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Dokumentenidentifikation DE60203087T2 13.04.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001319609
Titel Lastenträger
Anmelder Bogg, Anders, Mora, SE
Erfinder Bogg, Anders, 792 22 Mora, SE
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60203087
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.12.2002
EP-Aktenzeichen 020274783
EP-Offenlegungsdatum 18.06.2003
EP date of grant 02.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.04.2006
IPC-Hauptklasse B65D 88/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B60P 1/64(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lastträger des Roll-on-Typs und ein Verfahren zur Transferbeladung eines Lastträgers des Roll-on-Typs von einem selbstladenden Fahrzeug (englisch: self-loading vehicle) auf einen Eisenbahnwaggon, und insbesondere einen Lastträger und ein Verfahren, die eine bessere Nutzung des Ladevermögens zum Transport von Lastträgern des Roll-on-Typs auf der Schiene ermöglichen.

Hintergrund der Erfindung

Heutzutage werden Container, Paletten und ähnliches des Roll-on-Typs (im Folgenden als Lastträger des Roll-on-Typs bezeichnet) zum Transport von Lasten mit selbstladenden Straßentransportfahrzeugen (z.B. Lastkraftwagen, Sattelaufliegern und ähnlichem) verwendet. Der schwedische Industriestandard SMS 3021 und der deutsche Standard DIN 30722 sind zwei Standards, die Erfordernisse derartiger Roll-on-Lastträger definieren. Beispiele von selbstladenden Einrichtungen und Lastträgern für derartige Einrichtungen sind ferner in der US 3,819,075, der US 3,892,323, der US 4,132,325 und der US 5,290,138 offenbart.

Diese Art von Frachthandhabungssystemen weist viele Vorteile auf, weil sie die multifunktionale Verwendung von Lastkraftwägen erlaubt, da der gleiche Lkw zum Transport vieler verschiedener Lastarten verwendet werden kann, wobei lediglich der Lastträger gewechselt wird, z.B. ein containerartiger Lastträger kann zum Transport von Kies oder Abfallmaterial verwendet werden oder ein plattformartiger Lastträger kann zum Transport kleiner Fahrzeuge oder transportabler Häusern verwendet werden. Eine Standard-Lkw-Sattelauflieger-Kombination wird üblicherweise angepasst, um einen Lastträger des Roll-on-Typs auf dem Lkw zu tragen, und einen oder zwei auf dem Sattelauflieger.

Da diese existierenden Systeme hauptsächlich zum Transport auf öffentlichen Straßen gedacht sind, unterliegen sie Dimensionsbeschränkungen aufgrund der Regularien, die die maximalen Dimensionen (Breite, Länge und Höhe) für derartige Fahrzeuge definieren. Als Folge weisen typische Lastträger des Roll-on-Typs, die in Schweden (EU) verwendet werden, eine Breite von 2,4 bis 2,6 m und eine Länge von 4,5 bis 7 m auf, und die existierenden selbstladenden Einrichtungen für Fahrzeuge sind folglich geeignet, um Lastträger dieser Größe zu handhaben.

Aufgrund von wirtschaftlichen und umweltbedingten Gründen werden jedoch viele Langstreckentransporte vorzugsweise auf der Schiene durchgeführt. Daher wurden Systeme entwickelt, um Lastträger des Roll-on-Typs von einem Lkw auf einen Eisenbahnwaggon zu transferieren bzw. zu überführen. Dieser Transfer kann entweder durch einen Kran oder ähnliches oder durch Verwendung des selbstladenden Mechanismus auf dem Lkw durchgeführt werden. Der auf einem Kran basierende Transfer beschränkt die Überführung auf Transferstationen, die mit einem Kran ausgestattet sind, oder auf die Verwendung eines mobilen Krans. Die Überführung unter Verwendung des selbstladenden Mechanismus auf dem Lkw kann entweder in der Längsrichtung des Trägers oder aus einer Querrichtung durchgeführt werden. Der Längstransfer kann an speziellen Transferstationen durchgeführt werden, an denen der Lkw Zugang zum Ende des Waggons erhält, wobei der selbstladende Mechanismus den Lastträger entlang der Längsachse auf den Waggon drückt. Der Quertransfer kann auf speziellen Waggons durchgeführt werden, die mit Drehtischen zum Drehen des Lastträgers in die Längsrichtung ausgestattet sind, nachdem der Lastträger von dem Lkw auf den Drehtisch auf den Waggon überführt wurde.

Da diese beiden Transfersysteme speziell geeignete Transferstellen und/oder komplexes Spezialgerät erfordern, limitieren sie die Verwendung des Schienentransports von Lastträgers des Roll-on-Typs. Ferner ist die maximale Breite zum Transport auf der Schiene wesentlich größer als die Breite der Lastträger, die zum Transport auf öffentlichen Straßen geeignet sind, wodurch eine große Prozentzahl der Ladekapazität des Eisenbahnwaggons nicht genutzt wird.

Die WO 93/18934 offenbart ein Lastträgersystem, umfassend einen primären Träger (Lastträger), auf dem sekundäre (kleinere) Träger angebracht werden können. Der primäre Träger ist zum Transport unter Verwendung eines primären (großen) Fahrzeugs geeignet und die sekundären Träger sind zum Transport unter Verwendung eines sekundären (kleinen) Fahrzeugs geeignet. Die sekundären Träger auf dem primären Träger werden durch einen Selbstlademechanismus auf das sekundäre Fahrzeug geladen (von dem primären Träger entfernt), während der primäre Träger nicht auf ein primäres Fahrzeug geladen wird. Die sekundären Träger können entweder zum Längs- oder Quertransport auf dem primären Träger angepasst werden. Ferner offenbart die WO 93/18934 eine alternative Ausführungsform des sekundären Trägers, die einen teleskopischen Hinterabschnitt aufweist, der den Transport von Standard 10 Fuß ISO-Containern auf dem Träger ermöglicht.

Die SE 7603304-2 offenbart ein System zum Überführen von speziell ausgestalteten Containern von einem Lastkraftwagen auf einen Eisenbahnwaggon.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, einen neuen Lastträger des Roll-on-Typs bereitzustellen und ein neues Verfahren zur Transferbeladung eines Lastträgers des Roll-on-Typs von einem selbstladenden Fahrzeug auf einen Eisenbahnwaggon, wobei der Lastträger und das Verfahren einen oder mehrere Nachteile des Stands der Technik beheben. Dies wird durch den Lastträger des Roll-on-Typs, wie er im Patentanspruch 1 definiert ist, und durch das Verfahren, wie es im Patentanspruch 3 definiert ist, erzielt.

Ein Vorteil eines derartigen Lastträgers des Roll-on-Typs besteht darin, dass es möglich ist, ihn auf einem Eisenbahnwaggon in einer Querrichtung zu transportieren, während er noch immer vollständig kompatibel zu bestehenden selbstladenden Fahrzeugen ist. Die Querausrichtung ermöglicht es, die maximal zugelassene Breite für Schienentransporte zu nutzen, und somit wird eine größere Prozentzahl der Ladekapazität des Eisenbahnwaggons genutzt.

Der Hauptvorteil bei dem Verfahren zur Transferbeladung eines Lastträgers des Roll-on-Typs von einem selbstladenden Fahrzeug auf einen Eisenbahnwaggon besteht darin, dass der Beladevorgang extrem schnell und einfach ist und dieser ferner an sehr einfachen Transferstationen durchgeführt werden kann. Deshalb wird das Verfahren wesentliche Kosteneinsparungen zur Überführung von Lastträgern von Straßenfahrzeugen auf Schienenfahrzeuge erzeugen. Daher kann eine große Anzahl an Transporten auf der Schiene durchgeführt werden und ein positiver umweltbedingter Effekt kann erzielt werden.

Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen definiert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Detail beschrieben, in denen:

1 eine Seitenansicht eines herkömmlichen Lastträgers des Roll-on-Typs zeigt.

2 eine Seitenansicht eines Lastträgers des Roll-on-Typs gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt, wobei der Lastträger auf einen Eisenbahnwaggon geladen ist.

3 eine Vorderansicht eines Lastträgers des Roll-on-Typs gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt.

4a bis 4d die Schritte eines Transferladevorgangs gemäß der Erfindung zeigen.

Genaue Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

1 zeigt eine Seitenansicht eines herkömmlichen Lastträgers des Roll-on-Typs 10. Der Lastträger 10 weist einen lasttragenden Aufbau 20 auf, der in diesem Fall im Allgemeinen die Form einer deckellosen Kiste mit einer oder mehreren Türen an der Rückseite oder auf der Seite aufweist. Wie es oben erwähnt wurde, kann der lasttragende Aufbau 20 jede geeignete Form aufweisen, wie sie im Stand der Technik bekannt ist. Der lasttragende Aufbau 20 ist auf einem Rahmen 30 angeordnet, der an dem Vorderende einen vertikalen Abschnitt 40 aufweist, der eine Greifeinrichtung 50 für die Selbstladeeinrichtung umfasst. Der Lastträger 10 ist ferner mit Rollen 60 an dem unteren Hinterende ausgestattet, die den Lastträger während dem Beladen und Entladen stützen. Wie es oben erwähnt wurde, kann ein Lastträger dieses Typs 4,5 bis 7 m lang und 2,4 bis 2,6 m breit sein, so dass er zum Transport auf öffentlichen Straßen geeignet ist. Ein langer Lastträger senkt den Winkel, um den der Lastträger während dem Beladen/Entladen zum Boden gekippt wird, weiter, was in einer Vielzahl an Situationen von großer Bedeutung sein kann.

Die gleichen Bezugszeichen werden für entsprechende Elemente in der gesamten folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen verwendet.

2 zeigt eine Seitenansicht eines Lastträgers des Roll-on-Typs 100 gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der Lastträger 100 ist auf einen Eisenbahnwaggon 110 beladen dargestellt. In dieser Ausführungsform ist der lasttragende Aufbau 20 verglichen mit dem herkömmlichen Lastträger 10 wesentlich kürzer, wohingegen die Breite im gleichen Bereich liegt. Die Länge des verkürzten lasttragenden Aufbaus 20 ist vorzugsweise auf die maximale Breite zum Transport auf der Schiene angepasst, wobei es möglich ist, den Lastträger 100 auf einem Eisenbahnwaggon 110 quer zu transportieren. Da derartige verkürzte Lastträger während dem Beladen/Entladen jedoch nicht akzeptablen Kippwinkeln ausgesetzt werden, ist der Lastträger 100 mit einem Rahmen 120 umfassend einen Nebenrahmen 130, der in Bezug auf das Vorderende des lasttragenden Aufbaus ausziehbar bzw. ausfahrbar ist, versehen. Der Vertikalabschnitt 40 umfassend die Greifeinrichtung 50 für den selbstladenden Mechanismus ist an dem distalen Ende des Nebenrahmens 130 angeordnet. Der Lastträger 100 umfasst Rollen 60 ähnlich dem herkömmlichen Lastträger 10, aber es können auch andere die Reibung vermindernde Stützeinrichtungen eingesetzt werden.

Bei dieser speziellen Ausführungsform ist der Rahmen 120 grundlegend aus zwei Rahmenelementen 140a, 140b mit einem rechteckigen Querschnitt (3) ausgebildet, die sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des lasttragenden Aufbaus 20 erstrecken, und aus dem Nebenrahmen 130. Der Nebenrahmen 130 ist in Bezug auf die zwei rechteckigen Rahmenelemente 140a, 140b teleskopartig angeordnet. Der Rahmen 120 umfasst ferner eine Nebenrahmensicherungseinrichtung 150 in der Form von Bolzenstiften zum Sichern des Nebenrahmens in Bezug auf den Rahmen und den lasttragenden Aufbau, in wenigstens einem ausgefahrenen Zustand A und einem vollständig eingezogenen Zustand B. Die gestrichelten Linien in 2 zeigen den Nebenrahmen in dem vollständig zusammengefahrenen Zustand B.

Offensichtlich kann die Nebenrahmensicherungseinrichtung 150 jede geeignete Form annehmen und in einer weiterentwickelten Ausführungsform ist sie durch eine Aktuatoreinrichtung, wie beispielsweise eine mechanische Verbindung, elektromagnetische Einrichtungen, Luftdruckeinrichtungen oder hydraulische Einrichtungen fernbedient.

In dem ausgefahrenen Zustand A kann der Lastträger 100 als ein herkömmlicher Lastträger 10 durch selbstladende Fahrzeuge mit normaler Länge gehandhabt werden, während der Lastträger in dem eingefahrenen Zustand B, wie es erwähnt wurde, in einer Querrichtung auf einem Eisenbahnwaggon transportiert werden kann.

Wie es oben mehrmals erwähnt wurde, ist der Lastträger 100 gemäß der Erfindung primär zum Quertransport auf der Schiene geeignet, aber er kann selbstverständlich in einer beliebigen Situation verwendet werden, in der unterschiedliche Beschränkungen bezüglich der Dimensionen existieren.

Ein speziell vorteilhaftes Merkmal des Lastträgers 100 besteht darin, dass offene Standard-Eisenbahnwaggons 110 zum Tragen der Lastträger dieses Typs verwendet werden können. Um jedoch optimale Ladeeigenschaften zu erzielen, sind Führungseinrichtungen 160 auf den Eisenbahnwaggons 110 angeordnet, um die Lastträger 110 während der Transferbeladung zu führen. Bei einer Ausführungsform, die in den 2 und 4a4d dargestellt ist, ist die Führungseinrichtung 160 als U-förmige Bahn mit einer Breite, die den Rollen 60 an dem unteren Hinterende des Lastträgers 100 entspricht, ausgebildet, und sie ist in Paaren in einem Abstand angeordnet, der dem Abstand zwischen den Rollen 60 entspricht. Jedes derartige Paar an Führungseinrichtungen 160 oder jeder beliebige entsprechende Aufbau wird im Folgenden als Lastträgeraufnahmeposition 180 auf dem Eisenbahnwaggon bezeichnet.

Vorzugsweise ist die Führungseinrichtung 160 derart ausgebildet, dass sie Anschläge 170 für die Rollen 60 an dem Ende ihrer Erstreckung aufweist, wobei die Anschläge 170 den Lastträger anhalten, wenn er die korrekte Position erreicht hat. Offensichtlich können die Anschläge auf andere Teile des Lastträgers 100 einwirken und/oder separat von der Führungseinrichtung 160 ausgebildet sein. Ein herkömmlicher Eisenbahnwaggon 110 ist geeigneterweise angeordnet, um zwei oder mehrere quer angeordnete Lastträger 100 des Roll-on-Typs gemäß der vorliegenden Erfindung aufzunehmen. Um die maximale Nutzung der Ladekapazität des Eisenbahnwaggons 110 zu erzielen, sind die Lastträger 100 ohne eine wesentlichen Abstand zwischen ihnen nebeneinander auf den Waggons 110 einer geeigneten Länge angeordnet. Bei einer alternativen Ausführungsform kann die Führungseinrichtung 160 aus Führungsrollen ausgebildet sein, die auf den Rahmen wirken.

Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Schienentransportsystem, das quer angeordnete Lastträger des Roll-on-Typs, wie sie oben dargestellt wurden, verwendet. Ein derartiges System kann zu einer effizienteren Verwendung des Schienentransports mit Roll-on-Typ-Lastträgern führen und zu wesentlichen Kosteneinsparungen.

Ein spezielles Merkmal bei einem derartigen Schienentransportsystem besteht darin, dass es eine extrem einfache Transferbeladung bereitstellt, die an nahezu jeder beliebigen Transfereinrichtung durchgeführt werden kann. Im Allgemeinen bestehen die Erfordernisse an eine derartige Transfereinrichtung darin, dass das selbstladende Fahrzeug, das den Lastträger trägt, in der Lage sein muss, sich in Bezug auf den Eisenbahnwaggon in einer Querrichtung zu positionieren, wobei sich das Hinterende des Fahrzeugs benachbart einer freien Lastträgeraufnahmeposition auf dem Eisenbahnwaggon befindet und wobei der Lastträger auf dem gleichen Niveau oder höher angeordnet ist. Diese Erfordernisse können durch eine flache Zugangsfläche oder eine einfache Rampe benachbart den Eisenbahnschienen erfüllt werden.

Eine speziellere Beschreibung eines bevorzugten Verfahrens zur Transferbeladung eines Lastträgers des Roll-on-Typs von einem selbstladenden Fahrzeug auf einen Eisenbahnwaggon kann daher die folgenden Schritte umfassen:

  • – Positionieren (4a) des selbstladenden Fahrzeugs 200, das einen Lastträger des Roll-on-Typs 10, 100 trägt, in einer Querrichtung in Bezug auf den Eisenbahnwaggon mit dem Hinterende des Fahrzeugs benachbart einer freien bzw. leeren Lastträgeraufnahmeposition 210 auf dem Eisenbahnwaggon 110,
  • – Schieben (4b) des Lastträgers mit dem Selbstlademechanismus 220 des Fahrzeugs 200 von dem selbstladenden Fahrzeug 200 in die Lastträgeraufnahmeposition 210 auf dem Eisenbahnwaggon 110,
  • – Lösen (4d) des Selbstlademechanismus 210 von dem Lastträger 10, 100, und
  • – Sichern des Lastträgers 10, 100 in der Querrichtung in Bezug auf den Eisenbahnwaggon 110.

Die obige Ausführungsform des Verfahrens ist zur Transferbeladung jedes beliebigen Lastträgers des Roll-on-Typs 10, 100 mit einer Länge gleich oder geringer der maximalen Breite zum Transport auf der Schiene geeignet, und wenn ein Lastträger 100 des oben erwähnten Typs verwendet wird, umfasst das Verfahren die zusätzlichen Schritte:

  • – Entriegeln der Nebenrahmensicherungseinrichtung 150,
  • – Schieben (4c) des Nebenrahmens 130 mit dem Selbstlademechanismus 210 des Fahrzeugs 200 in den eingefahrenen Zustand B, und
  • – Verriegeln der Nebenrahmensicherungseinrichtung 150.

Selbstverständlich wird die Transferbeladung von einem Eisenbahnwaggon 110 auf ein selbstladendes Fahrzeug 200 in der umgekehrten Reihenfolge durchgeführt.


Anspruch[de]
  1. Lastträger des Roll-on-Typs (100), umfassend einen lasttragenden Aufbau (20) und einen Rahmen (120) mit einer Greifeinrichtung (50) am Vorderende, wobei die Greifeinrichtung (50) und der Rahmen (120) dazu geeignet sind, das Beladen des Lastträgers (100) mit einem selbstladenden Fahrzeug zu ermöglichen, ferner umfassend Nebenrahmensicherungseinrichtungen (150) zum Sichern eines Nebenrahmens (130) in Bezug auf den Rahmen (120) und des lasttragenden Aufbaus (20) in wenigstens einem ausgefahrenen Zustand (A) und einem vollständig eingefahrenen Zustand (B), dadurch gekennzeichnet, dass die Greifeinrichtung (50) auf dem Nebenrahmen (130) angeordnet ist, der in Bezug auf das Vorderende des lasttragenden Aufbaus (20) ausfahrbar ist.
  2. Lastträger (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Länge des Lastträgers (100) mit dem Nebenrahmen im ausgefahrenen Zustand (A) in einem Bereich liegt, der es erlaubt, dass der Lastträger (100) durch selbstladende Fahrzeuge mit normaler Länge gehandhabt werden kann und die maximale Breite zum Transport auf der Schiene überschreitet, und dass die gesamte Länge des Lastträgers (100) mit dem Nebenrahmen im eingefahrenen Zustand (B) gleich der oder weniger als die der maximalen Breite zum Transport auf der Schiene ist.
  3. Verfahren zur Transferbeladung eines Lastträgers (100) des Roll-on-Typs gemäß Anspruch 2, von einem selbstladenden Fahrzeug (200) auf einen Eisenbahnwaggon (110), umfassend die Schritte

    Positionieren des selbstladenden Fahrzeugs (200), das einen Lastträger (100) des Roll-on-Typs trägt, in einer Querrichtung in Bezug auf den Eisenbahnwaggon (110) und mit dem Hinterende des Fahrzeugs benachbart einer leeren Lastträgeraufnahmeposition (210) auf dem Eisenbahnwaggon (110),

    Schieben des Lastträgers (100) mit dem Selbstlademechanismus (220) des Fahrzeugs (200) von dem selbstladenden Fahrzeug (200) in die Lastträgeraufnahmeposition (220) auf dem Eisenbahnwaggon (110), und

    Lösen des Selbstlademechanismus (220) von dem Lastträger (100),

    Sichern des Lastträgers (100) in Querrichtung in Bezug auf den Eisenbahnwaggon (110),

    Entriegeln der Nebenrahmensicherungseinrichtungen (150),

    Schieben des Nebenrahmens (130) mit dem Selbstlademechanismus (220) in den eingefahrenen Zustand (B), und

    Verriegeln der Nebenrahmensicherungseinrichtungen (150).
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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