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Dokumentenidentifikation DE202006003106U1 29.06.2006
Titel Befestigungsvorrichtung für den Auffangbehälter eines Küchengeräts
Anmelder EPU AG, Hergiswil, CH
Vertreter Müller Schupfner Patentanwälte, 80336 München
DE-Aktenzeichen 202006003106
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.06.2006
Registration date 24.05.2006
Application date from patent application 27.02.2006
IPC-Hauptklasse B26D 3/18(2006.01)A, F, I, 20060227, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B26D 3/26(2006.01)A, L, I, 20060227, B, H, DE   B26D 7/01(2006.01)A, L, I, 20060227, B, H, DE   A47J 43/25(2006.01)A, L, I, 20060227, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für den Auffangbehälter eines Küchengeräts nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Befestigungsvorrichtung für den Auffangbehälter eines Küchengeräts zum Schneiden von Früchten und Gemüse, insbesondere Zwiebeln, mit einem Schneidteil und einem Gegenstück, wobei das Schneidteil und das Gegenstück derart zusammenwirken, dass auf dem Gegenstück befindliches Schneidgut geschnitten wird. Das geschnittene Schneidgut wird in dem Auffangbehälter aufgefangen.

Um den Auffangbehälter schnell am Küchengerät befestigen zu können bzw. um den Auffangbehälter schnell vom Küchengerät zu lösen, um beispielsweise das geschnittene Schneidgut in eine bereitstehende Pfanne zu schütten, besteht die Notwendigkeit eine Befestigungsvorrichtung vorzusehen, die zwar ein sicheres Halten des Auffangbehälters am Küchengerät garantiert, jedoch schnell lösbar ist, so dass kein großer Aufwand notwendig ist, um den Auffangbehälter vom Küchengerät zu entfernen.

Solche Auffangbehälter sind beispielsweise aus den deutschen Gebrauchsmustern DE 89 04 189 oder DE 20 2004 009 873 bekannt. In der erstgenannten Offenbarung wird ein Auffangbehälter beschrieben, der am Schneidteil einer Schneidvorrichtung, die um eine Schwenkachse gegenüber einem Träger verschwenkbar ist, befestigt ist. Die Druckschrift gibt jedoch keine Anweisungen, inwieweit der Auffangbehälter bzw. der Deckel schnell vom Schneidteil gelöst werden kann. Die zweitgenannte Druckschrift beschreibt einen Auffangbehälter, der mittels eines Bajonettverschlusses lösbar an dem Küchengerät bzw. an dem Schneidteil befestigt ist. Darüber hinaus offenbart die Druckschrift die Idee, statt eines Bajonettverschlusses einen Schraubverschluss oder eine Rastverbindung zu verwenden. In den Ausführungsbeispielen beschreibt die Druckschrift jedoch ausschließlich die Anwendung eines Bajonettverschlusses, der auf der Oberseite des Schneidteils in der Gehäuseoberkante eingearbeitet ist und mit Gewindeansätzen am kreisrunden Auffangbehälter zusammenwirkt.

Der Nachteil der Befestigungsvorrichtung beim Stand der Technik liegt insbesondere darin, dass das Schneidgut, das sich nach dem Ablösen des Behälters auf der Oberseite des Schneidteils befindet, nicht ohne Weiteres beispielsweise mit einem Messer abgezogen werden kann, sondern ein nicht unerheblicher Teil des geschnittenen Schneidguts verbleibt auf der Oberseite des Schneidteils, da der Bajonettverschluss eine Absenkung der Oberfläche des Schneidteils jedenfalls in dem Bereich bedingt, in dem das Schneidgut geschnitten wird. Durch die Anbringung eines Gewindes, zumindest eines Gewindeganges auf der Oberseite des Schneidteils, ergibt sich eine Ausformung im Bereich der Messerschneiden, wodurch geschnittenes Schneidgut nicht ohne weiteres von der Oberseite abgenommen werden kann.

Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass im Wesentlichen nur kreisrunde Behälter verwendet werden können und dass die Behälter eine Mindestwandstärke aufweisen müssen, um genügend starr zu sein für die Ausübung einer Drehkraft beim Eindrehen des Behälters in den Gewindegang. Dadurch erhöht sich sowohl das Gewicht des Behälters als auch der Preis für dessen Herstellung.

Schließlich verschmutzt bzw. verstopft der Gewindegang schnell nach dem Abheben des Behälters durch geschnittenes Schneidgut, so dass dieses vor dem erneuten Anbringen des Behälters erst umständlich aus dem Gewindegang herausgedrückt oder herausgewaschen werden muss.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung der vorgenannten Art dahingehend zu verbessern, dass der Behälter vom bzw. an das Küchengerät schnell entfernt bzw. angebracht werden kann, ohne dass die vorerwähnten Nachteile auftreten. Eine weitere Aufgabe besteht darin, die Befestigungsvorrichtung möglichst kostengünstig und in der Herstellung schnell und einfach zu gestalten.

Diese Aufgaben werden durch die vorliegende Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Schutzanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet und dort beansprucht.

Die Befestigungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung besteht aus auf einer Seite des Küchengeräts angeordneten Befestigungsteilen, die mit entsprechenden Befestigungsgegenstücken am Behälter derart zusammenwirken, dass der Behälter am Küchengerät lösbar befestigt werden kann, wobei die Befestigungsgegenstücke durch eine elastische Formänderung des Behälters bzw. von Teilen des Behälters mit den Befestigungsteilen des Küchengeräts in Eingriff bringbar sind. Zu diesem Zweck besteht der Behälter oder die Befestigungsgegenstücke aus einem elastischen Material, wie beispielsweise einem flexiblen Kunststoff, wie Polycarbonat oder Polypropylen, jedoch kann der Behälter auch aus einem dünnwandigen Metall bestehen, wie beispielsweise aus einer Aluminium- oder Stahllegierung, die elastisch verformbar ist.

Mit Vorteil befinden sich die Befestigungsgegenstücke am Behälter im Bereich seiner Wandungen, die elastisch verformbar sind. Durch eine elastische Formänderung der Wände des Behälters können die Befestigungsgegenstücke, die an diesen Wänden bzw. an den Kanten dieser Wände angebracht sind, mit den Befestigungsteilen des Küchengeräts in Eingriff gebracht werden. Vorteilhafterweise befinden sich die Befestigungsgegenstücke jeweils an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden und werden dort durch jeweils entgegengesetzte, auf die entsprechende Seitenwand oder die Befestigungsgegenstücke wirkende Kräfte mit den Befestigungsteilen in Eingriff gebracht.

Nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bestehen die Befestigungsgegenstücke an der Behälterwand aus hakenförmigen Vorsprüngen, die über den unteren Umriss des Behälters hervorstehen und die an den Behälterunterkanten derart ausgebildet sind, dass sie in entsprechende als Öffnungen ausgebildete Befestigungsteile am Küchengerät eingreifen. Da eine elastische Formänderung der Behälterwand eines im Wesentlichen quaderförmigen Auffangbehälters in der Mitte der Wand, d.h. zwischen den Behälterkanten, bei Einwirken einer Kraft am größten ist, bietet es sich an, die Befestigungsgegenstücke an einer der zwei gegenüberliegenden Behälterwände doppelt im Bereich der Behälterkanten und auf der gegenüberliegenden Seite mittig anzubringen, so dass der Behälter beim Aufbringen auf das Küchengerät zunächst – ggf. noch vor einer elastischen Formänderung der entsprechenden Wand – mit den zwei in der Nähe der Behälterkanten angebrachten Befestigungsgegenstücken mit entsprechenden Befestigungsteilen am Küchengerät in Eingriff gebracht wird und erst danach die auf die Wände wirkende Kraft ausgeübt wird, so dass sich das auf der gegenüberliegenden Behälterwand mittig befindliche Befestigungsgegenstück in Richtung der gegenüberliegenden Behälterwand auslenken lässt, so dass sich der Abstand zwischen den entsprechenden Befestigungsgegenstücken verringert. Anschließend kann das einzelne mittig angeordnete Befestigungsgegenstück in ein entsprechendes, mittig angeordnetes, als Öffnung ausgebildetes Befestigungsteil am Küchengerät in Eingriff gebracht und dort durch Lösen der Kraft eingespannt werden.

Nach einer zweiten vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind auf einer Seite des Behälters an den entsprechenden Kanten rechteckförmige oder zylinderförmige Zapfen angebracht, die in entsprechende Öffnungen auf dem Küchengerät eingeschoben werden. Auf der gegenüberliegenden Seite des Behälters ist ebenfalls ein zapfen- oder hakenförmiges Befestigungsgegenstück mittig angeordnet und lässt sich dort durch Eindrücken der Behälterseitenwand oder durch Einrasten in einer entsprechenden Öffnung des Küchengeräts verankern. Mit Vorteil sind die zapfen- oder hakenförmigen Vorsprünge mit Gummiauflagen versehen, um die Haftreibung zwischen den Befestigungsteilen bzw. den Öffnungen am Küchengerät und den Befestigungsgegenstücken zu erhöhen.

Für einen sicheren Halt des Behälters am Küchengerät ist der Abstand zwischen den gegenüberliegenden, die Befestigungsgegenstücke tragenden Seitenwände oder der Abstand der entsprechenden Befestigungsgegenstücke mit Vorteil geringfügig größer oder gleich groß wie der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Befestigungsteilen, so dass bei einem Einhaken der Befestigungsgegenstücke in den Befestigungsteilen eine Restspannung aufrecht erhalten bleibt, die für ein sicheres Festklemmen des Behälters am Küchengerät sorgt.

Zwei vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:

1 die schematische Queransicht auf ein Küchengerät mit der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung,

2 die schematische dreidimensionale Aufsicht auf das obere Schneidteil des Küchengeräts mit gekennzeichneten Befestigungsteilen,

3 die schematische Ansicht eines Behälters mit den erfindungsgemäßen Befestigungsgegenstücken,

4a einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform der Erfindung und

4b einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

1 zeigt ein Küchengerät 2 mit einem Basisteil 14 und einem Schneidteil 15. Auf einem auf dem Basisteil 14 aufliegenden Stempel 13 befindet sich Schneidgut (nicht gezeigt), das durch entsprechende Quer- bzw. Längsschneiden 3 bzw. 4 beim Herunterschwenken des Schneidteils 15 gegen das Basisteil 14 geschnitten wird. Die Quer- bzw. Längsschneiden 3 bzw. 4 bilden ein Schneidgitter, das in entsprechende Ausnehmungen des Stempels 13 eingreift, so dass der Stempel 13 das Schneidgut vollständig durch die Quer- bzw. Längsschneiden 3 bzw. 4 hindurchdrückt. Im zusammengeklappten Zustand befindet sich das Schneidgut vollständig durchtrennt im oberen Behälter 1, der durch vordere und hintere Befestigungsteile 12a, 12b und entsprechende Befestigungsgegenstücke am Schneidteil 15 lösbar befestigt ist. Basisteil 14 und Schneidteil 15 lassen sich über eine gemeinsame Drehachse 7 gegeneinander verschwenken. Die Befestigungsgegenstücke sind mit Vorteil an gegenüberliegenden Seitenwänden 6a bzw. 6b des Behälters 1 befestigt, dessen obere Wand 8 sich auf der dem Stempel 13 gegenüberliegenden Seite des Schneidteils 15 befindet.

2 zeigt die schematische dreidimensionale Ansicht des Schneidteils 15 mit vorderen und hinteren Befestigungsteilen 12a bzw. 12b. Als „vordere" Befestigungsteile 12a werden dabei jene Befestigungsteile definiert, die den größeren Abstand von der Drehachse 7 haben. Das hintere Befestigungsteil 12b hat den geringeren Abstand zur Drehachse 7. Zwischen den Befestigungsteilen 12a, 12b befindet sich das aus Quer- bzw. Längsschneiden 3 bzw. 4 bestehende Schneidgitter.

Die vorderen und hinteren Befestigungsteile 12a bzw. 12b bestehen nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aus entsprechenden Längsschlitzen im Oberteil des Schneidteils 15, in die entsprechende Befestigungsgegenstücke des Behälters eingreifen. Mit Vorteil befinden sich am Schneidteil 15 zwei vordere Befestigungsteile 12a im Bereich der äußeren Ecken des Schneidgitters, während sich am gegenüberliegenden Ende des Schneidgitters lediglich ein mittig angeordnetes, hinteres Befestigungsteil 12b befindet, in das dann ein entsprechendes Befestigungsgegenstück des Behälters 1 eingreift.

3 zeigt schematisch den Auffangbehälter 1 der vorliegenden Erfindung mit zwei gegenüberliegenden Seitenwänden 5a, 5b, zwei gegenüberliegende, hintere bzw. vordere Wände 6a bzw. 6b sowie einer hinteren Behälterunterkante 11a und einer vorderen Behälterunterkante 11b, die die entsprechende hintere Wand 6a bzw. vordere Wand 6b nach unten hin abschließen. Der Behälter 1 ist nach unten offen und nach oben durch eine obere Wand 8 abgedeckt.

Nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung befinden sich an der hinteren Wand 6a ein hinteres Befestigungsgegenstück 10 und an der vorderen Wand 6b zwei vordere Befestigungsgegenstücke 9a bzw. 9b. Die vorderen Befestigungsgegenstücke befinden sich im Bereich der gegenüberliegenden Behälteraußenkanten 16a bzw. 16b, die die vordere Wand 6b begrenzen und an die entsprechenden rechtwinklig angeordneten Seitenwände 5a bzw. 5b angrenzen. Die vorderen Befestigungsgegenstücke 9a bzw. 9b befinden sich vorteilhafterweise in der Nähe der entsprechenden Behälteraußenkanten 16a bzw. 16b, um beim Einwirken einer ersten Kraft F1 auf die vordere Wand 6b möglichst wenig ausgelenkt zu werden, während das hintere Befestigungsgegenstück 10 in etwa mittig an der hinteren Behälterunterkante 11a angebracht ist, um beim Einwirken einer zweiten Kraft F2 möglichst stark nach innen ausgelenkt zu werden.

Beim Aufsetzen des Behälters auf das Schneidteil 15 greift der Benutzer die hintere und vordere Wand 6a bzw. 6b mit den Fingern bzw. dem Daumen und setzt den Behälter mit den vorderen Befestigungsgegenstücken 9a bzw. 9b in entsprechende Befestigungsteile des Behälters 1 ein, bspw. in entsprechend geformte Öffnungen. Danach übt er eine Kraft F2 auf die hintere Wand 6a aus, wodurch sich an der vorderen Wand 6b ein Gegenkraft F1 entwickelt. Durch diese Kräfte werden die hinteren und vorderen Befestigungsgegenstücke gegeneinander verschoben, so dass sich der Behälterabstand y zwischen diesen Befestigungsgegenstücken verringert. Anschließend kann der Behälter 1 in das in 2 gezeigte hintere Befestigungsteil 12b, d.h. in eine entsprechende Öffnung, eingesetzt werden. Alternativ kann das hintere Befestigungsgegenstück 10 auch ohne vorherige Verformung der Wand einfach auf das hintere Befestigungsteil 12b gedrückt werden, wodurch sich durch die Schräge am hinteren Befestigungsgegenstück 10 (siehe 4a) die Wand 6a verformt und der Behälter einrastet.

Zum Lösen des Behälters 1 wird dieser mit dem Küchengerät 2 umgedreht; danach drückt man die hintere Wand 6a nach innen, in Richtung zur vorderen Wand 6b und löst dadurch die Klemm- oder Rastverbindung zwischen hinterem Befestigungsgegenstück 10 und hinterem Befestigungsteil 12b. Danach kann der Behälter durch Lösen der vorderen Rastverbindung mittels einer Drehbewegung entfernt werden.

Der Befestigungsabstand x zwischen den Befestigungsteilen 12a und 12b ist dabei nach einer vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung geringfügig kleiner als der Behälterabstand y zwischen den Befestigungsgegenstücken, so dass sich die Befestigungsgegenstücke nach dem Einsetzen des Behälters und nach dem Loslassen der entsprechenden Wände gegen die Befestigungsteile stemmen und dadurch eine Haftreibung verursachen, die den Behälter am Herausfallen hindern.

Zusätzlich können die Befestigungsgegenstücke gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie in 4a gezeigt, L-förmig ausgebildet sein, um nach dem Einsetzen in die Öffnungen am Schneidteil 15 eine hakenförmige Verbindung einzugehen. Zu diesem Zweck ist die Länge a des L-förmigen Vorsprungs geringfügig kleiner als die Breite b der Öffnung des Schneidteils 15, d.h. der Breite der Befestigungsteile am Küchengerät. Dadurch können die Befestigungsgegenstücke 9 bzw. 10 unter die Gehäusewand des Schneidteils 15 eingreifen und sich dort verankern. Zum Lösen des Behälters wird in umgekehrter Reihenfolge vorgegangen. Mit Vorteil hat das hintere Befestigungsgegenstück 10 dabei eine Schräge an der unteren vom Behälter 1 abgewandten Kante, um ein Einrasten am Behälter zu ermöglichen.

Der L-förmige Vorsprung ist an seiner unteren vom Behälter 1 abgewandten Kante angeschrägt, um auch dann in die Öffnung des Schneidteils 15 „einzuklinken", wenn keine Kraft F1 bzw. F2 auf die Behälterwände ausgeübt wird. Durch die Schräge werden die Befestigungsgegenstücke beim Eindrücken des Behälters 1 gegeneinander verschoben, so dass das Gleiten des/der hinteren oder beider Befestigungsgegenstücke an der Behälteraußenkante der Öffnungen 12a bzw. 12b die entsprechenden Kräfte F1 bzw. F2 zum flexiblen Verformen der Behälteraußenwände bzw. der Befestigungsgegenstücke liefern.

4b zeigt eine zweite vorteilhafte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung, wobei entweder an den Behälteraußenkanten 16a bzw. 16b oder in der Nähe der Behälteraußenkanten im Bereich der Behälterunterkanten 11a bzw. 11b Zapfen 17 angeordnet sind, die ggf. mit einem zusätzlichen Gummischuh 18 versehen sein können, so dass zwischen dem Gummischuh 18 und der Öffnung 12a, 12b ein Reibschluss zustande kommt, der den Behälter 1 vor einem unbeabsichtigten Herunterfallen bewahrt.

Eine Kombination beider Ausführungsformen ist ebenfalls möglich, in dem an den hinteren Behälteraußenkanten entsprechende Zapfen 17 und an der vorderen Behälterunterkante 11a eine hakenförmige Ausformung angebracht sind, so dass der Behälter zunächst durch Einsetzen der Zapfen und dann durch Ausüben einer Kraft und durch Einsetzen der hakenförmigen Ausformung eingesetzt und befestigt werden kann.


Anspruch[de]
  1. Befestigungsvorrichtung für den Auffangbehälter (1) eines Küchengeräts (2) mit auf einer Seite des Küchengeräts (2) angeordneten Befestigungsteilen (12a, 12b), die mit Befestigungsgegenstücken (9, 10) am Behälter (1) derart zusammenwirken, dass der Behälter (1) am Küchengerät (2) lösbar befestigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsgegenstücke (9, 10) durch eine elastische Formänderung des Behälters (1) und/oder Teilen des Behälters (1) mit den Befestigungsteilen (12, 12b) des Küchengeräts (2) in Eingriff bringbar sind.
  2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsgegenstücke (9, 10) durch die elastische Formänderung mindestens einer Wand des Behälters (1) mit den Befestigungsteilen (12a, 12b) des Küchengeräts (2) in Eingriff bringbar sind.
  3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsgegenstücke (9, 10) jeweils an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden (5, 6) angebracht sind und durch mindestens eine auf mindestens eine Seitenwand (5, 6) wirkende Kraft (F1, F2) mit den Befestigungsteilen (12a, 12b) in Eingriff bringbar sind.
  4. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsgegenstücke (9, 10) als hakenförmige Vorsprünge an den Behälterunterkanten (11a, 11b) ausgebildet sind und in entsprechende als Öffnungen oder Laschen ausgebildete Befestigungsteile (12a, 12b) eingreifen.
  5. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Seitenwand (6b) des Behälters (1) mindestens zwei und an der gegenüberliegenden Seitenwand (6a) des Behälters (1) wenigstens ein Befestigungsgegenstück (10) angebracht ist.
  6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einer Seitenwand (6b) angebrachten Befestigungsgegenstücke (9a, 9b) als zapfenförmige Vorsprünge an den Behälteraußenkanten (16a, 16b) ausgebildet sind und in entsprechende als Öffnungen ausgebildete Befestigungsteile (12b) eingreifen, während das auf der gegenüberliegenden Seitenwand (6a) angebrachte Befestigungsgegenstück (10) als hakenförmiger Vorsprung in etwa in der Mitte der Behälterunterkante (11a) ausgebildet sind.
  7. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterabstand (y) zwischen den gegenüberliegenden, die Befestigungsgegenstücke tragenden Seitenwände (6a, 6b) geringfügig größer oder gleichgroß ist, wie der Befestigungsabstand (x) zwischen den gegenüberliegenden Befestigungsteilen (12a, 12b).
  8. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Küchengerät (2) ein zweiteiliger Zwiebelschneider ist, der aus einem Basisteil (14) und einem Schneidteil (15) besteht, wobei das Schneidteil (15) gegenüber dem Basisteil (14) schwenkbar gelagert ist und der Behälter (1) in der Nähe von einem Schneidgitter (3, 4) angeordnet ist, um geschnittenes Schneidgut, das auf einem Stempel (13) auf dem Basisteil (14) geschnitten wird, aufzunehmen.
  9. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) aus einem flexiblen Kunststoffmaterial oder einer flexiblen Metalllegierung, vorzugsweise Aluminiumlegierung, besteht.
  10. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsgegenstücke (9, 10) einteilig mit dem Behälter (1) ausgebildet sind.
  11. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsgegenstücke (9, 10) eine rutschfeste Gummiauflage aufweisen und derart in entsprechende als Öffnungen ausgebildeten Befestigungsteile (12a, 12b) reibfest verankert werden, dass die Rückstellspannung der flexiblen Seitenwände (6a, 6b) des Behälters (1) ausreicht, um den Behälter sicher am Schneidteil (15) des Küchengeräts zu halten, während die Kraft gering genug ist, um beim Abziehen des Behälters (1) die Befestigungsgegenstücke (9, 10) von den Befestigungsteilen (12a, 12b) zu lösen.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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