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Dokumentenidentifikation DE202006004435U1 29.06.2006
Titel Zubereitungen (Pharmazeutika, Pflege- und Hygienemittel) mit Oreganoöl und Harnstoff (Urea)
Anmelder Öktem, Alper, Dr.med., 33617 Bielefeld, DE
DE-Aktenzeichen 202006004435
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.06.2006
Registration date 24.05.2006
Application date from patent application 21.03.2006
IPC-Hauptklasse A61K 36/53(2006.01)A, F, I, 20060321, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61K 31/325(2006.01)A, L, I, 20060321, B, H, DE   A61P 17/02(2006.01)A, L, I, 20060321, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Pflege und antiinfektive Prophylaxe bei der Fußpflege, insbesondere beim diabetischen Fußsyndrom durch die Zubereitungen (Pharmazeutika, Pflege- und Hygienemittel) mit Oreganoöl und Harnstoff (Urea).

Durch den Stand der Technik ist es bekannt:

Die antimikrobielle Wirkung des Oregano-Öls mit dem Hauptkomponenten Carvacrol gegen mehrere Bakterien und Pilze, u.a. Staphylokokken sowie MRSA, E.coli, Pseudomonas aeruginosa, Streptococcus pneumoniae, Corynebacterium xerosis, A. niger, Candida albicans ist bekannt.

(Gebrauchsmuster Nr. 20 2004 015 396.3 vom Anmelder.

Oregano", edited by Spiridon E. Kintzios, Kapitel 4, Taylor & Francis.

D. Horne et al.: Antimicrobial Effects of essential Oils on Streptococcus pneumoniae, J. Essent. Oil Res., 13 (September/October 2001): 387 – 392

Lacoste et al: Antiseptic properties of Lippia sidoides Cham. Application to the cuteneous microflora. Ann Pharm Fr 1996;54 (5): 228 – 30"

Manohar et al.: Antifungal activities of origanum oil against Candida albicans. Molecular and Cellular Biochemistry 2001; Vol. 228 (1/2): p: 111 – 117)

Die wasseranziehende (hygroskopische) Wirkung von Harnstoff ist ebenfalls bekannt. Hygroskopische Substanzen wie Harnstoff halten als natürliche Feuchthaltefaktoren die Feuchtigkeit in der Hornhaut zurück. Es gibt mehrere Fußpflegemittel mit Harnstoff, die bei der trockenen Haut des diabetischen Fußes eingesetzt werden.

Fußpflege: Der diabetische Fuß entwickelt sich durch die Durchblutungsstörungen und insbesondere durch die Neuropathie. Durch die Schädigung der autonomen Nerven wird die Funktion der Schweißdrüsen beeinträchtigt. Die Fußhaut schwitzt nicht mehr wie vorher, sie wird trocken. Die Haut wird dünner und dadurch entstehen Risse, Rhagaden und Hyperkeratosen. Aus weiteren Gründen der Neuropathie ist der diabetische Fuß zugleich wundanfällig. Ein großes Problem entsteht dann durch die Infizierung der Druckstellen, Hautrissen und Wunden.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, dass die pflegebedürftige, trockene und dünne Haut des diabetischen Fußes mit oder ohne Wunden/Druckstellen zugleich in höchstem Maße infektionsgefährdet sind. Die Pflege muss in gleichem Schritt auch die Infektionsprophylaxe gewährleisten.

Dieses Problem wird durch die Zubereitungen (Pharmazeutika, Pflege- und Hygienemittel) mit Oreganoöl und Harnstoff (Urea) gelöst.

Zur Minderung der Hautreizung durch das Oreganoöl kann zusätzlich Shea Butter (Butyrospermum parkii) eingesetzt werden.

Ausführungsbeispiele:
  • 1) Creme oder Cremeschaum mit 10 % Urea und 10% Oreganoöl.
  • 2) Creme oder Cremeschaum mit 15 % Urea und 20% Oreganoöl.

Anspruch[de]
  1. Fußpflegemittel in Form von Cremen, Cremeschäume, Salben und Balsams, dadurch gekennzeichnet, dass sie Harnstoff und Oreganoöl enthalten.
  2. Fußpflegemittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es weniger und bis zu 20 % Oreganoöl und 2% bis 20 % Urea beinhalten.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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