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Rollbahn zur Isolierung einer Dachkehle - Dokument DE202006000655U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202006000655U1 18.05.2006
Titel Rollbahn zur Isolierung einer Dachkehle
Anmelder BTS BauTechnischeSysteme GmbH & Co. KG, 45731 Waltrop, DE
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Meinke, Dabringhaus und Partner GbR, 44141 Dortmund
DE-Aktenzeichen 202006000655
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 18.05.2006
Registration date 13.04.2006
Application date from patent application 16.01.2006
IPC-Hauptklasse E04D 13/00(2006.01)A, F, I, 20060116, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung richtet sich auf eine Rollbahn zur Isolierung einer Dachkehle mit in Längsrichtung der Bahn verlaufenden Einprägungen zum Knicken der Rollbahn.

Laufen zwei schräge Dachflächen aufeinander zu, so bildet sich eine sogenannte Dachkehle, die das von den beiden Dachflächen kommende Regenwasser sammelt und ableitet. Aus diesem Grunde ist es bekannt, flach V-förmig vorgebogene Bleche in die Kehle einzulegen und/oder entsprechende Dachbahnen und/oder Dachbahnstücke oder Kunststoffbahnstücke, wobei es auch bekannt ist, die entsprechende Kunststoffbahn als Rolle dem Dachdecker zur Verfügung zu stellen.

Sowohl was die Funktionsfähigkeit wie auch die Verlegung einer derartigen Rollbahn betrifft, sieht die Erfindung eine Verbesserung vor, d.h. unter Beibehaltung der Vorteile einer vergleichsweise langen Rollbahn für den Endverbraucher soll die gute Wasserableitfähigkeit ebenso aufrechterhalten werden wie die einfache Verlegbarkeit.

Dieses Ziel wird mit einer Rollbahn gemäß der Erfindung dadurch erreicht, dass die Bahn aus einer Aluminium-Folie gebildet ist mit im Wesentlichen quer zur Rollrichtung angeordneten Ein- bzw. Ausprägungen.

Mit einer derart zur Bahn aufgerollten Aluminium-Folie ist die Verlegung vergleichsweise einfach. Die Profilierung kann mit einfachen Mitteln eingeprägt werden, die Bahn kann auf jede gewünschte Länge zugeschnitten werden u. dgl. mehr.

An dieser Stelle sei bemerkt, dass es Bahnen mit Aluminium-Folien, die auch Profilierungen aufweisen, grundsätzlich beispielsweise als Firstbahnen gibt, wobei als Beispiel die DE-197 00 585-A1 zu nennen wäre.

Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Ein- bzw. Ausprägungen dachartig nebeneinander angeordnet sind, wobei hier auch vorgesehen sein kann, dass die Ein- und Ausprägungen im Wechsel als Positiv- und Negativ-Ausprägung ausgebildet sind.

Eine besondere Gestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Ein- bzw. Ausprägungen einen Abstand zueinander aufweisen, der größer ist als ihre eigene Breite.

Es hat sich gezeigt, dass die Ein- und Ausprägungen nicht zwingend im unmittelbaren Wechsel nebeneinander liegen müssen, häufig reicht, insbesondere zur Versteifung der Rollbahn, auch, dass jeweils einzelne Ein- bzw. Ausprägungen einen größeren Abstand aufweisen, so dass gerade Flächenstreifen zwischen diesen Ausprägungen entstehen.

Die Querschnittsform kann sehr unterschiedlich gestaltet sein. So sieht die Erfindung hier vor, dass die Ein- bzw. Ausprägungen satteldachförmig, walmdachförmig, knüppeldachförmig, zeltdachförmig, sheddachförmig und/oder querschnittlich sägezahnartig, halbrund oder kegelstumpfförmig ausgebildet sind.

Ein besonderes Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Ein- bzw. Ausprägungen relativ zur Längsausdehnung der Bahn in Richtung auf einen Mittelknick eine Winkelanstellung aufweisen, um einlaufendes Wasser besser ableiten zu können bei gleichzeitiger Versteifung der Rollbahn.

Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aufgrund der nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnung. Diese zeigt in

1 die Aufsicht auf eine Rollbahn mit angestellten Ein- und Ausprägungen in mittensymmetrischer Anordnung,

2 eine Aufsicht auf eine Rollbahn mit Ein- und Aus prägungen in einem weiten Abstand sowie in

3 mögliche Querschnittsformen der Ein- und Ausprägungen.

Die allgemein mit 1 bezeichnete, in 1 ausrissweise dargestellte Rollbahn weist querschnittlich z.B. spitzdachförmige Ein- bzw. Ausprägungen auf, die in 1 mit 2 bezeichnet sind und eine Querschnittsform aufweisen können, die in 3 mit "B" bezeichnet ist.

Wie sich aus 1 ebenfalls ergibt, sind die Ein- bzw. Ausprägungen 2 in ihrer Hauptrichtung im Winkel zur Rollenmittellinie angestellt, derart, dass sich Ablaufschrägen z.B. für auffallendes Regenwasser bilden. Die Fließrichtung von Regenwasser ist bezogen auf die Rolle 1, in 1 mit einem Pfeil 3 bezeichnet, der Anstellwinkel mit "&agr;".

Zusätzlich sind noch neben der zentrischen Einprägung 4 zwei Einprägungen 5 und 6 in kurzem Abstand zum Außenrand vorgesehen, um die mit 7 bzw. 8 bezeichneten Außenränder auffalzen zu können.

In 2 sind funktionell gleiche Elemente auch gleich bezeichnet. Die Ein- bzw. Ausprägungen tragen auch dort das Bezugszeichen 2, die Außenrandeinprägungen die Bezugszeichen 5 und 6, die zentrische Mitteleinprägung das Bezugszeichen 4. In 2 ist die Möglichkeit dargestellt, die Ein- bzw. Ausprägungen 2 in einem größeren Abstand zueinander vorzusehen, derart, dass gerade Flächenstreifen, allgemein mit 9 bezeichnet, entstehen.

Schließlich zeigt 3 als Beispiel, ohne dass die Erfindung hierauf beschränkt wäre, Querschnittsformen der Ein- bzw. Ausprägungen 2 der Aluminium-Rollbahn 1.

Geht man von den Bezeichnungen von Dächern aus, so könnte "A" ein Knüppeldach andeuten, "B" ein Satteldach, "E" ein Sheddach usw. Querschnittlich ist "C" in etwa trapezförmig ausgebildet und "D" halbkreisförmig. "F" zeigt dabei eine gewisse Mischform.

An dieser Stelle sei bemerkt, dass auch andere Querschnittsformen hier eingesetzt werden können, ohne den Grundgedanken zu verlassen. Die Aluminium-Rollbahn 1 kann ein- oder mehrlagig, aber auch als Verbundfolie ausgebildet sein.


Anspruch[de]
  1. Rollbahn zur Isolierung einer Dachkehle mit in Längsrichtung der Bahn verlaufenden Einprägungen zum Knicken der Rollbahn, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn (1) aus einer Aluminium-Folie gebildet ist mit im wesentlichen quer zur Rollrichtung angeordneten Ein- bzw. Ausprägungen (2).
  2. Rollbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- bzw. Ausprägungen (2) dachartig nebeneinander angeordnet sind.
  3. Rollbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- und Ausprägungen (2) im Wechsel als Positiv- und Negativ-Ausprägung ausgebildet sind.
  4. Rollbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- bzw. Ausprägungen (2) einen Abstand zueinander aufweisen, der größer ist als ihre eigene Breite (2).
  5. Rollbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- bzw. Ausprägungen (2) satteldachförmig, walmdachförmig, knüppeldachförmig, zeltdachförmig, sheddachförmig und/oder querschnittlich sägezahnartig, halbrund oder kegelstumpfförmig ausgebildet sind.
  6. Rollbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- bzw. Ausprägungen (2) relativ zur Längsausdehnung der Bahn in Richtung auf einen Mittelknick eine Winkelanstellung (&agr;) aufweisen, um einlaufendes Wasser besser ableiten zu können bei gleichzeitiger Versteifung der Rollbahn.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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