PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69831389T2 29.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000926622
Titel Bilderzeugungsgerät mit Probedruckmodus
Anmelder Sharp K.K., Osaka, JP
Erfinder Nishii, Wataru, Yamatokooriyama-shi, Nara-ken, JP
Vertreter Müller - Hoffmann & Partner Patentanwälte, 81667 München
DE-Aktenzeichen 69831389
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.12.1998
EP-Aktenzeichen 981246101
EP-Offenlegungsdatum 30.06.1999
EP date of grant 31.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.06.2006
IPC-Hauptklasse G06K 15/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04N 1/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04N 1/387(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G06K 15/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft ein Bilderzeugungsgerät zum Ausgeben eines Eingabebilddaten entsprechenden Bildes auf ein Aufzeichnungsmedium in sichtbarer Form. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Bilderzeugungsgerät wie einen Drucker, ein digitales Kopiergerät oder desgleichen, das als Ausgabegerät in einem Informationsverarbeitungssystem verwendet wird.

Herkömmliche Bilderzeugungsgeräte ermöglichen es einem Nutzer (Anwender) verschiedene Einstellungen wie Dichte, Vergrößerung und desgleichen nach Belieben vorzunehmen und ein Bild auszudrucken, das entsprechend den Einstellungen auf einem Aufzeichnungsmedium wie Papier wiedergegeben wird.

Jedoch sind die erhaltenen Ausdrucke in manchen Fällen verschieden von den Erwartungen des Anwenders. In diesem Falle ist es erforderlich erneut nach Ändern verschiedener Einstellungen zu drucken, so dass das wiedergegebene Bild mit einer vom Anwender gewünschten Bildqualität gedruckt werden kann. Erfolgt im Speziellen eine Mehrzahl von Ausdrucken so wird das Aufzeichnungsmedium und der Entwickler wie etwa ein Toner verschwendet.

In Anbetracht dieses Problems schlägt JP 60-221770 ein Steuerverfahren für Kopierbetrieb einer Kopiermaschine vor, bei welcher ein Kopierbetrieb kontinuierlich auf jedem auf einer Dokumenthalterung angeordneten Dokument aus einer Mehrzahl von Dokumenten ausgeführt wird, so dass auf jedem der Dokumente kopierte Bilder erstellt werden. Gemäß dem vorgeschlagenen Steuerverfahren für den Kopierbetrieb werden zwei oder mehrere auf der Dokumenthalterung angeordnete Dokumente separat für das Bild jedes auf einem separaten Blatt oder Kopierpapier zu kopierenden Dokuments gescannt. Um sodann eine große Anzahl von fälschlicherweise erzeugten Kopien beim Erstellen zweier oder mehrerer Kopien für jedes der zwei oder mehreren Originale zu verhindern wird anfänglich eine Einzelkopie angefertigt, d.h. es wird lediglich eine einzelne Kopie jedes Dokuments erzeugt und danach der Rest der erforderlichen Kopien kontinuierlich erzeugt.

Das Steuerverfahren des Kopiervorgangs in JP 60-221770 zeichnet sich dadurch aus, dass eine Überprüfung möglich wird ob die Originale oder Dokumente auf der Halterung angeordnet wurden indem bevorzugt das Kopierergebnis der ursprünglich angefertigten Einzelkopie überprüft wird, womit verhindert werden kann, dass das Bild fälschlicherweise in dem danach ausgeführten kontinuierlichen Kopiervorgang kopiert wird.

Jedoch existiert bei dem in dieser Veröffentlichung offenbarten Bilderzeugungsgerät weiterhin das Problem, dass bei einer großen Anzahl gleichzeitig zu kopierender Seiten von Originalen oder Dokumenten das Aufzeichnungsmedium wie etwa Papier sowie der Entwickler wie etwa ein Toner in großem Maße verschwendet werden.

EP-A-0 534 320 offenbart ein Faxgerät zum Drucken einer Mehrzahl von Originalbildern in einer Haupt-Scanrichtung eines Aufzeichnungspapiers. Ein Schlüsselbetriebsbereich des Faxgeräts ermöglicht es dem Benutzer zwischen einem normalen Druckmodus und einem Druckmodus bei reduzierter Größe auszuwählen. Im letzteren Falle sind erhältliche Faxbilder in deren Größe reduziert und werden nebeneinander auf dem Aufzeichnungspapier gedruckt. Dies reduziert die Menge benötigter Aufzeichnungspapiere.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung wurde in Anbetracht des obigen Problems erzielt und es ist ein Ziel der Erfindung eine Verbesserung eines Bilderzeugungsgerätes zur Ausgabe von Eingabebilddaten entsprechenden Bildern in sichtbarer Form anzugeben, insbesondere für ein Bilderzeugungsgerät wie einen Seitendrucker, der als Ausgabegerät in einem Informationsverarbeitungssystem verwendet wird, wobei die Verbesserung einer Verschwendung des Aufzeichnungsmediums und des Entwicklers vorbeugt.

Zum Erreichen des obigen Ziels stellt die Erfindung ein Bilderzeugungsgerät bereit mit:

einem ersten Speicher zum Speichern von Bilddaten;

einer Bilddaten-Verkleinerungseinrichtung zum Umwandeln der in dem ersten Speicher gespeicherten Bilddaten in verkleinerte Bilddaten;

einem zweiten Speicher zum Speichern der verkleinerten Bilddaten;

einer Drucksektion zum Erstellen eines Druckmusters aus den in dem ersten Speicher gespeicherten Bilddaten oder den in dem zweiten Speicher gespeicherten verkleinerten Bilddaten;

einem dritten Speicher zum Speichern des Druckmusters;

einer Ausgabesektion zum Verarbeiten des in dem dritten Speicher gespeicherten Druckmusters in ein sichtbares Bild auf einem Aufzeichnungsträger und Ausgeben des Aufzeichnungsträgers;

einer Moduseinstelleinrichtung zum Einstellen eines Betriebsmodus des Bilderzeugungsgeräts, wobei die Moduseinstelleinrichtung den Betriebsmodus zwischen einem normalen Modus und einem Probeausgabemodus umschaltet und im normalen Modus Eingangsbilddaten für eine Mehrzahl von Seiten in Bilder auf der Mehrzahl von Seiten des Aufzeichnungsträgers verarbeitet werden, während in dem Probeausgabemodus die Eingangsbilddaten in verkleinerte Bilder auf weniger Seiten des Aufzeichnungsträgers für die Probeausgabe verarbeitet werden, so dass ein Benutzer ein in dem normalen Modus erhältliches Ausgabeergebnis vorweg prüfen kann; und

einem Leerseitendetektor zum Detektieren einer leeren Seite ohne Bilddaten bezüglich der Eingangsbilddaten,

wobei im Probeausgabemodus ein Bild, das der von dem Leerseitendetektor detektierten leeren Seite entspricht nicht auf den Aufzeichnungsträger aufgebracht wird.

Entsprechend dem erfindungsgemäßen Bilderzeugungsgerät ist es möglich eine Mehrzahl von Seiten von Bildern auf einer Seite des Aufzeichnungsmediums durch Verkleinerung derselbigen auszudrucken. Da zusätzlich die Leerseite von der Ausbildung auf dem Aufzeichnungsmedium im Probeausgabemodus weggelassen wird ist es möglich, die Menge (oder die Anzahl von Seiten) des verwendeten Aufzeichnungsmediums zu reduzieren. Somit wird verhindert, dass Gebrauchsgegenstände wie Aufzeichnungsmedien (z.B. Papier) und Entwickler verschwendet werden. Besonders bei Farbausgabe ist das erfindungsgemäße Bilderzeugungsgerät von großem Nutzen, da eine Mehrzahl von Entwicklern (z.B. schwarz, gelb, magenta, cyan) eingespart werden können.

In einer Ausführungsform enthält das Bilderzeugungsgerät weiterhin einen Controller zum Hinzufügen von die Seitennummern der Eingangsbilddaten kennzeichnender Daten zu den verkleinerten Bilddaten an Positionen, die zugehörigen Seitennummerbereichen entsprechen, so dass die von den verkleinerten Bilddaten abgeleiteten verkleinerten Bilder mit den von den Eingangsbilddaten abgeleiteten entsprechenden Bildern verknüpft sind.

Bei dieser Ausführungsform kann ein Nutzer die Position der leeren Seite ohne Ausgabe der leeren Seite durch Überprüfen der Seitenanzahl überprüfen.

In einer Ausführungsform enthält das Bilderzeugungsgerät einen Controller zum Ausgeben von Bildbereichen im Probeausgabemodus, die in den verkleinerten Bilddaten in Form von Punkten oder Frames enthaltenen Charakter-Daten, d.h. Zeichen-Daten entsprechen.

Diese Anordnung ist von Nutzen falls die Probeausgabe lediglich zur Überprüfung des Layouts ausgeführt wird. Da die Bilddaten als Punkte oder Frames anstatt von Charaktern, d.h. Zeichen oder desgleichen ausgegeben werden ist es möglich, Entwickler zu sparen. Zusätzlich lässt sich die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Bildausgabe erhöhen.

In einer Ausführungsform weist das Bilderzeugungsgerät auf:

einen Grafik-Datendetektor zum Detektieren von in den Eingangsbilddaten enthaltenen Grafikdaten; und

einen Controller zum Ersetzen der detektierten Grafikdaten im Probeausgabemodus durch Daten eines Frames derart, dass ein den Grafikdaten entsprechendes Bild durch den Frame wiedergegeben wird.

Der Ausdruck von Grafikdaten erfordert allgemein viel Zeit und verbraucht eine große Menge an Entwickler. Gemäß einem Bilderzeugungsgerät dieser Ausführungsform wird jedoch lediglich ein Rahmen (Synonym für Frame) an der Position der Grafikdaten gedruckt. Somit ist es möglich nicht nur die Position der Grafikdaten zu überprüfen, sondern ebenso Zeit und Entwickler zu sparen.

In einer Ausführungsform weist das Bilderzeugungsgerät zusätzlich auf:

einen Grafikdatenspeicher zum Speichern von lediglich den von dem Grafik-Datendetektor detektierten Grafikdaten und

einen Controller zum Lesen der Grafikdaten vom Grafikdatenspeicher im Probeausgabemodus nach Erstellen verkleinerter Bilder basierend auf den keine Grafikdaten enthaltenden verkleinerten Bilddaten zum Erstellen eines auf den Grafikdaten basierenden Grafikbildes auf einer zur Seite oder den Seiten mit den verkleinerten Bildern anderen Seite des Aufzeichnungsträgers ohne Verkleinern der Grafikdaten.

Es ist möglich, dass als Resultat der Verkleinerung des Bildes im Probeausgabemodus das resultierende Grafikbild kleiner als vom Anwender erwartet wird und damit die Probeausgabe erneut mit einem verschiedenen Verkleinerungsverhältnis zur Überprüfung des Grafikbildes ausgeführt wird. In diesem Falle wird das Aufzeichnungsmedium wie Papier, der Entwickler und Zeit verschwendet. Im Gegensatz hierzu wird entsprechend dem Bilderzeugungsgerät der Ausführungsform das obige Problem gelöst, da das Grafikbild ohne Verkleinerung unabhängig von den weiteren verkleinerten Bildern ausgebildet wird.

In einer Ausführungsform weist das Bilderzeugungsgerät zusätzlich eine Grafikdatenoptimierungs-Layoutvorrichtung zum Ausbilden eines optimalen Layouts einer Mehrzahl der vom Grafikspeicher gelesenen Grafikdaten auf, so dass Grafikbilder basierend auf der Mehrzahl der nicht verkleinerten Grafikdaten auf so wenig als möglichen Seiten unabhängig von den verkleinerten Bildern erstellt werden.

Werden im Probeausgabemodus eine Mehrzahl von Grafikbilder auf entsprechenden Seiten des Aufzeichnungsmediums in derselben Größe eines originalen Grafikbildes ausgebildet, so ist eine große Menge an Aufzeichnungsmedien erforderlich. Ausbilden einer Mehrzahl von Grafikbildern auf einer Seite ermöglicht eine Reduzierung des Verbrauchs an Aufzeichnungsmedien. Werden jedoch die Grafikbilder in der Reihenfolge des Auftretens der Grafikdaten angeordnet, kann es abhängig von einer Kombination der Grafikdaten zu einer Menge an verlorenem Raum auf dem Aufzeichnungsmedium führen. Somit lässt sich das Aufzeichnungsmedium nicht effizient einsetzen. Im Gegensatz hierzu werden entsprechend dem Bilderzeugungsgerät dieser Ausführungsform die auf einer Seite des Aufzeichnungsmediums auszugebenden Grafikdaten optimal kombiniert. Deshalb werden so viel als mögliche Grafikbilder auf einer Seite ausgebildet, so dass verlorener Platz auf dem Aufzeichnungsmedium minimiert wird. Damit ist es möglich den Verbrauch an Aufzeichnungsmedien zu reduzieren.

In einer Ausführungsform weist das Bilderzeugungsgerät einen Controller zum Hinzufügen sich jeweils gegenseitig entsprechender Informationsteile (z.B. Bildnummerierungen) zum Grafikbild und dem Frame im verkleinerten Bild zum Kennzeichnen einer Übereinstimmung zwischen dem Grafikbild und dem den Grafikbildteil in dem verkleinerten Bildteil kennzeichnenden Frame im Falle, dass das Grafikbild auf der anderen Seite des Aufzeichnungsträgers basierend auf den nicht verkleinerten Bilddaten erstellt ist.

Wird die Kombination der Grafikdaten optimiert ist es möglich, dass die Ausgabereihenfolge der Grafikdaten sich ändert. Dank der sich gegenseitig entsprechenden Informationsteile, die im Grafikbild und dem Frame im verkleinerten Bild hinzugefügt wurden, weiß der Anwender jedoch wo die Grafikbilder ursprünglich angeordnet waren, selbst falls die Ausgabereihenfolge der Grafikbilder sich ändert.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN

Dem Verständnis der Erfindung dienen die nachfolgende detaillierte Beschreibung und die begleitenden Abbildungen, die lediglich der Veranschaulichung dienen und somit die Erfindung nicht einschränken:

1A zeigt einen Personal Computer zum Verarbeiten von Information;

1B ist eine Ansicht auf eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bilderzeugungsgeräts, das mit dem Personal Computer aus 1A verbunden ist;

2 zeigt ein Schaltungsblockdiagramm des in 1B gezeigten Bilderzeugungsgeräts;

3 zeigt Inhalte eines ersten Datenpuffers der Ausführungsform;

4 ist ein Ablaufdiagramm eines Prozesses zum Steuern einer Probedruckfunktion der Ausführungsform;

5 ist ein Ablaufdiagramm eines auszuführenden Prozesses in einer Interpreter-Sektion der Ausführungsform;

6 ist ein Ablaufdiagramm eines auszuführenden Prozesses einer Bilddaten-Verkleinerungseinrichtung der Ausführungsform;

7 ist ein Ablaufdiagramm eines auszuführenden Prozesses einer automatischen Bilddaten-Verkleinerungseinrichtung der Ausführungsform;

8 ist ein Ablaufdiagramm einer Grafikdatenoptimierungs-Layoutvorrichtung der Ausführungsform; und

9 zeigt ein Beispiel von Eingangsdaten; und

10 zeigt ein Beispiel eines Ausdrucks bei Probedruck der in 9 gezeigten Eingangsdaten.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im Folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung mit Bezug zu 110 beschrieben.

Im Folgenden wird lediglich ein Fall beschrieben, bei welchem die Erfindung auf ein Bilderzeugungsgerät Anwendung findet, das mit einem Informationsverarbeitungsgerät wie einem Personal Computer (im Folgenden als „PC" beschrieben) verbunden ist. Jedoch ist die Erfindung breit angelegt in verschiedenen Arten von Bilderzeugungsgeräten einsetzbar, solange diese geeignet sind ein Bild entsprechend Bildeingangsdaten in sichtbare Form umzuwandeln. Insbesondere ist die Erfindung auf ein Bilderzeugungsgerät zur Verwendung als Ausgabegerät in einem Informationsverarbeitungssystem wie einem Seitendrucker, einem Laserdrucker, einem Tintenstrahldrucker, einem thermischen Drucker, einem Wärmetransferdrucker, einer digitalen Kopiermaschine, einer analogen Kopiermaschine, etc. anwendbar. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass die Erfindung sowohl auf Bilderzeugungsgeräte für Farbausgabe als auch für Bilderzeugungsgeräte für monochrome Ausgabe anwendbar ist.

Im Folgenden wird ein Fall beschrieben, bei welchem das Aufzeichnungsmedium Papier ist und der Entwickler aus Toner besteht. Jedoch ist die Erfindung nicht auf diesen Fall beschränkt. Beispielsweise kann Tinte als Entwickler verwendet werden und OHP Blätter oder Blätter einer anderen Art als Aufzeichnungsmedium anstatt gewöhnlichem Papier verwendet werden.

1A zeigt einen PC 1 als Informationsverarbeitungsgerät und 1B zeigt einen Drucker 2 als Bilderzeugungsgerät entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung. Der Drucker 2 ist mit dem PC 1 über eine geeignete Kommunikationseinrichtung verbunden, so dass diese Information miteinander austauschen können. Das Bildverarbeitungsgerät 1 und der Drucker 2 können über ein Kabel oder über optische Kommunikation unter Verwendung von Licht wie Infrarotstrahlen oder Radiokommunikation miteinander verbunden sein. Darüber hinaus kann eine Eins-zu-Eins Verbindung oder eine Netzwerkverbindung wie ein LAN verwendet werden.

Der Drucker 2 weist eine Steuerfront 3 auf, über die ein Anwender oder Nutzer verschiedene Modi einstellen kann. Der Drucker 2 weist ebenso eine Probedruckmodustaste 4 zum Einstellen eines Probedruckmodus, eine Leerseitenausgabemodustaste 5 zum Einstellen eines Leerseitenausgabemodus, in welchem eine leere Seite detektiert wird, eine Grafikausgabemodustaste 6 zum Einstellen eines Grafikausgabemodus, in welchem detektierte Grafikdaten zur Ausgabe verarbeitet werden, eine Bilddatenverkleinerungsmodustaste 7 zum Einstellen eines Bilddatenverkleinerungsmodus, in welchem Bilddaten verkleinert werden, und eine Tonersparmodustaste 8 zum Einstellen eines Tonersparmodus, in welchem die Menge an Toner abgestimmt wird, auf.

2 zeigt ein Blockdiagramm eines Schaltkreises des Druckers 2 zum Durchführen eines Probedrucks.

Mit Bezug zu 2 interpretiert eine Interpretersektion 9 in Übereinstimmung mit einer bestimmten Kommandosequenz zu druckende Eingangsdaten, die von einem Zentralgerät wie einem Zentral-Computer oder einem Personal Computer (in der Ausführungsform ist das Zentralgerät der PC 1) zur Interpretersektion 9 gesendet werden. Die Eingangsdaten werden an einen Leerseitendetektor 10 gesendet.

Wird eine Anweisung zum Ausführen eines Probedrucks über ein Kommando des PCs 1 oder über die Probedruckmodustaste 4 der Steuerfront 3 eingestellt und detektiert der Leerseitendetektor 10 eine leere Seite, so verarbeitet die Interpretersektion die leere Seite entsprechend einem relevanten Kommando des PC 1 oder gemäß der Einstellung der Leerseitenausgabemodustaste 5.

Die zu druckenden Eingangsdaten werden ebenso an einen Grafik-Datendetektor 11 über den Leerseitendetektor 10 gesendet. Werden die Grafikdaten von dem Grafik-Datendetektor 11 detektiert, verarbeitet die Interpretersektion 9 die Grafikdaten entsprechend einem relevanten Kommando des PC 1 oder der Einstellung der Grafikausgabemodustaste 6. Danach werden die zu druckenden Eingangsbilddaten in einen ersten Datenpuffer 12 geschrieben. 3 kennzeichnet Inhalte des ersten Datenpuffers 12 der aus einem Nmax Seitenbilddatenpuffer 12a (im Folgenden als „erster Datenpuffer 12a" bezeichnet) zum Speichern von Bilddaten einer maximalen Anzahl von Seiten Nmax besteht sowie einen Grafikdatenpuffer 12b (im Folgenden als „erster Datenpuffer 12b" bezeichnet) zum Speichern von ausschließlich Grafikdaten.

Die Daten, die über die Interpretersektion 9 entsprechend dem relevanten Kommando oder der Einstellung der Grafikausgabemodustaste 6 verarbeitet wurden, werden in die ersten Datenpuffer 12a und 12b geschrieben. Der Vorgang wird wiederholt bis die ersten Datenpuffer 12a und 12b voll sind.

Eine Bilddaten-Verkleinerungseinrichtung 13 verarbeitet die in dem ersten Datenpuffer 12a gespeicherten Bilddaten entsprechend einem relevanten Kommando des PC 1 oder Einstellung der Bilddaten-Verkleinerungsmodustaste 7 und schreibt die verarbeiteten Daten in einen zweiten Datenpuffer 15. Dieser Vorgang wird wiederholt bis der zweite Datenpuffer 15 voll mit verarbeiteten Daten ist.

Ist der zweite Datenpuffer 15 gefüllt, so erweitert eine Drucksektion 16 die Daten des zweiten Datenpuffers 15 in ein Druckmuster eines Seitenpuffers 17. Ist der Seitenpuffer 17 gefüllt, so beginnt eine Ausgabesektion 18 mit dem Druck.

Ist der Drucker zum unabhängigen Drucken der Grafikdaten auf getrennten Blättern von Papier über das Kommando des PC 1 oder der Grafikdatenausgabemodustaste 6 eingestellt, so werden die in dem ersten Datenpuffer 12b gespeicherten Grafikdaten in den zweiten Datenpuffer 15 geschrieben, nachdem der erste Datenpuffer 12a leer ist. Dieser Vorgang wird wiederholt bis der zweite Datenpuffer 15 voll mit Grafikdaten ist.

Ist der zweite Datenpuffer 15 voll mit Grafikdaten, so erweitert die Drucksektion 16 die Grafikdaten des zweiten Datenpuffers 15 in ein Druckmuster im Seitenpuffer 17. Nachdem der Seitenpuffer 17 voll ist, startet die Ausgabesektion 18 den Ausdruck.

Die Ausgabesektion 18 bestimmt die Menge an Toner entsprechend einem relevanten Kommando oder der Einstellung über die Tonersparmodustaste 8.

Unter Berücksichtigung der obigen Beschreibung wird das in 4 dargestellte Ablaufdiagramm zum Steuern der Probedruckfunktion der Erfindung nachfolgend beschrieben.

Zunächst wird in Schritt S101 bestimmt ob weiterhin Daten auszudrucken sind (ebenso als „Druckdaten" bezeichnet), die vom PC 1 gesendet wurden. Liegen weiterhin derartige Daten vor, so wird in S102 bestimmt ob der erste Datenpuffer 12a Schreibzugriff aufweist oder nicht, d.h. ob der erste Datenpuffer 12a voll ist oder nicht.

Weist der erste Datenpuffer 12a Schreibzugriff auf oder ist dieser nicht voll, so interpretiert die Interpretersektion 9 das Kommando entsprechend einer bestimmten Kommandosequenz im Schritt S103. Basierend auf einem Resultat durch die Verarbeitung der Interpretersektion 9 werden Druckdaten in die ersten Datenpuffer 12a und 12b in S104 geschrieben.

Wird in S102 bestimmt, dass der erste Datenpuffer 12a voll ist, so fährt die Verarbeitung mit S105 und danach mit S106 fort. Bei S106 wird bestimmt ob alle auf einem Blatt Papier zu druckenden Daten in den zweiten Datenpuffer 15 geschrieben wurden. Falls nicht, verkleinert die Bilddaten-Verkleinerungseinheit 13 die Daten entsprechend einem relevanten Kommando oder einer Einstellung über die Bilddaten-Verkleinerungsmodustaste 7 in S107. Danach werden in S108 die verkleinerten Bilddaten in den zweiten Datenpuffer 15 geschrieben.

Wird in Schritt S106 bestimmt, dass der zweite Datenpuffer 15 voll ist, entwickelt die Drucksektion 16 ein Druckmuster im Seitenpuffer 17 in S110 und die Ausgabesektion 18 führt den Ausdruck in S111 aus.

Wird in S112 bestimmt, dass die Bilddaten in dem ersten Datenpuffer 12a nach dem Ausdruck in S111 verbleiben, kehrt das Programm zu S105 zurück.

Wird in Schritt S102 bestimmt, dass der erste Datenpuffer 12a voll ist, kennzeichnet dies, dass weiterhin Druckdaten vom PC 1 zur Verarbeitung gesendet werden. Folglich wird die Verarbeitung von S105 bis S108 wiederholt. Wird in S105 bestimmt, dass keine Daten im ersten Datenpuffer 12a verbleiben, kehrt das Programm zu S101 über S109 zurück.

Wurde der Drucker zum unabhängigen Drucken der Grafikdaten auf getrennten Blättern von Papier über ein relevantes Kommando oder Drücken der Grafikdatenausgabemodustaste 6 eingestellt, fährt die Verarbeitung mit S114 über S113 fort nachdem im Schritt S112 bestimmt wurde, dass keine Daten im ersten Datenpuffer 12a sind. In S114 verarbeitet eine Grafikdatenoptimierungs-Layouteinrichtung 14 die Grafikdaten.

Sodann erstellt die Drucksektion 16 in S110 ein Druckmuster im Seitenpuffer 17. Danach führt die Ausgabesektion 18 den Druckvorgang in S111 aus.

5 ist ein Ablaufdiagramm zur Darstellung des Betriebs der Interpretersektion 9. Eine Kurzfassung des Betriebs der Interpretersektion 9 wird nachfolgend mit Bezug zu 5 erläutert.

Zunächst interpretiert die Interpretersektion 9 ein eingegebenes Kommando entsprechend einer bestimmten Kommandosequenz. Somit wird in S201 bestimmt ob der Probedruckmodus eingestellt wurde. Wurde der Probedruckmodus eingestellt fährt das Programm mit Schritt S203 fort, in dem Kommandos der vom PC 1 gesendeten Druckdaten, die den Start (oder Anfang) sowie ein Ende einer Seite kennzeichnen, detektiert werden und eine Seitennummer für jede vom PC 1 gesendete Seite gespeichert wird. Das Speichern der Seitennummern verhindert, dass Seiten verschoben werden falls leere Seiten in Schritt S206 nicht gedruckt werden, was nachfolgend erläutert wird.

In S204 wird der Leerseitendetektor 10 zum Detektieren leerer Seiten betrieben. In S105 wird bestimmt ob leere Seiten vorliegen. Liegt eine leere Seite vor so wird in S206 bestimmt, ob die leere Seite ausgegeben werden soll. Ist es nicht erforderlich die leere Seite auszugeben, so wird die leere Seite in S207 gelöscht.

Wird in S205 bestimmt, dass keine leeren Seiten vorliegen, wird eine Detektion von Grafikdaten von dem Grafik-Datendetektor 11 in S208 vorgenommen und es wird in S209 unterschieden, ob Grafikdaten in den vom PC 1 gesendeten Druckdaten enthalten sind.

Wird in Schritt S209 bestimmt, dass die Druckdaten Grafikdaten enthalten, so wird in S210 bestimmt, ob die Grafikdaten zu drucken sind. Ist es nicht erforderlich, die Grafikdaten zu drucken, so werden diese durch einen Frame, d.h. Rahmen in S211 ersetzt. In S212 wird bestimmt, ob ein Modus zum Drucken der Grafikdaten unabhängig voneinander auf einem getrennten Blatt von Kopierpapier ohne Verkleinerung eingestellt wurde. Solange die Grafikdaten auf einem getrennten Blatt von Kopierpapier gedruckt werden sollen, d.h. die Grafikdaten und weiteren Bilddaten einschließlich Charakterdaten separat voneinander auf verschiedenen Blättern von Papier gedruckt werden sollen, werden die Grafikdaten in den ersten Datenpuffer 12b in S213 geschrieben. Wird in S209 ermittelt, dass keine Grafikdaten vorliegen wird in S214 ermittelt, ob Textdaten oder Charakterdaten, d.h. Zeichendaten in Form von Punkten oder Frames, d.h. Rahmen gedruckt werden sollen.

6 zeigt ein Ablaufdiagramm zur Darstellung des von der Bilddaten-Verkleinerungseinrichtung 13 ausgeführten Vorgangs. Die von der Bilddaten-Verkleinerungseinrichtung 13 ausgeführte Verarbeitung wird nachfolgend mit Bezug zu 6 beschrieben. Dabei wird ein Modus zum Drucken von Bilddaten einer Mehrzahl von im ersten Datenpuffer 12a gespeicherten Seiten auf einem Blatt von Kopierpapier durch Verkleinerung der Bilddaten eingestellt.

In S301 wird die Anzahl von Seiten zu druckender Bilddaten abgesehen von Grafikdaten berechnet. Es besteht die Möglichkeit alle in dem ersten Datenpuffer 12a gespeicherten Bilddaten durch Verkleinern derselbigen zu drucken, so dass die Bilddaten auf eine Seite passen. Falls jedoch eine große Anzahl von Bilddaten auf ein Blatt Kopierpapier zu drucken sind, sind die resultierenden Bilder praktisch zu klein. Folglich wird unter Verwendung eines Kommandos oder der Bilddaten-Verkleinerungsmodustaste 7 der Steuerfront 3 die maximale Anzahl von Seiten von Daten, die gemeinsam auf ein Blatt Kopierpapier zu drucken sind, eingestellt. Die maximale Anzahl von Seiten wird als Nmax eingestellt.

Ist die Anzahl Seiten von zu druckenden Daten ausschließlich der Grafikdaten in S301 berechnet, so wird die berechnete Anzahl von Seiten als Variable M in S302 gespeichert. In S303 wird ermittelt, ob Bilddaten zu verkleinern sind. Sind diese zu verkleinern, wird in S304 bestimmt, ob ein Drucken von N Seiten auf einem Blatt Kopierpapier (nachfolgend als Drucken von „N Seiten auf einem Blatt") automatisch oder manuell eingestellt werden soll.

Soll diese Einstellung manuell erfolgen, so wird das Drucken von „N Seiten auf einem Blatt" in S305 durch Verwendung der Anzahl vorher vom Nutzer eingestellten Seiten N eingestellt. Soll andererseits das Drucken von „N Seiten auf einem Blatt" automatisch eingestellt werden, wird die Anzahl M von zu druckenden Seiten mit Nmax verglichen. Falls M > Nmax ist, wird ein Drucken von „Nmax Seiten auf ein Blatt", d.h. Drucken von Nmax Seiten auf ein Blatt von Kopierpapier in S307 eingestellt. Gilt andererseits M ≤ Nmax, werden die Bilddaten automatisch durch die Bilddaten-Verkleinerungseinheit 13 in S310 entsprechend der Anzahl zu druckender Seiten M verkleinert.

Wird in S304 ermittelt, dass das Drucken von „N Seiten auf ein Blatt" manuell eingestellt werden soll oder falls in S306 bestimmt wird, dass M > Nmax ist, wird in S308 bestimmt ob die zu druckenden Bilddaten auf beide Oberflächen eines Blattes Kopierpapier gedruckt werden sollen, d.h. ob ein zweiseitiger Druckmodus eingestellt wurde.

7 zeigt ein Ablaufdiagramm des in Schritt S310 in 6 ausgeführten Bilddatenverkleinerungsvorgangs, welcher nachfolgend detailliert beschrieben wird.

Ist die Anzahl M zu druckender Seiten kleiner als die vorliegende maximale Anzahl von Seiten Nmax für die zu druckenden „N Seiten auf ein Blatt", wird eine optimale Verkleinerung der Bilddaten entsprechend der Anzahl M zu druckender Seiten durchgeführt. Hierbei ist die Anzahl N von zu druckenden „N Seiten auf ein Blatt" die m-te Potenz von zwei (2m) oder n hoch 2 (n2) (wobei m und n ganze Zahlen größer oder gleich eins darstellen).

Zunächst wird in S401 die Anzahl zu druckender Seiten als Variable M gespeichert. Wird danach in S402 bestimmt, dass m oder n die Relationen M = 2m oder M = n2 erfüllen, wird ein Kopiermodus „M Seiten auf ein Blatt" in S406 eingestellt.

Wird in S402 ermittelt, dass weder m noch n die Relationen M = 2m oder M = n2 erfüllen, so wird 2m oder n2 als L in S403 eingestellt und m oder n, welche einen Wert von L – M(> 0) minimieren wird in Schritt S404 berechnet und ein Druckmodus „L Seiten auf ein Blatt" wird in S405 eingestellt.

8 zeigt ein Ablaufdiagramm eines von der Graphikdatenoptimierungs-Layoutvorrichtung 14 ausgeführten Vorgangs. Eine Kurzzusammenfassung des Betriebs der Grafikdatenoptimierungs-Layoutvorrichtung 14 wird nachfolgend mit Bezug zu 8 beschrieben.

Zunächst wird in S501 die Größe des über ein Kommando eingestellten Kopierpapiers detektiert und die längsgerichtete Größe des Kopierpapiers als variable H gespeichert. Danach wird in S502 bestimmt ob Grafikdaten im ersten Datenpuffer 12b verbleiben.

Verbleiben Grafikdaten im ersten Datenpuffer 12b wird in S503 bestimmt, ob der zweite Datenpuffer 15 Schreibzugriff aufweist oder nicht voll ist. Weist der zweite Datenpuffer 15 Schreibzugriff auf oder ist dieser nicht voll, so werden Grafikdaten, welche längsgerichtet am größten sind aus den im ersten Datenpuffer 12b gespeicherten Grafikdaten in S504 ausgewählt.

Die längsgerichtete Größe der in S504 ausgewählten Grafikdaten wird als Variable h in S505 gespeichert. Danach wird in S506 h mit H verglichen. Ist h größer als H (H – h < 0) so wird dies als Übergröße bewertet. Danach werden in S507 Grafikdaten, welche längsgerichtet am zweitgrößten sind, aus dem ersten Datenpuffer 12b ausgewählt. Dann werden die hinsichtlich der längsgerichteten Größe zweitgrößten Grafikdaten als Variable h in S505 gespeichert.

Die Vorgänge in S505 bis S507 werden zum Schreiben von Grafikdaten in den zweiten Datenpuffer 15 in S508 wiederholt, wobei die Priorität hinsichtlich der in längs gerichteter Größe größeren Grafikdaten eingeräumt wird.

In S509 werden die ausgewählten Grafikdaten aus dem ersten Datenpuffer 12b gelöscht. In S510 wird ein Wert H – h als Variable H gespeichert.

Der obige Vorgang wird wiederholt bis der erste Datenpuffer in S502 leer ist oder der zweite Datenpuffer 15 in S503 voll ist.

9 und 10 zeigen ein Beispiel von Eingangsdaten, die einem erfindungsgemäßen Probedruck unterzogen werden sowie das entsprechende Druckergebnis. Insbesondere bestehen die Eingangsdaten der ersten und vierten Eingangsseite 19 und 22 lediglich aus Textdaten (Charakterdaten, d. h. Zeichendaten), die zweiten und fünften Eingangsseiten 20 und 23 enthalten sowohl Textdaten als auch Grafikdaten und die dritte Eingangsseite 21 besteht aus einer leeren Seite. Andererseits besteht der Ausdruck aus zwei Ausgabeseiten 24 und 25.

Die erste Ausgabeseite 24 trägt verkleinerte Bilder für vier Seiten einschließlich keines Bildes für die eingegangene leere Seite und die zweite Ausgabeseite 25 trägt lediglich Grafikbilder, welche nicht verkleinert sind. Für die verkleinerten Bilder von vier Seiten werden Seitennummern entsprechend der Seiten der Eingangsbilder hinzugefügt. Grafikbereiche, gekennzeichnet durch entsprechende Frames, d.h. Rahmen in den verkleinerten Bildern auf der ersten Seite 24 und den Grafikbildern auf der zweiten Seite 25 werden dieselben Figurennummern zugeordnet, so dass der Nutzer die Bereiche erfährt, in welchen die Grafikbilder auf der zweiten Seite 25 angeordnet sind. Die Figurennummern werden automatisch beim Ausbilden der Bilder hinzugefügt. Anstatt von Figurennummern können jegliche Teile an Information zum Kennzeichnen der Entsprechung zwischen dem Frame, d.h. Rahmen und dem Grafikbild verwendet werden.

Bei der obigen Ausführungsform enthält das Bilderzeugungsgerät 2 den ersten Datenpuffer 12, den zweiten Datenpuffer 15 und den Seitenpuffer 17, die jeweils separat voneinander aufgebaut sind. Jedoch ist die Erfindung nicht auf eine derartige Anordnung begrenzt. Beispielsweise können der erste Datenpuffer 12, der zweite Datenpuffer 15 und der Seitenpuffer 17 als eine einzelne Speichereinheit aufgebaut sein. In diesem Falle ist ein Adressmanagement der Speichereinheit erforderlich. Die Verwendung einer einzelnen Speichereinheit ermöglicht eine Kosteneinsparung im Vergleich zu einem Aufbau, bei welchem verschiedene Speichereinheiten verwendet werden. Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung einer einzelnen Speichereinheit eine Verkleinerung der Schaltungsdimensionen im Vergleich zum Aufbau mit verschiedenen Speichereinheiten, wodurch Platz eingespart wird.

Darüber hinaus sind in der oben beschriebenen Ausführungsform der Leerseitendetektor 10, der Grafik-Datendetektor 11, der erste Datenpuffer 12, die Bilddaten-Verkleinerungseinrichtung 13, die Grafikdatenoptimierungs-Layoutvorrichtung 14, der zweite Datenpuffer 15, die Drucksektion 16 und der Seitenpuffer 17 innerhalb des Bilderzeugungsgerätes aufgebaut. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Beispielsweise kann bei Betrachtung des Bilderzeugungsgerätes als System ein Teil des Aufbaus passend innerhalb eines externen Informationsverarbeitungsgerätes angeordnet sein. In diesem Falle kann das Informationsverarbeitungsgerät eine Mehrzahl von Druckern zentral handhaben. Offensichtlich erniedrigt dies nicht nur die Herstellkosten jedes Druckers, sondern spart zusätzlich Material wie Aufzeichnungsmedium und Entwickler ein und reduziert fälschliche Ausdrucke bei Betrachtung des gesamten Systems.

Die somit beschriebene Erfindung kann offensichtlich auf viele Weisen variiert werden. Derartige Varianten sind nicht über den Schutzbereich der Erfindung hinausgehend zu interpretieren und jegliche derartige Modifikationen ist in beabsichtigter Weise innerhalb des Schutzbereichs der nachfolgenden Ansprüche enthalten, was einem Fachmann ersichtlich ist.


Anspruch[de]
  1. Bilderzeugungsgerät mit:

    einem ersten Speicher (12a) zum Speichern von Bilddaten;

    einer Bilddaten-Verkleinerungseinrichtung (13) zum Umwandeln der in dem ersten Speicher (12a) gespeicherten Bilddaten in verkleinerte Bilddaten;

    einem zweiten Speicher (15) zum Speichern der verkleinerten Bilddaten;

    einer Drucksektion (16) zum Erstellen eines Druckmusters aus den in dem ersten Speicher (12a) gespeicherten Bilddaten oder den in dem zweiten Speicher (15) gespeicherten verkleinerten Bilddaten;

    einem dritten Speicher (17) zum Speichern des Druckmusters;

    einer Ausgabesektion (18) zum Verarbeiten des in dem dritten Speicher (17) gespeicherten Druckmusters in ein sichtbares Bild auf einem Aufzeichnungsträger und Ausgeben des Aufzeichnungsträgers;

    einer Moduseinstelleinrichtung (4) zum Einstellen eines Betriebsmodus des Bilderzeugungsgeräts, wobei die Moduseinstelleinrichtung (4) den Betriebsmodus zwischen einem normalen Modus und einem Probeausgabemodus umschaltet und im normalen Modus Eingangsbilddaten für eine Mehrzahl von Seiten in Bilder auf der Mehrzahl von Seiten des Aufzeichnungsträgers verarbeitet werden, während in dem Probeausgabemodus die Eingangsbilddaten in verkleinerte Bilder auf weniger Seiten des Aufzeichnungsträgers für die Probeausgabe verarbeitet werden, so dass ein Nutzer ein in dem normalen Modus erhältliches Ausgabeergebnis vorweg prüfen kann;

    ein Leerseitendetektor (10) zum Detektieren einer leeren Seite ohne Bilddaten bezüglich der Eingangsbilddaten,

    wobei im Probeausgabemodus ein Bild, das der von dem Leerseitendetektor (10) detektierten leeren Seite entspricht nicht auf den Aufzeichnungsträger aufgebracht wird.
  2. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 1 mit zusätzlich: einem Controller (S203) zum Hinzufügen von die Seitennummern der Eingangsbilddaten kennzeichnender Daten zu den verkleinerten Bilddaten an Positionen, die zugehörigen Seitennummerbereichen entsprechen, so dass die von den verkleinerten Bilddaten abgeleiteten verkleinerten Bilder mit den von den Eingangsbilddaten abgeleiteten entsprechenden Bildern verknüpft sind.
  3. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 1 mit zusätzlich: einem Controller (S215) zum Ausgeben von Bildbereichen im Probeausgabemodus, die in den verkleinerten Bilddaten in Form von Punkten oder Frames enthaltenen Charakter-Daten entsprechen.
  4. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 1 mit zusätzlich:

    einem Grafik-Datendetektor (11) zum Detektieren von in den Eingangsbilddaten enthaltenen Grafikdaten; und

    einem Controller (S211) zum Ersetzen der detektierten Grafikdaten im Probeausgabemodus durch Daten eines Frames derart, dass ein den Grafikdaten entsprechendes Bild durch den Frame wiedergegeben wird.
  5. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 4 mit zusätzlich:

    einem Grafikdatenspeicher (12b) zum Speichern von lediglich den von dem Grafik-Datendetektor (11) detektierten Grafikdaten; und

    einem Controller zum Lesen der Grafikdaten vom Grafikdatenspeicher (12b) im Probeausgabemodus nach Erstellen verkleinerter Bilder basierend auf den keine Grafikdaten enthaltenden verkleinerten Bilddaten zum Erstellen eines auf den Grafikdaten basierenden Grafikbildes auf einer zur Seite oder den Seiten (24) mit den verkleinerten Bildern anderen Seite (25) des Aufzeichnungsträgers ohne Verkleinern der Grafikdaten.
  6. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 5, zusätzlich aufweisend:

    eine Grafikdatenoptimierungs-Layoutvorrichtung (14) zum Ausbilden eines optimalen Layouts einer Mehrzahl der vom Grafikspeicher (12b) gelesenen Grafikdaten, so dass Grafikbilder basierend auf der Mehrzahl der nicht verkleinerten Grafikdaten auf so wenig als möglichen Seiten unabhängig von den verkleinerten Bildern erstellt werden.
  7. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 5, zusätzlich aufweisend:

    einen Controller zum jeweiligen Hinzufügen sich gegenseitig entsprechender Informationsteile zum Grafikbild und dem Frame im verkleinerten Bild zum Kennzeichnen einer Übereinstimmung zwischen dem Grafikbild und dem den Grafikbildteil in dem verkleinerten Bild kennzeichnenden Frame im Falle, dass das Grafikbild auf der anderen Seite (25) des Aufzeichnungsträgers basierend auf den nicht verkleinerten Grafikdaten erstellt ist.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com