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Dokumentenidentifikation DE202006002609U1 29.06.2006
Titel Reise-, Taschen-, Essbesteck
Anmelder Baumüller, Sebastian, 10969 Berlin, DE
DE-Aktenzeichen 202006002609
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.06.2006
Registration date 24.05.2006
Application date from patent application 13.02.2006
IPC-Hauptklasse A47G 21/06(2006.01)A, F, I, 20060213, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A45F 3/16(2006.01)A, L, I, 20060213, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Gegenstand der Erfindung ist ein Reise-, Taschen-, Essbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 9 bestehend aus einer Gabel und einem Messer, wobei die Gabel und des Messer derart ineinander gesteckt werden können, das ein weitgehend stabförmiger Körper ohne Vor- und Rücksprünge entsteht.

Das erfindungsgemäße Besteck eignet sich unter Anderem ausgezeichnet als Reise- und Taschenbesteck da es im zusammengesteckten Zustand vom Benutzer bequem und ohne Gefahr einer Verletzung mitgeführt werden und lediglich durch Auseinanderziehen der beiden Teile ohne weitere Handgriffe als Besteck genutzt werden kann.

Der stabförmige Körper hat einen runden, ovalen, linsenförmigen oder drei-, vier- oder mehreckigen Querschnitt.

Messer und Gabel bestehen aus je einem Griffstück sowie der Messerklinge bzw. dem Gabelkopf mit den Gabelzinken, die an den Griffstücken befestigt sind, wobei die Zinken des Gabelkopfes sich aus dem runden, ovalen, oder eckigen Querschnitt des Griffstückes rohrartig entwickeln und sich zu zwei oder mehr Zinken verjüngen.

Beim Ineinanderstecken von Messer und Gabel wird die Klinge des Messers in einen scheidenartigen Hohlraum im Griff der Gabel versenkt, während der Gabelkopf in eine formgleich die Kontur der Zinken nachzeichnende nutartige Vertiefung in der Außenfläche des Messergriffes geschoben wird.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung beinhaltet die Möglichkeit am Ende des Messer- oder Gabelgriffes eine schalenartige Erweiterung zu schaffen, die eine Laffe eines Löffels bildet und das Besteck in zusammengesteckten Zustand als Löffel nutzbar macht.

Beschreibung der Einzelteile

1 zeigt das zusammengesteckte Besteck als Untersicht

2 zeigt das zusammengesteckte Besteck als Ansicht

3 zeigt das auseinandergezogene Besteck als räumliche Darstellung

4 zeigt das zusammengesteckte Besteck als räumliche Darstellung

5 zeigt das zusammengesteckte Besteck mit der am Messergriff ausgebildeten schalenartigen Erweiterung als Ansicht

6 zeigt das zusammengesteckte Besteck mit der am Messergriff ausgebildeten schalenartigen Erweiterung als Untersicht

Wie in 1 bis 4 dargestellt besteht der stabartige Körper 1 des zusammengesteckten Besteckes aus dem Messer 2 und der Gabel 3.

Das Messer 2 ist zusammengesetzt aus einem Griffstück 2.1 und einer Klinge 2.2 und ist zweistückig ausgeführt, kann aber auch einstückig aus einem Material bestehen.

Im Messergriff 2.1 ist eine nutartige Vertiefung 2.3 zur Aufnahme der Gabelzinken 3.3 vorgesehen. Die Gabel 3 besteht aus einem Gabelkopf 3.1 und einem Griffstück 3.2. Die Gabel 3 ist wiederum zwei- oder einstückig ausführbar.

Der sich rohrartig aus dem Querschnitt des Griffstücks 3.2 entwickelnde Gabelkopf 3.1 verjüngt sich zu den mindestens zwei oder mehr Gabelzinken 3.3, die beim Verrasten von Messer 2 und Gabel 3 in eine die Kontur der Zinken 3.3 nachzeichnende Vertiefung 2.3 gleiten.

In 5 und 6 dargestellt ist die weitere Ausführungsform der Erfindung bei der sich am Ende des Messergriffes 2.1 eine schalenartige Erweiterung 2.4 befindet, die eine Laffe eines Löffels und mit Element 1 einen Löffel bildet.


Anspruch[de]
  1. Reise-, Taschen-, Essbesteck bestehend aus einem Messer (2) und einer Gabel (3) dadurch gekennzeichnet, dass Messer (2) und Gabel (3) derart ineinander steckbar sind, dass ein stabförmiger Körper (1) ohne wesentliche Vor- oder Rücksprünge entsteht, wobei der Querschnitt des Gabelkopfes (3.1) und der Gabelzinken (3.3) sich aus dem Querschnitt des Gabelgriffes (3.2) rohrartig entwickeln, die Gabelzinken (3.3) im zusammengesteckten Zustand eine die Kontur der Zinken (3.3) nachzeichnende nutartige Vertiefungen (2.3) im Messergriff (2.1) ausfüllen und eine weitgehend glatte Außenfläche des stabförmigen Körpers (1) ergeben.
  2. Reise-, Taschen-, Essbesteck nach Schutzanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der stabförmige Körper (1) einen runden, ovalen, linsenförmigen oder drei-, vier- oder mehreckigen Querschnitt aufweist.
  3. Reise-, Taschen-, Essbesteck nach Schutzansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der stabförmige Körper (1) sich an den Enden erweitert, verjüngt oder die Querschnittsform verändert.
  4. Reise-, Taschen-, Essbesteck nach Schutzansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Gabel (3) zwei oder mehr Zinken (3.3) aufweist.
  5. Reise-, Taschen-, Essbesteck nach Schutzansprüchen 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (3.3) auf deren Innenseite mit Vorsprüngen oder Nasen versehen sind die in ausgesparten Vertiefungen in der Nut des Messergriffes federartig einrasten und Messer (2) und Gabel (3) miteinander verrasten.
  6. Reise-, Taschen-, Essbesteck nach Schutzansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass die das Messer (2) bildenden Teile ein- oder mehrstückig ausgebildet sind.
  7. Reise-, Taschen-, Essbesteck nach Schutzansprüchen 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die die Gabel (3) bildenden Teile ein- oder mehrstückig ausgebildet sind.
  8. Reise-, Taschen-, Essbesteck nach Schutzansprüchen 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass in einer weiteren Ausführungsform am Ende des Messergriffes (2.1) sich eine schalenartige Erweiterung befindet, die eine Laffe bildet und mit dem Element (1) als Löffel genutzt werden kann.
  9. Reise-, Taschen-, Essbesteck nach Schutzansprüchen 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass in einer weiteren Ausführungsform am Ende des Gabelgriffes (3.2) sich eine schalenartige Erweiterung befindet, die eine Laffe eines Löffels bildet.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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