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Dokumentenidentifikation DE202006000101U1 29.06.2006
Titel Türklingel
Anmelder Hawighorst, Hans-Jürgen, 27243 Groß Ippener, DE
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 28195 Bremen
DE-Aktenzeichen 202006000101
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.06.2006
Registration date 24.05.2006
Application date from patent application 05.01.2006
IPC-Hauptklasse G09F 13/18(2006.01)A, F, I, 20060105, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21V 8/00(2006.01)A, L, I, 20060105, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Türklingel mit einem lichtdurchlässigen Element und einer Lichtquelle.

Es ist bekannt, dass Türklingeln als lichtdurchlässiges Element eine lichtdurchlässige Scheibe aufweisen, insbesondere eine Plexiglasscheibe, hinter der ein Stück Papier oder eine Folie angeordnet ist. Auf diesem Stück Papier oder auf der Folie ist in der Regel ein Name oder eine Hausnummer angegeben. Hinter diesem Stück Papier oder hinter dieser Folie ist wiederum eine Glühbirne angeordnet, so dass der Name oder auch die Hausnummer in der Dunkelheit erkannt werden können.

Nachteilig ist bei diesen bekannten Türklingeln, dass das lichtdurchlässige Element bzw. das Stück Papier oder die Folie sehr ungleichmäßig ausgeleuchtet werden. Meistens ist die Glühbirne bezüglich des lichtdurchlässigen Elementes mittig ausgerichtet, so dass der mittige Bereich des lichtdurchlässigen Elementes sehr stark beleuchtet wird, während die Randbereiche des lichtdurchlässigen Elementes nur wenig oder kaum beleuchtet werden. Dies führt dazu, dass Buchstaben oder Zahlen, die in den Randbereichen des Stückes Papier oder der Folie angeordnet sind, nur schwach ausgeleuchtet und daher in der Dunkelheit nur schwer lesbar sind. Diese Randbereiche werden daher häufig nicht beschriftet.

Ein weiterer Nachteil der oben genannten bekannten Türklingeln ist der unästhetische Eindruck, der durch die ungleichmäßige Ausleuchtung des lichtdurchlässigen Elementes hervorgerufen wird.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Türklingel mit einem lichtdurchlässigen Element und einer Lichtquelle bereitzustellen, bei der das lichtdurchlässige Element im Vergleich zu bekannten Türklingeln gleichmäßiger ausgeleuchtet wird, um die oben genannten Nachteile zu reduzieren.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Türklingel mit einem lichtdurchlässigen Element und einer Lichtquelle, wobei das lichtdurchlässige Element eine Informationsebene und eine senkrecht zur Informationsebene orientierte Informationsrichtung aufweist und wobei das lichtdurchlässige Element und die Lichtquelle so angeordnet sind, das Lichtstrahlen der Lichtquelle seitlich zur Informationsrichtung in das lichtdurchlässige Element einstrahlbar sind.

Die Informationsebene ist eine Ebene des lichtdurchlässigen Elementes, in der Informationen angeordnet sein können. Diese Informationsebene ist so angeordnet, dass sie im Gebrauch, wenn die Türklingel beispielsweise an einer Hauswand befestigt ist, von einer vor der Türklingel stehenden Person gesehen werden kann. So ist beispielsweise, wenn das lichtdurchlässige Element plattenförmig in einer Plattenebene ausgebildet ist, die Informationsebene in dieser Plattenebene angeordnet.

Erfindungsgemäß sind das lichtdurchlässige Element und die Lichtquelle so angeordnet, dass Lichtstrahlen der Lichtquelle seitlich zur Informationsrichtung einstrahlbar sind, das heißt beispielsweise im Gebrauch von links, rechts, oben oder unten. Im Gegensatz zum oben genannten Stand der Technik durchstrahlen die Lichtstrahlen das lichtdurchlässige Element also nicht in Informationsrichtung, sondern seitlich zur Informationsrichtung, insbesondere im Wesentlichen senkrecht zur Informationsrichtung, wodurch verhindert wird, dass eine Person, die die Informationsebene betrachtet, keinen stärker ausgeleuchteten Bereich, an der Stelle, an der die Lichtquelle angeordnet ist, und keinen schwächer ausgeleuchteten Bereich an den übrigen Stellen des lichtdurchlässigen Elements sieht. Stattdessen wird eine gleichmäßigere Ausleuchtung des lichtdurchlässigen Elements erzeugt, wodurch Symbole, die bevorzugt in der Informationsebene angeordnet sind, unabhängig von ihrer Positionierung innerhalb der Informationsebene gut sichtbar sind. Des Weiteren wird durch die gleichmäßigere Ausleuchtung des lichtdurchlässigen Elementes der ästhetische Eindruck verbessert.

Die Symbole, die das lichtdurchlässige Element in der Informationsebene bevorzugt aufweist, sind vorzugsweise Buchstaben oder Zahlen, mit denen Namen, Adressen etc. angegeben werden können. Das lichtdurchlässige Element kann aber auch andere Symbole aufweisen, wie beispielsweise Wappen, Tier- oder Pflanzenabbildungen.

Die oben genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß zudem durch eine Türklingel mit einem lichtdurchlässigen Element und einer Lichtquelle gelöst, wobei das lichtdurchlässige Element eine Vorder- und eine Rückseite aufweist und wobei das lichtdurchlässige Element und die Lichtquelle so angeordnet sind, dass Lichtstrahlen der Lichtquelle in das lichtdurchlässige Element nicht von der Rückseite einstrahlbar sind.

Die Ausdrücke „Vorderseite" und „Rückseite" beziehen sich auf die Orientierung der Türklingel mit dem lichtdurchlässigen Element im Gebrauch. Im Gebrauch ist eine Türklingel in der Regel an einer Hauswand montiert. Die Vorderseite ist daher die Seite des lichtdurchlässigen Elementes, die, wenn die Türklingel mit dem lichtdurchlässigen Element an einer Hauswand montiert ist, der Hauswand abgewandt ist. Die Rückseite des lichtdurchlässigen Elementes ist dagegen in diesem Fall die Seite des lichtdurchlässigen Elementes, die der Hauswand zugewandt ist.

Da das lichtdurchlässige Element und die Lichtquelle so angeordnet sind, dass Lichtstrahlen der Lichtquelle in das lichtdurchlässige Element nicht von der Rückseite einstrahlbar sind, erfolgt eine Beleuchtung des lichtdurchlässigen Elementes, die für eine Person, die die Vorderseite des lichtdurchlässigen Elementes betrachtet, im Vergleich zu den eingangs genannten bekannten Türklingeln gleichmäßiger ist.

Das lichtdurchlässige Element ist bevorzugt plattenförmig ausgebildet.

Zudem wird die oben genannte Aufgabe durch eine Türklingel mit einem plattenförmigen lichtdurchlässigen Element und einer Lichtquelle gelöst, wobei das plattenförmige lichtdurchlässige Element Schmalseiten aufweist und das plattenförmige lichtdurchlässige Element und die Lichtquelle so angeordnet sind, dass Lichtstrahlen der Lichtquelle durch zumindest eine der Schmalseiten in das plattenförmige lichtdurchlässige Element einstrahlbar sind. Auch eine derartige Anordnung der Lichtquelle und des plattenförmigen lichtdurchlässigen Elementes führt zu einer Ausleuchtung des lichtdurchlässigen Elementes, die für eine Person, die das lichtdurchlässige Element betrachtet, gleichmäßiger ist.

Bevorzugt ist das lichtdurchlässige Element mit Symbolen versehen.

Bevorzugt ist das lichtdurchlässige Element so ausgebildet, dass das Licht in dem lichtdurchlässigen Element gestreut wird. Die Streuung des in das lichtdurchlässige Element eingestrahlten Lichtes führt zu einer noch gleichmäßigeren Ausleuchtung des lichtdurchlässigen Elements.

Es kann vorgesehen sein, dass das lichtdurchlässige Element aus Glas oder Plexiglas besteht.

Plexiglas hat den Vorteil, dass es gute Streueigenschaften aufweist und damit zu einer gleichmäßigeren Ausleuchtung des lichtdurchlässigen Elementes beiträgt. Zudem ist es schwer zerbrechlich, leicht verarbeitbar und kostengünstig.

Bevorzugt sind die Lichtquelle und das lichtdurchlässige Element so angeordnet, das Licht in das lichtdurchlässige Element im Gebrauch von unten einstrahlbar ist.

Die Lichtquelle umfasst bevorzugt mindestens eine LED. Die Verwendung von LEDs ist vorteilhaft, da sie kostengünstig sind und im Vergleich zu Glühbirnen nur sehr wenig Wärme erzeugen.

Es kann vorgesehen sein, dass die Türklingel ein Halteelement zum Halten des lichtdurchlässigen Elements und der Lichtquelle aufweist, wobei das Halteelement vorzugsweise mindestens eine Abflussöffnung aufweist, um ein Abfließen von Flüssigkeiten zu ermöglichen. Ohne eine derartige Abflussöffnung könnte sich beispielsweise Regenwasser in dem Halteelement ansammeln, wodurch das Halteelement, wenn es aus Metall gebildet ist, rosten könnte und das lichtdurchlässige Element und die Lichtquelle beeinträchtigt werden könnten.

Das Halteelement ist bevorzugt zylinderförmig ausgebildet. Des Weiteren weist das Halteelement bevorzugt eine Halteschiene auf, in die das lichtdurchlässige Element einsetzbar ist, wodurch ein einfacher Austausch des lichtdurchlässigen Elements, beispielsweise um auf dem lichtdurchlässigen Element angeordnete Symbole zu verändern, ermöglicht wird.

Es kann vorgesehen sein, dass das zylinderförmige Halteelement eine Halteöffnung aufweist und die Halteschiene, das Halteelement und das lichtdurchlässige Element so angeordnet sind, dass das lichtdurchlässige Element durch die Halteöffnung in die Halteschiene greift. Auch eine derartige Anordnung ermöglicht ein leichtes Austauschen des lichtdurchlässigen Elementes. Des Weiteren ermöglicht eine derartige Anordnung eine leichte Herstellung der erfindungsgemäßen Türklingel durch einfaches Zusammensetzen der einzelnen Komponenten.

Vorzugsweise ist dabei die Lichtquelle innerhalb des Halteelementes im Gebrauch unterhalb der Halteschiene angeordnet. Durch eine derartige Anordnung der Lichtquelle ist es möglich, das lichtdurchlässige Element von oben in die Halteschiene einzusetzen, so dass das lichtdurchlässige Element von dem Halteelement getragen wird, indem es sich von oben auf das Halteelement stützt. Eine weitere Befestigung des lichtdurchlässigen Elementes an dem Halteelement, beispielsweise eine Schraub- oder Rastverbindung, ist daher nicht erforderlich.

Es kann vorgesehen sein, dass das Halteelement einen Taster aufweist, der mit einer Signaleinrichtung derart verbunden ist, das ein Signal ausgegeben wird, wenn der Taster aktiviert wird. Die Integration des Tasters in dem Halteelement und nicht in einem separaten Tasterelement ermöglicht eine leichte Installation der Türklingel, da allein das Halteelement, in dem bevorzugt der Taster und die Lichtquelle bereits integriert sind, beispielsweise an einer Hauswand montiert werden muss, und dann das lichtdurchlässige Element lediglich in das Halteelement einzusetzen ist.

Bevorzugt sind der Taster, die Signaleinrichtung und die Lichtquelle so miteinander verbunden, dass der Taster, dass eine Eigenschaft des von der Lichtquelle ausgestrahlten Lichts verändert wird, insbesondere dass die Intensität des von der Lichtquelle ausgestrahlten Lichts abnimmt oder zunimmt, wenn der Taster zum Ausgeben eines Signals aktiviert wird. Alternativ oder zusätzlich kann die Lichtquelle auch so ausgestaltet sein, dass die Lichtstrahlen ihre Farbe ändern, wenn der Taster aktiviert wird.

Eine derartige Verknüpfung hat den Vorteil, dass nicht nur akustisch, sondern auch visuell angezeigt wird, dass der Taster gedrückt wird.

Des Weiteren kann die Türklingel mit einer Zeitschaltuhr oder einem Lichtdetektor, beispielsweise einer Photodiode, verbunden sein, um das lichtdurchlässige Element nur zu bestimmten Tageszeiten oder nur dann zu durchleuchten, wenn eine vorgegebene Tageslichtintensität unterschritten wird. Hierdurch wird der Energieverbrauch einer Türklingel reduziert.

Im Folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Figuren beschrieben. Dabei zeigen:

1 eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Türklingel mit einem lichtdurchlässigen Element und einem Halteelement,

2 eine schematische Schnittansicht der Türklingel entlang der Linie A-A in 1,

3 eine weitere schematische Vorderansicht der Türklingel, wobei das Halteelement nur angedeutet ist, um eine in dem Haltelement angeordnete Lichtquelle darzustellen, und

4 ein Schaltbild der Türklingel.

1 zeigt eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Türklingel 1. Die Türklingel 1 weist als lichtdurchlässiges Element eine plattenförmige Plexiglasscheibe 2 auf, auf der Symbole 5 angeordnet sind. Die Symbole 5 sind bevorzugt Buchstaben oder Zahlen und geben beispielsweise einen Namen oder eine Adresse an. Die Symbole 5 sind in einer Informationsebene angeordnet. Die Informationsebene verläuft in diesem Ausführungsbeispiel parallel zur Plattenebene, in der die Plexiglasscheibe 2 angeordnet ist, oder in dieser Plattenebene. Das heißt, die Informationsebene verläuft bezogen auf das in 1 dargestellte Koordinatensystem 3 in oder parallel zur x-y-Ebene. Die Informationsrichtung verläuft parallel zur z-Achse und damit senkrecht zur Informations- und Plattenebene.

Das lichtdurchlässige Element 2 ist in ein Halteelement 4 eingesetzt, das im Folgenden unter Bezugnahme auf 2 näher beschrieben wird.

2 ist eine schematische Schnittansicht der Türklingel 1 entlang der Schnittlinie A-A in 1. Das Halteelement 4 ist zylinderförmig ausgebildet und weist eine im Gebrauch obere längliche Halteöffnung 11 und eine Halteschiene 12 mit einem länglichen Halteschlitz 16 auf. Das Haltelement 4 mit der länglichen Halteöffnung 11 und die Halteschiene 12 mit dem länglichen Halteschlitz 16 sind so angeordnet, dass sie die Plexiglasscheibe 2 halten und gegen ein Verrutschen in horizontaler Richtung sichern. Die Halteschiene 12 ist in das zylinderförmige Halteelement 4 eingesetzt, ohne durch zusätzliche Befestigungsmittel an dem Halteelement 4 befestigt zu sein. Dies ermöglicht eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung der Türklingel 1 mit dem Halteelement 4 und der lediglich eingesetzten Halteschiene 12. Alternativ kann die Halteschiene 12 allerdings auch gegen Verrutschen zusätzlich durch Befestigungsmittel gesichert sein, beispielsweise durch Schraub-, Klebe- oder Rastmittel. Des Weiteren kann das Halteelement 4 auch nach innen weisende Vorsprünge aufweisen, die die Halteschiene 12 an ihrer Position halten.

Das Halteelement 4 und die Halteschiene 12 sind bevorzugt aus Metall, insbesondere aus VA-Stahl, hergestellt. Alternativ können sie aber auch aus Kunststoff oder Holz hergestellt sein.

Das Halteelement weist mindestens eine Abflussöffnung auf (nicht dargestellt), durch das Regenwasser, das sich in dem Halteelement ansammeln könnte, abfließen kann.

Unterhalb der Halteschiene 12 ist innerhalb des zylinderförmigen Halteelements 4 eine Lichtquelle 7 angeordnet. Die Lichtquelle 7 weist eine längliche, in Zylinderachsenrichtung orientierte Halteplatte 8 auf, auf der LEDs 9 so angeordnet sind, dass von den LEDs 9 ausgehende Lichtstrahlen 10 im Gebrauch von unten in die Plexiglasscheibe 2 einstrahlen. Die Halteplatte 8 ist im unteren Bereich des Halteelementes 4 befestigt, bevorzugt festgeklebt. Sie kann aber auch durch andere Befestigungsmittel, wie beispielsweise Schraub- oder Rastmittel, an dem Halteelement 4 befestigt sein.

3 zeigt eine weitere Vorderansicht der Türklingel 1, wobei in dieser Darstellung das Halteelement 4 nur gestrichelt angedeutet ist, um die Anordnung der Plexiglasscheibe 2 und der Lichtquelle 7 innerhalb des Halteelements 4 zu zeigen. Aus Übersichtlichkeitsgründen ist in 3 die Halteschiene 12 nicht dargestellt.

Die Plexiglasscheibe 2 weist eine Aussparung 17 und zwei Abstützfüße 15 auf. In der Aussparung 17 und zwischen den Abstützfüßen 15 ist die Lichtquelle 7 mit der Halteplatte 8 und den LEDs 9 angeordnet. Die Lichtstrahlen 10 werden durch die untere Schmalseite 18 der Plexiglasscheibe 2 in dieselbe eingestrahlt.

4 zeigt ein schematisches Schaltbild mit einem Taster 6, der Lichtquelle 7, einer Signaleinrichtung 14 und einem Transformator 13. Der Taster 6 ist, wie in 1 dargestellt, in dem Halteelement 4 integriert. Die Signaleinrichtung 14 und der Transformator 13 sind bevorzugt außerhalb des Halteelements 4 angeordnet. Der Transformator 13 ist bevorzugt ein Gleichstromtransformator mit einer Spannung von bevorzugt 8 bis 12 Volt, weiter bevorzugt 10 bis 12 Volt und weiter bevorzugt 10 Volt. Die Signaleinrichtung 14 ist eine bekannte Signaleinrichtung einer handelsüblichen Türklingel. Ein Ausgang des Transformators 13 ist unmittelbar mit dem Taster 6 und der Lichtquelle 7 verbunden. Der andere Ausgang des Transformators 13 ist mit der Signaleinrichtung 14 verbunden. Die Signaleinrichtung 14 ist des Weiteren sowohl mit dem Taster 6 als auch mit der Lichtquelle 7 verbunden.

Wenn der Taster 6 geöffnet ist, fließt der Strom über die Lichtquelle 7, so dass die Lichtquelle 7 das lichtdurchlässige Element beleuchtet. Der durch die Signaleinrichtung 14 fließende Strom ist nicht ausreichend, um ein akustisches Signal auszulösen. Wenn der Taster 6 gedrückt wird, das heißt, wenn der Taster 6 geschlossen wird, fließt der Strom auf Grund des im Vergleich zur Lichtquelle 7 geringeren Widerstands hauptsächlich über den Taster 6. Dies führt dazu, dass zum einen durch die Signaleinrichtung 14 ein größerer Strom fließt, der ausreichend ist, um ein akustisches Signal auszulösen, und dass zum anderen durch die Lichtquelle 7 ein geringerer Strom fließt, wodurch die Beleuchtung des lichtdurchlässigen Elementes 2 abnimmt. Die Betätigung des Tasters 6 bewirkt daher neben der Ausgabe eines akustischen Signals durch die Signaleinrichtung 14 die Ausgabe eines optisches Signals durch die Herabsetzung der Beleuchtung durch die Lichtquelle 7.

Der Taster 6, die Lichtquelle 7, die Signaleinrichtung 14 und der Transformator 13 können zudem so miteinander verbunden sein, dass die Lichtquelle 7 kein Licht mehr ausstrahlt, wenn der Taster 6 betätigt wird.

Durch die Verwendung mehrerer LEDs, die Lichtstrahlen in äquidistanten Abständen senkrecht zur Informationsrichtung in die Plexiglasscheibe einstrahlen, und durch die Streuwirkung der Plexiglasscheibe, wird eine gleichförmige Ausleuchtung der Plexiglasscheibe bewirkt.

Die Symbole 5 sind bevorzugt im Gebrauch auf der Rückseite der Plexiglasscheibe 2 angeordnet, damit sie vor Einflüssen der Umgebung, wie beispielsweise Regen und Wind, geschützt sind. Die Symbole können unmittelbar auf der Plexiglasscheibe mit Farbe aufgetragen worden sein. Alternativ können die Symbole auch auf die Plexiglasscheibe aufgeklebt worden sein, beispielsweise indem eine Folie, die ein oder mehrere Symbole aufweist, auf die Plexiglasscheibe aufgeklebt wird. Des Weiteren können die Symbole auch in die Plexiglasscheibe eingraviert worden sein. In alternativen Ausführungsformen können Symbole oder auch Objekte, wie beispielsweise Tier- oder Pflanzenachbildungen, während der Herstellung der Plexiglasscheibe in das Plexiglasvolumen eingelassen worden sein.

In anderen erfindungsgemäßen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass die Lichtstrahlen bevorzugt mittels Spiegeln so abgelenkt werden, dass sie in das lichtdurchlässige Element durch eine Schmalseite gestrahlt werden.


Anspruch[de]
  1. Türklingel mit einem lichtdurchlässigen Element (2) und einer Lichtquelle (7), wobei das lichtdurchlässige Element (2) eine Informationsebene und eine im Wesentlichen senkrecht zur Informationsebene orientierte Informationsrichtung aufweist und wobei das lichtdurchlässige Element (2) und die Lichtquelle (7) so angeordnet sind, dass Lichtstrahlen (10) der Lichtquelle (7) seitlich zur Informationsrichtung in das lichtdurchlässige Element (2) einstrahlbar sind.
  2. Türklingel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das lichtdurchlässige Element (2) in der Informationsebene Symbole (5) aufweist.
  3. Türklingel mit einem lichtdurchlässigen Element (2) und einer Lichtquelle (7), wobei das lichtdurchlässige Element (2) eine Vorder- und eine Rückseite aufweist und wobei das lichtdurchlässige Element (2) und die Lichtquelle (7) so angeordnet sind, dass Lichtstrahlen (10) der Lichtquelle (7) in das lichtdurchlässige Element (2) nicht von der Rückseite einstrahlbar sind.
  4. Türklingel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das lichtdurchlässige Element (2) plattenförmig ausgebildet ist.
  5. Türklingel mit einem plattenförmigen lichtdurchlässigen Element (2) und einer Lichtquelle (7), wobei das plattenförmige lichtdurchlässige Element (2) Schmalseiten (18) aufweist und das plattenförmige lichtdurchlässige Element (2) und die Lichtquelle (7) so angeordnet sind, dass Lichtstrahlen (10) der Lichtquelle (7) durch zumindest eine der Schmalseiten (18) in das plattenförmige lichtdurchlässige Element (2) einstrahlbar sind.
  6. Türklingel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das lichtdurchlässige Element (2) mit Symbolen (5) versehen ist.
  7. Türklingel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das lichtdurchlässige Element (2) so ausgebildet ist, dass das Licht in dem lichtdurchlässigen Element (2) gestreut wird.
  8. Türklingel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das lichtdurchlässige Element (2) aus Glas oder Plexiglas besteht.
  9. Türklingel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (7) und das lichtdurchlässige Element (2) so angeordnet sind, dass Licht in das lichtdurchlässige Element (2) im Gebrauch von unten einstrahlbar ist.
  10. Türklingel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (7) mindestens eine LED (9) umfasst.
  11. Türklingel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Halteelement (4) zum Halten des lichtdurchlässigen Elements (2) und der Lichtquelle (7).
  12. Türklingel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (4) mindestens eine Abflussöffnung aufweist, um ein Abfließen von Flüssigkeiten zu ermöglichen.
  13. Türklingel nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (4) zylinderförmig ausgebildet ist.
  14. Türklingel nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (4) eine Halteschiene (12) aufweist, in die das lichtdurchlässige Element (2) einsetzbar ist.
  15. Türklingel nach Anspruch 14 soweit rückbezogen auf Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zylinderförmige Halteelement (4) eine Halteöffnung (11) aufweist und die Halteschiene (12), das Haltelement (4) und das lichtdurchlässige Element (2) so angeordnet sind, dass das lichtdurchlässige Element (2) durch die Halteöffnung (11) und in die Halteschiene (12) greift.
  16. Türklingel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (7) innerhalb des Halteelements (4) im Gebrauch unterhalb der Halteschiene (12) angeordnet ist.
  17. Türklingel nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (4) einen Taster (6) aufweist, der mit einer Signaleinrichtung (14) derart verbunden ist, dass ein Signal ausgegeben wird, wenn der Taster (6) aktiviert wird.
  18. Türklingel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (6), die Signaleinrichtung (14) und die Lichtquelle (7) so miteinander verbunden sind, dass eine Eigenschaft des von der Lichtquelle (7) ausgestrahlten Lichts verändert wird, insbesondere dass die Intensität des von der Lichtquelle (7) ausgestrahlten Lichts abnimmt oder zunimmt, wenn der Taster (6) zum Ausgeben eines Signals aktiviert wird.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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