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Dokumentenidentifikation DE202005019652U1 01.06.2006
Titel Arbeitsfahrzeug mit einem frontseitig getragenen Auslegerarm
Anmelder Projekt Maschinenbau GmbH, 49744 Geeste, DE
Vertreter Habbel & Habbel, 48151 Münster
DE-Aktenzeichen 202005019652
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 01.06.2006
Registration date 27.04.2006
Application date from patent application 16.12.2005
IPC-Hauptklasse A01D 67/00(2006.01)A, F, I, 20051216, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01D 34/86(2006.01)A, L, I, 20051216, B, H, DE   A01B 51/00(2006.01)A, L, I, 20051216, B, H, DE   B62D 49/06(2006.01)A, L, I, 20051216, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Neuerung bezieht sich auf ein Arbeitsfahrzeug mit einem frontseitig getragenen Auslegerarm.

Derartige Arbeitsfahrzeuge sind bekannt und bestehen üblicherweise aus einem unter dem Handelsnamen UNIMOK vertriebenen Arbeitsfahrzeug od. dgl. Hierbei ist der eigentliche Auslegerarm relativ weit vor der eigentlichen Fahrerkabine angeordnet und die Fahrerkabine ist üblicherweise auf der Vorderachse des Fahrzeuge platziert. Zusätzlich ist an der Rückseite eine kleine Ladefläche vorgesehen, auf der beispielsweise das vom Ausleger getragene Arbeitswerkzeug bei Nichgebrauch und Straßenfahrt abgelegt werden kann.

Dieses Arbeitsfahrzeug, das eigentliche Trägerfahrzeug, ist dabei relativ aufwendig und findet üblicherweise nicht in landwirtschaftlichen Betrieben Anwendung, sondern in Straßenmeistereien zur Instandhaltung von Bundesstraßen und Autobahnen.

Andererseits ist es in vielen landwirtschaftlichen Betrieben sinnvoll, über ein ähnliches Arbeitswerkzeug zu verfügen, um damit Mäharbeiten an Feldwegen durchführen zu können, aber auch Reinigungsarbeiten an Wassergräben oder Baumschnittarbeiten an Wallhecken vornehmen zu können.

Der Neuerung liegt also die Aufgabe zugrunde, Landwirtschaftsbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen ein Arbeitsfahrzeug zur Verfügung zu stellen, das mit einem Auslegerarm ausgerüstet werden kann, wobei der Ausleger selbst ein Mähwerk, ein Schneidwerk od. dgl. Arbeitswerkzeug trägt.

Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einem handelsüblichen Traktor die vor der Fahrerkabine angeordnete Motoranordnung so weit in Richtung der Fahrerkabine hin verkürzt wird, daß anstelle des abgenommenen Motorteiles die Basis eines Auslegerarmes ansetzbar ist.

Auf dem normalen Traktor steht eine genügend starke Hydraulikquelle zur Verfügung, um den Auslegerarm und das von diesem getragene Arbeitswerkzeug zu betätigen. Sollte die Hydraulikquelle des handelsüblichen Traktors nicht ausreichen, ist es kein Problem, eine zusätzliche Ölpumpe vorzusehen.

Gemäß der Neuerung wird dabei so vorgegangen, daß die Basis des Auslegerarmes auf einer vom Traktor anstelle des abgenommenen Motorteiles getragenen Versatzsehiene angeordnet ist, so daß der Auslegerarm und damit der eigentliche Ausleger selbst quer zur Fahrzeuglängsachse verschiebbar ist. Hiermit wird eine möglichst große Reichweite des von dem Auslegerarm getragenen Arbeitswerkzeuges angestrebt.

Zusätzlich zu dem an der Frontseite des Arbeitsfahrzeuges vorgesehenen Auslegerarm kann ein weiteres Arbeitswerkzeug an der Frontseite anschließbar sein, da alle hierfür erforderlichen Bauteile bei einem handelsüblichen Traktor vorhanden sind.

Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. Die Zeichnungen zeigen dabei in

1 u. 1a eine Seitenansicht auf einen umgerüsteten handelsüblichen Traktor und in

2 u. 2a eine Frontansicht auf das umgerüstete Arbeitsfahrzeug.

In den Zeichnungen ist ein handelsüblicher Traktor 1 beispielsweise von JOHN DEERE dargestellt, dessen vor der Fahrerkabine 3 befindlicher Motorteil zur Fahrerkabine hin verkürzt ist. In den so frei gewordenen Raum kann nunmehr die Basis 4 für einen Auslegerarm 2 angeschlossen werden, wobei sich diese Basis 4 nun im wesentlichen über der Vorderachse 7 des Fahrzeuges befindet. Die Lastverteilung auf dem Traktor ist also ideal.

Wie aus 2 ersichtlich, wird die Basis 4 des Auslegerarmes 2 auf einer quer zur Fahrzeuglächsachse ausgerichteten Versatzschiene 5 angeordnet, auf der nunmehr die Basis 4 in an sich bekannter Weise quer verschiebbar gelagert ist.

Zusätzlich ist, wie aus den Greifarmen 6 erkennbar, an der Frontseite des Fahrzeuges ein weiteres Arbeitsgerät gleichzeitig ansetzbar, so daß damit den landwirtschaftlichen Betrieben ein Arbeitsfahrzeug zur Verfügung gestellt werden kann, mit dem allen landwirtschaftlichen Betrieben oder forstwirtschaftlichen Betrieben ein Arbeitsgerät zur Verfügung gestellt wird, mit dem vielfältige Arbeiten durchgeführt werden können. Auch für die im Landschaftsbau tätigen Unternehmen ist ein solches Arbeitsgerät von großem Vorteil.


Anspruch[de]
  1. Arbeitsfahrzeug mit einem frontseitig getragenen Auslegerarm, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem handelsüblichen Traktor (1) die vor der Fahrerkabine (3) angeordnete Motoranordnung soweit in Richtung zur Fahrerkabine (3) verkürzt ist, daß anstelle des abgenommenen Motorteiles die Basis (4) eines Auslegerarmes (2) ansetzbar ist.
  2. Arbeitsfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (4) des Auslegerarmes (2) auf einer vom Traktor anstelle des abgenommenen Motorteiles getragene Versatzschiene (5) angeordnet ist.
  3. Arbeitsfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (4) des Auslegerarmes (2) und damit der Ausleger quer zur Fahrzeuglängsachse verschiebbar ist.
  4. Arbeitsfahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Frontseite des Arbeitsfahrzeuges zusätzlich zum Auslegerarm (2) ein weiteres Arbeitswerkzeug anschließbar ist (bei 6).
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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