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Dokumentenidentifikation DE202005018739U1 13.04.2006
Titel Bearbeitungswerkzeug
Anmelder Präzisions-Drehteile Löcher GmbH, 73463 Westhausen, DE
Vertreter Lorenz und Kollegen, 89522 Heidenheim
DE-Aktenzeichen 202005018739
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.04.2006
Registration date 09.03.2006
Application date from patent application 29.11.2005
IPC-Hauptklasse B23B 27/16(2006.01)A, F, I, 20051129, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B23B 27/04(2006.01)A, L, I, 20051129, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Bearbeitungswerkzeug mit einem Grundkörper, welcher wenigstens eine Aufnahmeausnehmung zur Aufnahme einer Schneidplatte und eine in der wenigstens einen Aufnahmeausnehmung angeordnete Schneidplatte aufweist. Des weiteren betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Montage einer Schneidplatte in der Aufnahmeausnehmung des Grundkörpers des Bearbeitungswerkzeugs.

Derartige Bearbeitungswerkzeuge sind aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannt und werden beispielsweise zum Ein- und Abstechen von Drehteilen verwendet. Die zur Aufnahme der Schneidplatte dienende Aufnahmeausnehmung ist meist konisch ausgeführt, wodurch bei einer sich während der Lebensdauer des Grundkörpers ergebenden Abnutzung der Aufnahmeausnehmung die Schneidplatte immer weiter in dieselbe eindringt. Hierdurch kann keine feste Position für die Schneidplatte sichergestellt werden, wodurch bei jedem Schneidplattenwechsel eine neue Einstellung des gesamten Bearbeitungswerkzeugs erforderlich ist. Zudem ist es auch möglich, dass sich ein und dieselbe Schneidplatte während der Bearbeitung verstellt, was zu einer Verringerung der Maßhaltigkeit bereits während der Bearbeitung führt.

Des weiteren sind Montagevorrichtungen zum Einbringen einer solchen Schneidplatte in die Aufnahmeausnehmung des Grundkörpers bekannt, welche jedoch relativ schwer zu bedienen und damit fehlerbehaftet sind.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bearbeitungswerkzeug zu schaffen, das es ermöglicht, auch bei einem häufigen Wechsel der Schneidplatte für eine gleichmäßige Befestigung derselben zu sorgen. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Vorrichtung zur Montage einer Schneidplatte in der Aufnahmeausnehmung des Grundkörpers des Bearbeitungswerkzeugs, die einfach zu bedienen ist und eine exakte Positionierung der Schneidplatte in dem Grundkörper sicherstellt.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.

Durch die erfindungsgemäße, der Seite mit der höchsten Schnittkraft gegenüberliegende, geschlossene Ausnehmung wird eine elastische Aufnahme der Schneidplatte in der Aufnahmeausnehmung gewährleistet, wodurch die Schneidplatte mit einer gewissen Vorspannung und einem damit verbundenen festen Sitz in der Aufnahmeausnehmung gehalten wird. Da sich die Aufnahmeausnehmung nach der Montage der Schneidplatte nicht dehnt, ergibt sich sowohl während der Bearbeitung als auch beim Wechseln der Schneidplatte eine gleichmäßige Position derselben, wodurch auf aufwändige Einstellarbeiten verzichtet werden kann. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Montage der Schneidplatte in dem Grundkörper, da auf ansonsten teilweise notwendige Verschraubungen verzichtet werden kann.

Dadurch, dass die erfindungsgemäße Aufnehmung der Seite mit der höchsten Schnittkraft gegenüberliegt, ist an der am meisten belasteten Stelle des Grundkörpers noch ausreichend Material vorhanden, um ein Kippen der Schneidplatte innerhalb der Aufnahmeausnehmung zu verhindern.

Als besonders vorteilhaft bezüglich eines guten Sitzes der Schneidplatte innerhalb der Aufnahmeausnehmung hat es sich erwiesen, wenn die geschlossene Ausnehmung die Form eines Langlochs aufweist, welches im wesentlichen parallel zu der benachbarten Seitenkante der Aufnahmeausnehmung verläuft. Dadurch ist eine besonders gute Federwirkung des zwischen der erfindungsgemäßen Ausnehmung und der Aufnahmeausnehmung für die Schneidplatte verbleibenden Stegs gegeben.

Um jegliche Bewegungen der Schneidplatte innerhalb der Aufnahmeausnehmung zu verhindern, kann des weiteren vorgesehen sein, dass die Aufnahmeausnehmung wenigstens einen Anschlag für die Schneidplatte aufweist.

Eine Vorrichtung zur Montage einer Schneidplatte in der Aufnahmeausnehmung des Grundkörpers des erfindungsgemäßen Bearbeitungswerkzeugs ergibt sich aus den Merkmalen von Anspruch 6.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt eine gleichmäßige Montage der Schneidplatte innerhalb der Aufnahmeausnehmung sicher, wobei vorteilhafterweise auf ein mechanisches Einklopfen der Schneidplatte verzichtet und somit die Genauigkeit weiter verbessert werden kann. Auch die Verwendung von häufig eingesetzten Schrauben ist vorteilhafterweise nicht erforderlich.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den restlichen Unteransprüchen. Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschrieben.

Es zeigt:

1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Bearbeitungswerkzeug;

2 eine erfindungsgemäße Vorrichtung im montierten Zustand; und

3 die Vorrichtung aus 2 im demontierten Zustand.

1 zeigt ein Bearbeitungswerkzeug 1 zum Bearbeiten eines Werkstücks 2. Im vorliegenden Fall ist das Bearbeitungswerkzeug 1 als Einstechwerkzeug und das Werkstück 2 als Drehteil ausgebildet, es wäre jedoch auch möglich, das Bearbeitungswerkzeug 1 als Kreissäge oder als Scheibenfräser auszuführen. In diesem Fall könnte das Werkstück 2 selbstverständlich beliebig ausgeführt sein.

Das Bearbeitungswerkzeug 1 weist einen Halter 3 und einen an dem Halter 3 angebrachten Grundkörper 4 auf, der im vorliegenden Fall mit zwei identischen Aufnahmeausnehmungen 5 versehen ist, die zur Aufnahme einer Schneidplatte 6 dienen. Da ein Ein- bzw. Abstechwerkzeug bei der Bearbeitung nicht rotiert, befindet sich lediglich in einer der Aufnahmeausnehmungen 5 eine Schneidplatte 6. Insofern könnte gegebenenfalls auch auf eine der Aufnahmeausnehmungen 5 verzichtet werden. Wenn das Bearbeitungswerkzeug 1 als Kreissäge oder als Scheibenfräser ausgebildet ist, befinden sich an seinem Umfang selbstverständlich mehrere Aufnahmeausnehmungen 5 mit darin angeordneten Schneidplatten 6.

Der Punkt, an dem bei der bestimmungsgemäßen Verwendung des Bearbeitungswerkzeugs 1 die höchste Schnittkraft auftritt, nämlich die Hauptschneide der Schneidplatte 6, ist mit dem Bezugszeichen 7 markiert. Während der Bearbeitung tendiert die Schneidplatte 6 an dem mit dem Bezugszeichen 8 bezeichneten anderen Ende der Oberseite der Schneidplatte 6 dazu, eine Kraft auf den Grundkörper 4 auszuüben. Der Grundkörper 4 weist auf der der Hauptschneide 7 gegenüberliegenden Seite der Aufnahmeausnehmung 5, also auf der Unterseite derselben, eine von der Aufnahmeausnehmung 5 beabstandete, gegenüber dem Umfang des Grundkörpers 4 geschlossene Ausnehmung 9 auf. Gleichzeitig ist die lichte Weite der Aufnahmeausnehmung 5 geringfügig kleiner als die Höhe der Schneidplatte 6, und zwar um einen Betrag von ca. 0,02 bis 0,1 mm, vorzugsweise um 0,04 bis 0,06 mm, wodurch beim Einbringen der Schneidplatte 6 in die Aufnahmeausnehmung 5 diese mit einer gewissen Vorspannung gehalten wird. Hierbei verlaufen die Oberkante und die Unterkante der Aufnahmeausnehmung 5 im wesentlichen parallel zueinander.

Durch die geschlossene Ausnehmung 9 ergibt sich an der Unterseite der Aufnahmeausnehmung 5 ein Steg 10, der beim Einführen der Schneidplatte 6 in die Aufnahmeausnehmung 5 elastisch nachgibt und dadurch die Schneidplatte 6 mit Vorspannung und einer hohen Kraft in der Aufnahmeausnehmung 5 hält. Im vorliegenden Fall weist die geschlossene Ausnehmung 9 die Form eines Langlochs auf, welches im wesentlichen parallel zu der benachbarten Seitenkante bzw. der Unterseite der Aufnahmeausnehmung 5 verläuft. Gegebenenfalls wären auch andere Formen der Ausnehmung 9 möglich.

Um die Schneidplatte 6 nicht nur mit einer gleichmäßigen Kraft elastisch innerhalb der Aufnahmeausnehmung 5 des Grundkörpers 4 zu halten, sondern auch die axiale Position der Schneidplatte 6 zu sichern, weist die Aufnahmeausnehmung 5 einen Anschlag 11 für die Schneidplatte 6 auf. Der Anschlag 11 ist im vorliegenden Fall als in die Aufnahmeausnehmung 5 ragender Vorsprung des Grundkörpers 4 ausgebildet. Gegebenenfalls wäre es jedoch auch möglich, die Aufnahmeausnehmung 5 nur so tief auszuführen, wie es für einen sicheren Sitz der Schneidplatte 6 notwendig ist, sodass der Anschlag 11 durch das Ende der Aufnahmeausnehmung 5 gebildet wird. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Aufnahmeausnehmung 5 lediglich aus fertigungstechnischen Gründen länger als dies zur Aufnahme der Schneidplatte 6 notwendig wäre.

Die 2 und 3 zeigen eine Vorrichtung 12 zur Montage der Schneidplatte 6 in der Aufnahmeausnehmung 5 des Grundkörpers 4 des in 1 dargestellten Bearbeitungswerkzeugs 1. Die Vorrichtung 12 weist einen Grundkörper 13, in dem ein Montagebolzen 14 verschieblich gelagert ist, sowie eine Betätigungseinrichtung 15 für den Montagebolzen 14 auf. Wie aus 3 hervorgeht, weist der Montagebolzen 14 ein Innengewinde 16 auf, in welches ein Außengewinde 17 der im vorliegenden Fall als Stellschraube ausgebildeten Betätigungseinrichtung 15 eingreift. Dadurch ergibt sich beim Drehen der Betätigungseinrichtung 15 eine Verschiebung des Montagebolzens 14 in Längsrichtung desselben. Um für ein Einschieben der Schneidplatte 6 in die Aufnahmeausnehmung 5 eine Drehung der Betätigungseinrichtung 15 im Uhrzeigersinn zu erreichen, sind das Innengewinde 16 und das Außengewinde 17 jeweils als Linksgewinde ausgebildet.

Zum Einbringen der Schneidplatte 6 in die Aufnahmeausnehmung 5 des Grundkörpers 4 wird dieselbe in eine Aussparung 18 des Montagebolzens 14 eingelegt und ein an dem Grundkörper 13 der Vorrichtung 12 angebrachter Vorsprung 19 wird in die Ausnehmung 9 des Grundkörpers 4 des Bearbeitungswerkzeugs 1 eingebracht. Durch Drehen der Betätigungseinrichtung 15 wird anschließend der Montagebolzen 14 in die Aufnahmeausnehmung 5 eingefahren, bis der Montagebolzen 14 am Ende der Aufnahmeausnehmung 5 anschlägt. Dabei wird die Aufnahmeausnehmung 5 elastisch aufgeweitet. Anschließend kann der Grundkörper 4 und damit die gesamte Vorrichtung 12 von dem Bearbeitungswerkzeug 1 entfernt werden. Die Demontage der Schneidplatte 6 aus der Aufnahmeausnehmung 5 erfolgt durch Drehen der Betätigungseinrichtung 15 in umgekehrter Richtung.

Durch die Verbindung des Grundkörpers 13 der Vorrichtung 12 mit dem Grundkörper 4 des Bearbeitungswerkzeugs 1 über den in die Ausnehmung 9 eingreifenden Vorsprung 19 ist eine äußerst gleichmäßige Montage der Schneidplatte 6 in der Aufnahmeausnehmung 5 gewährleistet. Hierzu sollte der Vorsprung 19 möglichst exakt maßhaltig mit der Ausnehmung 9 ausgebildet sein.

Um die Kraft, mit der die Schneidplatte 6 in der Aufnahmeausnehmung 5 befestigt wird, möglichst gleichmäßig zu halten, kann die Betätigungseinrichtung 15 mit einer nicht dargestellten Einrichtung zum Verbinden derselben mit einer Einrichtung zum Einstellen eines Drehmoments, wie zum Beispiel eins Drehmomentschlüssels, ausgebildet sein. Diese Einrichtung kann beispielsweise ein Innensechskant sein, in den der Drehmomentschlüssel eingreift. Gegebenenfalls wäre es auch möglich, die Betätigungseinrichtung 15 mit einer Einrichtung zu versehen, aus der das jeweilige Drehmoment hervorgeht, und/oder eine Skala an der Betätigungseinrichtung 15 anzubringen, an der das eingestellte Drehmoment ablesbar ist. Durch diese Maßnahmen dient die Vorrichtung 12 nicht nur zur Montage der Schneidplatte 6 in der Aufnahmeausnehmung 5 des Grundkörpers 4, sondern auch zu einer exakten Einstellung der Position der Schneidplatte 6.


Anspruch[de]
  1. Bearbeitungswerkzeug mit einem Grundkörper, welcher wenigstens eine Aufnahmeausnehmung zur Aufnahme einer Schneidplatte und eine in der wenigstens einen Aufnahmeausnehmung angeordnete Schneidplatte aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) auf der derjenigen Seite der Aufnahmeausnehmung (5), an der bei der bestimmungsgemäßen Verwendung des Bearbeitungswerkzeugs (1) die höchste Schnittkraft auftritt, gegenüberliegenden Seite eine von der Aufnahmeausnehmung (5) beabstandete, gegenüber dem Umfang des Grundkörpers (4) geschlossene Ausnehmung (9) aufweist.
  2. Bearbeitungswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossene Ausnehmung (9) auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptschneide der Schneidplatte (6) angeordnet ist.
  3. Bearbeitungswerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossene Ausnehmung (9) die Form eines Langlochs aufweist, welches im wesentlichen parallel zu der benachbarten Seitenkante der Aufnahmeausnehmung (5) verläuft.
  4. Bearbeitungswerkzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeausnehmung (5) wenigstens einen Anschlag (11) für die Schneidplatte (6) aufweist.
  5. Bearbeitungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite der Aufnahmeausnehmung (5) geringfügig kleiner als die Höhe der Schneidplatte (6) ist.
  6. Bearbeitungswerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite der Aufnahmeausnehmung (5) 0,02 bis 0,1 mm, vorzugsweise 0,04 bis 0,06 mm, kleiner als die Höhe der Schneidplatte (6) ist.
  7. Vorrichtung zur Montage einer Schneidplatte (6) in der Aufnahmeausnehmung (5) des Grundkörpers (4) des Bearbeitungswerkzeugs (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, mit einem Grundkörper (13), in dem ein Montagebolzen (14) verschieblich gelagert ist, und mit einer Betätigungseinrichtung (15) für den Montagebolzen (14).
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagebolzen (14) eine Aussparung (18) zum Aufnehmen der Schneidplatte (6) aufweist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagebolzen (14) ein Innengewinde (16) aufweist, in welches ein Außengewinde (17) der Betätigungseinrichtung (15) eingreift.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Innengewinde (16) des Montagebolzens (14) und das Außengewinde (17) der Betätigungseinrichtung (15) jeweils als Linksgewinde ausgebildet sind.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (13) einen Vorsprung (19) aufweist, der dafür vorgesehen ist, in die geschlossene Ausnehmung (9) des Grundkörpers (4) einzugreifen.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (15) eine Einrichtung zum Verbinden derselben mit einer Einrichtung zum Einstellen eines Drehmoments aufweist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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