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Dokumentenidentifikation DE102005059010A1 14.06.2006
Titel Effektgarn sowie Verfahren zu dessen Herstellung
Anmelder Recytex-Textilaufbereitung GmbH & Co. KG, 41751 Viersen, DE
Erfinder Schulte, Ulrich, 50996 Köln, DE
Vertreter Bonsmann & Bonsmann Patentanwälte, 41063 Mönchengladbach
DE-Anmeldedatum 08.12.2005
DE-Aktenzeichen 102005059010
Offenlegungstag 14.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.06.2006
IPC-Hauptklasse D02G 3/36(2006.01)A, F, I, 20051208, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D03D 15/00(2006.01)A, L, I, 20051208, B, H, DE   D04B 1/14(2006.01)A, L, I, 20051208, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Effektgarn mit einem Seelenfaden (2) und einer einen thermoplastischen Werkstoff (4) aufweisenden Ummantelung (3), bei der die Ummantelung (3) in den thermoplastischen Werkstoff (4) eingearbeitete Lederpartikel (5) aufweist, sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Effektgarn mit einem Seelenfaden und einer einen thermoplastischen Werkstoff aufweisenden Ummantelung. Weiterhin betrifft die Erfindung ein ein derartiges Effektgarn enthaltendes Textilprodukt sowie ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Effektgarns.

Effektgarne kommen beispielsweise im Dekorationsbereich, zur Innenausstattung in Kraftfahrzeugen oder auch bei der Herstellung von Textilprodukten wie Web- oder Strickprodukten zum Einsatz.

Derartige Effektgarne werden im Extrusions-Ummantelungsvertahren hergestellt, wobei ein aus Garn oder Zwirn bestehender Seelenfaden mit einem thermoplastischen Material ummantelt wird. So sind zum Beispiel aus DE 33 01 270 A1 ein ummanteltes Faser- bzw. Filamentmaterial und ein Verfahren zu seiner Herstellung bekannt, wobei die Ummantelung aus einem fluorhaltigen Polymer besteht, um ein gleichzeitig zugfestes und elastisches sowie chemikalien- und temperaturbeständiges Faser- bzw. Filamentmaterial zu erhalten. Bei der Herstellung wird das Faser- bzw. Filamentmaterial mit hoher Geschwindigkeit durch eine mittlere Öffnung in einem Extrusionsschlauchwerkzeug gezogen. Hierbei wird das fluorhaltige Polymer in Form eines Schlauches derart extrudiert, dass der Schlauch das mittige Faser- bzw. Filamentmaterial ummantelt, woraufhin das ummantelte Faser- bzw. Filamentmaterial unmittelbar nach dem Austritt aus dem Schlauchwerkzeug abgeschreckt wird.

Weiter ist bekannt, Effektgarne zu Zier- und Dekorationszwecken mit Farb- oder Struktureffekten auszustatten. Aus DE 41 41 955 A1 ist beispielsweise bekannt, dekorative, zu einem Gitter gewebte Fasern aus zum Beispiel Kohlenstoff in eine Kunststoffschicht einzubetten, um eine attraktive irisierende Färbung zu erzielen.

Aus DE 199 15 298 A1 ist ein gattungsgemäßes Effektgarn mit einem Seelenfaden und einer Ummantelung aus thermoplastischem Werkstoff bekannt, bei welchem die Oberfläche des Seelenfadens entsprechend dem gewünschten Effekt gestaltet und die Ummantelung derart transparent ausgebildet ist, dass der von der Ummantelung umschlossene Seelenfaden sichtbar ist, womit insbesondere hinsichtlich Alterungseigenschaften, Lichtbeständigkeit und Lichtechtheit günstigere Eigenschaften im Vergleich zu Effektgarnen mit eingefärbter thermoplastischer Ummantelung erzielt werden. Der thermoplastische Werkstoff kann insbesondere in aufgeschäumtem Zustand auf den Seelenfaden aufgebracht werden.

Den zuvor genannten Materialien ist gemeinsam, dass die erzielbaren Farb- und/oder Struktureffekte auf visuelle Wirkungen beschränkt sind, wobei mechanische Oberflächeneigenschaften (zum Beispiel die Rauhigkeit) der auf dem jeweiligen Material hergestellten Dekorelemente durch die zur Verbesserung der Gebrauchseigenschaften vorgesehene thermoplastische Ummantelung bestimmt werden. Insbesondere sind etwa ursprünglich vorhandene charakteristische Oberflächeneigenschaften der Faserstrukturen nach der Ummantelung nicht mehr wahrzunehmen.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Effektgarn zu schaffen, welches hinsichtlich der realisierbaren Effekte eine größere Gestaltungsvielfalt ermöglicht, ohne dass die Gebrauchseigenschaften, insbesondere hinsichtlich Alterungseigenschaften, Lichtbeständigkeit und Lichtechtheit, beeinträchtigt werden.

Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der Ansprüche 1 bzw. 9 gelöst.

Hierzu weist bei einem Effektgarn nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 die Ummantelung in den thermoplastischen Werkstoff eingearbeitete Lederpartikel auf.

Infolge der in den thermoplastischen Werkstoff eingearbeiteten Lederpartikel werden bei dem Effektgarn die bezüglich der Gebrauchseigenschaften vorteilhaften Wirkungen der Ummantelung vollständig oder weitestgehend bewahrt, wobei gleichzeitig die Gestaltungsvielfalt hinsichtlich des Effektgarns und der daraus herstellbaren Strukturen infolge der Modifikation des Tasteindrucks und/oder Geruchs der Ummantelung erhöht wird.

Mittels eines solchen Effektgarns kann, beispielsweise nach Verarbeitung zu einem Textil-, insbesondere Strick- oder Webprodukt oder einem anderweitigen Dekorationsartikel, ein sowohl im Testeindruck als auch im Geruch lederartiger Effekt erzielt werden, der erfindungsgemäß mit den günstigen Gebrauchseigenschaften aufgrund der Ummantelung mit dem thermoplastischen Werkstoff (insbesondere hinsichtlich Alterungseigenschaften, Lichtbeständigkeit und Lichtechtheit) kombiniert wird.

Die Erfindung ist nicht auf Partikel aus gegerbtem Leder beschränkt, sondern die in den thermoplastischen Werkstoff eingearbeitete Beimischung kann auch Partikel ungegerbter oder unbehandelter Tierhaut enthalten.

Da bei dem erfindungsgemäßen Effektgarn die Eigenfestigkeit problemlos über die entsprechende Auslegung des Seelenfadens eingestellt werden kann, ist das Effektgarn insbesondere auch als Kettmaterial zum Weben sehr gut geeignet, so dass aus dem Effektgarn auch Flächengebilde mit den gewünschten Eigenschaften hinsichtlich Testeindruck und/oder Geruch, sowie beliebige Textilprodukte herstellbar sind. Insbesondere können Web- oder Stricktextilien vollständig oder teilweise aus dem erfindungsgemäßen Effektgarn ausgebildet und damit mit den gewünschten Effekten ausgestattet sein.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beträgt der relative Gewichtsanteil der Lederpartikel in der Ummantelung 1 bis 60 Gewichtsprozent.

Die Ummantelung kann je nach beabsichtigter Verwendung des erfindungsgemäßen Effektgarns ferner einen UV-Stabilisator und/oder ein Mattierungsmittel und/oder ein Färbemittel aufweisen.

Der Seelenfaden kann als handelsübliches Multifilament oder Zwirn ausgebildet sein, z. B. aus einem Polyester. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Seelenfaden als Monofil (d.h. als aus einer einzigen Faser bestehender Faden) ausgebildet, womit sich eine besonders hohe Eigenfestigkeit erreichen lässt.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Oberfläche des Seelenfadens entsprechend einem gewünschten Effekt gestaltet, und die Ummantelung ist derart transparent ausgebildet, dass der von der Ummantelung umschlossene Seelenfaden sichtbar ist.

Die Erfindung betrifft ferner ein Textilprodukt, insbesondere Web- oder Strickprodukt, in welches wenigstens ein Effektgarn mit den obigen Merkmalen, die einzeln oder in Kombination miteinander vorliegen können, eingearbeitet ist. Das Textilprodukt kann insbesondere auch vollständig aus dem ertindungsgemäßen Effektgarn gebildet sein.

Ein zur Herstellung des erfindungsgemäßen Effektgarns angewandtes Verfahren umfasst vorzugsweise folgende Schritte:

  • – Einarbeiten einer Beimischung in granularer oder pulverisierter Form (zum Beispiel Lederstaub) in einen thermoplastischen Werkstoff;
  • – Plastifizieren des die Beimischung enthaltenden thermoplastischen Werkstoffs;
  • – Optionales Granulieren;
  • – Optionale Zugabe weiterer Komponenten (zum Beispiel UV-Stabilisatoren, Mattierungsmittel, Färbemittel etc.); und
  • – Zuführung des Granulats bzw. der plastifizierten Mischung zu einer Ummantelungsanlage zur Extrudierung und Ummantelung eines Seelenfadens.

Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung sowie den Unteransprüchen zu entnehmen.

Die Erfindung wird nachstehend anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Abbildungen erläutert.

Es zeigen:

1 eine schematische Querschnittsansicht zur Erläuterung des Aufbaus eines erfindungsgemäßen Effektgarns gemäß einer bevorzugten Ausführungsform;

2 eine zur 1 analoge Darstellung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung; und

3 eine bevorzugte Methode zur Herstellung des erfindungsgemäßen Effektgarns.

Gemäß der schematischen Skizze in 1 weist ein erfindungsgemäßes Effektgarn 1 einen Seelenfaden 2 und eine diesen umschließende Ummantelung 3 auf.

Bei dem Seelenfaden 2 kann es sich sowohl um ein handelsübliches Multifilament oder einen Zwirn als auch um ein Monofil handeln. Ferner kann der Seelenfaden 2 (insbesondere in Verbindung mit einer transparenten Ausgestaltung der Ummantelung 3) eine zur Erzielung gewünschter Effekte ausgestaltete Oberfläche, zum Beispiel eine variable und deckende Einfärbung, aufweisen.

Die Ummantelung 3 weist einen thermoplastischen Werkstoff 4 auf, der gemäß dem Ausführungsbeispiel aus thermoplastischem Polyurethan besteht. Die Erfindung ist jedoch nicht auf thermoplastisches Polyurethan als Werkstoff beschränkt, sondern es können grundsätzlich auch andere Thermoplaste, wie zum Beispiel Polyethylen, Polypropylen oder Polycarbonat verwendet werden. Der thermoplastische Werkstoff kann entweder farblos, eingefärbt oder, insbesondere zwecks Erzielung gewünschter Effekte wie zum Beispiel einer Farbgebung durch den Seelenfaden 2, auch transparent sein.

Die Ummantelung 3 weist außerdem Lederpartikel 5 auf, welche in 1 lediglich schematisch angedeutet und in granularer oder pulverisierter Form, vorzugsweise als Lederstaub, in den thermoplastischen Werkstoff 4 eingearbeitet, insbesondere dispergiert sind. Es hat sich gezeigt, dass der relative Gewichtsanteil der Lederpartikel 5 in der Ummantelung 3 vorzugsweise ein bis sechzig Gewichtsprozent beträgt. Der relative Gewichtsanteil wird so eingestellt, dass je nach Einsatzzweck und verwendeter Lederart sowie Korngröße der verwendeten Lederpartikel bzw. des Lederstaubes zum einen die gewünschte Ausprägung des lederartigen Tastund/oder Geruchseindrucks realisiert wird und zum anderen die chemischen Eigenschaften des thermoplastischen Materials in der Ummantelung 3 hinreichend ausgeprägt sind.

Gemäß einer weiteren, in 2 schematisch dargestellten Ausführungsform eines Effektgarns 1' weist die Ummantelung 3 weitere Zusätze 6 zur Erzielung gewünschter Effekte, zum Beispiel UV-Stabilisatoren, Mattierungsmittel und/oder Färbemittel (zum Beispiel ein beigemischtes Farbmittelkonzentrat, sogenanntes "Farbmasterbatch") auf. Im Übrigen entspricht das Effektgarn 1' demjenigen aus 1, so dass für die weiteren Bestandteile gleiche Bezugsziffern verwendet werden und auf deren detaillierte Beschreibung verzichtet wird.

Der erfindungsgemäße Seelenfaden 2 kann gemäß 1 und 2 einen runden Querschnitt oder auch (je nach Werkzeugauslegung in der Ummantelungsanlage) einen beliebigen anderen, beispielsweise ovalen oder eckigen Querschnitt aufweisen.

Das erfindungsgemäße Effektgarn ist vorzugsweise mittels einer Methode herstellbar, wie sie nachfolgend anhand des in 3 dargestellten Flussdiagramms 100 erläutert wird.

Zunächst wird in einem Schritt S110 in den für die Ummantelung 3 verwendeten, thermoplastischen Werkstoff 4 (zum Beispiel thermoplastisches Polyurethan) eine je nach gewünschter Ausprägung des zu erzielenden Effektes geeignete Menge Lederstaub beigemischt, wozu der Lederstaub in geeigneter Weise in dem thermoplastischen Werkstoff 4 dispergiert wird.

Die so hergestellte Thermoplast-Lederstaub-Mischung wird dann vorzugsweise zunächst zu einem Granulat verarbeitet, wozu die Thermoplast-Lederstaub-Mischung vorzugsweise zunächst in einem Schritt S120 plastifiziert, als Strang extrudiert und anschließend in einem Schritt S130 granuliert wird. Anstelle einer strangförmigen Extrudierung der Thermoplast-Lederstaub-Mischung kann auch ein anderes Plastifizierungs- oder Formgebungsverfahren, zum Beispiel Folienpressen oder Spritzgießen, angewandt werden. Das so hergestellte Granulat wird dann nach optionaler Zugabe weiterer, zum Beispiel der oben genannten Komponenten 6 in einem Schritt S140 sowie etwaiger Vertrocknung in einem Schritt S150 einer Ummantelungsanlage vorgelegt, in welcher der Thermoplastanteil der hergestellten Mischung in einem Extruder plastifiziert und der Seelenfaden 2 mittels eines geeigneten Werkzeugs ummantelt wird.

Gemäß einer alternativen Methode kann der die Beimischung aus beispielsweise Lederstaub enthaltende thermoplastische Werkstoff nach der erfolgten Plastifizierung im Schritt S120 auch direkt oder nach vorheriger Zugabe weiterer Komponenten gemäß Schritt S140 der Ummantelungsanlage zur Ummantelung des Seelenfadens zugeführt werden. Ferner kann alternativ zu der oben beschriebenen Methode die granulare oder pulverisierte Beimischung aus beispielsweise Lederstaub auch in anderer Weise eingearbeitet, zum Beispiel dem thermoplastischen Werkstoff erst in der Ummantelungsanlage zugeführt werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann der mit der Beimischung aus zum Beispiel Lederstaub versehene thermoplastische Werkstoff vor dem Aufbringen auf den Seelenfaden durch Zugabe eines chemischen oder physikalischen Treibmittels (vorzugsweise mit einem relativen Anteil im Bereich von 0.1 bis 5 Gewichtsprozent) aufgeschäumt werden, wodurch die Ummantelungs-Endstärke im Vergleich zu einer nicht aufgeschäumten Ummantelung erhöht wird.

Zusammenfassend wird durch die Erfindung ein Effektgarn geschaffen, welches unabhängig von etwaigen visuellen Effekten einen charakteristischen Tasteindruck und/oder Geruch aufweist. Somit wird hinsichtlich der realisierbaren Effekte eine größere Gestaltungsvielfalt des Effektgarns ermöglicht, ohne dass die mittels der thermoplastischen Ummantelung erzielten Gebrauchseigenschaften beeinträchtigt werden.


Anspruch[de]
  1. Effektgarn mit einem Seelenfaden (2) und einer einen thermoplastischen Werkstoff (4) aufweisenden Ummantelung (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (3) in den thermoplastischen Werkstoff (4) eingearbeitete Lederpartikel (5) aufweist.
  2. Effektgarn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der relative Gewichtsanteil der Lederpartikel (5) in der Ummantelung (3) 1 bis 60 Gewichtsprozent beträgt.
  3. Effektgarn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (3) ferner einen UV-Stabilisator und/oder ein Mattierungsmittel und/oder ein Färbemittel aufweist.
  4. Effektgarn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der thermoplastische Werkstoff (4) thermoplastisches Polyurethan ist.
  5. Effektgarn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Seelenfaden (2) aus einem Monofil oder aus einer anderen hochfesten Faser hergestellt ist.
  6. Effektgarn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Seelenfadens (2) entsprechend einem gewünschten Effekt gestaltet und die Ummantelung (3) derart transparent ausgebildet ist, dass der von der Ummantelung (3) umschlossene Seelenfaden (2) sichtbar ist.
  7. Textilprodukt, insbesondere Web- oder Strickprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Effektgarn nach einem der vorhergehenden Ansprüche in das Textilprodukt eingearbeitet ist.
  8. Textilprodukt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass es vollständig aus Effektgarn gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 gebildet ist.
  9. Verfahren zur Herstellung eines Effektgarns, mit folgenden Schritten:

    a) Einarbeiten einer Beimischung, die pulverisierten Lederstaub und/oder gegerbte oder ungegerbte Tierhautbestandteile enthält, in granularer oder pulverisierter Form in einen thermoplastischen Werkstoff;

    b) Plastifizieren des die Beimischung enthaltenden thermoplastischen Werkstoffs;

    c) Zuführung der plastifizierten Mischung zu einer Ummantelungsanlage zur Extrudierung und Ummantelung eines Seelenfadens (2).
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich an Schritt b) ein Granulieren der plastifizierten Mischung anschließt, wobei das so gewonnene Granulat in Schritt c) der Ummantelungsanlage zugeführt wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Zufuhr zur Ummantelungsanlage weitere Komponenten wie UV-Stabilisatoren, Mattierungsmittel und/oder Färbemittel zugegeben werden.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung vor dem Aufbringen auf den Seelenfaden (2) durch Zugabe eines chemischen oder physikalischen Treibmittels aufgeschäumt wird.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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