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Dokumentenidentifikation DE60206697T2 01.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001269824
Titel Mäh- und Konditioniereinrichtung
Anmelder Deere & Company, Moline, Ill., US
Erfinder Rosenbalm, Allan Wesley, Blakesburg, US;
Verhulst, Michael Joseph, Ottumwa, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60206697
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 01.06.2002
EP-Aktenzeichen 020121323
EP-Offenlegungsdatum 02.01.2003
EP date of grant 19.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.06.2006
IPC-Hauptklasse A01D 43/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Erntegut konvergierende Anordnung für Mähaufbereiter und bezieht sich insbesondere auf eine Erntegut konvergierende Anordnung, die mit einem Scheibenmähbalken eines Mähaufbereiters in Zusammenhang steht.

Das am 1. Dezember 1998 erteilte U.S. Patent Nr. 5,842,330 offenbart einen Mähaufbereiter, der mit einem Scheibenmähbalken ausgestattet ist, welcher ein Paar von konvergierenden Trommeln an jeder seiner gegenüberliegenden Seite enthält, wobei jedes Trommelpaar mit einer konvergierenden Schildanordnung zusammenwirkt, um geschnittenes Erntegut auf einen engen Strom zukonvergieren oder zu verjüngen, welcher nach hinten in eine Aufbereitungsanordnung eingespeist wird. Diese Art einer konvergierenden Anordnung nähert Erntegut nicht auf zufriedenstellende Weise aneinander an, insbesondere dann nicht, wenn sie mit einem langen Mähbalken zum Schneiden einer breiteren Erntegutschwade verwendet wird.

Das am 18. Juli 1995 erteilte U.S. Patent Nr. 5,433,064 offenbart einen Mähaufbereiter, der mit einem Scheibenmähbalken ausgestattet ist, welcher relativ lang ist und ein Paar angetriebene konvergierende Trommeln aufweist, die über den beiden äußeren Schneideinheiten an jedem Ende des Mähbalkens angeordnet sind und zusammen mit einem zwischen ihnen liegenden angetriebenen konvergierenden Element verwendet werden. Das Paar von konvergierenden Trommeln und das dazwischenliegende konvergierende Element sind alle in einer Linie mit den Drehachsen der Schneidscheiben angeordnet, und für diese Position wurde gefunden, dass das geschnittene durch die Trommeln zu dem Aufbereiter geförderte Erntegut veranlasst wird, in das ungeschnittene Erntegut störend einzugreifen, so dass dieses abgeknickt und nicht richtig abgeschnitten wird.

Die EP-B1-0 753 246 offenbart eine Mähmaschine mit einem sich quer erstreckenden Schneidbalken, der eine Trommel über einer Mähscheibe und zwei Trommeln auf einer Linie aufweist, die bezüglich zum Mähbalken schräggestellt sind und hinter diesem liegen. Ein bei dieser Mähmaschine gefundenes Problem ist seine Angriffskraft aufgrund seines Gewichts im Bereich eines Anhängepunkt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine verbesserte, das Erntegut konvergierende Anordnung für einen Mähaufbereiter, der mit einem Scheibenmähbalken versehen ist, zur Verfügung gestellt. Diese erfindungsgemäße Konstruktion bringt mehrere Vorteile hervor. Erstens, die Ausdehnung in Richtung des Erntegutflusses ist viel kürzer als im Stand der Technik, was bedeutet, dass die Angriffskraft über dem Anhängepunkt kleiner ist und damit auch die Anhebkraft. Zweitens wird das Erntegut sowohl durch die Schneideinheit als auch durch die konvergierenden Trommeln zur selben Zeit konvergiert, da die Trommeln sich unmittelbar über den Schneidscheiben befinden. Drittens gibt es kein Risiko des Erntegutverlustes oder der Erntegutverstopfung, da es keine Lücke zwischen den Schneidscheiben und den konvergierenden Trommeln gibt.

Wenn die zweite, das Erntegut konvergierende Trommel einen äußere Umfang aufweist, der hinter der Mittelpunktslinien liegt, die durch die entsprechenden Drehachsen der genannten rechten und linken äußeren und zweiten Schneideinheit verläuft, wird eine Linie festgelegt, welche unter einer Neigung zu dem Schneidbalken verläuft. Dies sorgt für eine stufenlose, weiche Neigung von der äußeren Seitenwand zum Auslassbereich.

Auch wenn das Erntegut durch sich frei drehende konvergierende Trommeln zu der Auslasszone geführt werden kann, hat es sich als wirkungsvoller herausgestellt, wenn die Trommeln angetrieben werden und das Erntegut aktiv zuführen.

Die Verwendung von konvergierenden Trommeln mit wenigstens im wesentlichen gleichem Durchmesser ermöglicht die Verwendung gleicher Bauteile und das Betreiben der Trommeln bei den selben Umdrehungszahlen.

Das Erntegut wird nicht nur der Auslasseinheit zugeführt, um es dann auf dem Boden abzulegen, vielmehr kann es aufbereitet werden, bevor es zu einer Schwade geformt wird. Die Aufbereitung kann durch alle Arten bekannter Aufbereiter erfolgen – Rollenaufbereiter, Flügelaufbereiter, Trommelaufbereiter etc. Eine zuverlässige und gleichmäßige Zuführung des Ernteguts zum Aufbereiters erfolgt, wenn die konvergierenden Trommeln eine Höhe einnehmen, welche über einem Aufnahmebereich der Aufbereitungsvorrichtung liegen.

Die Verwendung eines Schilds vor dem oberen Trommelbereich vermeidet das Umwickeln mit Erntegut und sorgt für eine weiche Gleitbewegung des Ernteguts zu der Auslasszone.

Umwickeln und Verstopfung wird auch vermieden durch eine senkrechte Abstreifplatte, die stromaufwärts von der Auslasszone liegt und das Erntegut entlang des Erntegutflussweges führt.

Ein zuverlässiger und nicht komplizierter Antrieb der Mäheinheit, der konvergierenden Trommeln und des Aufbereiters wird durch die Lehre der Ansprüche 8 bis 10 erreicht.

Die Verwendung von Hydrauliksystemen für den Antrieb konvergierender Trommeln erlaubt eine einfache Anpassung auf unterschiedliche Erntegutmengen, welche zur Auslasszone gefördert werden.

Eine aggressive jedoch nicht umwickelnde Förderoberfläche auf den konvergierenden Trommeln wird durch die Verwendung von Winkelelementen erreicht, die durch gebogene Platten miteinander verbunden sind. Solche konvergierenden Trommeln sind auch in Maschinen nützlich, in welchen es nicht erforderlich ist, dass die Trommeln über der Schneideinheit enden oder in welchen die Trommeln von unten getragen werden anstatt von oben.

Diese und andere Aufgaben der Erfindung werden offensichtlich beim Lesen der folgenden Beschreibung nebst den beigefügten Zeichnungen.

1 ist eine schematische linksseitige Seitenansicht einer Mähaufbereitungsplattform des Rollenaufbereitungstyps, welcher eine konvergierende Trommelanordnung hat, die gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert ist und einen Bereich des Antriebs für den Schneidbalken, die Aufbereitungsrollen und die konvergierenden Trommeln zeigt,

2 ist eine eher schematische Draufsicht eines linken Bereichs der Mähaufbereitungsplattform, welche die Beziehung zwischen dem Schneidbalken und dem linken konvergierenden Trommelsatz zeigt,

3 ist eine rechte, vordere perspektivische Ansicht des linken Endbereichs des Schneidbalkens mit dem linken konvergierenden Trommelsatz,

4 ist eine rechte, hintere perspektivische Ansicht der Antriebsanordnung, die sich an dem linken Endbereich der Mähaufbereitungsplattform befindet und dem Antrieb der konvergierenden Trommelanordnung und der Aufbereitungsrollen dient,

5 ist eine rechte, hintere perspektivische Ansicht von dem Bereich der Antriebsanordnung, der dem Antrieb des rechten konvergierenden Trommelsatzes dient,

6 ist eine linke, hintere perspektivische Ansicht einer alternativen Antriebsanordnung, die den Antrieb für eine Hydraulikpumpe zeigt, welche einen Teil eines hydraulischen Antriebs für das innere Paar der konvergierenden Trommeln jedes der rechten und linken konvergierenden Trommelsätze bildet,

7 ist eine rechtsseitige perspektivische Ansicht, die den Hydraulikmotor der alternativen Antriebsanordnung zeigt, welcher zum Antrieb des inneren Paars der konvergierenden Trommeln des rechten konvergierenden Trommelsatzes verbunden ist, und

8 ist eine Ansicht eines Hydraulikkreises, der zum Antrieb der konvergierenden Trommeln verwendet wird.

Einleitend soll angemerkt werden, dass auch dann, wenn angegeben ist, dass eine gewisse Struktur als Paar auftritt, nur eines des Paares gezeigt sein kann, wobei es sich versteht, dass das andere des Paares identisch oder entsprechend einem Spiegelbild von dem gezeigten ersten des Paares ausgebildet ist.

Bezugnehmend auf 1 und 2 ist ein Teil eines Mähwerks oder einer Plattform 10 eines Mähaufbereiters gezeigt, einschließlich eines Gehäuses, welches durch eine rechte und eine linke Seitenwand gebildet wird, von denen nur die linke Seitenwand 12 gezeigt ist. Linksseitige und rechtsseitige aufrechte Quer- oder Schottwände 14 bzw. 16 (7) erstrecken sich innen von den Seitenwänden weg. Die linksseitigen und rechtsseitigen Schottwände 14 bzw. 16 enden im Inneren an den vorderen Enden von sich in Längsrichtung erstreckenden linksseitigen und rechtsseitigen aufrechten inneren Seitenwänden 18 (2) bzw. 20 (7). Die linksseitigen und rechtsseitigen inneren Seitenwände 18 und 20 grenzen zwischen sich eine Mähgutauslassöffnung 22 ab. Auch wenn die Schottwände verschiedene aufrechte Konfigurationen einnehmen können, ohne sich von der vorliegenden Erfindung zu entfernen, sind sie hier einschließlich entsprechender vertikaler unterer Bereich 24L und 24R, horizontaler mittlerer Bereich 26L und 26R und vertikaler oberer Bereich 28L und 28R gezeigt.

Ein länglicher Scheibenmähbalken 30 erstreckt sich zwischen der linken Wand 12 und der rechten Wand. Eine Versteifungsstrebe 32 mit quadratischem Querschnitt, die mit unteren Abschnitten des Paares der unteren Schottwandbereiche 24L und 24R verschraubt ist, verlängert und bestimmt einen hinteren Bereich des Scheibenmähbalkens 30. Während die vorliegende Erfindung in vorteilhafter Weise bei Scheibenmähwerken unterschiedlicher Konstruktion eingesetzt werden kann, ist der Mähbalken 30 von bekannter Ausführungsform, die eine Mehrzahl zusammenwirkender Stirnräder (nicht gezeigt) aufweist, darunter Freilauf- und Antriebszahnräder, die verbunden sind, um ein Drehen der jeweiligen Antriebswelle einer Mehrzahl von Schneideinheiten, die voneinander beabstandet über die Länge des Mähbalkens 30 angeordnet sind, zu bewirken. Für Einzelheiten des Mähbalkens 30 kann auf die U.S. Pat. No. 5,012,635, ausgegeben für Walters et al. am 07 Mai, 1991, Bezug genommen werden, welche durch diesen Verweis in ihrer Gesamtheit in die vorliegende Darstellung einbezogen wird.

An den gegenüberliegenden Enden des Mähbalkens 30 sind linke bzw. rechte Sätze von jeweils drei Schneideinheiten vorgesehen, wobei jeder Satz eine am Ende liegende oder äußere Schneideinheit 34, eine mittlere Schneideinheit 36 und eine innere Schneideinheit 38 enthält, die sich alle so drehen, das Mähgut in Richtung zur Auslassöffnung 22 in der Mitte der Plattform gefördert wird. Von der Oberseite aus gesehen drehen sich dementsprechend die ovalgeformten, mit Messern bestückten Mähscheiben 40, 42 und 44 der drei am linken Ende des Mähbalkens 30 angeordneten Schneideinheiten alle im Uhrzeigersinn nach rechts, während die drei Scheiben am rechten Ende des Mähbalkens 30 sich gegen den Uhrzeigersinn links herum drehen. Ein walzenartiger Mähaufbereiter 46 ist in der Auslassöffnung 22 angebracht, und dient der Aufnahme des durch die Schneideinheiten des Mähbalkens 30 gelieferten Mähguts, der Mähaufbereiter 46 schließt untere und obere Aufbereitungswalzen 48 bzw. 50 ein. Die Walzen 48 und 50 können von jeder gewünschten Ausgestaltung sein, um das Quetschen und Zermalmen der Mähguthalme zu bewirken, sie sind hier jedoch als eine Ausführung gezeigt, die eine Vielzahl von längslaufenden Rippen enthält, welche auf einen zylinderförmigen Metallkern (nicht gezeigt) geschweißt sind, der kreisförmige Platten hat, die im Inneren seiner gegenüberliegenden Enden verschweißt sind, wobei die untere Walze 48 rechte und linke Stummelwellen 52 hat, die an der jeweils zugehörigen kreisförmigen Platte befestigt sind und von dieser nach außen hervorstehen und die drehbar von Lagern aufgenommen werden, welche an den linken und rechten inneren Seitenwänden 18 und 20 montiert sind, und wobei die obere Walze 50 gegenüberliegende Enden aufweist, die auf ähnliche Weise mit linken und rechten Stummelwellen 54 versehen sind. Die rechte Stummelwelle 52 der unteren Aufbereitungswalze 48 wird drehbar von einem Lagergehäuse 56 aufgenommen (5 und 7), welches an der rechten inneren Seitenwand 20 angebracht ist. Die Stummelwellen 54 an den gegenüberliegenden Enden der oberen Aufbereitungswalze 50 erstrecken sich durch vertikale längliche Öffnungen (nicht gezeigt), die in den inneren Seitenwänden 18 und 20 vorgesehen sind, und werden drehbar von zugehörigen Lagern aufgenommen, die durch Gehäuse getragen werden, welche an zugehörigen, verschwenkbaren, an den Wänden 18 und 20 befestigten Armen (nicht gezeigt) angebracht sind, um es der oberen Walzen 50 zu ermöglichen, sich in Reaktion auf Dickenvariationen einer sich zwischen den Walzen 48 und 50 hindurchbewegenden Mähgutmatte zu der unteren Walze 48 hin und von dieser wegzubewegen. Federn (nicht gezeigt) spannen die Arme nachgebend gegen Abwärtsanschläge (nicht gezeigt) vor. Die rechte Stummelwelle 54 ist in einem Lagergehäuse 58 (5 und 7) angeordnet.

Ein Leistungsverteilungshauptgetriebe 60 enthält ein Gehäuse 62, welches vertikal über der am linken Ende liegenden Schneideinheit 34 liegt. Eine Antriebswelle 64 erstreckt sich vertikal durch das Gehäuse 62 und hat ein oberes Eingangsende, welches an eine Energiequelle in Form eines reversiblen Hydraulikmotors 66 angeschlossen ist. Die Antriebswelle 64 treibt über ein rechtwinkliges Getriebe (nicht gezeigt) eine horizontale, sich linkswärts erstreckende Ausgangswelle 68 an. Ein unteres Ende der Antriebswelle 64 ist durch ein Kardangelenk 70 (3) mit einer Eingangswelle, nicht sichtbar, der Schneideinheit 34 verbunden. Diese Eingangswelle trägt ein Zahnrad, welches verbunden ist, um die am Ende angeordnete Schneidscheibe 40 zu drehen, und welches in Eingriff steht, um die Leistung über einen Zahnradzug mit konstantem Eingriff zu verteilen, welcher Leistung zum Drehen der verbleibenden Schneidscheiben des Mähbalkens 30 liefert.

Eine Mehrnutenriemenscheibe 72 ist drehfest mit der Ausgangswelle 68 verbunden. Bezugnehmend auf 4, ist es ersichtlich, dass eine obere Welle 74 in annähernd axialer Fluchtung mit der oberen Aufbereitungswalzenstummelwelle 54 angebracht und in einem an dem linken Endbereich der aufrechten Schottwandbereiche 24L angeordneten Aufbereitungsantriebsgetriebe 76 befestigt ist und von diesem nach rechts vorsteht. Die sich gegenüberliegenden Enden einer oberen, teleskopischen Antriebswelle 78 sind über Kreuz- oder Kardangelenke mit der Welle 74 bzw. der linken Stummelwelle 54 der oberen Mähgutaufbereitungswalze 50 verbunden. Eine Mehrnutenkeilriemenscheibe 80, welche zwei Nuten mehr als die Riemenscheibe 72 aufweist, ist an der Welle 74 in fluchtender Ausrichtung mit der Riemenscheibe 72 befestigt. Ein vereinigter Keilriemen 82 erstreckt sich zwischen den Riemenscheiben 72 und 80. Eine untere Welle 84, die im Wesentlichen mit der linken Stummelwelle 52 der unteren Aufbereitungswalze 48 fluchtet, ist in dem Getriebe 76 angeordnet und steht von diesem nach rechts vor. Die gegenüberliegenden Enden einer unteren Antriebswelle 86 sind über Kreuz- oder Kardangelenke mit der unteren Welle 84 bzw. der linken Stummelwelle 52 der unteren Aufbereitungswalze 48 verbunden. Obere und untere, konstant miteinander in Eingriff stehende Stirnräder 88 und 90 befinden sich in dem Getriebe 76 und sind an der oberen bzw. unteren Welle 74, 84 befestigt.

Wie in 1 gezeigt, dreht sich die Ausgangswelle 68 des Leistungsverteilungsgetriebes 60 gegen den Uhrzeigersinn links herum, was zur Folge hat, dass die obere Aufbereitungswalze 50 ebenfalls gegen den Uhrzeigersinn links herum gedreht wird. Diese Umdrehung wird wiederum durch die Zahnräder 88 und 90 übertragen, um die untere Aufbereitungswalze 48 zu veranlassen, im Uhrzeigersinn nach rechts gedreht zu werden.

Eine Keilriemenscheibe 92 mit zwei Nuten ist an dem oberen vertikalen Bereich 28L der Schottwand 14 an einer Position angebracht, so dass sie mit den beiden äußeren Nuten der Riemenscheibe 82 fluchtet und zu diesen nach oben und vorn beabstandet ist. Die Riemenscheibe 92 ist an dem linken Ende einer Welle 94, welche in einer Buchse 96 drehbar gelagert ist, befestigt. Ein Keilriemenpaar 98 erstreckt sich über die Riemenscheiben 80 und 92 und wird durch eine freilaufende Spannrolle 100, welche durch einen Arm 102 getragen wird, der durch eine Federanordnung 104 abwärts vorgespannt wird, auf richtige Spannung gehalten. Es versteht sich daher, dass die Welle 94 mit einer Drehzahl angetrieben wird, welche ein unmittelbares Verhältnis zur Drehzahl hat, bei welcher die Mäh- oder Schneidscheiben und die Mähgutaufbereitungsvorrichtung angetrieben werden.

Um die Überführung des geschnittenen Mähguts mittels der rotierenden Schneidscheiben in die Auslassöffnung 22 für eine weitere Verarbeitung durch die Aufbereitungswalzen 48 und 50 zu steigern, sind rechte und linke Konvergenztrommelsätze 106 (Bündelungstrommelsätze), von denen lediglich der linke Satz 106 gezeigt ist, vorgesehen. Wie am besten aus den 2 und 3 ersichtlich, enthält der linke Konvergenztrommelsatz 106 äußere oder am Ende liegende, dazwischenliegende oder mittleren und innere Konvergenztrommeln 108, 110 bzw. 112. Wie aus 2 ersichtlich, ist die mittleren Konvergenztrommel 110 etwas zurückversetzt von einer Linie A, welche tangential zu einer vorderen Position der äußeren und inneren Konvergenztrommeln 108 und 112 verläuft, und ebenfalls von einer Mittelpunktslinie C, die durch die Drehachsen der äußeren und mittleren Schneidscheiben 34 bzw. 36 verläuft. Es wurde gefunden, dass dieser Rückversatz der mittleren Trommel 110 eine bessere Mähgutkonvergenz zur Folge hat, da hierdurch zusätzlicher Raum für geschnittenes Mähgut, welches von der äußeren Schneidscheibe 34 kommt, bereitstellt wird, so dass das geschnittene Mähgut durch die Trommel 110 nicht in einem derartigen Ausmaß nach vorn gedrängt wird, dass nicht geschnittenes Erntegut runtergedrückt wird, was einen Streifen hochgewachsenerer Stoppeln hervorruft, als sie entlang des verbleibenden Teils des Mähbalkens 30 zurückbleiben. Es wurde gefunden, dass bei einige Mähgutbedingungen und/oder Mähbalkenlängen lediglich die Trommel 110 benötigt wird, um die Mähgutkonvergenz zu verbessern.

Jede der Konvergenztrommel 108, 110 und 112 enthält vertikal zueinander beabstandete kreisförmige Deckel- und Bodenplatten 114, die durch vier vertikale Winkelbauteile 116 verbunden sind, welche in regelmäßigen Abständen um die entsprechende Drehachse der Trommel angeordnet sind, wobei beachtet werden sollte, dass die untere Platte 114 der äußeren Trommel 108 drehfest mit der Mähscheibe 40 verbunden ist. Zum Verschließen der Lücken zwischen den Winkelbauteilen 116 der mittleren und der inneren Konvergenztrommel 110 und 112 sind entsprechende Platten 118 vorgesehen, welche sich jeweils vertikal erstreckende Winkel aufweisen, die zwischen ihren sich gegenüberliegenden Seiten liegt, welche ihrerseits an Schenkeln der jeweils benachbarten Winkelbauteile 116 angreifen und mit diesen verschraubt sind. Damit sind die Trommeln 110 und 112 vollständig geschlossen, um die Tendenz, Mähgut zu erfassen und aufzuwickeln zu vermindern, und sie stellen acht Ecken für einen aggressiven Mähgutangriff zur Verfügung.

Eine weitere Verbesserung der konvergierenden Funktion wird durch rechte und linke das Mähgut konvergierende oder leitende Führungsschilde geliefert, die jeweils den rechten und linken Konvergenztrommelsätzen zugeordnet sind, wobei lediglich das rechte Führungsschild 120 gezeigt ist (siehe 2 und 3). Das Führungsschild 120 hat die Form eines vertikalen Bleches, welches, wie in 2 zu sehen ist, einen querverlaufenden äußeren Abschnitt 122 hat, der von der äußeren Seitenwand 12 aus bezüglich der äußeren Mähgut konvergierenden (bündelnden) Trommel 108 im wesentlichen in tangentialer Beziehung nach innen verläuft und an der vorderen Oberfläche der Trommel 108 endet. Ein innerer Abschnitt 124 ist mit dem äußeren Abschnitt 122 verbunden und ausgehend von diesem nach innen und hinten zu einer solchen Position des vorderen vertikalen oberen Bereichs 28L der Schottwand 14 abgewinkelt, welche durch einen kurzen Abstand von der Außenseite der inneren Seitenwand 18 entfernt ist. Das Führungsschild 120 hat eine im wesentlichen horizontale untere Kante 126, die auf einer Höhe gerade unterhalb der Oberseiten der Konvergenztrommeln 108, 110 und 112 liegt, so dass das Schild 120 tendenziell Mähgut abstreift, welches dazu neigt, über die Trommeln zu fließen. Von der inneren Konvergenztrommel 112 steht eine Abstreifplatte 128 in Richtung der Mähgutauslassöffnung 22 vor, welche eine eng benachbart zu der äußeren Peripherie der inneren Konvergenztrommel 112 angeordnete äußere Kante und eine untere Kante aufweist, welche an der Oberseite des Mähbalkens 30 angreift. Die Abstreifplatte 128 ist an dem Schottwandbereich 28L an einer Stelle angebracht, die frei ist von den Drehbahnen der Messer der Schneidscheiben 42 und 44.

Bezugnehmend nun auch auf 4, kann gesehen werden, dass an mittleren Stellen der oberen kreisförmigen Platten 114 der mittleren und der inneren Trommeln 110 und 112 vertikale Antriebswellen 130 und 132 befestigt sind, die durch die horizontalen Bereiche 26L der Schottwand 14 nach oben vorstehen. An den oberen Enden der Wellen 130 und 132 sind Antriebsriemenscheiben 134 bzw. 136 angebracht, die gezahnt sind und mit einem gezahnten Antriebsriemen 138 in Eingriff stehen, der sich um sie erstreckt. Der Antriebsriemen 138 wird auf geeignete Weise gespannt durch eine gezahnte erste freilaufende Umlenk- und Spannriemenscheibe 140, die an der inneren oder gezahnten Seite des Riemens angreift und an einer Position hinter und links neben der Antriebswellenriemenscheibe 136 liegt. Eine zweite freilaufende Umlenk- und Spannriemenscheibe 142 hat eine glatte Nut, die an der äußeren oder glatten Seite des Riemens 138 angreift und an einer Position etwas nach links und vorn bezüglich der ersten Spannriemenscheibe 140 liegt. Beide Spannriemenscheiben 140 und 142 sind drehbar auf senkrechten Wellen gelagert, die an dem horizontalen Bereich 26L der Schottwand 14 befestigt sind, wobei die Welle der Spannriemenscheibe 142 entlang eines sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitzes (nicht gezeigt), der in dem horizontalen Schottwandbereich 26L vorgesehen ist, einstellbar ist.

An einer Position, die vertikal beabstandet über der Antriebswelle 132 liegt, ist an dem vertikalen Schottwandbereich 28L ein Getriebe 144 angebracht, durch das sich eine horizontale Antriebswelle 146 erstreckt. Eine rechtwinklige Verzahnung (nicht gezeigt) verbindet die Welle 146 mit einer Ausgangswelle (nicht sichtbar), deren unteres Ende mit der die Konvergenztrommel antreibenden Antriebswelle 132 durch eine Verbindungswelle 148 verbunden ist, welche an ihren gegenüberliegenden Enden Kreuzgelenke aufweist. Die rechtwinklige Verzahnung ist derart angeordnet, dass sie die Konvergenztrommeln 110 und 112 veranlasst sich im Uhrzeigersinn zu drehen, sofern in 2 von oben gesehen. Von der Keilriemenscheibe 92 wird Leistung auf das Getriebe 144 durch eine teleskopische Leistungsübertragungswelle 150 übertragen, deren linkes bzw. rechtes Ende durch Kreuzgelenke mit den Wellen 94 und 146 verbunden sind.

Bezugnehmend nun auf 5 ist dort eine Anordnung zum Antrieb der mittleren und der inneren Konvergenztrommeln (nicht gezeigt) des rechten Konvergenztrommelsatzes gezeigt. Speziell ist ein Getriebe 152, dass eine ähnliche Konstruktion wie das Getriebe 144 aufweist, an dem vertikalen Bereich 28R der Schottwand 16 an einer Position angebracht, die vertikal über einer Antriebswelle (nicht sichtbar) einer inneren Konvergenztrommel (nicht gezeigt) des rechten Konvergenztrommelsatzes liegt. Eine Antriebswelle 154 erstreckt sich horizontal durch das Getriebe 152, und eine rechtwinklige Verzahnung (nicht gezeigt) ist zur Leistungsübertragung von der Welle 154 zu einer vertikalen Ausgangswelle 156 vorgesehen, derart, dass letztere veranlasst wird, sich gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, sofern von oben gesehen. Eine Verbindungswelle 158 mit Kreuzgelenken an ihren gegenüberliegenden Enden ist zwischen die Ausgangswelle 156 und die Antriebswelle (nicht sichtbar) der inneren Konvergenztrommel gekoppelt. An den Antriebswellen der inneren bzw. mittleren Konvergenztrommel sind verzahnte Antriebswellenriemenscheiben 160 und 162 befestigt. Ein verzahnter Antriebsriemen 164 erstreckt sich über die Zähne der Antriebswellenriemenscheibe 160 und 162 und greift in diese ein und wird durch eine verzahnte erste freilaufende Spann- und Umlenkriemenscheibe 166 auf korrekter Spannung gehalten, welche drehbar auf einer Welle montiert ist, die an dem horizontalen Schottwandbereich 26R an einer Stelle befestigt ist, die nach rechts und nach hinten zu der Antriebswellenriemenscheibe 160 beabstandet ist. Eine zweite freilaufende Spann- und Umlenkriemenscheibe 168 ist drehbar auf einer Welle befestigt, die in einem in Längsrichtung verlaufenden Verstellschlitz 169 (siehe 7) angeordnet ist, welcher in dem Schottwandbereich 26R an einer Stelle rechts und vor der Umlenkriemenscheibe 166 vorgesehen ist. Eine Leistungsübertragungswelle (nicht gezeigt), die an ihren gegenüberliegenden Enden Kreuzgelenke hat, ist zwischen dem rechten Ende der Welle 146, die im Getriebe 144 (4) gelegen ist, und dem linke Ende der Welle 154, die im Getriebe 152 gelegen ist, gekoppelt.

Der Betrieb der bisher beschriebenen Ausführungsform wird im folgenden angegeben. Der normale Schnittbetrieb der Plattform 10 wird eingeleitet, indem der Motor 66 derart gesteuert wird, dass sich seine Ausgangwelle in Vorwärtsrichtung im Uhrzeigersinn dreht, sofern von oben gesehen, was zu einer Drehung der äußeren Mähscheibe 40 im Uhrzeigersinn führt. Das in dem Mähbalken 30 enthaltene Räderwerk, ist in einer weithin bekannten Weise angeordnet, um die Mähscheiben 42 und 44 derart anzutreiben, dass diese sich im Uhrzeigersinn (rechtsherum) drehen, und um die Mähscheiben auf der linken Seite des Mähbalkens 30 derart anzutreiben, dass diese sich gegen den Uhrzeigersinn (linksherum) drehen, wobei geschnittenes Mähgut in Richtung des Walzenaufbereiters 46, welcher sich in der Mähgutauslassöffnung 22 in der Mitte der Plattform 10 befinden, gefördert wird.

Dieses Zentrieren des Schnittgutes wird durch die rechten und linken Konvergenztrommelsätze in Verbindung mit den rechten und linken konvergierenden oder leitenden Führungsschilden unterstützt. Speziell wird in Bezug auf den linken Konvergenztrommelsatz 106 sowie des Schildes 120 die äußere Trommel 108 mit den Mähscheiben 40 nach im Uhrzeigersinn angetrieben, während die mittlere und innere Trommel 110 und 112 durch den Betrieb des Antriebs im Uhrzeigersinn angetrieben werden, welcher, wie aus den 1 und 4 ersichtlich ist, den Riemen 82, welcher Leistung von dem Leistungsverteilungshauptgetriebe 60 zu der Eingangswelle des Aufbereitungswalzenantriebsgetriebes 76 überträgt, und die beiden Riemen 98 einschließt, welche Leistung an die Welle 94 liefern, die ihrerseits mit der Welle 146 des Getriebes 144 gekoppelt ist, welches dem Antrieb der inneren Konvergenztrommel 112 dient, wobei die Welle 146 mit der Welle 154 des Getriebes 152 gekoppelt ist, welches dem Antrieb der inneren Konvergenztrommel des rechten Konvergenztrommelsatzes (nicht gezeigt) dient. Die gezahnten oder verzahnten Antriebsriemen 138 und 164 sind zum Antrieb der mittleren Konvergenztrommel 110 des linken Konvergenztrommelsatzes 106 bzw. der mittleren Konvergenztrommel des rechten Konvergenztrommelsatzes verbunden oder gekoppelt. Es versteht sich daher, dass die Sätze der konvergierenden Trommeln bei einer Drehzahl angetrieben werden, welche in fester Beziehung zu der Drehzahl steht, bei welcher die Schneidscheiben und die Aufbereitungswalzen 48 und 50 angetrieben werden.

In Bezug auf den linken Konvergenztrommelsatz 106, wirkt die Höhe der Konvergenztrommeln 108, 110 und 112 mit dem Rückversatz der mittleren Trommel 110 hinsichtlich der Tangente A zusammen, um das geschnittene Mähgut zu veranlassen, in die Auslassöffnung zu strömen, ohne es in einem Ausmaß zu bündeln, welches bewirkt, dass ungeschnittenes Mähgut nach unten gedrückt und derart geschnitten wird, das ein Streifen von Stoppeln zurückbleibt, die länger sind, als dies der Fall wäre, wenn das Mähgut nicht heruntergedrückt worden wäre. Des Weiter wird Mähgut von der Zone hinter dem Konvergenztrommelsatz 106 ferngehalten durch die kooperative abstreifende Tätigkeit des unterer Bereichs des konvergierenden Schildes 120 einerseits, welches verhindert, dass Mähgut über die Oberseiten der Konvergenztrommeln hinausgeht, und der Abstreifplatte 128 andererseits, welche Mähgut von der inneren Konvergenztrommel 112 abstreift. Selbstverständlich funktionieren der rechte Konvergenztrommelsatz und das rechte konvergierende Schild auf eine ähnliche Art und Weise.

Eine Alternative zur Antriebsanordnung für den direkten Antrieb der inneren und mittleren Trommeln jedes der rechten und linken Konvergenztrommelsätze wird in den 6, 7 und 8, offenbart, in denen insgesamt ein hydraulisches Antriebssystem gezeigt wird. Bezugnehmend speziell auf 6, kann gesehen werden, dass der Antriebsriemen 82 mit einer Riemenscheibe 80' in Eingriff steht, welche an ihrem inneren Ende nur eine V-Nut aufweist. Eine hydraulische Konstantpumpe 170 ist in einer Höhe darüber montiert und hat eine Riemenscheibe 172, die mit der V-Nut der Riemenscheibe 80' fluchtet. Ein Keilriemen 174 überträgt die Drehung der Riemenscheibe 80' auf die Pumpe 170. Bezugnehmend auf die 7 und 8 kann nun gesehen werden, dass die Pumpe 170 eine Einlassöffnung, die über eine Leitung 178 mit einem Reservoir 176 in Verbindung steht, und eine Auslassöffnung hat, die durch eine Leitung 181 mit einem Einlass eines Steuerventils 180 verbunden ist. Das Steuerventil 180 ist ein Dosierventil, welches von irgendeiner aus der Ferne steuerbaren Art sein kann. Das Ventil 180 hat einen Bypassanschluss, der über eine verzweigte Rücklaufleitung 182 mit dem Sumpf 176 verbunden ist, und einen Arbeitsanschluss, der über eine Versorgungsleitung 186 mit einem ersten Konstantmotor 184 verbunden ist. Der erste Motor 184 ist in Serie mit einem zweiten Konstantmotor 188 verbunden und hat folglich seinen Auslass durch eine Leitung 190 mit dem Einlass des Motors 188 verbunden, der Auslass des zweiten Motors 188 ist durch die Rücklaufleitung 182 mit dem Reservoir 176 verbunden. Die Drehzahl der Motoren 184 und 188 kann durch Betätigung des Ventils 180 vorgewählt werden. Aus 7 ist ersichtlich, dass der zweite Motor 188 direkt an der gezahnten Riemenscheibe 160 des Antriebs für die mittlere und die innere Konvergenztrommel des rechten Konvergenztrommelsatzes angebracht ist. Der erste Motor 184 ist auf ähnliche Weise mit der Riemenscheibe 136 des Antriebs für die mittlere und die innere Konvergenztrommel des linken Konvergenztrommelsatzes 106 verbunden. Eine gezahnte Scheibe 190 wird als Teil der Struktur benutzt, die den Motor 188 mit der Riemenscheibe 160 verbindet, und ein elektrischer oder elektromagnetischer Drehzahlgeber (nicht gezeigt) kann derart angeordnet sein, dass dann, wenn die Zähne der Scheibe 190 an ihm vorbeidrehen, elektrische Impulse auftreten, welche umgewandelt und an eine Drehzahlanzeige gesandt werden, die für das Betrachten durch eine Bedienungsperson angeordnet ist, so dass diese, wenn erforderlich, das Steuerventil 180 einstellen kann, um eine gewünschte Arbeitungsgeschwindigkeit zu erhalten.


Anspruch[de]
  1. Erntegutschneidwerksplattform (10) enthaltend

    gegenüberliegende, sich längs erstreckende Seitenwände (12),

    einen querverlaufenden Scheibenschneidbalken (30), der sich zwischen den genannten Seitenwänden (12) erstreckt und mit mehreren rotierenden Schneideinheiten (34, 36, 38), einschließlich wenigstens rechten und linken am Ende liegenden und zweiten Schneideinheiten (34 und 36), bestückt ist, die zusammenwirken, um Erntegut an eine zentral angeordnete Auslasszone (22) zwischen den genannten rechten und linken zweiten Schneideinheiten (36) zu fördern,

    und rechte und linke äußere Erntegut konvergierende Trommeln (108), die mit den genannten rechten bzw. linken Endschneideinheiten (34) drehbar angebracht sind,

    gekennzeichnet durch wenigstens eine zweite Erntegut konvergierende Trommel (110), die über den Schneideinheiten (34, 36, 38) zwischen jeder äußeren Erntegut konvergierenden Trommel (108) und der genannten Auslasszone (22) angebracht ist, wobei die genannte zweite Erntegut konvergierende Trommel (110) bezüglich der genannten äußerer Erntegut konvergierender Trommel (108) nach innen und nach hinten versetzt angeordnet ist.
  2. Erntegutschneidwerksplattform wie in Anspruch 1 definiert, worin die genannte zweite Erntegut konvergierende Trommel (110) eine äußere Peripherie hat, welche hinter einer Mittelpunktelinie -C- liegt, die durch entsprechende Drehachsen der rechten und linken äußeren und zweiten Schneideinheiten (34 und 36) verläuft.
  3. Erntegutschneidwerksplattform wie in Anspruch 1 oder 2 definiert, worin eine dritte Erntegut konvergierende Trommel (112) über den Schneideinheiten (34, 36, 38) zwischen jeder äußeren Erntegut konvergierenden Trommel (108) und der genannten Auslasszone (22) drehbar um entsprechende aufrechte Achsen angebracht ist, wobei jede dritte Erntegut konvergierende Trommel (112) entsprechend nach innen und nach hinten versetzt zu der benachbarten zweiten Erntegut konvergierenden Trommel (110) angeordnet ist, und eine Antriebsanordnung für den Antrieb nebeneinander liegender der genannten zweiten und dritten Erntegut konvergierenden Trommeln (112) in eine Drehrichtung, durch die Erntegut in Richtung genannter Erntegutauslassöffnung (22) gefördert wird.
  4. Erntegutschneidwerksplattform gemäß eines oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, worin genannte äußere, zweite und dritte konvergierende Trommeln (108, 110, 112) auf jeder Seite der Plattform im Wesentlichen gleich bezüglich ihres Durchmessers sind, und genannte zweite konvergierende Trommel (110) nach hinten zu einer Linie -A- beabstandet ist, welche eine vordere Stelle der genannten äußeren und der dritten konvergierenden Trommel (108 und 112) tangiert.
  5. Erntegutschneidwerksplattform gemäß eines oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, worin genannte Auslasszone (22) durch ein Paar von zueinander beabstandeten inneren Seitenwänden (18, 20) begrenzt ist, eine Aufbereitungsbaugruppe (46) sich zwischen den genannten beiden inneren Seitenwänden (18, 20) erstreckt und wenigstens einen Rotor (48, 50) einer Aufbereitungseinheit enthält und genannte konvergierende Trommeln (108, 110, 112) eine Höhe haben, die über einen Aufnahmebereich der Aufbereitungsbaugruppe (46) reicht.
  6. Erntegutschneidwerksplattform gemäß eines oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, des Weiteren enthaltend ein aufrechtes Mähgut konvergierendes Schild (120) auf jeder Seite der genannten Plattform (10), welches sich von der benachbarten Seitenwand (12) nach innen erstreckt, so dass es nahe der Vorderseite von jeder der genannten äußeren, zweiten und dritten konvergierenden Trommeln (108, 110, 112) am dichtesten zur genannten benachbarten Seitenwand (12) vorbeigeführt wird; und jedes konvergierende Schild (120) eine im wesentlichen horizontale Bodenkante (126) hat, die auf einem Niveau gerade unterhalb der oberen Enden der benachbarten konvergierenden Trommeln (108, 110 112) liegt, so dass die konvergierenden Schilde (120) wirken, um Erntegut abzustreifen, so dass dieses nicht über die oberen Enden der konvergierenden Trommeln (108, 110, 112) tritt.
  7. Erntegutschneidwerksplattform gemäß eines oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, worin eine aufrechte Abstreifplatte (128) sich zwischen jeder der genannten dritten konvergierenden Trommel (112) und der genannten Auslasszone (22) erstreckt, um zu verhindern, dass Erntegut hinter die genannten konvergierenden Trommeln (108, 110, 112) gefördert wird.
  8. Erntegutschneidwerksplattform gemäß eines oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, enthaltend eine Plattformantriebseinrichtung, welche ein Leistungsverteilungshauptgetriebe (60) mit Antriebsverteilungskomponenten enthält, die verbunden sind, um Leistung von einer Leistungsquelle (66) zu empfangen und diese an eine der genannten äußeren Schneideinheiten (34, 36, 38) und an eine Leistungsübertragungseinrichtung abzugeben; mit Antriebswellen (130, 132) für die zweiten und dritten konvergierenden Trommeln; Antriebsriemenscheiben (134, 136) der ersten und zweiten konvergierenden Trommeln, die jeweils mit den genannten Antriebswellen (130, 132) der zweiten und dritten konvergierenden Trommeln auf jeder Seite der genannten Plattform (10) verbunden sind; und mit der genannten Leistungsübertragungseinrichtung, welche die Leistungsübertragungskomponenten enthält, welche zum Antrieb der genannten Aufbereitungseinrichtung (46) und zum Antrieb jeder der genannten Antriebswellen (130, 132) der dritten konvergierenden Trommeln verbunden sind.
  9. Erntegutschneidwerksplattform gemäß eines oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, worin die genannten Leistungsübertragungskomponenten erste und zweite Riemenscheiben (80, 92) enthalten, die jeweils auf ersten und zweiten parallelen, querliegenden Stummelwellen (68, 74) befestigt sind, eine Riemenanordnung über die genannten ersten und zweiten Riemenscheiben (80, 92) gezogen ist, eine Aufbereitungsantriebswelle (78) mit der genannten ersten Stummelwelle (74) verbunden ist, und eine Antriebswelle (150) für konvergierende Trommeln an die genannte die erste und zweite Stummelwelle (74) angeschlossen ist.
  10. Erntegutschneidwerksplattform gemäß eines oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, worin die genannten Leistungsübertragungskomponenten erste und zweite Riemenscheiben die jeweils auf ersten und zweiten parallelen, querliegenden Stummelwellen befestigt sind, eine Riemenanordnung über die genannten ersten und zweiten Riemenscheiben gezogen ist, eine Aufbereitungsantriebswelle (78) mit der genannten ersten Stummelwelle (74) verbunden ist, die genannte zweite Stummelwelle eine Eingangswelle einer Hydraulikpumpe (170) bildet und erste und zweite Hydraulikmotoren (184, 188) jeweils angebracht sind, um die genannten Wellen (132) der dritten konvergierenden Trommeln an den gegenüberliegenden Seiten der genannten Plattform anzutreiben, und angeschlossen sind, um Arbeitsflüssigkeit von der genannten Hydraulikpumpe (170) zu erhalten.
  11. Erntegutschneidwerksplattform gemäß eines oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, enthaltend ein Steuerelement (180) zur wahlweisen Drehzahlsteuerung der genannten Motoren (184, 188), wobei die Betriebsdrehzahl der genannten zweiten und dritten konvergierenden Trommel (110, 112) an jeder Seite der genannten Plattform (10) wählbar ist.
  12. Erntegutschneidwerksplattform gemäß eines oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, worin wenigstens einige der konvergierenden Trommeln (110, 112) beinhalten: erste und zweite horizontale, vertikal zueinander beabstandete, kreisförmige Platten (114), die zu den Drehachsen der genannten konvergierenden Trommeln (110, 112) zentriert sind; mehrere Winkelbauteile (116), die sich zwischen den genannten oberen und unteren kreisförmigen Platten (114) erstrecken und deren gegenüberliegende Enden jeweils an den Platten an Stellen befestigt sind, welche in regelmäßigen Abständen um die genannte Achse angeordnet sind; jedes Winkelbauteil (116) hat ein Paar von Schenkeln, die von einer Eckkante abstehen, welche sich zwischen auf dem Umfang liegenden Stellen der genannten ersten und zweiten kreisförmigen Platte (114) erstreckt und welche sich zu der genannten Drehachse öffnet; eine zwischen benachbarten Schenkeln von benachbarten Winkelbauteilen (116) abgegrenzte Lücke; ein in jeder Lücke angeordnetes, die Lücke verschließendes Plattenteil (118), welches ein Paar von sich gegenüberliegenden, senkrechten Randbereichen hat, welche die genannten benachbarten Schenkel der benachbarten Winkelbauteile (116) überlappen und an diesen befestigt sind; und jedes Plattenteil (118) ist derart geformt, dass es einen Eckabschnitt bildet, der sich auf halbem Wege zwischen den genannten sich gegenüberliegenden, senkrechten Randbereichen befindet, um eine Eckkante zu bilden, welche sich parallel zu den Eckkanten der benachbarten genannten Winkelbauteile (116) erstrecken und auf halbem Wege zwischen diesen liegt.
  13. Erntegutschneidwerksplattform gemäß eines oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, worin die konvergierende Trommel wenigstens vier Winkelbauteile (116) und vier Plattenteile (118) enthält, so dass die Eckkanten dieser Teile acht in das Erntegut eingreifende Rippen bilden.
  14. Erntegutschneidwerksplattform gemäß eines oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, worin genannte Schenkel der genannten Winkelbauteile (116) zusammentreffen, um rechtwinklige Eckkanten zu bilden.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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