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Dokumentenidentifikation DE202004020945U1 22.06.2006
Titel Sicherheitsstreifen für ein Dokument und gesichertes Dokument
Anmelder Banque de France, Paris, FR;
Leonhard Kurz GmbH & Co. KG, 90763 Fürth, DE
Vertreter LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ, 90409 Nürnberg
DE-Aktenzeichen 202004020945
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.06.2006
Registration date 18.05.2006
Application date from patent application 23.06.2004
File number of patent application claimed EP 04 76 7420.5
IPC-Hauptklasse B44F 1/12(2006.01)A, F, I, 20060303, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sicherheitsstreifen für ein Dokument, umfassend einen Träger, auf dem in Längsrichtung des Streifens eine Wechselfolge von allgemein metallisierten Zonen und von allgemein transparenten Zonen ausgebildet ist, wobei die Wechselfolge einen Kontrast in einem so genannten globalen Maßstab im Bereich des zu sichernden Dokuments herstellen kann, um einen Schutz gegen Reproduktion der Dokumente, denen der Streifen zugeordnet ist, darzustellen.

Die Erfindung betrifft auch die Sicherheitsdokumente, die einen solchen erfindungsgemäßen Streifen umfassen.

Diese Dokumente können beispielsweise treuhänderische Dokumente, wie Banknoten, oder offizielle Dokumente, usw... sein.

Es ist bereits bekannt, Sicherheitsdokumenten Streifen, wie oben erwähnt, zuzuordnen.

1 stellt somit einen Streifen 10 allgemein bekannten Typs dar.

Dieser Streifen 10 umfasst einen durchgehenden Längsträger, auf dem allgemein metallisierte Zonen 11 ausgebildet sind.

Der Streifen kann eine allgemeine mehrschichtige Struktur aufweisen.

Diese allgemein metallisierten Bereiche sind derart angeordnet, dass sie zwischen sich in Längsrichtung des Streifens (mit X gekennzeichnet) allgemein transparente Bereiche 12 aussparen.

Die Anordnung der Bereiche 11 und 12 erfolgt derart, dass in Längsrichtung des Streifens eine Wechselfolge von allgemein metallisierten Streifen 11 und allgemein transparenten Streifen 12 entsteht.

Die allgemein metallisierten Bereiche 11 stellen somit allgemein metallisierte diskrete Elemente dar.

Diese Bereiche können beispielsweise glatte, rein reflektierende metallisierte Bereiche sein.

Ein Streifen von von dem Streifen 10 bekanntem Typ stellt ein Sicherheitszeichen dar, das einem Dokument zugeordnet sein kann.

Eine solche Zuordnung kann beispielsweise eine Übertragung des gesamten Streifens mit seinem Träger auf das Dokument einsetzen.

Eine solche Übertragung kann insbesondere eine Heißübertragung sein.

In diesem Fall muss der Träger transparent (zumindest gegenüber den Bereichen 12) sein.

Es ist auch möglich, eine selektive Übertragung gewisser Bereiche des Streifens (beispielsweise der allgemein metallisierten Bereiche 11) durchzuführen.

Weitere Techniken können auch eingesetzt werden, um das Band dem zu sichernden Dokument zuzuordnen (Prägen, usw...).

2 stellt somit ein Dokument 20, wie beispielsweise eine Banknote dar, dem ein Streifen vom Typ jenes aus 1 zugeordnet wurde.

Die allgemein metallisierten Bereiche 11 des Streifens sind auf dem Dokument sichtbar und stellen ein Sicherheitszeichen dar.

Es ist anzuführen, dass die Bereiche, die sich zwischen den allgemein metallisierten Bereichen 11 befinden, wenn der Streifen der Banknote zugeordnet ist, mit einem Lack überzogen werden können, der für das freie Auge eine sichtbare Wirkung erzeugt. Dieser Lack kann beispielsweise einer Schicht des mit dem Träger dieses Streifens verbundenen Streifens entsprechen.

Ein nicht einschränkendes Beispiel für einen solchen Sicherheitsstreifen ist in dem Dokument EP 522 217 zu finden.

Solche Sicherheitsstreifen stellen somit ein Sicherheitszeichen für die Dokumente dar.

Insbesondere bildet jeder allgemein metallisierte Bereich 11 mit den allgemein transparenten Bereichen 12, die ihn in Längsrichtung des Streifens umgeben, einen starken Kontrast.

Und diese Bereiche werden in ausreichender Größe gewählt, damit der Kontrast einem Kontrast in einem so genannten globalen Maßstab im Bereich des zu sichernden Dokuments entspricht.

Dieser Kontrast in einem globalen Maßstab (oder „Makrokontrast") entspricht insbesondere einem guten Schutz gegen die Reproduktion des Dokuments, dem der Streifen zugeordnet ist (beispielsweise mit Hilfe eines Fotokopierers).

Ein Ziel der Erfindung besteht darin, eine weitere Verbesserung des Sicherheitsniveaus in Verbindung mit Sicherheitsstreifen für ein Dokument vom oben beschriebenen allgemeinen Typ zu ermöglichen.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, Authentifizierungszeichen von Sicherheitsdokumenten zu liefern, die wirkungsvoll die oben in Zusammenhang mit dem Schutz vor Reproduktion des Dokuments erwähnten Bestimmungen ergänzen.

Um diese Ziele zu erreichen, schlägt die Erfindung nach einem ersten Aspekt einen Sicherungsstreifen für ein Dokument vor, umfassend einen Träger, auf dem in Längsrichtung des Streifens eine Wechselfolge von allgemein metallisierten Bereichen und allgemein transparenten Bereichen gebildet ist, wobei die Wechselfolge einen Kontrast in einem so genannten globalen Maßstab im Bereich des zu sichernden Dokuments herstellen kann, um einen Schutz gegen Reproduktion der Dokumente, denen der Streifen zugeordnet ist, darzustellen, dadurch gekennzeichnet, dass das Band auch optisch aktive Elemente in Verbindung mit den allgemein metallisierten Bereichen und/oder den allgemein transparenten Bereichen des Streifens umfasst, um in einem so genannten Detailmaßstab im Bereich des zu sichernden Dokuments einen optischen Effekt zu erzeugen, wobei es der optische Effekt ermöglicht, ein erkennbares Zeichen zur Identifikation des Dokuments zu bilden.

Bevorzugte aber nicht einschränkende Aspekte eines solchen Streifens sind folgende:

  • • der im Detailmaßstab erzeugte optische Effekt ist ein Kontrast,
  • • der im Detailmaßstab erzeugte optische Effekt ist ein visueller Effekt, der von den Beleuchtungs- und/oder Beobachtungswinkeln des Streifens abhängt,
  • • die allgemein transparenten Bereiche des Streifens sind mit einem Lack verbunden, der einen mit freiem Auge sichtbaren Glanzeffekt erzeugt,
  • • die optisch aktiven Elemente umfassen optisch aktive Strukturen, die aus einer Metallisierung gebildet sind,
  • • die optisch aktiven Elemente umfassen optisch variable Elemente,
  • • mindestens gewisse der optisch aktiven Strukturen umfassen ein oder mehrere der folgenden Sicherungselemente:
  • – Zone, umfassend Diffraktionslinien,
  • – rein reflektierende metallisierte Zone,
  • – Zone, umfassend eine Diffraktionsschicht,
  • – Zone, umfassend ein Hologramm,
  • – entmetallisierte Zone eines allgemein metalli sierten Bereichs,
  • – Zone, die einen Aufdruck trägt,
  • – Metallisierte Zone eines allgemein transparenten Bereichs,
  • • mindestens gewisse der optisch aktiven Strukturen umfassen verschiedene Zonen, von denen gewisse mindestens eines der Sicherungselemente umfassen,
  • • mindestens gewisse der Zonen haben eine ausreichen kleine Abmessung, dass sie für das freie Auge nicht unmittelbar wahrnehmbar sind,
  • • mindestens gewisse der optisch aktiven Elemente sind mit allgemein metallisierten Bereichen verbunden,
  • • die optisch aktiven Elemente umfassen eine Diffraktionsschicht, die in einen diffraktiven metallisierten Bereich integriert ist,
  • • die optisch aktiven Elemente umfassen rein reflektierende metallisierte Bereiche,
  • • die optisch aktiven Elemente umfassen rein reflektierende metallisierte Bereiche, die in Längsrichtung des Streifens beiderseits mindestens gewisser der allgemein metallisierten Bereiche des Streifens angeordnet sind, wobei die metallisierten Bereiche allgemein diffraktive Bereiche sind,
  • • für jeden allgemein metallisierten und diffraktiven Bereich, zu dessen beiden Seiten rein reflektierende metallisierte Bereiche angeordnet sind, sind die rein reflektierenden Bereiche unmittelbar an den allgemein metallisierten und diffraktiven Bereich angrenzend angeordnet,
  • • für jeden allgemein metallisierten und diffraktiven Bereich, zu dessen beiden Seiten rein reflektierende metallisierte Bereiche angeordnet sind, sind die rein reflektierenden Bereiche derart angeordnet, dass sie in Längsrichtung des Streifens einen Zwischenraum zwischen dem rein reflektierenden Bereich und dem allgemein metallisierten und diffraktiven Bereich aussparen,
  • • der Zwischenraum ist transparent,
  • • mindestens gewisse der optisch aktiven Elemente sind mit allgemein transparenten Bereichen verbunden,
  • • die optisch aktiven Elemente umfassen rein reflektierende metallisierte Bereiche, die in Längsrichtung des Streifens beiderseits von mindestens gewissen der allgemein transparenten Bereiche des Streifens angeordnet sind,
  • • für jeden allgemein transparenten Bereich, zu dessen beiden Seiten rein reflektierende metallisierte Bereiche angeordnet sind, sind die rein reflektierenden Bereiche unmittelbar an den allgemein transparenten Bereich angrenzend angeordnet,
  • • für jeden allgemein transparenten Bereich, zu dessen beiden Seiten rein reflektierende metallisierte Bereiche angeordnet sind, sind die rein reflektierenden Bereiche derart angeordnet, dass in Längsrichtung des Streifens ein Zwischenraum zwischen dem rein reflektierenden Bereich und dem allgemein transparenten Bereich ausgespart ist,
  • • der Zwischenraum ist:
  • • ein Zwischenraum, umfassend metallisierte und diffraktive Zonen, und/oder
  • • ein Zwischenraum, umfassend bedruckte Zonen, und/oder
  • – ein Zwischenraum, umfassend eine Diffraktionsschicht, und/oder
  • – ein Zwischenraum, umfassend ein Hologramm.
  • • die optisch aktiven Elemente sind bei der Lokalisierung mit den allgemein metallisierten und/oder den allgemein transparenten Bereichen des Streifens verbunden,
  • • das Band ist ferner mit leuchtenden oder absorbierenden Motiven verbunden,
  • • die leuchtenden oder absorbierenden Motive sind den Streifen abdeckend aufgedruckt,
  • • der Aufdruck erfolgt durch zumindest teilweise Abdeckung von allgemein metallisierten Bereichen des Streifens,
  • • der Aufdruck erfolgt durch zumindest teilweise Abdeckung von allgemein transparenten Bereichen des Streifens,
  • • die leuchtenden oder absorbierenden Motive sind in den Streifen integriert.

Nach einem zweiten Aspekt schlägt die Erfindung auch ein Sicherheitsdokument vor, das einen Streifen nach den oben erwähnten Aspekten umfasst.

Weitere Aspekte gehen besser aus der Studie der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung hervor, die sich auf die beiliegenden Zeichnungen bezieht, in denen abgesehen von den bereits kommentierten 1 und 2.

3 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sicherungsstreifens für ein Dokument ist,

4 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sicherungsstreifens für ein Dokument ist,

die 5a und 5b zwei schematische Darstellungen von zwei besonderen Ausführungsvarianten der Erfindung sind.

3 stellt schematisch einen erfindungsgemäßen Sicherungsstreifen 30 für ein Dokument dar.

Dieser Streifen 30, wie die Gesamtheit der erfindungsgemäßen Sicherungsstreifen für ein Dokument, entspricht den allgemeinen Merkmalen, die oben unter Bezugnahme auf 1 erwähnt wurden.

So ist ebenfalls in Längsrichtung des Streifens eine Wechselfolge (es ist anzuführen, dass der Begriff Wechselfolge im Sinne des vorliegenden Textes eine wiederkehrende Wiederholung bedeutet) zu finden von:

  • • allgemein metallisierten Bereichen 31,
  • • und allgemein transparenten Bereichen 32.

Im Falle der erfindungsgemäßen Sicherungsstreifen kann der Streifen, wie im Falle von Streifen bekannten Typs, die unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben sind, einem zu sichernden Dokument durch Übertragung, Prägung oder eine andere Technik zugeordnet werden.

Es ist in 3 zu bemerken, dass die allgemein metallisierten Bereiche 31 zusätzlichen Elementen zugeordnet sind.

Genauer sind diese zusätzlichen Elemente optisch aktive Elemente 310.

Unter Bezugnahme auf die anderen Figuren ist zu sehen, dass es möglich ist, verschiedene Typen von optisch aktiven Elementen einem erfindungsgemäßen Sicherungsstreifen zuzuordnen.

In jedem Fall können die optisch aktiven Elemente in Form von Zahlen oder Buchstaben vorhanden sein.

Ganz allgemein können diese optisch aktiven Elemente jeder gewünschten vorbestimmten Graphik entsprechen.

Im Falle der 3 erscheinen die optisch aktiven Elemente 310 in Form von Zahlen (wobei diese Zahlen beispielsweise der Bezeichnung einer Banknote entsprechen).

Die optisch aktiven Elemente 310 können in ihrer Kombination mit ihrem Hintergrund (im Falle der 3 die allgemein metallisierten Bereiche 31) einen bestimmten optischen Effekt erzeugen.

Dieser optische Effekt kann einem Kontrast entsprechen.

Dieser optische Effekt kann auch einem visuellen Effekt entsprechen, der von den Beleuchtungs- und/oder Beobachtungswinkeln des Streifens abhängt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die optisch aktiven Elemente aus diffraktiven und/oder holografischen Motiven gebildet sind.

Die allgemein transparenten Bereiche 32, die zwischen den allgemein metallisierten Bereichen 31 angeordnet sind, sind vorzugsweise mit einem Lack verbunden, der einen für das freie Auge sichtbaren Glanzeffekt erzeugt.

Es ist anzuführen, dass die allgemein metallisierten Bereiche 31 und die allgemein transparenten Bereiche 32, auch wenn sie in Form von Rechtecken in den Figuren dargestellt sind, ganz allgemein jede gewünschte Geometrie aufweisen können.

Die Geometrie der allgemein metallisierten Bereiche des Streifens weist allerdings ganz allgemein ausreichen große Größen- und Kompaktheitsmerkmale auf, die es ihnen ermöglichen, wirksam eine Schutzfunktion gegen Reproduktion zu erfüllen.

Es ist anzuführen, dass auf das Dokument EP 522 217 für ein (nicht einschränkendes) Beispiel einer Beschreibung solcher Größen- und Kompaktheitsbedingungen Bezug genommen werden kann.

Zurückkommend auf das besondere Beispiel der 3 sind die optisch aktiven Elemente 310 somit im Inneren der allgemein metallisierten Bereiche 31 ausgebildet.

Diese allgemein metallisierten Bereiche 31 können rein reflektierende metallisierte Bereiche sein.

Es kann sich auch um Bereiche handeln, die Diffraktionslinien, ein Hologramm oder andere Mittel umfassen, die es ermöglichen, das allgemeine Aussehen des Bereichs 31 zu verändern.

In jedem Fall hat das optisch aktive Element 310 optische Eigenschaften, die sich von jenen des allgemein metallisierten Bereichs 31 unterscheiden, um einen optischen Effekt, wie oben erwähnt, zu erzeugen.

Das optisch aktive Element 310 kann eine homogene Struktur aufweisen.

Es kann auch durch eine Metallisierung verwirklicht sein.

Die optisch aktiven Elemente 310 können optisch variable Elemente umfassen.

Unter „optisch variablen Elementen" sind Elemente zu verstehen, deren optische Eigenschaften in Abhängigkeit vom Beleuchtungs- und/oder Beobachtungswinkel variieren können. Es kann sich somit insbesondere um diffraktive Strukturen und/oder Hologramme handeln.

Die optisch variablen Elemente sind somit optisch aktive Elemente eines besonderen Typs.

Die optisch aktiven Elemente 310 können ganz allgemein von einem der folgenden Sicherungselemente gebildet sein:

  • • Zone, umfassend Diffraktionslinien,
  • • rein reflektierende metallisierte Zone,
  • • Zone, umfassend eine Diffraktionsschicht,
  • • Zone, umfassend ein Hologramm,
  • • entmetallisierte Zone eines allgemein metallisierten Bereichs,
  • • Zone, die einen Aufdruck trägt.

Diese optisch aktiven Elemente 310 können auch in Form von Strukturen ausgeführt sein, die mehrere Sicherungselemente, wie oben erwähnt, umfassen.

Ganz allgemein erzeugen die optisch aktiven Elemente somit einen optischen Effekt in einem Maßstab, der kleiner ist als der „globale" Maßstab, in der Kontrasteffekt zwischen den allgemein metallisierten Bereichen 31 und den allgemein transparenten Bereichen 32 entsteht.

Dieser optische Effekt wird in einem Maßstab erzeugt, der Detailmaßstab genannt wird. Die optisch aktiven Elemente 310 erzeugen somit in dem Streifen 30 lokalisierte optische Effekte.

Sie ermöglichen es einem Beobachter, das Vorhandensein des optisch aktiven Elements zu erfassen, wodurch eine Identifizierung und Authentifizierung des Dokuments, dem das Band zugeordnet ist, möglich ist.

Die optisch aktiven Elemente 310, die in 3 dargestellt sind, haben eine ausreichende Größe, um mit freiem Auge leicht beobachtbar zu sein.

Es ist anzuführen, dass es auch möglich ist, solche optisch aktiven Elemente mit einer ausreichend kleinen Abmessung herzustellen, dass sie mit freiem Auge nicht unmittelbar wahrnehmbar sind.

In diesem Fall kann nur eine aufmerksame Prüfung des Dokuments das Vorhandensein dieser optisch aktiven Elemente feststellen und zur Authentifizierung des Dokuments führen.

Es ist in 3 auch zu bemerken, dass die optisch aktiven Elemente 310 bei der Lokalisierung mit den allgemein metallisierten Bereichen 31 des Streifens verbunden sind.

Es ist anzuführen, dass unter „Lokalisierung" das Merkmal zu verstehen ist, nach dem die optisch aktiven Elemente 310 symmetrisch gegenüber den allgemein metallisierten Bereichen angeordnet sind.

Wie zu sehen ist, ist es auch möglich, solche optisch aktiven Elemente den allgemein transparenten Bereichen des Streifens zuzuordnen. Auch in diesem Fall kann diese Zuordnung bei der Lokalisierung erfolgen.

3 stellt somit eine besondere Ausführungsart der Erfindung dar, bei der die optisch aktiven Elemente 310 mit allgemein metallisierten Bereichen verbunden sind.

Wie erwähnt, können diese optisch aktiven Elemente von einer Diffraktionsschicht gebildet werden oder eine solche umfassen.

Als „Diffraktionsschicht" ist eine Zone definiert, die das Licht nach einer einzigen Wellenlänge in alle Raumrichtungen bricht. Eine solche Diffraktionsschicht erscheint somit einem Beobachter mit demselben Aussehen unabhängig vom Beleuchtungs- und/oder Beobachtungswinkel der Schicht.

Nach einer besonderen Variante der Ausführungsart der 3 kann das optisch aktive Element 310 somit eine Diffraktionsschicht in einem metallisierten Bereich 31 sein, der insbesondere allgemein diffraktiv sein kann.

Die optisch aktiven Elemente 310 können auch von rein reflektierenden metallisierten Bereichen gebildet sein oder solche umfassen.

Nach einer besonderen Variante, die der schematischen Darstellung der 5a entspricht, können solche optisch aktiven Elemente, die in Form von metallisierten Bereichen ausgeführt sind, in Längsrichtung des Streifens beiderseits von mindestens gewissen allgemein metallisierten Bereichen des Streifens angeordnet sein.

Die allgemein metallisierten Bereiche des Streifens können auch in diesem Fall allgemein diffraktive Bereiche sein.

5a zeigt somit:

  • • eine Wechselfolge von:
  • – allgemein metallisierten Bereichen 51, die insbesondere diffraktiv sein können, und
  • – allgemein transparenten Bereichen 52,
  • • und Zonen 53, die optisch aktiven Elementen entsprechen und die in Form von rein reflektierenden metallisierten Bereichen ausgeführt sind.

Die Bereiche 53 sind bei der in 5a dargestellten Variante unmittelbar an den metallisierten Bereich 51 angrenzend angeordnet, zu dessen beiden Seiten sie vorgesehen sind.

Es ist nach der in 5b dargestellten Variante auch möglich vorzusehen, dass die Zonen 53, die den optisch aktiven Elementen entsprechen, derart angeordnet sind, dass sie in Längsrichtung des Streifens einen Zwischenraum zwischen jedem rein reflektierenden Bereich 53 und dem allgemein metallisierten Bereich 51, dem er zugeordnet ist, aussparen.

5b stellt solche Zwischenräume 54 dar.

Es ist anzuführen, dass diese Zwischenräume beispielsweise transparent sein können.

4 stellt eine weitere Einsatzart der Erfindung dar.

Es ist anzuführen, dass die Gesamtheit der Merkmale, die oben erwähnt wurden in Zusammenhang mit:

  • • den allgemein metallisierten Bereichen und den allgemein transparenten Bereichen,
  • • den optisch aktiven Elementen,
  • • und der Verbindung des Streifens mit einem zu sichernden Dokument
für diese Ausführungsart wie für alle Ausführungsarten der Erfindung anwendbar sind.

Im Falle des Streifens 40 aus 4 sind die optisch aktiven Elemente 420 mit allgemein transparenten Bereichen 42 des Streifens verbunden.

Der Streifen umfasst überdies allgemein metallisierte Bereiche 41.

Auch hier können die optisch aktiven Elemente 420 somit verschiedene Formen annehmen.

Es ist anzuführen, dass bei dieser Ausführungsart diese optisch aktiven Elemente ferner einer metallisierten Zone eines allgemein transparenten Bereichs 42 entsprechen können.

Auch hier können die optisch aktiven Elemente in Form von rein reflektierenden metallisierten Zonen ausgeführt sein.

Nach einer Ausführungsvariante ist es hier auch möglich vorzusehen, dass die optisch aktiven Elemente in Form von rein reflektierenden Zonen ausgeführt sind, die beiderseits mindestens gewisser transparenter Bereiche des Streifens angeordnet sind.

Auch hier können die in Form von rein reflektierenden Zonen ausgeführten optisch aktiven Elemente unmittelbar an den allgemein transparenten Bereich, dem sie zugeordnet sind, angrenzend angeordnet sein.

Nach einer nicht in den Figuren dargestellten Variante ist es hier auch möglich, in Längsrichtung einen Zwischenraum zwischen jedem rein reflektierenden Bereich und dem allgemein transparenten Bereich, dem er zugeordnet ist, auszusparen.

Ein solcher Zwischenraum kann insbesondere sein:

  • • ein Zwischenraum, umfassend metallisierte und diffraktive Zonen, und/oder
  • • ein Zwischenraum, umfassend bedruckte Zonen, und/oder
  • • ein Zwischenraum, umfassend eine Diffraktionsschicht, und/oder
  • • ein Zwischenraum, umfassend ein Hologramm.

Nach einer Einsatzvariante der Erfindung ist es auch möglich, dem Sicherungsstreifen leuchtende oder optisch absorbierende Motive zuzuordnen.

Insbesondere können solche Motive den Streifen überdeckend aufgedruckt werden.

Dieser Aufdruck kann vor der Verbindung des Streifens mit dem zu sichernden Dokument oder danach erfolgen.

Dieser Aufdruck kann derart erfolgen, dass:

  • • nur die allgemein metallisierten Bereiche des Streifens (zumindest teilweise) abgedeckt-werden,
  • • nur die allgemein transparenten Bereiche des Streifens (zumindest teilweise) abgedeckt werden,
  • • sowohl allgemein metallisierte Bereiche als auch allgemein transparente Bereiche des Streifens (zumindest teilweise) abgedeckt werden.

Es ist auch möglich, in den Streifen solche leuchtenden oder absorbierenden Motive zu integrieren.

Dies kann beispielsweise durch Anordnen einer Schicht, die solche Motive enthält, in der Dicke der mehrschichtigen Struktur erfolgen.

Die Erfindung ermöglicht es somit, das Sicherheitsniveau in Verbindung mit den bekannten Streifen, wie unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben, zu erhöhen, wobei insbesondere die Identifizierung und Authentifizierung des Dokuments, dem der Streifen zugeordnet ist, möglich ist.

Es ist anzuführen, dass die verschiedenen Einsatzarten und -varianten der Erfindung, die oben dargestellt wurden, miteinander kombiniert werden können.

Insbesondere ist es möglich, die optisch aktiven Elemente in Verbindung mit allgemein metallisierten Bereichen als auch mit allgemein transparenten Bereichen des Streifens vorzusehen.

Es ist auch möglich, optisch aktive Elemente anzuordnen, die sich sowohl auf einem allgemein metallisierten Bereich als auch auf einem angrenzenden transparenten Bereich erstrecken, sobald das optisch aktive Element einen gewünschten optischen Effekt erzeugt.


Anspruch[de]
  1. Sicherungsstreifen für ein Dokument, umfassend einen Träger, auf dem in Längsrichtung des Streifens eine Wechselfolge von allgemein metallisierten Bereichen und allgemein transparenten Bereichen gebildet ist, wobei die Wechselfolge einen Kontrast in einem so genannten globalen Maßstab im Bereich des zu sichernden Dokuments herstellen kann, um einen Schutz gegen Reproduktion der Dokumente, denen der Streifen zugeordnet ist, darzustellen, dadurch gekennzeichnet, dass das Band auch optisch aktive Elemente in Verbindung mit den allgemein metallisierten Bereichen und/oder den allgemein transparenten Bereichen des Streifens umfasst, um in einem so genannten Detailmaßstab im Bereich des zu sichernden Dokuments einen optischen Effekt zu erzeugen, wobei es der optische Effekt ermöglicht, ein erkennbares Zeichen zur Identifikation des Dokuments zu bilden.
  2. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der im Detailmaßstab erzeugte optische Effekt ein Kontrast ist.
  3. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der im Detailmaßstab erzeugte optische Effekt ein visueller Effekt ist, der von den Beleuchtungs- und/oder Beobachtungswinkeln des Streifens abhängt.
  4. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die allgemein transparenten Bereiche des Streifens mit einem Lack verbunden sind, der einen mit freiem Auge sichtbaren Glanzeffekt erzeugt.
  5. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch aktiven Elemente optisch aktive Strukturen umfassen, die aus einer Metallisierung gebildet sind.
  6. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch aktiven Elemente optisch variable Elemente umfassen.
  7. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens gewisse der optisch aktiven Strukturen ein oder mehrere der folgenden Sicherungselemente umfassen:

    – Zone, umfassend Diffraktionslinien,

    – rein reflektierende metallisierte Zone,

    – Zone, umfassend eine Diffraktionsschicht,

    – Zone, umfassend ein Hologramm,

    – entmetallisierte Zone eines allgemein metallisierten Bereichs,

    – Zone, die einen Aufdruck trägt,

    – Metallisierte Zone eines allgemein transparenten Bereichs.
  8. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens gewisse der optisch aktiven Strukturen verschiedene Zonen umfassen, von denen gewisse mindestens eines der Sicherungselemente umfassen.
  9. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens gewisse der Zonen eine ausreichen kleine Abmessung haben, dass sie für das freie Auge nicht unmittelbar wahrnehmbar sind.
  10. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens gewisse der optisch aktiven Elemente mit allgemein metallisierten Bereichen verbunden sind.
  11. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch aktiven Elemente eine Diffraktionsschicht umfassen, die in einen diffraktiven metallisierten Bereich integriert ist.
  12. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch aktiven Elemente rein reflektierende metallisierte Bereiche umfassen.
  13. Sicherungsstreifen für ein Dokument dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch aktiven Elemente rein reflektierende metallisierte Bereiche umfassen, die in Längsrichtung des Streifens beiderseits mindestens gewisser der allgemein metallisierten Bereiche des Streifens angeordnet sind, wobei die metallisierten Bereiche allgemein diffraktive Bereiche sind.
  14. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden allgemein metallisierten und diffraktiven Bereich, zu dessen beiden Seiten rein reflektierende metallisierte Bereiche angeordnet sind, die rein reflektierenden Bereiche unmittelbar an den allgemein metallisierten und diffraktiven Bereich angrenzend angeordnet sind.
  15. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden allgemein metallisierten und diffraktiven Bereich, zu dessen beiden Seiten rein reflektierende metallisierte Bereiche angeordnet sind, die rein reflektierenden Bereiche derart angeordnet sind, dass sie in Längsrichtung des Streifens einen Zwischenraum zwischen dem rein reflektierenden Bereich und dem allgemein metallisierten und diffraktiven Bereich aussparen.
  16. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum transparent ist.
  17. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens gewisse der optisch aktiven Elemente mit allgemein transparenten Bereichen verbunden sind.
  18. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch aktiven Elemente rein reflektierende metallisierte Bereiche umfassen, die in Längsrichtung des Streifens beiderseits von mindestens gewissen der allgemein transparenten Bereiche des Streifens angeordnet sind.
  19. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden allgemein transparenten Bereich, zu dessen beiden Seiten rein reflektierende metallisierte Bereiche angeordnet sind, die rein reflektierenden Bereiche unmittelbar an den allgemein transparenten Bereich angrenzend angeordnet sind.
  20. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden allgemein transparenten Bereich, zu dessen beiden Seiten rein reflektierende metallisierte Bereiche angeordnet sind, die rein reflektierenden Bereiche derart angeordnet sind, dass in Längsrichtung des Streifens ein Zwischenraum zwischen dem rein reflektierenden Bereich und dem allgemein transparenten Bereich ausgespart ist.
  21. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum ist:

    – ein Zwischenraum, umfassend metallisierte und diffraktive Zonen, und/oder

    – ein Zwischenraum, umfassend bedruckte Zonen, und/oder

    – ein Zwischenraum, umfassend eine Diffraktionsschicht, und/oder

    – ein Zwischenraum, umfassend ein Hologramm.
  22. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch aktiven Elemente bei der Lokalisierung mit den allgemein metallisierten und/oder den allgemein transparenten Bereichen des Streifens verbunden sind.
  23. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band ferner mit leuchtenden oder absorbierenden Motiven verbunden ist.
  24. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die leuchtenden oder absorbierenden Motive den Streifen abdeckend aufgedruckt sind.
  25. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufdruck durch zumindest teilweise Abdeckung von allgemein metallisierten Bereichen des Streifens erfolgt.
  26. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufdruck durch zumindest teilweise Abdeckung von allgemein transparenten Bereichen des Streifens erfolgt.
  27. Sicherungsstreifen für ein Dokument nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die leuchtenden oder absorbierenden Motive in den Streifen integriert sind.
  28. Sicherheitsdokument, das einen Streifen nach den vorhergehenden Ansprüchen integriert.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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