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Dokumentenidentifikation DE202005016690U1 27.04.2006
Titel Handgerät zum Entfetten von tierischen Nahrungsmitteln
Anmelder ITEC- Ingenieurbüro für Hygiene und Lebensmitteltechnik GmbH, 59269 Beckum, DE
Vertreter Busse & Busse Patentanwälte, 49084 Osnabrück
DE-Aktenzeichen 202005016690
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.04.2006
Registration date 23.03.2006
Application date from patent application 25.10.2005
IPC-Hauptklasse A22C 17/00(2006.01)A, F, I, 20051025, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A22C 21/00(2006.01)A, L, I, 20051025, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Handgerät zum Entfetten tierischer Nahrungsmittel, insbesondere von Fleischstücken, Geflügel und dergleichen.

Mit bekannten Vorrichtungen dieser Art ist es vor allem bei ungleichmäßigen Hautstärken und unregelmäßiger Oberfläche des jeweils zu bearbeitenden Produktes schwierig, eine Entfernung der jeweiligen Haut- bzw. Fettschicht vorzunehmen, ohne dass eine Verletzung des Fleisches bzw. ein unerwünschtes Mitentfernen von Fleisch erfolgt. Dies ist eine Folge davon, dass bei solchen Unregelmäßigkeiten in der Produktstruktur die Schneidklinge der unregelmäßigen Trennebene zwischen den jeweiligen Schichten des Produktes nicht immer exakt folgen kann und somit der bereits erwähnte Effekt des unerwünschten Eindringens der Schneidklinge in das Fleisch nicht verhindert werden kann. Gleichfalls ist die Handhabung dieser bekannten Vorrichtungen für den Bedienenden sehr aufwändig.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Handgerät zum Entfetten von tierischen Nahrungsmitteln der eingangs angegebenen An so auszubilden, dass Produkte mit ungleichmäßigen Hautstärken und unregelmäßiger Oberfläche einwandfrei und praktisch ohne Verletzung des Fleisches entfettet werden können und die Nachteile der bekannten Lösungen weitestgehend ausgeschlossen werden.

Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1. Besondere Ausgestaltungen und vorteilhafte Lösungen sind in den Unteransprüchen angegeben.

So wurde ein Handgerät zum Entfetten von tierischen Nahrungsmitteln geschaffen, mit dem nicht nur ein qualitätsgerechtes Entfetten von Nahrungsmitteln möglich ist, sondern mit dem gleichfalls auch die Produktivität der Entfettungsvorgänge wesentlich erhöht wird.

Dies dadurch, dass das vorgestellte Handgerät mit einem ebenen Schneidbereich ausgebildet ist, mit dem großflächig Fettstücke vom jeweiligen Nahrungsmittel entfernt werden können.

Mit nachfolgendem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. Die dazugehörige Zeichnung zeigt eine perspektivische Ansicht des Handgerätes.

Gemäß der Darstellung besteht das Handgerät aus einem Grundrahmen 1, in dem Umlenkrollen 2 dreieckförmig angeordnet sind, zu denen die bandförmige Schneidklinge 3 geführt und an diesen umläuft. Die obere Umlenkrolle 2 ist mit einem Antrieb 4 verbunden, welcher zum Grundrahmen 1 befestigt ist und mit einem Antriebselement ausgebildet ist, beispielsweise einer beweglichen Welle, mittels der der Antrieb 4 in Funktion gesetzt werden kann.

Die bandförmige Schneidklinge 3 ist auf der gegenüberliegenden Seite der Schneide 7 mit Bohrungen 7 ausgebildet, die mit auf den äußeren Umfängen der Umlenkrollen 2 vorgesehenen Stiften im Funktionszusammenhang stehen. Mittels dieser Stifte erfolgt die Führung und Spannung sowie der Antrieb der Schneidklinge 3. Zwischen den beiden unteren Umlenkrollen 2 ist zur Führung im Schneidbereich der Schneidklinge ein Führungselement einsetzbar, welches die Schneidklinge 3 bei ihrem umfänglichen Umlauf durch das Handgerät führt und welches sowohl geradlinig oder auch gewölbt ausbildbar ist. Die gewölbte Ausbildung dieser Führungsleisten bewirkt auch eine gewölbte Führung der Schneidklinge 3, was von Vorteil ist, wenn mit diesem Handgerät Nahrungsmittel mit gekrümmten Oberflächen beispielsweise Kotelettstränge oder auch Nackenstücke entfettet werden sollen.

Die Arbeitsrichtung des Handgerätes ist mit der Pfeilrichtung 8 angegeben.


Anspruch[de]
  1. Handgerät zum Entfetten von tierischen Nahrungsmitteln, insbesondere von Fleischstücken und Geflügel, dadurch gekennzeichnet, dass das Handgerät als eine kompakte Baueinheit ausgebildet ist, in dessen Grundrahmen (1) Umlenkrollen (2) vorzugsweise dreieckförmig angeordnet sind, zum Grundrahmen (1) ein Antrieb (4) vorgesehen und eine bandförmige Schneidklinge (3) umfänglich zu dem Umlenkrollen (2) angeordnet ist.
  2. Handgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bandförmige Schneidklinge (3) mit einer Schneide (7) und auf der gegenüberliegenden Seite mit Bohrungen (9) ausgebildet ist.
  3. Handgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den unteren beiden Umlenkrollen (2) eine Führungsleiste angeordnet ist, welche geradlinig oder gewölbt ausgebildet ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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