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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM BEFESTIGEN EINER FÜHRUNGSSCHIENE - Dokument EP1414730
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP1414730 18.05.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001414730
Titel VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM BEFESTIGEN EINER FÜHRUNGSSCHIENE
Anmelder Inventio AG, Hergiswil, Nidwalden, CH
Erfinder KURZO, Yvan, CH-6006 Luzern, CH
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 50206324
Vertragsstaaten AT, CH, DE, FR, GB, LI
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 22.07.2002
EP-Aktenzeichen 027450345
WO-Anmeldetag 22.07.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/CH02/00407
WO-Veröffentlichungsnummer 0003011736
WO-Veröffentlichungsdatum 13.02.2003
EP-Offenlegungsdatum 06.05.2004
EP date of grant 05.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.05.2006
IPC-Hauptklasse B66B 7/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Befestigen einer Führungsschiene gemäss der Definition der Patentansprüche.

Führungsschienen dienen der Führung von Gegenständen, wie beispielsweise der Führung von Aufzugskabinen. In der Regel werden mehrere Führungsschienen zu einem länglichen Schienenstrang verbunden, wobei Führungsschienen einzeln über Befestigungsvorrichtungen auf einem Untergrund montiert werden. Die Aufzugskabinen werden an Seilen hängend gefördert und über Führungsräder entlang des Schienenstranges geführt. Dabei kommt der Geradheit der Führungsschienen Bedeutung zu, als dass davon der Fahrkomfort abhängt. Abweichungen von der Geradheit der Führungsschienen führen zu Erschütterungen in der Aufzugskabine. Insbesondere bei einem langen Schienenstrang sowie bei schnellen Aufzugskabinen, beispielsweise in hohen Gebäuden machen, sich solche Erschütterungen stark bemerkbar und werden von den Fahrgästen als nachteilig wahrgenommen.

Die Geradheit des Schienenstranges wird durch verschiedenste Störkräfte wie der Schrumpfung des Gebäudes, in dem der Schienenstrang montiert ist, der Stauchung oder Verformung des Schienenstranges durch Betriebslast, der Verformung des Schienenstranges durch Windlast, der Wärmedehnung des Schienenstranges respektive der Befestigungsvorrichtungen, usw. beeinflusst.

Um diese Störkräfte zu eliminieren wird versucht, die Führungsschienen so zu montieren, dass zwischen den Führungsschienen und den Befestigungsvorrichtungen nur Bewegungen in Längsrichtung des Schienenstranges möglich sind, während Bewegungen in Querrichtung des Schienenstranges verhindert werden.

Das Dokument EP 0 448 839 offenbart diesbezüglich eine Vorrichtung zum Befestigen einer Führungsschiene, bei der die Führungsschiene mit einem Schienenfuss seitlich an Klammern ansteht, welche Klammern teilweise über den Schienenfuss ragen und die Führungsschiene mit einem Schienenfussrücken auf den Untergrund pressen. Die Klammern weisen dazu Federpakete auf, welche die Führungsschiene unter Vorspannung radial, d.h. in einer Ebene senkrecht zur Längsrichtung der Führungsschiene auf den Untergrund pressen. Die Einstellung der Vorspannkraft erfolgt zum einen durch auswechselbare Distanzstücke in den Klammern sowie durch ein auswechselbares Auflagefutter zwischen Schienenfussrücken und Untergrund.

Als nächster Stand der Technik offenbart das Dokument EP 0 763 494 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Befestigen einer Führungsschiene, bei denen der Schienenfuss durch Halteteile seitlich gehalten wird, während teilweise über den Schienenfuss ragende Klemmteile die Führungsschiene in einem vorbestimmten Spiel radial, d.h. in einer Ebene senkrecht zur Längsrichtung der Führungsschiene bezüglich des Untergrundes führen, um ein Abheben der Führungsschiene vom Untergrund zu verhindern. Die Einstellung des Spiels zwischen den Klemmteilen und der Schienenfussoberseite erfolgt über Justiermuttern. Die Justiermuttern sind auf Gewindebolzen der Halteteile geschraubt und auf Gewindeabschnitten der Gewindebolzen verstellbar. Das derart eingestellte vorbestimmte Spiel wird über ein Sicherungsmittel gesichert.

US 4 494 695 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Eine erste Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Befestigen einer Führungsschiene bereitzustellen, welche einen verbesserten Fahrkomfort durch erhöhte Geradheit des Schienenstranges ermöglicht. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Befestigen einer Führungsschiene bereitzustellen, welche eine einfache, sichere, rasche und präzise Montage der Führungsschiene ermöglichen. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Befestigen einer Führungsschiene bereitzustellen, die mit bewährten Techniken und Standards des Maschinenbaus kompatibel sind.

Diese Aufgaben werden durch die Erfindung gemäss der Definition der Patentansprüche gelöst.

Die erfindungsgemässe Idee beruht darauf, die Führungsschiene schwimmend zu lagern. Unter einer schwimmenden Lagerung wird eine Lagerung verstanden, welche sowohl einen radialen Versatz als auch einen Winkelversatz zwischen Führungsschiene und Befestigungsvorrichtung ausgleicht. Ein radialer Versatz ist ein Versatz in einer Ebene senkrecht zur Längsrichtung der Führungsschiene. Ein Winkelversatz ist ein Versatz in einer Ebene mit einem von Null verschiedenen Winkel bezüglich der Längsrichtung der Führungsschiene. Der radiale Versatz als auch der Winkelversatz sind eine Folge von temporären - bzw. permanenten Störkräften und Montagegenauigkeiten.

Somit erfolgt - im Unterschied zum Stand der Technik, wo die Führungsschiene federnd bzw. mit Spiel gelagert wird und wo nur ein radialer Versatz über radial ausgerichtete Federpakete bzw. über ein radiales Spiel zwischen Klemmteilen und der Führungsschiene ausgeglichen wird - erfindungsgemäss eine Befestigung der Führungsschiene über eine schwimmende Lagerung zum Untergrund, welche schwimmende Lagerung sowohl radiale - als auch gewinkelte Störkräfte aufnimmt. Die schwimmende Lagerung verbessert den Fahrkomfort, da eine derart weiche Befestigung der Führungsschiene eine Dämpfung von Ungeradheiten der Führungsschiene bei Vorbeifahrt der Aufzugskabine zur Folge hat. Die Federsteifigkeit der Führungsschiene in der Befestigungsebene wird vermindert, so dass von der vorbeifahrenden Aufzugskabine ausgehende Impulse nur noch gedämpft in der Aufzugskabine, als Erschütterungen auftreten.

In einer vorteilhaften Ausführungsform einer Vorrichtung zum Befestigen einer Führungsschiene weist die schwimmende Lagerung mindestens eine Seiten-Halterung mit mindestens einem elastischen Hülsenelement respektive mindestens eine Boden-Halterung mit mindestens einem elastischen Leistenelement respektive mindestens eine Rücken-Halterung mit mindestens einem elastischen Scheibenelement auf. Die schwimmende Lagerung nimmt somit wahlweise bzw. sukzessive Störkräfte an verschiedenen Orten auf. Das elastische Hülsenelement ist seitlich an einer Schienenfussseite der Führungsschiene montiert und kompensiert an dieser Kontaktstelle agierende Störkräfte. Das elastische Leistenelement ist zwischen Führungsschiene und Untergrund montiert und kompensiert an dieser Kontaktstelle agierende Störkräfte. Das elastische Scheibenelement ist an einem Schienenfussrücken der Führungsschiene montiert und kompensiert an dieser Kontaktstelle agierende Störkräfte. Vorteilhafterweise sind das elastische Hülsenelement bzw. das elastische Scheibenelement sowie das elastische Leistenelement vorgespannt an der Führungsschiene montiert und erlauben so ein einfaches, rasches, sicheres und präzises Justieren der Befestigung der Führungsschiene, ohne dass sich die totale auf den Schienenfuss aufgebrachte Vorspannkraft über ein vorgegebenes Mass erhöht.

Im folgenden wird eine beispielhafte Ausführungsform einer Vorrichtung zum Befestigen einer Führungsschiene gemäss der Erfindung anhand der Figuren 1 bis 5 im Detail erläutert. Es zeigt:

Fig. 1
einen radialen Schnitt durch einen Teil einer beispielhaften Ausführungsform einer Vorrichtung zum Befestigen einer Führungsschiene,
Fig. 2
eine schematische Ansicht der Positionierung einer Führungsschiene gegen eine Seiten-Halterung der Vorrichtung gemäss Fig. 1,
Fig. 3
eine perspektivische Ansicht sowie einen radialen Schnitt durch einen Teil einer Ausführungsform einer Boden-Halterung der Vorrichtung gemäss Fig. 1,
Fig. 4
eine Explosionszeichnung eines Teils einer Ausführungsform einer Rücken-Halterung der Vorrichtung gemäss Fig. 1, und
Fig. 5
eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Ausführungsform einer Sicherung der Vorrichtung gemäss Fig. 1.

Fig. 1 zeigt einen Teil einer beispielhaften Ausführungsform einer Vorrichtung zum Befestigen einer Führungsschiene 1. Die Führungsschiene 1 ist beispielsweise eine Führungsschiene einer Aufzugskabine. Solche Führungsschienen sind dem Fachmann bekannt, beispielsweise sind solche Führungsschienen aus Metall, beispielsweise Stahl, Edelstahl, usw. gefertigt und weisen die Form eines T-Profils auf. Entlang einer Höhen-Achse ZZ' gesehen wird ein unterer Teil des T-Profils als Schienenfuss 11 bezeichnet, eine obere Seite des Schienenfusses 11 wird als Schienenfussrücken 12 bezeichnet und linke- und rechte Seiten des Schienenfusses 11 werden als Schienenfussseiten 13, 13' bezeichnet.

Die Führungsschiene 1 wird auf einem Untergrund 3 gehalten. Der Untergrund 3 ist beispielsweise ein nicht näher dargestellter Schienenwinkel aus Metall, beispielsweise aus Stahl, Edelstahl, usw., der in für den Fachmann bekannter Art und Weise in einem Aufzugsschacht einer Aufzugskabine befestigt ist. Die Führungsschiene 1 wird gegen seitliche Bewegungen (entlang einer Seiten-Achse YY') bezüglich ihrer länglichen Ausdehnung mechanisch fixiert und sie wird gegen ein Abheben vom Untergrund 3 (entlang der Höhen-Achse ZZ') mechanisch fixiert. Mechanisches Fixieren bedeutet ein reversibles, form- bzw. kraftschlüssiges Befestigen. Die Führungsschiene 1 wird so festgehalten, dass Bewegungen in Längsrichtung des Schienenstranges möglich sind.

Vorteilhafterweise, aber nicht zwingenderweise weist die Vorrichtung mindestens eine Seiten-Halterung 6, 6' auf. Beispielsweise weist die Seiten-Halterung 6, 6' mindestens einen Bolzenkörper 60, 60' und mindestens eine Hülse 61, 61' auf. Beispielsweise sitzt die Hülse 61, 61' fest auf dem Bolzenkörper 60, 60' auf. Der Bolzenkörper 60, 60' und die Hülse 61, 61' bestehen zumindest teilweise aus Metall, beispielsweise aus Stahl, Edelstahl usw. oder aber aus Kunststoff. Die Seiten-Halterung 6, 6' ist an mindestens zwei örtlich getrennten Stellen mechanisch fixiert:

An einer ersten Stelle ist die Seiten-Halterung 6, 6' auf dem Untergrund 3 mechanisch fixiert. Der Bolzenkörper 60, 60' ragt durch das Loch 31 des Untergrundes 3 und die Hülse 61, 61' liegt an einer ersten Seite des Untergrundes 3 an. Beispielsweise liegt eine Unterseite der Hülse 61, 61' indirekt über eine optionale Boden-Halterung 2 an der ersten Seite des Untergrundes 3 an. Ein erstes Ende des Bolzenkörpers 60, 60' weist bspw. bereichsweise einen Gewindegang zum Anschrauben von mindestens einer Mutter 4, 4' auf. Beispielsweise werden mindestens eine Unterlegscheibe 5, 5' und die Mutter 4, 4' auf das erste Ende des Bolzenkörpers 60, 60' gesetzt. Eine Unterseite der Unterlegscheibe 5, 5' liegt an einer zweiten Seite des Untergrundes 3 an. Durch Anziehen der Mutter 4, 4' wird die Seiten-Halterung 6, 6' auf dem Untergrund 3 mechanisch fixiert. Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung kann der Fachmann natürlich andere form- bzw. kraftschlüssige Verbindungen der Seiten-Halterung mit dem Untergrund realisieren.

An einer zweiten Stelle ist die Seiten-Halterung 6, 6' mit einer Schienenfussseite 13, 13' der Führungsschiene 1 mechanisch fixiert. Das Loch 31 im Untergrund 3 ist beispielsweise ein Langloch entlang der Seiten-Achse YY' und erlaubt ein Ausrichten der Seiten-Halterung 6, 6' bezüglich der Schienenfussseite 13, 13' der Führungsschiene 1. Die Führungsschiene 1 liegt seitlich an der Hülse 61, 61' an. Durch dieses seitliche Anliegen an der Seiten-Halterung 6, 6' werden seitliche Bewegungen der Führungsschiene 1 bezüglich ihrer länglichen Ausrichtung nur in dem Rahmen ermöglicht, in dem die Seiten-Halterung aufgrund ihrer Konstruktion eine solche seitliche Bewegung zulässt. Vorteilhafterweise, aber nicht zwingenderweise sind solche Seiten-Halterungen 6, 6' paarweise und/oder beidseitig auf gleicher Höhe bezüglich der länglichen Ausrichtung der Führungsschiene 1 angebracht.

Details zum seitlichen Anliegen der Führungsschiene 1 an einer Seiten-Halterung 6, 6' sind im schematischen Ablauf der Positionierung einer Führungsschiene an einer Seiten-Halterung in der beispielhaften Ausführungsform gemäss Fig. 2 gezeigt. Die Fig. 2a bis 2c zeigen einen Schnitt in Draufsicht einer Seiten-Halterung 6, welche Seiten-Halterung 6 an einer Schienenfussseite 13 der Führungsschiene 1 positioniert wird. Die Hülse 61 der Seiten-Halterung 6 weist mindestens ein inneres Hülsenelement 62, sowie mindestens ein elastisches Hülsenelement 63, 63' und mindestens ein äusseres Hülsenelement 64 auf. Das innere Hülsenelement 62 sowie das äussere Hülsenelement 64 bestehen zumindest teilweise aus Metall, z.B. aus Stahl, Edelstahl, usw. oder aus Kunststoff. Das elastische Hülsenelement 63, 63' besteht vorteilhafterweise aus elastischem Material wie Kunststoff, Gummi, Metall, usw. Bevorzugterweise besteht das elastische Hülsenelement 63, 63' aus Elastomermaterial mit einer hohen Lebensdauer von beispielsweise 20 Jahren. Es ist auch möglich, das elastische Hülsenelement 63, 63' aus Federstahl, beispielsweise in Form eines Federpaketes bzw. einer federnden Lamelle zu verwenden.

Beispielsweise ist das elastische Hülsenelement 63, 63' im anliegenden Kontakt mit dem inneren Hülsenelement 62 und dem äusseren Hülsenelement 64 angeordnet und beispielweise wie hier zusammen vulkanisiert. Alternativ ist es möglich, die Teile mittels Zweikomponenten Kunststoff miteinander zu verbinden. Beispielsweise sind zwei rechteckige bzw. kreisrunde elastische Hülsenelemente 63, 63' in einer Ebene zwischen dem inneren Hülsenelement 62 und dem äusseren Hülsenelement 64 angeordnet. Beispielsweise sind die zwei elastischen Hülsenelemente 63, 63' in einer Ebene senkrecht zur Höhen-Achse ZZ' angeordnet und in dieser Ebene sind die einzelnen elastischen Hülsenelemente 63, 63' einander gegenüberliegend angeordnet. Beispielsweise weist das äussere Hülsenelement 64 einen weitgehend kreisrunden äusseren Durchmesser mit mindestens einer abgeflachten Auflage 65, 65' auf einer Aussenseite auf. Beispielsweise sind zwei Auflagen 65, 65' in einer Ebene senkrecht zur Höhen-Achse ZZ' angeordnet und in dieser Ebene sind die Auflagen 65, 65' senkrecht zueinander angeordnet. Optional weist das äussere Hülsenelement 64 mindestens einen Noppen 66, 66' auf. Beispielsweise sind zwei Noppen 66, 66' auf einer Unterseite und nahe der Aussenseite des äussern Hülsenelementes 64 angeordnet. Die Noppen 66, 66' benötigen zum einrastenden Halten entsprechende Noppen-Öffnungen. Solche Noppen-Öffnungen sind beispielsweise in der Boden-Halterung 2 angebracht. Somit ist die Verwendung von Noppen 66, 66' optional und macht Sinn bei Verwendung von entsprechenden Noppen-Öffnungen, beispielsweise in der Boden-Halterung 2. Vorteilhafterweise sind entlang einer ersten Linie - welche eine Positionier-Richtung definiert - zwei elastische Hülsenelemente 63, 63' und eine Auflage 65 angeordnet, während senkrecht dazu und entlang einer zweiten Linie - welche eine Fixier-Richtung definiert - eine Auflage 65' und zwei Noppen 66, 66' angeordnet sind.

Die elastischen Hülsenelemente 63, 63' bilden komprimierbare Körper, welche unter dem Einfluss einer Störkraft, beispielsweise unter dem Einfluss einer Störkraft entlang der Seiten-Achse YY'(Fig.2c), komprimierbar bzw. dehnbar sind. Auch erlaubt eine solche Kompression bzw. Dehnung ein Vorspannen der Seiten-Halterung 6 gegen die Schienenfussseite 13. Die Länge der Kompression bzw. Dehnung sowie die Charakteristik der Kompression bzw. Dehnung dieser elastischen Hülsenelemente 63, 63' sind frei einstellbar.

Die Montage der Seiten-Halterung 6 an der Schienenfussseite 13 erfolgt vorteilhafterweise in zwei Schritten:

In einem ersten Schritt gemäss Fig. 2a und 2b wird die Seiten-Halterung 6 entlang der Seiten-Achse YY' gegen die Schienenfussseite 13 bewegt (gekennzeichnet durch den länglichen Bewegungspfeil). Vorteilhafterweise wird die Seiten-Halterung 6 dabei in einem Loch 31 in Form eines Langloches des Untergrundes 3 und der Boden-Halterung 2 geführt. Durch vorteilhafterweise spielfreies Anziehen der Mutter 4, 4' auf dem Bolzenkörper 60, 60' wird die Seiten-Halterung 6, 6' über das untere Leistenelement 22 auf dem Untergrund 3 mechanisch fixiert. Entlang der Positionier-Richtung wird die Seiten-Halterung 6 über eine Auflage 65 zum weitgehend spannungsfreien Anliegen mit der Schienenfussseite 13 gebracht. Beispielsweise werden in dieser Positionier-Richtung zwei elastische Hülsenelemente 63, 63' entlang der Seiten-Achse YY' leicht komprimiert.

In einem zweiten Schritt gemäss Fig. 2c wird die Seiten-Halterung 6 um 90° von der Positionier-Richtung in die Fixier-Richtung gedreht (gekennzeichnet durch den runden Bewegungspfeil). Entlang der Fixier-Richtung wird die Seiten-Halterung 6 über eine Auflage 65' zum vorgespannten Anliegen mit der Schienenfussseite 13 gebracht und durch Einrasten der Noppen 66, 66' in entsprechende Noppen-Öffnungen der Boden-Halterung 2 mechanisch fixiert. Die Grösse der Vorspannung, die von den elastischen Hülsenelementen 63, 63' bei der Drehung der Halterung 6 erzeugt wird, kann präzise vorbestimmt werden durch eine geeignete Wahl der Abstände der Auflagen 65, 65' vom Drehpunkt der Halterung 6. Beispielsweise weist das äussere Hülsenelement 64 mindestens eine Öffnung zur Aufnahme eines stabartigen Werkzeuges auf, um die Seiten-Halterung 6 um 90° zu drehen. Beispielsweise wird in dieser Fixier-Richtung ein elastisches Hülsenelement 63' entlang der Seiten-Achse YY' stärker komprimiert.

Diese vorgespannte Befestigung der Führungsschiene 1 durch die Seiten-Halterung 6, 6' bildet einen Teil einer schwimmenden Lagerung der Führungsschiene 1. Durch Kompression bzw. Dehnung des elastischen Hülsenelementes 63, 63' lässt sich der Einfluss einer Störkraft, beispielsweise der Einfluss einer Störkraft entlang der Seiten-Achse YY' aufnehmen. Radialer Versatz als auch Winkelversatz zwischen der Führungsschiene 1 und der mit der Vorrichtung realisierten schwimmenden Lagerung lassen sich so kompensieren.

Bei einer Fortbewegung einer Aufzugskabine längs der Führungsschiene 1 wirken temporäre Störkräfte auf die Führungsschiene 1, insbesondere quer zu deren Längsrichtung. Sobald solche Störkräfte auftreten, werden das äussere Hülsenelement 64 relativ zum inneren Hülsenelement 62 verschoben und dabei die elastischen Hülsenelemente 63, 63' entlang der Seiten-Achse YY' be- bzw. entlastet. Die Distanz, um die Führungsschiene unter dem Einfluss einer temporären Störkraft quer zu ihrer Längsrichtung ausweichen kann, ist dadurch limitiert, dass eine der Führungsschiene 1 zugewandte Seitenfläche 68 des inneren Hülsenelements 62 einen mechanischen Anschlag für das äussere Hülsenelement 64 bildet. Ist die temporäre Störkraft derart gross, dass das äussere Hülsenelement 64 an der Seitenfläche 68 anliegt, dann kann die gesamte Störkraft unmittelbar von der Seitenhalterung 6 aufgenommen und über den Bolzenkörper 60, 60' an den Untergrund 3 übertragen werden.

Diese Montage der Seiten-Halterung im Untergrund und seitlich an einer Führungsschiene ist einfach, sicher, rasch und präzise auszuführen. Diese Ausführungsformen einer Seiten-Halterung, diese Befestigung der Seiten-Halterung im Untergrund sowie diese Positionierung der Führungsschiene an einer Seiten-Halterung sind beispielhaft. Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung kann der Fachmann andere, hier nicht gezeigte Seiten-Halterungen sowie Positionierverfahren einer Führungsschiene realisieren. So lässt sich eine Seiten-Halterung mit einer beliebig grossen Anzahl elastischer Hülsenelemente verwenden. Auch lässt sich eine Seiten-Halterung mit beliebig dimensionierten elastischen Hülsenelementen verwenden. Es lässt sich auch eine Seiten-Halterung mit beliebig zueinander beabstandet angeordneten elastischen Hülsenelementen verwenden.

Vorteilhafterweise, aber nicht zwingenderweise weist die Vorrichtung mindestens eine Boden-Halterung 2 auf, welche zwischen Führungsschiene 1 und Untergrund 3 montiert ist. Details zur Boden-Halterung 2 sind in der beispielhaften Ausführungsform einer Boden-Halterung 2 gemäss Fig. 1 und 3 gezeigt. Die Boden-Halterung 2 weist beispielsweise ein unteres Leistenelement 22 auf, das zumindestens teilweise um ein oberes Leistenelement 20 reicht und dieses hält. Beispielsweise reichen zwei Enden 2220, 2220' des unteren Leistenelementes 22 um zwei seitliche Enden des oberen Leistenelementes 20 und klammern das obere Leistenelement 20. Das untere- und obere Leistenelement sind beispielsweise aus Metall, beispielsweise aus Stahl, Edelstahl, usw. oder Kunststoff.

Die Boden-Halterung 2 ist einfach, sicher, rasch und präzise zu montieren. Sie weist beispielsweise mindestens eine Öffnung 23, 23' auf, durch welche der Bolzenkörper 60, 60' der Seiten-Halterung 6, 6' reicht. Bei Montage der Seiten-Halterung 6, 6' wird die Boden-Halterung 2 zwischen Führungsschiene 1 und Untergrund 3 befestigt. Die Boden-Halterung 2 erlaubt eine Fixierung der Vorspannung der Seiten-Halterung 6, 6'. Dazu weist die Öffnung 23, 23' beispielsweise mindestens eine seitlich ausgestaltete Noppenöffnung 2366, 2366' auf, um Noppen 66, 66' der Boden-Halterung 2 mechanisch zu fixieren.

Die Boden-Halterung 2 weist beispielsweise mindestens ein elastisches Leistenelement 21, 21', 21' ' , 21' ' ' auf. Beispielsweise sind je zwei elastische Leistenelemente 21, 21', 21'', 21"' beabstandet neben einer Öffnung 23, 23' angeordnet. Das elastische Leistenelement 21, 21', 21" , 21"' besteht vorteilhafterweise aus elastischem Material wie Kunststoff, Gummi, Metall, usw. Bevorzugterweise besteht das elastische Leistenelement 21, 21', 21", 21''' aus Elastomermaterial mit einer hohen Lebensdauer von beispielsweise 20 Jahren. Es ist auch möglich, das elastische Leistenelement 21, 21', 21 ' ' , 21' ' ' aus Federstahl, beispielsweise in Form eines Federpaketes bzw. einer federnden Lamelle zu verwenden. Das elastische Leistenelement 21, 21', 21" , 21" ' ist beispielsweise zumindestens teilweise in eine Vertiefung der Boden-Halterung 2 eingelassen. Bevorzugterweise ist das Leistenelement 21, 21', 21", 21"' in mindestens eine Vertiefung des oberen Leistenelementes 20 eingelassen und ragt entlang der Höhen-Achse ZZ' mit einem Ende 2122 aus dieser Vertiefung hervor und liegt mit diesem Ende 2122 am unteren Leistenelement 22 an. In der Ausführungsform gemäss Fig. 1 stehen vorteilhafterweise vier beispielsweise kreisrunde elastische Leistenelemente 21, 21', 21'' , 21''' aus Vertiefungen in einer Basisfläche 200 des oberen Leistenelementes 20 hervor und liegen am unteren Leistenelement 22 an und bilden einen Teil einer schwimmenden Lagerung der Führungsschiene 1.

Die elastischen Leistenelemente 21, 21', 21" , 21" ' bilden Druckstufen, d.h. komprimierbare Körper, welche unter dem Einfluss einer Störkraft, beispielsweise unter dem Einfluss einer Störkraft entlang der Höhen-Achse ZZ', komprimierbar bzw. dehnbar sind. Durch eine solche Kompression bzw. Dehnung der elastischen Leistenelemente 21, 21', 21'' , 21"' wird die Störkraft aufgenommen. Die Länge der Kompression bzw. Dehnung sowie die Charakteristik der Kompression bzw. Dehnung dieser elastischen Leistenelemente 21, 21', 21'' , 21''' sind frei einstellbar. Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung hat der Fachmann vielfältige Möglichkeiten der Variation der Boden-Halterung. So lässt sich eine Boden-Halterung mit einer beliebig grossen Anzahl elastischer Leistenelemente verwenden. Auch lässt sich eine Boden-Halterung mit beliebig dimensionierten elastischen Leistenelementen, beispielsweise mit länglichen rechteckigen elastischen Leistenelementen verwenden. Es lässt sich auch eine Boden-Halterung mit beliebig zueinander beabstandet angeordneten elastischen Leistenelementen verwenden. Es ist möglich eine Boden-Halterung zu verwenden, die neben einer Druckstufe auch eine Zugstufe aufweist.

Auf diese Weise ist es möglich, mittels der Boden-Halterung 2 bauwerkseitige- und/oder montagebedingte Positionsabweichungen von Winkeln der Führungsschiene 1 bzw. des Untergrundes 3 zu kompensieren. Solche Positionsabweichungen können von Wärmedehnungen der Führungsschiene bzw. der Vorrichtung zum Befestigen der Führungsschiene bzw. des Untergrundes herrühren, sie können auch von Windlast des Gebäudes herrühren, in dem die Aufzugsanlage montiert ist, sie können aber auch von Verkehrslast, d.h. von Stössen bzw. Stauchungen bei Vorbeifahrt der Aufzugskabine herrühren. Diese Kompensation von Positionsabweichungen erfolgt automatisch, d.h. aufgrund der Dimension und Charakteristik der Kompression der verwendeten elastischen Leistenelemente. Radialer Versatz als auch Winkelversatz zwischen der Führungsschiene 1 und der mit der Vorrichtung realisierten schwimmenden Lagerung lassen sich so kompensieren.

Die Boden-Halterung 2 weist beispielsweise ein oberes Leistenelement 20 mit halbmondförmigem Querschnitt auf. Bevorzugterweise weist das obere Leistenelement 20 eine Scheitellinie 2001 und eine Basisfläche 200 auf. Die Scheitellinie dient als Auflage für die Führungsschiene 1, wenn die Bodenhalterung ohne Winkelversatz bezüglich der Führungsschiene 1 angeordnet ist. Der halbmondförmige Querschnitt des oberen Leistenelements 20 gewährleistet, dass selbst dann die Führungsschiene 1 auf dem obere Leistenelement lediglich längs einer Linie aufliegt, wenn die Basisfläche 200 nicht parallel zum Schienenfuss 11 ausgerichtet sein sollte, folglich also einen Winkelversatz bezüglich der Führungsschiene 1 aufweisen sollte. Diese Linienauflage von der Führungsschiene 1 auf der Boden-Halterung 2 bietet die Voraussetzung für eine Befestigung der Führungsschiene, ohne der Führungsschiene 1 ein mechanisches Moment aufzuzwingen, was - verglichen mit dem Stand der Technik - zu einer Verminderung der Positionsabweichungen führt , selbst im Dauerbetrieb.

Das elastische Leistenelement 21, 21', 21'' , 21''' wird im Betrieb beim Auftreten einer temporären Störkraft be- bzw. entlastet. Unter dem Einfluss einer solchen Störkraft kann das obere Leistenelement 20 und mit diesem die Führungsschiene 1 beispielsweise senkrecht zum unteren Leistenelement 22 bewegt werden. Eine Bewegung des oberen Leistenelements 20 in Richtung auf das untere Leistenelement 22 ist dadurch limitiert, dass das untere Leistenelement 22 einen mechanischen Anschlag für das obere Leistenelement 20 bildet. Da das elastische Leistenelement 21, 21', 21'', 21''' in einer Vertiefung im oberen Leistenelement eingelassen ist, muss das elastische Leistenelement 21, 21', 21" , 21''' nur um einen Bruchteil seiner Erstreckung komprimiert werden, um das obere Leistenelement 20 zum Anliegen an das untere Leistenelement zu bringen. Sind die temporären Störkräfte derart gross, dass das obere Leistenelement 20 an das untere Leistenelement 22 stösst, dann werden diese Störkräfte unmittelbar vom unteren Leistenelement 22 bzw. dem Untergrund 3 aufgenommen.

Vorteilhafterweise, aber nicht zwingenderweise weist die Vorrichtung mindestens eine Rücken-Halterung 9, 9' und mindestens eine Klaue 8, 8' auf. Die Rücken-Halterung 9, 9' und die Klaue 8, 8' bestehen zumindestens teilweise aus Metall, beispielsweise aus Stahl, Edelstahl, usw.. Die Rücken-Halterung 9, 9' und die Klaue 8, 8' sind an mindestens zwei örtlich getrennten Stellen mechanisch fixiert:

An einer ersten Stelle sind die Rücken-Halterung 9, 9' und die Klaue 8, 8' mit der Seiten-Halterung 6, 6' mechanisch fixiert. Zur Montage werden die Rücken-Halterung 9, 9' und die Klaue 8, 8' auf den Bolzenkörper 60, 60' gesetzt. Beispielsweise weisen die Rücken-Halterung 9, 9' und die Klaue 8, 8' zentrale Öffnungen zur Aufnahme eines zweiten Endes des Bolzenkörpers 60, 60' der Seiten-Halterung 6, 6' auf. Der Bolzenkörper 60, 60' ragt durch die zentralen Öffnungen der Rücken-Halterung 9, 9' und der Klaue 8, 8'. Das zweite Ende des Bolzenkörpers 60, 60' weist beispielsweise bereichsweise einen Gewindegang zum Anschrauben mindestens einer Schaftmutter 7, 7' auf. Die Schaftmutter 7, 7' wird auf den Bolzenkörper 60, 60' gesetzt. Durch Anziehen der Schaftmutter 7, 7' werden die Rücken-Halterung 9, 9' und die Klaue 8, 8' mit der Seiten-Halterung 6, 6' mechanisch fixiert. Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung kann der Fachmann natürlich andere form- bzw. kraftschlüssige Verbindungen von Bolzenkörper und Schaftmutter realisieren.

An einer zweiten Stelle ist die Klaue 8, 8' mit einem Schienenfussrücken 12 der Führungsschiene 1 mechanisch fixiert. Beispielsweise liegt eine erste Unterseite der Klaue 8, 8' auf dem Schienenfussrücken 12 der Führungsschiene 1 auf. Durch dieses Aufliegen der Klaue 8, 8' auf dem Schienenfussrücken 12 wird ein Abheben der Führungsschiene 1 von der Bodenhalterung 2 verhindert. Vorteilhafterweise, aber nicht zwingenderweise, sind solche Rücken-Halterungen 9, 9' und Klauen 8, 8' paarweise und/oder beidseitig und/oder beidseitig auf gleicher Höhe bezüglich der länglichen Ausrichtung der Führungsschiene 1 angebracht.

Optional und an einer dritten Stelle ist die Klaue 8, 8' mit der Boden-Halterung 2 mechanisch fixiert. Beispielsweise liegt eine zweite Unterseite der Klaue 8, 8' auf einer Oberseite der Boden-Halterung 2 auf. Auf diese Weise werden Störkräfte, die von der Führungsschiene 1 in die erste Unterseite der Klaue 8, 8' geleitet werden, über die zweite Unterseite der Klaue 8 in die Boden-Halterung 2 geleitet.

Details zum Aufliegen einer Rücken-Halterung 9, 9' und einer Klaue 8, 8' an einer Führungsschiene 1 sind in der beispielhaften Ausführungsform einer Rücken-Halterung 9 und einer Klaue 8, 8' gemäss Fig. 4 gezeigt. In dieser Explosionszeichnung weist eine Rücken-Halterung 9 mindestens ein unteres Scheibenelement 90, mindestens ein elastisches Scheibenelement 91 und mindestens ein oberes Scheibenelement 92 auf. Das untere Scheibenelement 90 sowie das obere Scheibenelement 92 bestehen zumindestens teilweise aus Metall, beispielsweise aus Stahl, Edelstahl, Messing, usw.. Das elastische Scheibenelement 91 besteht vorteilhafterweise aus elastischem Material wie Kunststoff, Gummi, Metall, usw. Bevorzugterweise besteht das elastische Scheibenelement 91 aus Elastomermaterial mit einer hohen Lebensdauer von beispielsweise 20 Jahren. Es ist auch möglich, das elastische Scheibenelement 91 aus Federstahl, beispielsweise in Form eines Federpaketes bzw. einer federnden Lamelle zu verwenden.

Beispielsweise ist das elastische Scheibenelement 91 im anliegenden Kontakt mit dem unteren Scheibenelement 90 und dem oberen Scheibenelement 92 angeordnet. Beispielsweise ist ein geschlossenes ringförmiges elastisches Scheibenelement 91 in einer Ebene zwischen dem unteren Scheibenelement 90 und dem oberen Scheibenelement 92 angeordnet. Das untere Scheibenelement 90, das elastische Scheibenelement 91 und das obere Scheibenelement 92 sind beispielsweise form- und/oder stoffschlüssig miteinander verbunden. Beispielsweise ist das elastische Scheibenelement 91 in einer Ebene senkrecht zur Höhen-Achse ZZ' und parallel zur Seiten-Achse YY' angeordnet. Beispielsweise weist das untere Scheibenelement 90 eine weitgehend konkave Unterseite auf und liegt mit dieser konkaven Unterseite in einer entsprechend konvex geformten inneren Fläche der Klaue 8. Beispielsweise weist das obere Scheibenelement 92 eine weitgehend flache Oberseite auf.

Durch Anziehen der Schaftmutter 7, 7' werden das untere Scheibenelement 90 und das obere Scheibenelement 92 gegeneinander bewegt und das elastische Scheibenelement 91 wird entlang der Höhen-Achse ZZ' komprimiert. Das elastische Scheibenelement 91 bildet eine Druckstufe, d.h. einen komprimierbaren Körper, welche unter dem Einfluss einer Störkraft, beispielsweise unter dem Einfluss einer Störkraft entlang der Höhen-Achse ZZ', komprimierbar bzw. dehnbar ist. Durch eine solche Kompression bzw. Dehnung des elastischen Scheibenelementes 91 wird die Störkraft aufgenommen. Die Länge der Kompression bzw. Dehnung sowie die Charakteristik der Kompression bzw. Dehnung des elastischen Scheibenelementes 91 ist frei einstellbar. Das Scheibenelement 91 ist in einer Vertiefung im unteren Scheibenelement 90 eingelassen. Beim Einwirken einer temporären Störkraft auf die Führungsschiene 1 in Richtung auf die Rückenhalterung 9, 9' kann die Führungsschiene 1 bzw. das untere Scheibenelement 90 derart weit in Richtung auf das obere Scheibenelement 92 bewegt werden, bis das untere Scheibenelement 90 an das obere Scheibenelement 92 stösst. Demzufolge übernimmt das obere Scheibenelement 92 die Funktion eines mechanischen Anschlags. Damit das untere Scheibenelement 90 in Anschlag mit dem oberen Scheibenelement 92 gebracht werden kann, muss das elastische Scheibenelement 91 lediglich entlang eines Teiles seiner Erstreckung komprimiert werden. Sind die temporären Störkräfte derart gross, dass das untere Scheibenelement 90 an das obere Scheibenelement 92 stösst, dann werden diese Störkräfte unmittelbar vom oberen Scheibenelement 92 aufgenommen und über die Seiten-Halterung 6, 6' in den Untergrund 3 abgeleitet.

Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist die Fläche der Klaue 8, 8' die auf dem Schienenfussrücken 12 aufliegt, als gekrümmte Fläche ausgelegt. Auf diese Weise ist eine Linienauflage zwischen der Klaue 8, 8' und dem Schienenfussrücken 12 realisiert, um die Führungsschiene 1 mit der Klaue 8, 8' möglichst ohne ein mechanisches Moment zu halten.

Radialer Versatz als auch Winkelversatz zwischen der Führungsschiene 1 und der mit der Vorrichtung realisierten schwimmenden Lagerung lassen sich so kompensieren. Ein gegebenenfalls existierender Winkelversatz, der beispielsweise durch ungenaue Lage des Bolzenkörpers 60,60' bzw. des Untergrundes 3 bezüglich der Führungsschiene 1 bedingt ist, wird über eine entsprechende Relativlage des unteren Scheibenelements 92 zu der dazu komplementären inneren Fläche der Klaue 8 ausgeglichen. Auf diese Weise bleibt ein Winkelversatz in weiten Bereichen ohne Einfluss auf die Kraft mit der die Klaue 8 gegen den Führungsfussrücken 12 gespannt ist. Auf diese Weise wird es ermöglicht, die Führungsschiene 1 zu halten, ohne ihr ein mechanisches Moment aufzuzwingen.

Auf diese Weise lässt sich die Rücken-Halterung 9, 9' unter Vorspannung auf dem Schienenfussrücken 12 montieren. Vorteilhafterweise, aber nicht zwingenderweise sind die Rücken-Halterung 9, 9' und die Klaue 8, 8' paarweise und beidseitig auf gleicher Höhe bezüglich der länglichen Ausrichtung der Führungsschiene 1 angebracht. Diese vorgespannte Befestigung der Führungsschiene 1 durch die Rücken-Halterung 9, 9' bildet einen Teil einer schwimmenden Lagerung der Führungsschiene 1. Beispielsweise lässt sich durch einfaches Drehen der Schaftmutter 7, 7' die Vorspannung der Befestigung der Führungsschiene 1 justieren und nachrichten, beispielsweise falls die Führungsschiene 1 nicht mehr vollständig auf dem Untergrund 3 respektive auf der Boden-Halterung 2 aufliegt. Insbesondere bei einem nur einseitigen, d.h. nur linksseitigem respektive nur rechtsseitigem Aufliegen der Führungsschiene 1 auf dem halbmondförmigen oberen Leistenelement 20 der Boden-Halterung 2, lässt sich durch Öffnen und/oder Schliessen der Schaftmutter/n 7, 7' die Befestigung der Führungsschiene 1 einfach, rasch, sicher und präzise justieren.

Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung hat der Fachmann vielfältige Möglichkeiten der Variation der Rücken-Halterung. So lässt sich eine Rücken-Halterung mit einer beliebig grossen Anzahl elastischer Scheibenelemente verwenden. Auch lässt sich eine Rücken-Halterung mit beliebig dimensionierten elastischen Scheibenelementen, beispielsweise mit länglichen rechteckigen elastischen Scheibenelementen verwenden. Es lässt sich auch eine Rücken-Halterung mit beliebig zueinander beabstandet angeordneten elastischen Scheibenelementen verwenden. Es ist möglich eine Rücken-Halterung zu verwenden, die neben einer Druckstufe auch eine Zugstufe aufweist.

Eine bevorzugte Kombination von Seiten-Lagerung 6, 6', Boden-Lagerung 2 und Rücken-Lagerung 9, 9' in Verbindung mit der Klaue 8, 8' bildet eine schwimmende Lagerung, welche sowohl radiale - als auch gewinkelte Störkräfte aufnimmt. Beispielsweise sind die Seiten-Lagerung 6, 6' und die Rücken-Lagerung 9, 9' sowie die Klaue 8, 8' auf der Boden-Lagerung 2 montiert. Störkräfte werden somit von der Seiten-Lagerung 6, 6' und der Rücken-Lagerung 9, 9' sowie der Klaue 8, 8' in die Boden-Lagerung 2 geleitet. Beispielsweise ist die Vorspannung der Seiten-Lagerung 6, 6' auf der Boden-Lagerung 2 mechanisch fixiert. Beispielsweise ist die Vorspannung der Rücken-Lagerung 9, 9' und der Klaue 8, 8' auf der Seiten-Lagerung 6, 6' mechanisch fixiert.

Vorteilhafterweise, aber nicht zwingenderweise weist die Vorrichtung mindestens eine Sicherung 10, 10' auf. Fig. 1 und 5 zeigen eine beispielhafte Ausführungsform der Sicherung 10, 10'. Die Sicherung 10, 10' besteht zumindestens teilweise aus Metall, beispielsweise aus Stahl, Edelstahl, usw.. Die Sicherung 10, 10' dient der Sicherung der Einstellung der Rücken-Halterung 9, 9' durch Anschrauben der Schaftmutter 7, 7' auf den Bolzenkörper 60, 60'. Zu diesem Zweck weist die Sicherung 10, 10' verdrehsichere Haltemittel auf, welche bei Aufsetzen der Sicherung 10, 10' auf die Schaftmutter 7, 7' durch mindestens einen Durchgang 77, 77' der auf dem Bolzenkörper 60, 60' aufgeschraubten Schaftmutter 7, 7' reichen und formschlüssig in mindestens eine Aussparung 67, 67' des Bolzenkörpers 60, 60' greifen. Diese Ausgestaltung einer Sicherung der Einstellung der Rücken-Halterung ist beispielhaft. Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung hat der Fachmann vielfältige Möglichkeiten der Variation einer solchen Sicherung.

Den in den Fig. 1-4 dargestellten Ausführungsformen für die Boden-Halterung 2 bzw. die Seiten-Halterung 6, 6' bzw. die Rücken-Halterung 9, 9' weisen eine Gemeinsamkeit auf: sie umfassen jeweils ein elastisches Element (in Form des elastischen Leistenelements 21, 21', 21", 21"' bzw. des elastischen Hülsenelements 63, 63' bzw. des elastischen Scheibenelements 91) und eine Vorrichtung (in Form des unteren Leistenelements 22 bzw. der Seitenfläche 68 des inneren Hülsenelements 62 der Seiten-Halterung bzw. des oberen Scheibenelements 92), die jeweils als mechanischer Anschlag für ein bewegliches mechanisches Teil (in Form des oberen Leistenelements 20 bzw. äusseren Hülsenelements 64 bzw. des unteren Scheibenelements 90), das mit Hilfe des jeweiligen elastischen Teils schwimmend gestützt ist, dient. Diese Zweiteilung der jeweiligen Halterungen in ein elastisches Element und ein mechanisches Element, das als mechanischer Anschlag dient, ermöglicht Optimierungsmöglichkeiten, die mit Vorteilen verbunden sind. Beispielsweise können das elastische Element und das als mechanischer Anschlag dienende mechanische Element beispielsweise hinsichtlich ihrer Materialparameter bzw. ihrer Form bzw. ihrer Anordnung so aufeinander abgestimmt werden, dass (i) durch die Halterungen auf die Führungsschiene 1 im montierten Zustand eine möglichst geringe Kraft ausgeübt wird und (ii) grosse temporäre Störkräfte, die im Betrieb die Führungsschiene bzw. die jeweiligen Halterungen momentan belasten können, von dem jeweiligen als mechanischer Anschlag wirkenden Element aufgenommen werden können, falls die Grösse der temporären Störkraft ein vorgegebenes Mass überschreitet. So optimierte Halterungen ermöglichen eine schwimmende Lagerung der Führungsschiene 1 derart, dass die Führungsschiene 1 einerseits im Betrieb hochbelastbar ist, andererseits aber in ihrem Grundzustand nach der Montage nur geringen Haltekräften unterworfen sind. Diese Haltekräfte können mit Hilfe der Halterungen gemäss der vorliegenden Erfindung auf ein wesentlich geringeres Niveau gebracht werden als mit konventionellen Halterungen gemäss dem Stand der Technik. Da zusätzlich die Führungsschiene 1 mit den erfindungsgemässen Halterungen so montierbar ist, das auf die Führungsschiene kein mechanisches Moment ausgeübt wird, so ist die Voraussetzung dafür geschaffen, dass einer Relativbewegung zwischen Führungsschiene 1 und den Halterungen in der Längsrichtung der Führungsschiene ein besonders geringer Widerstand entgegensteht. Eine solche Befestigung der Führungsschiene vermindert die Gefahr, dass die Führungsschiene verbogen wird, wenn die Position des Untergrundes 3, an dem die Führungsschiene 1 fixiert ist, im Dauerbetrieb einer Veränderung unterworfen ist. Offensichtlich sind auch Ausführungsformen der Halterungen denkbar, bei denen die jeweiligen elastischen Elemente direkt mit der Führungsschiene 1 in Kontakt gebracht werden. Weiterhin sind Modifikationen denkbar, bei denen der Belastung der jeweiligen elastischen Elemente hinsichtlich Druck und/oder Zug durch entsprechend angeordnete Anschlagselemente eine Grenze gesetzt wird.


Anspruch[de]
Verfahren zum Befestigen einer Führungsschiene (1), welche über eine schwimmende Lagerung auf einem Untergrund (3) befestigt wird, wobei die schwimmende Lagerung mindestens ein elastisches Element (21, 21', 21'', 21''' , 63, 63', 91) umfasst, das bei einer Beanspruchung der Führungsschiene (1) mit einer temporären Störkraft deformiert wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

mindestens ein mechanischer Anschlag (22, 68, 92) derart angeordnet wird, dass eine Bewegung der Führungsschiene durch den Anschlag limitiert wird, wenn die Grösse der Störkraft ein vorgegebenes Mass übersteigt.
Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1, dadurch gekennzeichnet,

dass die schwimmende Lagerung derart ausgebildet wird,

dass die Führungsschiene (1) auf mindestens einer Boden-Halterung (2) mit mindestens einem elastischen Leistenelement (21, 21', 21", 21''') montiert wird

und/oder

dass eine Schienenfussseite (13, 13') der Führungsschiene (1) von mindestens einer Seiten-Halterung (6, 6') mit mindestens einem elastischen Hülsenelement (63, 63') mechanisch fixiert wird

und/oder

dass ein Schienenrücken (12) der Führungsschiene (1) von mindestens einer Rücken-Halterung (9, 9') mit mindestens einem elastischen Scheibenelement (91) und mindestens einer Klaue (8, 8') mechanisch fixiert wird.
Verfahren gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Boden-Halterung (2) zwischen Führungsschiene (1) und Untergrund (3) montiert wird

und/oder

dass die Seiten-Halterung (6, 6') bzw. Rücken-Halterung (9, 9') bzw. Klaue (8, 8') beidseitig bezüglich der länglichen Ausdehnung der Führungsschiene (1) montiert wird/werden.
Verfahren gemäss Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass

die Führungsschiene (1) auf eine Scheitellinie von mindestens einem oberen Leistenelement (20) mit halbmondförmigem Querschnitt gelegt wird

und/oder

die Seiten-Halterung (6, 6') vorgespannt an die Schienenfuasseite (13, 13') der Führungsschiene (1) angelegt wird

und/oder

dass die Rücken-Halterung (9, 9') und die Klaue (8, 8') vorgespannt auf den Schienenrücken (12) der Führungsschiene (1) gelegt werden.
Verfahren gemäss einem der Ansprüche 2 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, dass radialer Versatz als auch Winkelversatz zwischen der Führungsschiene (1) und der schwimmenden Lagerung durch Kompression bzw. Dehnung des elastischen Leistenelementes (21, 21', 21'', 21"') und/oder des elastischen Hülsenelementes (63, 63') und/oder des elastischen Scheibenelementes (91) kompensiert bzw. justiert wird/werden. Vorrichtung zum Befestigen einer Führungsschiene (1),mit einer schwimmenden Lagerung zum Befestigen der Führungsschiene auf einem Untergrund (3), wobei die schwimmende Lagerung mindestens ein elastisches Element (21, 21', 21'', 21"', 63, 63', 91) umfasst, das bei einer Beanspruchung der Führungsschiene (1) mit einer temporären Störkraft deformierbar ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

die schwimmende Lagerung umfasst: einen mechanischen Anschlag (22, 68, 92) zur Limitierung einer Bewegung der Führungsschiene für den Fall, dass die Grösse der Störkraft ein vorgegebenes Mass übersteigt.
Vorrichtung gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,

dass die schwimmende Lagerung mindestens eine Boden-Halterung (2) mit mindestens einem elastischen Leistenelement (21, 21', 21'', 21''') aufweist,

und/oder

dass die schwimmende Lagerung mindestens eine Seiten-Halterung (6, 6') mit mindestens einem elastischen Hülsenelement (63, 63') aufweist

und/oder

dass die schwimmende Lagerung mindestens eine Rücken-Halterung (9, 9') mit mindestens einem elastischen Scheibenelement (91) und mindestens einer Klaue (8, 8') aufweist.
Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 6-7, dadurch gekennzeichnet, dass

die Führungsschiene (1) auf einer Scheitellinie von mindestens einem oberen Leistenelement (20) mit halbmondförmigem Querschnitt liegt

und/oder

die Seiten-Halterung (6, 6') vorgespannt an der Schienenfussseite (13, 13') der Führungsschiene (1) anliegt

und/oder

dass die Rücken-Halterung (9, 9') und die Klaue (8, 8') vorgespannt auf dem Schienenrücken (12) der Führungsschiene (1) liegen.
Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 7-8, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Leistenelement (21, 21', 21'', 21''') und/oder das elastische Hülsenelement (63, 63') und/oder das elastische Scheibenelement (91) komprimierbar bzw. dehnbar sind und radialen Versatz als auch Winkelversatz zwischen der Führungsschiene (1) und der schwimmenden Lagerung kompensieren bzw. justieren. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Leistenelement (21, 21', 21'', 21''') und/oder das elastische Hülsenelement (63, 63') und/oder das elastische Scheibenelement (91) aus elastischem Kunststoff bzw. elastischem Gummi bzw. elastischem Metall bestehen.
Anspruch[en]
Method of fixing a guide rail (1) that is fixed to a mounting structure (3) via a floating mount, the floating mount containing at least one elastic element (21, 21', 21", 21"', 63, 63', 91) which, when the guide rail (1) is stressed by a temporary interference force, is deformed,

characterized in that

at least one mechanical stop (22, 68, 92) is arranged in such manner that movement of the guide rail is limited by the stop if the magnitude of the interference force exceeds a specified value.
Method according to Claim 1,

characterized in that

the floating mount is executed in such manner that

the guide rail (1) is mounted on at least one rail-base seating (2) with at least one elastic pad element (21, 21', 21", 21"'),

and/or that

a rail-flange edge (13, 13') of the guide rail (1) is mechanically fixed by at least one edge retainer (6, 6') with at least one elastic sleeve element (63, 63'), and/or that

a rail flange (12) of the guide rail (1) is mechanically fixed by at least one flange-top retainer (9, 9') with at least one elastic ring element (91) and at least one claw (8, 8') .
Method according to Claim 2,

characterized in that

the rail-base seating (2) is installed between the guide rail (1) and the mounting structure (3),

and/or that

the edge retainer (6, 6') and/or the flange-top retainer (9, 9') and/or the claw (8, 8') is/are installed on both sides of the longitudinal axis of the guide rail (1).
Device according to one of claims 2 or 3,

characterized in that

the guide rail (1) is laid on an apex line of at least one top strip element (20) whose cross section is a segment of a circle,

and/or that

the edge retainer (6, 6') is laid against the edge of the rail flange (13, 13') of the guide rail (1) in pretensioned state,

and/or that the flange-top retainer (9, 9') and the claw (8, 8') are laid on the rail flange (12) of the guide rail (1) in pretensioned state.
Method according to one of claims 2 to 4,

characterized in that

radial offset and/or angular offset between the guide rail (1) and the floating mount is/are compensated and/or adjusted by compression and/or expansion of the elastic pad element (21, 21', 21'', 21''') and/or the elastic sleeve element (63, 63') and/or the elastic ring element (91).
Device for fixing a guide rail (1),

with a floating mount for fixing the guide rail on a mounting structure (3), the floating mount containing at least one elastic element (21, 21', 21'', 21''', 63, 63', 91) which, when the guide rail (1) is stressed by a temporary interference force, is deformable,

characterized in that

the floating mount contains a mechanical stop (22, 68, 92) to limit movement of the guide rail should the magnitude of the interference force exceed a specified value.
Device according to Claim 6,

characterized in that

the floating mount has at least one rail-base seating (2) with at least one elastic pad element (21, 21', 21'', 21'''),

and/or that

the floating mount has at least one edge retainer (6, 6') with at least one elastic sleeve element (63, 63'), and/or that

the floating mount has at least one flange-top retainer (9, 9') with at least one elastic ring element (91) and at least one claw (8, 8') .
Device according to one of claims 6 or 7,

characterized in that

the guide rail (1) rests on an apex line of at least one top strip element (20) whose cross section is a segment of a circle,

and/or that

the edge retainer (6, 6') rests against the edge of the rail flange (13, 13') of the guide rail (1) in pretensioned state,

and/or that

the flange-top retainer (9, 9') and the claw (8, 8') rest on the rail flange (12) of the guide rail (1) in pretensioned state.
Device according to one of claims 7 or 8,

characterized in that

the elastic pad element (21, 21', 21'', 21"') and/or the elastic sleeve element (63, 63') and/or the elastic ring element (91) respectively are compressible and expandable and compensate and/or adjust both radial offset and angular offset between the guide rail (1) and the floating mount.
Device according to one of claims 7 to 9,

characterized in that

the elastic pad element (21, 21', 21", 21"') and/or the elastic sleeve element (63, 63') and/or the elastic ring element (91) are made of elastic plastic or elastic rubber or elastic metal.
Anspruch[fr]
Procédé pour fixer un rail de guidage (1) qui est fixé grâce à un montage flottant sur un support (3), le montage flottant comprenant au moins un élément élastique (21, 21', 21", 21"', 63, 63', 91) qui se déforme au cas où le rail de guidage (1) est contraint par une force parasite temporaire,

caractérisé en ce qu'au moins une butée mécanique (22, 68, 92) est disposée de telle sorte qu'un déplacement du rail de guidage soit limité par ladite butée si le degré de la force parasite dépasse une valeur prédéfinie.
Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le montage flottant est conçu pour que le rail de guidage (1) soit monté sur au moins une fixation inférieure (2) avec au moins un élément de tasseau élastique (21, 21', 21", 21"'),

et/ou en ce qu'un côté de patin (13, 13') du rail de guidage (1) est bloqué mécaniquement par au moins une fixation latérale (6, 6') avec au moins un élément de douille élastique (63, 63'),

et/ou en ce qu'une partie arrière (12) du rail de guidage (1) est bloquée mécaniquement par au moins une fixation arrière (9, 9') avec au moins un élément de rondelle élastique (91) et au moins une mâchoire (8, 8').
Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la fixation inférieure (2) est montée entre le rail de guidage (1) et le support (3),

et/ou en ce que la fixation latérale (6, 6'), la fixation arrière (9, 9') et la mâchoire (8, 8') sont montées des deux côtés par rapport à l'extension longitudinale du rail de guidage (1).
Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le rail de guidage (1) est posé sur une ligne de sommet d'au moins un élément de tasseau supérieur (20) à section transversale en demi-lune,

et/ou la fixation latérale (6, 6') est appliquée avec une contrainte contre le côté de patin (13, 13') du rail de guidage (1),

et/ou la fixation arrière (9, 9') et la mâchoire (8, 8') sont posées avec une contrainte sur la partie arrière (12) du rail de guidage (1).
Procédé selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce qu'un décalage radial et un décalage angulaire entre le rail de guidage (1) et le montage flottant sont compensés ou égalisés grâce à la compression et à l'extension de l'élément de tasseau élastique (21, 21', 21'', 21''') et/ou de l'élément de douille élastique (63, 63') et/ou de l'élément de rondelle élastique (91). Dispositif pour fixer un rail de guidage (1) avec un montage flottant pour la fixation du rail de guidage sur un support (3), le montage flottant comprenant au moins un élément élastique (21, 21', 21", 21"', 63, 63', 91) qui est apte à se déformer au cas où le rail de guidage (1) est contraint par une force parasite temporaire,

caractérisé en ce que le montage flottant comprend : une butée mécanique (22, 68, 92) pour limiter un déplacement du rail de guidage pour le cas où le degré de la force parasite dépasse une valeur prédéfinie.
Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le montage flottant comprend au moins une fixation inférieure (2) avec au moins un élément de tasseau élastique (21, 21', 21", 21"'),

et/ou en ce que le montage flottant comprend au moins une fixation latérale (6, 6') avec au moins un élément de douille élastique (63, 63'),

et/ou en ce que le montage flottant comprend au moins une fixation arrière (9, 9') avec au moins un élément de rondelle élastique (91) et au moins une mâchoire (8, 8').
Dispositif selon l'une des revendications 6-7, caractérisé en ce que le rail de guidage (1) est placé sur une ligne de sommet d'au moins un élément de tasseau supérieur (20) à section transversale en demi-lune,

et/ou en ce que la fixation latérale (6, 6') est appliquée avec une contrainte contre le côté de patin (13, 13') du rail de guidage (1),

et/ou en ce que la fixation arrière (9, 9') et la mâchoire (8, 8') sont posées avec une contrainte sur la partie arrière de patin (12) du rail de guidage (1).
Dispositif selon l'une des revendications 7-8, caractérisé en ce que l'élément de tasseau élastique (21, 21', 21", 21"') et/ou l'élément de douille élastique (63, 63') et/ou l'élément de rondelle élastique (91) sont compressibles et extensibles et compensent ou égalisent un décalage radial et un décalage angulaire entre le rail de guidage (1) et le montage flottant. Dispositif selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que l'élément de tasseau élastique (21, 21', 21'', 21"') et/ou l'élément de douille élastique (63, 63') et/ou l'élément de rondelle élastique (91) se composent d'une matière plastique élastique ou d'un caoutchouc élastique ou d'un métal élastique.






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