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Dokumentenidentifikation DE102004037333B3 01.06.2006
Titel Schreibunterlage
Anmelder "Durable" Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG, 58636 Iserlohn, DE
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 14050 Berlin
DE-Anmeldedatum 28.07.2004
DE-Aktenzeichen 102004037333
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 01.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.06.2006
IPC-Hauptklasse B43L 3/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Bei einer Schreibunterlage, deren Grundkörper durch eine transparente Abdeckung abgedeckt ist, wird die Abdeckung von mehreren Kunststoffolien (3, 4, 5) gebildet, die durch eine gerade Schweißnaht (2) mit dem Grundkörper (1) der Schreibunterlage verbunden sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schreibunterlage mit einer sich über mindestens einen Teil ihres Grundkörpers erstreckenden, transparenten Kunststofffolienabdeckung, die durch eine als Schwenkachse nutzbare, im Wesentlichen parallel zu einer Seitenkante des Grundkörpers verlaufende, gerade Schweißnaht mit dem Grundkörper verbunden ist.

Eine Schreibunterlage der vorstehenden Art ist aus der DE 94 08 240 U1 bekannt. Bei der bekannten Schreibunterlage wird die transparente Kunststofffolienabdeckung von einer, einen vorderen und hinteren Abschnitt aufweisenden Klarsichthülle gebildet, deren hinterer Abschnitt durch die als Schwenkachse nutzbare Schweißnaht mit dem Grundkörper verschweißt ist. Die Klarsichthülle dient dabei zur Aufnahme eines von einem DIN A4 Doppelbogen gebildeten Schriftstückes, welches durch Klappen der Hülle um die als Schwenkachse nutzbare Schweißnaht von beiden Seiten einsehbar sein soll. Da die Klarsichthülle zur vollflächigen Abdeckung des Schriftstückes dient, um letztere vor Beschädigung und Verschleiß zu schützen, besteht keine Veranlassung, auch nur einen ihrer Ränder mit einer Randausstanzung zu versehen, wie dies bei abreißbaren Papierbögen einer von einem Papierbogenstapel gebildeten, aus der DE 73 41 470 U bekannten Schreibunterlage zur Realisierung eines Registers praktiziert wird. Bekannt ist außerdem aus der DE 75 26 811 U1 eine Schreibunterlage, bei der eine ebenfalls aus einer einzigen Folie gebildete Abdeckung durch eine umlaufende Schweißnaht mit einem Grundkörper verschweißt ist. Um bei dieser Schreibunterlage Zettel od. dgl. ablegen zu können, ist einer der Ränder der sie abdeckenden Folie als Tasche ausgebildet. Der für die Zettelablage zur Verfügung stehende Raum ist allerdings vergleichsweise klein. Als zweckmäßiger im Hinblick auf die Ablagekapazität erweist sich eine weitere, aus der DE 296 17 010 U1 bekannte Schreibunterlage, mit deren Grundkörper längs dreier Ränder eine den Grundkörper praktisch voll abdeckende transparente Kunststofffolie verschweißt ist, so dass der Grundkörper und die Folie eine annähernd den Abmessungen des Grundkörpers entsprechende Tasche bilden, bei der die Zugänglichkeit von im unteren Taschenbereich liegenden Zetteln allerdings zu wünschen übrig lässt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schreibunterlage zu schaffen, die besonders viel Platz für die Aufbewahrung von Zetteln, Fotos, Schaubildern und anderem Blattgut bietet und einen leichten Zugriff zu letzterem ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.

Die erfindungsgemäße Schreibunterlage ermöglicht nicht nur die Unterbringung einer großen Zahl von Informationsträgern, sondern sie erlaubt auch eine Klassifizierung der Informationsträger nach dem Grad ihrer Wichtigkeit und/oder Häufigkeit des Zugriffes auf sie, wobei dieser Zugriff durch die Randausstanzungen insbesondere bei Verwendung von drei und mehr Kunststofffolien erleichtert wird.

Weiterbildungen der Schreibunterlage sind Gegenstand der Unteransprüche.

In den beigefügten Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.

Es zeigen:

1 die Draufsicht auf eine erste Schreibunterlage, deren Grundkörper annähernd vollflächig durch drei transparente Kunststofffolien abgedeckt ist,

2 die Schreibunterlage gemäß 1 mit zwei partiell angehobenen Kunststofffolien,

3 die Draufsicht auf eine besonders vorteilhafte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schreibunterlage und

4 die Schreibunterlage gemäß 3 mit partiell angehobenen Kunststofffolien.

In 1 ist 1 der Grundkörper einer Schreibunterlage, der regelmäßig von einem Zuschnitt einer Verbundfolie gebildet wird, deren obere Schicht als vergleichsweise steife, undurchsichtige Folie ausgebildet ist und deren untere Schicht aus einer Schaumstofflage besteht. Mit dem Grundkörper 1 sind in der Nähe des linken Seitenrandes der Schreibunterlage durch eine Schweißnaht 2 drei transparente Kunststoffolien 3, 4 und 5 verbunden, von denen die beiden oberen 3 und 4 mit zueinander versetzten Randausstanzungen 6 und 7 versehen sind, die das Abheben der Kunststoffolien voneinander bzw. vom Grundkörper 1 erleichtern, wie dies in 2 angedeutet ist.

Im Falle der Ausführungsform gemäß den 3 und 4 unterteilt die Schweißnaht 8 die Schreibunterlage in zwei Abschnitte 9 und 10, von denen der linke Abschnitt 9 lediglich von der oberen Kunststoffolie 11 abgedeckt wird, während zur Abdeckung des rechten Abschnittes 10 wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform zwei zusätzliche Kunststoffolien 12 und 13 dienen, die auch hier mit Randausstanzungen 14, 15 versehen sind. Der Abschnitt 9 eignet sich insbesondere für die Unterbringung von Informationsträgern, die Informationen enthalten, welche möglichst ständig im Blickfeld des Benutzers der Schreibunterlage sein sollten.


Anspruch[de]
  1. Schreibunterlage mit einer sich über mindestens einen Teil ihres Grundkörpers erstreckenden, transparenten Kunststofffolienabdeckung, die durch eine als Schwenkachse nutzbare, im Wesentlichen parallel zu einer Seitenkante des Grundkörpers verlaufende, gerade Schweißnaht mit dem Grundkörper verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung aus mehreren lediglich durch die gerade Schweißnaht (2; 8) miteinander und mit dem Grundkörper (1) verschweißten, übereinander liegenden Kunststofffolien (3, 4, 5; 11, 12, 13) besteht, von denen mindestens zwei (3, 4; 11, 12) mit zueinander versetzten Randausstanzungen (6, 7; 14, 15) versehen sind.
  2. Schreibunterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißnaht (8) die Oberfläche des Grundkörpers (1) in zwei Abschnitte (9, 10) unterteilt.
  3. Schreibunterlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die oberste Kunststofffolie (11) beide Abschnitte (9, 10) abdeckt, während die zusätzlichen Kunststofffolien (12, 13) nur einen (10) der beiden Abschnitte (9, 10) abdecken.
  4. Schreibunterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Grundkörper (1) drei Kunststofffolien (3, 4, 5; 11, 12, 13) verschweißt sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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