PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005016900U1 20.04.2006
Titel Opake Glaseinrichtung von Mezzanin-Typ mit lichtdurchlässigem Merkmal
Anmelder Mei, Kang, Taiping, Taichung, TW
Vertreter Zeitler, Volpert, Kandlbinder, 80539 München
DE-Aktenzeichen 202005016900
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 20.04.2006
Registration date 16.03.2006
Application date from patent application 27.10.2005
IPC-Hauptklasse C03C 27/12(2006.01)A, F, I, 20051027, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Glaseinrichtung und im Besonderen auf eine opake Glaseinrichtung von Mezzanin-Typ mit lichtdurchlässigem Merkmal.

Es gibt gegenwärtig Glaseinrichtungen, die aus einer mattierten Scheibe bestehen. Wenn die Scheibe zerbricht, bilden sich viele scharte Glaspartikel, die zu einer hohen Verletzungsgefahr führen. Wenn die Glaseinrichtung mit einer schützenden Folie überzogen wird, werden zwar umherfliegende Glassplitter im Falle eines Bruches verhindert, aber das durchscheinende Licht kann zu einer Verletzung der Privatsphäre führen.

Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zu Grunde, eine Glaseinrichtung bereitzustellen, die unter Vermeidung der aufgezeigten Nachteile mit einer Schutzeinrichtung versehen ist und eine Verletzung der Privatsphäre verhindert.

Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichen des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale, wobei hinsichtlich bevorzugter Ausgestaltungen der Erfindung auf die Merkmale der Unteransprüche verwiesen wird.

Weitere Einzelheiten, Vorteile und erfindungswesentliche Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.

1 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Glaseinrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine schematische Draufsicht auf die Glaseinrichtung gemäß 1 im Einsatz.

3 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer herkömmlichen Glaseinrichtung nach dem Stand der Technik.

4 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer anderen herkömmlichen Glaseinrichtung nach dem Stand der Technik.

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und eingangs auf 1 umfasst eine Glaseinrichtung 30 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zwei Schichten aus transparentem Glas 31 sowie einen opaken Film 33, der zwischen den beiden Schichten des transparenten Glases 31 montiert ist.

Der opake Film 33 wirkt als klebende Zwischenschicht zwischen den beiden Schichten aus transparentem Glas 31. Der opake Film 33 wird zwischen den beiden Schichten aus transparentem Glas 31 durch einen Wärmedrucklaminierungsvorgang montiert, so dass die beiden Schichten aus transparentem Glas 31 und der opake Film 33 eng miteinander kombiniert werden. Der opake Film 33 besitzt eine ein wenig weiße Farbe sowie eine Schleierform. Der opake Film 33 besteht aus einem Filmelement und mineralischen Partikeln, die in das Filmelement in einer vorbestimmtem Proportion hineingegeben werden. Das Filmelement wird hergestellt aus einem Material, welches aus einem Vinylacetat mit Ohmmolekulargewicht und einem Oxymethylacryl mit einem hohem Molekurlargewicht, wobei das Vinylacetat mit Ohmmolekulargewicht und das Oxymethylacryl mit hohem Molekulargewicht miteinander über einen molekularen Bindevorgang zur Herstellung des Filmelementes entsprechend dem opaken Film 33 kombiniert werden.

Dementsprechend werden die mineralischen Partikel in das Filmelement mit einer vorbestimmten Proportion während des Schmelzvorganges des Filmelementes hineingegeben, so dass der opake Film 33 die beiden Schichten des transparenten Glases 31 wirksam abschirmt und den transparenten Status der beiden Schichten des transparenten Glases 31 überträgt als trennende Schicht mit einer leicht weißen Farbe und einer Schleierform, wodurch ein Abschirmeffekt auf die beiden Schichten aus transparentem Glas 31 übertragen wird durch den opaken Film 33, so dass die Glaseinrichtung 30 ein Bild opakes Merkmal besitzt.

Wenn, unter Bezugnahme auf 2, eine Lichtquelle 40 Lichtstrahlen nach außen emittiert, werden die Lichtstrahlen 42 auf eine Seite der Glaseinrichtung 30 projiziert. Zu diesem Zeitpunkt sind die mineralischen Partikel des opaken Filmes 33 klein und gleichmäßig verteilt, so dass dann, wenn die mineralischen Partikel in das Filmelement hineingegeben werden, um den opaken Film 33 zu bilden, der opake Film 33 die Lichtstrahlen 42 der Lichtquellen 40 nicht unterbricht, um somit eine Passage der Lichtstrahlen 42 durch die Glaseinrichtung 30 zu ermöglichen, so dass die Glaseinrichtung 30 ein lichtdurchlässiges Merkmal besitzt. Außerdem wird die Anzahl der mineralischen Partikel geändert, um die Lichtdurchlässigkeit der Glaseinrichtung 30 derart einzustellen, dass die Lichtpermeabilität der Glaseinrichtung 30 entsprechend dem praktischen Erfordernis justiert werden kann, wodurch die Einsetzbarkeit der Glaseinrichtung 30 verstärkt wird.

Außerdem werden die beiden Schichten aus transparentem Glas 31 und der opake Film 33 kombiniert mittels eines Wärmedrucklaminierungsvorganges zur Bildung der Glaseinrichtung 30, so dass die Glaseinrichtung 30 leicht und rasch montierbar ist, wodurch manuelle Arbeit und Arbeitszeit eingespart wird. Darüber hinaus kann die Dicke des opaken Filmes 33 geändert werden, um die strukturelle Festigkeit der Glaseinrichtung 30 zu verstärken, so dass dann, wenn die Glaseinrichtung 30 durch einen äußeren Einschlag bricht, die Fragmente des transparenten Glases 31 durch den opaken Film 33 dergestalt zusammengehalten werden, dass damit verhindert wird, dass die Fragmente des transparenten Filmes 33 nach außen weggeschleudert werden, um somit eine Schutzwirkung bereitzustellen.

Dementsprechend besitzt die Glaseinrichtung 30 ein opakes Bildmerkmal um das Bild zu isolieren, während gleichzeitig ein lichtdurchlässiges Merkmal bereitgestellt wird, so dass die Glaseinrichtung nicht nur einen Abschirmungseffekt darstellt zum Schutz der Privatsphäre, während andererseits die Passage des Lichtes ermöglicht wird, um damit die Lichtdurchlässigkeit zu verstärken, so dass die praktischen Anforderungen des Benutzers erfüllt werden und gleichzeitig die vielseitige Einsetzbarkeit der Glaseinrichtung 30 verstärkt wird.

Es soll an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich angegeben werden, dass es sich bei der vorangehenden Beschreibung lediglich um eine solche beispielhaften Charakters handelt und dass verschiedenen Abänderungen und Modifikationen möglich sind, ohne dabei den Rahmen der Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]
  1. Glaseinrichtung gekennzeichnet durch:

    zwei Schichten aus transparentem Glas (31) sowie

    einen opaken Film (33), der zwischen den beiden Schichten aus transparentem Glas (31) montiert ist.
  2. Glaseinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der opake Film (33) zwischen den beiden Schichten aus transparentem Glas (31) über einen Wärmedrucklaminierungsvorgang gehalten ist derart, dass die beiden Schichten aus transparentem Glas (31) und der opake Film (33) eng miteinander kombiniert sind.
  3. Glaseinrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der opake Film (33) aus einem Filmelement besteht, wobei mineralische Partikel in einer vorbestimmten Proportion in dem Filmelement angeordnet sind.
  4. Glaseinrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der opake Film 33 ein opakes Bildmerkmal einschließt zur Isolierung eines Bildes, während gleichzeitig ein lichtdurchlässiges Merkmal vorhanden ist derart, dass die Glaseinrichtung nicht nur ein Abschirmungsmerkmal sondern auch eine Lichtpassage zur Verstärkung der Lichtdurchlässigkeit besitzt.
  5. Glaseinrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der mineralischen Partikel innerhalb des opaken Filmes (33) unterschiedlich ist zur Einstellung der Lichtdurchlässigkeit der Glasanordnung (30).
  6. Glaseinrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des opakes Filmes (33) entsprechend den Erfordernissen veränderbar ist.
  7. Glaseinrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der opake Film (33) eine Bindungszwischenfläche zwischen den beiden Schichten aus transparentem Glas (31) bildet.
  8. Glaseinrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der opake Film (33) eine weiße Farbe und eine Schleierform besitzt.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com