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Dokumentenidentifikation DE102005015022A1 11.05.2006
Titel Mauerstein mit Glasaußenwand
Anmelder Vonderlind, Manfred, 98639 Metzels, DE
DE-Anmeldedatum 31.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005015022
Offenlegungstag 11.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.05.2006
IPC-Hauptklasse E04C 1/40(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Ein Mauerstein mit Glasaußenwand, dessen Außenwand den normalen Mauerstein, den man in der Flucht mauert, an einer Seite umschließt bezüglich (Fig. 1) oder aber zum Beispiel einen Eckstein wie bei bezüglich Fig. 2 von zwei Seiten umschließt.

Beschreibung[de]

Hierbei handelt es sich um einen Wärmedämmauerstein dessen Außenseite (Außenwandung) aus Glas besteht, wie in den Abbildungen bezüglich 1 und 2 gut zu sehen ist.

Der Mauerstein besteht aus Glas und einem herkömmlichen Material beispielsweise (Bims-Ziegel-Porenbeton-Blähbeton-Kalkstein usw.).

Die Glasaußenwand umschließt den Mauerstein immer gerade dort, wo die Kälte bei sehr niedrigen Außentemperaturen in den Stein einziehen würde.

Bei einer gemauerten Wand, die mit hier beschriebenem Mauerstein mit Glasaußenwand hochgezogen wurde, (die Stoßfugen wurden mit Labyrinth-Verzahnung ausgeführt) besteht somit fast die gesamte Außenseite der Wand aus Glas, mal abgesehen von den Lagerfugen, die je nach Bedarf mit beispielsweise Normalmörtel – Leichtmörtel oder Dünnbettmörtel ausgeführt werden kann.

Für die Glasaußenwand kann eine Wandstärke von 2 cm mehr oder weniger gewählt werden (je nach Bedarf).

Die Außenseite der Glasaußenwand muß so gehalten sein (rauhe Außenseite) dass der spätere Außenputz darauf gut Halt findet oder zumindest der Klebemörtel als Vorstufe zum Außenputz dünn aufgetragen werden kann oder ansonsten ein Spezialkleber in Verbindung mit einem Gewebe als Putzuntergrund auf dem Glas guten Halt finden kann.

Die Glasaußenwand kann aus normalem Glas- oder Wärmeglas bestehen.

Das Glas kann auch mit anderen Materialien verbunden sein, um beispielsweise die Bruchfestigkeit zu erhöhen.

Bei der Herstellung eines solchen Wärmedämmauersteins mit Glasaußenwand kann man erst die Glasaußenwand herstellen und mit dem Mauerstein zusammen brennen (muß man vielleicht hitzebeständiges Glas verwenden) oder man schiebt Mauerstein und Glasaußenwand nach ihrer Herstellung einfach zusammen (bei Verwendung von einem Spezialkleber).

Mauerstein mit Glasaußenwand Problem: Verbesserung der Dämmeigenschaften von Mauersteinen Lösung:

Durch die Verbindung eines konventionellen Mauersteins mit Glas als Außenwand werden die Dämmeigenschaften erheblich verbessert, da die Kälte weit weniger oder kaum noch ins Mauerwerk eindringen kann und somit die Wände weniger auskühlen.

Anwendung

Hauptsächlich bei allen Gebäuden (Gewerblich-Kommunal-Staatlich-Privat), die mit Mauersteinen hochgezogen werden.

Grundsätzlich ist die Erstellung von Gebäuden aus vorgefertigten Bauelementen mit einer Glasaußenwandung auch möglich.

Mauerstein mit Glasaußenwand Mehrere Ausführungsbeispiele Bezüglich auf 1

Mauerstein mit Glasaußenwand, den man hauptsächlich in der Flucht mauert. Bei 1 umschließt das Glas eine Seite (Außenseite) des Mauersteins.

Bei 3 und 5 sind Glasaußenwand und Mauerstein getrennt voneinander dargestellt.

Ausführungsbeispiel Bezüglich auf 2

Hier handelt es sich um einen Eckstein mit Glasaußenwand

Charakteristisch für den Eckstein ist, dass er von zwei Seiten umschlossen ist von der Glasaußenwand.

Bei 4 und 6 sind Mauerstein und Glasaußenwand getrennt dargestellt.

Ich habe 2 Ausführungsbeipiele angeführt. Natürlich lassen sich so auch Steine für Fenster und Türleibungen mit Glas versehen, wie auch Steine für Gibelmauerwerk oder sogar Mauerstürze.

Kurzum gesagt, sollte so jede Hausseite eine optimale Dämmung gegen niedrige Temperaturen (Kälte) erhalten.

Mauerstein mit Glasaußenwand Weitere Ausgestaltung der Erfindung

Eine vorteilhafte Ausgestaltung könnte sich auch ergeben, wenn man statt des Werkstoffes Glas gut dämmende Kunststoffe verwenden würde, wobei man über die Herstellung eines solchen Steins mit Kunststoffaußenhaut gegebenenfalls nochmal nachdenken müßte.


Anspruch[de]
  1. Wärmedämmauerstein dessen Außemseite (Außenwandung) aus Glas besteht wie in Abbildung bezüglich 1 und 2 zu sehen ist.
  2. Der Mauerstein besteht aus Glas und einem herkömmlichen Material, beispielsweise (Bims-Ziegel-Borenbeton-Blähbeton-Kalkstein usw.).
  3. Die Glasaußenwand umschließt den Mauerstein immer gerade dort an der Seite, die nach außen gewand ist und bei der Kälte bei sehr niedrigen Außentemperaturen in den Stein einziehen würde. Die Wandstärke kann je nach Belieben gewählt werden, 2 cm aber auch mehr oder weniger.
  4. Die äußere Seite der Glasaußenwand muß so gehalten sein (rauhe Außenseite), dass der spätere Außenputz gut Halt findet oder zumindest der Klebemörtel als Vorstufe zum Außenputz dünn aufgetragen werden kann oder ansonsten ein Spezialkleber in Verbindung mit einem Gewebe als Putzuntergrund auf dem Glas guten Halt finden kann. Bei der Herstellung eines solchen Wärmedämmauersteins mit Glasaußenwand könnte man erst die Glasaußenwand (hitzbeständiges Glas) herstellen und später etwa mit dem Stein zusammen brennen oder man schiebt Mauerstein und Glasaußenwand nach ihrer getrennten Herstellung unter Zugabe mittels eines Spezialklebers einfach zusammen, so dass der Stein und das Glas eine feste Einheit eingehen.
  5. Als Ersatz von Glas wären auch diverse Kunststoffe möglich.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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