Warning: fopen(111data/log202008111838.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
HYDRAULISCHE SCHNELLBEFESTIGUNGS- UND -LÖSEVORRICHTUNG FÜR WALZENZAPFENLAGER UND VERFAHREN ZU IHRER VERWENDUNG - Dokument DE60202882T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60202882T2 13.04.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001425117
Titel HYDRAULISCHE SCHNELLBEFESTIGUNGS- UND -LÖSEVORRICHTUNG FÜR WALZENZAPFENLAGER UND VERFAHREN ZU IHRER VERWENDUNG
Anmelder Danieli & C. Officine Meccaniche S.p.A., Buttrio, Udine, IT
Erfinder DI GIACOMO, Marco, I-34071 Cormons, IT
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60202882
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.09.2002
EP-Aktenzeichen 027745488
WO-Anmeldetag 02.09.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/EP02/09785
WO-Veröffentlichungsnummer 0003022471
WO-Veröffentlichungsdatum 20.03.2003
EP-Offenlegungsdatum 09.06.2004
EP date of grant 02.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.04.2006
IPC-Hauptklasse B21B 31/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B21B 31/07(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   F16C 13/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   F16C 35/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hydraulikvorrichtung zum schnellen Sichern und Lösen, die vorübergehend an Lageranordnungen befestigt werden kann, die in Drehung die Zapfen von Walzen eines Walzwerkes lagern, um das Einbauteils des Walzenzapfens festzuziehen und zu lösen, sowie ein Verfahren zur Verwendung der Vorrichtung (siehe zum Beispiel WO-A-0 121 333).

Stand der Technik

Bei Walzengerüsten und insbesondere bei Stützwalzen ist es übliche Praxis, hydraulisch betätigte oder schraubenbetätigte Vorrichtungen zu verwenden, um Lageranordnungen von Walzwerken in ihren Positionen an den Walzenzapfen axial zu sichern.

In bekannten Walzwerken sind solche Vorrichtungen zum Sichern als integrierte Teile der Lageranordnungen ausgebildet, wodurch die Kosten für die Anordnungen beträchtlich erhöht werden. Ein weiterer Nachteil von schraubenbetätigten Vorrichtungen zum Sichern besteht darin, dass sie schwierig festzuziehen sind und häufig die Verwendung von Seilen erfordern, die mit Hilfe von Deckenlaufkränen gezogen werden. Dieses Verfahren erhöht die Risiken für Verletzungen des Wartungspersonals und für eine mögliche Beschädigung der Ausrüstung.

Ein weiteres bekanntes Verfahren besteht darin, hydraulisch betätigte tragbare Werkzeuge zu verwenden, die vorübergehend an den Lageranordnungen der Walzwerke befestigt werden können. Solche Werkzeuge sind jedoch ausgebildet, um die Lageranordnungen an den Walzenzapfen festzuziehen und sind zum Lösen der Lageranordnungen nicht geeignet. Somit wird die Demontage mit anderen Mitteln durchgeführt, die in allen Fällen die Verwendung von Deckenlaufkränen und/oder anderen hydraulisch oder mechanisch betriebenen Mitteln umfasst.

Zusammenfassung der Erfindung

Demzufolge besteht der Zweck der vorliegenden Erfindung darin, die oben erläuterten Probleme von bekannten Vorrichtungen zum schnellen Sichern und Lösen nach dem Stand der Technik durch Bereitstellen einer Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen zu überwinden, die zum Sichern und Lösen von Lageranordnungen oder Walzenzapfen von Walzwerken ausgebildet und einfach zu bedienen ist und bei der Verwendung sowohl Zeit als auch Arbeit einspart.

Ein weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen bereitzustellen, die einen wirtschaftlichen Betrieb sicherstellt, die Wartung verringert und einen kostengünstigen Umbau von zuvor komplexeren mechanischen und hydraulischen Sicherungssystemen ermöglicht.

Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen bereitzustellen, die derart ausgebildet ist, dass sie an Walzenenden arbeitet, wobei die Endabschnitte kürzer und von einfacherem Aufbau sind.

Es ist auch ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen von Lageranordnungen bereitzustellen, die zuverlässig und kompakt ist.

Die obigen Ziele werden durch eine Walzenlageranordnung gemäß Anspruch 1 und eine Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen mit den Merkmalen von Anspruch 5 erreicht. Die erfinderische Konfiguration der Vorrichtung umfasst eine geringere Anzahl von Komponenten und kann einer Walzenlageranordnung mit einem besonders einfachen Aufbau zugeordnet werden. Die Verringerung der Kosten, die sich daraus für Walzwerke ableitet, ist demzufolge wesentlich. Die Einfachheit im Aufbau der Vorrichtung macht ihre Verwendung und Reparatur einfach. Da es einfach ist, sie aus ihrem Sitz an der Lageranordnung des Werkes zu entfernen, kann eine Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen an einer Vielzahl von Walzengerüsten verwendet werden.

Gemäß einem speziellen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird darüber hinaus ein Verfahren für die Verwendung der Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen für Walzenlageranordnungen bereitgestellt, wobei das Verfahren die in Anspruch 11 angegebenen Merkmale aufweist.

Gemäß einem noch weiteren besonderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird auch eine Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen für Walzenlageranordnungen mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen bereitgestellt.

Die vorgeschlagene Lageranordnung weist einen vereinfachten Aufbau auf und kann andere Lageranordnungen mit einem komplexeren Aufbau ersetzen. Sie ist im Aufbau schneller und einfacher zu bauen und schließt darüber hinaus eine Einbauendplatte für die Verstärkung ein, die eine einfachere Form aufweist, wie auch eine Abdeckung, die ebenfalls einfacher ist.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden im Lichte der folgenden detaillierten Beschreibung von bevorzugten aber nicht einschränkenden Ausführungsformen einer Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen von Lageranordnungen von Walzengerüsten und des entsprechenden Verfahrens zur Verwendung deutlicher, veranschaulicht mit Hilfe nicht einschränkender Beispiele durch die beigelegten Zeichnungen, in denen:

1 eine Teil-Längsschnittansicht einer Lageranordnung zeigt, an der eine Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen gemäß der Erfindung verwendet wird;

2 eine Seitenansicht der Hydraulikvorrichtung der Erfindung zum Sichern und Lösen zeigt;

3 eine Hinteransicht der Vorrichtung von 2 zeigt;

4 eine Vorderansicht der Vorrichtung von 2 zeigt;

5 eine Schnittansicht der in 2 veranschaulichten Vorrichtung an einer in Betrieb befindlichen Lageranordnung befestigt zeigt;

6 eine Seitenansicht der Vorrichtung von 2 an einer in Betrieb befindlichen Lageranordnung installiert zeigt.

7 einen Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform einer Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen gemäß der Erfindung an einer entsprechenden in Betrieb befindlichen Lageranordnung installiert zeigt;

8 einen Schnitt entlang der Linie A-A der Vorrichtung von 7 darstellt; und

9 eine Seitenansicht der Hydraulikvorrichtung von 7 darstellt.

Detaillierte Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung

Unter Bezugnahme auf 1 ist das Ende der Walze 1, im Speziellen einer Stützwalze, mit einer Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt, allgemein durch die Bezugsziffer 2 bezeichnet. Der Walzenendabschnitt weist einen ersten verjüngten Teil 3, vorteilhafterweise kegelförmig, und einen zweiten zylindrischen Teil 4 auf, wobei beide Teile in Drehung in einem Gehäuse des Rahmens 5 des Walzwerkes gelagert sind. An der Seite der Walze mit einem größeren Durchmesser ist eine Abdichtung 6 vorgesehen, um Öl des Ölfilmlagers zurückzuhalten. Letztere umfasst eine Buchse 7 aus Weißmetalllegierung und eine Hülse 8 mit einer verjüngten Innenfläche, um zu dem verjüngten Abschnitt 3 der Walze zu passen. Die Buchse 7 ist mit Öffnungen zur Ölzufuhr 9 versehen und ist an dem Rahmen 5 mit Hilfe von Sicherungsstiften 10 befestigt, während die Hülse wiederum, um eine Drehung zu vermeiden, an dem Walzenzapfen durch die Ringkeile 11 und 12 befestigt ist. In einer Position entsprechend dem Endteil der Lageranordnung ist eine Einbauendplatte 13 vorgesehen, die an dem Rahmen 5 durch Schrauben befestigt ist und an der Außenseite durch einen Flansch 14 geschlossen ist. Um den zylindrischen Teil 4 des Walzenzapfens herum ist ein Schublager 15 angebracht, das innerhalb einer entsprechenden Öffnung der Einbauendplatte 13 gehalten ist. Das Schublager 15 ist fest zwischen einem Ring 16 an der Innenseite des Zylinderzapfens und einem Schubring 17 an der Außenseite gehalten. Der Schubring 17 ist an dem zylindrischen Teil 4 der Walze gesichert, um durch einen mit Gewinde versehenen Sicherungsring 18, der auf einen zweiteiligen Gewindering 19 geschraubt ist und in einer Nut des zylindrischen Teils 4 befestigt ist, eine axiale Verschiebung zu verhindern. Zwei Sicherungskeile 20 gewährleisten das Sichern des Rings 18, um ein Lösen während des Betriebes des Walzwerkes zu verhindern.

Unter besonderer Bezugnahme auf eine erste Ausführungsform der Erfindung wird in dem Teilabschnitt über der Achse der Lageranordnung unter Bezugnahme auf 1 die Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen, allgemein durch die Bezugsziffer 30 bezeichnet, an der Lageranordnung installiert, um den Sicherungsvorgang durchzuführen, und umfasst einen zylindrischen Körper 21, der von einem Stempel 22 umgeben ist. Der Körper 21 wie auch der Stempel 22 sind derart gebildet, dass zwischen ihnen zwei ringförmige Kammern ausgebildet sind, und ein doppelt wirkender Hydraulikaktuator 23 ausgebildet ist. Eine Endschutzkappe 24 verschließt die in dem Raum zwischen dem Körper 22 und dem Stempel 21 ausgebildete äußere Hydraulikkammer des Aktuators 23. Die Vorrichtung 30 ist während der Sicherungs- und Lösebetriebabläufe mit Hilfe einer Befestigungsschraube 27 an dem Stützwalzenkörper befestigt. Eine Schnelllösekupplung 26 ermöglicht eine Verbindung zu einer Hydraulikenergiequelle zur Betätigung der Vorrichtung 30. Die Hydraulikvorrichtung 30 zum Lösen ist mit zwei Stift-Eingriffshebeln 28 versehen, um ein Dreh-Sicherungs-Einsetzen an dem Stützwalzenende zu ermöglichen. Vier Sicherungsstifte 29 sitzen an dem Schubring 17 und befestigen die Hydraulikvorrichtung 30 während des Betriebes an der Lageranordnung. Der Stempel 22 der Vorrichtung ist mit vier Armen 31 versehen, wobei jeder davon einen Sitz oder eine Kerbe 32 aufweist, um mit dem entsprechenden Sicherungsstift 29 in Eingriff zu treten. Die Eingriffsposition der Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen ist in den 5 und 6 deutlicher veranschaulicht.

Der Betrieb der Hydraulikvorrichtung 30 ist nachfolgend beschrieben. Wann immer es notwendig ist, das Ölfilmlager 7, 8 und das Schublager 15 zu installieren, werden die verschiedenen Elemente der Lageranordnung um den Endteil der Walze 1 herum angebracht. Zuerst wird die Buchse 7 angebracht, dann die Hülse 8 und der Ring 16 und danach das Schublager 15 und der Schubring 17. Die Einbauendplatte wird durch den Flansch 14 geschlossen, der Gewindering 19 wird an dem Walzenendteil festgezogen und der Sicherungsring 18 wird an dem Ring 19 angebracht.

Die Vorrichtung 30 wird vorübergehend und freigebbar befestigt, um den Betrieb an dem Endteil der Walze 1 durchzuführen. Der Stempel 22 der Vorrichtung wird mit der Hilfe der Hebel 28 um 45° um seine eigene Achse gedreht, um mit den vier Armen 31 mit Hilfe der C-förmigen Sitze oder Kerben 32 zum Sichern der Vorrichtung mit den Stiften 29 in Eingriff zu treten, wobei diese weiter an dem Ende des Zylinders durch eine Schraube 26 befestigt wird, die auf den Endteil des Zylinders geschraubt wird. Die Sicherungsvorrichtung wird dann durch den Aktuator 23 hydraulisch unter Druck gesetzt, der eine axiale in 1 nach links gerichtete Kraft ausübt und den Schubring 17 gegen das Schublager 15 drängt und das gesamte Einbauteil und die Ölfilmlageranordnung gegen das kegelförmige Teil 3 des Walzenzapfens drückt. Der Sicherungsring 18 wird dann gegen den Schubring 17 festgezogen, zum Beispiel mit Hilfe eines speziellen Hakenschlüssels. Zwei Sicherungskeile 20 sind in Walzenend-Keilnuten angebracht und auf den Sicherungsring 18 geschraubt.

Der Druck wird dann von der Anordnungsvorrichtung 30 entfernt, und letztere wird dann von dem Walzenende abgenommen, zuerst durch Drehen der Arme 31 um einen Winkel von 45°, und dann durch Abschrauben der Vorrichtungs-Sicherungsschraube 26.

Das Verfahren der Demontage des Einbauteils und der Lageranordnung unter Verwendung der gleichen Hydraulikvorrichtung 30 zum Sichern und Lösen ist die Umkehr des oben beschriebenen Verfahrens: das Werkzeug wird verwendet, um den Schubring 17 von der Einbauendplatte 14 wegzuziehen und die Hülse 8 zu lösen.

Unter besonderer Bezugnahme auf die zweite Ausführungsform der Erfindung, die in 7 und den folgenden Figs. veranschaulicht ist, wird die Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen, die allgemein durch die Bezugsziffer 40 bezeichnet ist, an der Lageranordnung für einen Sicherungsvorgang installiert und umfasst einen zylindrischen Körper 41, der von einen Stempel 42 umgeben ist. Der Körper 41 und der Stempel 42 sind derart ausgebildet, dass sie zwei ringförmige Kammern bereitstellen, die einen doppelt wirkenden Hydraulikaktuator 43 bilden. Eine Endkappe 44 verschließt die äußere Hydraulikkammer des Aktuators 43, die durch den Raum zwischen dem Körper 42 und dem Stempel 41 ausgebildet ist.

Die Vorrichtung 40 ist während des Sicherungs- und Lösevorganges durch eine erste Dreh-Sicherungs-Bajonett-Schnellsicherungskupplung an dem Stützwalzenkörper befestigt. Die erste Dreh-Sicherungs-Bajonettvorrichtung umfasst eine bestimmte Anzahl von Zähnen 46 an dem Körper 41, die derart ausgebildet sind, dass sie mit der an dem Endteil der Walze 1 vorhandenen ringförmigen Nut 47 in Eingriff treten. Die erste Bajonettvorrichtung wird betätigt, indem die Zähe 46 mit den Keilnuten an dem Walzenende ausgerichtet werden und die Vorrichtung oder das Werkzeug 40 axial verschoben wird, bis die Zähne 46 auf der ringförmigen Nut 47 sitzen, und sie/es um einen gegebenen Winkel, zum Beispiel 45°, gedreht wird. Das Werkzeug ist somit an dem Walzenende befestigt.

Die Hydraulikvorrichtung 40 zum Sichern ist mit zwei Hebeln 48', 48'' versehen, die für die Werkzeugsteuerung und zur Erzeugung der für die Befestigung der Bajonettvorrichtung an dem Walzenende notwendigen Drehbewegung verwendet werden.

Eine zweite Dreh-Sicherungs-Vorrichtung ist vorgesehen, um das Werkzeug 40 an dem Schubring 57 anzubringen. Die an dem Schubring 57 vorhandenen Längskeilnuten lassen zu, dass die Zähne 52 des Endes der Arme 51', 51'' sich axial verschieben und in der ringförmigen Nut 53 des Schubringes 57 einsetzen. Wenn das Werkzeug 40 um den gleichen vorbestimmten Winkel wie oben beschrieben gedreht wird, geschieht es, dass die Vorrichtung 40 an der Lageranordnung befestigt wird, um den Betrieb durchzuführen. Die Vorrichtung 40 kann eine unterschiedliche Anzahl von Armen 51 aufweisen, zum Beispiel drei oder vier, gemäß den Anforderungen an den Aufbau, und die Anzahl der entsprechenden Keilnuten ist demgemäß definiert.

Eine Schnelllösekupplung ermöglicht eine Kopplung des Hydraulikaktuators 43 mit einer Hydraulikpumpe, um die Bajonettanordnung 52, 53 mit dem Ende des Zylinders 1 in Eingriff zu bringen, wenn der hydraulische Druck in der inneren ringförmigen Kammer aufgebracht wird, und außer Eingriff zu bringen, wenn der hydraulische Druck in der äußeren ringförmigen Kammer aufgebracht wird.

Vorteilhafterweise ist ein Schwingarm 58 vorgesehen, um das Werkzeug mit einer Hebevorrichtung (in den Figs. nicht veranschaulicht) zu greifen. Dieser Arm ermöglicht die Handhabung des Werkzeuges während eines Betriebes, oder auch zur Lagerung.

Der Betrieb der Vorrichtung 40, wenn sie für das Sichern des Lagers verwendet wird, erfolgt wie nachfolgend beschrieben. Wann immer es notwendig ist, das Ölfilmlager 7 und das Schublager 15 zu befestigen, werden die verschiedenen Elemente der Lageranordnung um den Endteil der Walze 1 herum angebracht. Die Buchse 7 wird zuerst angebracht, gefolgt von der Hülse 8 und dem Ring 16 und schließlich dem Schublager 15 und dem Schubring 17. Die Einbauendplatte wird durch den Flansch 14 geschlossen, dann wird der Ring 19 mit einem Gewinde an seiner Außenfläche auf das Walzenende verschoben und schließlich wird der Sicherungsring 18 auf den Ring 19 geschraubt.

Die Vorrichtung 40 wird vorübergehend und freigebbar zum Durchführen des Betriebes an dem Ende der Walze 1 installiert. Die Vorrichtung wird dann um ihre eigene Achse um einen Winkel von zum Beispiel 45° gedreht, wobei die Hebel 48 verwendet werden, um die erste Dreh-Sicherungs-Bajonettvorrichtung mit dem Walzenende und die zweite Dreh-Sicherungs-Bajonettvorrichtung mit dem Schubring 57 in Eingriff zu bringen.

Die Vorrichtung 40 der Anordnung wird dann mit Hilfe des Aktuators 43 mit Hydraulikfluid unter Druck versorgt, das eine axiale in 7 nach links gerichtete Kraft ausübt und den Schubring 57 gegen das Schublager 15 drängt und die gesamte Verstärkung und das Ölfilmlager in engen Kontakt gegen den verjüngten Teil des Walzenzapfens (in dieser Fig. nicht im Detail veranschaulicht) drückt. Der Sicherungsring 18 wird dann gegen den Schubring 57 festgezogen, zum Beispiel mit Hilfe eines speziellen Hakenschlüssels. Falls erforderlich werden Sicherungskeile in Keilnuten an dem Walzenende eingesetzt und auf den Sicherungsring 18 geschraubt.

Der Druck wird dann von der Sicherungsvorrichtung 40 entfernt und letztere wird von dem Ende des Zylinders abgenommen, indem die Bajonettvorrichtungen um einen Winkel von ca. 45° gedreht werden und dann die Sicherungsvorrichtung axial von dem Walzenende weg verschoben wird.

Der Vorgang des Lösens und Entfernens des Einbauteils und der Lageranordnung unter Verwendung der selben Sicherungs- und Lösevorrichtung 40 ist die Umkehr des oben beschriebenen, wobei das selbe Werkzeug verwendet wird, um den Schubring 57 von der Einbauendplatte 14 weg zu ziehen.

Aus dem oben gesagten ist offensichtlich, dass die Sicherungs- und Lösevorrichtung gemäß der Erfindung alle oben festgelegten Ziele erreicht. Ihre Konstruktion ermöglicht Einsparungen in Bezug auf Zeit und Ressourcen im Vergleich zu Sicherungs- und Lösewerkzeugen nach dem Stand der Technik, da die Vorrichtung nicht permanent mit nur einem Zylinder verbunden ist und die Aufbauten des Walzenendabschnitts, der Einbauendplatte und der Abdeckung vereinfacht sind. Dank der vereinfachten Konstruktion und der Tatsache, dass sie nur wenige bewegliche Teile mit Standard-Abdichtungen und Verbindungselementen aufweist, benötigt die Vorrichtung gemäß der Erfindung eine eingeschränkte Wartung. Sie ist darüber hinaus einfach zu verwenden, da nur drei Hauptarbeitsschritte erforderlich sind, um eine Lageranordnung festzuziehen.


Anspruch[de]
  1. Walzenlageranordnung mit einer Walze, die einen Endzapfen mit einem ersten Abschnitt (3), der eine verjüngte Außenfläche aufweist, und einem zweiten Abschnitt (4) an dem äußeren Ende des Walzenzapfens aufweist, der eine zylindrische Außenfläche aufweist und benachbart des ersten Abschnittes (3) angeordnet ist, und ferner mit einem Ölfilmlager (7, 8) von dem inneren Ende zu dem äußeren Ende des Walzenzapfens, das an dem ersten Abschnitt (3) angebracht ist, einem Abstandsring (16), einem Schublager (15), einem Schubring (17, 57) und einem mit Gewinde versehenen Sicherungsring (18), der an dem zweiten Abschnitt (4) angebracht ist, wobei der Schubring (17, 57) mit einem ersten Eingriffsmittel (29, 53) versehen ist, um eine Vorrichtung (30, 40) zum Sichern und Lösen eines Walzenlagers für Sicherungs- und Lösebetriebsabläufe freigebbar in Eingriff zu bringen, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Eingriffsmittel (29, 53) dazu geeignet ist, mit einem entsprechenden zweiten Eingriffsmittel (32, 52) gemeinsam verbunden werden zu können, das an Längsarmen (31, 51', 51'') einer Sicherungs- und Lösevorrichtung nach Anspruch 5 vorgesehen ist, so dass das erste (29, 53) und zweite (32, 52) Eingriffsmittel zum Sichern der Hydraulikvorrichtung (30, 40) an die Walzenlageranordnung im Verlaufe sowohl der Sicherungs- als auch Lösebetriebsabläufe wechselseitig in Eingriff stehen.
  2. Walzenlageranordnung nach Anspruch 1, wobei das erste Eingriffsmittel zumindest zwei Stifte (29) umfasst, die radial befestigt an der Außenfläche des Schubringes (17) vorgesehen sind, um mit einem zweiten Eingriffsmittel in Eingriff zu treten, das komplementäre C-förmige Schubvertiefungen (32) an einer Vorrichtung zum Sichern und Lösen eines Walzenlagers nach Anspruch 5 umfasst.
  3. Walzenlageranordnung nach Anspruch 1, wobei das erste Eingriffsmittel eine Ringnut (53) umfasst, die an dem Schubring (57) vorgesehen ist, um mit einem zweiten Eingriffsmittel in Eingriff zu treten, das komplementäre Zähne (52) an einer Vorrichtung (40) zum Sichern und Lösen eines Walzenlagers nach Anspruch 5 umfasst.
  4. Walzenlageranordnung nach Anspruch 1, wobei eine Einbauendplatte (13) mit einem Gehäuse vorgesehen ist, das so ausgebildet ist, um das Außenteil des Schublagers (15) aufzunehmen.
  5. Hydraulikvorrichtung zum Sichern und Lösen mit einem im Wesentlichen zylindrischen Körper (21, 41), einem zylindrischen Stempel (22, 42), der mit einem zentralen Loch versehen ist, das derart ausgebildet ist, dass es um den zylindrischen Körper (21, 41) an einer ersten Stempelendseite eingerichtet ist, um so zumindest zwei ringförmige Hydraulikkammern (23, 43) entsprechend der Fläche des wechselseitigen Kontaktes zu bilden, einer zylindrischen Endkappe (24, 44), um zumindest eine der Hydraulikkammern (23, 43) zu schließen, und zumindest zwei Längsarmen (31, 51', 51''), die sich in einer axialen Richtung zu einer zweiten Stempelendseite erstrecken, wobei jeder der Längsarme (31, 51', 51'') mit einem freigebbaren zweiten Eingriffsmittel (32, 52) versehen ist, um eine Walzenlageranordnung für Sicherungs- und Lösebetriebsabläufe freigebbar in Eingriff zu bringen,

    dadurch gekennzeichnet, dass:

    das zweite Eingriffsmittel (32, 52) geeignet ist, gemeinsam mit einem entsprechenden ersten Eingriffsmittel (29, 53) verbunden zu werden, das an dem Schubring (17, 57) der Walzenlageranordnung nach Anspruch 1 vorgesehen ist, so dass das erste (29, 53) und zweite (32, 52) Eingriffsmittel zum Sichern der Hydraulikvorrichtung (30, 40) an die Walzenlageranordnung im Verlaufe sowohl der Sicherungs- als auch Lösebetriebsabläufe wechselseitig in Eingriff stehen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei das freigebbare Eingriffsmittel eine C-förmige Vertiefung (32) an dem Längsarm (31) umfasst.
  7. Hydraulikvorrichtung nach Anspruch 6, wobei der zylindrische Stempel (22) mit vier Längsarmen (31) versehen ist.
  8. Hydraulikvorrichtung nach Anspruch 7, wobei eine Schraube (26) vorgesehen ist, die axial eingerichtet ist, um die Vorrichtung während des Betriebs an einem Rollenende zu befestigen.
  9. Hydraulikvorrichtung nach Anspruch 5, wobei das freigebbare Eingriffsmittel Bajonettvorrichtungen (46, 47, 52, 53) vom Dreh-Sicherungs-Typ umfasst.
  10. Hydraulikvorrichtung nach Anspruch 9, wobei eine der Bajonettvorrichtungen des Dreh-Sicherungs-Typs an den Längsarmen (51', 52'') und die zweite an dem zylindrischen Körper (41) eingerichtet ist.
  11. Verfahren zum Sichern von Lageranordnungen des Typs nach Anspruch 1 an einem Walzenende durch eine Hydraulikvorrichtung (30, 40) nach Anspruch 5, mit den Schritten, dass:

    (a) in der folgenden Reihenfolge eine Buchse (7), eine konische Hülse (8), einen Abstandsring (16), ein Schublager (15) und ein Schubring (17, 57) an dem Zapfen (3, 4) einer Walze (1) angebracht werden;

    (b) eine Einbauendplatte (13) über einen Flansch (14) geschlossen wird;

    (c) ein Gewindering (19) an dem Walzenendteil und ein Sicherungsring (18) um den Ring (19) herum angebracht werden;

    (d) die Hydraulikvorrichtung (30, 40) um das Endteil der Walze (1) herum zusammengebaut wird;

    (e) die Hydraulikvorrichtung (30, 40) um ihre eigene Achse um einen geeigneten Winkel gedreht wird, um ein erstes Eingriffsmittel (29, 53), das an dem Schubring (17, 57) angeordnet ist, funktionell mit einem zweiten Eingriffsmittel (32, 52) in Eingriff zu bringen, das an der Hydraulikvorrichtung (30, 40) angeordnet ist, um so die Hydraulikvorrichtung (30, 40) und den Schubring (17, 57) wechselseitig zu sichern;

    (f) die Hydraulikvorrichtung (30, 40) an dem Ende des Zylinders durch Betätigung eines Befestigungsmittels (26, 46, 47) an dem Ende des Zylinders angebracht wird;

    (g) die Hydraulikvorrichtung (30, 40) über einen Aktuator (23, 43) unter Druck gesetzt wird, um so eine axiale Kraft auszuüben und den Schubring (17, 57) an das Schublager (15) zu drängen und das Einbauteil und das Ölfilmlager an den Walzenzapfen (3) zu drücken;

    (h) der Sicherungsring (18) zu dem Schubring (17, 57) hin festgezogen wird;

    (i) der Druck von der Hydraulikvorrichtung (30, 40) freigegeben wird;

    (j) die Vorrichtung (30, 40) um einen geeigneten Winkel gedreht wird; und

    (k) das Befestigungsmittel (26, 46, 47) entfernt und die Hydraulikvorrichtung (30, 40) entnommen wird.
  12. Verfahren zum Lösen von Lageranordnungen des Typs nach Anspruch 1 von einem Walzenende über eine Hydraulikvorrichtung (30) nach Anspruch 5, mit den Schritten, dass:

    (a) die Hydraulikvorrichtung (30, 40) an dem Endteil der Walze (1) zusammengebaut wird;

    (b) die Vorrichtung (30, 40) um ihre eigene Achse um einen geeigneten Winkel gedreht wird, um ein erstes Eingriffsmittel (29, 53), das an dem Schubring (17, 57) angeordnet ist, mit einem zweiten Eingriffsmittel (32, 52) funktionell in Eingriff zu bringen, das an der Hydraulikvorrichtung angeordnet ist, wodurch die Vorrichtung (30, 40) und der Schubring (17, 57) wechselseitig gesichert werden;

    (c) die Hydraulikvorrichtung (30, 40) an der Walze durch Betätigung eines Befestigungsmittels (26, 46, 47) an dem Walzenende befestigt wird;

    (d) der Sicherungsring (18) von dem Schubring (17, 57) gelöst wird;

    (e) eine Einbauendplatte (13) geöffnet und diese von einem Flansch (14) freigegeben wird;

    (f) die Hydraulikvorrichtung (30, 40) durch einen Aktuator (23, 43) unter Druck gesetzt wird, wodurch eine axiale Kraft ausgeübt und der Schubring (17, 57) von dem Schublager (15) weggedrängt wird, wodurch das Einbauteil und das Ölfilmlager von dem Druck an dem Walzenzapfen (3) befreit werden;

    (g) die Hydraulikvorrichtung (30, 40) und der Schubring (17) von dem Walzenende abgelöst werden; und

    (i) in der folgenden Reihenfolge von dem Zapfen (3, 4) der Walze (1) ein Schublager (15), ein Abstandsring (16), eine konische Hülse (8) und eine Buchse (7) abgenommen werden.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com