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Dokumentenidentifikation DE102004014887A9 08.06.2006
Titel Verfahren zum Zusammenfügen von flexiblen, flachförmigen Materialien insbesondere Vliesstoff-Filtermedien o. dgl. mittels eines Kunststoffprofils
Anmelder Bieniek, Josef, 45277 Essen, DE
Erfinder Bieniek, Josef, 45277 Essen, DE
DE-Anmeldedatum 26.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004014887
Offenlegungstag 13.10.2005
Date of publication of correction 08.06.2006
Information on correction Berichtigung in Absatz 4, FEHLENDER TEXT der Beschreibung
IPC-Hauptklasse B01D 46/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B01D 46/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F24F 3/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B29C 65/64(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Vliesstoff-Filtermedien werden für die Herstellung von Filtertaschen verwendet, die als Komponente für den Bau von Luftfilter eingesetzt werden.
Luftfilter bestehen u. a. aus Filtertaschen, die bisher zu einer Einheit durch Zusammennähen, Zusammenschweißen zusammengefügt werden.
Das neue Verfahren wird hier die Handarbeit mechanisieren und somit die Arbeitszeiten verkürzen wie auch Materialeinsparungen vornehmen.
Das Zusammenfügen von z. B. Vliesstoff-Filtermedien wurde durch ein Verfahren ersetzt, wodurch zwei gleiche Kunststoffprofile in eine formschlüssige Lage gebracht wwerden.
Hierbei wird ein Profil um 180° gedreht und dem anderen gegenübergestellt, fixiert und dann mit den dazwischen angebrachten Vliesstoff-Filtermedien oder dergleichen (6) zusammengeklemmt. Vliesstoff-Filtermedien werden hier in den ausgebildeten Hohlkanal (7) aufgenommen.
Die Klemmwirkung wird durch die derartig ausgebildete Form des Kunststoffprofils erreicht. Hieraus folgt, daß durch dieses Verfahren sowohl wirtschaftliche und ökologische Anforderungen in der Luftfiltertechnik erfüllt werden.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zusammenfügen von flexiblen, flachförmigen Materialien insbesondere verschiedenen Vliesstoff-Filtermedien oder dgl. aus denen z.B. Filtertaschen für Luftfilter hergestellt werden können, mittels eines Kunststoffprofils.

Die Luftfiltertechnik erfüllt eine zentrale und zunehmend wichtigere Funktion bei der Aufbereitung der Luft in klimatechnischen und prozeßtechnischen Anlagen.

Hier werden Luftfilter die als Einrichtungen zur Abscheidung von Staub und anderen Verunreinigungen aus der Luft eingesetzt.

Luftfilter bestehen u.a. aus Filtertaschen, die zur einer Einheit durch zusammennähen, Zusammenschweißen zusammengefügt und durch eine Stützkonstruktion in einem Filterrahmen gehalten werden.

Der in Patentansprüchen angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Vielzahl von Handarbeit zu mechanisieren und somit die Arbeitszeiten zu verkürzen wie auch Materialeinsparungen vorzunehmen und eine ökologische Entsorgung sicherstellen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein Verfahren und dafür ein derartig ausgebildeten Kunststoffprofil als Verbindungselement für z.B. Vliesstoff-Filtermedien oder dgl. zu entwickeln, um diese zusammenfügen zu können.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen veranschaulicht und nachstehend im einzeln anhand der Zeichnungen 1 bis 4 näher beschrieben.

Dabei zeigen:

1 einen Querschnitt des erfindungsgemäß ausgebildeten Kunststoffprofils

2 einen Querschnitt von zusammengefügten Kunststoffprofilen mit dazwischen angebrachten Vliesstoff-Filtermedien oder dgl.

3 eine perspektivische Teilansicht der Ausführungsform nach 2 d.h. Trägerprofil der durch zusammengeklemmte Kunststoffprofile mit dazwischen angebrachten Vliesstoff-Filtermedien oder dgl. ausgebildet ist

4 ein automatisiertes Verfahren für das Zusammenfügen von z.B. Vlisstoff-Filtermedien oder dgl.

In 1 Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Verbindungselement ein insbesondere nach Art eines C-förmigen Profils (1) mit hakenförmigen Steg (5) und einen Verankerungssteg (4) ausgestattet ist, die für die Klemmwirkung der Profile vorgesehen sind seiner Innenfläche befindet sich eine keilartige Längsrippe (3).

Das Kunststoffprofil (1) wird mit einem keilförmigen Ende (2) ausgebildet und mit unterschiedlichen Wandstärken ausgestattet. Das ermöglicht eine elastische Verformung des Kunststoffprofils und verhindert einen Profilriß beim Zusammenfügen von z.B. Vliesstoff-Filtermedien oder dgl. wo entsprechende Preßkraft eingesetzt wird.

In 2 zwei gegenüberpositionierte in eine formschliessige Lage Kunststoffprofile (1) durch Klemmwirkung stellen eine schliessige Verbindung für die dazwischen angebrachte Vliesstoff-Filtermedien (6) oder dgl. dar.

Zusammengeklemmte Profile bilden einen Hohlkanal (7) zur Aufnahme von Volumenanwachs der z.B. Vliesstoff-Filtermedien, die sich bei der Klemmwirkung ausdehnen

In 3 die zwei zusammengeschlossene Profile erstellen für die angebrachten z.B. Vliesstoff-Filtermedien oder dgl. ein Trägerprofil (8) der als Stützkonstruktion für den Filterbau eingesetzt wird.

In 4 wie beim automatisierten Verfahren die Kunststoffprofile mit den z.B. Filtertaschen Zusammengefügt werden können.

Durch eine Entwickelte dafür Vorrichtung werden zwei Kunststoffprofile entsprechend positioniert und gegenüberliegend z.B. zu den Eintritsflächen der Filtertaschen angebracht und zusammengeklemmt.

Hieraus folgt, daß durch diese Erfindung sowohl wirtschaftliche und ökologische Anforderungen erfüllt werden. Es entfällt die aufwendige Stützkonstruktion, die meist aus Metall besteht.

Das Kunststoffprofil aufgrund seiner Materialeigenschaften ist auch hygienisch unbedenklich. Es ist geschlossenporig. Das bedeutet daß kein mikrobiologisches Wachstum an seiner Oberfläche auftreten kann und es ist auch Entsorgungsfreundlich. (voll veraschbar und deponiefähig))


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Zusammenfügen von flexiblen, flachförmigen Materialien z.B. Vliesstoff-Filtermedien oder dgl., insbesondere damit hergestellte Filtertaschen unter Verwendung von Kunststoffprofilen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleiche Kunststoffprofile (1) in eine formschlüssige Lage gebracht werden, hierbei ein von Profilen um 180° um die angeordnete Konstruktionsachse (D) die senkrecht zum Profilquerschnitt orientiert, gedreht und dem anderem Profil gegenübergestellt, fixiert, und dann zusammengeklemmt
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich beim Zusammenklemmen der Kunststoffprofile der hakenförmige Steg (5) in die durch die keilartige Längsrippe (3) und das keilförmige Ende (2) des Kunststoffprofils (1) ausgebildete V-förmige Nut, verhakt
  3. Verfahren nach Anspruch 1, 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengefügten Kunststoffprofile mit den dazwischen liegenden z.B. Vliesstoff-Filtermedien eine verläßliche Verbindung wie auch eine geschlossene Einheit durch die Klemmwirkung von hackenförmigen Steg (5) und Verankerungssteg (4) bilden
  4. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengefügten Kunststoffprofile einen Längskanal (7) als Hohlkanal ausbilden zur Aufnahme von Volummenanwachs z.B. der Vliesstoff-Filtermedien, die sich bei der Klemmwirkung der Profile ausdehnen
  5. Kunststoffprofil zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffprofil (1) aus einem C-förmig ausgebildeten Profilstrang mit einem hackenförmigen Steg (5) und einem Verankerungssteg (4) ausgestattet ist, die für die Klemmwirkung der Profile vorgesehen sind
  6. Kunststoffprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffprofil (1) an seiner Innenfläche eine keilartige Längsrippe (3) aufweist, die mit dem keilförmigen Ende (2) des Kunststoffprofils (1) eine V-förmige Nut bildet
  7. Kunststoffprofil nach Anspruch 5, 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffprofil (1) unterschiedliche Wandstärken im Querschnitt aufweist
  8. Kunststoffprofil nach Anspruch 5, 6, 7 dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengeklemmte zwei Kunststoffprofile (1) als Trägerprofil (8) für die zusammengefügte Vlisstoff-Filtermedien und dgl. dienen kann.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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