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Dokumentenidentifikation DE60301048T2 01.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001439381
Titel Gerät zur Drehmoment-Messung, bei dem eine pünktliche Wartung sichergestellt ist
Anmelder Minebea Co., Ltd., Nagano, JP
Erfinder Arai, Tooru, Fujisawa-shi, Kanagawa-ken, JP
Vertreter PFENNING MEINIG & PARTNER GbR, 10719 Berlin
DE-Aktenzeichen 60301048
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.12.2003
EP-Aktenzeichen 032581829
EP-Offenlegungsdatum 21.07.2004
EP date of grant 20.07.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.06.2006
IPC-Hauptklasse G01L 3/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G08B 21/18(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Drehmoment-Messvorrichtung zum Messen eines Drehmoments eines sich drehenden Körpers ohne Kontakt mit seinem sich drehenden Teil, und insbesondere auf eine Drehmoment-Messvorrichtung, für die eine zweckmäßige Wartungsarbeit rechtzeitig bei einer Lichtempfangsfaser zum Empfangen eines optischen Signals von dem sich drehenden Körper durchgeführt werden kann.

Eine Drehmoment-Messvorrichtung für einen sich drehenden Körper ist zwischen eine angetriebene Antriebswelle und eine belastete angetriebene Welle gesetzt und misst ein Drehmoment ohne Kontakt mit dem sich drehenden Teil eines sich drehenden Körpers. Eine derartige Drehmoment-Messvorrichtung ist in der Japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2002-22566 (EP-A2,3-1 170 577) offenbart, die beispielsweise verwendet wird zum Messen eines Drehmoments zwischen einer Messrolle und einem Bremssystem in einem Chassisdynamo, der durch ein Rad eines Fahrzeugs gedreht wird.

Die 1A und 1B zeigen jeweils eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht im Querschnitt und eine teilweise weggeschnittene Vorderansicht einer herkömmlichen Drehmoment-Messvorrichtung für einen sich drehenden Körper.

Wie in den 1A und 1B gezeigt ist, weist eine herkömmliche Drehmoment-Messvorrichtung für einen sich drehenden Körper 50 auf: einen Drehabschnitt 51, der drehbar zwischen einer angetriebenen Antriebswelle 91 und einer belasteten angetriebenen Welle 93 angeordnet ist; und einen stationären Abschnitt 55, der fest so angeordnet ist, dass er den Drehabschnitt 51 umgibt. Der Drehabschnitt 51 weist integral auf: einen ersten Flansch 52, der mit einem Flansch 92 der Antriebswelle 91 zu verbolzen ist; einen zweiten Flansch 54, der mit einem Flansch 94 der angetriebenen Welle 93 zu verbolzen ist; und einen hohlen Zylinder 53, an dessen beiden Kanten jeweils der erste bzw. zweite Flansch 52 und 54 ausgebildet sind. Der stationäre Abschnitt 55 weist auf: einen Ring 56, der den zweiten Flansch 54 umgibt; und ein Chassis 57, an dem der Ring 56 über Befestigungsglieder 58 fest angebracht ist.

Eine Primärspule 82 ist an dem inneren Umfang des Rings 56 vorgesehen, und eine Sekundärspule 83 ist an dem äußeren Umfang des zweiten Flansches 54 vorgesehen. Die Primär- und die Sekundärspule 82 und 83 bilden zusammen einen Drehtransformator 81, wodurch elektrische Leistung zu dem Drehabschnitt 51 geliefert wird.

Drehmomentdetektoren 61 als Dehnungsmesser sind an dem inneren Umfang des Zylinders 53 vorgesehen, mehrere lichtemittierende Elemente 67a bis 67n, die ausgebildet sind zum Emittieren von Licht entsprechend einem Ausgangssignal von den Drehmomentdetektoren 61, wodurch sie ein optisches Signal ausgeben, sind an den Außenumfang des zweiten Flansches 54 so vorgesehen, dass sie entlang der Sekundärspule 83 angeordnet sind, eine lichtempfangende Faser 71 zum Empfangen des optischen Signals von den lichtemittierenden Elementen 67a bis 67n ist entlang der Primärspule 82 auf dem inneren Umfang des Rings 56 vorgesehen, und optoelektrische Signalwandler (nicht gezeigt) zum Umwandeln des optischen Signals in ein elektrisches Signal sind an den Enden der lichtempfangenden Faser 71 vorgesehen.

Bei der Drehmoment-Messvorrichtung 50 wird, wenn sich die Antriebswelle 91 dreht, das Ausgangssignal von den Drehmomentdetektoren 61 über die lichtemittierenden Elemente 67 und die lichtempfangende Faser 71 zu den optoelektrischen Signalwandlern (nicht gezeigt) getragen und hierdurch erfasst, wodurch ein Drehmoment gemessen wird.

Wie vorstehend beschrieben ist, ist die herkömmliche Drehmoment-Messvorrichtung 50 zwischen die Antriebswelle und die angetriebene Welle gesetzt und misst ein Drehmoment zwischen einem sich drehenden Körper und einer Last ohne Kontakt mit der sich drehenden Welle oder dem sich drehenden Teil des sich drehenden Körpers. Jedoch tritt die Erzeugung von Ölnebel häufig bei der Messung des Drehmoments eines sich drehenden Körpers auf, und wenn Ölnebel an der lichtempfangenden Faser 71 haftet, kann der Fall eintreten, dass die Messgenauigkeit verschlechtert wird oder sogar die Messung nicht durchgeführt werden kann. Somit ist erforderlich, dass die lichtempfangende Faser 71 gereinigt oder ersetzt wird, wenn dies zweckmäßig ist. Es ist jedoch schwierig, von außerhalb das Ausmaß des an der lichtempfangenden Faser 71 haftenden Ölnebels festzustellen, und in einigen Fällen kann es passieren, dass eine periodische Wartungsarbeit nicht ihren Zweck erfüllt. Insbesondere tritt der Fall auf, dass die Messung bereits vor einer geplanten periodischen Wartungsarbeitung nicht zweckmäßig durchgeführt werden kann, wodurch "zu spät" angezeigt wird, oder dass die lichtempfangende Faser 71 gereinigt oder ersetzt wird, wenn nur eine geringe Menge von Ölnebel an dieser haftet, wodurch "zu früh" angezeigt wird und sich eine Verschwendung von Zeit und Arbeit ergibt.

Die vorliegende Erfindung wurde angesichts des vorstehenden Umstands gemacht und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Drehmoment-Messvorrichtung für einen sich drehenden Körper vorzusehen, die ermöglicht, dass eine lichtempfangende Faser rechtzeitig und angemessen gewartet wird.

Um die Aufgabe zu lösen, weist gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Drehmoment-Messvorrichtung für einen sich drehenden Körper auf: einen Drehabschnitt, der zusammengesetzt ist aus einem ersten Flansch, der mit einer angetriebenen Antriebswelle zu verbinden ist, einem zweiten Flansch, der mit einer belasteten angetriebenen Welle zu verbinden ist, und einem hohlen Zylinder, an dessen beiden Kanten jeweils der erste und der zweite Flansch ausgebildet sind; mehrere lichtemittierende Elemente, die an einem äußeren Umfang des Drehabschnitts vorgesehen und so ausgebildet sind, dass sie Licht entsprechend einem Ausgangssignal von an einem inneren Umfang des hohlen Zylinders vorgesehenen Drehmomentdetektoren emittieren, wodurch sie ein optisches Signal erzeugen; eine lichtempfangende Faser zum Empfang des optischen Signals von den lichtemittierenden Elementen; mehrere optoelektrische Signalwandler, die so vorgesehen sind, dass sie beiden Endflächen der lichtempfangenden Faser zugewandt und so ausgebildet sind, dass sie das optische Signal in ein elektrisches Signal umwandeln; und einen Fehlfunktionsdetektor, um eine Fehlfunktion der lichtempfangenden Faser gemäß dem von den optoelektrischen Signalwandlern ausgegebenen elektrischen Signal zu erfassen. Folglich kann der Betriebszustand der lichtempfangenden Faser konstant überwacht werden.

Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung vergleicht in der Drehmoment-Messvorrichtung nach dem ersten Aspekt der Fehlfunktionsdetektor einen Gleichstromwert, der aus einem Effektivwert des elektrischen Signals von den optoelektrischen Signalumwandlern umgewandelt wurde, mit einem vorbestimmten Bezugswert. Folglich kann die Zeit zum Reinigen oder Wechseln der lichtempfangenden Faser in einer rechtzeitigen Weise angekündigt werden.

Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung vergleicht in der Drehmoment-Messvorrichtung nach dem ersten Aspekt der Fehlfunktionsdetektor in einer aufeinander folgenden Weise einen aus einem Effektivwert des elektrischen Signals von den optoelektrischen Signalwandlern umgewandelten Gleichstromwert mit mehreren vorbestimmten Bezugswerten, die einander unterschiedlich sind. Folglich werden, selbst wenn eine erste Warnung über eine Fehlfunktion der lichtempfangenden Faser aus irgendeinem Grund übersehen wird, weitere Warnungen aufeinander folgend ausgegeben, wodurch eine fehlersichere Eigenschaft erhalten wird.

Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung empfängt bei der Drehmoment-Messvorrichtung nach dem ersten Aspekt die lichtempfangende Faser das optische Signal von den lichtemittierenden Elementen durch eine transparente Platte und hat ihre beiden Endbereiche unter einem rechten Winkel gebogen. Folglich kann die lichtempfangende Faser wirksam installiert werden, und sie kann auch in einem guten Arbeitszustand gewartet werden, indem bloß die transparente Platte gereinigt wird, wodurch die Wartungsarbeit erleichtert wird.

Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist bei der Drehmoment-Messvorrichtung nach dem ersten Aspekt der Fehlfunktionsdetektor mit einem Warnlicht, einem Warnsummer oder einer Sprachwarnvorrichtung oder einer Kombination von diesen in Abhängigkeit von den Umständen verbunden. Folglich kann die Zeit für die Reinigung oder den Wechsel der lichtempfangenden Faser auf die geeignetste Weise angekündigt werden.

Die vorgenannten und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden augenscheinlich anhand der folgenden Beschreibung, die mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen gegeben wird, in denen:

1A ist eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht einer herkömmlichen Drehmoment-Messvorrichtung für einen sich drehenden Körper im Querschnitt;

1B ist eine teilweise weggeschnittene Vorderansicht der herkömmlichen Drehmoment-Messvorrichtung nach 1A;

2A ist eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht einer Drehmoment-Messvorrichtung für einen sich drehenden Körper gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung im Querschnitt;

2B ist eine teilweise weggeschnittene Vorderansicht der Drehmoment-Messvorrichtung nach 2A;

3 ist ein Blockschaltbild des Vorgangs der Erfassung eines Drehmoments in der Drehmoment-Messvorrichtung nach 2A; und

4 ist eine teilweise weggeschnittene Vorderansicht einer Drehmoment-Messvorrichtung für einen sich drehenden Körper gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.

Ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird mit Bezug auf die 2A und 2B beschrieben. Wie in den 2A und 2B gezeigt ist, weist eine Drehmoment-Messvorrichtung für einen sich drehenden Körper 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel auf: einen Drehabschnitt 11, der drehbar zwischen einer angetriebenen Antriebswelle 91 und einer belasteten angetriebenen Welle 93 angeordnet ist; und einen stationären Abschnitt 15, der fest so angeordnet ist, dass er den Drehabschnitt 11 umgibt. Der Drehabschnitt 11 weist integral auf: einen ersten Flansch 12, der mit einem Flansch 92 der Antriebswelle 91 zu verbolzen ist; einen zweiten Flansch 14, der mit einem Flansch 94 der angetriebenen Welle 93 zu verbolzen ist; und einen hohlen Zylinder, an dessen beiden Enden der erste bzw. zweite Flansch 12 und 14 ausgebildet sind. Der stationäre Abschnitt 15 weist auf: einen Ring 16, der um den zweiten Flansch 14 herum angeordnet ist; und ein Chassis 17, an dem der Ring 16 fest angebracht ist. Der erste Flansch 12 ist fest mit dem Flansch 92 der Antriebswelle verbunden, und der zweite Flansch 14 ist fest mit dem Flansch 94 der angetriebenen Welle verbunden. Bei der vorbeschriebenen Struktur wird, wenn sich die Antriebswelle 91 dreht, der Zylinder 13 verdreht, um durch den Flansch 92 der angetriebenen Antriebswelle und den Flansch 94 der belasteten angetriebenen Welle verformt zu werden.

Eine Primärspule 42 ist an dem inneren Umfang des Rings 16 vorgesehen, und eine Sekundärspule 43 ist an dem äußeren Umfang des zweiten Flansches 14 vorgesehen. Die Primär- und die Sekundärspule 42 und 43 bilden zusammen einen Drehtransformator 41, wodurch elektrische Leistung zu dem Drehabschnitt 11 geliefert werden kann.

Drehmomentdetektoren 21 als Dehnungsmesser sind an dem inneren Umfang des Zylinders 13 vorgesehen, und mehrere lichtemittierende Elemente 27a bis 27n, die zum Emittieren von Licht entsprechend einem Ausgangssignal von den Drehmomentdetektoren 21 ausgebildet sind, sind an dem äußeren Umfang des zweiten Flansches 14 vorgesehen und in einem regelmäßigen Abstand angeordnet. Eine lichtempfangende Faser 31, die zum Empfangen von optischen Signalen von den lichtemittierenden Elementen 27a bis 27n ausgebildet ist, ist an dem inneren Umfang des Rings 16 entlang der Primärspule 42 vorgesehen. Ein erster und ein zweiter optoelektrischer Signalwandler 33a und 33b (nachfolgend als Signalwandler bezeichnet) zum Erfassen eines optischen Signals und zum Umwandeln des optischen Signals in ein elektrisches Signal sind so vorgesehen, dass sie jeweiligen Endflächen der lichtempfangenden Faser 31 über ein erstes bzw. zweites optisches Hochpassfilter 32a und 32b zugewandt sind. Elektrische Signale von den Signalwandler 33a und 33b werden zu einer Signalempfangs- und Fehlfunktionsalarm-Schaltung 30 gesandt, die ausgebildet ist für den Empfang eines Signals von dem Drehabschnitt 11 und zum Alarmgeben bei einer Fehlfunktion der lichtempfangenden Faser 31. Die Signalempfangs- und Fehlfunktionsalarm-Schaltung 30 gibt ein Drehmomentsignal aus und gibt ein Fehlfunktions-Alarmsignal zu einem Fehlfunktionsalarm 30H aus. Auf einer Platte 28 sind elektrische Komponenten in einer Übertragungsschaltung 20 (siehe 3) des Drehabschnitts 11 montiert.

Die Arbeitsweise des Erfassens eines Drehmoments in der Drehmoment-Messvorrichtung 10 wird nachfolgend beschrieben. Dehnungsmesser sind haftend an der inneren Umfangsfläche des Zylinders 13 in der Umfangsrichtung angebracht und in einer Wheatstone-Brücke angeordnet, wodurch sie die vorgenannten Drehmomentdetektoren 21 bilden (siehe 2A). Gemäß 3 wird in der vorgenannten Übertragungsschaltung 20 zum Übertragen eines Drehmomentsignals ein analoges Signal von den Drehmomentdetektoren 21 durch einen Verstärker 22 verstärkt, durch ein Filter 23 von Störungen befreit und durch einen Spannungs-/Frequenz-Wandler 24 in Frequenzdaten umgewandelt. Die Frequenz von dem Spannungs-/Frequenz-Wandler 24 wird durch einen Teiler 25 geteilt, durch einen Leistungsverstärker 26 leistungsverstärkt und als ein optisches Signal von den lichtemittierenden Elementen 27a bis 27n zu der lichtempfangenden Faser 31 ausgesandt.

In der Signalempfangs- und Fehlfunktionsalarm-Schaltung 30 wird das optische Signal von den lichtemittierenden Elementen 27a bis 27n von der lichtempfangenden Faser 31 empfangen, geht durch diese hindurch und tritt aus den beiden Enden von dieser aus. Optische Signale von den beiden Enden der lichtempfangenden Faser 31 haben ihr äußeres Licht wie fluoreszierendes Licht durch die optischen Hochpassfilter 32a und 32b entfernt und werden durch die Signalwandler 33a und 33b zurück in Frequenzdaten eines elektrisches Signals umgewandelt. Die Frequenzdaten eines elektrischen Signals werden durch eine Aggregationsvorrichtung 34 angehäuft und dann teilweise zu einem Frequenz/Spannungs-Wandler 38, um hierdurch in ein analoges Signal umgewandelt zu werden, und teilweise zu einem Effektivwert/Gleichstrom-Wandler 35 gesandt. Das analoge Signal von dem Frequenz/Spannungs-Wandler 38 wird durch ein Ausgangsfilter 39 von Störungen befreit und bildet ein Drehmomentsignal für die Drehmomentmessung. Andererseits wird der Effektivwert der durch die Aggregationsvorrichtung 34 angesammelten und zu dem Effektivwert/Gleichstrom-Wandler 35 gesandten Frequenzdaten durch diesen in einen Gleichstrom umgewandelt und zu einem Fehlfunktionsdetektor 36 ausgegeben. Der Fehlfunktionsdetektor 36 vergleicht einen Ausgangswert von dem Effektivwert/Gleichstrom-Wandler 35 mit einem vorbestimmten, von einem Bezugssignalgenerator 36a ausgegebenen Bezugswert, und wenn der Vergleich zwischen diesen ergibt, dass der Ausgangswert von dem Effektivwert/Gleichstrom-Wandler 35 unterhalb des Bezugswertes von dem Bezugssignalgenerator 36a ist, wird ein Fehlfunktionssignal zu dem vorgenannten Fehlfunktionsalarm 30H über einen Leistungsverstärker 37 gesandt. Der Fehlfunktionsalarm 30H verkündet dann, dass es Zeit ist, die lichtempfangende Faser 31 zu reinigen. Wenn der Ausgangswert von dem Effektivwert/Gleichstrom-Wandler 35 den Bezugswert von dem Bezugssignalgenerator 36a nicht überschreitet, nachdem die lichtempfangende Faser 31 gemäß der Ankündigung gereinigt wurde, dann muss die lichtempfangende Faser 31 gegen eine neue ausgetauscht werden.

Eine Leistungszuführungsschaltung 40 enthält einen Signalgenerator 44 und einen Leistungsverstärker 45 an dem stationären Abschnitt 15. Der Signalgenerator 44 erzeugt ein vorbestimmtes Frequenzsignal, das durch einen Leistungsverstärker 45 leistungsverstärkt, zu einem Gleichrichter 46 an dem Drehabschnitt 11 über einen Drehtransformator 41 gesandt, durch den Gleichrichter 46 in einen Gleichstrom umgewandelt und als elektrische Leistung für die Übertragungsschaltung 20 des Drehabschnitts 11 geliefert wird.

Somit wird bei der Drehmoment-Messvorrichtung 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wenn sich die Antriebswelle 91 dreht, das Drehmomentsignal von den Drehmomentdetektoren 21 durch die lichtemittierenden Elemente 27a bis 27n zu dem Signalwandler 33 getragen und dort erfasst, wodurch ein Drehmoment gemessen wird, und gleichzeitig ist eine rechtzeitige und zweckmäßige Wartungsarbeit zum Reinigen oder Austauschen der lichtempfangenden Faser 31 sichergestellt.

In dieser Verbindung kann der Ausgangswert von dem Bezugssignalgenerator 36a, der mit dem Ausgangswert von dem Effektivwert/Gleichstrom-Wandler 35 verglichen wird, in mehrere vorbestimmte, einander unterschiedliche Bezugswerte aufgeteilt werden, wodurch ein Fehlfunktions-Alarmsignal jedes Mal über den Leistungsverstärker 37 zu dem Fehlfunktionsalarm 30H gesandt wird, wenn der Fehlfunktionsdetektor 36 feststellt, dass der Ausgangswert von dem Effektivwert-Gleichstrom-Wandler 35 unterhalb jedes der vorbestimmten Bezugswerte fällt. Auf diese Weise werden, selbst wenn eine erste Fehlfunktionswarnung aus irgendeinem Grund übersehen wird, weitere Warnungen in einer aufeinander folgenden Weise ausgegeben, um sicherzustellen, dass die lichtempfangende Faser 31 zweckmäßig gereinigt oder ausgetauscht wird, bevor es zu spät ist. Weiterhin kann der Fehlfunktionsalarm 30H ein Warnlicht, ein Warnsummton, eine Sprachwarnvorrichtung oder dergleichen oder eine Kombination von diesen für die geeignetste Weise der Warnung sein.

Ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf 4 beschrieben. Wie in 4 gezeigt ist, ist bei einer Drehmoment-Messvorrichtung 10A gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ein Ring 16A, der aus zwei Halbringabschnitten zusammengesetzt ist und so angeordnet ist, dass er den zweiten Flansch 14 umgibt, über Befestigungsglieder 18a und 18b an einem Chassis 17A angebracht. Der Ring 16A weist Halbringabschnitte 16Aa und 16Ab sowie ein Verbindungsglied 16T auf. Die einen Enden (obere Seite in der Figur) der Halbringabschnitte 16Aa und 16Ab sind über das Verbindungsglied 16T lösbar miteinander verbunden, und die anderen Enden (untere Seite in der Figur) hiervon sind nicht miteinander verbunden, aber isolierend an dem Chassis 17A angebracht. Der so strukturierte Ring 16A arbeitet, wenn der aus einem leitenden Material gebildet ist, als die vorgenannte Primärspule 42.

Das Chassis 17A nimmt eine lichtempfangende 31A auf für den Empfang von optischen Signalen von den lichtemittierenden Elementen 27a bis 27n. Die beiden Endbereiche der lichtempfangenden Faser 31A sind in einem rechten Winkel gebogen für eine wirksame Installation innerhalb des Chassis 17A. Die Signalwandler 33a und 33b befinden sich in einer solchen Lage, dass sie den jeweiligen Endflächen der lichtempfangenden Faser 31A über die optischen Hochpassfilter 32a bzw. 32b zugewandt sind, und eine transparente 19 ist fest an dem Chassis 17A so angebracht, dass sie entlang des lichtempfangenden Teils der lichtempfangenden Faser 31A angeordnet ist.

Mit den vorstehend beschriebenen Unterschieden gegenüber der Drehmoment-Messvorrichtung 10 nach dem ersten Ausführungsbeispiel ermöglicht es die Drehmoment-Messvorrichtung 10A nach dem zweiten Ausführungsbeispiel, dass der Ring 16A leicht abgenommen werden kann und auch der Lichtempfangszustand der lichtempfangenden Faser 31A nur durch Reinigen der transparenten Platte 19 wieder hergestellt werden kann, sowie die Zeit für die Wartungsarbeit rechtzeitig und zweckmäßig in derselben Weise wie bei der Drehmoment-Messvorrichtung 10 angekündigt wird. Dieses Merkmal erleichtert weiterhin die Wartungsarbeit für die lichtempfangende Faser.


Anspruch[de]
  1. Drehmoment-Messvorrichtung (10) für einen sich drehenden Körper, welche aufweist:

    einen Drehabschnitt (11), der zusammengesetzt ist aus einem ersten Flansch (12), der mit einer angetriebenen Antriebswelle (91) zu verbinden ist, einem zweiten Flansch (14), der mit einer belasteten angetriebenen Welle (93) zu verbinden ist, und einem hohlen Zylinder (13), an dessen beiden Kanten jeweils der erste und der zweite Flansch (12, 14) ausgebildet sind;

    mehrere lichtemittierende Elemente (27a bis 27n), die an einem äußeren Umfang des Drehabschnitts (11) vorgesehen sind und so arbeiten, dass sie Licht entsprechend einem Ausgangssignal von an einem inneren Umfang des hohlen Zylinders (13) vorgesehenen Drehmomentdetektoren (21) emittieren, wodurch sie ein optisches Signal erzeugen;

    eine Licht empfangende Faser (31) zum Empfang des optischen Signals von den lichtemittierenden Elementen (27a bis 27n); und

    mehrere optoelektrische Signalwandler (33a, 33b), die so vorgesehen sind, dass sie beiden Endflächen der Licht empfangenden Faser (31) zugewandt sind, und so arbeiten, dass sie das optische Signal in ein elektrisches Signal umwandeln,

    dadurch gekennzeichnet, dass die Drehmoment-Messvorrichtung (10) weiterhin einen Fehlfunktionsdetektor (36) aufweist, um eine Fehlfunktion der Licht empfangenden Faser (31) gemäß dem von den optoelektrischen Signalwandlern (33a, 33b) ausgegebenen elektrischen Signal zu erfassen.
  2. Drehmoment-Messvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Fehlfunktionsdetektor einen aus einem Effektivwert des elektrischen Signals von den optoelektrischen Signalwandlern umgewandelten Gleichstromwert mit einem vorbestimmten Bezugswert vergleicht.
  3. Drehmoment-Messvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Fehlfunktionsdetektor in einer aufeinander folgenden Weise einen aus einem Effektivwert des elektrischen Signals von den optoelektrischen Signalwandlern umgewandelten Gleichstromwert mit mehreren vorbestimmten, einander unterschiedlichen Bezugswerten vergleicht.
  4. Drehmoment-Messvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Licht empfangende Faser das optische Signal von den Licht emittierenden Elementen durch eine transparente Platte empfängt und ihre beiden Endbereiche unter einem rechten Winkel gebogen sind.
  5. Drehmoment-Messvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Fehlfunktionsdetektor mit zumindest einem von einem Warnlicht, einem Warnsummer und einer Sprachwarnvorrichtung verbunden ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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