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Dokumentenidentifikation DE60206296T2 22.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001451787
Titel FEUERALARMMODUL
Anmelder Computionics Ltd., Wigan, Lancashire, GB
Erfinder FOSTER, Andrew, Parbold WN8 7AS, GB;
ROBERTS, Anthony, Preston PR2 1SX, GB
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 20457 Hamburg
DE-Aktenzeichen 60206296
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.07.2002
EP-Aktenzeichen 027490713
WO-Anmeldetag 26.07.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/GB02/03447
WO-Veröffentlichungsnummer 0003012759
WO-Veröffentlichungsdatum 13.02.2003
EP-Offenlegungsdatum 01.09.2004
EP date of grant 21.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.06.2006
IPC-Hauptklasse G08B 25/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G08B 26/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Feuermeldemodul für ein Feuermeldesystem.

Es besteht ein steigender Bedarf an Sprachalarmsystemen aufgrund eines erweiterten Bewusstseins hinsichtlich Gesundheits- und Sicherheitsfragen sowie Gesetzgebung.

Im wesentlichen stellt ein Sprachalarm- (VR-) system den Läuteteil eines Feuermeldesystems dar. Die beiden sind unlösbar miteinander verknüpft und müssen zusammenwirken. In GB gibt es zwei Normrichtlinien für die Installierung von Feuermelde- (FA) und Sprachalarm- (VA) Systemen, welche BS 5839 Teile 1 bzw. 8 darstellen.

VA-Systeme sind gewöhnlich teuer zu installieren und sie werden ferner gewöhnlich durch die Audioindustrie installiert (Audiolieferanten des Rundruftyps; Public Address (PA)). Es besteht oft ein Konflikt an der Schnittstelle der beiden Systeme, wo die Lieferanten und die Ausrüstung aufeinandertreffen.

Traditionelle PA-Ausrüstung ist in 19 Zoll-Gestellen aus getrennten Teilen aufgebaut worden. Es ist eine Form von Steuerkonsole und Schnittstelle mit dem FA-System eingeführt worden. Die meisten dieser Systeme sind zentralisiert, obwohl ein oder zwei sogenannte verteilte Systeme erhältlich sind. Alle diese Systeme arbeiten grundlegend in der gleichen Weise, nämlich:

  • • Das FA-System detektiert ein Feuer und gibt ein entsprechendes Signal an das VA-System über eine Schnittstelle.
  • • Während diese Schnittstelle intelligent sein kann, liegt sie aufgrund der Inkompatibilität zwischen den zwei Systemen beinahe immer in Form getrennter Relaisschalter der einen oder anderen Form vor.
  • • Das VA-System umfasst einen Steuerabschnitt, der dann über seine Programmierung herausarbeitet, wie dieses Signal zu interpretieren ist, und anschließend eine voraufgezeichnete digitale Nachricht an eine korrekte Gruppe von Verstärkern weiterleitet.
  • • Die Verstärker leiten diese passenden Nachrichten anschließend an korrekte Sätze von Lautsprechern weiter.
  • • Das VA-Steuersystem ist für die Interpretierung des eingehenden Signals und Entscheidung der Priorität der Nachricht (verglichen mit anderen aktuellen Audiosignalen) und die Weiterleitung der Antwort durch sein eigenes Programmierregime zuständig.
  • • Das VA-Steuersystem ist für seine eigene Überwachung und die seiner externen Verdrahtung und das Zurückgeben von Rettungsfehlermeldungen zu der FA-Ausrüstung in einer durch die vorgenannten Normen vorgeschriebenen Weise zuständig.

In den Typen von Gebäuden, die Installierung von VA-Systemen benötigen, besteht auch oft ein Bedarf an einem PA-System. Traditionell bilden die beiden Systeme nur eins (daher die Einbeziehung der PA-Installierungsindustrie), wobei die Normen vorschreiben, dass die Rettungsfunktion am wichtigsten unter anderen Anforderung ist. Jegliche Ausrüstung wird momentan so hergestellt, dass sie in die PA-Betriebsart ausgeweitet werden kann, zum Beispiel sind Schaltmatrizen und Funkrufschaltfelder zum Anschluss an die Ausrüstung erhältlich, so dass sie auch als ein PA-System verwendet werden kann.

Aktuelle VA-Systeme in ihren rudimentärsten Formen werden gewöhnlich in kleinen Gestellen geliefert, die mindestens Verbindungsanschluss und Programmierung in ein FA-System erfordern. Momentan liegt der niedrigste erhältliche Preis für das kleinste solcher Systeme deutlich über 2000 £.

In beinahe allen Fällen, in denen ein VA-System benötigt wird, wird ein analoger adressierbarer Typ eines FA-Systems installiert werden. Diese Systeme umfassen viele Detektoren/manuelle Rufpunkte/Peripheriegeräte angeschlossen an ein Paar von Kabeln, die um ein Gebäude herum in Form einer Schleife verlaufen, welche an der Steuerausrüstung sowohl beginnt als auch dort endet. Die an diese "Schleifen" angeschlossenen Geräte werden als analoge adressierbare Geräte bezeichnet, da sie jeweils eine individuelle Adresse haben und kontinuierlich rückwärts und vorwärts individuell mit der Steuerausrüstung unter Verwendung des Paars von Kabeln sowohl als eine Energiequelle als auch als Datenbus kommunizieren. Ein Typ von Gerät, das an diese 'Schleifen' passt, wird als eine 'Ausgabeeinheit' bezeichnet, die grundlegend ein adressierbares Relais darstellt. Eine gewöhnliche Art zum Triggern des VA ist durch eine Gruppe dieser Ausgabeeinheiten, wobei sie in dem FA-Steuerfeld programmiert werden, um Ausgaben zu bestimmten Zeiten unter bestimmten Bedingungen von verschiedenen Detektoren/manuellen Rufpunkten zu liefern, die getriggert werden.

Es ist deshalb zu sehen, dass das Anschließen der zwei Systeme aneinander sehr komplex werden kann, und dass beide Systeme ein gewisses Ausmaß von Programmierung und Schnittstellenbildung erfordern. Dies kann sehr aufwendig und strittig werden, wenn die beiden Systeme in gewissem Umfang inkompatibel sind.

Auf dem Markt ist eine Wahrscheinlichkeit bekannt, dass sowohl ein PA-System als auch ein VA-Systems benötigt wird. Spezifikationen sind jedoch gewöhnlich darauf gerichtet, die vorgeschriebene Funktion von VA im Gegensatz zu der Dienstfunktion von PA bereitzustellen. Es ist deshalb nicht erforderlich, eine jegliche normale PA-Funktion innerhalb der Ausrüstung unterzubringen, nur die Möglichkeit, sie erweitern zu können, um auch diese Dienstfunktion zu irgendeinem zukünftigen Zeitpunkt und Ort bereitzustellen.

Einem Aspekt der vorliegenden Erfindung zufolge, wird ein adressierbares Feuermeldemodul geschaffen, das Mittel zum Anschließen an einen Verstärker, der Teil eines Sprachalarmsystems bildet, Mittel zum Anschließen an eine Feuermeldeschleife, entlang der Daten und Energie übertragen werden können, einen Nachrichtenspeicher zum Speichern einer oder mehrerer Sprachalarmnachrichten sowie Mittel zum Interpretieren von Signalen, die von der Schleife erhalten wurden, und zum Auswählen einer geeigneten Nachricht aus dem Nachrichtenspeicher zur Übertragung an das Sprachalarmsystem aufweist, die sich auf von der Schleife empfangene Signale bezieht.

Einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung zufolge, wird ein Feuermeldesystem geschaffen, das eine Feuermeldeschleife, entlang der Daten und Energie übertragen werden können, ein Sprachalarmsystem, das einen oder mehrere Verstärker aufweist, wobei der oder jeder Verstärker an einen oder mehrere Lautsprecher zum Übertragen von Sprachalarmnachrichten angeschlossen ist, und ein oder mehrere adressierbare Feuermeldemodule aufweist, wobei das oder jedes Modul einen Nachrichtenspeicher, Mittel zum Anschließen an einen Verstärker des Sprachalarmsystems, Mittel zum Anschließen an die Feuermeldeschleife und Mittel zum Interpretieren von Signalen von der Schleife und zum Auswählen einer geeigneten Nachricht aus dem Nachrichtenspeicher zur Übertragung an das Sprachalarmsystem aufweist, die sich auf von der Schleife empfangene Signale bezieht.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Schleife Steuerausrüstung zum Steuern der Übertragung von Energie und Daten über die Schleife auf. Es sind Vorkehrungen für einen Anschluss von Verstärkern getroffen. Ein Feuerwehrbedienfeld ist vorgesehen, über das Anweisungen in das System eingegeben werden können. Wenn eine Mehrzahl von Modulen vorgesehen ist und die PA/VA-Funktionalität benötigt wird, kann eine PA/VA-Umschalt-/Überwachungs-/Leitmatrixeinheit bedarfsgemäß mit einem hochentwickelten Feuerwehrsteuerfeld oder einer anderen Leitweglenkeinrichtung versehen werden.

Zum deutlicheren Verständnis der Erfindung sollen nun Ausführungsformen derselben beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben werden, in denen:

1 ein Blockschaltbild für einen Einzonenfeuermelder zeigt, der ein adressierbares Feuermeldemodul gemäß der Erfindung enthält,

2 ein Blockschaltbild für eine Modifikation des Systems von 1 zeigt,

3 ein Blockschaltbild für ein Mehrzonenfeuermeldesystem zeigt, das adressierbare Feuermeldemodule gemäß der Erfindung enthält, und

Dieses Modul ist detaillierter in 4 gezeigt. Es umfasst eine Eingabe-/Ausgabeschnittstelle 19, einen Mikrocomputer und Programmspeicher 20, einen Feuermeldeschleifenmonitor und -Schnittstelle 21, einen Nachrichtenspeicher 22, einen Nachrichtendecoder 23, einen Toninjektor 24, einen Digital-Analog-Wandler 25, einen Monitor und eine Schnittstelle 26 sowie einen Vorverstärkerpuffer 27. Feuermeldeschleifenmonitor und -Schnittstelle 21 umfassen Mittel wie zum Beispiel einen DIP-Schalter zum eigenen Identifizieren an der Schleife 1 und zum Senden von Informationen wie zum Beispiel Fehlerinformation, die von innerhalb des Moduls erzeugt oder extern von der Monitorschnittstelle 26 empfangen wird, und Empfangen geeigneter Anweisungen von Steuer- und Anzeigeausrüstung, die den Nachrichtenspeicher 22, die E/A-Schnittstelle 19 und den Analog-Digital-Wandler 25 aufweist. Das Feuermeldeschleifenmonitor- und Schnittstellenmodul 21, das galvanisch bei 28 von dem Rest des Moduls isoliert sein kann, kommuniziert mit dem Mikrocomputer und Programmspeicher 20, der den Hauptinformationsverarbeitungs- und Steuerabschnitt für das Modul bildet.

Die E/A-Schnittstelle 19 enthält die notwendigen Steuerungen zum Anweisen des Mikrocomputers und Programmspeichers 21, in einer bestimmten Betriebsart entsprechend der Anwendung zu arbeiten, zum Beispiel Links zum Auswählen bestimmter Nachrichten, Betriebsarten abhängig von dem Zustand der E/A-Schnittstelle 19 zum Monitor- und Schnittstellenabschnitt 26. Die Schnittstelle kann auch getrennte Eingänge zum Triggern verschiedener Nachrichten ohne die Notwendigkeit der analogen Schleife bereitstellen. Diese Nachrichten können Evakuieren, Warnung und Test sein. Viele weitere Nachrichten können auswählbar sein, aber dies wird von weiteren Verbesserungen an dem FA-Protokoll abhängen. Es gibt allgemein gesagt keine 'Test'-Funktion innerhalb eines FA-Steuerfelds, aber es besteht die Anforderung, das System zu testen. Ein Sprachalarmsystem benötigt eine spezifische und eindeutige 'Test'-Nachricht. Für diejenigen Dritthersteller von Steuerausrüstung, die diese Programmierbarkeit nicht bereitstellen, wird es erforderlich sein, diesen getrennten 'Test'-Eingang zum Beispiel auf einem Tastschalter 'Testsprachalarm' fest zu verdrahten. Es können auch 'Links' zum Programmieren anderer, zu dem FA-Protokoll gehörender Funktionen vorgesehen werden, so dass das Modul in einer bestimmten Weise arbeiten wird, wenn bestimmte Befehle von dem FA-Bedienfeld empfangen werden.

'Links' zum Auswählen beispielsweise von Einschluss oder Weglassen eines Überwachungstons können eingeschlossen werden, um so Kompatibilität mit Verstärkerdrittherstellern zu unterstützen, die eine andere Form von Überwachung haben.

Der Mikrocomputer und Programmspeicher 21 wird hinsichtlich seiner Programmierung und spezifischen Anweisung von der E/A-Schnittstelle 19 eine bestimmte Nachricht aus dem Nachrichtenspeicher 22 auswählen und sie durch den Nachrichtendecoder 23 leiten. Dieser Nachrichtendecoder wird benötigt, wenn der Nachrichtenspeicher 22 in Form komprimierter Daten, zum Beispiel MP3 vorliegt. Obwohl Informationen direkt von dem Nachrichtenspeicher 22 zum Nachrichtendecoder 23 geleitet gezeigt sind, ist dies möglicherweise nicht immer der Fall, es ist möglich, dass die Informationen durch den Mikrocomputer und Programmspeicher 21 geleitet werden.

Der Nachrichtendecoder 23 setzt dann die Nachricht in ein zur Rückumwandlung in analoge Audiosignale geeignetes Format um und leitet sie gepuffert und ausgegeben durch den Vorverstärkerpuffer 27 zum Digital-Analog-Wandler 25 weiter. Ein zum Überwachen des Audiowegs durch den Verstärker verwendetes Tonsignal kann dem Signal vor seiner Vorverstärkung durch den Toninjektor 24 hinzugefügt werden. Der Toninjektor 24 kann wie durch den Mikrocomputer und Programmspeicher 21 und die Schnittstellenbedingungen bei 19 erforderlich ein/ausgeschaltet werden. Der Monitor und die Schnittstelle 26 arbeiten, um überwachte Daten von dem Verstärker 6 in einer sicheren Weise zu senden und zu empfangen.

Das Modul 3 ist eingerichtet, um alle Funktionen eines Einzonensprachalarm- (VA) Systems auszuführen und enthält die gesamte erforderliche Elektronik zum Anschließen an die FA-Schleife 1, Interpretieren ihrer Anweisungen und Erzeugen von Nachrichten von dem internen digitalen Speicher 22. Die Nachrichten werden durch den Verstärker 6 verstärkt und durch an den Verstärker 6 angeschlossene Lautsprecher 7 wiedergegeben.

Eine Triggerleitung 14 und Audioleitung 15 verbinden das Modul 3 mit dem Verstärker 6. Die Triggerleitung 14 enthält Einrichtungen zum Überwachen und Triggern des Verstärkers zum Verbessern seiner Vielseitigkeit.

  • • Das Modul reagiert auf einen Fehlerzustand, der auf der Triggerleitung 14 durch den Verstärker eingeprägt wird, und sendet diesen zurück zum Feuerwehrbedienfeld über die analoge adressierbar Schleife 1.
  • • Das Modul wird eine Ruffunktion die Triggerleitung 14 hinab zum Verstärker senden, um anzuzeigen, dass eine Nachricht eintrifft, und dem Verstärker zu ermöglichen, jegliches Schalten/Stummschalten auszuführen, das er benötigt.
  • • Der Verstärker wird die Triggerleitung hinab ein Signal senden, dass das Eintreffen eines Signals höherer Priorität anzeigt und die Stummschaltung hörbarer Nachrichten verursacht, die die Audioleitung von dem Modul hinab kommen.
  • • Die Audioleitung 15 überträgt das Audiosignal von dem Modul 3 auf einem zur Verarbeitung durch den Verstärker 6 geeigneten Pegel.
  • • Dieses Audiosignal kann vom 'symmetrischen' Typ sein.
  • • Dieses Audiosignal kann einen Ton, z. B. 20 KHz eingebettet in demselben zu Überwachungszwecken aufweisen.

Die Ursache für alle diese Einrichtungen liegt darin begründet, dass der Verstärker 6 zum Aufweisen einer Vielzahl von Verwendungen zwischen Eingängen in einer Vielfalt von Arten unter verschiedenen Prioritäten der Triggereingabe umschalten/mischen müssen wird. Diese Prioritäten werden innerhalb des Verstärkers 6 selbst eingestellt werden.

Bezugnehmend auf 2, ist ein Blockschaltbild eines modifizierten Systems gezeigt. Das System ist das gleiche, wie das in 1 gezeigte, äquivalente Teile tragen die gleichen Bezugsziffern, aber zusätzlich ist ein Feuerwehrmikrofon 8 direkt an den Verstärker zum Bereitstellen einer Möglichkeit für Feuerwehrmänner angeschlossen, Sprachnachrichten bei Bedarf direkt durch das System auszugeben.

Bezugnehmend auf 3 ist ein Blockschaltbild eines Mehrzonensystems gezeigt. Zu Teilen der Ausführungsformen der 1 und 2 äquivalente Teile tragen die gleichen Bezugsziffern. Eine jegliche Anzahl von adressierbaren Feuermeldemodulen 3 können in die FA-Schleife 1 eingeschlossen werden. In diesem bestimmten Beispiel sind zwei gezeigt. Ferner ist in die Schleife die Steuerausrüstung 2 eingeschlossen. Jedes Modul ist aufgebaut und arbeitet wie das bereits beschriebene Modul 3. Auf diese Weise könnten dann viel größere Systeme bis zu einer jeglichen gewünschten Größe mit völlig getrennten VA-Systemen mit einzelnen Modulen aufgebaut werden, wobei die gesamte Programmierung dieser Module Teil des normalen Aufbaus der Programmierung des Feuerwehrbedienfelds ist (vorausgesetzt, dass die Module ausgewählt wurden, um eine Klasse analoger adressierbarer Ausgabeeinrichtungen zu emulieren, die als Läutewerksteuermodule bekannt sind). Feuerwehrbewertungssteuerung wird durch ein Feuerwehrsteuerfeld 10 ausgeführt, das an einen Verstärker 6 über eine PA/VA-Umschalt-/Überwachungs-/Leitmatrixeinheit 11 angeschlossen ist. Diese Einheit 11 ist an alle Verstärker angeschlossen, wodurch sie diese in einer für ein Rundruf- (PA) System erforderlichen Weise miteinander verbindet. Es können ferner Vorkehrungen für den Anschluss eines Feuerwehrmikrofons in einer Weise ähnlich der in den Ausführungsform von 2 gezeigten getroffen werden.

In der oben beschriebenen Weise aufgebaute Systeme sind viel kostengünstiger als existierende Systeme. Sie sind einfacher an dem Feuerwehrbedienfeld zu programmieren, da Standardprogrammierung vom Modultyp verwendet werden kann. Eine solche Programmierung würde in jedem Fall für Läutewerke erforderlich sein, wenn man konventionelle Feuermelder verwendet würde. Die Notwendigkeit einer traditionellen Schnittstelle zwischen dem Sprachalarm- und dem Feuermeldesystem wird beseitigt, wie auch die Notwendigkeit, das Sprachalarm- (VA)System selbst zu programmieren. Komplexe Systeme können in einer Modulweise aufgebaut werden und ein Rundruf- (PA) System kann hinzugefügt werden, ohne die existierende Schaltmatrix ändern zu müssen.

Das Modul 3 kann programmierbar sein, um als ein Läutewerksteuermodul zu reagieren. Dies setzt Läutewerkklingelmuster automatisch von einem Feuermeldesteuerfeld zu Feuermeldeläutewerken um. Mehrere bedeutende Vorteile können wie folgt erhalten werden:

  • • Die VA-Programmierung kann einfach an dem FA-Bedienfeld durch Einprogrammieren der korrekten Klingelmuster ausgeführt werden, eine Arbeit, die einfach durch den durchschnittlichen FA-Techniker ausgeführt wird und diesem bekannt ist, ohne die Notwendigkeit irgendwelcher spezieller Programmiertools und ohne dass die Programmierung abhängig von irgendeinem bestimmten Bedienfeld oder Funktion gestaltet wird.
  • • Die Überwachung des Systems (der Systeme) kann als eine Selbstverständlichkeit zurück zu dem FA-Bedienfeld geleitet werden.
  • • Jegliche zur Verbesserung der Differenziertheit/Schnittstellenbildung mit z. B. einem PA-System benötigte Trigger können eingebettet und zu dem Verstärker heraus übertragen werden.

Zusätzlich kann das Modul 3 Trigger einschließen und in der Lage sein, seine Triggerleitung zu überwachen, um dies zu verbessern und erhöhte Funktionalität und Vielseitigkeit zu erhalten und die Ausweitung in viel größere Systeme ohne die Notwendigkeit von jeglichen anderen Elementen außer erweiterter Hardware zum Unterbringen der benötigten Lautsprecher zu ermöglichen. Es sollte festgestellt werden, dass das Modul teilweise schleifengespeist sein kann, d. h. der Teil, der eine Schnittstelle mit der Schleife aufweist, wird so gespeist werden, damit Fehlersignale zurückgemeldet werden. Der Audioausgangsteil wird zu viel Energie verbrauchen und wird deshalb durch einen der Anschlüsse an den Verstärker gespeist werden.

Es ist beabsichtigt, dass das 'Modul' 3 Schnittstellen mit Verstärkern vieler verschiedenen Hersteller aufweisen wird. Der Verstärker kann in bestimmter Weise konfiguriert sein, um spezielle konfigurierte Funktionalität und Merkmale zum Ausnutzen der Neuheit der Einheit aufzuweisen.

Es wird erkannt werden, dass die obige Ausführungsform nur beispielhaft beschrieben wurde und dass viele Variationen möglich sind, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen.


Anspruch[de]
  1. Adressierbares Feuermeldemodul, das Mittel zum Anschließen an einen Verstärker, der Teil eines Sprachalarmsystems bildet, Mittel zum Anschließen an eine Feuermeldeschleife, entlang der Daten und Energie übertragen werden können, einen Nachrichtenspeicher zum Speichern einer oder mehrerer Sprachalarmnachrichten sowie Mittel zum Interpretieren von Signalen, die von der Schleife erhalten wurden, und zum Auswählen einer geeigneten Nachricht aus dem Nachrichtenspeicher zur Übertragung an das Sprachalarmsystem aufweist, die sich auf von der Schleife empfangene Signale bezieht.
  2. Adressierbares Feuermeldemodul nach Anspruch 1, bei dem die Schleife Steuerausrüstung zum Steuern der Übertragung von Energie und Daten über die Schleife aufweist.
  3. Adressierbares Feuermeldemodul nach Anspruch 1 oder 2, bei dem Mittel für den Anschluss von Verstärkern vorgesehen sind.
  4. Adressierbares Feuermeldemodul nach den Ansprüche 1, 2 oder 3, bei dem ein Feuerwehrbedienfeld vorgesehen ist, über das Anweisungen in das System eingegeben werden können.
  5. Adressierbares Feuermeldemodul nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem eine Eingabe/Ausgabeschnittstelle vorgesehen ist.
  6. Adressierbares Feuermeldemodul nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem ein Mikrocomputer und ein Programmspeicher vorgesehen sind.
  7. Adressierbares Feuermeldemodul nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem ein Feuermeldeschleifenmonitor und Schnittstellenmodul vorgesehen sind.
  8. Adressierbares Feuermeldemodul nach Anspruch 7, bei dem der Schleifenmonitor und das Schnittstellenmodul galvanisch von dem Rest des Feuermeldemoduls isoliert sind.
  9. Adressierbares Feuermeldemodul nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem ein Decoder zum Decodieren von Nachrichten von dem Nachrichtenspeicher vorgesehen ist.
  10. Adressierbares Feuermeldemodul nach Anspruch 7 oder 8, bei dem der Schleifenmonitor und das Schnittstellenmodul Mittel aufweisen, die Identifizierung des Monitors und des Moduls auf der Feuermeldeschleife ermöglichen.
  11. Adressierbares Feuermeldemodul nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem ein Toninjektor vorgesehen ist.
  12. Adressierbares Feuermeldemodul nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem ein Digital-Analog-Wandler vorgesehen ist.
  13. Adressierbares Feuermeldemodul nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem ein Monitor und eine Schnittstelle operativ vorgesehen sind, um Anweisungen von den Nachrichtenspeicher aufweisender Steuer- und Anzeigeausrüstung zu empfangen.
  14. Adressierbares Feuermeldemodul mit einer Feuermeldeschleife, entlang der Daten und Energie übertragen werden können, einem Sprachalarmsystem, das einen oder mehrere Verstärker aufweist, wobei der oder jeder Verstärker an einen oder mehrere Lautsprecher zum Übertragen von Sprachalarmnachrichten angeschlossen ist, und einem oder mehreren adressierbaren Feuermeldemodulen nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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