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Dokumentenidentifikation DE202006002619U1 18.05.2006
Titel Trinkglas mit Lichteffekt
Anmelder Bresch, Robert, 49565 Bramsche, DE
DE-Aktenzeichen 202006002619
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 18.05.2006
Registration date 13.04.2006
Application date from patent application 18.02.2006
IPC-Hauptklasse A47G 19/22(2006.01)A, F, I, 20060218, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21V 33/00(2006.01)A, L, I, 20060218, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Trinkgläser jeder Größe bestehen im allgemeinen aus einem Glaskörper, der mit verschieden Verzierungen und Formen versehen sein kann, um die Attraktivität zu erhöhen. Teils sind sie mit Fassetten beschliffen um natürliche Lichteffekte zu erzeugen. Künstliche Lichtspiele, die diese Wirkung unterstützen, sind nicht vorhanden.

Die Erfindung betrifft Trinkgläser, die im allgemeinen einen Boden und eine zylindrische Wand nach irgendwelchen geometrischen Formen haben, in die Trinkflüssigkeiten eingefüllt werden können und die mit einer integrierten Beleuchtung zur Erzielung von Lichteffekten versehen sind.

Trinkgläser können aus klarem oder gefärbtem Glas oder auch aus buntgefärbtem Glas oder aus Kunststoffen bestehen.

Zur Verstärkung einer Animationswirkung soll hier eine Beleuchtung in das Gefäß integriert werden.

Die Beleuchtung lässt sich prinzipiell überall im Außenbereich ein- oder anbringen. Zur einwandfreien Säuberung ist es von Vorteil, den Beleuchtungskörper so in den Glaskörper einzubringen oder anzubringen, dass er gegen Feuchtigkeit geschützt ist. Die Oberfläche des Glases soll trotz integriertem Beleuchtungskörper glatt sein um leichtes und sauberes waschen zu ermöglichen.

Bevorzugt ist hier die Unterbringung des Leuchtkörpers im Hohlraum des Glasbodens vorgesehen. Der Lichtaustritt erfolgt über die Bodenfläche und die Seitenwände nach oben. Es entsteht eine Illumination, die je nach Lichtfarbe und Lichtspiel eine entsprechend interessante Stimmung erzeugt.

Durch die Unterbringung im Hohlraum des Fußes oder Bodens ist der Zugang von unten vorteilhaft gegeben. Zur Abdichtung ist ein Deckel vorgesehen, der durch entsprechende Gestaltung beim Eindrücken die vollständige Dichtung übernimmt.

Als Leuchteinheit sind verschiedene Systeme nutzbar zum Beispiel:

  • a. Eine Einheit (Einsatz) bestehend aus LED-Leuchten mit Elektronik für Blinkvorgang mit Batterieversorgung.
  • b. In gleicher Weise, aber mit Dauerlicht
  • c. Mit Lichtspeicherstoff, der bei Dunkelheit Licht emittiert.
  • d. Ähnliche abgewandelte Lichteffekte.

Einfarbige oder bunte Lichtspiele können so im Glas erzeugt werden und z.B. zu Belustigungszwecken Anwendung finden.

In die Bodenfläche ist ein Schalter integriert, der wahlweise beim Anheben oder Hinstellen des Glases die Funktion des Lichtspieles ein oder ausschaltet.

Ebenso kann durch Verwendung eines Schalters (Sensor) zur Registrierung von Stoffen (Massen) angezeigt werden, ob das Glas aufsteht, angehoben, oder ob es voll oder leer ist. Der Sensor übernimmt dann die Schaltfunktion, je nach voreingestellter Auswahl.

Anstelle der in einen Hohlraum des Bodens eingesetzten Lichteinheit ist auch eine über den unteren äußeren Rand des Glases zu pressende Konstruktion denkbar.

Auch die Trennung beider Einheiten (Glas und Lichteinheit) ist denkbar.

Die Lichteinheit befindet sich dann im Losteil, welches als Untersetzer zum Abstellen des Glases dient. Die Lichteffekte können in gleicher Weise zur Erleuchtung des Glases genutzt werden. Ebenso sind Schaltfunktionen mittels eingebauter Sensoren oder mechanisch einsetzbar.

Die Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in den 1 bis 4 erläutert.

1 Trinkglas mit einer in dem Hohlraum des Glases untergebraten Leuchteinheit.

2 Die Lage der Leuchteinheit in der Draufsicht.

3 Leuchteinheit untergebracht in einem aufgesteckten oder aufgepressten Teil an der unteren Trinkglasseite.

4 Leuchteinheit in einem Untersetzer, womit der gleiche Effekt erzielt wird.


Anspruch[de]
  1. Trinkglas verbunden mit Leuchteinheit, dadurch gekennzeichnet, dass im oder am Trinkglas (1) eine Beleuchtung (Leuchteinheit) (2) so angebracht ist, dass eine interessante oder zweckgebundene Erleuchtung im bzw. am Glas erfolgt.
  2. Trinkglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinheit (2) in einen Hohlraum (3) des Fußes oder des Bodens eingebracht ist.
  3. Trinkglas nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum so gestaltet ist, dass er die Leuchteinheit aufnehmen kann und rundum eine geeignete Fläche zur Abdichtung gegen Feuchtigkeit (4) vorhanden ist.
  4. Trinkglas nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtung mit der Leuchteinheit (2) eine Einheit bildet oder als separater Deckel gestaltet ist.
  5. Trinkglas nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinheit (2) in einem von unten über den unteren Glaskörper gestülpten oder gepressten Aufsatz (5) untergebracht ist und somit den Fuß des Trinkglases bildet.
  6. Trinkglas nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinheit – eine oder mehrere Leuchtdioden (6) enthält – und eine Elektronik eingebaut ist, die von Batterien (7) gespeist wird, wodurch Lichtspiele erzeugt werden können.
  7. Trinkglas nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein in die Leuchteinheit integrierter Schalter (8) durch äußere Einwirkung diese ein- oder abschaltet.
  8. Trinkglas nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter ein Sensor ist, der je nach Wunsch, als Druck-, Licht-, oder Masse- (kapazitiv) -Schalter ausgelegt sein kann.
  9. Trinkglas nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichteinheit in einen Untersatz (9) integriert ist, auf den das Glas lose aufgesetzt wird.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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