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Dokumentenidentifikation DE60205457T2 14.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001358851
Titel Vorrichtung zur Hämostase eines offenen Blutgefässes
Anmelder Lina Medical ApS, Glostrup, DK
Erfinder Fleischer, Philip, 2300 Copenhagen S, DK
Vertreter Gille Hrabal Struck Neidlein Prop Roos, 40593 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 60205457
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.05.2002
EP-Aktenzeichen 020099578
EP-Offenlegungsdatum 05.11.2003
EP date of grant 10.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.06.2006
IPC-Hauptklasse A61B 17/132(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einer Vorrichtung zur Erzeugung einer Hämostase einer offenen Arterie und/oder einer Vene einer Extremität einer Person durch mechanisches Drücken an einem Bereich der Extremität bei der offenen Arterie und/oder Vene.

Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einer verfeinerten und neuartigen Technik zur Erzeugung einer Hämostase an einer Einstichstelle oder einer Wunde bei einer Person durch mechanische Kompression der Einstichstelle oder Wunde. Bei speziellen chirurgischen Anwendungen werden die Arterie und/oder die Vene eines Patienten oder einer Person geöffnet, um Zugang zum Blutkreislauf zu erlangen und/oder um Blut vom arteriellen System des Patienten oder einer Person in ein externes Gerät zu leiten, wie etwa ein Dialysegerät, und das Blut zurück zum Patienten zu leiten. Nachdem die Dialysebehandlung abgeschlossen ist, oder eine ähnliche Behandlung beendet worden ist, welche das Öffnen von Arterien oder Venen eines Patienten, insbesondere an einer Extremität eines Patienten oder einer Person, wie etwa dem Handgelenk der Person, mit sich bringt, muss eine Hämostase erzeugt werden, bevor der Patient oder die Person das Krankenhaus verlassen darf, oder in einem Krankenhaus unbeaufsichtigt gelassen werden kann. Herkömmlicherweise wird die Erzeugung einer Hämostase erzeugt, indem eine Krankenschwester ihren oder seinen Daumen auf die Stelle oder den Bereich bei der offenen Arterie und/oder der offenen Vene drückt, und den Druck für einen Zeitraum von 15–30 Minuten beibehält, um die Hämostase zu erzeugen. Der manuelle Vorgang, einen Finger, insbesondere den Daumen, gegen die Arterie und/oder die Vene am Handgelenk einer Person zu drücken, ist aus vielerlei Gründen ein unzulänglicher Vorgang, da die Ausübung des Drucks von Hand eine Vergeudung einer erheblichen Anzahl von Arbeitsstunden in einem Krankenhaus oder einer Klink bedeutet, und es außerdem vom technischen Standpunkt aus gesehen, weit davon entfernt ist, eine optimale Art der Druckausübung zu sein, da die Krankenschwester oder ein anderes Individuum, das den manuellen Druck auf das Handgelenk des Patienten oder der Person ausübt, nicht in der Lage ist, den korrekten Druck über einen längeren Zeitraum auszuüben. Das Risiko für einen Blutgefäßverschluss und das unangenehme Gefühl für den Patienten sind deshalb vorhersehbar.

Für die Verwendung bei der Behandlung von Dialysepatienten wurden eine Anzahl von zusammenpressenden Hilfsmittel oder Vorrichtungen zur Erzeugung einer Hämostase entwickelt, um eine Hämostase der offenen Arterie und der offenen Vene, die in der Dialysebehandlung benutzt werden, zu erzeugen, und Beispiele für diese Vorrichtungen sind die AccuGageTMVessel Caliper, Herstellung und Vertrieb durch die Firma Accumed Systems, Inc.; das Produkt Easy Radial, Entwicklung Dr. M. Galli und Herstellung und Vertrieb durch die Firma Blue Medical Devices; das Produkt RadiStopTM Radial Compression System, Herstellung und Vertrieb durch die Firma RadiMedical Systems AB; das Produkt RadstatTM Hämostase Vorrichtung, Entwicklung M. E. Arrowroot P. A. C., das Produkt Hasin Hämostase Vorrichtung, Entwicklung Professor Y. Hasin, das Produkt Stepty®P Hämostase Vorrichtung, Herstellung und Vertrieb durch die Firma Nichiban Corporation, Ltd, das Produkt Adapty, eine Modifizierung von Stepty®P Hämostase Vorrichtung, Entwicklung Dr. Hideaki Sakai. Weitere Beispiele für herkömmliche Hilfsmittel oder Vorrichtungen zur Erzeugung einer Hämostase sind in US 5 512 056, US 5 133 734 und WO 98 461 144 beschrieben.

Ein Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Vorrichtung, welche im Vergleich zu der Anzahl bereits bekannter, kompressiver Hilfsmittel, verbesserte ist, und welche die mechanische Kompressionstechnik verbessert, indem sowohl Blutstau als auch Ischämie durch das Ausschließen des Risikos der Stasis verhindert werden, und wodurch gleichzeitig die Arbeitszeit der Krankenschwester frei zur Verfügung steht, und das Wohlbefinden des Patienten verbessert wird.

Ein besonderes Merkmal der vorliegenden Erfindung hängt mit der Anwendung der Vorrichtung zusammen, da die Vorrichtung einfach anzuwenden ist, um den korrekten Druck an dem Bereich oder der Stelle, wo die Kompression angewendet werden muss, um die Hämostase zu erzeugen, bereitzustellen.

Ein besonderer Vorteil, der aus den Lehren der vorliegenden Erfindung gezogen wird, befasst sich mit der Tatsache, dass die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zur Erzeugung einer Hämostase eine preiswerte Konstruktion ist, wodurch es möglich wird, die Vorrichtung, die in Kontakt mit einem Patienten oder einer Person gebracht wird, als Einweg-Vorrichtung zu benutzen, was jegliches Risiko einer Kreuzkontamination verhindert.

Der obige Zweck, der obige Vorteil, das obige Merkmal zusammen mit zahlreichen anderen Zwecken, Vorteilen und Merkmalen, die aus der unten folgenden Offenbarung von vorteilhaften und bevorzugten Ausführungsformen der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung offensichtlich werden, entsprechen der vorliegenden Erfindung, und wurden mit einer Vorrichtung zur Erzeugung einer Hämostase einer offenen Arterie und/oder einer Vene einer Extremität einer Person durch mechanische Kompression eines Bereichs der besagten offenen Arterie und/oder Vene erhalten, wobei die besagte Vorrichtung Folgendes umfasst:

ein Paar gestreckter Streifen, das einen ersten Streifen und einen zweiten Streifen umfasst, wobei der besagte erste Streifen aus einem ersten, flexiblen und biegbaren Material hergestellt ist, und/oder in einer gekrümmter Form gestaltet ist und eine Länge bestimmt, welche die Breite der besagten Extremität um einen Faktor von nicht weniger als 1,5 übersteigt, wobei den besagten ersten Streifen ein erstes und ein zweites, einander gegenüberliegendes Ende begrenzen, wobei der besagte zweite Streifen aus einem zweiten, flexiblen und biegbaren Material hergestellt ist und eine Länge bestimmt, welche die Breite der besagten Extremität um einen Faktor von nicht weniger als 1,5 übersteigt, wobei den besagten zweiten Streifen ein drittes und viertes, einander gegenüberliegendes Ende begrenzen, wobei der besagte erste Streifen mit dem besagten zweiten Streifen an dem besagten ersten Ende, beziehungsweise an dem besagten dritten Ende durch eine Scharnierverbindung oder vermittels miteinander kooperierender und verriegelnder Verbinder verbunden oder verbindbar ist, wobei der besagte erste Streifen an seinem besagten zweiten Ende mit einem ersten Verbindungselement versehen ist und der zweite Streifen an seinem besagten vierten Ende mit einem zweiten Verbindungselement oder einer Vielzahl von zweiten Verbindungselementen für die Kooperation mit dem besagten ersten Verbindungselement des besagten ersten Streifens versehen ist, und

Ein Flüssigkeit absorbierendes Pad, das im Bereich des Zentrums des besagten ersten Streifens oder alternativ dazu des besagten zweiten Streifens angeordnet ist und welches dafür bestimmt ist, in dem besagten Bereich der besagten Extremität an der besagten offenen Arterie und/oder Vene platziert zu werden, und welches relativ zu dem besagten ersten Streifen oder alternativ zu dem besagten zweiten Streifen durch ein kompressibles oder flexibles Element gehalten wird, welches ein Anzeigeelement zur Anzeige der Ausübung eines spezifischen Drucks durch das Pad auf den besagten Bereich der besagten Extremität bei der besagten offenen Arterie und/oder Vene beinhaltet oder mit diesem kooperiert, und wobei der besagte erste und zweite Streifen die besagte Extremität ringförmig umschließend positioniert werden, um den besagten spezifischen Druck auf den besagten Bereich an der besagten offenen Arterie und/oder Vene durch Anpassung der besagten Verriegelung vermittels der besagten ersten und zweiten Verbindungselemente zwischen dem besagten ersten und dem besagten zweiten Streifen auszuüben.

Gemäß den grundlegenden Lehren der vorliegenden Erfindung, enthält die Vorrichtung zur Erzeugung einer Hämostase ein Paar Streifen, welche bei der beabsichtigten Anwendung der Vorrichtung so in Position gebracht werden, dass sie die Extremität, wie etwa das Handgelenk eines Patienten oder einer Person, ringförmig umschließen. Der eine Streifen drückt das Pad in Kontakt mit der Anwendungsstelle, wie etwa den Wunden oder den offenen Arterien und/oder Venen am Handgelenk des Patienten oder der Person, und auf Grund des Vorhandenseins des Anzeigers, der in der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung enthalten ist, passt die Person, welche die Vorrichtung anwendet, den Druck, der auf den Anwendungsbereich oder die Anwendungsstelle ausgeübt wird, durch Anpassen der kooperierenden ersten und zweiten Verbindungselemente ganz einfach an, und überwacht den Druck gleichzeitig durch Ablesen des Anzeigers.

Wie weiter unten noch detaillierter diskutiert werden wird, kann der Anzeiger in zahlreichen Ausführungsformen ausgeführt sein, was alle mechanischen Druckanzeige-Hilfsmitteln beinhaltet, was Biegen, Strecken, Registrierung des Druckes oder Ablesevorrichtungen etc. enthält.

Gemäß der gegenwärtigen, bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist das erste Material des ersten Streifens identisch mit dem Material des zweiten Streifens, wodurch es möglich wird, beide Streifen aus einem einzigen Material herzustellen, wie etwa einem Kunststoffmaterial, z. B. einem hautverträglichen Material, wie etwa PE, PP, ABS oder jedem anderen entsprechenden Kunststoffmaterial. Die Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Streifen kann durch verriegelnde Verbinder gebildet werden, gemäß der gegenwärtigen, bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Streifen jedoch durch ein integriertes Scharnier oder ein Filmscharnier aus dem Streifenmaterial, aus dem der erste und zweite Streifen hergestellt sind, gebildet. Obwohl momentan Kunststoffmaterialien bevorzugt in Betracht gezogen werden, können andere Materialien, wie etwa Aluminium oder andere korrosionsbeständige Materialien verwendet werden, oder in Kombination mit Kunststoffmaterialien verwendet werden, insbesondere um für zusätzliche Festigkeit oder spezifischen mechanischen Halt eines der beiden Streifen oder anderer Komponenten oder Elemente der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zu sorgen.

Die Verriegelungselemente, mit deren Hilfe der erste und zweite Streifen die Extremität der Person auf ringförmig umschließende Weise miteinander verriegelt werden, können aus allen Arten von Verriegelungen zusammengestellt sein, wie etwa Schnappern, Graten oder Klettverschluss-Befestigungen, flexiblen Bändern, die um ein Paar Arretierstifte herum gebunden werden, oder ähnliche Elemente, gemäß einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird der erste Verbinder jedoch aus einem Stift gebildet, welcher aus dem ersten Streifen und dem zweiten Verriegelungselement geschnitten ist, oder jedes der vielen zweiten Verriegelungselemente wird aus Einkerbungen oder Löchern im zweiten Streifen gebildet.

Die Anzeige des Drucks, der durch das Pad an der Anwendungsstelle, wie etwa der Wunde oder offenen Arterie oder offenen Vene am Handgelenk eines Patienten oder einer Person ausgeübt wird, wird, wie bereits angemerkt worden ist, durch ein Anzeigeelement bereitgestellt, welches in der Lage ist, die Kompression oder den Druck, die von dem Pad ausgeübt werden, abzulesen und wiederzugeben. Gemäß einer besonders eleganten und vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, wird das kompressible oder flexible Element durch ein oder mehrere zusätzliche Padelemente gebildet, welche das Flüssigkeit absorbierende Pad halten. Durch die Kombination des Anzeigers mit dem Flüssigkeit absorbierenden Pad zu einem zusammengesetzten Pad, wurde ein einfaches, leichtes und preiswertes Gebilde erhalten, das sich als Einwegvorrichtung anbietet. Die zusätzlichen Padelemente, die den Anzeiger bilden, können ein nicht kompressibles Pad und ein kompressibles Pad enthalten, sie können die Anzeigen durch eine Verringerung der Dicke des kompressiblen Pads auf ein spezifisches Verhältnis, wie etwa 50% der Dicke des kompressiblen Pads im nicht komprimierten Zustand bereitstellen, oder alternativ dazu, durch Kompression des kompressiblen Pads auf eine Dicke, die der Dicke des nicht kompressiblen Pads oder der Dicke des Flüssigkeit absorbierenden Pads entspricht, bereitstellen.

Gemäß einer alternativen Ausführungsform, welche vorteilhaft in Ausführungsformen verwirklicht werden kann, in denen die Streifen gegossen oder geformt wurden, wird der Anzeiger der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, welcher aus einem kompressiblen oder flexiblen Element gebildet ist, vorteilhafter Weise von einem Federelement gebildet, welches die Anzeigen durch die Positionierung eines Anzeigers, wie etwa einem Ende des Federelements, in Relation zu einer vorgegebenen Markierung bereitstellt.

Eine alternative Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird dadurch bereitgestellt, dass der zweite Streifen durch ein flexibles oder biegbares Kunststoffband aus einem gewebten oder nicht gewebten Material gebildet wird, welches leicht um das erste Verbindungselement des ersten Streifens herum fest gemacht werden kann, während die beiden Streifen die Extremität des in Frage kommenden Patienten oder der Person ringförmig umschließend positioniert werden.

Wie bereits weiter oben in Bezug auf die Diskussion der Bereitstellung des Anzeigers in Form eines Federelements eines gegossenen oder geformten Streifens angesprochen worden ist, kann der erste Streifen in einer spezifischen gekrümmten Ausgestaltung vorgefertigt sein, und auch mit Furchen und integrierten Versteifungselementen gegossen worden sein, welche gewährleisten, dass der erste Streifen in seiner beabsichtigten, spezifischen, gekrümmten Ausgestaltung bleibt.

Abhängig von der tatsächlichen Anwendung der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zur ringförmigen Umschließung des Handgelenks oder alternativ des Beins oder jeder anderen Extremität einer Person können die Länge des ersten und/oder des zweiten Streifens, verglichen mit der Breite der Extremität, vom geschätzten unteren Limit von 1,5 bis 5,0 variieren, wie etwa zwischen 1,5 und 2,0, oder sie variieren zwischen 1,5 und 1,6, 1,6–1,7, 1,7–1,8, 1,8–1,9, 1,9–2,0, 2,0–2,5, 2,5–3,0, 3,0–3,5, 3,5–4,0, 4,0–5,0.

Um zu verhindern, dass das Flüssigkeit absorbierende Pad in Kontakt mit der Anwendungsstelle kommt, z. B. der Wunde und der Öffnung in die Vene des Patienten, und auf der Hautoberfläche des Patienten oder der Person verrutsch, z. B. auf Grund des Vorhandenseins von Feuchtigkeit oder Blut, ist das Flüssigkeit absorbierende Pad vorzugsweise von einer perforierten, hoch reibschlüssigen Folie bedeckt.

Die vorliegende Erfindung wird jetzt mit Bezug auf die Zeichnungen weiter beschrieben, wobei die Zeichnungen Folgendes enthalten:

1 ist eine perspektivische und schematische Ansicht einer ersten und gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zur Erzeugung einer Hämostase einer offenen Arterie oder Vene einer Extremität, wie etwa dem Unterarm oder dem Handgelenk einer Person,

1a ist eine perspektivische und schematische Ansicht ähnlich der Ansicht von 1 einer modifizierten, zweiteiligen Form der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die in 1 gezeigt ist,

2 ist eine perspektivische und schematische Ansicht ähnlich den Ansichten der 1 und 1a, einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,

3 ist eine perspektivische und schematische Ansicht ähnlich den Ansichten der 1 und 1a, einer dritten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,

4 ist eine perspektivische und schematische Ansicht ähnlich den Ansichten der 1 und 1a, einer vierten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,

5 ist eine perspektivische und schematische Ansicht ähnlich den Ansichten der 1 und 1a, einer fünften Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,

6 ist eine perspektivische und schematische Ansicht der Anwendung und der beabsichtigten Verwendung der dritten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die auch in 3 gezeigt wird, wie sie am Handgelenk oder am Unterarm der Person angewendet wird,

7 ist eine perspektivische und schematische Ansicht ähnlich der Ansicht von 6 der Anwendung und beabsichtigten Verwendung der vierten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die auch in 4 gezeigt ist,

8 ist die Ansicht eines Vertikalschnitts, der die Anwendung und beabsichtigte Verwendung der zweiten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die auch in 2 gezeigt ist, darstellt,

9 ist die Ansicht eines Vertikalschnitts ähnlich der Ansicht von 8 einer weiteren modifizierten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,

10 ist eine zum Teil angeschnittene, perspektivische und schematische Ansicht eines druckausübenden, zusammengesetzten Pads der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,

11a, 11b und 11c sind schematische Ansichten, die ein besonderes Merkmal des zusammengesetzten Pads darstellen, welches in der Anwendung und der beabsichtigten Verwendung der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt ist, um die Ausübung eines spezifischen Drucks auf die Kompressionsstelle oder den -bereich am Handgelenk oder einer anderen Extremität einer Person zu überwachen,

12a, 12b und 12c sind schematische Ansichten ähnlich den Ansichten der 11a, 11b und 11c, und stellen eine andere praktische Anwendung eines Überwachungsgerätes für die Überwachung der Ausübung des spezifischen Drucks auf die Kompressionsstelle oder den -bereich dar,

13 ist eine perspektivische und schematische Ansicht noch einer weiteren modifizierten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung, welche eine weitere praktische Anwendung des Überwachungsgerätes für die Überwachung der Ausübung des spezifischen Drucks auf die Kompressionsstelle oder den -bereich am Handgelenk oder einer anderen Extremität einer Person darstellt, und

14a und 14b sind Ansichten von Vertikalschnitten durch die Ausführungsform, die in 13 gezeigt ist, und sie stellen die Überwachung der Ausübung des spezifischen Drucks auf die Kompressionsstelle oder den -bereich dar.

Die vorliegende Erfindung befasst sich im Allgemeinen mit einer verbesserten und neuen Technik zur Erzeugung eines spezifischen Drucks an einem Bereich oder einer Stelle einer Extremität einer Person oder eines Säugetiers, wobei der Bereich oder die Stelle eine offene Arterie oder Vene enthält. Die vorliegende Erfindung befasst sich insbesondere mit einer Vorrichtung für die Verwendung bei speziellen chirurgischen Fällen, wie etwa der Behandlung eines Individuums, nachdem dieses Individuum einer Dialysebehandlung unterzogen worden ist. Bei einer Dialysebehandlung werden die Arterie und die Vene im Handgelenk des Individuums oder der Person von einem der Arme des in Frage kommenden Individuums oder der Person geöffnet, um es dem Operationsteam, welches das Dialysegerät bedient, zu ermöglichen, das Blut von der Arterie des Handgelenks der Person oder des Individuums durch das Dialysegerät zu der Arterie der Person oder des Individuums zu leiten. Nachdem die Dialysebehandlung abgeschlossen ist, müssen die offene Arterie und Vene komprimiert werden, um eine Hämostase zu erzeugen, bevor der Person oder dem Individuum erlaubt wird, die Dialyseklinik oder das Krankenhaus zu verlassen.

In 1 wird eine erste und gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, welche in ihrer Gesamtheit mit der Referenzziffer 10 bezeichnet wird. Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst einen Streifen aus einem Kunststoffmaterial, wie etwa einen Streifen aus PE, PP oder ABS oder ähnlichen biologisch unbedenklichen Kunststoffmaterialien, oder alternativ dazu aus Aluminium oder anderen korrosionsbeständigen Metall-Materialien. Der Streifen 12 ist in einer zweiteiligen Gestalt gestanzt oder gegossen und umfasst zwei Streifen 14 und 16. Jeder dieser Streifen bestimmt einander gegenüberliegende Enden, und diese sind durch einen Film, eine Folie oder ein integriertes Scharnier, das mit der Referenzziffer 18 bezeichnet ist, zu einer Einheit verbunden. An einer zentralen Position trägt der Streifen 14 ein zusammengesetztes Pad 20, das dem Streifen 16 zugewandt ist, wobei dieser Zusammenbau weiter unten noch im Detail mit Bezug auf die 10 und 11a, 11b und 11c beschrieben werden wird.

Der Streifen 14 ist an seinem Ende, das dem Ende gegenüberliegt, welches durch das Filmscharnier 18 mit dem Streifen 16 verbunden ist, mit zwei seitlichen Einkerbungen 30 und 32 versehen, sowie mit einer Endeinkerbung 34. Der Streifen 16 ist auf ähnliche Weise an seinem einen Ende, das dem Ende gegenüberliegt, welches durch das Scharier 18 mit dem Streifen 14 verbunden ist, mit einer Verlängerung versehen, in welcher neun Paare seitlicher Einkerbungen bereit gestellt sind, wobei eine dieser seitlichen Einkerbungen der einen Seite mit der Referenzziffer 38 versehen ist, und eine seitliche Einkerbung der gegenüberliegenden Seite der Verlängerung 36 mit der Referenznummer 40 versehen ist. Die Einkerbungen 38 und 40 dienen dazu, dass eine der Einkerbungen 32 oder 34 in die seitlichen Einkerbungen, wie etwa das Paar 43 und 40, aufgenommen werden kann, wenn die Vorrichtung 12 am Handgelenk oder einer anderen Extremität einer Person angewendet wird, wie es in den 6 und 7 dargestellt ist. Durch das Vorhandensein von neun Paaren von Einkerbungen 38, 40 und das Vorhandensein von zwei seitlichen Einkerbungen 32 und 34 auf dem Streifen 16 beziehungsweise und dem Streifen 14, ist es möglich, die Vorrichtung 10 an ein Handgelenk einer Person, wie etwa ein Kind, das ein schmales Handgelenk hat, und auch ein dickes Handgelenk, z. B. von einem Mann, anzupassen.

In 1a ist eine modifizierte, zweiteilige Form der oben beschriebenen, gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform 10, die in 1 gezeigt ist, dargestellt. In den verschiedenen Figuren werden Komponenten oder Elemente, die jeweils mit Komponenten oder Elementen, die oben beschrieben worden sind, identisch sind, mit den selben Referenzziffern versehen, wie sie in einer vorausgegangenen Figuren verwendet worden sind, wohingegen Komponenten oder Elemente, die dem selben Zweck dienen, wie ein Element oder eine Komponente, die mit Bezug auf eine vorausgegangene Figur beschrieben worden sind, gleich bezeichnet werden, jedoch einen Zusatzindex erhalten, d. h. eine Markierung, welche den Unterschied in der Form gegenüber der vorher beschriebenen Komponente oder dem Element kennzeichnet. In 1a unterscheiden sich die Streifen 14I und 16I von den oben, in Bezug auf 1 beschriebenen Streifen 14 und 16 dadurch, dass das Scharnier 18 fehlt, und der Streifen 14 über eine Endeinkerbung 35 verfügt, welche der Einkerbung 34, die am gegenüberliegenden Ende von Streifen 14 bereitgestellt ist, ähnelt, sowie dadurch, dass der Streifen 16I an seinem Ende, das der Verlängerung 36 gegenüber liegt, über seitliche Einkerbungen 39 und 41 verfügt, welche dazu dienen, dass die Endeinkerbung 34 des Streifens 14I darin eingreifen kann, um so die Streifen 14I und 16I in einer Gelenkverbindung, ähnlich einer Scharnierverbindung, miteinander zu verbinden.

In 2 ist eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, welche in ihrer Gesamtheit mit der Referenzziffer 10II bezeichnet ist. Der Streifen 12II, der in 2 gezeigt ist, hat eine vorgefertigte Ausgestaltung, die sich von der oben beschriebenen ersten und der oben beschriebenen modifizierten, zweiteiligen Form der ersten Ausführungsform darin unterscheidet, dass die Einkerbungs-Befestigung des Streifens 14 relativ zu Streifen 16 mit Hilfe der kooperierenden Einkerbungen 32 und 34 des Streifens 14 und der Einkerbungen 38 und 40 des Streifens 16 durch ein Paar Grate oder Klettverschluss-Befestigungen 32II und 38II, die an der Verlängerung 15 des Streifens 12II und der Verlängerung 36II des Streifens 16II bereitgestellt werden, ersetzt werden.

In 3 ist eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, welche in ihrer Gesamtheit mit der Referenzziffer 10III bezeichnet ist. Die Vorrichtung 10III unterscheidet sich von der oben beschriebenen, in 1 gezeigten, ersten Ausführungsform 10 und der oben beschriebenen, in 2 gezeigten Ausführungsform 10II dadurch, dass der Streifen 16 aus einem gewebten Material gemacht ist, und ein gewebtes Band oder einen Streifen bildet, was ihn deutlich von den Streifen aus Kunststofffolie 12 und 12II der Vorrichtungen 10 beziehungsweise 10II unterscheidet. In 3 ist der Streifen oder das Band 16III an dem Streifen 14III festgeklebt oder auf andere Weise befestigt, durch ein nach innen gedrehtes Teil 17, das an dem einen Ende des Streifens 14III festgemacht wird, welches dem freien Ende 15III, an dem das Band 16I festgemacht ist, nachdem der Streifen oder das Band durch eines der Löcher 32III oder 34III gefädelt worden ist, gegenüberliegt, wie genauer in 6 gezeigt wird.

In 4 ist eine vierte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, welche in ihrer Gesamtheit mit der Referenzziffer 10IV bezeichnet ist. Wie die oben beschriebene zweite Ausführungsform 10II, die in 2 gezeigt ist, ist die vierte Ausführungsform 10IV, die in 4 gezeigt wird, aus einer aufgepressten Kunststoffgusskomponente gemacht, welche die als Einheit miteinander verbundenen Streifen 14IV und 16IV bildet, die durch das integrierte Scharnier oder das Filmscharnier 18IV verbunden sind. Wie in 4 gezeigt wird, ist der Streifen 14IV mit Furchen 19 versehen, welche für eine erhöhte Steifheit des oberen Streifens 14IV im Vergleich zu dem Streifen 16IV sorgen, und gleichzeitig den Streifen 14IV in eine spezifische gekrümmte Form konfigurieren, wie es in der 4 dargestellt ist, wobei das äußere Ende des Streifens 14IV mit einer Einkerbung 39 versehen ist, welche von zwei nach oben gedrehten Laschen 41, die dazu dienen, mit den seitlichen Einkerbungen 38 und 40 der Verlängerung 36 des Streifens 16IV zu kooperieren, begrenzt wird.

In 5 ist eine fünfte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, welche in ihrer Gesamtheit mit der Referenzziffer 10V bezeichnet ist, und sich von der oben beschriebenen ersten Ausführungsform 10, die in 1 gezeigt ist, dadurch unterscheidet, dass die Einkerbungen 32V und 34V als Spiegelbilder der Einkerbungen 32 und 34, die in 1 gezeigt sind, bereitgestellt werden, und dass die Endeinkerbung 39 fehlt. Im Streifen 16V, der in einer gekrümmten Ausgestaltung vorgeformt worden ist, verfügt die Verlängerung 36V des Streifens 16V über eine Reihe von Einkerbungen 40, und korrespondierend zu diesen Einkerbungen 40, ist eine Vielzahl von durchgehenden Löchern 38V bereitgestellt, welche dem Zweck dienen, jeweils einen der hervorstehenden Stifte 33V und 35V, die durch die Einkerbungen 32V und 34V abgegrenzt werden, aufzunehmen.

In 6 ist die Anwendung oder die beabsichtigte Verwendung der dritten Ausführungsform 10III der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung stärker im Detail dargestellt. In 6 ist der Unterarm 50 einer Person zusammen mit der Hand 52 der selben Person gezeigt. Die Vorrichtung 10III wird am Handgelenk 54 der Person angewendet. Es soll dabei vorausgesetzt werden, dass das Individuum, dessen Arm 50 hier betroffen ist, kurz zuvor einer Behandlung unterzogen worden ist oder alternativ einen Unfall hatte, was zu einer Öffnung in die Arterie und/oder Vene im Handgelenk 54 des Unterarms 50 geführt hat.

Ein Beispiel für die Verwendung der Vorrichtung gemäß der vorliegende Erfindung ist die Erzeugung einer Hämostase in den Öffnungen in die Arterie und die Vene einer Person, die in einem Dialysegerät behandelt worden ist, da in diesem Fall die Arterie und die Vene der Person geöffnet wurden, um es zu ermöglichen, das Blut durch das Dialysegerät zu leiten. Nach der Dialysebehandlung müssen die Öffnungen oder Wunden zu der Arterie und der Vene geschlossen werden, und im Gegensatz zu der manuellen Kompression des Bereichs um die arterielle Öffnungen und die venöse Öffnung, wie es früher in den meisten Kliniken und Krankenhäusern praktiziert wurde, ist die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung sehr leicht für diesen Zweck einzusetzen. Gemäß eines besonderen Merkmals der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, sind sowohl der Streifen 14 als auch der Streifen 16 ziemlich breit, um sicherzustellen, dass der einzige Berührungspunkt zwischen dem Streifen 14 und dem Unterarm der Personen an der Stelle der Druckausübung ist, d. h. an der Stelle, wo das druckausübende, zusammengesetzte Pad 20 die Öffnungen in die Arterie und/oder die Vene der Person berührt. Sowohl der Streifen 14 als auch auf ähnliche Weise der Streifen 16 bestimmen eine Spanne, welche die Breite des Handgelenks des Individuums übersteigt.

Wie in 6 zu sehen ist, hat die Vorrichtung 10III außer dem Kontakt mit der Anwendungsstelle, um dort durch das zusammengesetzte Pad 20 Druck auf die Öffnungen in die Arterie und die Vene auszuüben, nur mit dem Unterarm an der gegenüberliegenden Seite des Unterarms Kontakt durch den Streifen oder das Band 16.

Gemäß eines besonderen Merkmals der Vorrichtung, das in Übereinstimmung mit den Lehren der vorliegenden Erfindung verwirklicht worden ist, ist die Anwendung der Vorrichtung durch eine Person, wie etwa einer Krankenschwester, sehr einfach durchführbar, und gleichzeitig sicher ausführbar, da ein spezifischer Druck, wie etwa ein Druck im Bereich von 300–400 g/cm2 an der Anwendungsstelle des zusammengesetzten Pads 20 als einer Komponente der Vorrichtung bereitgestellt wird, und das zusammengesetzte Pad insbesondere einen Anzeiger enthält, welcher die Person, welche die Vorrichtung am Unterarm oder am Handgelenk 54 anwendet, über den korrekten Druck, der durch das Pad 20 auf die Anwendungsstelle ausgeübt wird, informiert. Dieses Merkmal wird mit Bezug auf die 1114 weiter unten ausführlicher diskutiert und beschrieben werden. Die Befestigung der Vorrichtung 10III, wie sie in 6 gezeigt wird, kann sehr einfach durchgeführt werden, indem der Streifen oder das Band 16 einfach durch die Einkerbungen und Schlitze der Endteile 15III gewunden wird, nachdem der Streifen oder das Band 16 durch eines der Löcher 32III und 34III gefädelt worden ist, in der in 6 gezeigten Anwendung durch das Loch 32III.

In 7 ist die Anwendung der vierten Ausführungsform 10IV, die in 4 gezeigt ist, in einer Ansicht ähnlich der Ansicht aus 6 dargestellt. In 7 wird die Extremität der Person nicht mehr detailliert beschrieben, da das einzige Merkmal, auf das in 7 Bezug genommen wird, sich auf die Möglichkeit der Einstellung der Weite und auch der Höhe der Vorrichtung 10IV, die das Handgelenk 54 ringförmig umschließt, bezieht, indem die zwei Laschen 41 in ein spezifisches Paar von Einkerbungen 38, 40 der Verlängerung 36 des Streifens 16IV positioniert werden, um die beabsichtigte Anwendung eines spezifischen Drucks durch das zusammengesetzte Pad 20 auf die offene Arterie und/oder Vene zur Erzeugung einer Hämostase bereitzustellen.

In 8 ist die Ansicht eines Vertikalschnitts gezeigt, wo eine modifiziert Version 10V der dritten, in 3 und 6 gezeigten Ausführungsform 10III dargestellt ist, die sich von der dritten Ausführungsform 10III dadurch unterscheidet, dass die Befestigung des Streifens oder Bandes 16III durch Grate oder eine Klettverschluss-Befestigung des Streifens 16III selber bereitgestellt wird, d. h. eine Befestigung ähnlich der in 2 gezeigten Befestigung.

In 9 ist eine weitere Variante der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, welche mit der Referenzziffer 10VI versehen ist. Die in 9 gezeigte Vorrichtung 10VI unterscheidet sich von den oben beschriebenen Ausführungsformen dadurch, dass die Streifen 14 und 16 zu einem einzigen Gurt 12VI vereinigt sind, der von dem druckausübenden, zusammengesetzten Pad 20 gehalten wird, und des Weiteren von drei zusätzlichen Pads 21, 22 und 23, die in rechtwinkeliger Anordnung zueinander relativ zum Arm 50 positioniert sind. Das druckausübende Pad 20 hat eine Ausgestaltung, die weiter unten für die Ausübung eines spezifischen, festgelegten Drucks auf die Anwendungsstelle noch beschrieben werden wird, und die zusätzlichen Pads 21, 22 und 23 nehmen zusammen mit dem Gurt 12VI, der einen elastischen Gurt darstellt, jeden überschüssigen Druck auf, sofern der Arm 50 einen etwas größeren Umfang hat, als die normale Größe des Unterarms, für den die Vorrichtung 10VI angepasst ist, wodurch ein Multipad-Drucksystem in Kombination mit einem elastischen Gurt gebildet wird, um einen spezifischen Druck durch das zusammengesetzte Pad auf die Anwendungsstelle zur Erzeugung einer Hämostase zu erzeugen.

In 10 ist das zusammengesetzte Pad 20, das insgesamt vier Schichten und eine perforierte, hoch reibschlüssige Folie 60, die mit einer Vielzahl von Löchern oder Durchlässen 62 versehen ist, stärker im Detail gezeigt. Die Folie 60 besteht aus einem hautverträglichen Material, wie etwa silikonisiertem Polyester. Unter der Folie wird ein Flüssigkeit und Blut absorbierendes Pad 64 aus einem hautfreundlichen und stark absorbierenden Material, wie etwa einem Polyamidschaum, das vorzugsweise blutstillend imprägniert ist, bereitgestellt. Des Weiteren enthält das Pad 20 zwei Teile 66 und 68, die in einer alternativen Ausführungsform aus einem einzigen Pad gebildet sein können oder andersartig beschaffen sein können, wie es unten beschrieben wird.

In der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform ist das Pad 66 ein PU-Schaum-Pad mit einer Steifheit ähnlich dem absorbierenden Polyamid-Pad 64. Unter dem Pad 66 aus PU-Schaum wird ein kompressibles Pad, das aus einem anderen PU-Schaummaterial als das Schaummaterial des Pads 66 gemacht ist, bereitgestellt, wobei dieses Pad einen Anzeiger darstellt, um die Person, welche die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung am Unterarm eines Patienten oder einer Person anwendet, über den angewendeten Druck an der Anwendungsstelle zu informieren.

Es hat sich gezeigt, dass die Hämostase erzeugt wird, indem ein Kontaktbereich verwendet wird, der 4 cm2 misst, vorausgesetzt ein Druck von 300–400, vorzugsweise 350–400 g wird auf den 4 cm2 großen Kontaktbereich ausgeübt. Folglich liegt der Druck, der auf die Anwendungsstelle ausgeübt werden muss, vorzugsweise in der Größenordnung von 90–100 g/cm2. Um der Person, welche die Vorrichtung anwendet, etwas anzuzeigen, ist das Anzeigepad 68 so angelegt, dass es auf 50% seiner ursprünglichen Höhe komprimiert wird, wenn die Voraussetzung erfüllt ist, dass ein Druck von 400 g/4 cm2, entsprechend 100 g/cm2 auf den Zusammenbau 20 ausgeübt wird. Wenn also die Person, welche die Vorrichtung anwendet, die Vorrichtung um das Handgelenk der Person festzieht, wie es in den 6 und 7 generell dargestellt ist, überwacht die Person folglich die Kompression des Anzeigepads 68 und zieht die Vorrichtung so lange fest, bis das Pad 68 auf 50% seiner ursprünglichen Höhe komprimiert ist, eine Höhe die von der Person, welche die Vorrichtung anwendet, sehr einfach zu erkennen ist.

In 10 ist das Anzeigepad 68 in einer dunklen Farbe dargestellt, was als vorteilhaft für die Person, welche die Vorrichtung anwendet, erachtet wird, um ihr eindeutig zu zeigen, dass das dunkel gefärbte Pad 68 das Anzeigepad darstellt, welches für die Überwachung der Kompression des Pads auf 50% seiner ursprünglichen Höhe überwacht werden muss. In einer alternativen Ausführungsform sind die Pads 66 und 68 verschoben, und der im zusammengesetzten Pad 20 enthaltene Anzeiger wird durch das zentrale Pad gebildet, während die Anzeige dadurch erzeugt wird, dass das Anzeigepad auf eine Höhe, die identisch mit der Höhe des benachbarten, nicht kompressiblen Pads ist, komprimiert wird.

Es können natürlich noch andere Ausgestaltungen des Anzeigesystems, basierend auf der Kompression eines spezifischen Padelements, dessen Kompression in Relation zu seiner ursprünglichen Höhe oder in Relation zu einem benachbarten Element, das ein Maß für die beabsichtigte Kompression des kompressiblen Anzeigepads ist, überwacht wird, abgeleitet werden. In den 11a, 11b und 11c ist das zusammengesetzte Pad 20 noch detaillierter dargestellt, in 10a ist es in einem nicht komprimierten Zustand gezeigt. In 11c ist das Anzeigepad auf 50% seiner ursprünglichen Höhe, die in 11a gezeigt ist, komprimiert, und darum ist das zusammengesetzte Pad 20 auf seinen beabsichtigten komprimierten Zustand komprimiert, wobei ungefähr 300–400 g/cm2 entsprechen ungefähr 75–100 g/cm2 ausgeübt werden. In 11b ist ein anders gestaltetes Anzeigesystem gezeigt, in welchem das zentrale Pad 66 das kompessible Pad darstellt, welches verglichen mit dem ursprünglichen und nicht komprimierten Zustand, der in 11a gezeigt ist, auf eine Höhe komprimiert wird, die identisch mit der Höhe des Anzeigepads 68 ist.

In den 12a12c ist ein anderes Anzeigesystem gezeigt, wobei dieses System ein anders gestaltetes zusammengesetztes Pad 20I, das die perforierte, hoch reibfeste Folie 62 beinhaltet, enthält, sowie das absorbierende Pad 64 und ein einzelnes Anzeigepad 68I. Das zusammengesetzte Pad 20I, das in den 12a12c gezeigt ist, liegt innerhalb eines ringsum verlaufenden Gehäuses oder liegt versteckt hinter einer Wand 69, die einen integralen Bestandteil des Streifens 14 bildet, und im nicht komprimierten Zustand, der in 12a gezeigt ist, steht es von der unteren Kante der Wand oder dem unteren Rand des ringsum verlaufenden Gehäuses 69 vor. Während die Vorrichtung, die das zusammengesetzte Pad 20I enthält, an dem Hautbereich oder der Hautstelle der Person angewendet wird, wie es z. B. in den 6 und 7 dargestellt ist, wird das kompressible Anzeigepad 68I so zusammengedrückt, wie es in 12b gezeigt ist. In dem Moment, wenn die Grenzlinie zwischen dem Flüssigkeit und Blut absorbierenden Pad 64 und dem kompressiblen Anzeigepad 68I hinter der Wand 69 verschwindet, wie es in 12c gezeigt ist, ist der beabsichtigte Druck in der Größenordnung von 300–400 g/cm2 entsprechen 70–100 g/cm2 an der Anwendungsstelle bereitgestellt.

In 13 ist eine weitere Ausführungsform des Streifens 14VII einer weiteren Ausführungsform 10VII der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Während die Streifen 14, 14I, 14II, 14III, 14IV und 14V, die das zusammengesetzte Pad halten, integrale Elemente mit einer planaren Ausgestaltung oder einer gekrümmten Ausgestaltung sind, wie in den 2 und 3 gezeigt ist, enthält die in 13 gezeigte Ausführungsform ein zentrales Federelement 70, das von dem gekrümmten Streifen 14VII herabhängt und eine Halterung für das zusammengesetzte Pad 20VII darstellt, welches sich von dem oben beschriebenen zusammengesetzten Pad 20 darin unterscheidet, dass in dem zusammengesetzten Pad 20VII das Flüssigkeit und Blut absorbierende Pad 64I von der perforierten, hoch reibschlüssigen, in 13 nicht gezeigten Folie bedeckt ist, und des Weiteren ein Haltepad 66I aus einem nicht kompressiblen PU-Basismaterial enthalten ist. Die nach unten herabhängende Feder 70 verfügt über eine freie äußere Kante 72, welche ganz genau gegenüber der freien Kante 74 eines kleineren, nach unten herabhängenden Plattenelements 76 positioniert ist.

Die Kanten 72 und 74 dienen als Anzeiger, um die Person zu informieren, welche die Vorrichtung 10VII am Unterarm oder am Handgelenk einer Person anwendet, wie es in den 6 und 7 dargestellt ist, da sich die Kante 72 in einem nicht gespannten oder nicht komprimierten Zustand, wie er in 14a gezeigt, in einem gewissen Abstand in Relation zu der Kante 74 befindet, wohingegen sich die Kanten 72 und 74, wie es in 14b gezeigt ist, eng beieinander befinden, wenn die Voraussetzung erfüllt ist, dass die Feder 70 einer Spannkraft unterworfen ist, welche dem beabsichtigten Druck, der vom zusammengesetzten Pad 20VII auf die Anwendungsstelle ausgeübt werden soll, d. h. einem Druck in der Größenordnung von 57–100 g/cm2 entspricht. Vorausgesetzt, es wird zu viel Druck auf die Anwendungsstelle ausgeübt, hebt sich die Kante 72 über die benachbarte Kante 74, wodurch der Person, welche die Vorrichtung 10VII anwendet, anzeigt wird, dass ein zu hoher Druck erzeugt wird.

Beispiel

Die gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung, die in 1 gezeigt ist, wurde aus den folgenden Komponenten hergestellt: Der Streifen 12, der die beiden Streifen 14 und 16 umfasst, wurde aus PET einer Dicke von 1,5 mm hergestellt. Der Streifen 14 hatte eine Länge von 400,0 mm und eine Breite von 22 mm, und der Streifen mit der Verlängerung 36 hatte eine Länge von 238,2 mm. Das Scharnier 18 war ein integriertes Filmscharnier. Von den Einkerbungspaaren 38 und 40 gab es zusammen 9, wie in 1 gezeigt, und die Breite einer jeden der Einkerbungen 38 und 40 betrug 5,0 mm, und die Tiefe einer jeden Einkerbung 38 und 40 betrug 6,5 mm. Die Endeinkerbung 39 des Streifens 14 maß in der Tiefe 6,5 mm und in der Breite 5,0 mm. Die seitlichen Einkerbungen 32 und 34 bestimmten eine laterale Tiefe von 12 mm und eine Längsausdehnung von 12 mm. Die Breite der Öffnung im Rand des Streifens 14, welche von den beiden Einkerbungen 32 und 34 bestimmt wird, maß 4 mm.

Das zusammengesetzte Pad 20 hatte die Maße Länge × Breite = 4,84 cm2 sowie eine Gesamthöhe von 1,82 cm. Die perforierte, hoch reibschlüssige Folie 60 wurde aus geschäumter PU-Folie einer Dicke von 0,2 mm hergestellt, und jeder der Durchlässe 62 hat einen Durchmesser von 3,5 mm. Das Flüssigkeit absorbierende Pad 64 wurde aus einem hämostatisch imprägnierten Polyamidschaum hergestellt und bestimmte eine Höhe von 3,5 mm. Das nicht kompressible Pad 66 wurde aus PU-Schaum hergestellt und bestimmte eine Höhe von 9,0 mm. Das kompressible Anzeigepad 68 wurde aus PU-Schaum hergestellt und bestimmte in seinem ursprünglichen, nicht komprimierten Zustand eine Höhe von 5,5 mm.

Obwohl die vorliegende Erfindung oben mit Bezug auf die gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen beschrieben worden ist, ist die Erfindung in keinster Weise auf die oben beschriebenen, vorteilhaften Ausführungsformen beschränkt, so wie die Merkmale, die in den verschiedenen Ausführungsformen beschrieben worden sind, leicht miteinander kombinierbar sind, und weitere Modifikationen oder Veränderungen in den oben beschriebenen Ausführungsformen, Elementen oder Komponenten, die jeder Person offensichtlich sind, die eine durchschnittliche Qualifikation auf diesem Gebiet hat, müssen als Teil der vorliegenden Erfindung betrachtet werden, wie es in den anhängenden Ansprüchen definiert wird.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Erzeugen einer Hämostase einer offenen Arterie und/oder Vene einer Extremität (52, 54) einer Person durch mechanische Kompression eines Bereichs der genannten Extremität bei der genannten offenen Arterie und/oder Vene, wobei die genannte Vorrichtung (10) Folgendes umfasst:

    ein Paar gestreckter Streifen (14, 16), das einen ersten Streifen (14) und einen zweiten Streifen (16) umfasst, wobei der genannte erste Streifen aus einem ersten, flexiblen und biegbaren Material hergestellt ist und/oder in gekrümmter Form ausgestaltet ist und eine Länge vorgibt, die die Breite der genannten Extremität um einen Faktor von nicht weniger als 1,5 übersteigt, wobei der genannte erste Streifen (14) ein erster und zweites, gegenüberliegendes Ende vorgibt, wobei der genannte zweite Streifen (16) aus einem zweiten, flexiblen und biegbaren Material hergestellt ist und eine Länge vorgibt, die die Breite der genannten Extremität um einen Faktor von nicht weniger als 1,5 übersteigt, wobei der genannte zweite Streifen (16) ein drittes und viertes, gegenüberliegendes Ende vorgibt, wobei der genannte erste Streifen (14) mit dem genannten zweiten Streifen am genannten ersten Ende beziehungsweise am genannten dritten Ende durch eine Scharnierverbindung oder mittels wechselwirkender und verriegelnder Verbinder (35, 39, 41, 17) verbunden oder verbindbar ist, wobei der genannte erste Streifen (14) an seinem genannten zweiten Ende mit einem ersten Verbindungselement (32, 34, 39) versehen ist und der zweite Streifen (16) an seinem genannten vierten Ende mit einem zweiten Verbindungselement (36, 38, 40) oder einer Vielzahl zweiter Verbindungselemente zur Wechselwirkung mit dem genannten ersten Verbindungselement des genannten ersten Streifens (14) versehen ist, und

    ein Flüssigkeit absorbierendes Pad (20, 64), das im Bereich des Zentrums des genannten ersten Streifens (14) oder alternativ des genannten zweiten Streifens (16) angeordnet ist und zur Anordnung im genannten Bereich der genannten Extremität bei der genannten offenen Arterie und/oder Vene bestimmt ist und das relativ zum genannten ersten Streifen oder alternative zum genannten zweiten Streifen durch ein kompressibles oder flexibles Element (66, 68) gehalten wird, das ein Anzeigeelement (68, 64, 69) zur Anzeige der Anwendung eines spezifischen Drucks durch das Pad auf den Bereich der genannten Extremität bei der genannten offenen Arterie und/oder Vene beinhaltet oder mit diesem zusammenwirkt, und wobei der genannte erste und zweite Streifen (14, 16) die genannte Extremität (53, 54) umfänglich umfassend anordbar sind, um den genannten spezifischen Druck auf den genannten Bereich an der genannten offenen Arterie und/oder Vene durch Anpassung der genannten Verriegelung durch die genannten ersten und zweiten Verbindungselemente zwischen dem genannten ersten Streifen und dem genannten zweiten Streifen anzulegen.
  2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei das genannte erste Material des genannten ersten Streifens mit dem genannten zweiten Material des genannten zweiten Streifens identisch und Kunststoffmaterial ist, und wobei die Verbindung (18) zwischen dem genannten ersten und zweiten Streifen durch ein integriertes Scharnier oder ein Filmscharnier aus dem genannten Streifenmaterial (12) gebildet ist.
  3. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das genannte erste Verbindungselement (32, 34, 39) durch einen in den genannten ersten Streifen (14) geschnittenen Dorn gebildet wird und jedes aus der genannten Vielzahl der zweiten Verbindungselemente (36, 38, 40) durch eine Ausnehmung oder ein Loch der genannten Verlängerung des genannten zweiten Streifens gebildet wird.
  4. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1–3, wobei das genannte kompressible oder flexible Element durch ein oder mehr zusätzliche Pad-Elemente (66, 68), die das genannte Flüssigkeit absorbierende Pad (64) halten, gebildet wird.
  5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei die genannten zusätzlichen Pad-Elemente (66, 68) ein nicht-kompressibles Pad (68) und ein kompressibles Pad (66) umfassen, und das genannte kompressible Pad (66) die genannte Anzeige durch eine Dickenverringerung des genannten kompressiblen Pads auf ein spezifisches Verhältnis, wie 50% der Dicke des genannten kompressiblen Pads im nicht-komprimierten Zustand, oder alternativ durch Kompression des genannten kompressiblen Pads auf eine Dicke, die der Dicke des genannten nicht-kompressiblen Pads (68) oder der Dicke des genannten Flüssigkeit absorbierenden Pads (64) entspricht, bereitstellt.
  6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das genannte kompressible oder flexible Element durch ein Federelement (70) gebildet wird, das die genannte Anzeige durch Positionierung eines Indikators (72) des genannten Federelements relative zu einer vorgegebenen Markierung (74) bereitstellt.
  7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der genannte zweite Streifen durch ein flexibles oder biegbares Kunststoffband aus gewebtem oder nicht-gewebtem Material gebildet wird.
  8. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der genannte erste Streifen in einer spezifisch gekrümmten Ausgestaltung vorgefertigt ist.
  9. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das genannte Flüssigkeit absorbierende Pad (64) durch eine perforierte, hoch reibschlüssige Folie (60) bedeckt ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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