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Dokumentenidentifikation DE19832990B4 20.04.2006
Titel Etikett und Verfahren zum Verdecken von Informationen
Anmelder Schreiner Etiketten und Selbstklebetechnik GmbH & Co., 85764 Oberschleißheim, DE
Erfinder Grötzner, Roland, 85716 Unterschleißheim, DE;
Schreiner, Helmut, 85757 Karlsfeld, DE
Vertreter Kehl & Ettmayr, Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 22.07.1998
DE-Aktenzeichen 19832990
Offenlegungstag 27.01.2000
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 20.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.04.2006
IPC-Hauptklasse B32B 7/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G09F 3/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Etikett zum Verdecken von Informationen, mit einer Grundschicht und einer Deckschicht, die durch Reiben irreversibel entfernbar ist, um die verdeckten Informationen sichtbar zu machen.

Ein derartiges Etikett, bei dem die Abreibefarbe unmittelbar auf eine Kunststoffschicht aus Polyester aufgebracht ist, ist aus der US 4 738 473 bekannt.

Aus der US 5 060 848 ist ein versiegelbares Behältnis bekannt, das einen Verschluß mit einer Beschichtung aufweist, die das erstmalige Öffnen des Behältnisses irreversibel anzeigt. Bei dem bekannten Behältnis kann leicht unter Umgehung des Siegelverschlusses der Zugang zu seinem Inhalt erreicht werden, beispielsweise, wenn das Behältnis längs einer Klebefalzung geöffnet wird.

Seit geraumer Zeit stellt sich unter anderem für viele Unternehmen des produzierenden und/oder des dienstleistenden Gewerbes die Notwendigkeit, dem Kunden Informationen zur Verfügung zu stellen, die ausschließlich dem jeweiligen Kunden vorbehalten bleiben sollen und deshalb eines möglichst sicheren und zuverlässigen Schutzes vor Entdeckung durch unbefugte Dritte bedürfen. Bei derartigen Informationen kann es sich beispielsweise um die Gewinnummer eines Lotterieloses. oder um eine Geheimnummer für eine Karte, etwa für eine Bankkarte oder eine Scheckkarte, handeln.

In der Vergangenheit wurden hierbei verschiedene, mehr oder minder praktikable Möglichkeiten vorgeschlagen, um einen derartigen Schutz vor Entdeckung durch unbefugte Dritte zu gewährleisten:

So wurde die Gewinnummer eines Lotterieloses etwa in kleinen, vom jeweiligen Kunden aufzureißenden Briefchen aufbewahrt. Hierdurch war zwar ein weitgehender Schutz vor Entdeckung durch unbefugte Dritte gewährleistet, jedoch bedingte diese Lösung einen unverhältnismäßig hohen Material- und Verarbeitungsaufwand bei der Herstellung der Briefchen, so daß die Herstellungs- und Verarbeitungskosten unerfreulicherweise sehr hoch waren.

Aufgrund der Tatsache, daß sich in den letzten Jahren die Verwendung von Karten beispielsweise im Bankensektor einer im größeren Beliebtheit erfreute, wuchs naturgemäß auch die Notwendigkeit, Geheimnummern sicher und zuverlässig an den jeweiligen Kunden, und zwar nur an diesen, zu übermitteln. So verwundert es nicht, daß auch für diese Problematik eine Reihe von Möglichkeiten vorgeschlagen wurde, die jedoch allesamt gerade in einem solch sicherheitsrelevanten Bereich nicht restlos überzeugen konnten. So wurde beispielsweise die Möglichkeit diskutiert, die Karte und ihre zugehörige Geheimnummer aus Sicherheitsgründen getrennt, das heißt in zwei Versandvorgängen an den Kunden zu übermitteln. Dies hatte zwar den Vorteil, daß ein unbefugter Empfänger nur einer der beiden Sendungen mit dieser Sendung allein nicht viel anfangen konnte, jedoch implizierte diese Möglichkeit unerwünschterweise sowohl höhere Personal- als auch höhere Portokosten. Auch war bei dieser Vorgehensweise eine gesteigerte Irrtumshäufigkeit zu beobachten.

Alternativ zu diesen Möglichkeiten wurden in letzter Zeit des öfteren Lösungen auf einer sogenannten "Rubbelbasis" vorgeschlagen:

Die Informationen werden hierbei durch eine Grundschicht und/oder durch eine Deckschicht verdeckt, wobei letztere durch Reiben irreversibel entfernbar ist, um die verdeckten Informationen sichtbar zu machen. Die in diesem Zusammenhang bislang diskutierten Vorschläge waren jedoch allesamt materialaufwendig, kostspielig und umständlich handzuhaben.

Es ist des weiteren zu bedenken, daß es bislang noch nicht gelungen ist, eine Lösung zu offenbaren, die von einem integrierten Konzept ausgeht, das heißt die einem Anwender oder Weiterverarbeiter die Möglichkeit gibt, durch lediglich einen Arbeitsschritt die erwünschte Verdeckung der Informationen zu erzielen. Gleichwohl wird es in diesem Zusammenhang als erstrebenswert erachtet, dem Anwender oder Weiterverarbeiter hierbei individuelle Lösungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen.

In diesem Zusammenhang darf abschließend festgestellt werden, daß die gemäß dem Stand der Technik zu vorgenanntem Zweck offenbarten Etiketten in ihrer Anwendungsbreite sehr limitiert sind und für das jeweilige Einsatzgebiet kostspielige und umständliche Speziallösungen erfordern.

Ein Etikett der eingangs genannten Art ist aus der DE 197 05 380 C1 bekannt. Bei dem bekannten Etikett wird die Grundschicht über die zu verdeckenden Informationen, die sich beispielsweise auf einem Briefbogen befinden, geklebt. Zwar kann durch Verwendung eines hochpermanenten Haftklebers eine sichere Befestigung der Grundschicht erreicht werden, gleichwohl könnte die Grundschicht unter teilweiser Zerstörung des Briefbogens entfernt werden. Mit etwas Mühe und Geduld könnte die Zerstörung des Briefbogens "repariert" werden, zumindest in einem solchen Umfang, daß ein nichtsahnender Benutzer, der sich auf legale Weise Kenntnis von den verdeckten Informationen durch Abrubbeln der Deckschicht verschafft, von dem zuvor erfolgten "Siegelbruch" nichts bemerkt.

Aus DE 196 53 891 C1 ist ein Siegel- oder Verschlußetikett zum Übersiegeln von zwei gegeneinander beweglichen Objekten bekannt. Das bekannte Etikett weist eine Farbschicht auf, welche zwischen einem Unterfolienabschnitt und einer Deckfolie angeordnet ist. Dabei ist durch Adhäsionskrafteinstellmittel das Verhältnis der Adhäsionskräfte, mit welchen die Farbschicht an Unterfolienabschnitt bzw. Deckfolie haftet, lokal unterschiedlich eingestellt, so daß beim Bruch des Siegels Teile der Farbschicht am Unterfolienabschnitt und Teile der Farbschicht an der Deckfolie haften. Der Unterfolienabschnitt haftet auf einem der zu übersiegelnden Gegenstände. Das aus DE 196 53 891 C1 ist nicht zum Verdecken von Information gestaltet. Würde man es dafür einsetzen, so ergäbe sich eine Manipulationsmöglichkeit dergestalt, daß man den Unterfolienabschnitt unter Umständen vorsichtig von der Unterlage ablösen könnte, ohne die zwischen Unterfolienabschnitt und Deckfolie liegende Farbschicht zu zerstören.

Ausgehend von den dargelegten Unzulänglichkeiten und Nachteilen des Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Etikett der eingangs genannten Art zu schaffen, das erhöhte Sicherheit gegenüber gezielten Manipulationen bietet und bei dem ein "Siegelbruch" zwangsläufig offenkundig wird und praktisch nicht mehr vertuscht werden kann.

Diese Aufgabe ist bei einem Etikett der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Grundschicht an ihrer der Deckschicht abgewandten Seite mindestens einen Versiegelungsbereich aufweist, der eine Beschichtung enthält, die nach dem Befestigen des Etiketts auf einem Gegenstand eine Trennung der Deckschicht von dem Gegenstand irreversibel anzeigt. Die Beschichtung zur Anzeige der erstmaligen Öffnung umfaßt mindestens eine Farbschicht, die mit einer ersten Adhäsionskraft an dem Gegenstand und mit einer zweiten Adhäsionskraft an der Grundschicht haftet, wenn die Grundschicht auf dem Gegenstand befestigt ist. Ferner sind Adhäsionskrafteinstellmittel vorhanden, die das Verhältnis zwischen der ersten Adhäsionskraft und der zweiten Adhäsionskraft lokal unterschiedlich einstellen.

Durch die Maßnahme gemäß der Erfindung ist gewährleistet, daß die verdeckten Informationen nur durch einen Siegelbruch zugänglich werden, der offenkundig wird und jedenfalls mit normalen Aufwand nicht mehr rückgängig gemacht oder vertuscht werden kann. Wird die Grundschicht von dem Gegenstand getrennt, bleibt die Farbschicht teilweise an der Grundschicht und teilweise an dem Gegenstand hängen. Auf diese Weise entsteht eine irreversible optische Änderung des Etiketts. Selbst dann, wenn nach dem Abtrennen der Grundschicht diese wieder auf den Gegenstand zurückgeklebt wird, weist die Farbschicht andere Reflexionseigenschaften auf, da zwischen die Farbschicht und den Gegenstand, beziehungsweise zwischen die Farbschicht und die Grundschicht Luft eingetreten ist, die den optischen Eindruck der Farbschicht irreversibel und deutlich erkennbar verändert.

Die Lösung gemäß der vorliegenden Erfindung impliziert hierbei auf für den Fachmann nicht vorhersehbare Weise eine Reihe besonders überraschender Vorteile, die auf geschickte Weise miteinander kombiniert sind, so daß das Etikett gemäß der vorliegenden Erfindung auch auf internationalen Märkten konkurrenzfähig ist:

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Grundschicht eine der Form des Versiegelungsbereichs entsprechende Schicht aus Klebstoff aufweist. Vor dem Gebrauch kann diese Schicht aus Klebstoff mit einer klebstoffabweisenden Schutzfolie geschützt sein. Nach einer alternativen Ausführungsvariante kann die Schicht aus Klebstoff auch an dem Gegenstand angeordnet sein, an dem das Etikett anzubringen ist.

Als Klebstoffe eignen sich besonders Haftklebstoffe, da diese keiner zusätzlichen Aktivierung bedürfen, abgesehen davon, daß ein Schutzpapier zu entfernen ist.

Vorteilhaft ist jedoch auch die Verwendung eines durch Wasser aktivierbaren Klebstoffes.

Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Etiketts gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Adhäsionskrafteinstellmittel eine stellenweise Behandlung des Gegenstandes und/oder der Grundschicht umfassen. Folien müssen vor dem Bedrucken einer Druckvorbehandlung unterzogen werden, um zu gewährleisten, daß die Druckfarbe sich intensiv mit der Folie verbindet und somit ein haltbares Druckbild erzeugt wird. Werden bestimmte Bereiche der Folie des Etiketts von der Druckvorbehandlung beispielsweise durch Überdecken ausgespart, so haftet die dort aufgebrachte Farbschicht nur schlecht und bei einer Trennung wird die Farbschicht an demjenigen der beiden Teile haften bleiben, der die Druckvorbehandlung erfahren hat. Auf diese Weise kann mit einfachsten Mitteln der angestrebte Farbschicht-Trennungseffekt beim Abtrennen der Grundschicht erzielt werden.

Alternativ oder ergänzend hierzu kann die Anwendung eines stellenweise aufgetragenen Anti-Haftlacks als Adhäsionseinstellmittel vorteilhaft sein. Insbesondere kann der Anti-Haftlack leicht in Form eines Musters oder in Form eines Schriftzuges aufgedruckt werden, so daß ein besonderes Bild, wie beispielsweise das Wort "GEÖFFNET", bei der Trennung der beiden Teile sichtbar wird.

Ergänzend oder alternativ hierzu können die Adhäsionskrafteinstellmittel einen stellenweise aufgetragenen Haftvermittler (Primer) umfassen. Ein solcher Haftvermittler, der eine besonders innige Verbindung zwischen der Druckfarbe und dem Untergrund bewirkt, kann in einfacher Weise durch Drucken aufgebracht werden.

Entscheidend bei allen Adhäsionskrafteinstellmitteln ist, daß diese das Verhältnis der Kräfte, mit denen die Farbschicht an der Basisschicht einerseits und an der Deckschicht andererseits haftet, in der Weise beeinflussen, daß stellenweise die Haftkraft zu dem einen der beiden Teile größer als zu dem anderen der beiden Teile ist, so daß bei Trennung der beiden Teile die Farbschicht entsprechend einem bestimmten Muster geteilt wird, d. h. ein Teil der Farbschicht an der Basisschicht und der restliche Teil der Farbschicht an der Deckschicht verbleibt. Die Klebstoffbeschichtung sorgt dafür, daß die Farbschicht mit einer präzise einstellbaren Kraft an dem mit Klebstoff beschichteten Bereich haftet.

Die genannte Beschichtung kann wahlweise entweder auf dem Gegenstand oder auf der Grundschicht angebracht werden.

Vorteilhaft ist ferner die Verwendung einer transparenten Folie als Grundschicht, die vorzugsweise mit einer nicht deckenden hellen Farbe gefärbt oder bedruckt ist. In einem solchen Fall ergibt sich ein besonders deutlicher Kontrast zwischen den verschiedenen Bereichen der Farbschicht, wenn die beiden Teile nach dem ersten Trennen wieder zusammengeklebt werden.

Ein besonders gut erkennbarer Kontrasteffekt ergibt sich auch dann, wenn die Farbschicht eine dunkle und/oder eine deckende Farbe aufweist.

Die Kenntlichmachung der stallgefundenen Öffnung der Hülle wird besonders deutlich, wenn nach einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung als Grundschicht eine durch Dehnung verformbare Folie verwendet wird. Um die Grundschicht von dem Gegenstand zu lösen, muß zwangsläufig eine Kraft auf die Grundschicht ausgeübt werden. Dabei wird die Grundschicht bleibend verformt, so daß beim Zurückkleben der Grundschicht die separierten Teile der Farbschicht nicht mehr geometrisch exakt ineinander passen, wodurch die erfolgte Öffnung besonders auffällig angezeigt wird.

Wenn die Adhäsionskrafteinstellmittel zumindest stellenweise in Form eines Musters aus Linien, Punkten oder dergleichen vorgesehen sind, wird schon bei einer sehr kleinen geometrischen Lageabweichung zwischen den beiden Teilen nach dem Zurückkleben der Grundschicht eine Struktur- oder Farbänderung deutlich sichtbar.

Vorzugsweise wird die Grundschicht mit einem Aufdruck versehen, der beispielsweise eine Gebrauchsanweisung enthalten kann. Der Aufdruck kann jedoch auch komplizierte geometrische Figuren oder Wappen enthalten, die ihrerseits nicht leicht nachahmbar sind und auf diese Weise für die Originalität bürgen. In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn der Aufdruck durch eine Laminatschicht versiegelt oder geschützt ist.

Unlautere Versuche, die Grundschicht unter Zuhilfenahme von Wärme zu entfernen, um an die verdeckten Informationen unter Umgehung der Erstanzeigefunktion zu gelangen, werden dadurch vereitelt, daß das Etikett gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform einen Temperaturindikator aufweist. Dieser Temperaturindikator, der beispielsweise mit der Grundschicht verbunden werden kann, verfärbt sich irreversibel bei Erwärmung, so daß der Öffnungsversuch erkennbar wird.

Als weitere erfindungswesentliche Option wird die Möglichkeit eröffnet, mindestens einen Gegenstand auf dem Etikett anzubringen, der mit den verdeckten Informationen in Beziehung stehen kann. So ist es gemäß einer besonders erfinderischen Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung beispielsweise denkbar, auf dem Etikett eine Karte, etwa eine Bankkarte oder eine Scheckkarte, anzubringen, die auf einem Dokument, etwa einem Briefbogen, dem Kunden übermittelt wird, wobei sich die zur übermittelten Karte gehörende Geheimnummer als verdeckte Information unter dem Etikett befindet, welche verdeckte Information der Kunde durch Entfernen der Deckschicht vermittels Reiben bzw. "Rubbeln" irreversibel sichtbar machen kann.

Das Vorsehen eines weiteren Haftklebers in der Deckschicht führt überraschenderweise dazu, daß beim Abrubbeln der Deckschicht nicht die bei bekannten Rubbelfolien anfallenden unangenehmen Abfälle freigesetzt werden, da Bindungseffekte mittels des in der Deckschicht enthaltenen Haftklebers auftreten.

Gemäß einer besonders erfinderischen Weiterbildung der vorliegenden Erfindung besteht die Deckschicht zumindest partiell aus einem deckend eingefärbten Haftkleber, der zum einen eine lückenlose Verdeckung der Informationen gewährleistet und zum anderen gewünschtenfalls das problemlose Ablösen eines Gegenstands ermöglicht, der auf dem Etikett angebracht sein kann. In letzterem Falle wird der Haftkleber in der Praxis zweckmäßigerweise so beschaffen sein, daß der Gegenstand vom Etikett abgelöst werden kann, ohne daß Haftkleberrückstände auf dem Gegenstand verbleiben.

In einer alternativen, ebenfalls besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Deckschicht eine auf der Grundschicht zumindest partiell angeordnete Haftkleberschicht und eine auf der Haftkleberschicht zumindest stellenweise angeordnete deckende Farbschicht auf, die vorzugsweise durch Drucken aufgebracht ist und beispielsweise aus zweckmäßigerweise schwarzer Flexodruckfarbe besteht. In diesem Falle ist vorgesehen, daß die deckende Farbschicht, etwa durch den Fingernagel oder durch eine Münze, abgerieben bzw. "abgerubbelt" wird, um die unter dem Etikett befindlichen Informationen sichtbar zu machen, wobei es sich als vorteilhaft erweist, wenn die Haftkleberschicht transparent ist.

Liegt hierbei eine Ausgestaltungsvariante des Etiketts gemäß der vorliegenden Erfindung vor, bei der die Farbschicht eine geringere Fläche als die Haftkleberschicht einnimmt, was gleichbedeutend damit ist, daß die Haftkleberschicht stellenweise freiliegt, so ist diese Ausgestaltungsvariante für eine Anwendung des Etiketts prädestiniert, bei der auf dem Etikett eine Karte, etwa eine Bankkarte oder eine Scheckkarte, angebracht ist, die auf einem Dokument, etwa einem Briefbogen, dem Kunden übermittelt wird, wobei sich die zur übermittelten Karte gehörende Geheimnummer als verdeckte Information unter dem Etikett befindet und durch den Kunden durch Entfernen der Deckschicht vermittels Reiben bzw. "Rubbeln" irreversibel sichtbar gemacht werden kann.

In einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Deckschicht eine auf der Grundschicht zumindest partiell angeordnete Haftkleberschicht und eine auf der Haftkleberschicht zumindest stellenweise angeordnete deckend eingefärbte Haftkleberschicht auf. Auch in diesem Falle ist vorgesehen, daß die deckend eingefärbte Haftkleberschicht, etwa durch den Fingernagel oder durch eine Münze, abgerieben bzw. "abgerubbelt" wird, um die unter dem Etikett befindlichen Informationen sichtbar zu machen, wobei es sich als vorteilhaft erweist, wenn die auf der Grundschicht zumindest partiell angeordnete Haftkleberschicht transparent ist. Auch diese Ausführungsform ist für eine Anwendung des Etiketts prädestiniert, bei der auf dem Etikett eine Karte, etwa eine Bankkarte oder eine Scheckkarte, angebracht ist, die auf einem Dokument, etwa einem Briefbogen, dem Kunden übermittelt wird, wobei sich die zur übermittelten Karte gehörende Geheimnummer als verdeckte Information unter dem Etikett befindet und durch den Kunden durch Entfernen der Deckschicht vermittels Reiben bzw. "Rubbeln" irreversibel sichtbar gemacht werden kann.

Nicht nur, aber auch in diesem Falle ist es vorteilhaft, wenn es sich bei dem Haftkleber um einen ablösbaren Haftkleber handelt. Durch diese Eigenschaft des Haftklebers kann vermieden werden, daß beim Ablösen des Gegenstands vom Etikett Haftkleberrückstände auf dem Gegenstand verbleiben.

Vergleicht man die Klebekraft der weiteren Haftkleberschicht mit der Klebekraft des Haftklebers, so ist die Klebekraft der Haftkleberschicht zweckmäßigerweise größer als die Klebekraft des weiteren Haftklebers, damit eine stabile und zuverlässige Befestigung des Etiketts auf der Unterlage gewährleistet ist. In diesem Zusammenhang kann die weitere Haftkleberschicht beispielsweise einen Permanenthaftkleber aufweisen.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung weist die Grundschicht mindestens eine Stanzung auf, die in Form einer Sicherheitsstanzung ausgebildet sein kann und vorzugsweise wellenförmig ist. Durch eine derartige Stanzung kann verhindert werden, daß ein unbefugter Dritter das Etikett vom Untergrund ablösen und anschließend wieder auf den Untergrund aufbringen kann, um auf diese Weise in Kenntnis der nicht für ihn bestimmten Informationen zu gelangen. Unternimmt er nämlich einen derartigen Versuch, so wird dieser Versuch unweigerlich dadurch in irreversibler Weise kenntlich gemacht, daß die Grundschicht durch die Stanzung zweckmäßigerweise in mehrere getrennte Segmente unterteilt ist, die nach erfolgtem Ablösen des Etiketts nicht mehr wieder in entsprechender Weise auf dem Untergrund aufgebracht werden können.

Bei der Herstellung und Weiterverarbeitung des Etiketts hat sich unter anderem eine Ausführungsform als vorteilhaft erwiesen, bei der es sich bei der Grundschicht um eine Folie handelt. Hinsichtlich der Materialwahl für die Grundschicht wird Kunststoff als empfehlenswert erachtet, wobei es sich bei dem Kunststoff zum Beispiel um Polyester, hierbei vorzugsweise um Polyethylenterephthalat (PET), handeln kann.

Wie vorstehend bereits ausgeführt, spielt das Etikett gemäß der vorliegenden Erfindung gerade bei sicherheitssensiblen Anwendungen eine wichtige Rolle. So kann es ausgesprochen zweckmäßig sein, wenn die Grundschicht aus einem Sicherheitsmaterial mit niedriger Einreißfestigkeit besteht, da hierdurch eine unberechtigte Person vom unbefugten Ablösen des Etiketts, beispielsweise um die durch das Etikett verdeckten Informationen in Erfahrung zu bringen, abgehalten werden kann. Wenn die unberechtigte Person dennoch versucht hat, das Etikett unbefugterweise abzulösen, wird dieser Versuch bei Verwendung eines Sicherheitsmaterials mit niedriger Einreißfestigkeit für die Grundschicht in jedem Falle kenntlich gemacht, indem die Grundschicht in irreversibler Weise eingerissen ist. In der Praxis handelt es sich bei einem derartigen Sicherheitsmaterial beispielsweise um eine gegossene Folie, etwa um eine Polyvinylchloridfolie (PVC-Folie), um eine Acetatfolie oder um eine Acrylatfolie.

Im Zusammenhang mit Fragen der Materialwahl bei vorliegendem Etikett kann die Verwendung von Acrylatkleber als Haftkleber vorteilhaft sein.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei dem mindestens einen Temperaturindikator um thermoreaktives bzw. thermosensitives Papier, das beim Erwärmen des Etiketts beispielsweise eine zumindest stellenweise auftretende Schwarzfärbung zeigt, die zweckmäßigerweise irreversibel ist.

Das Etikett gemäß der vorliegenden Erfindung kann einen Lumineszenzstoff enthalten. Dies wirkt sich beispielsweise dann vorteilhaft aus, wenn im Rahmen eines optischen Steuerungssystems für eine Spendevorrichtung für Etiketten gemäß der vorliegenden Erfindung die Anwesenheit bzw. Abwesenheit eines Etiketts beispielsweise mittels einer Kamera festgestellt werden soll.

In Abhängigkeit von der beabsichtigten Anwendung des Etiketts kann es sich als vorteilhaft oder erforderlich erweisen, daß das Etikett auf mindestens einer Seite mit einem Aufdruck versehen ist, der zweckmäßigerweise zumindest zum Teil auf der Grundschicht angeordnet sein kann.

Um eine praktische und leicht handhabbare Weiterverarbeitung und Verwendung des Etiketts zu ermöglichen, kann das Etikett auf einer Trägerfolie angeordnet sein, die zweckmäßigerweise auf mindestens einer Seite eine klebstoffabweisende Glattschicht, beispielsweise mindestens eine Silikonschicht, aufweist.

Wie vorstehend bereits angedeutet, können sich die Informationen auf einem Dokument befinden, bei dem es sich etwa um einen Briefbogen handeln kann, auf dem beispielsweise eine Geheimnummer als durch das Etikett zu verdeckende Information aufgetragen ist.

Wie ebenfalls bereits angedeutet, kann durch den Haftkleber mindestens ein Gegenstand ablösbar angebracht sein. Bei diesem Gegenstand kann es sich um eine Karte handeln, beispielsweise um eine Bankkarte oder um eine Scheckkarte.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Die Erfindung wird im folgenden anhand der in den 1 bis 7 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Die Darstellungen sind nicht maßstabsgetreu, insbesondere sind die Dicken der einzelnen Schichten im Vergleich zu den sonstigen Abmessungen des Etiketts zur deutlichen Darstellung stark vergrößert gezeichnet.

Es zeigt:

1: Ein Etikett gemäß der Erfindung nach einer ersten Ausführungsform in Schnittdarstellung.

2: Ein Etikett gemäß der Erfindung nach einer zweiten Ausführungsform in Schnittdarstellung.

3: Ein Etikett gemäß der Erfindung nach einer dritten Ausführungsform in Schnittdarstellung.

4: Das Etikett aus 3 in der Draufsicht.

5: Das Etikett aus 4 nach Abnehmen der Scheckkarte.

6: Das Etikett aus 5 nach einer Reibebehandlung.

7: Das Etikett aus 5 mit Teilweise abgezogener Grundschicht.

Das in 1 in Schnittdarstellung gezeigte Etikett weist eine Grundschicht 5 auf, die aus einer transparenten Folie besteht. Auf einer Seite der Grundschicht 5 ist eine Deckschicht 1 angeordnet, die im wesentlichen aus einer wachshaltigen Farbe besteht. Alternativ hierzu ist es auch möglich, eine brüchige, deckend gefärbte Materiallage als Deckschicht 1 zu verwenden. Die Farbe der Deckschicht ist vorzugsweise an die Farbe der zu verdeckenden Informationen angepaßt. An der Grundschicht 5 ist des weiteren ein Druck angebracht, der durch schwarze Balken 10a und 10b symbolisiert ist.

Auf der anderen Seite der Grundschicht 5 ist diese stellenweise mit einem Antihaftlack 8 bedruckt. Der Antihaftlack 8 kann die Form eines Schriftzuges, wie beispielsweise "VOID" oder "GEÖFFNET" aufweisen. Über den Antihaftlack 8 ist eine Schicht aus einem Haftvermittler 9 gedruckt. Die Haftvermittlerschicht 9 bewirkt, daß eine aufgedruckte Farbschicht 7 fest an der Grundschicht 5 haftet, jedenfalls an den Stellen, an denen die Grundschicht 5 nicht mit dem zuvor erwähnten Antihaftlack 8 bedruckt worden ist. Die Farbschicht 7 ist schließlich mit einer Schicht aus einem Haftklebstoff 6 bedeckt. Der Antihaftlack 8, der Haftvermittler 9, die Farbschicht 7 und die Klebstoffschicht 6 sind umlaufend am Rand der Grundschicht 5 angeordnet und bilden dort – wie unten noch näher erläutert wird – einen Versiegelungsbereich, der den zentralen Bereich weitgehend oder vollständig umschließt.

Im zentralen Bereich der Grundschicht 5 ist diese mit einem Temperaturindikator 11 versehen, d.h. einer chemischen Substanz, die bei starker Erwärmung ihre Transparenz verliert und/oder einen Farbumschlag zeigt.

Das soweit beschriebene Etikett wird üblicherweise auf einer silikonisierten Trägerfolie (nicht dargestellt) bereitgehalten. Vor dem Gebrauch wird es von der silikonisierten Trägerfolie (von Hand oder maschinell) getrennt und mittels seiner dann freiliegenden Klebstoffschicht 6 auf einen Gegenstand 2 geklebt, bei dem es sich beispielsweise um einen Briefbogen handeln kann.

Das Etikett ist vorzüglich geeignet, bestimmte Stellen, die beispielsweise geheime Kennzahlen 12 enthalten, in einem Dokument abzudecken. Die wachshaltige Farbe der Deckschicht, die an die Farbe der zu verdeckenden Informationen angepaßt ist, kann leicht mit einem harten Gegenstand, wie beispielsweise einer Münze, abgerieben oder "abgerubbelt" werden, um dadurch die Sicht freizugeben Nach einer anderen (nicht dargestellten) Ausführungsform können bei dem Etikett gemäß der Erfindung auch Aufdrucke auf der Grundschicht angebracht sein, die durch "Rubbeln" sichtbar gemacht werden können.

Nach dem Aufkleben des Etiketts auf den Gegenstand 2 haftet die Farbschicht 7 über die Klebstoffschicht 6 an dem Gegenstand 2 mit einer ersten Adhäsionskraft und die der Grundschicht 5 zugekehrte Seite der Farbschicht 7 haftet an dieser mit einer zweiten Adhäsionskraft. Das Verhältnis der beiden Adhäsionskräfte wird örtlich durch die aus dem Antihaftlack 8 und dem Haftvermittler 9 bestehenden "Adhäsionskrafteinstellmittel" variiert, so daß die erste Adhäsionskraft größer ist als die zweite Adhäsionskraft in den Bereichen mit Antihaftlack 8 und die erste Adhäsionskraft kleiner ist als die zweite Adhäsionskraft in den Bereichen ohne Antihaftlack 8. Da somit die Farbschicht 7 durch die Wirkung des Haftvermittlers 9 fest auf der Grundschicht 5 haftet, mit Ausnahme derjenigen Stellen, an denen diese vor Auftrag des Haftvermittlers 9 mit Antihaftlack 8 präpariert worden ist, wird bei einem Versuch, die Grundschicht 5 zu entfernen, die Farbschicht 7 in zwei Teile separiert.

Wird die Grundschicht 5 danach wieder auf den Gegenstand 2 zurückgeklebt, könnte zwar der an der Grundschicht 5 verbliebene Teil der Farbschicht 7 wieder in die entstandenen Lücken der Farbschicht eingefügt werden. Da jedoch zwischen die Farbschicht 7 und die Grundschicht 5 durch das Herausreißen von Teilen der Farbschicht 7 Luft eingedrungen ist, weisen diese Teile ein geändertes Lichtreflexionsverhalten im Vergleich zu den Teilen der Farbschicht 7 auf, die auf der Grundschicht 5 verblieben sind. Dies kann durch die transparente Grundschicht 5 hindurch beobachtet werden, so daß der Vorgang der Öffnung deutlich kenntlich gemacht ist. Auf diese Weise wird erkennbar, daß jemand auf unlautere Weise versucht hat, sich von den Informationen 12 Kenntnis zu verschaffen. Wenn es sich bei den Informationen beispielsweise um eine Geheimzahl handelt, muß diese umgehend gesperrt werden.

Bei Anwendung von Wärme verfärbt sich der Temperaturindikator 11 irreversibel und zeigt ebenfalls an, daß ein Versuch unternommen worden ist, sich auf unlautere Weise Kenntnis von den Informationen 12 zu beschaffen.

Das in 2 in Schnittdarstellung gezeigte Etikett weist eine Grundschicht 5 auf, die aus einer transparenten Folie besteht. Auf einer Seite der Grundschicht 5 ist eine Deckschicht 1 angeordnet, die im wesentlichen aus einem mit einer deckenden Farbe eingefärbten Haftkleber besteht. Bei dem Haftkleber handelt es sich um einen Haftkleber mit relativ geringer Haftkraft, der üblicherweise als "ablösbarer Haftkleber" bezeichnet wird. Die Farbe der Deckschicht ist vorzugsweise an die Farbe der zu verdeckenden Informationen angepaßt. Über der Deckschicht 1 ist eine Scheckkarte 13 angeordnet, die durch die Klebewirkung der Deckschicht 1 sicher gehalten wird

Im zentralen Bereich der Grundschicht 5 ist diese mit einem Temperaturindikator 11 versehen, d.h. einer chemischen Substanz, die bei starker Erwärmung ihre Transparenz verliert und/oder einen Farbumschlag zeigt.

Ein Gegenstand 2, beispielsweise ein Briefbogen, ist stellenweise mit einem Antihaftlack 8 bedruckt. Der Antihaftlack 8 kann die Form eines Schriftzuges, wie beispielsweise "VOID" oder "GEÖFFNET" aufweisen. Über den Antihaftlack 8 ist eine Schicht aus einem Haftvermittler 9 gedruckt. Die Haftvermittlerschicht 9 bewirkt, daß eine aufgedruckte Farbschicht 7 fest an dem Gegenstand 2 haftet, jedenfalls an den Stellen, an denen dieser nicht mit dem zuvor erwähnten Antihaftlack 8 bedruckt worden ist. Die Farbschicht 7 ist schließlich mit einer Schicht aus einem Haftklebstoff 6 bedeckt. Der Antihaftlack 8, der Haftvermittler 9, die Farbschicht 7 und die Klebstoffschicht 6 sind rings um einen Bereich angeordnet, an dem sich zu verdeckende Informationen 12 auf dem Gegenstand 2 befinden, und bilden dort – wie unten noch näher erläutert wird – einen Versiegelungsbereich, der die Informationen 12 weitgehend oder vollständig umschließt.

Die Grundschicht 5 mit der Deckschicht 1 und der darauf angeordneten Scheckkarte 13 wird auf die klebenden Stellen geklebt, die durch die Haftkleberschicht 6 erzeugt sind, wodurch der in der 2 gezeigte Aufbau entsteht.

Das Etikett ist vorzüglich geeignet, bestimmte Stellen, die beispielsweise geheime Kennzahlen 12 enthalten, in einem Dokument abzudecken. Da der deckend eingefärbte Haftkleber ein ablösbarer Haftkleber ist, kann dieser nach dem Abnehmen der Scheckkarte 13 leicht mit einem harten Gegenstand, wie beispielsweise einer Münze, abgerieben oder "abgerubbelt" werden, um dadurch die Sicht freizugeben. Es hat sich dabei gezeigt, daß beim Abrubbeln der deckend eingefärbten Kleberschicht nicht die bei bekannten Rubbelfolien anfallenden unangenehmen Farbabfälle freigesetzt werden, da die Farbe gewissermaßen durch den ablösbaren Haftkleber gebunden ist. Das Etikett ist darüber hinaus dank seiner klebenden Deckschicht 2 geeignet, als Befestigungsmittel für einen kleinen Gegenstand, wie beispielsweise eine Münze oder eine Scheckkarte, zu dienen. Das Etikett kann somit vorteilhaft beim Versenden von Scheckkarten bei gleichzeitiger Mitteilung einer Geheimzahl eingesetzt werden.

Die Farbschicht 7 haftet über die Klebstoffschicht 6 an der Grundschicht 5 mit einer ersten Adhäsionskraft und die der Grundschicht 5 abgekehrte Seite der Farbschicht 7 haftet an dem Gegenstand 2 mit einer zweiten Adhäsionskraft. Das Verhältnis der beiden Adhäsionskräfte wird örtlich durch die aus dem Antihaftlack 8 und dem Haftvermittler 9 bestehenden "Adhäsionskrafteinstellmittel" variiert, so daß die erste Adhäsionskraft größer ist als die zweite Adhäsionskraft in den Bereichen mit Antihaftlack 8 und die erste Adhäsionskraft kleiner ist als die zweite Adhäsionskraft in den Bereichen ohne Antihaftlack 8. Da somit die Farbschicht 7 durch die Wirkung des Haftvermittlers 9 fest an dem Gegenstand 2 haftet, mit Ausnahme derjenigen Stellen, an denen dieser vor Auftrag des Haftvermittlers 9 mit Antihaftlack 8 präpariert worden ist, wird bei einem Versuch, die Grundschicht 5 zu entfernen, die Farbschicht 7 in zwei Teile separiert.

Wird die Grundschicht 5 danach wieder auf den Gegenstand 2 zurückgeklebt, könnte zwar der an der Grundschicht 5 verbliebene Teil der Farbschicht 7 wieder in die entstandenen Lücken der Farbschicht eingefügt werden. Da jedoch zwischen die Farbschicht 7 und den Gegenstand 2 durch das Herausreißen von Teilen der Farbschicht 7 Luft eingedrungen ist, weisen diese Teile ein geändertes Lichtreflexionsverhalten im Vergleich zu den Teilen der Farbschicht 7 auf, die auf dem Gegenstand 2 verblieben sind. Dies kann durch die transparente Grundschicht 5 hindurch beobachtet werden, so daß der Vorgang der Öffnung deutlich kenntlich gemacht ist. Auf diese Weise wird erkennbar, daß jemand auf unlautere Weise versucht hat, sich von den Informationen 12 Kenntnis zu verschaffen. Wenn es sich bei den Informationen beispielsweise um eine Geheimzahl handelt, muß diese umgehend gesperrt werden.

3 zeigt eine Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Etiketts, die sich von der in 1 gezeigten Ausführungsform dadurch unterscheidet, daß die Deckschicht 1 aus zwei Schichten aufgebaut ist, nämlich einer transparenten Haftkleberschicht 4 und einer auf die Haftkleberschicht 4 aufgetragenen deckenden Farbschicht 3. Als Farbmaterialien für die Farbschicht 3 eignen sich insbesondere Flexodruckfarben, wobei die Farbschicht 3 in 3 durch Drucken aufgebracht ist. Die Haftkleberschicht 4, die auf der Grundschicht 5 angeordnet ist, besteht wiederum aus einem ablösbaren Haftkleber. Durch Reiben oder "Rubbeln" kann die deckende Farbschicht 3 beseitigt werden, so daß die Sicht durch das Etikett freigegeben wird. Auch hier fallen keine lästigen Abfälle an, da die Farbschicht 3 durch die Haftkleberschicht 4 gebunden bleibt und gewissermaßen nur zur Seite geschoben wird. Ansonsten entspricht der Aufbau dem Etikett der 1. Insbesondere ist es auch bei dem in 2 gezeigten Etikett möglich, beide Seiten der Grundschicht 1 als Träger für Aufdrucke zu nutzen.

Die Farbschicht 3 erstreckt sich nicht über die gesamte Fläche der Haftkleberschicht 4, sondern läßt einen Randstreifen frei. Die Haftkleberschicht 4, die auf der Grundschicht 1 angeordnet ist, besteht aus einem ablösbaren Haftkleber. Die Klebekraft des nicht durch die Farbschicht 3 abgedeckten Randbereichs, dient zur Befestigung der Scheckkarte 13.

Anhand der 4 bis 7 wird im folgenden der Gebrauch des Etiketts gemäß der Erfindung exemplarisch für das in 3 im Schnitt dargestellte Ausführungsbeispiel erläutert.

Wie aus der Draufsicht der 4 deutlich wird, ist das Etikett so auf den Briefbogen 2 aufgeklebt, daß die Farbschicht 3 über der Geheimzahl 12 liegt, die auf den Briefbogen 2 gedruckt ist. Das Etikett und die Geheimzahl 12 sind in diesem Stadium nicht sichtbar. Ihre Lage ist lediglich zur Veranschaulichung strichliert angedeutet. Die Scheckkarte 13 ist jedoch größer als das Etikett und kann daher an ihrem freien, über das Etikett überstehenden Randbereich gegriffen und von dem Etikett getrennt werden. Da die Haftkleberschicht 4 aus einem ablösbaren Haftkleber gebildet ist, kann die Scheckkarte 13 ohne Kleberrückstände und ohne große Mühe entnommen werden.

5 zeigt die Situation nach Entnahme der Scheckkarte. In 5 ist auch insbesondere der nicht durch die Farbschicht 3 abgedeckte freie Bereich der Haftkleberschicht 4 zu erkennen, der zum Befestigen der Scheckkarte 13 gedient hat. Die Geheimzahl 12 ist in diesem Stadium nicht sichtbar. Ihre Lage ist lediglich zur Veranschaulichung strichliert angedeutet.

Wie durch 6 veranschaulicht ist, kann durch Abreiben der auf der Haftkleberschicht 4 angeordneten Farbschicht 3 die Sicht auf den Briefbogen 2 und somit auf die Geheimzahl 12 erhalten werden. Auch hier fallen keine lästigen Abfälle an, da die Farbschicht 3 durch die Haftkleberschicht 4 gebunden bleibt und gewissermaßen nur zur Seite geschoben wird. Im dargestellten Beispiel ist die Farbschicht in einem Teilbereich bereits beseitigt, so daß in diesem Bereich einige Ziffern der Geheimzahl 12 teilweise erkennbar sind. Durch das "Abrubbeln" der Farbschicht wird jedoch auch auf irreversible Weise deutlich, daß jemand von der Information 5 Kenntnis erlangt hat. Anders ausgedrückt liefert die Unversehrtheit der Farbschicht 3 dem berechtigten Benutzer die Gewähr dafür, daß von der durch das Etikett verdeckten Geheimzahl 12 vor ihm keine unberechtigten Personen Kenntnis erlangt haben.

7 zeigt die Situation, nachdem jemand versucht hat, durch Ablösen der Grundschicht 5 an die Geheimzahl 12 zu gelangen. Da die Farbschicht 7 bedingt durch die Verwendung der oben beschriebenen Adhäsionskrafteinstellmittel mit örtlich unterschiedlicher Adhäsionskraft an der Grundschicht 5 und an dem Gegenstand 2 haftet, wird die Farbschicht 7 beim Ablösen der Grundschicht 5 in zwei Teile 7a und 7b separiert, von denen der erste auf dem Gegenstand 2 und der zweite auf der Grundschicht 5 verbleibt. Im Beispiel hat der zweite Teil 7b die Form des Schriftzuges "VOID", während der Teil 7a die hierzu komplementäre Form aufweist. Auch nach dem Rückkleben der Grundschicht 5 bleibt der Schriftzug "VOID" infolge der geänderten Lichtreflexionseigenschaften der Farbschicht 7 durch die transparente Grundschicht 5 und die transparente Haftkleberschicht 4 hindurch erkennbar.


Anspruch[de]
  1. Etikett zum Verdecken von Informationen (12), die sich auf einem Gegenstand befinden, mit einer Grundschicht (5) und einer Deckschicht (1), die durch Reiben irreversibel entfernbar ist, um die verdeckten Informationen sichtbar zu machen, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (5) an ihrer der Deckschicht (1) abgewandten Seite mindestens einen Versiegelungsbereich aufweist, der eine Beschichtung enthält, die folgendes aufweist:

    – mindestens eine Farbschicht (7), die mit einer ersten Adhäsionskraft an dem Gegenstand (2) und mit einer zweiten Adhäsionskraft an der Grundschicht (5) haftet, wenn das Etikett auf dem Gegenstand (2) befestigt ist, und

    – Adhäsionskrafteinstellmittel (8, 9), die das Verhältnis zwischen der ersten Adhäsionskraft und der zweiten Adhäsionskraft lokal unterschiedlich einstellen,

    wodurch nach dem Befestigen des Etiketts auf dem Gegenstand eine Trennung der Grundschicht (1) von dem Gegenstand irreversibel angezeigt wird.
  2. Etikett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Grundschicht (5) eine der Form des Versiegelungsbereichs entsprechende Schicht aus Klebstoff (6) angeordnet ist.
  3. Etikett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff ein Haftklebstoff ist.
  4. Etikett nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff ein durch Wasser aktivierbarer Klebstoff ist.
  5. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbschicht (7) durch Drucken erzeugt ist.
  6. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Adhäsionskrafteinstellmittel eine stellenweise vorgenommene Druckvorbehandlung der Grundschicht (5) umfassen.
  7. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Adhäsionskrafteinstellmittel einen stellenweise aufgetragenen Anti-Haftlack (8) umfassen.
  8. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Adhäsionskrafteinstellmittel einen stellenweise aufgetragenen Haftvermittler (9) umfassen.
  9. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Adhäsionskrafteinstellmittel (8, 9) durch Drucken aufgebracht sind.
  10. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Adhäsionskrafteinstellmittel (8, 9) die Form eines Schriftzuges aufweisen.
  11. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung auf der Grundschicht (5) in einer dem Versiegelungsbereich entsprechenden Form angeordnet ist.
  12. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (5) aus einem transparenten Material besteht.
  13. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (5) mit einer nichtdeckenden Farbe gefärbt oder bedruckt ist.
  14. Etikett nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff ein eingefärbter Klebstoff ist.
  15. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Farbschicht (7) eine dunkle und/oder deckende Farbe aufweist.
  16. Etikett nach den Ansprüchen 13 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbe der Farbschicht (7) in Kontrast zu der Farbe der Grundschicht (5) ist.
  17. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (5) aus einem durch Dehnung verformbaren Material besteht.
  18. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Adhäsionskrafteinstellmittel zumindest stellenweise in Form eines feinen Musters aus Linien, Punkten oder dergleichen vorgesehen sind.
  19. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (5) einen Aufdruck (10a, 10b) aufweist.
  20. Etikett nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufdruck (10a, 10b) mit einer Laminatschicht versiegelt ist.
  21. Etikett nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufdruck mit einer Kontrastschicht bedeckt ist.
  22. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es einen auf Erwärmung irreversibel ansprechenden Temperaturindikator (11) aufweist.
  23. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem blattförmigen Gegenstand (2) verbunden ist.
  24. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (1) mindestens einen weiteren Haftkleber (4) enthält.
  25. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (1) zumindest partiell aus einem deckend eingefärbten weiteren Haftkleber (4) besteht.
  26. Etikett nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (1) eine auf der Grundschicht (5) zumindest partiell angeordnete weitere Haftkleberschicht (4) und eine auf der weiteren Haftkleberschicht (4) zumindest stellenweise angeordnete deckende Farbschicht (3) aufweist.
  27. Etikett nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbschicht (3) durch Drucken aufgebracht ist.
  28. Etikett nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbschicht (3) aus Flexodruckfarbe besteht.
  29. Etikett nach einem der Ansprüche 26 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die deckende Farbschicht (3) schwarz ist.
  30. Etikett nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die deckende Farbschicht (3) eine geringere Fläche als die weitere Haftkleberschicht (4) einnimmt, so daß die weitere Haftkleberschicht (4) stellenweise freiliegt.
  31. Etikett nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (1) eine auf der Grundschicht (5) zumindest partiell angeordnete weitere Haftkleberschicht (4) und eine auf der weiteren Haftkleberschicht (4) zumindest stellenweise angeordnete deckend eingefärbte Haftkleberschicht (3) aufweist.
  32. Etikett nach mindestens einem der Ansprüche 24 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Haftkleberschicht (4) transparent ist.
  33. Etikett nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebekraft der Klebstoffschicht (6) größer als die Klebekraft der weiteren Haftkleberschicht (4) ist.
  34. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (1) aus einer direkt auf die Grundschicht, vorzugsweise durch Drucken, aufgebrachten Farbschicht besteht.
  35. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (1) aus einer brüchigen Materiallage besteht.
  36. Etikett nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (1) aus einer Heißprägefolie besteht.
  37. Etikett nach einem der Ansprüche 34 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftkleberschicht (6) einen Permanenthaftkleber aufweist.
  38. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (5) mindestens eine Sicherheitsstanzung aufweist.
  39. Etikett nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (5) durch die Sicherheitsstanzung in mehrere getrennte Segmente unterteilt ist.
  40. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Grundschicht (5) um eine Folie handelt.
  41. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (5) aus Kunststoff besteht.
  42. Etikett nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Kunststoff um Polyester handelt.
  43. Etikett nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Polyester um Polyethylenterephthalat (PET) handelt.
  44. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (5) aus einem Sicherheitsmaterial mit niedriger Einreißfestigkeit besteht.
  45. Etikett nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Sicherheitsmaterial um eine gegossene Folie handelt.
  46. Etikett nach Anspruch 44 oder 45, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Folie um eine Polyvinylchloridfolie (PVC-Folie), um eine Acetatfolie oder um eine Acrylatfolie handelt.
  47. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett einen Lumineszenzstoff enthält.
  48. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett auf einer Trägerfolie angeordnet ist.
  49. Etikett nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerfolie auf mindestens einer Seite eine klebstoffabweisende Glattschicht aufweist.
  50. Etikett nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der klebstoffabweisenden Glattschicht um mindestens eine Silikonschicht handelt.
  51. Verfahren zum Verdecken von Informationen (12), die sich auf einem Gegenstand (2) befinden, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gegenstand (2) über den Informationen (12) mindestens eine Grundschicht (5) mit einer durch Reiben irreversibel entfernbaren Deckschicht (1) und an der der Deckschicht (1) gegenüberliegenden Seite der Grundschicht (5) mindestens eine Beschichtung angebracht wird, indem mindestens eine Farbschicht (7) auf den Gegenstand (2) und/oder die Grundschicht (5) aufgetragen wird, die mit einer ersten Adhäsionskraft an dem Gegenstand (2) und mit einer zweiten Adhäsionskraft an der Grundschicht (5) haftet, wenn das Etikett auf dem Gegenstand (2) befestigt ist, und daß das Verhältnis zwischen der ersten Adhäsionskraft und der zweiten Adhäsionskraft lokal unterschiedlich eingestellt wird, so daß die Beschichtung eine Trennung der Grundschicht (5) von dem Gegenstand (2) irreversibel anzeigt.
  52. Verfahren nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbschicht (7) aufgedruckt wird.
  53. Verfahren nach Anspruch 51 oder 52, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (5) und/oder der Gegenstand (2) zur lokalen Einstellung der Adhäsionskraft einer stellenweisen Druckvorbehandlung unterzogen werden.
  54. Verfahren nach einem der Ansprüche 51 bis 53, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Grundschicht (5) und/oder den Gegenstand (2) zur lokalen Einstellung der Adhäsionskraft stellenweise ein Anti-Haftlack (8) aufgetragen wird.
  55. Verfahren nach einem der Ansprüche 51 bis 54, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Grundschicht (5) und/oder den Gegenstand (2) zur lokalen Einstellung der Adhäsionskraft stellenweise ein Haftvermittler (9) aufgetragen wird.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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