt sich daraus, welches die kontinuierliche (äußere) Phase und welches die disperse (innere) Phase ist – man unterscheidet dann nach „Wasser-in-Öl" (W/O)- oder „Öl-in-Wasser" (07W)-Emulsion.

Folgende, nur beispielhaft genannte Rohstoffe eignen sich zur Herstellung der erfindungsgemäßen Zubereitungen, insbesondere von pharmazeutischen, dermatologischen oder kosmetischen Zubereitungen. Zur Kennzeichnung der Rohstoffe werden im Handel eingeführte Freinamen oder die dem einschlägig befaßten Fachmann geläufigen „INCI-Namen" verwendet:

A. Anionische oberflächenaktive Substanzen

Kalium-, Natrium-TEA-Salze von geradkettigen, gesättigten oder einfach ungesättigten Fettsäuren mit Kettenlängen zwischen 12 und 22 Kohlenstoffatomen, wie z.B. Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Palmitoleinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Behensäure, Erucasäure oder Mischungen daraus, Salze von Sulfonsäuren und von Schwefelsäureestern, wie z.B. Natrium-Cetearylsulfat, Natrium-Laurethsulfat, Natrium-Laurylsulfat, Ammonium-Laurylsulfat, Ammonium-Laurylsulfat, Natrium-Myrethsulfat, TEA-Laurethsulfat, MIPA-Laurethsulfat, Magnesium-Laurethsulfat, Sarcosinate, wie z.B. Natrium-Lauroylsarcosinat, TEA-Lauroylsarcosinat oder Natrium-Cocoylsarcosinat, Sulfosuccinate, wie z.B. Dioctylnatriumsulfosuccinat, Dinatriumlaurethsulfosuccinat, Dinatriumlaurylsulfosuccinat oder PEG-5 Laurylcitrat Sulfosuccinat

B. Kationische oberflächenaktive Substanzen

Kationische oberflächenaktive Substanzen weisen wenigstens ein N-Atom auf, an welches vier Alkyl- und/oder Arylgruppen kovalent gebunden sind. Dieses quaternisierte Stickstoffatom weist somit eine positive Ladung auf, die unabhängig ist vom pH-Wert. Zu dieser Stoffklasse gehören Alkylbetain und Alkylamidopropylbetain. Weiterhin quartäre Tenside wie z.B. quaternäre Ammoniumverbindungen aus der Gruppe der Benzyltrialkylammoniumhalogenide und Alkyltrialkylammoniumhalogenide, insbesondere Benzyldimethylstearylammoniumchlorid oder Cetyltrimethylammoniumchlorid, Alkylpirimidiniumhalogenide, wie z.B. Lauryl- oder Cetylpyrimidiuniumchlorid oder -bromid, Imidazolderivate und Aminoxide.

C. Amphotere oberflächenaktive Substanzen

Genannt, weil vorteilhaft einzusetzen sind amphotere Tenside aus der Gruppe der Acyl-/dialkylethylendiamine oder der N-Alkylaminosäuren, wie z.B. Natriumacylamphoacetat, Dinatriumacylamphodiacetat oder Natriumacylamphopropionat, resp. Aminopropylalkylglutamid, Natriumalkylimidodipropionat oder Lauroamphocarboxyglycinat.

D. Nichtionogene oberflächenaktive Substanzen

Vorteilhaft einzusetzende nichtionogen oberflächenaktive Substanzen unter den Umsetzungsprodukten von Alkoholen, Carbonsäuren und Estern mit Ethylenoxid, Propylenoxid, Glycerin oder Sorbitan zu finden sind. Diese Umsetzungsprodukte kann man den Estern und Ethern zurechnen. Beispielhaft erwähnt seien hier PPG-5-Laureth-5, PPG-2-Ceteareth-9, Laureth-12, Ceteareth-12, Ceteareth-20, Ceteareth-30, Oleth-10, Coceth-8, PEG-20-Glycerylstearat, Glycerylstearat, PEG-3-Distearat, PEG-40 Ricinusöl, PEG-40 hydriertes Ricinusöl, PEG-7 Glycerylcocoat, PEG-20 Stearat, PEG-40 Stearat, ethoxyliertes Soja-Sterol, Sorbitansesquioleat, Sorbitanstearat, ethoxylierte oder propoxylierte Triglyceridester, ethoxyliertes oder propoxyliertes Lanolin, ethoxylierte Polysiloxane, Sucroseester, Monoglycerinester, Diglycerinester, Polyglycerinester. Weiterhin zu erwähnen sind Alkanolamide, wie z.B. Cocamide MEA, Cocamide DEA, Lauramide MEA, Lauramide DEA, Lauramide MIPA, Oleamide DEA, Stearamide MEA, Linolamide DEA oder Mischungen der genannten Substanzen.

E. Triglyceride und sonstige Fettsäureester

Vorteilhaft einzusetzen sind pflanzliche Öle wie Avocadoöl, Babassuöl, Cocosöl, Erdnußöl, Haselnußöl, Macadamianußöl, Nachtkerzenöl, Olivenöl, Rapsöl, Ricinusöl, Sesamöl, Sonnenblumenöl, Süßmandelöl, Traubenkernöl, Sojaöl, Walnußöl Weizenkeimöl, Capryl-/Caprinsäure Triglycerid, Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Butylstearat, Octylstearat, Hexyllaurat, Cetearyl-isononanoat, Isostearyl-isostearat oder Mischungen der genannten Substanzen.

F. Wachse und wachsartige Substanzen

Oleyloleat, Myristylmyristat, Cetylpalmitat, Jojobaöl, hydriertes Jojobaöl, Lanolinöl, Lanolin, Bienenwachs, Carnaubawachs, Candelillawachs, Japanwachs, Ouricurriwachs, Reiswachs, Paraffinwachse, mikrokristallines Wachs, Montanwachse, Fischer-Tropsch-Wachs oder Mischungen der genannten Substanzen.

G. Färbemittel und Puderohstoffe

Vorteilhaft einsetzbar sind Färbemittel im Rahmen der durch die nationalen Gesetzgebungen festgesetzten Einsatzgebiete und Mengenregelungen, wie z.B. Titandioxid, Eisenoxide, Chromoxidgrün, Chromoxidhydratgrün, Ultamarin, Ferric Blue, Kohlenstoff, Manganviolett, Carmin, Krapplack, Aluminium-, Barium-, Calcium-, Strontium-, und Zirkonium-Lacke organischer Färbemittel, plättchenförmige Metallpulver von Aluminium, Bronze, Messing, Kupfer oder Gold, Glasplättchen, Glimmer, Bismuthoxichlorid als Perlglanzpigmente, wobei die Glasplättchen, Glimmer und Bismuthoxichloridpartikel mit Titandioxid und zusätzlich mit weiteren aus den oben genannten Metalloxiden beschichtet sein können oder Mischungen der vorgenannten Färbemittel. Als Puderrohstoffe können vorteilhaft eingesetzt werden feinteiliges Talkum, Kaolin, Bolus alba oder rubra, Heilerde, Stärke und Stärkederivate, Bornitrid, Polyethylenpulver, Nylonpulver, PTFE-Pulver oder Mischungen der genannten Substanzen, ggf. auch in Abmischung mit den vorgenannten Färbemitteln. Für Lichtschutzmittel, insbesondere sog. „Sunblocker" eigenen sich in besonderer Weise sehr feinteilige Pigmente, sog. „Nanopigmente" mit mittleren Teilchengrößen im Bereich um 10 bis 20 nm, wie z.B. Titandioxid, Zinkoxid oder Ceroxid, die die Zubereitungen selbst nicht anfärben, Lichtstrahlen nahezu aller Wellenbereiche sehr stark reflektieren.

H. Feuchtigkeitsspender

Als Feuchthaltemittel und Feuchtigkeitsspender für die Haut sind vorteilhaft einsetzbar Substanzen wie beispielsweise Propylenglykol (1.2- oder 1.3-Propandiol), Dipropylenglykol, Tripropylenglykol, Butylenglykole (1.2-, 1.3- oder 1.4-Butandiol), Hexylenglykole (Hexandiole), Sorbitol, Mannitol, Xylitol, Pantothenol, Mono-, Di-, Tri- oder Polysaccharide, beispielsweise Fructose, Glucose, Sucrose, Trehalose, Naturstoffe wie Hyaluronsäure, Chitosan, Honig, Ahornsirup, Harnstoff, Glycin, &agr;-Hydroxysäuren und ihre Salze, beispielsweise Milchsäure, Natriumlactat, Zitronensäure, Natriumcitrat, Natriumpyrrolidoncarbonsäure und Mischungen daraus.

I. Sonstige Rohstoffe

Vorteilhaft einsetzbar sind ferner die in der jeweiligen nationalen Gesetzgebung zugelassenen Konservierungsmittel, Antioxidantien und Lichtschutzmittel (wirksam im Bereich der UV-A und UV-B Strahlung) im Rahmen der zugelassenen Höchstmengen, Mittel zur Regulierung des pH-Wertes, wie z.B. Salzsäure oder Zitronensäure oder Basen, wie z.B. Triethanolamin, Monoisopropanolamin oder QUADROL®, Komplexierungsmittel, Siliconverbindungen, wie z.B. flüchtige oder nichtflüchtige lineare oder cyclische Siliconöle wie Dimethylpolysiloxane (Dimethicone), Triphenylmethylpolysiloxane, Cyclomethicone, Alkyldimethylpolysiloxane, (Dimethiconecopolyol) ethoxyliertes Siliconöle, Silicongummis und Siliconharze und ferner z.B. Dinatrium-EDTA, NTA, natürliche oder naturbasierte Riechstoffe, Riechstoffkompositionen, Seidenproteine, Tocopherol oder Tocopherolacetat, Vitamin-A-palmitat, &bgr;-Carotin, sog. Vitamin F, Vitamin H, Vitamin C und seine Derivate, Azulen, &agr;-Bisabolol, Farnesol und andere, dem Kosmetik-Fachmann geläufige Rohstoffe und Hilfsstoffe.

Die Erfindung soll nun anhand der nachfolgenden Beispiele näher erläutert werden, wobei die angeführten Beispiele die vorliegende Erfindung verdeutlichen, ohne sie einzuschränken. Die Mengenangaben erfolgen dabei in Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der jeweiligen Zubereitung. Die angegebenen Mengenangaben können im Einzelfall leicht über- oder unterschritten werden, wobei dennoch erfindungsgemäße Zubereitungen erhalten werden. Dies kommt angesichts der breit streuenden Vielfalt an geeigneten Komponenten derartiger Zubereitungen für den einschlägig befaßten Fachmann keinesfalls unerwartet, so daß er weiß, daß bei solchen Über- oder Unterschreitungen das Gebiet der vorliegenden Erfindung nicht verlassen wird.

Nachstehend eine allgemeine Herstellvorschrift für flüssige und pastöse Emulsionen, z.B. Reinigungsmilchen, Körpermilchen, Sonnenmilchen, cremeförmige Emulsionen, cremeförmige Gesichtsmasken, Make-ups und dergleichen:

Zur Herstellung von 100 kg einer erfindungsgemäßen Zubereitung werden etwa 60 kg entmineralisiertes und entkeimtes Wasser benötigt. Wird eine größere Wassermenge benötigt als in dieser allgemeinen Vorschrift angegeben, wird dann selbstverständlich eine entsprechend angepaßte Menge des Pflanzenauszugs hergestellt. Diese Wassermenge wird zum Sieden erhitzt, während parallel die Fettphase und die Wirkstoffphase zur Herstellung dieser Creme vorbereitet und auf eine Temperatur von 70–75 °C gebracht wird. 1,5 kg grüner Tee (Oolong) werden in einen feinmaschigen Gazesack gefüllt, der zugebunden wird, dann wird der Tee mit dem siedenden Wasser überbrüht und in einem temperierbaren Kessel 4–5 min ziehen lassen. Dann wird der Gazesack herausgenommen, der frisch zubereitete Pflanzenauszug heiß filtriert und in eine geeignete Vakuum-Prozeßanlage überführt. Alternativ kann man den Tee mit 30 kg siedendem Wasser überbrühen und 3 min ziehen lassen, verfahren wie oben, dann den grünen Tee nochmals mit 30 kg siedendem Wasser überbrühen und 5 min ziehen lassen und weiterverfahren wie oben und die vereinigten Mengen an frisch zubereitetem Pflanzenauszug dann weiterverarbeiten. Der Pflanzenauszug sollte in der Prozeßanlage jetzt noch eine Temperatur von 75–80 °C aufweisen, ansonsten ist er wieder auf diese Temperatur zu bringen. Man legt jetzt an die Prozeßanlage ein leichtes Vakuum an und saugt die heiße Fettphase ein. Man emulgiert nun etwa 5 min, kühlt die Mischung auf etwa 45 °C ab, homogenisiert nun mit einem schnellaufenden Zwangsmischer etwa 5 bis 10 min, nach Erfordernis und entlüftet den Ansatz. Nun kühlt man weiter ab bis auf etwa 35–38 °C, setzt jetzt die temperaturempfindlichen Rohstoffe zu, homogenisiert nochmals kurz, entlüftet den Ansatz, kühlt ab bis auf Raumtemperatur und trägt die fertige Zubereitung aus in Lagerbehälter. Ergeben sich Abwandlungen dieser allgemeinen Verfahrensweise, so werden sie in den nachfolgenden Beispielen gesondert erwähnt.

Wie oben bereits ausgeführt, können auch Mischungen unterschiedlicher Pflanzenteile in der vorbeschriebenen Weise zu einem Pflanzenauszug verarbeitet oder nur eine Teilmenge des zur Herstellung der pharmazeutischen, dermatologischen oder Zubereitung erforderlichen Wassermenge durch den frisch zubereiteten Pflanzenauszug ersetzt werden – erfindungswesentlich ist dabei, daß die Weiterverarbeitung in der vorbeschriebenen Weise und ohne zeitlichen Verzug erfolgt. Beispiel 1 (Tagescreme – O/W-Emulsion) frischer wäßriger Pflanzenauszug (aus Oolong-Tee) 60,000 Glycerin, DAB, Ph. Eur. III, 86 % 2,200 d-Panthenol 1,000 Natriumpyrrolidoncarbonsäure 50 % 3,500 Aloe vera Trockenextrakt 1:200 0,100 Sorbitol 70 % 2,500 Natriumchlorid, reinst 0,050 Allantoin 0,200 Polyglyceryl-3-Methylglucose Distearat 4,500 PEG-16 Soja-Sterol 1,100 Cety-Stearylalkohol 4,000 Bienenwachs 2,000 Apfelblütenwachs 1,500 Capryl-/Caprinsäuretriglycerid 5,000 Octyldodecanol 2,500 Myristylmyristat 2,000 Nachtkerzenöl 3,000 Ethylhexyl Methoxycinnamat 0,500 Dimethylsiloxan, 350 cst 0,400 Tocopherolacetat 0,400 Seidenextrakt, wäßrig 1,500 Na-Hyaluronat 0,150 Phenoxyethanol 0,500 Phenonip® 0,800 Coenzym Q-10 0,100 DMDM-Hydantoin 0,300 Riechstoffkombination 0,200

Die Herstellung erfolgt in der oben beschriebenen Weise, Der pH-Wert der Zubereitung wird mit 50 %-iger Zitronensäurelösung auf 5,5 bis 5,8 eingestellt. Beispiel 2 (Hand- und Body-Lotion – O/W-Emulsion) frischer wäßriger Pflanzenauszug (Mischung) 80,000 1.2-Propandiol 2,000 Natriumlactat, reinst, 50 % 2,500 Carbopol 940® 0,250 Natriumhydroxidlösung, 50 % 0,050 Waldhonig 3,200 PEG-20-Glycerylstearat 2,000 Ceteareth-20 0,600 Jojobaöl 2,800 Sojaöl, raffiniert 2,700 Dimethylsiloxan, 350 cst 0,250 Tocopherolacetat 0,200 Bienenwachs 1,500 Cetylstearylalkohol 0,550 Phenonip® 0,800 DMDM-Hydantoin 0,300 Vitamin-A-palmitat 0,150 Riechstoffkombination 0,150

Zur Zubereitung des frischen Pflanzenauszugs wird eine Mischung aus 1,200 kg Oolong-Tee (Camellia chinensis), 0,800 kg Kamillenblüten (Flores chamomillae) und 0,500 kg Ginkgo-Blätter (Folia Ginkgo bilobae) mit 40 kg siedendem Wasser (entmineralisiert und entkeimt) wie oben beschrieben aufgebrüht und 6 min ziehen lassen, der erhaltene Pflanzenauszug abgetrennt, die Pflanzenmischung dann nochmals mit 45 kg siedendem Wasser aufgebrüht, 9 min ziehen lassen. Danach wird wie oben beschrieben weiterverfahren. Die Erstmenge an frisch hergestelltem Pflanzenauszug wird aus der zweiten Teilmenge auf 80,000 kg ergänzt und umgehend weiterverwendet. Der pH-Wert der fertigen kosmetischen Zubereitung wird dann später in geeigneter Weise auf 6,6 bis 6,8 eingestellt. Beispiel 3 (Creme-Maske – O/W-Emulsion) frischer wäßriger Pflanzenauszug 35,000 Waldhonig 3,500 Diglycerin, 80 % 2,000 Heilerde 8,000 Kaolin 3,200 Titandioxid 0,800 PEG-25 Sojasterol 4,500 PPG-2-Ceteareth-9 2,000 Macadamianußöl 3,500 Süßmandelöl 5,500 Octyldodecanol 5,000 Weizenkeimöl 2,000 Japanwachs 4,500 Bienenwachs 2,000 Cetylpalmitat 2,500 Weißwein (Riesling) 15,000 Phenoxyethanol 0,500 Methylparaben 0,150 Propylparaben 0,100 DMDM-Hydantion 0,100 Salbeiöl 0,100 Rosmarinöl 0,050

Zur Zubereitung des frischen Pflanzenauszugs wird eine Mischung aus 1,000 kg Kamillenblüten (Flores chamomillae), 0,900 kg Oolong-Tee (Camellia chinensis) und 0,200 kg Isländisch Moos (Lichen islandicus) mit 37 kg siedendem Wasser (entmineralisiert und entkeimt) wie oben beschrieben aufgebrüht und 10 min ziehen lassen, von dem erhaltenen Pflanzenauszug werden 35 kg in der vorbeschriebenen Weise weiterverwendet. Waldhonig, Diglycerin, Heilerde, Kaolin und Titandioxid werden zu dem frisch zubereiteten Pflanzenauszug gegeben und darin dispergiert, dann wird in der üblichen Weise, wie oben beschrieben, eine Emulsion hergestellt. Der pH-Wert der fertigen Gesichtsmaske wird dann später in geeigneter Weise auf 5,8 bis 6,2 eingestellt. Beispiel 4 (Creme-Make-up – O/W-Emulsion) frischer wäßriger Pflanzenauszug 56,000 1.3-Butandiol 2,000 Glycerin, DAB, Ph. Eur. III, 86 % 2,300 Mannitol, 50 % 2,500 Carboxymethylcellulose 0,300 Quaternium-18 Hectorit 0,200 Titandioxid 2,300 Mica 4,000 rotes Eisenoxid 1,400 gelbes Eisenoxid 2,700 schwarzes Eisenoxid 0,800 PEG-40 Castor Oil 3,700 Natrium-cetearylsulfat 1,500 Myristyl-myristat 2,500 Ozokerit, Fp. 70–75 °C 1,800 Jojobaöl 4,500 Cetearylalkohol 1,300 Dimethylsiloxan, 350 cst 0,300 Dinatrium-EDTA 0,250 Decamethylcyclopentasiloxan 7,500 Phenoxyethanol 0,300 Phenonip® 0,500 DMDM-Hydantoin 0,100 Riechstoffmischung 0,250 &agr;-Tocopherol 0,100

Zur Zubereitung des frischen Pflanzenauszugs wird eine Mischung aus 0,800 kg Kamillenblüten (Flores chamomillae), 1,000 kg schwarzem Tee (Camellia chinensis) und 0,600 kg Blüten von Ringelblumen (Flores Calandulae) mit 60 kg siedendem Wasser (entmineralisiert und entkeimt) wie oben beschrieben aufgebrüht und 8 min ziehen lassen, von dem erhaltenen Pflanzenauszug werden 56 kg in der vorbeschriebenen Weise weiterverwendet, dann wird analog zu der unter Beispiel 3 angegebenen Herstellungsweise verfahren. Der pH-Wert der fertigen Make-up Zubereitung wird in geeigneter Weise eingestellt auf 6,2 bis 6,5. Zur Abrundung der Rezeptur können wahlweise noch kosmetische oder dermatologische Wirkstoffe zugesetzt werden. Beispiel 5 (Nachtcreme/Nährcreme – W/O-Emulsion) frischer wäßriger Pflanzenauszug 55,000 Waldhonig 3,500 Glycerin, DAB, Ph. Eur. III, 86 % 2,300 Xylitol 2,200 Aloe vera Trockenextrakt 1 : 200 0,200 d-Panthenol 50 % 1,000 Polysorbat-80 2,700 PEG-5 Soja-Sterol 1,600 Lanolin raffiniert, hell 3,500 Isostearyl Diglyceryl Succinat 0,500 Macadamianußöl 5,000 Sheabutter 1,500 Avocadoöl 3,500 Avocadin (Unverseifbares des Avocadoöls) 0,500 Weizenkeimöl 2,000 Traubenkernöl 2,000 Haselnußöl 1,200 Ouricurriwachs 2,500 Reiswachs 2,700
Beispiel 5 (weiter) Karottenöl (öliger Extrakt) 1,500 Calendulaöl (öliger Extrakt) 1,300 d,l-Tocopherylacetat 0,500 Vitamin-A-palmitat 0,250 Phenoxyethanol 0,400 Methylparaben 0,150 Propylparaben 0,050 Natrium-Hyaluronat 0,150 &agr;-Bisabolol 0,250 Riechstoffkombination 0,250

Zur Zubereitung des frischen Pflanzenauszugs wird eine Mischung, bestehend aus 1,300 kg Oolong-Tee (Camellia chinensis), 0,500 kg Blättern des südafrikanischen Rotbusches (Aspalatus linearis), 0,700 kg Rinden der Zaubernuß (Cortex Hamamelidis) und 0,250 kg Hopfendolden (Flores Humuli lupuli) mit 57 kg siedendem Wasser (entmineralisiert und entkeimt) wie oben beschrieben aufgebrüht und 10 min ziehen lassen, von dem erhaltenen Pflanzenauszug werden 55 kg in der vorbeschriebenen Weise weiterverwendet. Die Fettphase wurde zwischenzeitlich vorbereitet und in einer Vakuum-Prozeßanlage aufgeschmolzen und auf 75–80 °C erhitzt. Es wird ein leichtes Vakuum angelegt und der frisch zubereitete Pflanzenauszug, der auf etwa 75 °C gehalten wurde eingesaugt. Dann wird in üblicher Weise weiterverfahren, abgekühlt und nachhomogenisiert, bei etwa 38 bis 40 °C werden dann die restlichen Rohstoffe zugefügt und nach nochmaligen kurzen Homogenisieren auf Raumtemperatur abgekühlt und ausgetragen. Durch die Verwendung von Blättern des Rotbusches erhält der frisch zubereitete Pflanzenauszug eine kräftige braune Farbe und die fertige Zubereitung damit einen deutlichen Farbstich – sofern das als störend empfunden wird, können die Blätter des Rotbusches auch durch Kamillenblüten ersetzt werden. Beispiel 6 (Haut & Haar Duschgel) frischer wäßriger Pflanzenauszug 50,000 Natrium Myrethsulfat 15,000 Cocoamidopropylbetain 3,000 Natrium-Lauroylsarcosinat 5,000 Dinatrium-EDTA 0,100 Polyquaternium-10 0,200 Oleamide DEA 1,800 Sorbitol, 70 % 3,000 Phenoxyethanol 0,500 DMDM-Hydantoin 0,100 PEG-40 hydriertes Ricinusöl 0,800 Mentyllactat 0,150 Riechstoffmischung 0,350 Natriumchlorid, rein 1,000 Wasser, entmineralisiert 19,000 Farbstofflösung q.s.

Zur Zubereitung des frischen Pflanzenauszugs wird eine Mischung, bestehend aus 1,000 kg Oolong-Tee (Camellia chinensis), 1,500 kg Blättern der Pfefferminze (Folia Menthae piperitae) mit 53 kg siedendem Wasser (entmineralisiert und entkeimt) wie oben beschrieben aufgebrüht und 8 min ziehen lassen, von dem erhaltenen Pflanzenauszug werden 55 kg in einem Rührbehälter vorgelegt, dann werden die im Beispiel 6 im ersten Absatz genannten Rohstoffe unter Rühren zugesetzt. Die im 2. Absatz genannten Rohstoffe werden separat gemischt und unter Rühren zum Ansatz gegeben. Das Natriumchlorid wird in der Restmenge Wasser gelöst und zum Ansatz gegeben, der dann nach Belieben eingefärbt werden kann. Durch Variation der Mengen an Natriumchlorid und Oleamide DEA kann die Viskosität der Zubereitung variiert werden. Beispiel 7 (Gesichtswasser) frisch zubereiteter Pflanzenauszug 40,000 Weißwein (Riesling) 30,000 Natriumpyrrolidoncarbonsäure 50 % 1,500 Waldhonig 0,600 Allantoin 0,150 Xylitol 1,200 Aloe vera Trockenextrakt 1 : 200 0,050 Ethanol, kosmetisch vergällt 5,000 PEG-40 hydriertes Ricinusöl 0,700 Mentyllactat 0,020 Phenoxyethanol 0,300 Methylparaben 0,100 DMDM-Hydantion 0,050 Thymianöl 0,070 Salbeiöl 0,080 Rosmarinöl 0,030 &agr;-Bisabolol 0,150 Farbstofflösung q.s.

Zur Zubereitung des frischen Pflanzenauszugs wird eine Mischung, bestehend aus 1,200 kg Oolong-Tee (Camellia chinensis), 0,800 kg Blättern der Melisse (Folia Melissae) mit 42 kg siedendem Wasser (entmineralisiert und entkeimt) wie oben beschrieben aufgebrüht und 8 min ziehen lassen, von dem erhaltenen Pflanzenauszug werden 40 kg in einem Rührbehälter vorgelegt und abkühlen lassen auf etwa 35 °C, dann werden die im 1. Absatz des Beispiels 7 genannten Rohstoffe unter Rühren zugefügt. Die übrigen Rohstoffe werden miteinander gemischt und zum Ansatz gegeben, der anschließend filtriert und nach Belieben eingefärbt wird. Der pH-Wert des Gesichtswassers kann in üblicher Weise auf etwa 5,5 eingestellt werden. Beispiel 8 (Fuß-Spray) frisch zubereiteter Pflanzenauszug 60,000 Alkohol, kosmetisch vergällt 30,000 1.2-Propylenglykol 3,000 PEG-40 hydriertes Ricinusöl 2,000 Glycerin DAB, Eu. Ph. III 86 % 2,500 d-Panthenol 50 % 0,500 Mentyllactat 0,250 Farnesol 0,300 Campher, synth. DAB 0,300 Geraniol 0,250 Grapefruitöl 0,300 Krauseminzeöl 0,100 Phenoxyethanol 0,500 Farbstofflösung q.s.

Zur Zubereitung des frischen Pflanzenauszugs wird eine Mischung, bestehend aus 1,200 kg Oolong-Tee (Camellia chinensis), 0,800 kg Blättern des Salbei (Folia Salviae) und 0,300 kg Isländisch Moos (Lichenislandicus) mit 62 kg siedendem Wasser (entmineralisiert und entkeimt) wie oben beschrieben aufgebrüht und 10 min ziehen lassen, von dem erhaltenen Pflanzenauszug werden 60 kg in einem Rührbehälter vorgelegt und abkühlen lassen auf etwa 35 °C. Die übrigen Rohstoffe werden in Alkohol gelöst und diese Lösung dann unter Rühren dem Ansatz zugefügt. Anschließend wird filtriert und nach Belieben eingefärbt. Die Zubereitung eignet sich besonders vorteilhaft für ein Pump-Spray. Sie kann aber auch als Aerosol abgefüllt und mit einem geeigneten Gas, z.B. Propan/Butan, Dimethylether, Druckluft, Stickstoff, mit Druck beaufschlagt werden. In diesem Fall wählt man 97 – 80 vol-% der obigen Lösung und 3 – 20 vol.-% des Gases. Beispiel 9 (Lidschatten) Emulsionsbinder 20,000 Glimmer, mit Titandioxid beschichtet 30,000 Glimmer, mit Eisenoxid beschichtet 35,000 Talkum, feinst, asbestfrei 12,000 gelbes Eisenoxid 1,800 rotes Eisenoxid 0,700 schwarzes Eisenoxid 0,500
Emulsionsbinder frisch hergestellter Pflanzenauszug 60,000 Lanolin 18,000 Octyldodcanol 12,000 Ceteareth-20 5,000 PEG-40 Ricinusöl 3,000 Dimethylsiloxan, 350 cps 0,500 Phenoxyethanol 0,900 Methylparaben 0,300 Propylparaben 0,100 DMDM-Hydantion 0,200

Zur Zubereitung des frischen Pflanzenauszugs wird eine Mischung, bestehend aus 1,200 kg Oolong-Tee (Camellia chinensis), mit 30 kg siedendem Wasser (entmineralisiert und entkeimt) wie oben beschrieben aufgebrüht und 6 min ziehen lassen, dann wird die Teemenge nochmals mit 32 kg siedendem Wasser aufgebrüht und nochmals 10 min ziehen lassen. Die beiden Teilmengen werden vereinigt, in einer Vakuum-Prozeßanlage vorgelegt und mit der aufgeschmolzenen und auf 70–75 °C erwärmten Fettphase in bekannter Weise zu einer O/W-Emulsion verarbeitet. Diese Emulsion dient als Basis zur Herstellung des Lidschatten-Puders. In einem Pflugscharmischer wird die Pudermischung vorgelegt, dann wird portionsweise der Emulsionsbinder zugesetzt. In Abhängigkeit von Saugfähigkeit der Pigmente und Puderbestandteile kann es erforderlich werden, die Menge an Emulsionsbinder leicht zu variieren. Die fertige Pudermischung wird mit einer Puderpresse unter Druck in Blechteile (Godets) eingepreßt. Der erforderliche Druck variiert dabei, je nach Zusammensetzung der Pudermischung zwischen 50 und 250 bar. Die fertigen Preßlinge werden dann bei 40–50 °C unter Vakuum bis zur Gewichtskonstanz getrocknet. Nach Beispiel 9 erhält man einen mittelbraunen Lidschatten mit feinem Goldglanz. Selbstverständlich ist es möglich, im Rahmen der im Handel erhältlichen Perlglanzmittel und Pigmente eine beliebig breite Farbpalette herzustellen.

Sollen pharmazeutische oder dermatologische Zubereitungen hergestellt werden, die Krankheiten zu heilen oder zu lindern vermögen, können den in den Beispielen dargestellten Zubereitungen auch entsprechende pharmakologisch wirksame Stoffe oder Stoffgemische im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen beigegeben werden. Kosmetische Zubereitungen grenzen sich gegenüber diesen dadurch ab, daß sie nicht überwiegend dazu bestimmt sind, Krankheiten oder Leiden zu lindern oder zu heilen.


Anspruch[de]
  1. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung, die eine wäßrige Phase oder Wasser enthält dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der wäßrigen Phase oder des Wassers durch einen frisch zubereiteten wäßrigen Pflanzenauszug ersetzt ist.
  2. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie frisch zubereiteten wäßrigen Pflanzenauszug enthält, der wenigstens einen Teil der wäßrigen Phase oder des Wassers in der Zubereitung ersetzt.
  3. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie frisch zubereiteten wäßrigen Pflanzenauszug aus frisch aufgebrühten, geeigneten Pflanzenteilen enthält.
  4. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen frisch zubereiteten wäßrigen Pflanzenauszug aus mit siedendem Wasser frisch aufgebrühten, geeigneten Pflanzenteilen enthält.
  5. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen frisch zubereiteten wäßrigen Pflanzenauszug aus mit siedendem Wasser in einem einzigen Aufguß frisch aufgebrühten, geeigneten Pflanzenteilen enthält.
  6. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen frisch zubereiteten wäßrigen, Pflanzenauszug aus mit siedendem Wasser mehrmals und ggf. mit verlängerten Ziehzeiten aufgebrühten, geeigneten Pflanzenteilen enthält.
  7. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung des frischen Pflanzenauszugs verwendeten Pflanzenteile aus schonend getrockneten Blüten, Blättern, Früchten, Samen, Stengeln, Rinden oder Wurzeln oder deren Mischungen bestehen.
  8. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den zur Herstellung des frischen Pflanzenauszugs verwendeten Pflanzenteilen um schonend getrocknete Blüten, Blätter, Früchte, Samen, Stengel, Rinden oder Wurzeln handelt, die ggf. fermentiert sein können und die ggf. zerkleinert sind.
  9. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der frische wäßrige Pflanzenauszug wenigstens teilweise den Aufguß aus getrockneten Blättern des Teestrauchs (Camellis chinensis) in Form von „Grünem Tee" enthält.
  10. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der frische wäßrige Pflanzenauszug wenigstens teilweise den Aufguß aus getrockneten und fermentierten Blättern des Teestrauchs (Camellis chinensis) in Form von „Schwarzem Tee" enthält.
  11. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß aus Pflanzenteilen von Mischungen aus schonend getrockneten Blüten, Blättern, Früchten, Samen, Stengeln, Rinden oder Wurzeln enthält, die ggf. fermentiert sein können und die ganz oder zerkleinert sind, und wobei die Mischung auch getrocknete und/oder getrocknete und fermentierte Blätter des Teestrauchs (Camellis chinensis) enthält.
  12. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der frische wäßrige Pflanzenauszug wenigstens teilweise den Aufguß aus getrockneten Blättern des Teestrauchs (Camellis chinensis) in Form von „Grünem Tee" der Sorte „Oolong" enthält.
  13. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der frische wäßrige Pflanzenauszug wenigstens teilweise den Aufguß nach den Regeln der Chinesischen Teezremonie aus getrockneten Blättern des Teestrauchs (Camellis chinensis) in Form von „Grünem Tee" der Sorte „Oolong" enthält.
  14. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es sich dabei um eine Zubereitung in Form einer pastösen bis flüssigen O/W- oder W/O-Emulsion handelt.
  15. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Zubereitung um einer Salbe, einer Tagescreme, einer Nachtcreme, einer Sonnenschutzcreme, einer Körpermilch, einer Sonnenmilch, einer Reinigungscreme oder einer Reinigungsmilch handelt.
  16. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es sich dabei um eine Zubereitung in Form einer pastösen bis flüssigen feststoffhaltigen Dispersion handelt.
  17. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Zubereitung um eine Gesichtsmaske, ein Make-up, eine Abdeckcreme, einen Concealer, eine Camouflage, ein Cremerouge, ein Deodorant oder ein Antitranspirant handelt.
  18. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es sich der Zubereitung um ein Gesichtswasser, eine Waschlotion, ein Shampoo, ein Schaumbad, ein Duschbad, eine Haarkur, eine Pflegespülung für das Haar, ein Fuß-Spray, eine gelartige Zubereitung, ein sog. Styling-Gel, ein wärmendes Gel oder ein kühlendes Gel handelt.
  19. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zubereitung als Aerosol oder Schaumaerosol abgefüllt und mit Gas, wie Propan/Butan, Dimethylether, Druckluft oder Stickstoff druckbeaufschlagt ist.
  20. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zubereitung in Form vorliegt und/oder als Pump-Spray vorliegt.
  21. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung die eine wäßrige Phase oder Wasser enthält, gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der wäßrigen Phase oder des Wassers aus einen frisch zubereiteten wäßrigen Pflanzenauszug und daß wenigstens eine weitere Teilmenge der Wassermenge aus einem handelsüblichen Wein aus Weintrauben besteht.
  22. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem handelsüblichen Wein aus Weintrauben um einen Weißwein, Roséwein oder Rotwein handelt.
  23. Pharmazeutische, dermatologische oder kosmetische Zubereitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es sich um eine Zubereitung insbesondere zur Reinigung und/oder Pflege und/oder Verschönerung der Haut, der Haare, der Halbschleimhäute oder der Schleimhäute handelt.
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