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Dokumentenidentifikation DE60108466T2 04.05.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001208836
Titel Fasern enthaltende Basiszusammensetzung zur Verwendung mit einem Mascara
Anmelder L'Oréal S.A., Paris, FR
Erfinder Atis, Balanda, Newark, New Jersey 07106, US;
Kanji, Mohamed, Edison, New Jersey 08837, US;
Orr, Carl, Clark, New Jersey 07066, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60108466
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.11.2001
EP-Aktenzeichen 011273489
EP-Offenlegungsdatum 29.05.2002
EP date of grant 19.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.05.2006
IPC-Hauptklasse A61K 8/02(2006.01)A, F, I, 20060130, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A61Q 1/10(2006.01)A, L, I, 20060130, B, H, EP   A61K 8/04(2006.01)A, L, I, 20060130, B, H, EP   A61K 8/81(2006.01)A, L, I, 20060130, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Zusammensetzungen, die Fasern und mindestens drei Filmbildner enthalten: mindestens einen in Wasser löslichen oder dispergierbaren klebrigen Filmbildner; mindestens einen in Öl löslichen klebrigen Filmbildner; und mindestens einen zusätzlichen in Wasser löslichen oder dispergierbaren Filmbildner. Die Erfindung kann als Basiszusammensetzung zur Vorbehandlung von Wimpern vor dem Auftragen von Mascara nützlich sein. Wenn sie unter irgendeiner normalen Mascarazusammensetzung verwendet wird, kann die erfindungsgemäße Basiszusammensetzung Wimpern Volumen oder Länge verleihen.

Die Verwendung von Fasern in Mascarazusammensetzungen, um Wimpern zu verlängern oder ihnen mehr Volumen zu geben, ist auf dem Fachgebiet bekannt. Das Einbringen von Fasern in diese Zusammensetzungen hat jedoch verschiedene mögliche Schwierigkeiten mit sich gebracht. Die Wichtigsten von diesen möglichen Nachteilen der Faserverwendung waren ein unerwünschtes Abblättern und Ablösen der Fasern von den Wimpern auf Grund der unzureichenden Hafteigenschaften der Filmbildner in der Mascara. Ein solches Abblättern erschwerte auch das Auftragen von mehr als einer Schicht Mascara, da sich herausgestellt hat, dass das Auftragen von weiteren Schichten das Ablösen der Fasern von den Wimpern weiter begünstigt. Die US 5,389,363 offenbart eine Zusammensetzung unter anderem zum Verlängern von Wimpern auf der Basis von Film bildenden Polymeren ohne Fasern.

Demnach bestand in der Technik der Wunsch, einen Weg zu finden, Fasern zu verwenden, um ein verbessertes Volumen und/oder eine verbesserte Länge von Wimpern ohne die Nachteile des Abblätterns und Ablösens der Fasern zu erhalten. Es war auch erwünscht, Fasern zu verwenden, aber das Auftragen sollte dabei problemlos möglich sein. Mit der Entwicklung solcher Zusammensetzungen ist ein schwieriger Abwägungsprozess verbunden, da die Klebrigkeit von Filmbildnern, die in einer faserhaltigen Kosmetikzusammensetzung, insbesondere zur Verwendung auf Wimpern, verwendet werden, ausreichen muss, um zu verhindern, dass die Fasern im Laufe der Zeit abblättern, aber nicht so stark sein darf, dass sich die Zusammensetzung nicht ohne weiteres von den Wimpern entfernen lässt und klebrig und unangenehm ist.

Die vorliegende Erfindung geht diese Probleme an. Demnach stellt die vorliegende Erfindung in einer Ausgestaltung eine Kosmetikzusammensetzung bereit, die Folgendes umfasst: mindestens einen in Wasser löslichen oder dispergierbaren klebrigen Filmbildner; mindestens einen in Öl löslichen klebrigen Filmbildner; mindestens einen zusätzlichen in Wasser löslichen oder dispergierbaren Filmbildner; und Fasern. Wenn die erfindungsgemäße Zusammensetzung als eine Basiszusammensetzung für Mascara verwendet wird, kann es die Kombination von klebrigen Filmbildnern zumindest bei einigen Ausführungsformen möglich machen, dass die in der Basiszusammensetzung aufgetragenen Fasern auf den Wimpern intakt bleiben, ohne abzublättern, wenn die Mascara auf die Basis aufgetragen wird. Die Kombination von klebrigen Filmbildnern kann zumindest bei einigen Ausführungsformen auch für genügend Klebrigkeit sorgen, damit die Mascara an der Basis klebt, wenn die Mascara auf die Basis aufgetragen wird.

In einer weiteren Ausgestaltung betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Vorbehandeln von Wimpern vor dem Auftragen von Mascara durch Auftragen einer faserhaltigen Zusammensetzung gemäß obiger Beschreibung auf die Wimpern. In noch einer weiteren Ausgestaltung betrifft die Erfindung ein Verfahren, um Wimpern Volumen und/oder Länge zu verleihen, indem zunächst eine faserhaltige Basiszusammensetzung gemäß obiger Beschreibung auf die Wimpern aufgetragen wird und dann eine Mascarazusammensetzung auf die Wimpern direkt auf die Basiszusammensetzung aufgetragen wird. Zumindest bei bestimmten Ausführungsformen der Erfindung ist es nicht mehr notwendig, Mascara mehrfach aufzutragen, um Volumen und Länge zu erreichen.

Es wird nun im Einzelnen auf beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung Bezug genommen. Die Erfindung stellt in einer Ausgestaltung eine Kosmetikzusammensetzung bereit, die Folgendes umfasst: mindestens einen in Wasser löslichen oder dispergierbaren klebrigen Filmbildner; mindestens einen in Öl löslichen klebrigen Filmbildner; mindestens einen zusätzlichen in Wasser löslichen oder dispergierbaren Filmbildner; und Fasern. Die Zusammensetzung der Erfindung kann als Basiszusammensetzung für Mascara verwendet werden. Die Fasern in der Zusammensetzung können den Wimpern Länge und/oder Volumen verleihen, können aber auch auf den Wimpern stabil sein, so dass die Fasern auf den Wimpern bleiben, wenn die Mascara auf die Basis aufgetragen wird. Zu den Ergebnissen unmittelbar nach dem Auftragen von Mascara können sichtbar längere und dickere Wimpern gehören. Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann auch leicht aufzutragen, leicht zu entfernen, wasserbeständig und angenehm zu tragen sein. Für die Zwecke dieser Erfindung wird "klebrig" definiert als sich klebrig oder haftend anfühlend.

Ebenso bedeutet für die Zwecke dieser Erfindung der Begriff "löslich oder dispergierbar in Wasser", dass die jeweilige Substanz sich nicht abscheiden oder koagulieren wird, d.h. dass sie sich bis zur Sättigungsgrenze löst. Der Begriff "löslich in Öl" bedeutet "mischbar in Öl"; mit anderen Worten, wenn eine Substanz nicht in Öl löslich ist, ist sie unmischbar und bildet eine deutliche Schicht in der Ölphase, ein Anzeichen dafür, dass die Substanz in der Ölphase nicht kompatibel bzw. löslich ist.

Der mindestens eine in Wasser lösliche oder dispergierbare klebrige Filmbildner wird ausgewählt aus Polyvinylalkohol, Polyvinylacetaten (wie FULATEX®, vertrieben von H.B. Fuller Co.), Vinylpyrrolidon/Acrylate/Laurylmethacrylat-Copolymer (wie STYLEZE 2000, vertrieben von ISP), Acrylate/C1-2-Succinate/Hydroxyacrylate-Copolymer, (wie ALLIANZ LT-120, vertrieben von ISP), PVP/DMAPA-Acrylate-Copolymer (wie STYLEZE CC-10, vertrieben von ISP), wässriger Celluloseacetatphthalat-Dispersion (wie AQUACOAT CPD, vertrieben von FMC Corp.), und vernetztem Poly(2-ethylhexylacrylat) in Wasser (wie die GEL-TAC 100-Reihe, vertrieben von API). Bei einer Ausführung ist der mindestens eine in Wasser lösliche oder dispergierbare klebrige Filmbildner Polyvinylalkohol. Polyvinylalkohol ist zum Beispiel von Air Products in verschiedenen Hydrolysegraden unter dem Handelsnamen AIRVOL erhältlich. Der mindestens eine in Wasser lösliche oder dispergierbare klebrige Filmbildner kann in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 0,5% bis 25%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorhanden sein. Bei einer weiteren Ausführungsform kann der mindestens eine in Wasser lösliche oder dispergierbare klebrige Filmbildner in einer Menge im Bereich von 1% bis 15%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorhanden sein. Bei noch einer weiteren Ausführungsform kann der mindestens eine in Wasser lösliche oder dispergierbare klebrige Filmbildner in einer Menge im Bereich von 1% bis 10%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorhanden sein.

Der mindestens eine in Öl lösliche klebrige Filmbildner wird ausgewählt aus hydrierten Polyisobutenen, Adipinsäure/Diethylenglycol/Glycerin-Kreuzpolymeren (wie das von Inolex unter der Bezeichnung LEXOREZ 100 vertriebene), Polyethylenen, Polyvinyllauraten und terpenhaltigen Kunstharzen (wie PICCOLYTE A115 und C115, vertrieben von Hercules). Bei einer Ausführungsform wird der mindestens eine in Öl lösliche klebrige Filmbildner aus hydrierten Polyisobutenen ausgewählt. Hydrierte Polyisobutene sind zum Beispiel von Collaborative Laboratories, East Setauket, NY, unter der Bezeichnung POLYSYNLANE erhältlich. Bei einer Ausführungsform haben die bei der beanspruchten Erfindung zu verwendenden hydrierten Polyisobutene ein gewichtsgemitteltes Molekulargewicht von mehr als 1500. Bei einer weiteren Ausführungsform haben die hydrierten Polyisobutene ein gewichtsgemitteltes Molekulargewicht von mehr als 2000 und bei noch einer weiteren Ausführungsform von mehr als 3000. Der mindestens eine in Öl lösliche klebrige Filmbildner kann in der Zusammensetzung zum Beispiel in einer Menge im Bereich von 1% bis 45%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorhanden sein. Bei einer Ausführungsform ist der mindestens eine in Öl lösliche klebrige Filmbildner in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 3% bis 30%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorhanden. Bei noch einer weiteren Ausführungsform kann der mindestens eine in Öl lösliche klebrige Filmbildner in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 3% bis 20%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorhanden sein.

Der mindestens eine zusätzliche Filmbildner wird ausgewählt aus den Filmbildnern, die auf den Seiten 1744–1747 des "CTFA International Cosmetic Ingredient Dictionary", 8. Auflage (2000), aufgelistet sind, und unterscheidet sich von dem oben erläuterten mindestens einen in Wasser löslichen oder dispergierbaren klebrigen Filmbildner und dem mindestens einen in Öl löslichen klebrigen Filmbildner. Bei einer Ausführungsform ist der mindestens eine zusätzliche Filmbildner Polyvinylpyrrolidon. Polyvinylpyrrolidon ist zum Beispiel von ISP in verschiedenen Viskositätsgraden unter den Handelsnamen PVP K erhältlich. Der mindestens eine zusätzliche Filmbildner kann in der Zusammensetzung zum Beispiel in einer Menge im Bereich von 0,1% bis 10%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorhanden sein. Bei einer weiteren Ausführungsform ist der mindestens eine zusätzliche Filmbildner in einer Menge im Bereich von 1% bis 6%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorhanden.

Die bei der vorliegenden Erfindung nützlichen Fasern können aus Natur- und Kunstfasern ausgewählt sein. Naturfasern umfassen unter anderem Baumwoll-, Seiden-, Woll- und andere Keratinfasern. Kunstfasern umfassen unter anderem Polyester-, Reyon-, Nylon- und andere Polyamidfasern. Die Fasern können zum Beispiel in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 0,5% bis 10%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorhanden sein. Bei einer weiteren Ausführungsform sind die Fasern in einer Menge im Bereich von 1% bis 5%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorhanden. Bei einer Ausführungsform können die Fasern zum Beispiel eine durchschnittliche Länge im Bereich von 0,5 mm bis 4,00 mm, wie zum Beispiel von 1,5 mm bis 2,5 mm, aufweisen.

Es ist auch möglich, der erfindungsgemäßen Zusammensetzung irgendwelche Zusatzstoffe, die üblicherweise in Kosmetikzusammensetzungen verwendet werden, zuzugeben, wie zum Beispiel: Verdickungsmittel, Konservierungsmittel, UV-Schutzmittel, Pigmente, Füllstoffe, Polymerharze, flüchtige Lösungsmittel und Wachse.

Um nicht an eine Theorie gebunden zu sein, haben die Erfinder entdeckt, dass bei einer Ausführungsform die erfindungsgemäße Zusammensetzung in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion vorhanden sein kann. Bei einer solchen Emulsion ist es vorteilhaft, einen klebrigen Filmbildner jeweils in der wässrigen (externen) Phase und der (internen) Ölphase der Emulsion zu haben. Demnach enthält bei dieser Ausführungsform die wässrige Phase der Emulsion den mindestens einen in Wasser löslichen oder dispergierbaren klebrigen Filmbildner und den mindestens einen zusätzlichen Filmbildner, und die Ölphase enthält den mindestens einen in Öl löslichen klebrigen Filmbildner.

Die vorliegende Erfindung stellt außerdem ein Verfahren zur Vorbehandlung von Wimpern vor dem Auftragen von Mascara durch Auftragen einer Zusammensetzung gemäß obiger Beschreibung auf die Wimpern bereit. Die klebrigen Filmbildner wirken zusammen, damit die Fasern ausreichend an den Wimpern haften, so dass wenn die Mascara auf die erfindungsgemäße Basiszusammensetzung aufgetragen wird, die Fasern auf den Wimpern bleiben. Wenn nur einer der erforderlichen klebrigen Filmbildner vorhanden ist, verringert sich die Haftfähigkeit der Fasern auf den Wimpern.

Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren, um Wimpern Volumen und/oder Länge zu verleihen, indem eine Basiszusammensetzung gemäß obiger Beschreibung auf die Wimpern aufgetragen wird und dann eine Mascarazusammensetzung auf die Wimpern direkt auf die Basiszusammensetzung aufgetragen wird. Somit können die Basiszusammensetzungen der Erfindung verwendet werden, um das Volumen und den Ausdehnungs- bzw. Verlängerungseffekt von Mascara auf Wimpern zu steuern.

Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele veranschaulicht, soll aber nicht darauf beschränkt sein.

Beispiel 1:

Eine Mascara-Basiszusammensetzung mit den folgenden Bestandteilen wurde wie nachstehend angegeben hergestellt:

Herstellungsverfahren

Das deionisierte Wasser und PVP K-30 wurden unter Erwärmung auf 80 bis 85°C gemischt, und die übrigen Bestandteile von Phase A wurden unter weiterer Erwärmung auf 80 bis 85°C zugegeben. In einem separaten Gefäß wurde das Polysylan SV auf 85°C erwärmt. Unter Beibehaltung der Temperatur von 85°C wurden dem Polysylan SV die übrigen Bestandteile von Phase B zugegeben. Phase B wurde dann, immer noch bei 85°C, der Phase A zugegeben. Das Gemisch wurde 20 Minuten bei 80 bis 85°C homogenisiert. Der Ansatz wurde auf 70°C gekühlt und Phase C wurde langsam zugegeben. Phase D wurde bei 45°C zugegeben. Phase E wurde bei 40°C zugegeben. Phase F wurde bei 30°C zugegeben.

Ergebnisse

Die hergestellte Mascara-Basiszusammensetzung wurde auf Wimpern aufgetragen und gab ihnen offensichtlich mehr Volumen und Länge, wenn eine normale Mascarazusammensetzung auf die Basis aufgetragen wurde. Die Fasern blieben auf den Wimpern, selbst wenn die obere Schicht aufgetragen wurde.

Beispiel 2:

Fünf (5) Testpersonen wurden getestet, um die Wirkungen von direkt auf Wimpern aufgetragener Mascara mit Mascara zu vergleichen, die auf Wimpern aufgetragen wurde, auf die die erfindungsgemäße faserhaltige Zusammensetzung aufgetragen worden war. Eine Kosmetikerin trug Mascara ohne Basiszusammensetzung auf die Wimpern eines Auges jeder Testperson auf. Dieselbe Mascara wurde dann auf die Wimpern des anderen Auges jeder Testperson aufgetragen, auf die die erfindungsgemäße Basiszusammensetzung aufgetragen worden war. Die Ergebnisse wurden auf einer Skala von 0 bis 5,0 bewertet, wobei 5,0 der beste Wert war. Die nachstehenden Tabellen 1 und 2 zeigen die Ergebnisse jeder der fünf Teilnehmerinnen für das Verlängern bzw. Verdicken (Volumen) von Wimpern.

TABELLE 1: Verlängern der Wimpern
TABELLE 2: Verdicken der Wimpern

Wie aus Tabelle 1 ersichtlich ist, fanden drei der fünf Teilnehmerinnen, dass die erfindungsgemäße Kombination aus Basiszusammensetzung plus Mascara zu längeren Wimpern führte als die Mascara allein. Eine Teilnehmerin sah keine Änderung, und eine Teilnehmerin stufte die erfindungsgemäße Kombination niedriger ein. Tabelle 2 zeigt, dass vier der fünf Teilnehmerinnen fanden, dass die erfindungsgemäße Kombination aus Basiszusammensetzung und Mascara zu dickeren Wimpern führte. Dieselbe Teilnehmerin wie oben, Nr. 3, stufte die erfindungsgemäße Kombination niedriger ein. Somit wurde insgesamt gefunden, dass die erfindungsgemäße Kombination dickere und längere Wimpern ergibt als Mascara allein.


Anspruch[de]
  1. Kosmetikzusammensetzung, die Folgendes umfasst:

    mindestens einen in Wasser löslichen oder dispergierbaren Filmbildner, der ausgewählt ist aus Polyvinylalkohol, Polyvinylacetaten, Vinylpyrrolidon/Acrylate/Laurylmethacrylat-Copolymer, Acrylate/C1-2-Succinate/Hydroxyacrylate-Copolymer, PVP/DMAPA-Acrylate-Copolymer, wässriger Celluloseacetatphthalat-Dispersion und vernetztem Poly(2-ethylhexylacrylat);

    mindestens einen in Öl löslichen Filmbildner, der ausgewählt ist aus hydrierten Polyisobutenen, Adipinsäure/Diethylenglycol/Glycerin-Kreuzpolymer, Polyethylen, Polyvinyllaurat und terpenhaltigen Kunstharzen;

    mindestens einen zusätzlichen in Wasser löslichen oder dispergierbaren Filmbildner, wobei der zusätzliche Filmbildner von dem obigen mindestens einen in Wasser löslichen oder dispergierbaren Filmbildner verschieden ist; und Fasern.
  2. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der mindestens eine in Wasser lösliche oder dispergierbare Filmbildner Polyvinylalkohol ist.
  3. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der mindestens eine in Wasser lösliche oder dispergierbare Filmbildner in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 0,5% bis 25% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung vorhanden ist.
  4. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 3, wobei der mindestens eine in Wasser lösliche oder dispergierbare Filmbildner in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 1% bis 15% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung vorhanden ist.
  5. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 4, wobei der mindestens eine in Wasser lösliche oder dispergierbare Filmbildner in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 1% bis 10% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung vorhanden ist.
  6. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der mindestens eine in Öl lösliche Filmbildner ein hydriertes Polyisobuten ist.
  7. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der mindestens eine in Öl lösliche Filmbildner in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 1% bis 45% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung vorhanden ist.
  8. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 7, wobei der mindestens eine in Öl lösliche Filmbildner in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 3% bis 30% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung vorhanden ist.
  9. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 8, wobei der mindestens eine in Öl lösliche Filmbildner in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 3% bis 20% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung vorhanden ist.
  10. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der mindestens eine zusätzliche Filmbildner Polyvinylpyrrolidon ist.
  11. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der mindestens eine zusätzliche Filmbildner in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 0,1% bis 10% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung vorhanden ist.
  12. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 11, wobei der mindestens eine zusätzliche Filmbildner in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 1% bis 6% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung vorhanden ist.
  13. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die Fasern ausgewählt sind aus Natur- und Kunstfasern.
  14. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 13, wobei die Naturfasern ausgewählt sind aus Baumwoll-, Seiden-, Woll- und anderen Keratinfasern.
  15. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 13, wobei die Kunstfasern ausgewählt sind aus Polyester-, Reyon-, Nylon- und anderen Polyamidfasern.
  16. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 13, wobei die Fasern eine durchschnittliche Länge im Bereich von 0,5 mm bis 4,0 mm haben.
  17. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 16, wobei die Fasern eine durchschnittliche Länge im Bereich von 1,5 mm bis 2,5 mm haben.
  18. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 13, wobei die Fasern in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 0,5% bis 10% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung vorhanden sind.
  19. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 18, wobei die Fasern in der Zusammensetzung in einer Menge im Bereich von 1% bis 5% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung vorhanden sind.
  20. Kosmetikzusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion mit einer wässrigen Phase und einer Ölphase vorliegt,

    wobei die wässrige Phase den mindestens einen in Wasser löslichen oder dispergierbaren Filmbildner und den mindestens einen zusätzlichen in Wasser löslichen oder dispergierbaren Filmbildner enthält und

    die Ölphase den mindestens einen in Öl löslichen Filmbildner enthält.
  21. Verfahren zum Vorbehandeln von Wimpern vor dem Auftragen von Mascara, wobei bei dem Verfahren eine Zusammensetzung nach Anspruch 1 auf die Wimpern aufgetragen wird.
  22. Verfahren zum Vergrößern von Volumen und/oder Länge der Wimpern, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

    Auftragen einer Basiszusammensetzung nach Anspruch 1 auf die Wimpern; und

    Auftragen einer Mascarazusammensetzung auf die Wimpern direkt über die Basiszusammensetzung.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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