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Dokumentenidentifikation DE202006003142U1 29.06.2006
Titel Prallwand
Anmelder Schmidt, Werner, 58507 Lüdenscheid, DE
Vertreter Köchling und Kollegen, 58097 Hagen
DE-Aktenzeichen 202006003142
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.06.2006
Registration date 24.05.2006
Application date from patent application 01.03.2006
IPC-Hauptklasse E04F 13/075(2006.01)A, F, I, 20060301, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04H 3/14(2006.01)A, L, I, 20060301, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Prallwand für Sporthallen oder dergleichen Gebäude, wobei eine formstabile Gebäudewand mit einer federnd nachgiebig befestigten Paneelwand oder dergleichen Wandteil verkleidet ist.

Im Stand der Technik ist es bei der Ausstattung von Sportstätten und dergleichen üblich, dass die Wände mit so genannten Prallwänden ausgestattet werden, um die Verletzungsgefahr von Sportlern zu minimieren, die bei der Ausübung des Sports mit der Gebäudewand in Berührung kommen. Im Stand der Technik ist es dazu üblich, vor die beispielsweise aus Beton oder Mauerwerk bestehende Gebäudewand eine Paneelverkleidung aufzubringen, wobei zwischen der Paneelverkleidung und der Gebäudewand mehrlagig federnde Schwingleisten aus Holz angebracht sind, um eine entsprechende Dämpfung beim Aufprall von Personen zu erreichen.

Der herkömmliche Aufbau ist sehr kostenintensiv, wobei zudem die heutigen Erfordernisse hinsichtlich des Brandschutzes nicht einzuhalten sind, weil die zwischen der Paneelwand und der Gebäudewand angeordneten federnden Leisten aus brennbarem Material, insbesondere Holz, bestehen.

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Prallwand gattungsgemäßer Art zu schaffen, die unter Anwendung von wenigen Hilfselementen schnell zu installieren ist und die auch eine Ausstattung ermöglicht, die heutigen Brandschutzbedingungen entspricht.

Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass ein Anker vorgesehen ist, der an der Gebäudewand befestigbar oder befestigt ist und der an seinem der Gebäudewand abgewandten Ende ein Federelement trägt, dass an dem Wandteil rückseitig ein Profil befestigt ist, an welchem sich das Federelement abstützt und welches auf dem Anker mindestens mittelbar oder auch unmittelbar verschieblich geführt ist.

Gemäß dieser Ausbildung ist es in einfacher Weise möglich, das Wandteil beziehungsweise die Paneelwand federnd nachgiebig an der Gebäudewand zu befestigen. Dazu sind an der Gebäudewand eine Vielzahl von Ankern befestigt, die mit ihrem freien Ende von der Gebäudewand abragen, wobei auf dem freien Ende der Anker unmittelbar oder auch unter Zwischenanordnung eines weiteren Bauteiles mittelbar jeweils ein Federelement angeordnet ist. Des Weiteren sind an dem Wandteil oder der Paneelwand rückseitig Profilstücke befestigt, die jeweils den Bereich des Ankers übergreifen, der ein Federelement trägt, so dass das Federelement zwischen einer Stützfläche des Profils und Bestandteilen des Ankers eingespannt ist und federnd nachgiebig ist. Das entsprechende Profil ist so angeordnet und ausgebildet, dass es bei seiner bestimmungsgemäßen Bewegung unter Einwirkung des Federelementes auf dem Anker verschieblich geführt ist. Das Profil kann dabei auf dem Anker unmittelbar oder auch auf einem an dem Anker angebrachten zusätzlichen Element verschieblich geführt sein.

Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass eine vor der entsprechenden Gebäudewand angeordnete Paneelwand oder dergleichen Wandteil federnd nachgiebig gehalten ist, wobei durch das Zusammenwirken von Anker, Federelement und Profil sowohl die bestimmungsgemäße Federung in einer orthogonal zur Gebäudewand ausgerichteten Richtung erfolgen kann, wobei zudem eine Führung des Profils auf dem Anker oder auf mit dem Anker verbundenen Bauteilen erfolgt, so dass das vorgehängte Wandteil beziehungsweise die vorgehängte Paneelwand lagerichtig ausgerichtet ist. Durch eine entsprechende Vielzahl von Elementen wird eine sehr ausgewogene, auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmte Federung erreicht. Der Anker, das Profil und das Federelement können dabei aus nicht brennbaren Materialien, insbesondere metallischen Werkstoffen, vorzugsweise Stahl, bestehen, so dass der funktionelle Zusammenhang auch unter Brandeinwirkung aufrechterhalten ist. Die Befestigung des Profils an der entsprechenden Paneelwand oder an dem entsprechenden Wandteil kann in einfacher Weise so erfolgen, dass das Profil mit Schrauben an dem Wandteil oder der Paneelwand befestigt ist, die von vorn zugänglich sind und die Paneelwand oder das Wandteil durchgreifen. Alternativ ist es auch möglich, Befestigungsschrauben von der Rückseite der Paneelwand oder von der Rückseite des Wandteiles durch Bestandteile des Profiles zu schrauben, so dass eine unsichtbare rückseitige Befestigung realisiert ist.

Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, dass der Anker eine Stockschraube ist, die mit einem ersten Gewindeende in der Gebäudewand befestigt ist und auf deren zweites Gewindeende ein polygonaler Führungskopf aufgeschraubt ist, an dem sich das Federelement abstützt.

Gemäß dieser Ausbildung kann der als Stockschraube ausgebildete Anker in einen Dübel eingeschraubt werden, der in eine Lochung der Gebäudewand eingebracht ist. Auf das von der Gebäudewand abragende zweite Gewindeende des Ankers ist ein Führungskopf aufgeschraubt, an dem sich das Federelement unmittelbar abstützt. In der Montagesollposition, wenn also der Anker positioniert und das entsprechende Profil auf das freie Ende des Ankers aufgebracht ist, dient der Führungskopf zur Führung des Profils und damit der am Profil befestigten Paneelwand oder des Wandteiles auf dem Führungskopf, wobei zwischen dem Führungskopf und einem entsprechenden Gegenlager des Profils das Federelement eingespannt ist.

Bevorzugt ist zudem vorgesehen, dass der Führungskopf eine Gewindebohrung und am der Gebäudewand abgewandten Ende eine dazu koaxiale Sacklocherweiterung aufweist, in die das eine Ende des Federelements eingesetzt ist.

Der Führungskopf weist demzufolge eine Gewindebohrung auf, so dass er mit dieser Gewindebohrung auf das zweite Gewindeende der Stockschraube aufschraubbar ist. Zur Verlängerung der Gewindebohrung ist eine sacklochartige Erweiterung (Stufenbohrung) vorgesehen, wobei in diese Erweiterung das Ende des Federelementes eingesetzt ist, so dass das Federelement lagerichtig gehalten und bei der federnden Bewegung geführt ist.

Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass das Federelement eine Schraubendruckfeder ist.

Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass das Profil durch eine im Querschnitt im Wesentlichen U-förmige Schiene gebildet ist, die rückseitig des Wandteils befestigt ist und eine Aufnahme für mehrere Ankerenden samt Federelement bildet, die entlang der Profilerstreckung an der Gebäudewand befestigt sind.

Gemäß dieser Ausbildung ist es möglich, rückseitig der Paneelwand oder des Wandteiles entsprechende Führungsschienen anzuordnen, die beispielsweise über die gesamte Breite der Paneelwand oder des Wandteiles reichen, parallel zueinander verlegt sind und mit Höhenabstand zueinander an der Paneelwand oder dergleichen befestigt sind. Zur Montage können die entsprechenden Anker an der Gebäudewand befestigt werden, so dass dann nachfolgend die Paneelwand oder das weitere Wandteil mit den daran befestigten Profilen auf die Anker aufgeschoben und lagerichtig ausgerichtet fixiert werden kann. Dies vereinfacht die Montage erheblich.

Bevorzugt ist zudem vorgesehen, dass das Profil mündungsseitig oder mündungsnah Anschlagteile aufweist, an denen sich ein in das Profil eingesetzter Führungskopf eines Ankers in Montagesolllage abstützt und gegebenenfalls unter Vorspannung des Federelementes angedrückt gehalten ist.

Um sicherzustellen, dass die Paneelwand oder das Wandteil mit dem daran befestigten Profil in der auf den Anker, insbesondere den Führungskopf des Ankers, aufgeschobenen Position lagerichtig gehalten wird, können am Profil mündungsseitig oder auch mündungsnah Anschlagteile ausgebildet sein oder angeordnet sein, an denen sich der in das Profil eingesetzte Führungskopf des Ankers abstützt, gegebenenfalls unter Vorspannung des Federelementes, so dass eine verliersichere Verbindung der Teile miteinander in der Montagesolllage erreicht ist.

Eine bevorzugte Ausbildung hierzu wird darin gesehen, dass die Anschlagteile von den Schenkeln des Profils abragende, in den Schlitz des Profils hineinzielend gerichtete Randkanten sind.

Dabei ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass die durch die Randkanten gebildeten Anschlagteile in Einsteckrichtung des Führungskopfes federnd nachgiebig sind und den Führungskopf in der eingeschobenen Lage, in der er die Randkanten passiert hat, sperrend halten.

Gemäß dieser Ausbildung ist die Montage erleichtert, da nach der Befestigung der Anker an der Gebäudewand und nach der Befestigung des Profils an der Rückseite der Paneelwand oder dergleichen ein einfaches Aufstecken des Profils auf den Führungskopf des Ankers ermöglicht ist, wobei die Anschlagteile eine Aufgleithilfe bilden, die den Einschub des Führungskopfes in das Profil erleichtern, wobei sie nach Erreichen der Sollposition auffedern und den Führungskopf in der eingeschobenen Lage arretiert halten. Dabei kann sich zudem das Profil elastisch aufbiegen, um den Weg beim Einschieben des Führungskopfes freizugeben, und in der Endlage wieder zurückzufedern, so dass der Führungskopf dann verliersicher gehalten ist.

Eine bevorzugte Weiterbildung wird zudem darin gesehen, dass das Profil mündungsseitig an seinen Schenkeln angeformte, entgegengesetzt nach außen abragende Kragenteile aufweist.

Hierdurch ist es möglich, zwischen den rückseitig der Paneelwand oder dergleichen verlegten Profilen Dämmstoffe oder Brandschutzmaterial einzubringen, welches durch die nach außen abragenden Kragenteile der Profile verliersicher gehalten ist.

Unter Umständen kann vorgesehen sein, dass der Führungskopf aus Kunststoffmaterial besteht.

Insbesondere bei brandsicherer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Führungskopf aus Metall besteht.

Um eine ausreichende Verstellmöglichkeit des Führungskopfes auf dem Anker zu erreichen, ist vorgesehen, dass der Führungskopf eine zur Gebäudewand gerichtete halsähnliche Verlängerung aufweist, die im Durchmesser kleiner als der Führungskopf ausgebildet ist und eine bis in den Führungskopf bis zum Sackloch reichende Gewindebohrung aufweist.

Um bei der Montage zu erreichen, dass das Federelement lagerichtig ausgerichtet gehalten ist, ist vorgesehen, dass das als Schraubendruckfeder ausgebildete Federelement mit einem Ende passend in die Sacklocherweiterung eingesteckt und in dieser positioniert gehalten ist.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im Folgenden näher beschrieben.

Es zeigt:

1 den Aufbau einer erfindungsgemäßen Prallwand im Querschnitt gesehen;

2 eine Einzelheit in gleicher Ansicht;

3 eine weitere Einzelheit in Vorderansicht.

In der Zeichnungsfigur 1 ist anschaulich der Aufbau einer Prallwand für Sporthallen oder dergleichen Sportstätten gezeigt. Dabei ist vor einer formstabilen Gebäudewand 1, die beispielsweise aus Beton oder aus Mauerwerk besteht, eine Paneelwand 2 oder dergleichen Wandteil angeordnet, welches elastisch mit der Gebäudewand 1 in Verbindung steht. Zur Verbindung der Teile ist ein Anker 3 vorgesehen, der an der Gebäudewand 1 befestigt ist und der an seinem der Gebäudewand 1 abgewandten Ende ein Federelement 4 trägt. An der Paneelwand beziehungsweise dem Wandteil 2 ist rückseitig ein Profil 5 befestigt, an dem sich das Federelement 4 abstützt, so dass es zwischen dem Anker 3 und der Paneelwand 2 oder dergleichen federnd vorgespannt abgestützt ist. Das Profil 5 ist auf dem Anker 3 mittelbar verschieblich geführt und am Anker 3 gehalten.

Im Ausführungsbeispiel ist der Anker 3 eine Stockschraube, die mit einem ersten Gewindeende an der Gebäudewand 1 verankert ist. Zur Lagesicherung in der Montagesolllage sind zudem eine Kontermutter 6 und eine Unterlegscheibe 7 vorgesehen. Auf das zweite Gewindeende des Ankers 3 ist ein polygonaler Führungskopf 8 aufgeschraubt, an welchem sich das Federelement 4 mit einem Ende abstützt. Der Führungskopf 8 weist eine Gewindebohrung 9 auf, so dass er auf dem Anker 3 gewindemäßig verstellbar und somit ausnivellierbar ist. An seinem der Gebäudewand abgewandten Endbereich ist eine sacklochartige Erweiterung 10 im Führungskopf 8 ausgebildet, in die das Ende des Federelementes 4 eingesetzt ist. Das Federelement 4 ist im Ausführungsbeispiel als Schraubendruckfeder ausgebildet.

Das Profil 5 ist durch eine im Querschnitt im Wesentlichen U-förmige Profilschiene gebildet, die rückseitig des Wandteiles 2 befestigt ist. Das Profil 5 bildet damit eine Aufnahme für mehrere Ankerenden samt Führungskopf 8 und Federelement 4, die entlang der Profilerstreckung an der Gebäudewand 1 befestigt sind. Mündungsseitig weist das Profil 5 Anschlagteile 11 auf, an denen sich der in das Profil eingesetzte Führungskopf 8 abstützt, so dass er aus der Montagesollposition, die in 1 und 2 gezeigt ist, nicht herausgleiten kann. In der Einbausolllage, wie sie in 1 beispielsweise gezeigt ist, stützt sich das Federelement 4 an der Basis des U-förmigen Profils 5 und im Bereich der Sacklochbohrung 10 an dem Führungskopf 8 unter Vorspannung des Federelementes 4 ab.

Die Anschlagkanten 11 sind von den Schenkeln des Profils 5 abragende, in den Schlitz des Profils 5 hineinzielend gerichtete Randkanten, wobei die durch die Randkanten gebildeten Anschlagteile 11 in Einsteckrichtung des Führungskopfes 8 federnd nachgiebig sind. Gegebenenfalls sind auch die Schenkel des Profils 5 federnd nachgiebig, so dass das Profil 5 auf den Führungskopf 8 aufgesteckt werden kann und nach Passieren des Führungskopfes 8 die Anschlagteile an der der Gebäudewand 1 zugewandten Hinterkante des Führungskopfes 8 angreifen. Zusätzlich weist das Profil 5 mündungsseitig an seinen Schenkeln angeformte, entgegengesetzt nach außen abragende Kragenteile 12 auf, die dazu dienen, einen Halt für Dämmstoffe oder Brandschutzmaterial 13 zu bilden, wie dies in 1 veranschaulicht ist. Je nach Anwendungsfall kann der Führungskopf 8 aus Kunststoffmaterial bestehen oder, was bevorzugt vorgesehen ist, aus metallischem Werkstoff. Um einen möglichst großen Verstellbereich des Führungskopfes 8 auf dem Gewindeende des Ankers 3 zu ermöglichen, weist der Führungskopf 8 an seinem zur Gebäudewand 1 gerichteten Ende eine halsähnliche Verlängerung 14 auf, die gegenüber dem Führungskopf 8 verjüngt ist. In der Montagesolllage ist das als Schraubendruckfeder ausgebildete Federelement 4 mit einem Ende passend in die Sacklocherweiterung 10 des Führungskopfes 8 eingesteckt und somit positioniert gehalten, damit bei der Montage eine ordnungsgemäße Ausrichtung sichergestellt ist.

Zur Montage der Einzelelemente kann zunächst das Profil 5 an der Paneelwand 2 oder dergleichen mittels Schrauben befestigt werden. Ferner kann der Anker 3 samt Führungskopf und aufgesteckter Feder 4 an der Gebäudewand 1 fixiert werden. Zur Fixierung der entsprechenden Paneelwand 2 oder dergleichen ist eine Vielzahl von Ankern in Abstand voneinander in Reihe angeordnet, wie es der Länge des Profils 5 und dessen Anordnung entspricht. Gegebenenfalls können noch die Dämmstoffe oder Brandschutzmaterialien 13 eingebracht werden. Anschließend kann dann die so komplettierte Paneelwand 2 mit dem Profil 5 auf den Führungskopf 8 des Ankers 3 aufgesteckt werden, wie dies in 1 verdeutlicht ist. Alle Teile sind damit sicher miteinander verbunden, wobei durch die Federn 4 der entsprechenden Anker 3 eine entsprechende Federung der Paneelwand 2 oder dergleichen ermöglicht ist.

Die polygonale Ausbildung des Führungskopfes 8 dient dazu, eine ausreichende Führung im Profil 5 sicherzustellen, wobei zudem durch die polygonale Ausbildung eine Verdrehsicherung gebildet ist.

Die Anordnung ist vielfältig einsetzbar, wobei lediglich durch Tausch des Führungskopfes 8 die Brauchbarkeit für den Normalbedarf (Kunststoffkopf) oder für den Brandschutz (Metallkopf) wählbar ist.

Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.

Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.


Anspruch[de]
  1. Prallwand für Sporthallen oder dergleichen Gebäude, wobei eine formstabile Gebäudewand (1) mit einer federnd nachgiebig befestigten Paneelwand (2) oder dergleichen Wandteil verkleidet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anker (3) vorgesehen ist, der an der Gebäudewand (1) befestigbar oder befestigt ist und der an seinem der Gebäudewand (1) abgewandten Ende ein Federelement (4) trägt, dass an dem Wandteil (2) rückseitig ein Profil (5) befestigt ist, an welchem sich das Federelement (4) abstützt und welches auf dem Anker (3) mindestens mittelbar oder auch unmittelbar verschieblich geführt ist.
  2. Prallwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (3) eine Stockschraube ist, die mit einem ersten Gewindeende in der Gebäudewand (1) befestigt ist und auf deren zweites Gewindeende ein polygonaler Führungskopf (8) aufgeschraubt ist, an dem sich das Federelement (4) abstützt.
  3. Prallwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskopf (8) eine Gewindebohrung (9) und am der Gebäudewand (1) abgewandten Ende eine dazu koaxiale Sacklocherweiterung (10) aufweist, in die das eine Ende des Federelements (4) eingesetzt ist.
  4. Prallwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (4) eine Schraubendruckfeder ist.
  5. Prallwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (5) durch eine im Querschnitt im wesentlichen U-förmige Schiene gebildet ist, die rückseitig des Wandteils (2) befestigt ist und eine Aufnahme für mehrere Ankerenden samt Federelement (4) bildet, die entlang der Profilerstreckung an der Gebäudewand (1) befestigt sind.
  6. Prallwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (5) mündungsseitig oder mündungsnah Anschlagteile (10) aufweist, an denen sich ein in das Profil (5) eingesetzter Führungskopf (8) eines Ankers (3) abstützt und gegebenenfalls unter Vorspannung des Federelementes (4) angedrückt gehalten ist.
  7. Prallwand nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagteile (11) von den Schenkeln des Profils (5) abragende, in den Schlitz des Profils (5) hineinzielend gerichtete Randkanten sind.
  8. Prallwand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Randkanten gebildeten Anschlagteile (11) in Einsteckrichtung des Führungskopfes (8) federnd nachgiebig sind und den Führungskopf (8) in der eingeschobenen Lage, in der er die Randkanten passiert hat, sperrend halten.
  9. Prallwand nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (5) mündungsseitig an seinen Schenkeln angeformte, entgegengesetzt nach außen abragende Kragenteile (12) aufweist.
  10. Prallwand nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskopf (8) aus Kunststoffmaterial besteht.
  11. Prallwand nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskopf (8) aus Metall besteht.
  12. Prallwand nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskopf (8) eine zur Gebäudewand (1) gerichtete halsähnliche Verlängerung (14) aufweist, die im Durchmesser kleiner als der Führungskopf (8) ausgebildet ist und eine bis in den Führungskopf (8) bis zum Sackloch (10) reichende Gewindebohrung aufweist.
  13. Prallwand nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das als Schraubendruckfeder ausgebildete Federelement (4) mit einem Ende passend in die Sacklocherweiterung (10) eingesteckt und in dieser positioniert gehalten ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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