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Dokumentenidentifikation DE102004061466A1 29.06.2006
Titel Gesichertes Kassensystem zum Aufbewahren von Banknoten und Verfahren zum Steuern eines gesicherten Kassensystems
Anmelder WINCOR NIXDORF International GmbH, 33106 Paderborn, DE
Erfinder Born, Torsten, 33813 Oerlinghausen, DE
DE-Anmeldedatum 17.12.2004
DE-Aktenzeichen 102004061466
Offenlegungstag 29.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.06.2006
IPC-Hauptklasse G07G 1/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein gesichertes Kassensystem zur Aufbewahrung von Banknoten sowie ein Verfahren zum Steuern eines gesicherten Kassensystems (10). In mindestens zwei Aufbewahrungseinheiten (16, 18) sind jeweils Banknoten zur gesicherten Aufbewahrung zuführbar. Die erste Aufbewahrungseinheit (16) ist zur Aufbewahrung von Banknoten eines ersten Nennwerts (Euro 5,00) und die zweite Aufbewahrungseinheit (18) ist zur Aufbewahrung von Banknoten eines zweiten Nennwerts (Euro 10,00) und mindestens eines dritten Nennwerts (Euro 20,00) vorgesehen. Eine Erfassungseinheit (14) ermittelt den Nennwert einer Banknote, wobei eine dem Kassensystem zugeführte Banknote beim Ermitteln des ersten Nennwerts (Euro 5,00) in der ersten Aufbewahrungseinheit (16) und beim Ermitteln des zweiten Nennwerts (Euro 10,00) oder des dritten Nennwerts (Euro 20,00) in der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) zugeführt wird. Die Erfassungseinheit (14) erfasst zumindest den Nennwert einer aus der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) entnommenen Banknote.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein gesichertes Kassensystem zur Aufbewahrung von Banknoten sowie ein Verfahren zum Steuern eines gesicherten Kassensystems. Ein solches gesichertes Kassensystem hat mindestens zwei Aufbewahrungseinheiten, denen jeweils Banknoten zur gesicherten Aufbewahrung zuführbar sind. Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausgeben von Banknoten eines vorher eingestellten Gesamtbetrags, bei dem die Banknoten in mindestens zwei Aufbewahrungseinheiten zur Verfügung gestellt werden.

Es sind Kassensysteme bekannt, bei denen auszuzahlende Beträge Kassetten, in denen die Banknoten aufbewahrt werden, entnommen und bei Einzahlungen diesen Kassetten zugeführt werden. Solche Kassensysteme, bei denen Banknoten einer Kassette entnommen werden und gleichwertige Banknoten dieser Kassette wieder zugeführt werden, werden auch als Recyclingsysteme bezeichnet, da die zugeführten Banknoten nachfolgend wieder aus der Kassette entnommen werden können. Durch diese kassettenbasierenden Recyclingsysteme ist im Unterschied zu bekannten Rollenspeicheranordnungen eine einfache Handhabung beim Befüllen und Entleeren des Kassensystems möglich. Jedoch ist es bei diesen kassettenbasierten Recyclingsystemen erforderlich, für jeden unterschiedlichen Notenwert, der vom Kassensystem verarbeitet werden soll, eine separate Kassette vorzusehen bzw. die Anzahl der im Kassensystem verarbeitbaren Notenwerte auf die Anzahl der vorhandenen Kassetten zu begrenzen. Der Notenwert einer Banknote ist der Nennbetrag in der Währung der Banknote. Kassetten einer geeigneten Größe, in denen eine ausreichend große Anzahl Banknoten aufbewahrt werden können, benötigen relativ viel Platz, so dass in üblichen Kassensystemen nicht mehr als vier Kassetten angeordnet werden können. Dadurch ist jedoch der Einsatz solcher Kassettenbasierten Kassensysteme insbesondere bei so genannten automatischen Kassentresoren oft nicht akzeptabel, da nicht für jeden Notenwert eine separate Kassette zur Verfügung steht, so dass nicht alle eingezahlten Banknoten wieder ausgegeben, d.h. recycelt, werden können.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein gesichertes Kassensystem zum Aufbewahren von Banknoten und ein Verfahren zum Steuern eines gesicherten Kassensystems anzugeben, bei denen bei einem einfachen und Platz sparenden Aufbau Banknoten mit einer Vielzahl von Nennwerten verarbeitet werden können.

Diese Aufgabe wird durch ein gesichertes Kassensystem zur Aufbewahrung von Banknoten mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.

Insbesondere durch die Aufbewahrung von Banknoten mit mindestens zwei unterschiedlichen Nennwerten in einer Aufbewahrungseinheit erfolgt eine Platz sparende Aufbewahrung von Banknoten mit unterschiedlichen Nennwerten auf einfache Art und Weise. Mit Hilfe einer Erfassungseinheit zum Ermitteln des Nennwerts wird der Wert einer Banknote ermittelt, so dass auch der Nennbetrag der einer Kassette entnommenen Banknote und somit ein ausgegebener Gesamtbetrag auf einfache Art und Weise ermittelt werden kann. Somit muss im erfindungsgemäßen Kassensystem nicht für jeden Nennbetrag eine separate Kassette vorgesehen werden. Vorzugsweise ist die Kassette mit Banknoten mit dem geringsten Nennbetrag sortenrein, d.h. diese Kassette enthält nur Banknoten mit dem gleichen Nennbetrag. Dadurch kann zumindest bei stark verbreiteten Währungen, wie US-Dollar, Euro und Yen, jeder durch diesen geringsten Nennbetrag teilbare Betrag exakt ausgegeben werden. So kann jeder Betrag beispielsweise 5 Euro genau bzw. 1 US $ genau ausgegeben werden, wenn die Kassette mit Banknoten mit dem geringsten Nennbetrag 5-Euro-Banknoten bzw. 1-US-$-Banknoten enthält.

Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern eines gesicherten Kassensystems, bei dem jeweils Banknoten zur gesicherten Aufbewahrung wahlweise mindestens zwei Aufbewahrungseinheiten zugeführt werden. Der ersten Aufbewahrungseinheit werden Banknoten eines ersten Nennwerts und der zweiten Aufbewahrungseinheit Banknoten zumindest eines zweiten und eines dritten Nennwerts zur Aufbewahrung zugeführt. Mit Hilfe einer Erfassungseinheit wird der Nennwert einer Banknote ermittelt. Eine dem Kassensystem zugeführte Banknote wird beim Ermitteln des ersten Nennwerts der ersten Aufbewahrungseinheit und beim Ermitteln des zweiten oder des dritten Nennwerts der zweiten Aufbewahrungseinheit zugeführt. Der Nennwert zumindest einer aus der zweiten Aufbewahrungseinheit entnommenen, vom Kassensystem auszugebenden Banknote wird mit Hilfe der Erfassungseinheit erfasst.

Mit Hilfe eines solchen erfindungsgemäßen Verfahrens ist es möglich, auch Banknoten mit verschiedenen Nennwerten in einer Aufbewahrungseinheit aufzubewahren und trotzdem einen gewünschten Gesamtbetrag ausgeben zu können. Insbesondere durch die Aufbewahrung von Banknoten mit mindestens zwei verschiedenen Nennwerten in einer Aufbewahrungseinheit ist ein Platz sparender Aufbau eines Kassensystems möglich. Ferner ist eine einfache und sichere Handhabung des Kassensystems gewährleistet. Trotzdem ist das Verarbeiten und Recyceln von Banknoten mit zumindest theoretisch beliebig vielen verschiedenen Nennbeträgen möglich, obwohl nur eine begrenzte Anzahl von Aufbewahrungseinheiten zur Verfügung steht. Vorzugsweise ist der erste Nennwert der in der ersten Aufbewahrungseinheit enthaltenen sortenreinen Banknoten kleiner als der zweite und der dritte Nennwert, wodurch die Banknoten mit dem geringsten Nennwert des Kassensystems sortenrein sind. Dadurch ist eine präzise Ausgabe eines Gesamtbetrages durch das erfindungsgemäße Verfahren sichergestellt.

Ein dritter Aspekt der Erfindung betrifft die Verwendung des erfindungsgemäßen Kassensystems gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung für ein automatisches Kassentresorsystem. Insbesondere bei Kassentresorsystemen steht nur ein begrenzter Bauraum zur Unterbringung des Kassentresorsystems zur Verfügung, wodurch ein Platz sparender Aufbau besonders vorteilhaft ist.

Ein vierter Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausgeben von Banknoten eines voreingestellten Gesamtbetrages, bei dem die Banknoten in mindestens zwei Aufbewahrungseinheiten zur Verfügung gestellt werden. Die erste Aufbewahrungseinheit dient zur Aufbewahrung von Banknoten eines ersten Nennwerts und die zweite Aufbewahrungseinheit zur Aufbewahrung von Banknoten eines zweiten und mindestens eines dritten Nennwerts. Der erste Nennwert ist kleiner als der zweite Nennwert und der zweite Nennwert kleiner als der dritte Nennwert. Der Nennwert zumindest einer aus der zweiten Aufbewahrungseinheit entnommenen Banknote wird erfasst.

Der auszugebende Gesamtbetrag wird mit dem dritten Nennwert verglichen, wobei eine Banknote aus der zweiten Aufbewahrungseinheit entnommen wird, wenn der Gesamtbetrag größer als der dritte Nennwert ist, andernfalls wird mindestens eine Banknote aus der ersten Aufbewahrungseinheit entnommen. Durch dieses erfindungsgemäße Verfahren wird sichergestellt, dass der angeforderte Gesamtbetrag auch dann zur Verfügung gestellt wird, wenn in einer von mindestens zwei Aufbewahrungseinheiten Banknoten mit zwei unterschiedlichen Nennwerten aufbewahrt werden können.

Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird im folgenden auf die in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiele Bezug genommen, die anhand spezifischer Terminologie beschrieben sind. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass der Schutzumfang der Erfindung dadurch nicht eingeschränkt werden soll, da derartige Veränderungen und weitere Modifizierungen an den gezeigten Vorrichtungen und dem Verfahren sowie derartige weitere Anwendungen der Erfindung, wie sie darin aufgezeigt sind, als übliches derzeitiges oder künftiges Fachwissen eines zuständigen Fachmanns angesehen werden. Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, nämlich:

1 ein Blockschaltbild eines automatischen Kassensystems;

2 einen Ablaufplan für ein Verfahren zum Ausgeben von Banknoten eines voreingestellten Gesamtbetrags mit Hilfe eines automatischen Kassensystems nach 1; und

3 einen Programmauszug eines in der Programmiersprache C umgesetzten Verfahren zum Bereitstellen eines Gesamtbetrags.

In 1 ist ein gesichertes Kassensystem 10 eines automatischen Kassentresors dargestellt. Dem Kassensystem 10 zuzuführende und vom Kassensystem 10 ausgegebene Banknoten werden über ein Ein- und Ausgabefach 12 zugeführt bzw. entnommen. Eine über das Ein- und Ausgabefach 12 zugeführte Banknote wird einer Banknotenerfassungseinheit 14 zugeführt, die u.a. den Nennwert der zugeführten Banknote ermittelt. Dieser Nennwert wird auch als Denomination bezeichnet.

Das Kassensystem 10 hat vier kassettenartige Aufbewahrungseinheiten 16 bis 22, in denen Banknoten sicher aufbewahrt werden. In der ersten Aufbewahrungseinheit 16 werden z.B. Banknoten mit dem Nennwert EUR 5,--, in der zweiten Aufbewahrungsnoten 18 Banknoten mit den Nennwerten EUR 10,-- und EUR 20,--, in der dritten Aufbewahrungseinheit 20 Banknoten mit dem Nennwert EUR 50,-- und in der vierten Aufbewahrungseinheit Banknoten mit den Nennwerten EUR 100,--, EUR 200,-- und EUR 500,-- aufbewahrt. Eine Steuereinheit 24 steuert nicht dargestellte Fördereinrichtungen des Kassensystems 10 abhängig von dem mit Hilfe der Banknotenerfassungseinheit 14 ermittelten Nennwerts einer zugeführten Banknote derart, dass diese Banknote der für diesen Nennwert vorgesehenen Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 zugeführt wird. Die Währung und die angeführten Denominationen sind nur beispielhaft. Selbstverständlich kann das Kassensystem 10 auch mit anderen Währungen und anderen Denominationen betrieben werden. Es können auch mehrere Währungen gleichzeitig vom Kassensystem verarbeitet werden, wenn vorzugsweise für jede Währung mindestens zwei Aufbewahrungseinheiten vorgesehen sind.

Der Förderweg einer zugeführten Banknote ist mit Hilfe einer Strichlinie 26 dargestellt. Ermittelt die Banknotenerfassungseinheit 14 beispielsweise einen Nennwert einer zugeführten Banknote von EUR 200,--, so steuert die Steuereinheit 24 die Fördereinrichtungen des Kassensystems 10 derart, dass diese Banknote in der vierten Aufbewahrungseinheit 22 abgelegt wird. Vorteilhaft ist es dabei, die kassettenartigen Aufbewahrungseinheiten derart im Kassensystem 10 anzuordnen, dass sie einzeln aus dem Kassensystem 10 entnommen und einzeln zugeführt werden können. Dadurch können Banknoten, die sich in den Aufbewahrungseinheiten 16 bis 22 befinden, sicher aus dem Kassensystem 10 entnommen und transportiert werden. Auch können befüllte oder teilweise befüllte Aufbewahrungseinheiten 16 bis 22 dem Kassensystem 10 dadurch auf einfache Art und Weise zugeführt werden.

Zum Ausgeben einer Banknote steuert die Steuereinheit 24 die Fördereinrichtungen des Kassensystems 10 derart, dass eine Banknote einer mit Hilfe eines von der Steuereinheit 24 durchgeführten Verfahrens zum Bereitstellen eines voreingestellten Gesamtbetrags ermittelten Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 entnommen und auf dem mit Hilfe einer Volllinie dargestellten Förderwegs 28 der Banknotenerfassungseinheit 14 zum Ermitteln des Nennwerts der Banknote zugeführt wird. Der ermittelte Nennwert wird der Steuereinheit 24 übermittelt, die den ermittelten Nennwert von einem bereitzustellenden Gesamtbetrag abzieht.

Nachdem noch einmal überprüft worden ist, dass der Nennwert der aus der Aufbewahrungseinheit entnommenen Banknote den bereitzustellenden Gesamtbetrag nicht überschreitet, wird die Banknote von der Banknotenerfassungseinheit 14 zum Ein- und Ausgabefach 12 weitertransportiert und in diesem Ein- und Ausgabefach 12 abgelegt. Die einzelnen Banknoten sind in den Aufbewahrungseinheiten 16 bis 22 als Banknotenstapel stehend angeordnet. Der Banknotenstapel ist vorzugsweise hochkant in der Kassette angeordnet, anders als beispielsweise bei den aus dem europäischen Patent EP 0 917 691 B1 bekannten Rollenspeichern, bei denen die Banknoten jeweils flächig auf einem Speicherband liegen.

Alternativ können die Banknotenstapel in den Aufbewahrungseinheiten 16 bis 22 auch liegend angeordnet sein. Vorzugsweise erfolgt die Entnahme der einer Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 zugeführten Banknoten nach dem last-in-first-out-Prinzip, wodurch das eine als erste Banknote einer Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 zugeführte Banknote aus dieser Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 auch vor den weiteren zugeführten Banknoten wieder aus der Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 entnommen wird.

Bei alternativen Kassensystemen ermittelt die Banknotenerfassungseinheit 14 nicht nur den Nennwert einer zugeführten Banknote, sondern auch die Echtheit der zugeführten Banknote und wird dann auch als Banknotenprüfer bezeichnet. Ferner können bei anderen Ausführungsformen bei der Entnahme von Banknoten nur die Banknoten der Banknotenerfassungseinheit 14 zugeführt werden, die aus der zweiten Aufbewahrungseinheit 18 und der vierten Aufbewahrungseinheit 22 entnommen worden sind, da nur in diesen Aufbewahrungseinheiten 18, 22 Banknoten mit verschiedenen Nennwerten enthalten sein können, die mit Hilfe der Banknotenerfassungseinheit 14 eindeutig bestimmt werden müssen, um den bereitgestellten Gesamtbetrag korrekt ermitteln zu können.

In 2 ist ein Ablaufplan eines ersten Verfahrens zum Bereitstellen eines Gesamtbetrags G dargestellt, wie es beispielsweise von der Steuereinheit 24 des Kassensystems 10 nach 1 abgearbeitet wird. Der Ablauf wird im Schritt S10 gestartet. Anschließend wird im Schritt S12 der vom Kassensystem 10 bereitzustellende Gesamtbetrag G mit dem in der vierten Aufbewahrungseinheit 22 größtmöglichen Nennwert W7 verglichen, der im Ausführungsbeispiel nach 1 EUR 500,-- beträgt. Anschließend wird im Schritt S14 überprüft, ob der Gesamtbetrag größer oder gleich EUR 500,-- ist. Ist das der Fall, so wird anschließend im Schritt S16 eine Banknote aus der vierten Aufbewahrungseinheit 22 entnommen und der Erfassungseinheit 14 zugeführt. Die Erfassungseinheit 14 ermittelt im Schritt S18 den Nennwert W der aus der vierten Aufbewahrungseinheit 22 entnommenen Banknote. Anschließend wird der ermittelte Nennwert W vom bereitzustellenden Gesamtbetrag G abgezogen und ein neuer bereitzustellender Gesamtbetrag G wird ermittelt. Dieser neue Gesamtbetrag G ist somit der noch verbleibende noch bereitzustellende Gesamtbetrag G eines ursprünglich bereitzustellenden Gesamtbetrags. Im Schritt S21 wird dann überprüft, ob der verbleibende Gesamtbetrag gleich null ist. Ist dies der Fall, so ist der Ablauf nachfolgend im Schritt S50 beendet. Andernfalls wird der Ablauf zurück zum Schritt S12 verzweigt und der Ablauf mit dem Schritt S12 fortgesetzt.

Wird im Schritt S14 jedoch festgestellt, dass der bereitzustellende Gesamtbetrag G nicht größer oder gleich EUR 500,-- ist, so wird anschließend im Schritt S22 der Gesamtbetrag G mit dem Nennwert W von EUR 50,-- der dritten Aufbewahrungseinheit 20 verglichen. Wird im Schritt S24 festgestellt, dass der Gesamtbetrag G größer oder gleich EUR 50,-- ist, so wird anschließend im Schritt S26 eine Banknote aus der dritten Aufbewahrungseinheit 20 entnommen und der Erfassungseinheit 14 zugeführt, die anschließend im Schritt S28 den Nennwert W der entnommenen Banknote ermittelt. Nachfolgend wird der ermittelte Nennwert von dem Gesamtbetrag G abgezogen, wobei die Differenz zwischen Gesamtbetrag G und ermitteltem Nennwert W als neuer Gesamtbetrag G dient. Im Schritt S21 wird dann überprüft, ob der verbleibende Gesamtbetrag gleich null ist. Ist dies der Fall, so ist der Ablauf nachfolgend im Schritt S50 beendet. Andernfalls wird der Ablauf zurück zum Schritt S12 verzweigt und der Ablauf mit dem Schritt S12 fortgesetzt.

Wird im Schritt S24 jedoch festgestellt, dass der Gesamtbetrag G nicht größer oder gleich EUR 50,-- ist, d.h. dass der Gesamtbetrag G kleiner EUR 50,-- ist, so wird anschließend im Schritt S30 der Gesamtbetrag G mit dem größten möglichen Nennwert W der in der zweiten Aufbewahrungseinheit 18 enthaltenen Banknoten, d.h. mit dem Wert von EUR 20,--, verglichen. Wird im Schritt S32 festgestellt, dass der Gesamtwert G größer oder gleich EUR 20,-- ist, so wird anschließend im Schritt S34 eine Banknote aus der zweiten Aufbewahrungseinheit 18 entnommen und der Erfassungseinheit 14 zugeführt, die anschließend im Schritt S36 den Nennwert der zugeführten bzw. aus der zweiten Aufbewahrungseinheit 18 entnommenen Banknote erfasst. Mit Hilfe des von der Erfassungseinheit 14 ermittelten Nennwertes W wird im Schritt S20 die Differenz aus dem bereitzustellenden Gesamtbetrag G und dem ermittelten Nennwert W gebildet, die anschließend als neuer bereitzustellender Gesamtbetrag G von der Steuereinheit 24 genutzt wird. Im Schritt S21 wird dann überprüft, ob der verbleibende Gesamtbetrag gleich null ist. Ist dies der Fall, so ist der Ablauf nachfolgend im Schritt S50 beendet. Andernfalls wird der Ablauf zurück zum Schritt S12 verzweigt und der Ablauf mit dem Schritt S12 fortgesetzt.

Wird im Schritt S32 festgestellt, dass der Gesamtbetrag G nicht größer oder gleich EUR 20,-- ist, sondern dass der Gesamtbetrag G kleiner EUR 20,-- ist, so wird anschließend im Schritt S38 der Gesamtbetrag G mit dem Nennwert W der in der ersten Aufbewahrungseinheit 16 abgelegten Banknoten, d.h. mit EUR 5,--, verglichen. Wird im Schritt S40 anschließend festgestellt, dass der Gesamtbetrag G größer oder gleich EUR 5,-- ist, so wird anschließend im Schritt S42 eine Banknote aus der ersten Aufbewahrungseinheit 16 entnommen, die der Erfassungseinheit 14 zugeführt wird. Die Erfassungseinheit 14 ermittelt nachfolgend im Schritt S44 den Nennwert W der der ersten Aufbewahrungseinheit 16 entnommenen Banknote. Anschließend wird im Schritt S20 der ermittelte Nennwert W von dem Gesamtbetrag G abgezogen, wobei ein neuer Gesamtbetrag G ermittelt wird, der bei der nachfolgenden Verarbeitung als Gesamtbetrag G dient. Im Schritt S21 wird dann überprüft, ob der verbleibende Gesamtbetrag gleich null ist. Ist dies der Fall, so ist der Ablauf nachfolgend im Schritt S50 beendet. Andernfalls wird der Ablauf zurück zum Schritt S12 verzweigt und der Ablauf mit dem Schritt S12 fortgesetzt.

Wird im Schritt S40 jedoch festgestellt, dass der Gesamtbetrag G nicht größer oder gleich EUR 5,-- ist, so wird nachfolgend im Schritt S46 überprüft, ob der Gesamtbetrag G gleich null ist. Ist das der Fall, so ist der Ablauf im Schritt S50 beendet. Wird im Schritt S46 festgestellt, dass der Gesamtbetrag G nicht gleich null ist, so wird anschließend im Schritt S48 mit Hilfe einer Ausgabeeinheit der Steuereinheit 24 eine Fehlermeldung ausgegeben. Anschließend ist der Ablauf im Schritt S50 beendet.

In 3 ist ein Programmteil in der Programmiersprache C zum Durchführen eines zweiten erfindungsgemäßen Verfahrens zum Ausgeben eines Gesamtbetrags gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Vorzugsweise wird dieser Programmteil als Unterprogramm von der Steuereinheit 24 abgearbeitet. Das zweite Verfahren nach 5 unterscheidet sich vom ersten Verfahren nach 2 im Wesentlichen dadurch, dass ein Faktor ermittelt wird, der angibt, wie viel mal der größtmögliche Nennbetrag einer in einer Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 enthaltenen Banknote in dem auszugebenden Gesamtbetrag oder in einem verbleibenden Gesamtbetrag ganzzahlig enthalten ist. Der ermittelte Faktor gibt die Anzahl der Banknoten an, die aus der betreffenden Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 nacheinander entnommen werden, ohne dass ein neuer Faktor ermittelt werden muss. Dadurch kann der Aufwand der Steuereinheit 24 zum Bereitstellen des gewünschten Gesamtbetrages gesenkt und der Betrag schneller bereitgestellt werden.

Soll ein Gesamtbetrag von EUR 1.875,-- mit Hilfe des Kassensystems 10 nach 1 ausgegeben werden, so wird in einem ersten Schritt überprüft, wie viel mal der mögliche Maximalnennwert von EUR 500,-- der vierten Aufbewahrungseinheit 22 in dem auszugebenden Betrag von EUR 1.875,-- enthalten ist. Der Betrag von EUR 500,-- ist dreimal im Gesamtbetrag enthalten, so dass der Variablen a der Wert 3 zugewiesen wird. Daraufhin werden drei Banknoten aus der Aufbewahrungseinheit 22 entnommen und der Erfassungseinheit 14 zum Ermitteln des Nennwerts der entnommenen Banknoten zugeführt.

Die Erfassungseinheit 14 ermittelt, dass eine Einhundert-Euro-Banknote und zwei Zweihundert-Euro-Banknoten aus der Aufbewahrungseinheit 22 entnommen worden sind, so dass ein Restbetrag von EUR 1.375,-- nach der Entnahme der drei Banknoten verbleibt. Nachfolgend wird überprüft, wie viel mal der mögliche Maximalnennwert von EUR 500,-- einer in der vierten Aufbewahrungseinheit 22 enthaltenen Banknote in dem Restbetrag von EUR 1.375,-- vollständig enthalten ist. Es wird ermittelt, dass in dem Restbetrag zweimal EUR 500,-- enthalten sind. Daraufhin wird der Variablen a der Wert 2 zugewiesen, wodurch der vierten Aufbewahrungseinheit 22 zwei Banknoten entnommen werden, die dann der Erfassungseinheit 14 zugeführt werden. Die Erfassungseinheit 14 ermittelt, dass eine Fünfhundert-Euro- und eine Einhundert-Euro-Banknote aus der vierten Aufbewahrungseinheit 22 entnommen worden sind, und bestimmt einen verbleibenden Restbetrag von EUR 775,--. Daraufhin überprüft die Steuereinheit 24, wie oft der Maximalbetrag von EUR 500,-- in dem Betrag von EUR 775,-- ganzzahlig enthalten ist. Dabei ermittelt die Steuereinheit 24, dass der Betrag von EUR 500,-- einmal vollständig im Restbetrag von EUR 775,-- enthalten ist. Der Variablen a wird somit der Wert 1 zugewiesen, wodurch der vierten Aufbewahrungseinheit 22 eine Banknote entnommen wird, die der Erfassungseinheit 14 zugeführt wird.

Die Erfassungseinheit 14 ermittelt, dass die entnommene Banknote einen Nennwert von EUR 100,-- hat. Daraufhin wird der verbleibende Restbetrag bestimmt, der EUR 675,-- beträgt. Es wird überprüft, wie oft der mögliche Maximalnennwert der vierten Aufbewahrungseinheit 24 von EUR 500,-- im Restbetrag von EUR 675,-- ganzzahlig enthalten ist. Es wird ermittelt, dass die EUR 500,-- einmal vollständig im Restbetrag von EUR 675,-- enthalten sind, woraufhin der Variablen a der Wert 1 zugewiesen wird und eine Banknote aus der vierten Aufbewahrungseinheit 22 entnommen wird. Die entnommene Banknote wird der Erfassungseinheit 14 zum Erfassen des Nennwerts zugeführt. Die Erfassungseinheit 14 ermittelt, dass die entnommene Banknote einen Nennwert von EUR 200,-- hat, wodurch ein bereitzustellender Restbetrag von EUR 475,-- verbleibt. Nachfolgend wird überprüft, wie oft der mögliche Maximalnennwert der vierten Aufbewahrungseinheit 22 von EUR 500,-- im verbleibenden Restbetrag von EUR 475,-- enthalten ist. Da der verbleibende Restbetrag von EUR 475,-- kleiner als der mögliche Maximalnennwert von EUR 500,-- ist, ist der mögliche Maximalnennwert von EUR 500,-- der vierten Aufbewahrungseinheit 22 nicht im Restbetrag enthalten, so dass der Variablen a der Wert 0 zugewiesen wird.

Nachfolgend wird überprüft, wie oft der Nennwert der Banknoten der dritten Aufbewahrungseinheit 20 im verbleibenden Restbetrag von EUR 475,-- enthalten ist. Der Nennwert von EUR 50,-- ist neunmal vollständig in diesem Restbetrag enthalten. Daraufhin wird der Variablen b der Wert 9 zugewiesen. Anschließend werden neun Banknoten aus der dritten Aufbewahrungseinheit 20 entnommen. Die entnommenen Banknoten werden der Erfassungseinheit 14 zugeführt, wobei ein Restbetrag von EUR 25,-- nach der Entnahme der neun Banknoten verbleibt. Nachfolgend wird überprüft, wie oft der mögliche Maximalnennwert der zweiten Aufbewahrungseinheit 18 von EUR 20,-- in dem Restbetrag enthalten ist. Im Restbetrag von EUR 25,-- ist der Betrag von EUR 20,-- einmal enthalten, so dass der Variablen c der Wert 1 zugewiesen wird. Daraufhin wird der zweiten Aufbewahrungseinheit 18 eine Banknote entnommen, die der Erfassungseinheit 14 zugeführt wird, die ermittelt, dass die entnommene Banknote einen Nennwert von EUR 10,-- hat. Somit ergibt sich ein verbleibender Restbetrag von EUR 15,--. Nachfolgend wird überprüft, wie oft der mögliche Maximalnennwert von Euro 20,-- im Restbetrag von EUR 15,-- enthalten ist. Der Betrag von EUR 20,-- ist nicht ganzzahlig im Restbetrag von EUR 15,-- enthalten, so dass der Variablen C der Wert 0 zugewiesen wird und nachfolgend überprüft wird, wie oft der Nennwert der in der ersten Aufbewahrungseinheit 16 enthaltenen Banknoten in diesem Restbetrag enthalten ist. Daraufhin wird ermittelt, dass der Nennwert der Banknoten in der ersten Aufbewahrungseinheit von EUR 5,-- dreimal in dem Restbetrag von EUR 15,-- enthalten ist, so dass der Variablen d der Wert 3 zugewiesen wird, wodurch der ersten Aufbewahrungseinheit 16 drei Banknoten zu je EUR 5,-- entnommen werden, die dann der Erfassungseinheit 14 zum Ermitteln des Nennwerts der entnommenen Banknoten zugeführt werden.

Die Erfassungseinheit 14 ermittelt, dass die Nennwerte der drei Banknoten jeweils EUR 5,-- betragen und dass der Restbetrag EUR 0,-- beträgt. Das Verfahren zur Entnahme und Bereitstellung des Gesamtbetrages ist mit dem Bereitstellen des Gesamtbetrages von EUR 1.875,-- beendet. Durch dieses Verfahren wird verhindert, dass Banknoten mit zu großen Nennwerten aus den Aufbewahrungseinheiten 16 bis 22 entnommen werden. Der Gesamtbetrag von EUR 1.875,-- hat somit im vorliegenden konkreten Ausführungsbeispiel eine Stückelung von 1-mal EUR 500,--, 3 mal EUR 200,--, 1 mal EUR 100,--, 9 mal EUR 50,--, 1 mal EUR 10,-- und 3 mal EUR 5,--. Mit einem solchen Verfahren kann zuverlässig jeder gewünschte Betrag zumindest auf EUR 5,-- genau ausgegeben werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind sowohl die Banknoten der ersten Aufbewahrungseinheit 16 und der dritten Aufbewahrungseinheit 20 sortenrein, d.h. mit gleichem Nennwert, so dass diese Banknoten zum Auffüllen des Gesamtbetrages genutzt werden können. Vorzugsweise ist zumindest die Aufbewahrungseinheit 16 mit den Banknoten mit dem geringsten Nennwert sortenrein. Somit müssen zumindest in der ersten Aufbewahrungseinheit 16 ausschließlich Banknoten mit dem Nennwert EUR 5,-- enthalten sein, um jeden angeforderten Betrag auf Euro 5,-- genau ausgeben zu können. Dieses Verfahren ist natürlich in gleicher Weise für Banknoten anderer Währungen anwendbar, wie z.B. US-Dollar und Yen.

Ist eine konkrete Stückelung des auszugebenden Gesamtbetrages gewünscht, so können auch nacheinander aus den betreffenden Aufbewahrungseinheiten 16 bis 22 Banknoten entnommen werden, deren Nennwert mit Hilfe der Erfassungseinheit 14 überprüft wird, wobei bei einer Entnahme einer Banknote mit einem nicht in die gewünschte Stückelung passenden Nennwert diese Banknote wieder zurück in die Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 gefördert wird und nachfolgend eine weitere Banknote aus dieser Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 entnommen wird. Dieser Vorgang wird längstens wiederholt, bis alle in der betreffenden Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 enthaltenen Banknoten entnommen und wieder zugeführt worden sind, wobei die Banknoten vorzugsweise nach dem last-in-first-out-Prinzip entnommen und dieser zugeführt werden. Wird bei diesem Vorgang ermittelt, dass keine Banknote mit dem gewünschten Nennwert in der betreffenden Aufbewahrungseinheit 16 bis 22 enthalten ist, so wird eine entsprechende Hinweismeldung über eine Bedieneinheit mit Hilfe der Steuereinheit 24 ausgegeben und der verbleibende Betrag vorzugsweise mit Banknoten einer geringeren Stückelung bereitgestellt.

Obgleich in den Zeichnungen und in der vorhergehenden Beschreibung bevorzugte Ausführungsbeispiele aufgezeigt und detailliert beschrieben worden sind, soll dies hier lediglich als rein beispielhaft und die Erfindung nicht einschränkend angesehen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben sind und sämtliche Veränderungen und Modifizierungen, die derzeit und künftig im Schutzumfang der Erfindung liegen, geschützt werden sollen.

10Kassensystem 12Ein- und Ausgabefach 14Erfassungseinheit 16–22Aufbewahrungseinheit 24Steuereinheit 26, 28Förderweg S10–S50Verfahrensschritte

Anspruch[de]
  1. Gesichertes Kassensystem zum Aufbewahren von Banknoten,

    mit mindestens zwei Aufbewahrungseinheiten (16, 18), denen jeweils Banknoten zum gesicherten Aufbewahren zuführbar sind,

    wobei eine erste Aufbewahrungseinheit (16) zur Aufbewahrung von Banknoten eines ersten Nennwerts (Euro 5,--) und die zweite Aufbewahrungseinheit (18) zur Aufbewahrung von Banknoten eines zweiten Nennwerts (Euro 10,--) und mindestens eines dritten Nennwerts (Euro 20,--) vorgesehen sind,

    mit einer Erfassungseinheit (14) zum Ermitteln des Nennwerts einer Banknote,

    wobei dem Kassensystem (10) zugeführte Banknoten des ersten Nennwerts (Euro 5,--) der ersten Aufbewahrungseinheit (16) und Banknoten des zweiten Nennwerts (Euro 10,--) oder des dritten Nennwerts (Euro 20,--) der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) zugeführt werden,

    und wobei die Erfassungseinheit (14) den Nennwert zumindest der aus der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) entnommenen auszugebenden Banknoten erfasst.
  2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbewahrungseinheiten (16 bis 22) als separate Baueinheiten kassettenartig aufgebaut sind.
  3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbewahrungseinheiten (16 bis 22) als eine gemeinsamen Baueinheit mit einer fachartigen Unterteilung ausgeführt sind.
  4. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Banknoten in den Aufbewahrungseinheiten (16 bis 22) gestapelt angeordnet sind.
  5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Nennwert (Euro 5,--) ein geringerer Nennwert ist als der zweite Nennwert (Euro 10,--) und der dritte Nennwert (Euro 20,--).
  6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine dritte und eine vierte Aufbewahrungseinheit (20, 22) vorgesehen sind, wobei die dritte Aufbewahrungseinheit (20) zur Aufbewahrung von Banknoten eines vierten Nennwerts (Euro 50,--) und die vierte Aufbewahrungseinheit (22) zur Aufbewahrung von Banknoten mindestens eines fünften und eines sechsten Nennwerts (Euro 100,--, Euro 200,--) vorgesehen ist.
  7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der vierte Nennwert (Euro 50,--) größer als der zweite Nennwert (Euro 10,--) und der dritte Nennwert (Euro 20,--) ist, und dass der fünfte Nennwert (Euro 100,--) und der sechste Nennwert (Euro 200,--) größer als der vierte Nennwert (Euro 50,--) sind.
  8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinheit (24) des Systems nach der Entnahme einer Banknote aus der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) überprüft, ob die entnommene Banknote den gewünschten Nennwert (Euro 10,--/Euro 20,--) hat, und dass die Banknote bei negativem Prüfungsergebnis wieder in die zweite Aufbewahrungseinheit (18) zurückgefördert wird, wobei das Zuführen und die Entnahme von Banknoten zumindest der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) nach dem last-in-first-out-Prinzip erfolgt.
  9. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinheit (24) des Systems aus den Nennwerten der entnommenen Banknoten den entnommenen Gesamtbetrag ermittelt, dass die Steuereinheit (24) den Differenzbetrag aus einem zu entnehmenden Gesamtbetrag und dem entnommenen Gesamtbetrag bildet und dass die Steuereinheit bei einem Differenzbetrag größer null einen weiteren Entnahmevorgang aus der Aufbewahrungseinheit (16 bis 22) mit dem größtmöglichen Nennbetrag von in dieser Aufbewahrungseinheit (16 bis 22) aufzubewahrenden Banknoten aktiviert, bei der der größtmögliche Nennbetrag einer aufzubewahrenden Banknote den Differenzbetrag nicht übersteigt.
  10. Verfahren zum Steuern eines gesicherten Kassensystems,

    bei dem Banknoten zur gesicherten Aufbewahrung wahlweise einer von zwei Aufbewahrungseinheiten (16, 18) zugeführt werden,

    wobei der ersten Aufbewahrungseinheit (16) Banknoten eines ersten Nennwerts (Euro 5,--) und der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) Banknoten zumindest eines zweiten Nennwerts (Euro 10,--) und eines dritten Nennwerts (Euro 20,--) zur Aufbewahrung zugeführt werden,

    bei dem mit Hilfe einer Erfassungseinheit (14) der Nennwert einer Banknote ermittelt wird,

    wobei eine dem Kassensystem (10) zugeführte Banknote beim Ermitteln des ersten Nennwerts (Euro 5,--) der ersten Aufbewahrungseinheit (16) und beim Ermitteln des zweiten Nennwerts (Euro 10,--) oder des dritten Nennwerts (Euro 20,--) der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) zugeführt wird,

    und wobei der Nennwert zumindest einer aus der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) entnommenen Banknote erfasst wird.
  11. Verwendung des Kassensystems nach einem der Ansprüche 1 bis 9 für ein automatisches Kassentresorsystem.
  12. Verfahren zum Ausgeben von Banknoten eines voreingestellten auszugebenden Gesamtbetrags,

    bei dem die Banknoten in mindestens zwei Aufbewahrungseinheiten (16, 18) zur Verfügung gestellt werden,

    wobei eine erste Aufbewahrungseinheit (16) zur Aufbewahrung von Banknoten eines ersten Nennwerts (Euro 5,--) und die zweite Aufbewahrungseinheit (18) zur Aufbewahrung von Banknoten eines zweiten Nennwerts (Euro 10,--) und mindestens eines dritten Nennwerts (Euro 20,--) dient,

    wobei der erste Nennwert (Euro 5,--) kleiner als der zweite Nennwert (Euro 10,--) und der zweite Nennwert (Euro 10,--) kleiner als der dritte Nennwert (Euro 20,--) ist,

    bei dem der Nennwert zumindest einer aus der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) entnommenen Banknote erfasst wird,

    bei dem der auszugebende Gesamtbetrag mit dem dritten Nennwert (Euro 20,--) verglichen wird,

    wobei, wenn der auszugebende Gesamtbetrag größer als der dritte Nennwert (Euro 20,--) ist, eine Banknote aus der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) entnommen wird, anderenfalls mindestens eine Banknote aus der ersten Aufbewahrungseinheit (16) entnommen wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Entnahme einer Banknote aus der ersten Aufbewahrungseinheit (16) der Nennwert dieser Banknote vom auszugebenden Gesamtbetrag abgezogen und ein verbleibender Gesamtbetrag bestimmt wird, der nachfolgend als neuer auszugebender Gesamtbetrag dient, und dass bei der Entnahme einer Banknote aus der zweiten Aufbewahrungseinheit (18) der Nennwert dieser entnommenen Banknote ermittelt wird, wobei der ermittelte Nennwert vom auszugebenden Gesamtbetrag abgezogen und ein verbleibender Gesamtbetrag bestimmt wird, der als neuer auszugebender Gesamtbetrag für den weiteren Verfahrensablauf genutzt wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass weiterhin eine dritte und eine vierte Aufbewahrungseinheit (20, 22) vorgesehen werden, wobei in der dritten Aufbewahrungseinheit (20) Banknoten eines vierten Nennwerts (Euro 50,--) und in der vierten Aufbewahrungseinheit (22) Banknoten eines fünften Nennwerts (Euro 100,--) und zumindest eines sechsten Nennwerts (Euro 200,--) aufbewahrt werden.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Nennwert fünf Euro, der zweite Nennwert zehn Euro, der dritte Nennwert zwanzig Euro, der vierte Nennwert fünfzig Euro, der fünfte Nennwert einhundert Euro und der sechste Nennwert zweihundert Euro beträgt.
  16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass in der vierten Aufbewahrungseinheit weiterhin Banknoten eines siebten Nennwerts aufbewahrt werden, wobei der siebte Nennwert vorzugsweise fünfhundert Euro ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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