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Dokumentenidentifikation DE60111875T2 24.05.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001118395
Titel Verfahren und Vorrichtung zur thermischen Regelung des Walzenprofils in einem Walzwerk
Anmelder Vai Clecim, Nanterre, FR
Erfinder Ravenet, Andre, 78130 Les Mureaux, FR;
Malard, Thierry, 95290 l'Isle Adam, FR
Vertreter T. Wilcken und Kollegen, 23554 Lübeck
DE-Aktenzeichen 60111875
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 09.01.2001
EP-Aktenzeichen 014000418
EP-Offenlegungsdatum 25.07.2001
EP date of grant 13.07.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.05.2006
IPC-Hauptklasse B21B 27/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung hat ein Verfahren und eine Vorrichtung zur thermischen Regelung des Profils einer Walze in einem Walzwerk zur Aufgabe.

Eine Walzanlage für Metallband umfasst im Allgemeinen einen oder mehrere Walzständer, die jeweils mindestens zwei Arbeitswalzen umfassen und mit Mitteln zum Steuern des Ablaufens eines zu walzenden Bands zwischen den Walzen versehen sind.

Gewöhnlich umfasst jeder Walzständer zwei beabstandete Stützsäulen, die mit Querbalken verbunden sind, zwischen welchen eine Einheit aus übereinander gelagerten Walzen montiert ist, die parallele Achsen haben und im Wesentlichen in einer gleichen Spannebene im Wesentlichen senkrecht zu der Ablaufrichtung des Produkts angeordnet sind.

Man kann Walzwerke verschiedener Typen herstellen. Im Allgemeinen läuft in einem Walzwerk das zu walzende Produkt zwischen zwei Arbeitswalzen durch, die die Walzebene bestimmen; diese Walzen haben vorzugsweise im Vergleich zu den Kräften, welchen sie unterworfen werden, einen relativ kleinen Durchmesser und sind daher jeweils auf mindestens zwei Stützwalzen abgestützt, zwischen welchen die Walzkraft angelegt wird.

Die so genannten „Quarto"-Walzwerke umfassen daher vier übereinander gelagerte Walzen, jeweils zwei Arbeitswalzen, die jeweils mit zwei Stützwalzen mit größerem Durchmesser versehen sind.

Bei den „Sexto"-Walzwerken sind Zwischenwalzen zwischen jeder Arbeitswalze und jeder entsprechenden Stützwalze eingefügt.

Andere Walzwerktypen, die eine größere oder kleinere Anzahl von Walzen umfassen, sind bekannt und werden in der Industrie verwendet.

Die Walzen stützen sich entlang von im Wesentlichen parallelen Stützlinien, die nach einer Mantellinie ausgerichtet sind, deren normalerweise geradliniges Profil von den angelegten Kräften und der Festigkeit der Walzen abhängt, aufeinander. Im Allgemeinen wird die Spannkraft durch Schrauben oder Zylinder angelegt, die zwischen dem Ständer und den Enden der Welle der oberen Stützwalze eingefügt sind, wobei sich die untere Stützwalze über ihre Enden direkt auf dem Ständer abstützt.

Die Spannkräfte werden zwischen den zwei Enden der zwei Stützwalzen angelegt. Da das Walzprodukt mit variabler Breite nicht die ganze Länge der Arbeitswalzen bedeckt, kann sich jede Walze unter der Einwirkung der angelegten Kräfte durchbiegen, und daraus ergibt sich eine Stärkenvariation des Durchgangsraums des Bands zwischen den Arbeitswalzen, wobei die Ränder des Bands daher dünner sein können als der mittlere Teil. Diese Stärkenmängel führen auch zu Ebenheitsfehlern des gewalzten Bands, insbesondere beim Kaltwalzen und bei dünnen Stärken.

Man versucht schon seit langem, diese Stärkenfehler auf dem Querprofil des Walzprodukts zu korrigieren, und man hat dazu verschiedene Mittel verwendet. Man hat zum Beispiel vorgeschlagen, die Verformung der Walzen aufgrund der Walzkraft durch ein Wölben ihrer Oberfläche auszugleichen, das durch Bearbeitung gemäß einem besonderen Profil erzielt wird. Es wurde auch vorgeschlagen, eine kontinuierlich einstellbare Korrektur durch Biegekräfte der Arbeitswalzen durchzuführen, die im Allgemeinen kleinen Durchmesser haben, indem gesteuerte Biegekräfte an die zwei Enden ihrer Welle angelegt werden.

In jüngerer Zeit wurde vorgeschlagen, die Verteilung der Belastungen auf die Breite der Walzen zu modifizieren, indem mindestens einer der Stützwalzen ein einstellbares Profil verliehen wird. Eine solche Walze umfasst einen verformbaren Mantel, der um eine stationäre Welle drehend montiert ist, auf welche die Spannkraft angelegt wird, und die sich auf dieser Welle über eine Einheit von Zylindern abstützt, die einzeln in Position und/oder Druck durch ein Regelsystem in Abhängigkeit von einer Ebenheitsmessung, die auf dem Band stromabwärts des Walzwerks durchgeführt wird, einstellbar ist, wobei die Stärkenmängel, die so bestimmt werden, ausgeglichen werden, indem auf die Verteilung der Belastungen über die Breite des Bands eingewirkt wird.

Diese Stärkenmängel sind im Wesentlichen auf das Abflachen der Walzen unter der Last zurückzuführen, und die vorgeschlagenen Betätigungsmittel wirken auf das Profil der Auflagemantellinie ein, um den allgemeinen Verlauf der Verformung zu modifizieren, erlauben es jedoch nicht, das Profil der Walze im Querschnitt an einer bestimmten Stelle lokal zu korrigieren.

Es wurde daher vorgeschlagen, das Abflachen der Walzen oder zumindest die Ungleichmäßigkeit des Abflachens in die Breite durch eine Durchmesservariation auszugleichen, die lokal durch Wärmedehnung erzielt wird.

Das Walzen setzt nämlich im Allgemeinen viel Hitze durch Reibung des zwischen den Arbeitswalzen gewalzten Bands frei, und es ist daher erforderlich, diese abzukühlen. Dazu ist mindestens eine der Walzen, normalerweise eine Arbeitswalze, mit einer Rampe zum Sprühen eines flüssigen Kühlmittels versehen, die eine Vielzahl von Besprengungselementen umfasst, die voneinander entlang einer Richtung parallel zur Achse der Walze beabstandet und jeweils mit einer Sprühdüse für einen Flüssigkeitsstrahl versehen sind, der auf eine Seite der zu der Rampe gerichteten Walze gerichtet ist, und deren Durchsatz für jedes Besprengungselement mit einem Ventil bestimmt wird, das individuell von einem Regelsystem gesteuert wird.

Dieser Wärmeeffekt muss auf den Teil der Walze beschränkt werden, der das Band im Laufe des Ablaufens bedeckt, und daher bestimmt das Regelsystem der Durchsätze das Öffnen der Ventile der Besprengungselemente auf einem eingeschränkten Teil der Rampe, der das Sprühen der Flüssigkeit auf eine gekühlte Zone der Walze bestimmt, die der Breite des gewalzten Bands entspricht, und das Schließen der Ventile auf den übrigen Teilen der Rampe.

Jede Sprühdüse ist gewöhnlich mit einem Schlitz versehen, der es erlaubt, einen flachen Strahl abzugeben, der auf eine Mittelebene zentriert ist, die die Walzenachse quer schneidet, so dass eine längliche Auftrefffläche mit einer geringen Breite gebildet wird, die sich auf einen Teil der Walzenhöhe erstreckt.

Die gekühlte Zone besteht daher aus einer Reihe von Auftreffflächen, die im Wesentlichen parallel und untereinander um einen Abstand beabstandet sind, der etwas größer ist als die Breite jeder Auftrefffläche.

Vorzugsweise sind die Mittelebenen der flachen Strahlen, in welchen sich die großen Achsen der Auftreffflächen befinden, zu der Walzenachse so geneigt, dass sich der Aufprall von links nach rechts zu beiden Seiten der Strahlmitte verteilt, wobei eine Breite bedeckt wird, die ohne Wechselwirkung zwischen den Auftreffflächen leicht über und unter die Mitten der benachbarten Strahlen übersteht.

Ferner kann der mittlere Durchsatz des auf jede Auftrefffläche gesprühten Fluidstrahls pro Zeiteinheit individuell durch das Regelsystem der Durchsätze geregelt werden. Es ist daher möglich, mit Präzision nach aufgeteilten Zonen eine Profilvariation im Querschnitt der Walze auf die ganze Länge der gekühlten Zone zu steuern, um die Verteilung der Belastungen zu modifizieren, um stromabwärts erfasste Ebenheitsfehler zu korrigieren.

Derartige Systeme haben ihre Effizienz gezeigt, insbesondere beim Walzen dünner und sehr dünner Bänder. Sie wurden ursprünglich aufgrund der geringen Wärmeträgheit in Folge der geringen Stärke und der Formbarkeit des Metalls für das Walzen nicht eisenhaltiger Metalle verwendet, insbesondere für Aluminium. In jüngerer Zeit hat man sich jedoch bemüht, dieses Wärmeregulierungsverfahren auch auf das Walzen eisenhaltiger Metalle anzuwenden.

Dank aller dieser neuen Mittel konnte die Qualität der Ebenheit der Walzbleche beachtlich verbessert werden. Aufgrund eben dieser Verbesserung wurden jedoch Restmängel, welchen man zuvor keine Beachtung geschenkt hatte, an den Rändern der Walzbänder, insbesondere der dünnsten Walzbänder an den Tag gelegt.

Die Erfindung hilft diesem Nachteil ab, indem sie Perfektionierungen an den bisher für das Regeln der Walzwerkwalze verwendeten Systemen beisteuert, die es erlauben, eine möglichst perfekte Ebenheitsqualität zu erzielen.

Dazu verwendet die Erfindung ein System zur thermischen Regelung des herkömmlichen Typs, bei dem mindestens eine Walze des Walzwerks mit mindestens einer Rampe zum Sprühen eines Fluids versehen ist, die es erlaubt, die Wirkung der Fluidstrahlen nach unterteilten Zonen auf eine gekühlte Zone der Walze zu steuern.

Erfindungsgemäß variiert man den Abstand zwischen den Mittelachsen der Auftreffflächen in Abhängigkeit von der Position der Auftreffflächen der Fluidstrahlen auf der Länge der gekühlten Zone, so dass diese eine zentrale Zone umfasst, in welcher die Mittelachsen der Auftreffzonen um einen Abstand beabstandet sind, der im Wesentlichen konstant ist, und wobei sich zwei Übergangszonen zu beiden Seiten der zentralen Zone mindestens bis zu den zwei Rändern des Bands erstrecken, und in welchen der Abstand zwischen den Mittelachsen der Auftreffflächen im Vergleich zum Abstand der zentralen Zone verringert ist.

Besonders vorteilhaft umfasst die erfindungsgemäße Sprührampe einen zentralen Teil mit konstantem Abstand, der der zentralen Zone der gekühlten Zone entspricht, in welcher jeder Fluidstrahl gemäß einer Einspritzachse ausgerichtet ist, die zu der Walzenachse senkrecht ist, und zwei seitliche Teile mit verringertem Abstand, in welchen man die Ausrichtungen der Achsen der Strahlen in Bezug auf die Walzenachse variieren lässt, so dass sie jeweils zu zwei Übergangszonen zu beiden Seiten der zentralen Zone der Walze zusammenlaufen, wobei die Anzahl der Düsen mit konvergierenden Strahlen derart ist, dass aufgrund ihres Abstandes auf der Rampe jeder seitliche Teil der Rampe eine Länge abdeckt, die größer ist als jene der entsprechenden Übergangszone der Walze.

Vorzugsweise neigt man die Mittelebenen der Strahlen, die auf die zentrale Zone der Walze gerichtet sind, um einen selben Winkel ungleich Null, und man vergrößert progressiv den Neigungswinkel der Mittelebenen der jeweils auf die zwei Übergangszonen gerichteten Strahlen mit dem Beabstanden der entsprechenden Auftrefffläche von der zentralen Zone.

Die Erfindung gilt daher für eine Vorrichtung zur thermischen Regelung, die wie bekannt mindestens eine Sprührampe umfasst, die aus einer Vielzahl beabstandeter Besprengungselemente besteht, die mit Kühlflüssigkeit versorgt werden und jeweils mit einem Ventil versehen sind, das mit einem System zum individuellen Regeln des Sprühdurchsatzes durch jedes Besprengungselement verbunden ist.

Erfindungsgemäß, und da die Breite des zu walzenden Produkts zwischen einer Mindestbreite und einer Höchstbreite variieren kann, umfasst die Sprührampe mindestens drei Reihen von Besprengungselementen, jeweils eine zentrale Reihe, die einen zentralen Teil der gekühlten Zone über eine Länge bedeckt, die maximal gleich der Mindestbreite des Produkts ist, und in welcher die Besprengungselemente feste Ausrichtungen haben, so dass die Achsen der entsprechenden Auftreffflächen um einen konstanten Abstand in dem zentralen Teil von der gekühlten Zone beabstandet sind, und zwei seitliche Reihen, die sich zu beiden Seiten der mittleren Reihe erstrecken, um insgesamt eine Länge zu bedecken, die mindestens gleich der Höchstbreite des Produkts ist, und in welcher die Besprengungselemente auf der Rampe schwenkend montiert sind, wobei jede seitliche Reihe mit einem Mittel zum Regeln der Ausrichtung mindestens einer Gruppe schwenkender Besprengungselemente verbunden ist, so dass die Abstände zwischen den Achsen der Auftreffflächen in einer Übergangszone an jedem Ende der gekühlten Zone der Walze verringert werden.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform, bei der das zu walzende Band auf einer Längssymmetrieebene des Walzwerks zentriert ist, umfasst jede seitliche Reihe von Besprengungselementen vom Inneren nach außen hin einen ersten Abschnitt, in welchem die Achsen der Strahlen orthogonal zu der Achse der Walze sind und der einen ersten seitlichen Teil der gekühlten Zone der Walze über eine Länge derart bedeckt, dass die Gesamtlänge des zentralen Teils der gekühlten Zone erhöht um die ersten seitlichen Teile kleiner ist als die Bandbreite, und einen zweiten Abschnitt, in dem die Achsen der Strahlen in das Innere in Bezug auf die Walzenachse geneigt sind und der einen zweiten seitlichen Teil der gekühlten Zone über eine Länge bedeckt, so dass die Gesamtlänge der gekühlten Zone mindestens gleich der Bandbreite ist, wobei jeder zweite Abschnitt einer seitlichen Reihe an einem Ende der gekühlten Zone eine Übergangszone bedeckt, die einem Rand des Bands entspricht, und in der die Mittelachsen der Auftreffflächen um einen Abstand entfernt sind, der kleiner ist als der Abstand der Auftrefffläche in dem Mittelteil beziehungsweise den ersten seitlichen Teilen der gekühlten Zone.

Besonders vorteilhaft umfassen die Mittel zur Regelung der Ausrichtung der Strahlen zwei Mittel zur Steuerung des Schwenkens einer Gruppe von Besprengungselementen auf jeder seitlichen Reihe, wobei jedes Steuermittel entlang der Rampe bewegbar und mit einem Mittel zur Regelung seiner Position in Abhängigkeit von der Breite des Bandes und mit einem Mittel zum selektiven Eingreifen des Steuermittels in eine Gruppe von Besprengungselementen versehen ist, die einen zweiten Abschnitt jeder seitlichen Reihe darstellen, um eine Übergangszone an jedem Ende der gekühlten Zone abzudecken.

Gewöhnlich umfasst jedes Besprengungselement einen röhrenförmigen Körper, der ein Austrittsende hat, das mit einer Düse zur Erzeugung des Strahls versehen ist, und ein Eintrittsende, das mit der Versorgungsleitung über einen Anschlussteil verbunden ist, der einen Verbindungskanal zwischen dem Inneren der Leitung und dem Äußeren des Eingangs des röhrenförmigen Körpers begrenzt, auf dem ein Ventil angeordnet ist, das individuell mit dem Regelungssystem verbunden ist.

Erfindungsgemäß umfasst jedes Besprengungselement in jeder seitlichen Reihe der Rampe einen röhrenförmigen Körper, der auf dem Anschlussteil um mindestens eine Achse schwenkend montiert ist, die zu einer Achse der Walze orthogonal ist.

Zum Regeln der Ausrichtungen der Strahlen ist jede seitliche Reihe von Besprengungselementen mit einem Mittel zum selektiven Steuern des Schwenkens einer Gruppe von Besprengungselementen verbunden, das einen Curser umfasst, der mit beabstandeten Fingern versehen und gleitend auf einem Träger, entlang einer Achse parallel zu der Versorgungsleitung der Rampe befestigt ist, ein Mittel zum Steuern des Gleitens des Cursers auf seinem Träger für das Regeln der Position des Cursers entlang der Rampe, und ein Mittel zum Steuern der Drehung des Cursers um seine Achse in zwei entgegen gesetzte Richtungen, jeweils des Eingreifens und des Lösens der Finger des Cursers zwischen den röhrenförmigen Körpern einer Gruppe von Besprengungselementen der Rampe.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Finger des Cursers um einen konstanten Abstand beabstandet, der etwas kleiner ist als der Abstand zwischen den Achsen der röhrenförmigen Körper von zwei benachbarten Besprengungselementen, wobei die Finger des Cursers nacheinander auf den röhrenförmigen Körpern beim Gleiten des Cursers zum Aufliegen kommen, um eine progressive Variation der Neigungswinkel der Strahlen in Bezug auf die Achse der Walze zu bestimmen.

Die Erfindung deckt aber auch andere vorteilhafte Merkmale, die Gegenstand der Unteransprüche sind und sich aus der folgenden Beschreibung einer besonderen Ausführungsform ergeben, die beispielhaft gegeben und auf den anliegenden Zeichnungen dargestellt ist.

1 stellt schematisch im Aufriss die Einheit der Walzen eines Walzwerks des Typs Quarto dar, ausgestattet mit jeweils zwei Sprühsystemen der zwei Arbeitswalzen.

2 ist eine schematische Vorderansicht der Einheit der Walzen.

3 ist eine schematische Draufsicht der Einheit einer Sprührampe.

4 zeigt schematisch die Verteilung der Auftreffflächen der Strahlen am Ende der gekühlten Zone einer Walze.

5 ist eine Ansicht im axialen Schnitt eines Besprengungselements.

6 ist eine schematische Ansicht im Längsschnitt des Endes einer Sprührampe.

7, 8 und 9 sind Querschnittansichten jeweils entlang der Linien AA, BB, CC der 6.

10 zeigt die Einheit der Sprührampe im Längsschnitt entlang der Linie DD der 7.

11 ist eine Längsschnittansicht entlang der Linie EE der 8.

12 stellt schematisch die verschiedenen Regelungsmöglichkeiten dar.

In den 1 und 2 wurde schematisch jeweils im Querschnitt und in Vorderansicht, die Einheit eines Walzwerks des Typs Quarto dargestellt, das vier übereinander gelagerte Walzen umfasst, jeweils zwei Arbeitswalzen 1, 1' und zwei Stützwalzen 10, 10', wobei die Einheit im Inneren eines Ständers 11 angeordnet ist, der Mittel 12 zum Anlegen von Spannkräften auf die Enden der Welle einer der Stützwalzen 10 trägt, wobei die andere Stützwalze 10' auf Verkeilungen aufliegt. Man führt derart das Walzen eines Produkts M durch, das gemäß einer horizontalen Ablaufebene P1 zwischen den zwei Arbeitswalzen 1, 1' durchläuft. Normalerweise ist das Produkt M auf eine senkrechte Symmetrieebene P2 des Ständers zentriert.

Das zu walzende Produkt M besteht aus einem Metallband mit zwei Rändern 13a, 13b, die um eine Breite L beabstandet sind, die in Abhängigkeit vom Typ des zu walzenden Produkts zwischen einer Mindestbreite L0 und einer Höchstbreite L1 variieren kann.

Im Allgemeinen ist die Breite L des Produkts kleiner als die Länge der Arbeitswalzen, deren Auflagemantellinie 14 an das Produkt nur an einen Teil ihrer Länge angelegt ist. Daraus ergibt sich, wie oben erwähnt wurde, dass die von den Spannmitteln 12 zwischen den Walzen angelegte Walzkraft eine Biegung dieser Walzen bestimmt, die die Verteilung der Belastungen entlang der Auflagemantellinie 14 modifiziert, wobei die zwei Ränder 13a, 13b des Bands im Allgemeinen stärker zusammengedrückt werden als der zentrale Teil.

Daraus ergeben sich Ebenheitsmängel, die ausgeglichen werden können, indem auf das Profil der Walzen eingewirkt wird.

Wie weiter oben erwähnt, kennt man insbesondere mechanische Korrekturvorrichtungen für Ebenheitsmängel, die Biegekräfte in eine Richtung oder in die andere auf den Enden der Arbeitswalzen ausüben oder auf das Profil einer Stützwalze einwirken, das aus einem verformbaren Mantel besteht, der um eine feste Welle dreht.

Diese Vorrichtungen erlauben es, die Ebenheitsqualität der gewalzten Bänder beachtlich zu verbessern. Es existieren jedoch noch Restmängel auf den zwei Rändern des Bands, und man hat festgestellt, dass diese Restmängel auch bei Bändern mit sehr geringer Stärke auf die plötzliche Unterbrechung der Verteilung der Belastungen zurückzuführen sein können, die auf der Ebene jedes Rands aufgrund der Tatsache auftritt, dass ab diesem die Arbeitswalze nicht mehr auf das Produkt angelegt ist.

Die mechanischen Vorrichtungen zur Ebenheitskorrektur, bei welchen die Verteilung der Belastungen durch Wölben der Arbeitswalzen oder durch Verwenden einer Stützwalze mit verformbarem Mantel korrigiert wird, erlauben es nicht, das Profil der Arbeitswalzen lokal anzupassen, um diese Unterbrechung zu berücksichtigen, denn die Biegelinie der Walze ist nicht notwendigerweise progressiv.

Ferner kommen die Arbeitswalzen im Fall der sehr dünnen Bänder untereinander außerhalb des Bands in Berührung, was die Korrekturmöglichkeiten einschränkt.

Wie gesehen, ist es auch möglich, das Profil der Walzen durch Fluidsprühen in aufgeteilten Zonen thermisch zu regeln. Die bisher dazu verwendeten Vorrichtungen erlaubten es jedoch nicht, das Profil der Walze auf der Ebene jedes Rands mit ausreichender Präzision zu regeln.

Die Besprengungselemente haben nämlich notwendigerweise Mindestabmessungen, die von dem durchzulassenden Fluiddurchsatz und dem Platzbedarf der mechanischen Teile abhängen, und es ist nicht möglich, diesen Platzbedarf unter ein bestimmtes Limit zu verringern.

Ferner ist die Miniaturisierung der verwendeten Bauteile nicht mit ihrer Zuverlässigkeit kompatibel. Da nun aber Ebenheitsmängel zu korrigieren sind, die auf einem Band auftreten, das mit sehr großer Geschwindigkeit abläuft, werden die mit den Regelorganen verbundenen Ventile, und die das Regeln des mittleren Sprühdurchsatzes erlauben, abwechselnd zum Öffnen und zum Schließen mit einer Periode von nur einigen Sekunden aktiviert. Ferner ist man jetzt daran gewöhnt, eine Anlage ununterbrochen während sehr langer Perioden laufen zu lassen, eventuell während mehrerer Monate, und die Stillstände sind beim ordnungsgemäßen Betrieb zu kurz, um Regelungen oder das Ersetzen defekter Teile zu erlauben.

Daher verwendet man erfindungsgemäß, statt danach zu streben, den Platzbedarf der Besprengungselemente so weit wie möglich zu verringern, ganz im Gegenteil Besprengungselemente, die die erforderlichen Maße haben, um ihre Zuverlässigkeit sicherzustellen, und um die Präzision der thermischen Regelung zu verbessern, lässt man einfach die Ausrichtungen der Strahlen an den zwei Enden der Rampe variieren, so dass der Abstand zwischen den Mittelachsen der Auftreffflächen auf einer Übergangszone mit regelbarer Breite auf der Ebene jedes seitlichen Rands des Bands verringert wird.

In der Praxis kann diese Übergangszone eine Breite von 30 bis 40 mm haben, und der Abstand zwischen den Achsen der Auftreffflächen der Strahlen kann zum Beispiel bis zu der Hälfte des Abstands verringert werden, der in der zentralen Zone dem Mindestplatzbedarf der Besprengungselemente entspricht.

In dem in 1 dargestellten Fall eines Walzwerks des Typs Quarto verwendet man zwei Sprühvorrichtungen 2, 2', die jeweils zu beiden Seiten der Ebene P1 des Ablaufens des zu walzenden Bands M angeordnet sind und jeweils mindestens eine Rampe 3, 3' zum Sprühen eines Kühlmittels auf eine seitliche Fläche 4 der entsprechenden Arbeitswalze 1, 1' umfassen.

Im Allgemeinen besteht jede Sprührampe 3, 3' aus einer Vielzahl von Besprengungselementen A, die nebeneinander in gleichen Abständen voneinander auf einem Tragblock 20 angeordnet sind, der einen starren Balken bildet, der an seinen Enden von zwei Säulen des Ständers 11 getragen wird und sich parallel zu der Achse der Arbeitswalze über deren ganze Länge erstreckt.

Wie bekannt, kann jede Kühlvorrichtung 2, 2' auch eine zweite Rampe 21, 21' zum Sprühen von Flüssigkeit umfassen. Diese zweite Rampe ist zu der oberen Stützwalze 10 ausgerichtet, über dem Band M und in dem Raum, der zwischen diesem und der unteren Arbeitswalze 1 unterhalb des Bands liegt.

Eine solche Anordnung ist nicht notwendigerweise symmetrisch, wobei sich die Flüssigkeit schwerkraftbedingt verteilen kann, um das Schmieren aller Walzen sicherzustellen.

Jedes Besprengungselement A besteht aus einem röhrenförmigen Körper 5, der mit einem Anschlussteil 26 auf dem Tragblock 20, 20' befestigt ist, in dem Versorgungsleitungen, jeweils 22 für die Hauptsprührampe 3, 3' und 23 für die Nebensprührampe 21, 21' eingerichtet sind.

Jeder Anschlussteil 26 eines Besprengungselements A wird mit der Versorgungsleitung 23 durch einen Verbindungskanal 24 verbunden, auf dem ein Magnetventil 25 angeordnet ist, das einzeln gesteuert wird, um den Versorgungsdurchgang des Besprengungselements A zu regeln. An seinem entgegen gesetzten Ende ist der röhrenförmige Körper 5 durch eine Düse 52 verschlossen, die mit einer Spalte zum Bilden eines flachen Fluidstrahls J mit kleiner Stärke versehen ist, zentriert auf einer Einspritzachse 50 und mit einer Mittenebene P3, die die Achse x'x der Walze quer schneidet.

Wie 1 zeigt, sind die Tragblöcke 20, 20' der zwei Sprühvorrichtungen 2, 2' so ausgerichtet, dass die Einspritzachsen 50 der Fluidstrahlen, die von jeder Rampe 3, 3' gebildet werden, in Ebenen platziert sind, die im Wesentlichen durch die Achsen der entsprechenden Arbeitswalzen 1, 1' verlaufen.

Jeder Fluidstrahl J trifft daher die Fläche 4 der zu der Rampe 3 gerichteten Walze gemäß einer länglichen Fläche S, die im Wesentlichen die Form eines gebogenen Rechtecks mit einer großen Querachse zu der Achse x'x hat und eine geringe Breite im Vergleich zu der Entfernung zwischen den Achsen zweier benachbarter Strahlen aufweist, so dass keine Wechselwirkungen zwischen den Auftreffflächen bestehen. Die Kühlwirkung kann daher lokal nach geteilten Zonen geregelt werden.

Alle diese Vorrichtungen sind herkömmlich und erfordern keine genauere Beschreibung.

Die Erfindung unterscheidet sich von den gewöhnlich verwendeten Sprühvorrichtungen durch die Tatsache, dass die Sprührampe 3, wie schematisch in 3 dargestellt, aus drei Reihen von Besprengungselementen besteht, jeweils einer zentralen Reihe 31, die aus Besprengungselementen A besteht, die starr auf dem Tragblock 20 befestigt sind, und aus zwei seitlichen Reihen, jeweils 32a, 32b, die aus ausrichtbaren Besprengungselementen A' bestehen, die schwenkend auf dem Tragblock 20 montiert sind und deren Ausrichtung man zu der besprühten Seite der Walze 1 regeln kann.

Wie oben erwähnt, muss jedes Besprengungselement A, A' ausreichende Maße aufweisen, um ein zuverlässiges Funktionieren sicherzustellen. Die Anschlussteile 26 sind daher voneinander entlang der Rampe 3 mit einem konstanten Abstand (a) beabstandet, der dem Mindestplatzbedarf der Besprengungselemente entspricht.

Die Anzahl der stationären Besprengungselemente A, welche die zentrale Reihe 31 der Rampe 3 bilden, wird in Abhängigkeit von dem Abstand (a) bestimmt, so dass eine Länge der gleichen Größenordnung wie die Mindestbreite L0 des Bands bedeckt wird. Die Einspritzachsen 50 der gesprühten Strahlen stehen senkrecht zu der Achse x'x der Walze 1, so dass die Auftreffflächen der Strahlen J um den gleichen Abstand beabstandet sind.

Die ausrichtbaren Besprengungselemente A' jeder seitlichen Reihe 32a, 32b sind um den gleichen Abstand (a) beabstandet, und ihre Anzahl wird in Abhängigkeit von der restlichen Länge (L1 – L0)/2 der Rampe bestimmt, so dass die maximale Breite L1 des Bands bedeckt wird.

Wie bereits erwähnt, muss die Länge der gekühlten Zone 4 jedoch auf den Wirkteil der Walze beschränkt werden. Dazu werden die Magnetventile 25, die mit jedem Besprengungselement A, A' verbunden sind, einzeln durch ein System zum Regeln der Durchsätze geregelt, welches in Abhängigkeit von der effektiven Breite L des Bands die Anzahl der Besprengungselemente festlegt, deren Ventile offen sind.

Wie gewohnt, entspricht die Länge der Rampe, das heißt der Abstand zwischen den Achsen der Düsen, die jeweils an ihren Enden angeordnet sind, im Wesentlichen der maximalen Breite L1 des Produkts. Wenn die Breite L des Produkts kleiner ist als diese maximale Breite, besteht daher an jedem Ende der Rampe 3 eine bestimmte Anzahl von Besprengungselementen, die dem Teil der Walze 1 entsprechen, der nicht von dem Band bedeckt wird und dessen Ventile daher geschlossen sind.

In 2 wurde zum Beispiel schematisch ein Walzwerk mit einer maximalen Breite L1 dargestellt. Man sieht, dass, wenn das Produkt eine Breite L aufweist, die Ventile der Besprengungselemente nur auf einem zentralen Teil der Rampe, der die gleiche Länge L der Walze bedeckt wie das Produkt, offen sind, und an den zwei Enden über eine Länge (L1 – L)/2 geschlossen sind.

Bei der gewohnten Anordnung wird das Fluid auf eine gekühlte Zone der Arbeitswalze 1 regelmäßig verteilt, die sich über eine Länge erstreckt, die im Wesentlichen gleich ist wie der Abstand L zwischen den zwei Rändern 13a, 13b des Produkts, wobei die restlichen Teile der Arbeitswalze 1 nicht abgekühlt werden.

Erfindungsgemäß ist die gekühlte Zone 4, die in 2 schraffiert dargestellt ist, im Gegenteil in mehrere Teile unterteilt.

In dem zentralen Teil 16 des Bands, der sich über eine Breite L' zu beiden Seiten der Symmetrieebene P2 erstreckt, kann die thermische Regelung der Verteilung der Belastungen herkömmlich ausgeführt werden, nämlich durch Sprühen von Fluidstrahlen, die regelmäßig auf eine mittlere Zone der entsprechenden Seite der Arbeitswalze 1 verteilt sind. Zu beiden Seiten dieser mittleren Zone ist der Abstand der Auftreffflächen der Fluidstrahlen jedoch enger, so dass zwei Übergangszonen hergestellt werden, die jeweils den Randzonen 15a, 15b des Bands entsprechen, und in welchen die thermische Regelung mit größerer Präzision sichergestellt wird, so dass eventuelle Restmängel korrigiert werden.

Dazu umfasst die Sprührampe 3 wie oben angegeben drei Reihen von Besprengungselementen, jeweils eine zentrale Reihe 31 und zwei seitliche Reihen 32a, 32b. Die Einheit ist in 3 schematisch dargestellt.

Die zentrale Reihe 31, die auf der Symmetrieebene P2 des Walzwerks zentriert ist, besteht aus stationären Besprengungselementen A, deren Einspritzachsen 50 untereinander parallel und zu der Walzenachse x'x senkrecht sind.

Hingegen besteht jede seitliche Reihe 32a, 32b aus ausrichtbaren Besprengungselementen A', die schwenkend auf dem Tragblock 20 in einer Art montiert sind, die weiter unten detailliert beschrieben wird, und deren Ausrichtung mit einem Curser 6 bestimmt werden kann. Dieser bewegt sich entlang der Rampe 3 parallel zu der Achse x'x der Walze und kann auf eine bestimmte Anzahl von Besprengungselementen 42 jeder seitlichen Reihe 32 eingreifen.

Bei dem in 3 dargestellten Beispiel weist das zu walzende Band eine Breite L auf, die der maximalen Breite L1 des Bands ähnlich ist. Die zwei Curser 6a, 6b, die weiter unten detailliert beschrieben werden, werden daher an den Enden der Rampe 3 so angeordnet, dass sie zum Inneren des Bandes zusammenlaufen, das heißt zu der Symmetrieebene P2, wobei zwei Gruppen von Besprengungselementen an den zwei Enden der Rampe 3 angeordnet sind und jeweils zum Beispiel sechs Besprengungselemente umfassen.

Jede seitliche Reihe 32 umfasst daher zwei Abschnitte, jeweils einen ersten Abschnitt 33 und einen zweiten Abschnitt 34.

In dem ersten Abschnitt 33, der sich in der Verlängerung der zentralen Reihe 31 an jedem Ende dieser erstreckt, sind die Besprengungselemente A'1 senkrecht zu der Achse x'x der Walze ausgerichtet. In dem zweiten Abschnitt 34, der sich über den Abschnitt 33 hinaus bis zu dem Ende des effektiven Teils der Rampe 3, dessen Ventile offen sind, erstreckt, laufen die Besprengungselemente A'2, die von dem Curser 6 ausgerichtet werden, zum Inneren des Bands zusammen.

Jeder Teil der Rampe 3, der so definiert ist, bestimmt das Besprühen eines entsprechenden Teils der besprühten Seite 4 der Walze, die daher einen zentralen Teil 41 umfasst, der von der zentralen Reihe 31 der Rampe 3 besprüht und auf jeder Seite jeweils durch einen ersten seitlichen Teil 43, der von dem ersten Abschnitt 33 der seitlichen Reihe 32 besprüht wird, und einem zweiten seitlichen Teil 44, der von dem zweiten Abschnitt 34 besprüht wird, verlängert wird.

In dem zentralen Teil 41 und in den ersten seitlichen Teilen 43a, 43b sind die Auftreffflächen der Strahlen regelmäßig um den Abstand (a) beabstandet, der der konstanten Beabstandung der Besprengungselemente entspricht. Die zweiten seitlichen Teile 44a, 44b, die jeweils an den Enden der gekühlten Zone 4 angeordnet sind, bilden hingegen Übergangszonen, in welchen die Auftreffflächen näher aneinander liegen, was es erlaubt, die thermische Wirkung des Sprühens mit größerer Präzision zu regeln, um eventuelle Restmängel auszugleichen, die stromabwärts auf den zwei Rändern des Bands beobachtet werden.

Da die Fluidstrahlen an den zwei Enden nach innen konvergieren, muss die Gesamtlänge der Rampe 3 etwas größer sein als die Gesamtlänge der gekühlten Zone 4.

Weist das zu walzende Band eine Breite auf, die deutlich kleiner ist als die maximale Breite L1, bestimmt das System zum Regeln der Durchsätze das Schließen der Ventile einer bestimmten Anzahl von Besprengungselementen, die an jedem Ende der Rampe einen dritten Abschnitt der seitlichen Reihe 32a, 32b bilden, deren Ventile geschlossen sind. In diesem Fall werden die zwei Curser 6a, 6b so zum Inneren verschoben, dass sie jeweils an jedem Ende des effektiven Teils der Rampe 3, dessen Ventile offen sind, auf einer Gruppe von Besprengungselementen eingreifen, deren Strahlen auf einer Übergangszone 44 der gekühlten Fläche 4 der Walze an jedem Ende dieser zusammenlaufen.

Um das Zusammenlaufen der Strahlen zu berücksichtigen, muss dieser Teil der Rampe, dessen Ventile offen sind, eine größere Länge bedecken als die der gekühlten Zone 4 der Walze, die selbst vorzugsweise etwas größer ist als die reale Breite (L) des Produkts. Derart erstreckt sich jede Übergangszone 44a, 44b nach außen über den Rand 13a, 13b des Bands hinaus, was es erlaubt, das Unterbrechen in der Verteilung der Belastungen besser zu vermeiden, indem das Profil der Auflagemantellinie auf einer Übergangszone, die den Rand des Bands komplett abdeckt, geregelt wird.

In 5 wurde im axialen Schnitt ein Besprengungselement A' des schwenkenden Typs dargestellt, das wie gewohnt einen röhrenförmigen Körper 5 umfasst, der einen Einspritzkanal abgrenzt, der auf einer Einspritzachse 50 zentriert ist und ein Eintrittsende 51 hat, das durch einen Anschlussteil 26 mit dem Tragblock 20, in 5 nicht dargestellt, verbunden ist, und ein Austrittsende, das mit einer Düse 52 verbunden ist, die eine Spalte zum Ausbilden eines flachen Fluidstrahls umfasst.

In der zentralen Reihe 31 der Rampe ist der röhrenförmige Körper 5 starr auf dem Anschlussteil 26 befestigt. In einer seitlichen Reihe 32 besteht das Eintrittsende 51 des röhrenförmigen Körpers 5 jedoch aus einem kugelförmigen Teil 51, der in einem Gehäuse aus zwei Teilen aufgenommen ist, welches den Anschlussteil 26 bildet, so dass ein kugelförmig drehbares Gelenk mit einem einfachen Montagespiel gebildet wird. Die Abdichtung wird durch eine Ringdichtung 28 sichergestellt, die zwischen den zwei Teilen des Gehäuses 26 angeordnet ist. Dieses ist mit einer Bearbeitung versehen, die zwei ebene Seiten umfasst, die zu der Achse x'x der Arbeitswalze parallel sind und auf welche zwei Flachteile 53 aufgezogen sind, welche an der Basis des röhrenförmigen Körpers 5 eingerichtet sind. Dieser kann daher nur um eine Achse senkrecht zu den zwei Seiten 53 schwenken, so dass sich die Einspritzachse 50 des röhrenförmigen Körpers 5 in einer Ebene bewegt. Wie bereits erwähnt, ist der Tragblock 20 so ausgerichtet, dass diese Ebene im Wesentlichen durch die Achse x'x der Arbeitswalze 1 verläuft.

Das Gehäuse 26 ist auf der Seite des röhrenförmigen Körpers 5 mit einer Ausnehmung 27 versehen, die sich auf eine einzige Seite öffnet, so dass das Ausrichten des röhrenförmigen Körpers 5 auf dieser Seite gegen die Einwirkung eines Federstößels 54 erlaubt wird, der bei Fehlen äußerer Beanspruchungen den röhrenförmigen Körper 5 in die entgegen gesetzte Seite gegen das Gehäuse 26 in der in 5 dargestellten Stellung andrückt, bei der die Einspritzachse 50 des röhrenförmigem Körpers 5 zu der Achse x'x der Walze senkrecht ist.

Die Düse 52 ist auf einen Ansatz 55 montiert, der in Verschiebung zu dem röhrenförmigen Körper 5 stillgestellt ist, jedoch um die Einspritzachse 50 dieses Letzteren drehen kann.

Vorzugsweise wird die Düse 52 auf dem Ansatz 55 mit einem Spannflansch 52', der mit einer Mutter versehen ist, angelegt und befestigt. Man kann daher auch einen Neigungswinkel (k) der Mittenebene P3 des Strahls in Bezug auf die Achse x'x der Walze 1 einstellen.

In dem Mittenabschnitt 31 der Rampe 3 sind die Düsen 52 so geregelt, dass die Auftreffflächen S parallel sind.

Das gilt auch in den seitlichen Abschnitten 32, wenn die Einspritzachse 50 des Strahls senkrecht zu der Achse x'x der Walze steht.

Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist jedoch jedes ausrichtbare Besprengungselement A' mit einem Mittel zum Variieren der Neigung (k) der Mittenebene des Strahls in Abhängigkeit von der Variation der Ausrichtung (i) der Einspritzachse 50 dieses Letzteren versehen. Eine solche Vorrichtung wird weiter unten detailliert beschrieben.

In 10 und 11 wurde jeweils in Vorderansicht und Draufsicht eine Sprührampeneinheit mit dem System zum Steuern der Ausrichtung der Besprengungselemente dargestellt.

An jedem Ende der Rampe ist ein Curser 6 angeordnet, der gleitend und ohne Drehmöglichkeit auf einer Welle 61 montiert ist und dabei unter den Besprengungselementen A' der Rampe 3 verläuft. Dieser Curser 6 trägt eine Vielzahl von Fingern 62, die regelmäßig beabstandet sind und sich vorragend erstrecken, so dass sie zwischen den röhrenförmigen Körpern 5 einer Gruppe von Besprengungselementen A'2 durchgehen. In dem in 10, die der 3 entspricht, dargestellten Beispiel trägt jeder Curser 6 sechs Finger 62, die sich jeweils auf der Ebene des röhrenförmigen Körpers 5 eines Besprengungselements A'2 so erstrecken, dass sie seitlich auf diesem zum Aufliegen kommen, wenn der Curser 6 entlang der Welle 61 gleitet.

Diese Gleitbewegung wird von einer Mutter 7 gesteuert, die auf einer Schraube 71 sitzt und in Drehung so blockiert ist, dass sie sich längs mit dem Curser 6 bewegt, wenn die Schraube 71 von einem hydraulischen Motor 72 in die eine oder die andere Richtung angetrieben wird.

Die Finger 62 des Cursers 6 sind um einen konstanten Abstand (a') beabstandet, der etwas kleiner ist als der Abstand (a) zwischen den Einspritzachsen 50 der Besprengungselemente A. Wie man in 10 sieht, kommen derart beim Gleiten des Cursers 6 entlang der Welle 61 die sechs Finger 62 des Cursers nacheinander auf den entsprechenden röhrenförmigen Körpern 5 der sechs Besprengungselemente A'2 zum Aufliegen. Diese beginnen daher, nacheinander zu schwenken, und daraus ergibt sich, dass der Neigungswinkel (i) der Einspritzachse 50 eines Besprengungselements 5 zu der Achse x'x der Walze von innen nach außen, wie in 3 dargestellt, abnimmt.

Wie in 10 dargestellt, ist die Anordnung in Bezug zur Ebene P2 der Symmetrie des Walzwerks symmetrisch, wobei die Vorrichtung zwei Curser 6a, 6b umfasst, deren Bewegungen in umgekehrte Richtung von zwei Schrauben 71a, 71b gesteuert werden, die gegenläufige Gewinde haben und durch eine Verlängerung 73 verbunden sind. Die Drehung der zwei Schrauben in die eine oder die andere Richtung wird von einem hydraulischen Motor 72 über ein Winkelgetriebe gesteuert.

Durch Bewegen der zwei Curser 6a, 6b in entgegen gesetzte Richtung ist es daher möglich, sie jeweils auf der Ebene der zwei Gruppen von Besprengungselementen A'2 zu der Ebene P2 symmetrisch anzuordnen, wobei sie jeweils die zweiten Abschnitte 34a, 34b der zwei seitlichen Reihen 32a, 32b der Rampe 30 bilden.

Jeder Curser 6a, 6b wird daher auf dem Niveau einer Gruppe von Besprengungselementen A'2 platziert, deren Strahlen zu einer Übergangszone 44a, 44b an jedem Ende der gekühlten Zone 4 der Walze zusammenlaufen.

Mittels des hydraulischen Motors 72 wird daher die Drehung der Schrauben 71a, 71b in die eine oder andere Richtung gesteuert, um die zwei Curser 6a, 6b auf das gewünschte Niveau zu stellen. Jeder Curser kann sich daher zwischen zwei Grenzstellungen bewegen, die jeweils den zwei Enden jeder seitlichen Reihen 32a, 32b entsprechen, wobei in 10 eine äußere Position in durchgehenden Strichen und eine innere Position gestrichelt dargestellt sind.

Dazu ist es erforderlich, dass sich die Finger 62 jedes Cursers 6 lösbar zwischen die röhrenförmigen Körper 5 der Besprengungselemente einfügen.

Dazu, und wie es 6 und 9 zeigen, ist jeder Curser 6a, 6b mit einem Druckluftzylinder 63 verbunden, dessen Schaft eine Zahnstange 64 trägt, in welche ein Zahnrad 65 eingreift, das am Ende der Führungswelle 61 des Cursers 6 verkeilt ist.

Wie 7 zeigt, besteht der Curser 6 aus einer röhrenförmigen Hülse, die axial entlang der Welle 61 gleitend montiert, aber in Drehung mit dieser verkeilt ist. Derart bestimmt eine Drehung der Welle 61, gesteuert vom Ritzel 65 und der Zahnstange 64 das Drehen des Cursers 6 mit, in eine Richtung, Eingreifen der Finger 62 zwischen die röhrenförmigen Körper 5 der entsprechenden Besprengungselemente und, in die andere Richtung, ihr Lösen in der in 7 gestrichelt dargestellten Löseposition 62'. In dieser Position 62' sind die Finger unter dem Niveau der Besprengungselemente angeordnet und widersetzen sich daher nicht dem Gleiten des Cursers 6. Ferner ist die Mutter 7 mit einem vorragenden Mitnahmeteil 73 versehen, der sich in eine kreisförmige Rille 66 des Cursers 6 fügt und dessen Drehen um seine Achse erlaubt.

Es ist daher je nach Breite des Bands möglich, die Position des Cursers zuerst in gelöster Position der Finger zu regeln, um die Gruppe von Besprengungselementen auszuwählen, die den zweiten seitlichen Abschnitt der Rampe bildet, und dann in eingreifender Position, um die Ausrichtung der Düsen variieren zu lassen.

Dazu ist der hydraulische Motor 72 zum Bewegen der Curser mit einer Steuerung mit zwei Gängen versehen, die von einem Impulsgenerator gesteuert wird, um einerseits eine rasche Bewegung der Curser 6a, 6b für die Auswahl einer Gruppe von Besprengungselementen, die auszurichten ist, auszuwählen, und, andererseits, für eine Feineinstellung der Position des Cursers, um eine optimale Verkleinerung des Abstands der Auftreffflächen in Abhängigkeit von den zu korrigierenden Randmängeln zu bestimmen.

In 4 wurden schematisch die Auftreffflächen S der Strahlen auf der gekühlten Seite der Arbeitswalze 1 dargestellt.

Wie bereits angegeben, fällt die Einspritzachse 50 jedes Besprengungselements 5 im Wesentlichen mit der Achse x'x der Walze 1 zusammen, und die Düse 52 bildet einen flachen Strahl mit schwacher Stärke, der auf eine Mittenebene P3 zentriert ist, die die Achse x'x quer schneidet. Die Düsen 52 sind so eingestellt, dass die Mittenebenen P3 der Auftreffflächen S parallel und um einen gleichen Winkel (k) zu der Achse x'x der Walze geneigt sind. Daher wirkt trotz der geringen Breite der Auftrefffläche die Kühlwirkung nicht nur auf der ganzen Breite (a) der dem betreffenden Strahl entsprechenden Zone, sondern auch auf einem Teil der zwei benachbarten Zonen, wobei die Überlappung (r) zum Beispiel die Hälfte des Abstands (a) betragen kann. Obwohl das Öffnen oder das Schließen jedes Ventils 25 nach dem Alles- oder Nichts-Prinzip gesteuert wird, ist die Wirkung des Kühlens daher auf die ganze Länge der besprühten Seite 4 der Walze 1 verteilt.

In dem ersten seitlichen Teil 43a der gekühlten Zone sind die Einspritzachsen 50 der Besprengungselemente voneinander um den gleichen Abstand (a) beabstandet, und die Mittenebenen P3 der Strahlen sind parallel und um den gleichen Winkel (k) zu der Achse x'x der Walze 1 geneigt. In der Übergangszone 44 sind die Besprengungselemente jedoch so ausgerichtet, dass die Entfernung zwischen den Achsen der Strahlen bis auf einen Abstand verkleinert wird, der zum Beispiel die Hälfte des konstanten Abstands (a) in dem zentralen Teil 41 und dem ersten seitlichen Teil 43 beträgt.

Wie angegeben, ist es vorteilhaft, den Neigungswinkel (k) der Mittenebene eines Strahls in Abhängigkeit von der Ausrichtungsvariation seiner Einspritzachse 50 in Bezug auf die Achse x'x der Walze variieren zu lassen.

Dazu ist der Ansatz 55, auf dem die Düse 52 befestigt ist, mit einer Platte 56 versehen, auf welcher eine Torsionsfeder 57 aufliegt, deren entgegen gesetztes Ende in eine Öffnung des röhrenförmigen Körpers an dessen Einlassende eingefügt ist. Beim Fehlen äußerer Belastungen wird die Platte 56 von der Feder 57 gegen einen Stift 58 gedrückt, der auf dem Anschlussteil 26 befestigt ist, und die Mittenebene P3 ist daher um den Winkel (k) geneigt, der der Regelung der Düse entspricht.

Wenn man den Curser 6 drehen lässt, um die Finger 62 zwischen die röhrenförmigen Körper 5 eingreifen zu lassen, kommt daher jeder von ihnen zum Aufliegen auf der Platte 56 und hebt diese gegen die Wirkung der Feder 57 an, wobei der Ansatz 55, der die Düse 52 trägt, gedreht wird. Daraus ergibt sich eine Drehung der Mittenebene P3 des Fluidstrahls J um die Achse 50 der Düse.

Es ist daher in den zwei Übergangszonen, in welchen der Abstand verengt ist, möglich, den Neigungswinkel der Strahlen zu der Walzenachse zu steigern, so dass Wechselwirkungen zwischen den benachbarten Auftreffflächen, die enger zusammen liegen als in der zentralen Zone, vermieden werden.

Ferner ist es besonders vorteilhaft, die Länge der Finger 62 in Abhängigkeit von ihrer Position auf dem Curser variieren zu lassen.

Die Variation des Neigungswinkels (k) der Mittenebene P3 eines Strahls hängt nämlich von der Länge des entsprechenden Fingers 62 ab. Indem man progressiv die Länge der Finger von innen nach außen vergrößert, ist es daher möglich, ein allmähliches Aufrichten des Strahls ausgehend von dem Abschnitt 43 bis zu dem Ende der Zone 44 zu bestimmen. Derart ist die Überlappung (r1) zwischen zwei benachbarten Auftreffflächen wie in 4 gezeigt gleich verringert wie ihr Abstand (a1) und bleibt in der Größenordnung der Hälfte dieses Letzteren. Ferner erlaubt es die progressive Variation des Neigungswinkels (k), Wechselwirkungen zwischen den Auftreffflächen S auf der Seite, auf der diese konvergieren, zu vermeiden.

12 zeigt beispielhaft in drei aufeinander folgenden Skizzen die progressive Bewegung des Cursers 6 in Bezug auf eine Ausgangsposition, die die progressive Neigung der Strahlen und das Zusammenlaufen der Auftreffflächen bestimmt.

12a zeigt die Position des Cursers 6, von welcher ausgehend alle Finger 62 mit den Besprengungselementen, die den ausrichtbaren Abschnitt 34 der Rampe bilden, in Berührung getreten sind. Der Neigungswinkel (i) der Achsen 50 der Fluidstrahlen steigt daher progressiv ausgehend von der ersten Düse 5a bis zu der letzten Düse 5b des Abschnitts 34, der in dieser Position des Cursers noch senkrecht zu der Walzenachse ausgerichtet ist.

Die Mitte des Strahls der ersten Düse 5a der Reihe befindet sich daher in einer Entfernung (c1) von der Ausgangsposition des Cursers 6, für welche der gleiche Strahl zu der Walzenachse senkrecht war, und die Übergangszone 44a erstreckt sich über eine Breite (d1) bis zu der Achse der ersten Düse 5c des Abschnitts 33. In dieser Position hat die letzte Düse 5b des Abschnitts 34 noch nicht zu schwenken begonnen, und ihre Achse liegt daher in der Entfernung (a) von der Achse der Düse 5c, zum Beispiel 50 mm.

12b zeigt eine Zwischenposition, und 12c zeigt die Endposition, bei welcher die Achsen der Strahlen regelmäßig um den halben Abstand (a/2), zum Beispiel 25 mm beabstandet sind.

Man sieht, dass sich die Übergangszone leicht nach innen verlegt hat, weil die Entfernung (c2) vergrößert wurde, und dass ihre Breite (d2) gleichzeitig in Bezug auf die ursprüngliche Breite (d1) etwas abgenommen hat.

Das Regeln der Position des Cursers erlaubt es daher einerseits, die Beabstandung und die Neigung der Strahlen variieren zu lassen und, andererseits, die Breite der Übergangszone und die relativen Positionen der Strahlen in Bezug auf den Bandrand leicht zu modifizieren.

Zusätzlich zur Regelung des mittleren Durchsatzes der Strahlen verfügt man daher über ein zusätzliches Mittel zum gesteuerten Kühlen nach Abschnitten des Teils der Walze, der einem Bandrand entspricht.

Wie weiter oben erwähnt, ist das progressive Zusammenlaufen der Achsen der Strahlen von einem progressiven Aufrichten ihrer Mittenebenen begleitet, was es erlaubt, eine regelmäßige Verteilung des Fluids auf die ganze Höhe der gekühlten Seite 4 sicherzustellen.

Man kann daher die Wärmewirkung der Strahlen sehr fein regeln, so dass die Restmängel verschwinden, die man an den zwei Rändern des Bands beobachtet hat.

Natürlich ist die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, die Gegenstand von Varianten sein könnten, ohne den Geltungsbereich, der von den Ansprüchen definiert wird, zu verlassen.

Insbesondere wurden die Mittel zum Steuern des Ausrichtens der Düsen nur beispielhaft beschrieben, andere Mittel können natürlich zum Erzielen der gleichen Ergebnisse verwendet werden.

Auch wenn die derzeit verwendeten Düsen normalerweise einem Abstand von etwa 50 mm entsprechen, ist es natürlich klar, dass dieser Abstand von dem Material abhängt, über das man verfügt, und von den Kenndaten des Walzwerks, auf welchem die Vorrichtung eingerichtet wird.

Wie erwähnt, ist jede Düse gewöhnlich mit einer Spalte zum Bilden eines flachen Strahls mit in etwa rechteckigem Querschnitt versehen, man kann aber auch mehrere Öffnungen verwenden, die fächerförmig verteilt sind, und deren Strahlen sich vermischen, um auf der Walze eine längliche Auftrefffläche mit geringer Breite zu bilden.

Um ferner die Effizienz der Steuerung des Sprühens auf den Rändern des Walzbands noch zu verbessern, ist es vorteilhaft, an jedem Rand ein zusätzliches Besprengungselement 8 anzuordnen, das sich entlang eines Trägers 81 parallel zu der Schraube 71 zum Steuern der Bewegungen des Cursers 6 bewegen kann.

Dazu und wie 8 zeigt, wurde jedes zusätzliche Besprengungselement 8, das auf einer Seite des Bands angeordnet ist, auf einen Curser 80 montiert, der ausgebildet ist, um die erste Schraube 71 passieren zu lassen.

Jede Düse 8 wird von einem Kanal versorgt, der im Inneren des Cursers 80 eingerichtet ist und an den über eine kugelförmig drehbare Dichtung eine Versorgungsleitung 83 in der in 11 dargestellten Art angeschlossen wird. Diese Leitung 83 ist gleitend und dicht in einem stationären Rohr 84 montiert, das sich zu beiden Seiten der Symmetrieebene P2 erstreckt und an eine Zentralversorgung 85 angeschlossen ist.

Jede zusätzliche Düse 8 bildet einen flachen Strahl J', der vorzugsweise vertikal ausgerichtet ist und sich unter der Einwirkung der Schrauben 81 bewegen kann, so dass er mit Präzision in Abhängigkeit von dem zu korrigierenden Mangel positioniert wird.

Wie 11 zeigt, besteht der Träger 81 aus zwei Schrauben mit gegenläufigem Gewinde, die durch eine Verlängerung verbunden sind und sich jeweils in Gewindebohrungen einfügen, die auf jedem Curser 80a, 80b eingerichtet sind. Ein hydraulischer Motor 82 zum Steuern des Drehens der Schraube 81 bestimmt gleiche Bewegungen in entgegen gesetzte Richtungen der Curser 80a, 80b und erlaubt daher das Regeln der Positionen der Strahlen J' der zwei Düsen 8a, 8b in Bezug auf die zwei Ränder des Bands, wobei die entsprechenden Leitungen 83a, 83b in den zwei Enden des zentralen Rohrs 84 gleiten.

Ein Impulsgenerator erlaubt es, diese Bewegungen in entgegen gesetzte Richtung der zwei Curser 80a, 80b zu steuern, so dass die Position der zwei Düsen 8a, 8b in Bezug zu den zwei Rändern des Bands mit Präzision geregelt wird.

Mittels der Zentralversorgung 85 können die zwei Düsen 8 mit einer anderen Temperatur versorgt werden als die Düsen 8 der Rampe 3, wobei das Kühlmittel ferner auch eine andere Beschaffenheit haben kann.

Es ist daher klar, dass die Erfindung mehrere Mittel zum thermischen Regeln bereitstellt, deren Wirkungen so kombiniert werden können, dass man eine so perfekte wie mögliche Ebenheitsqualität erzielt.

Zu bemerken ist, dass die Erfindung nicht nur für neue Anlagen gilt, sondern es auch erlaubt, die Leistungen älterer Anlagen zu verbessern. Die zugehörigen Sprührampen und Mechanismen bilden nämlich kompakte Einheiten, die leicht installiert werden können, auch bei einem bereits bestehenden Ständer.

Die nach den technischen Merkmalen, die in den Ansprüchen erwähnt sind, eingefügten Bezugszeichen dienen allein zum Erleichtern des Verstehens Letzterer und schränken den Gültigkeitsbereich in keiner Weise ein.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur thermischen Regelung des Walzenprofils in einem Walzwerk, umfassend Mittel zur Ablaufsteuerung zwischen mindestens zwei Walzen (1, 1') mit parallelen Achsen eines Walzprodukts (M), das von einem Band mit zwei Rändern (13), die um eine gewisse Breite (L) beabstandet sind, gebildet ist, wobei mindestens eine Walze (1) mit mindestens einer Rampe (3) zur Besprengung mit einem flüssigen Kühlmittel verbunden ist, umfassend eine Vielzahl von Besprengungselementen (A), die voneinander entlang einer Richtung parallel zur Achse (x'x) der Walze (1) beabstandet und jeweils mit einer Sprühdüse (52) für einen Flüssigkeitsstrahl (J) versehen sind, der auf eine Einspritzachse (50) zentriert ist, die im Wesentlichen durch die Achse (x'x) der Walze (1) verläuft und auf einer Fläche (4) der Walze (1), die zu der Rampe gerichtet ist, eine Auftrefffläche (S) mit länglicher Form bildet, die eine große Achse aufweist, die sich in einer Mittelebene (P3) befindet, die quer die Achse (x'x) der Walze (1) schneidet, wobei jedes Besprengungselement (A) mit einem Ventil (25) versehen ist, das von einem System zur Regelung der Durchflussmengen für die Besprengung der Walze (1) durch Öffnen der Ventile (25) auf einem Teil der Rampe (3) gesteuert wird, das das Sprühen des Fluids auf eine gekühlte Zone (4) der Walze (1) und das Schließen der Ventile (25) auf den übrigen Teilen der Rampe (3) bestimmt, wobei die gekühlte Zone (4) mit einer Reihe von Auftreffflächen (S) bedeckt ist, deren Mittelachsen um einen gewissen Abstand (a) voneinander entfernt sind, und wobei das Regelungssystem individuell die durchschnittliche Durchflussmenge pro Zeiteinheit des auf jede Auftrefffläche (S) gesprühten Fluidstrahls bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a) zwischen den Mittelachsen der Auftreffflächen (S) in Abhängigkeit von der Position der Auftreffflächen auf der Länge der gekühlten Zone (4) so variiert wird, dass diese eine zentrale Zone (41, 43), in der die Auftreffflächen um einen im Wesentlichen konstanten Abstand (a) voneinander entfernt sind, und zwei Übergangszonen (44) umfasst, die sich beiderseits der zentralen Zone mindestens bis auf die Höhe der beiden Ränder (13) des Bandes (M) erstrecken, wobei der Abstand zwischen den Mittelachsen der Auftreffflächen (S) in Bezug auf den konstanten Abstand (a) der zentralen Zone (41, 43) verringert wird.
  2. Regelungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder flache Strahl (J) auf einer Mittelebene (P3) zentriert ist, die um einen nicht rechten Winkel (k) in Bezug auf die Achse (x'x) der Walze (1) geneigt ist, damit sich die entsprechende Auftrefffläche (S) quer auf der Walze erstreckt, wobei sie sich symmetrisch in Bezug auf die Einspritzachse (50) beiderseits einer Querebene (P4), die durch die Einspritzachse (50) verläuft und zur Achse (x'x) der Walze senkrecht ist, entfernt.
  3. Regelungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zentralen Teil (31, 33) der Besprengungsrampe (3), der der zentralen Zone (41, 43) der gekühlten Zone (4) entspricht, jeder Fluidstrahl (5) entlang einer Einspritzachse (50) senkrecht auf die Achse (x'x) der Walze ausgerichtet ist, und dass in den seitlichen Teilen (34) der Rampe (3) beiderseits des zentralen Teils die Ausrichtung der Achse (50) jedes Strahls in Bezug auf die Achse (x'x) der Walze variiert wird, wobei die Strahlen einer gewissen Anzahl von Düsen (A'2) der beiden seitlichen Teile (34) der Rampe (3) jeweils zu den beiden Übergangszonen (44) der Walze (1) zusammengeführt werden, wobei die Anzahl von Düsen (A'2) mit konvergierenden Strahlen derart ist, dass auf Grund ihres Abstandes auf der Rampe (3) jeder seitliche Teil (34) der Rampe (3) eine Länge abdeckt, die größer als jene der entsprechenden Übergangszone (44) der Walze (1) ist.
  4. Regelungsverfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelebenen der Strahlen, die auf die zentrale Zone (41, 43) der Walze (1) gerichtet sind, um einen selben Winkel (k) ungleich Null in Bezug auf die Achse (x'x) der Walze geneigt sind, und dass der Neigungswinkel der Mittelebenen der jeweils auf die beiden Übergangszonen (44) gerichteten Strahlen vergrößert wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Übergangszone (44) gleichzeitig ausgehend von der zentralen Zone (41, 43) und nach außen weggehend eine progressive Verringerung der Neigung (i) der Achse (50) der Fluidstrahlen (J) und eine progressive Steigerung der Neigung (k) ihrer Mittelebene (P3) in Bezug auf die Achse (x'x) der Walze (1) bestimmt werden.
  6. Vorrichtung zur thermischen Regelung des Profils einer Walze in einem Walzwerk, umfassend mindestens zwei Walzen (1, 1') mit parallelen Achsen und Mittel zur Steuerung der Bewegung zwischen den Walzen eines Walzproduktes, das von einem Band (M) gebildet ist, das zwei Ränder (13) aufweist, die um eine gewisse Breite (L) beabstandet sind, und wobei (1) mindestens eine der Walzen des Walzwerks mit einer Vorrichtung (2) zur thermischen Regelung verbunden ist, die mindestens eine Besprengungsrampe (3) umfasst, die von einer Vielzahl von im Abstand angeordneten Besprengungselementen (A) gebildet ist, die auf der gesamten Länge der Walze (1) parallel zu ihrer Achse (x'x) verteilt und mit einer Schaltung (22) zur Versorgung mit einem flüssigen Kühlmittel verbunden sind, wobei jedes Besprengungselement (A) mit einem Ventil (25) versehen ist und eine Düse (52) zur Erzeugung eines Fluidstrahls (J) umfasst, der auf eine Einspritzachse (50) zentriert ist, die im Wesentlichen mit der Achse (x'x) der Walze (1) zusammenläuft und auf einer Fläche (4) der Walze, die zur Rampe gewandt ist, eine Auftrefffläche (S) mit länglicher Form bildet, die eine große Achse aufweist, die in einer Mittelebene (P3) des Strahls angeordnet ist, der quer die Achse (x'x) der Walze schneidet, wobei die Rampe (3) mit einem System zur Regelung der Besprengungsmengen durch individuelle Steuerung der Ventile (25) jedes der Besprengungselemente (A) verbunden ist, das einerseits die Öffnung der Ventile (25) auf einem Teil der Rampe (3) für das Sprühen von Fluid auf eine gekühlte Zone (5) der Walze mit Verschluss der Ventile (25) auf den übrigen Teilen der Rampe (3) und andererseits die individuelle Regelung der durchschnittlichen Durchflussmenge pro Zeiteinheit des auf jede Auftrefffläche (S) gesprühten Flüssigkeitsstrahls (5) bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass, da die Breite (L) des Walzproduktes zwischen einer minimalen Breite (L0) und einer maximalen Breite (L1) variieren kann, die Besprengungsrampe (3) mindestens drei Reihen von Besprengungselementen umfasst, eine mittlere Reihe (31), die einen mittleren Teil (41) der gekühlten Zone (4) auf einer Länge höchstens gleich der minimalen Breite (L0) des Produkts (M) abdeckt und in der die Besprengungselemente (A) feste Ausrichtungen haben, so dass die Achsen (50) der entsprechenden Auftreffflächen (S) in einem konstanten Abstand (a) in dem mittleren Teil (41) der gekühlten Zone (4) voneinander entfernt sind, und zwei seitliche Reihen (32a, 32b), die sich beiderseits der mittleren Reihe (31) erstrecken, um insgesamt eine Länge mindestens gleich der maximalen Breite (L1) des Produktes abzudecken, und in denen die Besprengungselemente (A') schwenkbar auf der Rampe (3) befestigt sind, wobei jede seitliche Reihe (32) mit einem Mittel (6, 7) zur Regelung der Ausrichtung von mindestens einer Gruppe von schwenkbaren Besprengungselementen verbunden ist, um die Abstände zwischen den Achsen der Auftreffflächen an jedem Ende der gekühlten Zone des Zylinders zu verringern.
  7. Vorrichtung zur thermischen Regelung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Walzwerk und das zu walzende Band in Bezug auf eine Längsebene (P2) symmetrisch sind, wobei jede seitliche Reihe (32a, 32b) von Besprengungselementen (A') von innen nach außen einen ersten Abschnitt (33a, 33b), in dem die Achsen der Strahlen orthogonal zur Achse (x'x) der Walze (1) sind und der einen ersten seitlichen Teil (43a, 43b) der gekühlten Zone (4) der Walze auf einer derartigen Länge abdeckt, dass die Gesamtlänge (L') des mittleren Teils (41) der gekühlten Zone (4), vergrößert um die ersten seitlichen Teile (43a, 43b), geringer als die Breite (L) des Bandes ist, und einen zweiten Abschnitt (34a, 34b) umfasst, in dem die Achsen (50) der Strahlen nach innen in Bezug auf die Achse (x'x) der Walze geneigt sind und der einen zweiten seitlichen Teil (44a, 44b) der gekühlten Zone (4) auf einer derartigen Länge abdeckt, dass die Gesamtlänge der gekühlten Zone (4) mindestens gleich der Breite (L) des Bandes ist, wobei jeder zweite Abschnitt (34) einer seitlichen Reihe (32) an einem Ende der gekühlten Zone (4) eine Übergangszone (44) abdeckt, die einem Rand (13) des Bandes (M) entspricht und in der die Mittelachsen der Auftreffflächen (S) um einen Abstand entfernt sind, der kleiner als der Abstand (a) der Flächen (S) in dem Mittelteil (41) bzw. den ersten seitlichen Teilen (43a, 43b) der gekühlten Zone (4) ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Regelung der Ausrichtung der Strahlen zwei Mittel (6a, 6b) zur Steuerung des Schwenkens einer Gruppe (34a, 34b) von Besprengungselementen auf jeder seitlichen Reihe (32a, 32b) der Rampe (3) umfassen, wobei jedes Steuermittel (6) entlang derselben bewegbar und mit einem Mittel (7) zur Regelung seiner Position in Abhängigkeit von der Breite (L) des Bandes (M) und mit einem Mittel (64, 65) zum selektiven Eingreifen des Steuermittels (6) in eine Gruppe von Besprengungselementen versehen ist, die einen zweiten Abschnitt (34) jeder seitlichen Reihe (32) darstellen, um eine Übergangszone (44) an jedem Ende der gekühlten Zone (4) abzudecken.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, bei der die Besprengungsrampe (3) eine Leitung (22) umfasst, die mit einem Fluidversorgungskreis verbunden ist und an die eine Vielzahl von beabstandeten Besprengungselementen (A) angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Besprengungselemente (A) voneinander um einen Mindestabstand entfernt sind, der vom Platzbedarf jedes Besprengungselements in der Breite abhängt und den konstanten Abstand (a) zwischen den Mittelachsen (50) der Auftreffflächen (S) in dem Mittelteil (41) und den ersten seitlichen Teilen (43) der gekühlten Zone (4) bestimmt.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei der jedes Besprengungselement (A) einen röhrenförmigen Körper (5) umfasst, der ein Austrittsende, das mit einer Düse (52) zur Erzeugung des Strahls (J) versehen ist, und ein Eintrittsende aufweist, das mit der Versorgungsleitung (22) über einen Anschlussteil (26) verbunden ist, der einen Verbindungskanal (24) zwischen der Leitung (22) und dem Eintrittsende des röhrenförmigen Körpers (5) begrenzt, auf dem ein Ventil (25) angeordnet ist, das individuell mit dem Regelungssystem verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Besprengungselement (A) einer seitlichen Reihe (32) der Rampe einen röhrenförmigen Körper (5) umfasst, der schwenkbar auf dem Anschlussteil (26) um mindestens eine Achse (y'y), die zur Achse (x'x) der Walze (1) orthogonal ist, befestigt ist, und mit einem Steuersystem (6, 7) für die Drehung des röhrenförmigen Körpers (5) um die Schwenkachse verbunden ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussteil (26) jedes Besprengungselements (A) ein Gehäuse (26) umfasst, das einen Hohlraum begrenzt, der eine kreisförmige Innenfläche aufweist, die auf einer Achse (y'y) zentriert ist, die zur Achse der Walze (x'x) orthogonal ist, und dass der röhrenförmige Körper (5) des Besprengungselements (A) mit einem ringförmigen Raum (51) versehen ist, der ein zu jenem des Hohlraums passendes Profil aufweist und in diesem mit einem einfachen Montagesatz angeordnet ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der röhrenförmige Körper (5) kugelförmig drehbar im Inneren des Hohlraums des Gehäuses (26) montiert ist und mindestens eine ebene Führungsfläche (53) parallel zur Achse (x'x) der Walze (1) umfasst und auf einer entsprechenden ebenen Fläche des Gehäuses (26) zur Auflage gelangt, um ein Schwenken des röhrenförmigen Körpers (5) um eine Achse (y'y), die senkrecht zu den ebenen Flächen (53) verläuft, zu ermöglichen.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Besprengungselement ein Mittel (56) zur Regelung eines Neigungswinkels (k) der Mittelebene (P3) des flachen Strahls (J) in Bezug auf die Achse (x'x) der Walze (1) umfasst.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (52) jedes Besprengungselements drehbar auf dem röhrenförmigen Körper (5) um die Achse (50) des Strahls (J) befestigt ist und dass das Besprengungselement mit Mitteln (56) zur Steuerung einer Drehung der Düse (52) um die Achse (50) des Strahls zur Regelung einer Veränderung der Neigung (k) seiner Mittelebene (P3) in Bezug auf die Achse (x'x) der Walze verbunden ist.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass jede seitliche Reihe (32) von Besprengungselementen (A') mit einem Mittel (6, 7) zur selektiven Steuerung einer Gruppe (34) von Besprengungselementen verbunden ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur selektiven Steuerung der Ausrichtung einen Curser (6) umfasst, der mit beabstandeten Fingern (62) versehen und gleitend auf einem Träger (61) befestigt ist, der sich entlang der Rampe (3) erstreckt, ein Mittel (7) zur Steuerung des Gleitens des Cursers (6) auf seinem Träger (61) für die Regelung der Position des Cursers (6) entlang der Rampe (7) und ein Mittel (64, 65) zur Steuerung der Drehung des Cursers (6) um seine Achse in zwei entgegen gesetzte Richtungen des Eingreifens bzw. Lösens der Finger (62) des Cursers (6) zwischen den röhrenförmigen Körpern (5) einer Gruppe (34) von Besprengungselementen (A') der Rampe (3) umfasst.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Mittel zur raschen Steuerung des Gleitens des Cursers (6) entlang seines Trägers (61) für die Auswahl der Gruppe (34) von Besprengungselementen (A'), die geschwenkt werden sollen, in Abhängigkeit von der Breite (L) des Bandes (M) und ein Mittel zur langsamen Steuerung des Gleitens des Cursers (6) für die Feinregelung der Ausrichtungen der von der Gruppe (34) von Besprengungselementen gesprühten Strahlen umfasst.
  18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger (62) des Cursers um einen konstanten Abstand (a') entfernt sind, der etwas kleiner als der Abstand (a) zwischen den Achsen der röhrenförmigen Körper (5) von zwei benachbarten Besprengungselementen ist, wobei die Finger (62) des Cursers nacheinander auf den röhrenförmigen Körpern (5) beim Gleiten des Cursers (6) zur Auflage gelangen, um eine progressive Variation der Neigungswinkel (i) der Achsen der Strahlen in Bezug auf die Achse (x'x) der Walze (1) zu bestimmen.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass jedes ausrichtbare Besprengungselement (A') eine Düse (52), die drehbar auf dem röhrenförmigen Körper (5) um die Achse (50) des Strahls (J) befestigt ist, und ein Mittel (56) zum Drehen der Düse (52) umfasst, das von dem Curser (6) zur Steuerung der Ausrichtung des Besprengungselements (A') betätigt wird.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Curser (6) mit Fingern (62) versehen ist, die zwischen den röhrenförmigen Körpern (5) einer Gruppe von Besprengungselementen durch Drehung des Cursers (6) um eine Achse eingreifen können, und dass das Mittel zum Drehen der Düse (52) jedes Besprengungselements von einer Platte (56) gebildet ist, die drehfest mit der Düse (52) verbunden ist und auf der der entsprechende Finger (62) des Cursers (6) bei der Drehung desselben für das Eingreifen der Finger zur Auflage gelangt, wobei das Eingreifen somit eine Drehung der Düse (52) um die Achse (50) des Strahls bestimmt.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Finger (62), die auf dem Curser (6) vorgesehen sind, von innen nach außen größer wird, um eine progressive Vergrößerung des Neigungswinkels (k) des Strahls (J) zu den Enden der gekühlten Zone (4) der Walze hin zu bestimmen.
  22. Vorrichtung zur thermischen Regelung nach einem der Ansprüche 6 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzliche Mittel (8) zum Sprühen eines Fluidstrahls auf jeden Rand (13a, 13b) des Bandes (M) umfasst, die jeweils von einem Besprengungselement (8) gebildet sind, das gleitend auf einem Träger parallel zur Achse (x'x) der Walze (1) befestigt und mit einem Mittel (80) zur Steuerung der Bewegungen des Besprengungselements (8) in Abhängigkeit von der effektiven Breite (L) des Bandes (M) zur Regelung der Position der entsprechenden Auftrefffläche in Bezug auf den Rand (13) des Bandes verbunden ist.
  23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass sie getrennte Mittel (84, 85) zur Fluidversorgung der zusätzlichen Besprengungsmittel (8) umfasst.
  24. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei zusätzliche Besprengungselemente (8a, 8b), die gleitend auf einem selben Träger (81) befestigt sind, und Mittel (82) zur Steuerung von gleichen Bewegungen der beiden Elemente (8a, 8b) in entgegen gesetzte Richtungen auf dem Träger (81) umfasst.
  25. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass jedes zusätzliche Besprengungselement (8a, 8b) von einem Curser (80a, 80b) getragen wird, der mit einer Gewindebohrung versehen ist, in die eine Schraube (81) eingreift, die in Drehung von einem Motor (82) angetrieben wird und zwei Teile umfasst, die mit gegenläufigen Gewinden versehen sind, die gleiche und entgegen gesetzte Bewegungen der beiden Curser (80a, 80b) bestimmen.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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