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Dokumentenidentifikation DE102004051919A1 27.04.2006
Titel Sicherheitselement mit transparentem Träger
Anmelder Giesecke & Devrient GmbH, 81677 München, DE
Erfinder Heim, Manfred, Dr., 81543 München, DE;
Ruck, Jürgen, 83727 Schliersee, DE;
Burchard, Theodor, Dr., 83703 Gmund, DE
DE-Anmeldedatum 25.10.2004
DE-Aktenzeichen 102004051919
Offenlegungstag 27.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.04.2006
IPC-Hauptklasse B44F 1/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B42D 15/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement (20) zur Absicherung von Sicherheitspapieren, Wertdokumenten und dergleichen mit einem transparenten Träger (22). Erfindungsgemäß ist der transparente Träger (22) mit einem Echtheitskennzeichen (24, 26) versehen, das im Durchlicht einen ersten optischen Eindruck vermittelt und im Auflicht vor einem bestimmten und leicht zugänglichen Hintergrund einen zweiten optischen Eindruck vermittelt, der sich von dem ersten optischen Eindruck signifikant unterscheidet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement zur Absicherung von Sicherheitspapieren, Wertdokumenten und dergleichen mit einem transparenten Träger. Die Erfindung betrifft ferner eine Sicherheitsanordnung mit einem solchen Sicherheitselement sowie ein entsprechend ausgestattetes Sicherheitsdokument.

Durchsichtsfenster in Banknoten sind im Bereich von Polymernoten seit längerem bekannt. Das Versehen einer Banknote mit einem Durchsichtsfenster alleine bietet allerdings noch keine zusätzliche Fälschungssicherheit für die Note. Daher sind verschiedene Sicherheitsmerkmale für Durchsichtsfenster vorgeschlagen und teilweise auch in Banknoten umgesetzt worden.

Beispielsweise beschreibt die Druckschrift WO 98/15418 A1 eine selbstverifizierende Banknote aus einem flexiblen Blatt eines Kunststoffsubstrats mit Identifizierungszeichen. Die selbstverifizierende Banknote weist einen transparenten Fensterbereich auf, der ein Selbstverifizierungsmittel zum Überprüfen eines in einem lateral beabstandeten Bereich des Blatts angeordneten Sicherheitselements enthält. Die Selbstverifikation erfolgt dadurch, dass der Fensterbereich durch Biegen oder Falten des Blatts ins Register mit dem Sicherheitselement gebracht wird und das Sicherheitselement und das Selbstverifizierungsmittel dort in geeigneter Weise zusammenwirken, um die Banknote zu authentifizieren.

Häufig und in gegenwärtig noch zunehmendem Maß werden die Sicherheitsmerkmale für Durchsichtsfenster so gestaltet, dass mehr oder weniger komplizierte Hilfsmittel zur Echtheitsprüfung des im Fenster angeordneten Sicherheitsmerkmals erforderlich sind. Typischerweise werden für die Echtheitsprüfung externe UV-Lampen, Polarisationsfilter, Moiré-Filter oder sogar Laserquellen benötigt, die durch das Durchsichtsfenster leuchten, um das Sicherheitsmerkmal zu verifizieren.

Komplizierte Hilfsmittel sind jedoch nicht immer verfügbar und die damit durchgeführte Echtheitsprüfung ist oftmals relativ zeitaufwändig. Dabei wird vom Benutzer bereits eine Prüfung, die mehrere Sekunden dauert, als zeitraubend und störend empfunden. Auf die Echtheitsprüfung wird dann in vielen Fällen ganz verzichtet, so dass die Schutzwirkung des Sicherheitsmerkmals ins Leere läuft.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Sicherheitselement anzugeben, das die Nachteile des Stands der Technik vermeidet. Insbesondere soll das Sicherheitselement schwer nachzustellen sein und mit einfachen, nahezu überall verfügbaren Hilfsmitteln auf Echtheit geprüft werden können.

Diese Aufgabe wird durch das Sicherheitselement mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Eine Sicherheitsanordnung mit einem solchen Sicherheitselement sowie ein entsprechendes Sicherheitsdokument sind in den nebengeordneten Ansprüchen angegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Nach der Erfindung ist der transparente Träger des Sicherheitselements mit einem Echtheitskennzeichen versehen, das im Durchlicht einen ersten optischen Eindruck vermittelt und im Auflicht vor einem vorbestimmten und leicht zugänglichen Hintergrund einen zweiten optischen Eindruck vermittelt, der sich von dem ersten optischen Eindruck signifikant unterscheidet. Dies ermöglicht eine einfache und schnelle Echtheitsprüfung, bei der das Sicherheitselement zunächst im Durchlicht betrachtet und dann vor einen vorbestimmten Hintergrund gehalten wird. Hebt sich der zweite optische Eindruck in gravierender Weise vom ersten optischen Eindruck ab, oder treten gar neue Strukturen oder optische Effekte in Erscheinung, kann die Banknote vom Benutzer als echt bewertet werden.

Das Echtheitskennzeichen erscheint im Durchlicht mit Vorteil strukturlos transparent und farblos. Gegenüber einem solchen unauffälligen Aussehen kann ein unterschiedlicher optischer Eindruck besonders leicht wahrgenommen werden.

Im Auflicht vor dem vorbestimmten Hintergrund erscheint das Echtheitskennzeichen dann vorzugsweise mit einem definierten Farbeindruck. Das Echtheitskennzeichen kann vollflächig mit einer einheitlichen Farbe oder mit verschiedenen Farben, die auch ein Muster bilden können, erscheinen. Bevorzugt liegt der definierte Farbeindruck in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen, wie etwa in Form der Denomination einer Banknote, vor.

In anderen Gestaltungen ist das Echtheitskennzeichen im Durchlicht nicht völlig farblos, sondern erscheint strukturlos transparent und mit einem ersten definierten Farbeindruck. Im Auflicht vor dem vorbestimmten Hintergrund erscheint das Echtheitskennzeichen dann vorteilhaft mit einem zweiten definierten Farbeindruck, wobei sich Farbton und/oder Farbintensität des zweiten Farbeindrucks signifikant von dem ersten Farbeindruck unterscheiden. Der zweite definierte Farbeindruck liegt bevorzugt in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen vor.

Während die bisher beschriebenen Varianten im Durchlicht einen unauffälligen, strukturlosen Eindruck vermitteln, ist nach einer weiteren Gestaltungsvariante vorgesehen, dass das Echtheitskennzeichen im Durchficht Muster, Zeichen oder Codierungen zeigt. Vorzugsweise verändern sich das Erscheinungsbild oder die von den Mustern, Zeichen oder Codierungen dargestellte Information im Auflicht vor dem vorbestimmten Hintergrund signifikant oder sie verschwinden vollständig.

In allen Gestaltungen kann zusätzlich eine Druckschicht vorgesehen sein, die im Auflicht oder Durchlicht zusammen mit Mustern, Zeichen oder Codierungen des Echtheitskennzeichens eine Gesamtinformation ergibt. Beim Wechsel von Durchlicht- zu Auflichtbetrachtung oder von Auflicht- zu Durchlichtbetrachtung kann die Gesamtinformation erscheinen oder verschwinden, oder sie wird verändert, insbesondere ergänzt.

Alternativ oder zusätzlich zu einer Änderung von Farbton und/oder Farbintensität kann das Echtheitskennzeichen im Auflicht vor dem vorbestimmten Hintergrund einen optisch variablen Effekt zeigen. Dabei kann es sich beispielsweise um einen betrachtungswinkelabhängigen Farbkippeffekt handeln, der dem Betrachter einen sich mit der Betrachtungsrichtung ändernden Farbeindruck vermittelt. Auch Beugungseffekte, streuende Effekte, insbesondere von einer Mattierung herrührend, und refraktive Effekte, insbesondere von Mikrolinsen und/oder Mikrospiegeln hervorgerufen, kommen infrage.

Der vorbestimmte und leicht zugängliche Hintergrund kann insbesondere eine stark reflektierende, insbesondere eine metallische Fläche, eine gefärbte oder ungefärbte Kunststoff- oder Glasplatte, eine stark absorbierende, dunkle Fläche, oder eine selbstleuchtende Quelle polarisierten Lichts, insbesondere eine LCD-Anzeigevorrichtung sein. All diese Hintergrundarten sind in der gewöhnlichen Umgebung zahlreich vorzufinden und stehen somit praktisch überall ohne weiteren Aufwand zur Authentisierung des Sicherheitselements zur Verfügung.

In einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Sicherheitselements enthält das Echtheitskennzeichen eine linear polarisierende Schicht und eine phasenschiebende Schicht. Die phasenschiebende Schicht kann insbesondere durch eine doppelbrechende oder eine optisch aktive Schicht gebildet sein.

Die linear polarisierende Schicht ist vorzugsweise im gesamten sichtbaren Spektralbereich wirksam, sie kann jedoch auch nur in einem Teilbereich des sichtbaren Spektrums polarisierende Eigenschaften haben. Die linear polarisierende Schicht kann durch eine auf den transparenten Träger aufgebrachte Schicht, eine mit dem transparenten Träger verbundene Folie oder auch durch den transparenten Träger selbst gebildet sein.

Um einen ausreichenden Unterschied des optischen Eindrucks zu erzielen, hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die phasenschiebende Schicht zumindest in einem Wellenlängenbereich aus dem sichtbaren Spektralbereich eine optische Phasenverschiebung von einem Zehntel einer sichtbaren Wellenlänge oder mehr erzeugt.

In einer Erfindungsvariante ist die phasenschiebende Schicht durch den transparenten Träger selbst gebildet, auf eine separate phasenschiebende Schicht kann dann verzichtet werden. Eine höher Flexibilität des Designs wird allerdings erreicht, wenn die phasenschiebende Schicht durch eine auf dem transparenten Träger aufgebrachte separate Schicht gebildet ist. Als Materialien für die phasenschiebende Schicht bieten sich insbesondere orientierte Flüssigkristallschichten an. Die phasenschiebende Schicht und/ oder die linear polarisierende Schicht liegen zweckmäßig in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen vor.

In einer anderen, ebenfalls bevorzugten Ausgestaltung enthält das Echtheitskennzeichen eine oder mehrere Schichten aus flüssigkristallinem Material, insbesondere aus cholesterischem flüssigkristallinem Material. Die Flüssigkristallschichten sind im Durchlicht transparent und im Wesentlichen farblos, treten aber vor einem stark absorbierenden dunklen Hintergrund mit intensiven Farben in Erscheinung. Darüber erzeugen sie beim seitlichen Kippen des Sicherheitselements aus der Senkrechten einen Farbkippeffekt, der je nach Gestaltung von einem langwelligen zu einem kürzerwelligen Farbeindruck, oder umgekehrt von einem kurzwelligen zu einem längerwelligen Farbeindruck wechseln kann. Auch die Flüssigkristallschichten liegen vorteilhaft in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen vor.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung enthält das Echtheitskennzeichen ein transparentes Dünnschichtelement mit einer Absorberschicht und einer zwischen Absorberschicht und transparentem Träger angeordneten dielektrischen Abstandsschicht. Die Absorberschicht und/oder die dielektrische Abstandsschicht können dabei in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen vorliegen.

In allen geschilderten Ausgestaltungen kann das Echtheitskennzeichen des erfindungsgemäßen Sicherheitselements eine transparente flächige Beugungsstruktur enthalten. Die Beugungsstruktur weist dabei mit Vorteil eine auf dem Träger angeordnete Prägestruktur auf, die in einer Erfindungsvariante mit einer hochbrechenden Beschichtung versehen ist. Anstelle der hochbrechenden Beschichtung kann auch ein transparentes Dünnschichtelement der oben beschriebenen Art auf die Prägestruktur aufgebracht sein. Bei Betrachtung im Auflicht vor dem vorbestimmten Hintergrund zeigt sich dann neben dem Beugungsbild der Beugungsstruktur auch der Farbeindruck und der Farbkippeffekt des Dünnschichtelements.

Die Erfindung enthält auch eine Sicherheitsanordnung zur Absicherung von Sicherheitspapieren, Wertdokumenten und dergleichen, die neben einem Sicherheitselement der oben beschriebenen Art ein Verifikationselement aufweist, das den vorbestimmten Hintergrund für die Betrachtung des Sicherheitselements im Auflicht bereitstellt. In einer Erfindungsvariante weist das Verifikationselement dabei einen stark reflektierenden, insbesondere metallischen Flächenbereich auf, der insbesondere durch ein weiteres metallisiertes Sicherheitselement, wie einen Sicherheitsstreifen oder ein Patch, gebildet sein kann. In einer anderen Erfindungsvariante weist das Verifikationselement einen stark absorbierenden, dunklen Flächenbereich auf. Auch dieser absorbierenden Flächenbereich kann mit weiteren Sicherheitsmerkmalen, beispielsweise einer Magnetcodierung versehen sein.

Ist ein Sicherheitsdokument mit einer derartigen Sicherheitsanordnung ausgestattet, kann die Echtheitsprüfung auch stets mit dem Verifikationselement der Sicherheitsanordnung erfolgen. In einer speziellen Ausgestaltung ist dabei vorgesehen, dass eine beschädigungslose Prüfung des Echtheitskennzeichens einer Sicherheitsanordnung ausschließlich mit einem Verifikationselement einer auf einem anderen Sicherheitsdokument angeordneten Sicherheitsanordnung durchführbar ist. Der Benutzer ist zur Durchführung der Echtheitsprüfung dann gezwungen, ein zweites gleichartiges Sicherheitsdokument zur Hand zu nehmen.

Die Erfindung umfasst ferner ein Sicherheitsdokument, wie ein Sicherheitspapier, Wertdokument oder dergleichen mit einem Sicherheitselement oder einer Sicherheitsanordnung der beschriebenen Art. In letzterem Fall sind das Echtheitskennzeichen und das Verifikationselement geometrisch so auf dem Sicherheitsdokument angeordnet, dass das Echtheitskennzeichen durch Biegen oder Falten des Sicherheitsdokuments über das Verifikationselement bringbar ist.

Das Sicherheitsdokument weist mit Vorteil ein Papier- oder Kunststoffsubstrat auf. Bevorzugt ist das Echtheitsmerkmal in oder über einem Fensterbereich oder einer durchgehenden Öffnung des Sicherheitsdokuments angeordnet. Weist das Sicherheitsdokument ein Kunststoffsubstrat auf, so ist das Echtheitskennzeichen vorteilhaft über einem transparenten, insbesondere unbedruckten Bereich des transparenten Kunststoffsubstrats aufgebracht.

Im Fall eines Papiersubstrats ist das Echtheitskennzeichen vorzugsweise über einer durchgehenden Öffnung des Papiersubstrats aufgebracht oder papiermacherisch in eine solche Öffnung eingebracht. Die durchgehende Öffnung kann dabei während der Papierherstellung ohne eine scharfe Begrenzungskante ihres Randbereichs erzeugt sein, so dass ein charakteristischer Büttenrand entsteht, der durch Schneiden oder Stanzen nicht nachzubilden ist.

Das Sicherheitsdokument stellt insbesondere ein Sicherheitspapier oder ein Wertdokument, wie eine Banknote, einen Scheck, eine Ausweiskarte, eine Urkunde oder dergleichen, dar.

Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren erläutert, bei deren Darstellung auf eine maßstabs- und proportionsgetreue Wiedergabe verzichtet wurde, um die Anschaulichkeit zu erhöhen.

Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung einer Banknote mit einem Durchsichtsbereich, über dem ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement angeordnet ist,

2 den Schichtaufbau eines Sicherheitselements nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt,

3 bis 7 Schnittdarstellungen von Sicherheitselementen nach weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung,

8 die Echtheitsprüfung einer mit zwei Sicherheitselementen nach 4 versehenen Banknote vor einem metallischen Hintergrund,

9 eine Banknote mit einer erfindungsgemäßen Sicherheitsanordnung mit einem Sicherheitselement nach 4 und einem durch einen Sicherheitsstreifen gebildeten Verifikationselement,

10 und 11 Schnittdarstellungen von Sicherheitselementen nach weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung,

12 eine Banknote mit einer erfindungsgemäßen Sicherheitsanordnung mit einem Sicherheitselement nach 10 oder 11 und einem durch einen dunklen Flächenbereich gebildeten Verifikationselement,

13 und 14 Schnittdarstellungen von Sicherheitselementen nach weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung,

15 eine Banknote mit einem Sicherheitselement nach noch einem weiteren Ausführungsbeispiel in Aufsicht,

16 einen Querschnitt durch die Banknote und das Sicherheitselement von 15 entlang der Linie XVI-XVI,

17 eine Banknote mit einem Sicherheitselement nach einem weiteren Ausführungsbeispiel in Aufsicht,

18 einen Querschnitt durch die Banknote und das Sicherheitselement von 17 entlang der Linie XVIII-XVIII, und

19 und 20 zwei Banknoten mit erfindungsgemäßen Sicherheitselementen nach weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung in Aufsicht.

Die Erfindung wird nachfolgend am Beispiel einer Banknote erläutert. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Banknote 10 mit einem Durchsichtsbereich 12 in einem seitlichen Teilbereich der Note. Der Durchsichtsbereich 12 kann beispielsweise eine durchgehende Öffnung oder ein transparenter Teilbereich der Banknote 10 sein. In oder über diesem Durchsichtsbereich 12 ist ein erfindungsgemäßes transparentes Sicherheitselement 14 angeordnet.

Bei Betrachtung der Banknote 10 im Durchlicht vermittelt das Sicherheitselement 14 einen ersten optischen Eindruck, im Ausführungsbeispiel den Eindruck einer strukturlosen und im Wesentlichen farblosen transparenten Fläche. In anderen Ausgestaltungen kann das Sicherheitselement auch so gestaltet sein, dass es im Durchficht bereits vollflächig eine leichte Färbung mit definiertem Farbeindruck aufweist.

Wird die Banknote 10 mit dem Sicherheitselement 14 vor einen Hintergrund der vorbestimmten Art gehalten, so vermittelt das Sicherheitselement 14 einen zweiten optischen Eindruck, der sich von dem ersten optischen Eindruck signifikant unterscheidet. Dieser deutliche Wechsel des Erscheinungsbildes lässt sich für die Echtheitsprüfung der Banknote einsetzen. Wie im Folgenden genauer erläutert, ändert sich beim Übergang von Durchlicht- zu Auffichtbetrachtung beispielsweise der Farbeindruck, also Farbton oder Farbintensität des Sicherheitselements 14 drastisch, es erscheinen oder verschwinden Muster, Zeichen oder Codierungen, oder es zeigt sich ein im Durchficht nicht erkennbarer, optisch variabler Effekt, wie etwa ein Farbkippeffekt oder ein betrachtungswinkelabhängiges Beugungsbild.

2 zeigt den Schichtaufbau eines Sicherheitselements 20 nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Sicherheitselement 20 der 2 weist eine Trägerschicht 22 aus einer transparenten Folie auf, auf die eine phasenschiebende Schicht 24 und eine linear polarisierende Schicht 26 aufgebracht sind. Die Hauptachse der phasenschiebenden Schicht 24 ist dabei um mindestens 10°, im Ausführungsbeispiel um 45°, gegen die Polarisationsrichtung der linear polarisierenden Schicht 26 gedreht. Die phasenschiebende Schicht 24 kann beispielsweise aus einem doppelbrechenden oder einem optisch aktiven Material, wie etwa einem flüssigkristallinen Material, beispielsweise in der nematischen oder smektischen Phase gebildet sein.

Im Durchlicht erscheint das Sicherheitselement 20 transparent und strukturlos. Wird es andererseits vor einem stark reflektierenden Hintergrund, wie einer Metallfläche oder dergleichen betrachtet, zeigt es deutlich ausgeprägte Farben, deren Intensität und Farbton über die optischen Eigenschaften der phasenschiebenden Schicht 24 und der linear polarisierenden Schicht 26 in weitem Bereich variiert werden können.

Im Ausführungsbeispiel hat die Schicht 26 über den gesamten sichtbaren Wellenlängenbereich linear polarisierende Eigenschaften. Als phasenschiebende Schicht 24 ist eine doppelbrechende Schicht eingesetzt, deren Schichtdicke und Differenz der Brechungsindizes von ordentlichem und außerordentlichem Strahl no – ne im Ausführungsbeispiel so gewählt ist, dass sie für rotes Licht mit &lgr; = 640 nm eine &lgr;/4-Schicht darstellt. Rotes Licht wird dann von der Schicht 26 linear polarisiert und das linear polarisierte Licht erfährt bei zweimaligem Durchlauf durch die Schicht 24 und zwischenzeitlicher Reflexion an dem metallischen Hintergrund insgesamt eine Phasendrehung von 90°, so dass das zurücklaufende Licht von der linear polarisierenden Schicht 26 blockiert wird. Fällt weißes Licht auf das Sicherheitselement ein, so fehlt dem zurückkommenden Licht nach zweimaligem Durchlauf durch das Sicherheitselement ein großer Teil des roten Lichts, so dass das Sicherheitselement in einem charakteristischen blauen Farbton erscheint. In analoger Weise können durch Wahl der doppelbrechenden Eigenschaften der Schicht 24 bzw. durch Wahl deren Schichtdicke unterschiedliche Farbeffekte erzeugt werden.

Bei dem Sicherheitselement 30 des in 3 gezeigten Ausführungsbeispiels ist die linear polarisierende Schicht 26 auf einer transparenten Trägerfolie 32 mit doppelbrechenden Eigenschaften aufgebracht, so dass auf eine separate phasenschiebende Schicht verzichtet werden kann.

4 zeigt ein Sicherheitselement 40 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, das grundsätzlich wie das Ausführungsbeispiel der 2 aufgebaut ist. Im Gegensatz zu dem dort gezeigten Ausführungsbeispiel liegt die phasenschiebende Schicht 44 in 4 nur bereichsweise in Form einer Codierung, beispielsweise in Form eines Schriftzugs oder eines Symbols, vor. Im Durchlicht erscheint die gesamte Fläche des Sicherheitselements farb- und strukturlos. Vor einem stark reflektierenden Hintergrund ändert sich der optische Eindruck in den ausgesparten Bereichen 46 nicht, während die Bereiche, in denen die phasenschiebende Schicht 44 aufgebracht ist, farbig aufleuchten und die Codierung sichtbar machen.

5 zeigt eine weitere Variante des Sicherheitselements der 2, bei der eine phasenschiebende Schicht 44 aus flüssigkristallinem Material auf eine Trägerfolie 34 mit linear polarisierenden Eigenschaften aufgebracht ist. Wie in dem Ausführungsbeispiel der 4 ist die phasenschiebende Schicht 44 nur bereichsweise in Form einer Codierung aufgebracht. Bei dieser Variante ist die separate linear polarisierende Schicht entbehrlich, da diese Funktion bereits von der Trägerfolie 34 übernommen wird. Geeignete linear polarisierende Folien sind kommerziell erhältlich. Herstellungsverfahren für wellenlängenselektiv polarisierende Folien sind beispielsweise in der Druckschrift WO 2004/009373 beschrieben, deren Offenbarungsgehalt insoweit in die vorliegende Anmeldung aufgenommen wird.

Eine weitere Abwandlung ist in 6 dargestellt. Das dort gezeigte Sicherheitselement enthält zwei miteinander verbundene Folien. Die linear polarisierende Trägerfolie 34 ist mit einer zweiten phasenschiebenden Folie 36 geeigneter Schichtdicke verbunden. Die zweite Folie 36 kann beispielsweise aus PET oder aus Polypropylen bestehen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Hauptachse der doppelbrechenden Folie 36 und die Achse der linear polarisierenden Folie 34 gegeneinander verkippt sind.

7 zeigt eine weitere Variante eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements. Dabei sind mehrere phasenschiebende Schichten 44A und 44B mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften auf einer linear polarisierenden Trägerfolie 34 aufgebracht. Die Schichten 44A, 44B können beispielsweise durch Flüssigkristallschichten mit unterschiedlicher Orientierungsrichtung gebildet sein. Auf diese Weise können bei der Verifizierung mehrfarbige Codierungen realisiert werden. Es versteht sich, dass auch mehr als zwei verschiedene phasenschiebende Schichten eingesetzt werden können, und dass auch die anderen beschriebenen Gestaltungen auf analoge Weise mit mehrfarbigen Verifikationsmerkmalen versehen werden können.

Die Echtheitsprüfung einer mit Sicherheitselementen 40 versehenen Banknote ist in 8 illustriert. Die Banknote 50 weist zwei gleichartige, in Durchsichtsbereichen der Banknote aufgebrachte Sicherheitselemente 40-1, 40-2 auf, in denen die phasenschiebende Schicht 44-1 bzw. 44-2 jeweils in Gestalt der Denomination der Banknote als Ziffernfolge „10" vorliegt. Im Durchlicht erscheinen die Sicherheitselemente strukturlos und unauffällig, die codierte Ziffernfolge ist nicht zu erkennen. Dies ist im rechten Sicherheitselement 40-1 der Figur durch die gestrichelte Darstellung der Ziffernfolge 44-1 angedeutet. Wird die Banknote 50 oder, wie in 8, ein Teil der Note vor einem metallischen Hintergrund 52 betrachtet, so treten die mit der phasenschiebenden Schicht 44-2 versehenen Bereiche des Sicherheitselements 40-2 aufgrund der oben beschriebenen Effekte als deutlich sichtbarer farbiger Schriftzug „10" hervor.

Die Verifikation kann auch mit einem nichtmetallischen guten Reflektor erfolgen. Glatte, gefärbte Kunststoffplatten oder glatte, gefärbte Glasplatten eignen sich besonders gut, aber auch einfache, ungefärbte Glas- oder Kunststoffplatten können verwendet werden. Die Auffälligkeit der Merkmale kann weiter erhöht werden, wenn hinter den transparenten Glas- oder Kunststoffplatten ein dunkler Hintergrund angeordnet wird.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Verifikation der Sicherheitselemente mithilfe von LCD-Anzeigevorrichtungen, wie sie als Computermonitore, hochwertige Fernsehgeräte und als Displays in einer Vielzahl tragbarer Geräte aus dem Bereich der Consumerelektronik weit verbreitet sind. Derartige LCD-Anzeigevorrichtungen emittieren linear polarisiertes Licht, so dass die Sicherheitselemente auch verifiziert werden können, indem sie auf oder vor eine LCD-Anzeigevorrichtung gehalten werden bzw. auf das Display gelegt werden.

Die oben beschriebenen Sicherheitselemente nutzen als Verifikationselement jeweils einen separaten, beispielsweise metallischen Hintergrund, wie er in der Umwelt überall anzutreffen ist. Die Prüfung des Sicherheitselements kann daher von jedermann schnell und ohne besonderen Aufwand durchgeführt werden. Ein metallisches Verifikationselement kann jedoch auch auf der Banknote selbst angeordnet sein, wie in dem Ausführungsbeispiel der 9 dargestellt.

Die Banknote 60 der 9 enthält ein Sicherheitselement 40 der mit Bezug auf 4 beschriebenen Art sowie einen metallisierten Sicherheitsstreifen 62. Der Sicherheitsstreifen 62 ist typischerweise mit weiteren, in der Figur nicht dargestellten Sicherheitsmerkmalen, wie etwa einer Negativschrift, optisch variablen Beugungsstrukturen, einer Magnetcodierung oder dergleichen, ausgestattet. Das Sicherheitselement 40 und der Sicherheitsstreifen 62 sind spiegelsymmetrisch zur Mittellinie 64 der Banknote 60 angeordnet, so dass das Sicherheitselement 40 durch Falten der Banknote um diese Mittellinie auf dem Sicherheitsstreifen zu liegen kommt. Die Banknote 60 kann daher durch einfaches Falten auf Echtheit geprüft werden, ohne dass externe Verifikationsmittel erforderlich wären. Es versteht sich, dass die Prüfung der Banknote 60 auch mit einem auf einer anderen Banknote aufgebrachten Sicherheitsstreifen erfolgen kann.

Die Verschiedenheit der beiden optischen Eindrücke des Sicherheitselements bei Durchficht- und Auflichtbetrachtung kann auch auf andere Weise sichergestellt werden. 10 zeigt dazu den prinzipiellen Schichtaufbau eines Sicherheitselements 70, das eine oder mehrere Schichten aus flüssigkristallinem Material aufweist. Das Sicherheitselement 70 enthält einen transparenten Träger 72, beispielsweise eine glatte PET-Folie guter Oberflächenqualität, auf der eine oder mehrere Schichten 74 aus einem cholesterischen flüssigkristallinen Material aufgebracht sind. Zwischen den Flüssigkristallschichten 74 können Alignmentschichten und/oder Klebeschichten 76 vorgesehen sein; die der Ausrichtung der Flüssigkristalle in den Flüssigkristallschichten bzw. der Verbindung der einzelnen flüssigkristallinen Schichten und dem Ausgleich von Unebenheiten dienen.

Im Durchficht betrachtet, erscheint das Sicherheitselement 70 farb- und strukturlos. Wird es dagegen vor einem stark absorbierenden dunklen Hintergrund betrachtet, so erzeugen die Flüssigkristallschichten einen intensiv farbigen Eindruck. Zusätzlich wird bei Betrachtung vor dunklem Hintergrund und Wechsel des Betrachtungswinkels ein Farbkippeffekt sichtbar, der typischerweise von einem langwelligen zu einem kürzerwelligen Farbeindruck, beispielsweise von Grün zu Blau, wechselt, bei Kombination mehrerer Flüssigkristallschichten aber auch von einem kurzwelligen zu einem längerwelligen Farbeindruck wechseln kann, wie etwa von Blau oder Violett zu Rot.

Die Flüssigkristallschichten 74 können auch nur bereichsweise in Form eines Schriftzugs oder eines Symbols vorliegen oder sie können entsprechende informationshaltige Aussparungen aufweisen. Die codierte Information tritt dann, analog zur oben beschriebenen Situation, erst bei der Betrachtung des Sicherheitselements 70 vor dem vorbestimmten absorbierenden Hintergrund hervor.

11 zeigt ein Sicherheitselement 80 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Sicherheitselement 80 weist einen transparenten Träger 82 auf, der mit einem Echtheitskennzeichen in Form eines transparenten Dünnschichtelements 84 versehen ist. Das Dünnschichtelement 84 besteht dabei aus einer ultradünnen dielektrischen Abstandsschicht 86, beispielsweise einer 200 nm bis 500 nm dicken SiO2-Schicht, und aus einer Absorberschicht 88, die durch eine 4 nm bis 20 nm dicke Metallschicht aus Chrom, Eisen, Gold, Aluminium oder Titan bestehen kann.

Im Durchficht betrachtet erscheint das Sicherheitselement 80 transparent und farblos. Vor einem stark absorbierenden Hintergrund tritt dagegen aufgrund von Interferenzeffekten in den Teilschichten des Dünnschichtelements 84 eine starke Farbwirkung auf. Zusätzlich ergibt sich beim Kippen des Sicherheitselements 80 ein deutlich wahrnehmbarer Farbkippeffekt.

Die dielektrische Abstandsschicht 86 oder vorzugsweise die Absorberschicht 88 können, wie in 11 gezeigt, auch nur bereichsweise vorliegen und einen Schriftzug oder eine andere Codierung bilden. Die starke Farbwirkung und der Farbkippeffekt treten dann nur in den Bereichen auf, in denen die Absorberschicht 88 vorliegt.

Die mit Bezug auf 10 und 11 beschriebenen Gestaltungen erfordern als Verifikationselement jeweils einen stark absorbierenden, dunklen Hintergrund, der in der gewöhnlichen Umgebung leicht verfügbar ist. Auch bei dieser Variante kann jedoch ein Verifikationselement auf der Banknote selbst angeordnet sein, wie mit Bezug auf 12 gezeigt.

Die Banknote 90 weist dazu ein in einem Durchsichtsbereich angeordnetes Sicherheitselement 92 auf, das beispielsweise wie das Flüssigkristallschicht-Sicherheitselement 70 der 10 oder das Dünnschicht-Sicherheitselement 80 der 11 ausgebildet sein kann. Auf der Rückseite der Banknote 90 ist ein dunkler, absorbierender Flächenbereich 94 angeordnet. Der Flächenbereich 94 muss nicht strukturlos sein, er kann beispielsweise ein dunkel gehaltenes Portrait oder ein anderes graphisches Motiv in dunklen Farbtönen enthalten. Wie der Sicherheitsstreifen 62 der 9 kann auch der Flächenbereich 94 mit weiteren Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sein.

Im Durchlicht zeigt der Durchsichtsbereich der Banknote 90 ein farb- und strukturloses Erscheinungsbild. Wird die Banknote 90 entlang ihrer Mittelinie 96 gefaltet und der dunkle Flächenbereich 94 so unter das Sicherheitselement 92 geklappt, tritt die Farbwirkung des Sicherheitselements deutlich hervor. Im Ausführungsbeispiel erscheint die Ziffernfolge „10" in klaren, leuchtenden Farben. Zusätzlich tritt beim seitlichen Kippen der gefalteten Banknote 90 ein Farbkippeffekt auf, dessen Ausprägung von der genauen Gestaltung des Sicherheitselements 92 abhängt.

Bei dem Sicherheitselement 100 des in 13 gezeigten Ausführungsbeispiels ist neben einem Dünnschichtelement mit Farbkippeffekt zusätzlich eine flächige Beugungsstruktur, wie beispielsweise ein Hologramm oder eine hologrammähnliche Beugungsstruktur, vorgesehen. Dazu ist auf einer transparenten Trägerfolie 102 eine ebenfalls transparente Prägelackschicht 104 aufgebracht und eine gewünschte Beugungsstruktur 106 eingeprägt.

Auf die Prägelackschicht 104 ist weiter ein Dünnschichtelement 108 aufgebracht, dessen Schichtaufbau, wie in der 11, eine ultradünne dielektrische Abstandsschicht 110 und eine Absorberschicht 112 umfasst. Das Relief der Beugungsstruktur 106 setzt sich dabei in das Dünnschichtelement 108 vertikal nach oben fort. Die Absorberschicht 112 liegt auch bei diesem Ausführungsbeispiel nur bereichsweise vor, um das Sicherheitselement 100 mit einem Schriftzug oder einer anderen Codierung zu versehen.

Im Durchficht wird das Sicherheitselement 100 als transparente, strukturlose Fläche wahrgenommen, weder der Farbkippeffekt des Dünnschichtelementes 108, noch das Beugungsbild der Beugungsstruktur 106 treten merklich in Erscheinung. Wird das Sicherheitselement 100 dagegen im Auflicht vor einem dunklen, stark absorbierenden Hintergrund betrachtet, so treten neben der bereits beschrieben Farbwirkung und dem Farbkippeffekt des Dünnschichtelements 108 auch die Beugungsstrukturen 106 deutlich hervor und ermöglichen die Echtheitsprüfung des mit dem Sicherheitselement 100 versehenen Dokuments. Da das Sicherheitselement 100 im Durchficht transparent sein muss, kann es nicht mit Hilfe handelsüblicher farbkippender Folien oder durch Druckschichten mit farbkippenden Pigmenten nachgestellt werden.

Anstelle der Beugungsstruktur kann das Sicherheitselement auch mit einer Mattstruktur oder einer refraktiven Struktur aus Mikrospiegeln oder Mikrolinsen versehen sein.

14 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Sicherheitselement 120 weist in diesem Fall eine transparente Trägerfolie 122 mit einer transparenten Prägelackschicht 124 und einer hochbrechenden Beschichtung 126 auf. In die Prägelackschicht 124 ist eine gewünschte Beugungsstruktur 128, beispielsweise ein Hologramm oder eine hologrammähnliche Reliefstruktur, eingeprägt. In Durchsicht erscheint das Sicherheitselement 120 im Wesentlichen als farb- und strukturloses Durchsichtsfenster. Im Auflicht vor einem dunklen Hintergrund tritt die Beugungsstruktur 128 deutlich hervor und ermöglicht so die Authentisierung des mit dem Sicherheitselement 120 versehenen Dokuments.

Die bisher beschriebenen Sicherheitselemente zeigen im Durchlicht zumeist einen eher unauffälligen optischen Eindruck und lassen bei Betrachtung vor einem vorbestimmten Hintergrund neue Merkmale erkennen. Erfindungsgemäß können auch Merkmale, die im Durchficht sichtbar sind, beim Auflegen auf einen geeigneten Hintergrund verschwinden, oder eine im Durchlicht sichtbare Information kann bei Betrachtung vor einem geeigneten Hintergrund ergänzt oder auf andere Weise verändert werden. Beispielhafte Ausgestaltungen werden nachfolgend mit Bezug auf die 15 bis 20 erläutert.

15 und 16 zeigen eine Banknote 130 mit einem erfindungsgemäßen Sicherheitselement 132, wobei 15 die Banknote in Aufsicht und 16 einen Schnitt durch die Banknote und das Sicherheitselement entlang der Linie XVI-XVI zeigt. Das Sicherheitselement 132 enthält einen transparenten Folienstreifen 134, der mit einem schwarzen Aufdruck 136, hier in Form der Ziffernfolge „10", und einer darüber aufgebrachten Flüssigkristallschicht 138 versehen ist. Der schwarze Aufdruck 136 kann, wie beispielsweise in 16, auf der Oberseite der Folie oder auch auf ihrer Unterseite angeordnet sein. Ein Durchsichtsbereich der Banknote, hier eine durchgehende Öffnung 140, wird von dem Folienstreifen 134 vollständig überdeckt.

Bei Betrachtung der Banknote gegen einen hellen Hintergrund ist der schwarze Aufdruck 136 innerhalb des Durchsichtsbereichs 140 deutlich sichtbar, dagegen verschwindet er für den Betrachter beim Auflegen der Banknote auf einen dunklen, insbesondere schwarzen Hintergrund aufgrund des dann fehlenden Kontrasts. Nach dem Auflegen erscheint die gesamte Öffnung 140 vielmehr vollflächig mit einem gleichmäßigen charakteristischen Schimmern, das von der Flüssigkristallschicht 138 herrührt.

Eine weitere Variante ist in den 17 und 18 dargestellt, wobei 17 eine Aufsicht auf eine Banknote 150 mit einem erfindungsgemäßen Sicherheitselement und 18 einen Schnitt durch die Banknote und das Sicherheitselement entlang der Linie XVIII-XVIII zeigen. Die Banknote 150 wurde bei der Papierherstellung mit durchgehenden Öffnungen 152 und 156 mit einem charakteristischen Büttenrand versehen, der durch Schneiden oder Stanzen nicht nachzubilden ist.

Weiter ist die Banknote in einem Umgebungsbereich der ersten Öffnung 152 mit einem schwarzen Aufdruck 154 versehen, während die zweite Öffnung 156 zwei beabstandete, durch schwarze Aufdrucke gebildete Bereiche 158 verbindet. Die Öffnungen 152 und 156 und die zugehörigen Aufdrucke 154 und 158 sind von einem mit einer Flüssigkristallschicht 162 versehenen transparenten Folienstreifen 160 überdeckt. Es versteht sich, dass die schwarzen Aufdrucke 154 bzw. 158 anstatt auf dem Banknotenpapier auch auf der Ober- oder Unterseite der Folie 160 aufgebracht sein können.

Vor einem hellen Hintergrund heben sich die Öffnungen 152 und 156 deutlich von den schwarzen Aufdrucken 154 bzw. 158 ab. Bei Betrachtung vor einem dunklen, insbesondere schwarzen Hintergrund verändert sich der Betrachtungseindruck: Die Öffnung 152 und der Aufdruck 154 erscheinen dann als vollflächiges Quadrat, die Öffnung 156 bildet zusammen mit den Aufdrucken 158 eine durchgehende dunkle Fläche. Alle dunklen Flächenbereiche zeigen darüber hinaus jeweils das charakteristische Schimmern der Flüssigkristallschicht 162.

Die in den 15 bis 18 erläuterten Gestaltungen können verwendet werden, um eine in einem Sicherheitselement codierte Information beim Hintergrundwechsel erscheinen oder verschwinden zu lassen, zu verändern oder zu ergänzen.

Exemplarisch zeigt 19 eine Banknote 170 mit einem Sicherheitselement 172 der mit Bezug auf 17 erläuterten Art. Die Banknote 170 weist vier durchgehende Öffnungen 174 und fünf schwarze Druckbereiche 176 auf, die einander zur Darstellung der gewünschten Information, im Ausführungsbeispiel der Ziffernfolge „20" ergänzen. Der Bereich der Öffnungen 174 und der schwarzen Druckbereiche 176 ist dabei mit einer transparenten, flüssigkristallbeschichteten Folie 178 überdeckt.

Bei Betrachtung gegen einen hellen Hintergrund erscheinen die Öffnungen 174 hell, die schwarzen Druckbereiche 176 dagegen dunkel, so dass die Zifferfolge nicht als solche erkennbar ist. Bei Betrachtung gegen einen dunklen Hintergrund erscheinen die Bereiche 174 und 176 dagegen gleichermaßen dunkel, so dass die Ziffernfolge „20" dann als Ganzes deutlich hervortritt.

Ein anderer Effekt wird bei dem Ausführungsbeispiel der 20 ausgenutzt. Die dort dargestellte Banknote 180 weist einen Durchsichtsbereich 182 auf, der mit einer transparenten Folie 184 überdeckt ist. Die Folie 184 ist in einem Teilbereich mit einer Flüssigkristallschicht 186 in Form der linken Hälfte der Ziffer „8" versehen. Angrenzend an den Durchsichtsbereich 182 ist ein schwarzer Aufdruck 188 in Form der rechten Hälfte der Ziffer „8" auf das Banknotenpapier aufgebracht. Der den Aufdruck 188 enthaltende Bereich der Banknote ist zusätzlich mit einer Flüssigkristallschicht 190 überdruckt.

Vor einem hellen Hintergrund ist lediglich der schwarze Aufdruck 188 auf der Banknote zu erkennen, der nur einen Teil der Gesamtinformation darstellt. Der Flüssigkristallbereich 186 ist dagegen kaum oder gar nicht sichtbar. Erst beim Auflegen auf einen schwarzen Hintergrund tritt durch das charakteristische Schimmern der Flüssigkristalle die gesamte Ziffer „8" in Erscheinung.

Das flüssigkristalline Material der Ausführungsbeispiele 15 bis 20 kann beispielsweise in Form von in eine Bindemittelmatrix eingebetteten Pigmenten vorliegen. Die Flüssigkristallschichten können auch ganz oder teilweise strukturiert sein und beispielsweise in Form einer Schraffur gebildet sein.


Anspruch[de]
  1. Sicherheitselement zur Absicherung von Sicherheitspapieren, Wertdokumenten und dergleichen mit einem transparenten Träger, dadurch gekennzeichnet, dass der transparente Träger mit einem Echtheitskennzeichen versehen ist, das im Durchlicht einen ersten optischen Eindruck vermittelt und im Auflicht vor einem vorbestimmten und leicht zugänglichen Hintergrund einen zweiten optischen Eindruck vermittelt, der sich von dem ersten optischen Eindruck signifikant unterscheidet.
  2. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen im Durchficht strukturlos transparent und farblos erscheint.
  3. Sicherheitselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen im Auflicht vor dem vorbestimmten Hintergrund mit einem definierten Farbeindruck erscheint.
  4. Sicherheitselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der definierte Farbeindruck in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen vorliegt.
  5. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen im Durchficht strukturlos transparent mit einem ersten definierten Farbeindruck erscheint.
  6. Sicherheitselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen im Auflicht vor dem vorbestimmten Hintergrund und mit einem zweiten definierten Farbeindruck erscheint, wobei sich Farbton und/oder Farbintensität des zweiten Farbeindrucks signifikant von dem ersten Farbeindruck unterscheiden.
  7. Sicherheitselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite definierte Farbeindruck in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen vorliegt.
  8. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen im Durchlicht Muster, Zeichen oder Codierungen zeigt.
  9. Sicherheitselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Erscheinungsbild oder der Informationsgehalt der Muster, Zeichen oder Codierungen des Echtheitskennzeichens im Auflicht vor dem vorbestimmten Hintergrund signifikant verändert oder dass die Muster, Zeichen oder Codierungen vollständig verschwinden.
  10. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckschicht vorgesehen ist, die im Auflicht oder Durchlicht zusammen mit Mustern, Zeichen oder Codierungen des Echtheitskennzeichens eine Gesamtinformation ergibt.
  11. Sicherheitselement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtinformation beim Wechsel von Durchlicht- zu Auflichtbetrachtung oder von Auflicht- zu Durchlichtbetrachtung erscheint, verschwindet oder verändert, insbesondere ergänzt, wird.
  12. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen im Auflicht vor dem vorbestimmten Hintergrund einen optisch variablen Effekt zeigt.
  13. Sicherheitselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als optisch variabler Effekt einer oder mehrere Effekte aus der Gruppe Beugungseffekte, betrachtungswinkelabhängige Farbkippeffekte, streuende Effekte, insbesondere von einer Mattierung herrührend, und refraktive Effekte, insbesondere von Mikrolinsen und/oder Mikrospiegeln hervorgerufen, zum Einsatz kommt.
  14. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Hintergrund eine stark reflektierende, insbesondere eine metallische Fläche, oder eine gefärbte oder ungefärbte Kunststoff- oder Glasplatte ist.
  15. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Hintergrund eine selbstleuchtende Quelle polarisierten Lichts, insbesondere eine LCD-Anzeigevorrichtung ist.
  16. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Hintergrund eine stark absorbierende, dunkle Fläche ist.
  17. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen eine linear polarisierende Schicht und eine phasenschiebende, insbesondere doppelbrechende Schicht enthält.
  18. Sicherheitselement nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die linear polarisierende Schicht im gesamten sichtbaren Spektralbereich wirksam ist.
  19. Sicherheitselement nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die linear polarisierende Schicht nur in einem Teilbereich des sichtbaren Spektrums wirksam ist.
  20. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die linear polarisierende Schicht durch den transparenten Träger selbst gebildet ist.
  21. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die phasenschiebende Schicht zumindest in einem Wellenlängenbereich aus dem sichtbaren Spektralbereich eine optische Phasenverschiebung von einem Zehntel einer sichtbaren Wellenlänge oder mehr erzeugt.
  22. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die phasenschiebende Schicht durch den transparenten Träger selbst gebildet ist.
  23. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die phasenschiebende Schicht durch eine auf dem transparenten Träger aufgebrachte Schicht, insbesondere eine aufgebrachte Flüssigkristallschicht, gebildet ist.
  24. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die phasenschiebende Schicht und/oder die linear polarisierende Schicht in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen vorliegen.
  25. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen eine oder mehrere Schichten aus flüssigkristallinem Material, insbesondere aus cholesterischem flüssigkristallinem Material, enthält.
  26. Sicherheitselement nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder mehreren Flüssigkristallschichten in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen vorliegen.
  27. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen ein transparentes Dünnschichtelement mit einer dielektrischen Abstandsschicht und einer zwischen Abstandsschicht und transparentem Träger angeordneten Absorberschicht enthält.
  28. Sicherheitselement nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorberschicht und/ oder die dielektrische Abstandsschicht in Form von Mustern, Zeichen oder Codierungen vorliegen.
  29. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen eine transparente flächige Beugungsstruktur enthält.
  30. Sicherheitselement nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die flächige Beugungsstruktur eine auf dem Träger angeordnete Prägestruktur aufweist.
  31. Sicherheitselement nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägestruktur mit einer hochbrechenden Beschichtung versehen ist.
  32. Sicherheitselement nach Anspruch 27 und nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Dünnschichtelement auf die Prägestruktur aufgebracht ist.
  33. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen eine Mattierung, eine Anordnung aus Mikrolinsen oder eine Anordnung aus Mikrospiegeln enthält.
  34. Sicherheitsanordnung zur Absicherung von Sicherheitspapieren, Wertdokumenten und dergleichen, mit einem Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 33 und einem Verifikationselement, das den vorbestimmten Hintergrund für die Betrachtung des Sicherheitselements im Auflicht bereitstellt.
  35. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Verifikationselement einen stark reflektierenden, insbesondere metallischen Flächenbereich aufweist.
  36. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Verifikationselement ein weiteres metallisiertes Sicherheitselement, wie einen Sicherheitsstreifen oder ein Patch, darstellt.
  37. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Verifikationselement einen stark absorbierenden, dunklen Flächenbereich aufweist.
  38. Sicherheitsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 34 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass das eine beschädigungslose Prüfung des Echtheitskennzeichens einer Sicherheitsanordnung ausschließlich mit einem Verifizierungselement einer auf einem anderen Sicherheitsdokument angeordneten Sicherheitsanordnung durchführbar ist.
  39. Sicherheitsdokument, wie Sicherheitspapier, Wertdokument oder dergleichen, mit einem Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 33.
  40. Sicherheitsdokument, wie Sicherheitspapier, Wertdokument oder dergleichen, mit einer Sicherheitsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 34 bis 38.
  41. Sicherheitsdokument nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitskennzeichen und das Verifikationselement geometrisch so auf dem Sicherheitsdokument angeordnet sind, dass das Echtheitskennzeichen durch Biegen oder Falten des Sicherheitsdokuments über das Verifikationselement bringbar ist.
  42. Sicherheitsdokument nach wenigstens einem der Ansprüche 39 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsdokument ein Papier- oder Kunststoffsubstrat aufweist.
  43. Sicherheitsdokument nach wenigstens einem der Ansprüche 39 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitsmerkmal in oder über einem Fensterbereich oder einer durchgehenden Öffnung des Sicherheitsdokuments angeordnet ist.
  44. Sicherheitsdokument nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsdokument ein Kunststoffsubstrat aufweist und das Echtheitskennzeichen über einem transparenten, insbesondere unbedruckten Bereich des Kunststoffsubstrats aufgebracht ist.
  45. Sicherheitsdokument nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsdokument ein Papiersubstrat aufweist und das Echtheitskennzeichen über einer durchgehenden Öffnung des Papiersubstrats aufgebracht ist.
  46. Sicherheitsdokument nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsdokument ein Papiersubstrat aufweist und das Echtheitskennzeichen papiermacherisch in eine durchgehende Öffnung des Papiersubstrats eingebracht ist.
  47. Sicherheitsdokument nach Anspruch 45 oder 46, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehende Öffnung während der Papierherstellung ohne scharfe Begrenzungskante ihres Randbereichs erzeugt ist.
  48. Sicherheitsdokument nach wenigstens einem der Ansprüche 39 bis 47, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsdokument ein Sicherheitspapier oder ein Wertdokument ist.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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