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Dokumentenidentifikation DE69831832T2 29.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000886273
Titel Wiedergabegerät
Anmelder TEAC Corp., Musashino, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kato, Tetsuya, Sayama-Shi, Saitama-Ken, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69831832
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.06.1998
EP-Aktenzeichen 983045477
EP-Offenlegungsdatum 23.12.1998
EP date of grant 12.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.06.2006
IPC-Hauptklasse G11B 19/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G11B 27/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G11B 15/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G11B 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Wiedergabevorrichtung, und insbesondere auf eine Wiedergabevorrichtung zur Wiedergabe einer Vielzahl von Stücken von Information, die auf einem Aufzeichnungsmedium in einer vorbestimmten Reihenfolge aufgezeichnet sind.

2. Beschreibung von verwandtem Stand der Technik

Eine Wiedergabevorrichtung für Geräuscheffekte wird zum Beispiel in einem Theater zur Wiedergabe von Geräuscheffekten (wie die Geräusche von Regen oder Wind, die Rufe von Vögeln, Katzen oder Hunden, oder von Autohupen) aus einem Lautsprecher synchron mit Worten von Schauspielern oder mit Szenen auf der Bühne verwendet. Bei einer solchen Wiedergabevorrichtung für Geräuscheffekte werden verschiedene Arten von Geräuscheffekten vorher auf einem Magnetband oder einer Schreib-Lese-Disk in vorbestimmten Intervallen aufgezeichnet. Eine Bedienungsperson der Vorrichtung bestimmt den Zeitpunkt zu dem der nachfolgende Geräuscheffekt wiedergegeben werden soll, während sie das Fortschreiten des Stücks auf der Bühne beobachtet. Das heißt, dass die Wiedergabevorrichtung für Geräuscheffekte den nachfolgenden Geräuscheffekt von dem Aufzeichnungsmedium ausliest und wiedergibt, wenn ein Operationssignal von der Bedienungsperson eingegeben wird, das den Zeitpunkt für die Wiedergabe bezeichnet.

Des Weiteren kann zum Beispiel in einem Vortragsmeeting der Vortragende unter Verwendung von Bildern einen Vortrag halten. In diesem Falle werden verschiedene Arten von Bildern vorher auf einem Aufzeichnungsmedium einer Bildwiedergabevorrichtung aufgezeichnet, um die Bilder auf einer Leinwand anzuzeigen. Wenn der Vortragende eine Fernsteuerung betätigt, zeigt die Bildwiedergabevorrichtung ein gewünschtes Bild an, indem es die Bilder, die auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet sind, in Folge wiedergibt.

Jedoch ist es, um die Geräuscheffekte oder Bilder zu einem geeigneten Zeitpunkt wiederzugeben, bei den oben erwähnten herkömmlichen Wiedergabevorrichtungen notwendig, das Magnetband zu bearbeiten, so dass eine Vielzahl von Geräuscheffekten oder Bilder darauf in einer gewünschten Wiedergabereihenfolge aufgezeichnet sind, oder die Reihenfolge zu programmieren, in der die Geräuscheffekte oder Bilder, die auf der Disk aufgezeichnet sind, wiedergegeben werden. Des weiteren ist bei den herkömmlichen Wiedergabevorrichtungen eine Operation notwendig, um den nachfolgenden Geräuscheffekt oder das nachfolgende Bild zum Zugriff für die Wiedergabe bereit einzustellen. Im Folgenden wird die Operation, um den nachfolgenden Geräuscheffekt oder das nachfolgende Bild zum Zugriff für die Wiedergabe bereit einzustellen, als eine Zugriffsoperation bezeichnet.

Um die Zugriffsoperation durchzuführen, wird die Wiedergabevorrichtung zu einer Zeit in einen Stoppmodus eingestellt, zu der die Wiedergabe des momentanen Geräuschs oder Bildes abgeschlossen ist. Dann wird der Aufzeichnungsteil des Aufzeichnungsmediums, in dem das Geräusch oder das Bild, das nachfolgend wiedergegeben werden soll, zum Zugriff für die Wiedergabe bereit eingestellt. Wenn ein Magnetband als Aufzeichnungsmedium verwendet wird, wird das Magnetband schnell vorbefördert, um den nachfolgend aufgezeichneten Teil zu suchen. Wenn eine Disk als das Aufzeichnungsmedium verwendet wird, wird ein Kopf zum Lesen von Information in einer Spurverfolgungsrichtung bewegt, wobei die Disk gedreht wird, so dass der Kopf gegenüber einer Spur positioniert wird, die programmiert wurde, nachfolgend wiedergegeben zu werden.

Wenn die Zugriffsoperation in der oben erwähnten Weise durchgeführt wurde, führt die Bedienungsperson eine Operation zum Einstellen der Vorrichtung in einen zeitweiligen Stoppmodus oder einen Pausemodus durch. Dann wartet der Bediener auf den Zeitpunkt, zu dem der nachfolgende Geräuscheffekt oder das nachfolgende Bild wiedergegeben werden soll.

In dieser Weise sind die Operationen relativ komplex und schwierig bei den herkömmlichen Wiedergabevorrichtungen. Aus diesem Grunde neigt ein unerfahrener Bediener dazu, eine fehlerhafte Operation durchzuführen. Zum Beispiel kann der Bediener vergessen, den Operationsmodus der Vorrichtung auf den Pausemodus zu schalten, wenn die Zugriffsoperation abgeschlossen ist. In diesem Falle wird der Geräuscheffekt oder das Bild unmittelbar, nachdem die Zugriffsoperation zu Ende ist, wiedergegeben. Das Dokument JP-A-01128248 beschreibt eine Anspieloperation einer Wiedergabevorrichtung, die es erlaubt, von einem Stück Information zum nächsten zu springen, während nur die Einleitung jedes Stückes wiedergegeben wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Wiedergabevorrichtung bereitzustellen, die die oben genannten Probleme beseitigen kann.

Die oben genannte Aufgabe der vorliegenden Erfindung kann mit einer Wiedergabevorrichtung, wie sie in Anspruch 1 beansprucht wird, erfüllt werden.

In der vorliegenden Erfindung wird die relative Position des Lesers und des Aufzeichnungsmediums so gesteuert, dass die nachfolgende Information zum Zugriff bereit eingestellt wird, nachdem der Operationsmodus als Reaktion auf das Signal, das vom Signalgenerator erzeugt wird, vom Abspielmodus auf den Stoppmodus geschaltet wird. Somit kann ein Standbymodus, bei dem die Information, die nachfolgend wiedergegeben werden soll, zum Auslesen bereit eingestellt werden, durch eine einzige Operation erreicht werden, und im Ergebnis werden schwierige Operationen vermieden. Somit ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, die Einfachheit der Operation zu verbessern, um somit fehlerhafte Operationen zu verhindern. Zusätzlich kann gemäß der vorliegenden Erfindung ein unerfahrener Bediener die Information, die zum Auslesen bereit eingestellt wurde, wiedergeben, ohne einen adäquaten Zeitpunkt für die Wiedergabe zu verpassen.

Die oben genannte Aufgabe kann auch mit einer Wiedergabevorrichtung, wie sie in Anspruch 2 definiert ist, erfüllt werden.

Bei der vorliegenden Erfindung wird der Standbymodus, bei dem die Information, die nachfolgend wiedergegeben werden soll, zum Auslesen bereit eingestellt wird, als Reaktion auf das vom Signalgenerator erzeugte Signal erreicht. Zusätzlich wird der Operationsmodus der Vorrichtung vom Standbymodus in den Abspielmodus als Reaktion auf ein weiteres, vom Signalgenerator erzeugtes Signal geschaltet. Somit kann der Standbymodus und der Abspielmodus jeweils durch eine einzige Operation erreicht werden, und somit können schwierige Operationen vermieden werden. Somit ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, die Einfachheit der Operation zu verbessern, um somit fehlerhafte Operationen zu verhindern. Zusätzlich kann gemäß der vorliegenden Erfindung ein unerfahrener Bediener die Information, die zum Auslesen bereit eingestellt wurde, wiedergeben, ohne einen adäquaten Zeitpunkt für die Wiedergabe zu verpassen.

Der Signalgenerator kann das Signal oder die Signale als Reaktion auf die Operation eines Überblendreglers erzeugen. Somit kann der Operationsmodus der Vorrichtung in den Standbymodus und den Abspielmodus während der Operation des Überblendreglers geschaltet werden. Somit ist es nicht notwendig, ein weiteres Operationsteil zur Durchführung der Zugriffsoperation bereitzustellen, und somit kann die Operation weiter vereinfacht werden.

Andere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung deutlich, wenn Sie in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen gelesen wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein Blockdiagramm, das eine Ausführungsform einer Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 ist ein Flussdiagramm, dass einen von einer Steuerungsschaltung durchgeführten Steuerungsoperation darstellt; und

3 ist ein Blockdiagramm, das eine variierende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

1 ist ein Blockdiagramm, das eine Struktur einer Ausführungsform einer Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. Die in 1 gezeigte Wiedergabevorrichtung 10 wird zur Wiedergabe verschiedener Arten von Geräuscheffekten, zum Beispiel in einem Theater, verwendet. Die Wiedergabevorrichtung 10 ist eine Wiedergabevorrichtung für MDs, in der als Aufzeichnungsmedium eine sogenannte „Minidisk (MD)" befestigt ist.

Die Wiedergabevorrichtung 10 umfasst im Allgemeinen einen Diskbefestigungsteil 11, einen optischen Kopf 12, ein Antriebsteil 13 für den optischen Kopf, einen Speicher 14, ein Operationsteil 15 und eine Steuerungsschaltung 16. Das Diskbefestigungsteil 11 ist mit einer Halterung (nicht gezeigt) versehen, in der eine Diskkassette (nicht gezeigt) befestigt ist. Wenn die eine Disk enthaltende Diskkassette in dem Diskbefestigungsteil 11 befestigt ist, wird die Disk gegenüber dem optischen Kopf 12 positioniert, so dass auf der Disk aufgezeichnete Information bereit zur Wiedergabe ist.

Wenn ein Abspielmodus eingestellt ist, liest der optische Kopf 12 optisch Information aus, die auf der Aufzeichnungsoberfläche der Disk aufgezeichnet ist. Von dem optischen Kopf 12 ausgelesene Audiosignale werden an die Steuerungsschaltung 16 übergeben.

Der optische Kopf 12 bewegt sich in radialer Richtung (Spurverfolgungsrichtung) der Disk, um gegenüber jeder der Spuren positioniert zu werden, die auf der Disk aufgezeichnet sind. Signale, die Geräuscheffekten entsprechen, sind auf der Disk in vorbestimmten Intervallen aufgezeichnet. Der optische Kopf 12 gibt die Geräuscheffekte in einer Reihenfolge, die vorher durch das Operationsteil 15 programmiert wurde, wieder.

Der Speicher 14 enthält ein Programm, das die oben genannte Reihenfolge der Wiedergabe definiert, ein Steuerungsprogramm, das den jeweiligen Betriebsmodi der Vorrichtung entspricht, und ein Steuerungsprogramm, um eine Zugriffsoperation durchzuführen, um einen Standbymodus zu erreichen, in dem nachfolgende Information zur Wiedergabe bereit eingestellt wird.

Das Operationsteil 15 ist mit verschiedenen Operationstasten, wie zum Beispiel einer Einschalttaste, einer Stopptaste, einer Abspieltaste, einer Pausetaste und einer Taste zum Überspringen einer Spur versehen. Wenn die Pausetaste gedrückt wird, wird ein Pausesignal an die Steuerungsschaltung 16 gegeben. Wenn die Taste zum Überspringen einer Spur gedrückt wird, wird ein Überspringsignal (oder ein Zugriffsoperationssignal) an die Steuerungsschaltung 16 gegeben. Ferner wird ein Stoppsignal an die Steuerungsschaltung 16 gegeben, wenn die Stopptaste gedrückt wird.

Eine Überblendreglereinheit 17, die als eine Einheit aufgebaut ist, die von der Wiedergabevorrichtung 10 getrennt ist, hat eine Funktion des Einstellens der Lautstärke der Geräuscheffekte. Des Weiteren hat die Überblendreglereinheit 17 eine Funktion, den Abspielmodus oder den Standbymodus gemäß ihrer Operation zu erreichen, wie unten beschrieben. Es sollte beachtet werden, dass ein Überblendregleroperationsteil an dem Operationsteil 15 vorgesehen sein kann, anstatt, dass die Überblendreglereinheit 17 als eine abgetrennte Einheit bereitgestellt wird.

Die Überblendreglereinheit 17 ist mit einem Schiebeoperationsknopf 18 versehen. Der Schiebeoperationsknopf 18 ist verbunden mit einem Lautstärkeeinstellteil 19. Das Lautstärkeeinstellteil 19 übergibt ein Signal an eine Verstärkereinheit 21 gemäß der Schiebeoperation des Schiebeoperationsknopfs 18. Des Weiteren ist ein EIN-AUS Schalter 20 in der Nähe des Schiebeoperationsknopfs 18 vorgesehen. Der EIN-AUS Schalter 20 ist so angeordnet, dass er ein Überblendreglerstartsignal an die Steuerungsschaltung 16 übergibt, wenn der Schiebeoperationsknopf 18 in einer Position ist, die einem Lautstärkeniveau entspricht, das größer als „0" ist. Im Folgenden wird die Position des Schiebeoperationsknopfes 18, die einem Lautstärkeniveau von "0" entspricht, als eine AUS Position des Schiebeoperationsknopfes 18 bezeichnet. Des Weiteren wird im Folgenden die Position des Schiebeoperationsknopfes 18, die einem Lautstärkeniveau von größer als "0" entspricht, als eine EIN Position des Schiebeoperationsknopfes 18 bezeichnet.

Die Steuerungsschaltung 16 wird durch eine ansteigende oder eine fallende Kante des Überblendreglerstartsignals angesteuert, um die Zugriffsoperation durchzuführen oder den Abspielmodus zu erreichen, wie unten beschrieben. Somit ist es in der vorliegenden Ausführungsform möglich, den Operationsmodus der Vorrichtung in den Standbymodus zu schalten, während durch Operation des Schiebeoperationsknopfes 18 eine Überblendregelungsoperation durchgeführt wird. Dementsprechend ist es unnötig, ein zusätzliches Teil für die Zugriffsoperation vorzusehen, und somit kann die Operation der Vorrichtung vereinfacht werden.

Die Audiosignale, die durch die Verstärkereinheit 21 verstärkt werden, werden an linke und rechte Lautsprecher 22, 23 übergeben. Die Lautsprecher 22, 23 erzeugen die Geräuscheffekte entsprechend den Signalen, die von der Disk ausgelesen werden.

Nun wird eine Beschreibung eines Prozesses, der durch die Steuerungsschaltung 16 in der vorliegenden Ausführungsform durchgeführt wird, angegeben. 2 ist ein Flussdiagramm, das den von der Steuerungsschaltung 16 durchgeführten Prozess darstellt.

Im Schritt S1 (im Folgenden wird "Schritt" weggelassen), der in 2 gezeigt wird, bestimmt die Steuerungsschaltung 16, ob die Stromversorgung eingeschaltet ist, oder nicht. Wenn die Stromversorgung eingeschaltet ist, wird der Prozess von S2 durchgeführt. in S2 wird bestimmt, ob das Überblendreglerstartsignal fallend ist oder nicht (das heißt, ob das Überblendreglerstartsignal von einem EIN Niveau auf ein AUS Niveau verändert wird). Falls das Überblendreglerstartsignal in S2 nicht fallend ist, wird der Prozess von S3 durchgeführt.

In S3 wird bestimmt, ob das Überspringsignal (oder das Zugriffsoperationssignal) angeschaltet ist oder nicht. Falls das Überspringsignal in S3 nicht eingeschaltet ist, wird der Prozess von S4 durchgeführt. In S4 wird bestimmt, ob das Pausesignal eingeschaltet ist oder nicht. Falls das Pausesignal in S4 nicht eingeschaltet ist, wird der Prozess von S5 durchgeführt.

In S5 wird bestimmt, ob das Überblendreglerstartsignal ansteigend ist oder nicht (das heißt, ob das Überblendreglerstartsignal von einem AUS Niveau auf ein EIN Niveau verändert wird). Falls das Überblendreglerstartsignal in S5 nicht ansteigend ist, wird der Prozess von S6 durchgeführt.

In S6 wird bestimmt, ob das Stoppsignal eingeschaltet ist oder nicht. Falls das Stoppsignal in S6 nicht eingeschaltet ist, wird der Prozess von S7 durchgeführt.

In S7 wird bestimmt, ob die Stromversorgung ausgeschaltet ist oder nicht. Falls die Stromversorgung in S7 ausgeschaltet ist, wird die vorliegende Routine beendet. Andererseits, wenn die Stromversorgung in S7 nicht ausgeschaltet ist, wird der Prozess von S2 bis S7 erneut durchgeführt. Falls irgendeiner der Operationstasten des Operationsteils 15 und der EIN-AUS Schalter 20 der Überblendreglereinheit 17 während des Prozesses von S2 bis S7 betätigt wird, wird die Wiedergabevorrichtung 10 auf den entsprechenden Operationsmodus eingestellt.

Falls das Überblendreglerstartsignal in der oben genannten S2 fallend ist (das heißt, falls der Schiebeoperationsknopf 18 aus der EIN Position in die AUS Position geschoben wird), dann wird der Prozess von S8 durchgeführt.

In Schritt S8 wird bestimmt, ob die Vorrichtung auf den Abspielmodus eingestellt ist, bei dem die Geräuscheffekte wiedergegeben werden, oder nicht, das heißt, ob der optische Kopf 12 Information von der Disk liest oder nicht. Wenn die Vorrichtung in S8 nicht auf den Abspielmodus eingestellt ist, wird der Prozess von S2 erneut durchgeführt.

Andererseits wird, wenn die Vorrichtung auf den Abspielmodus eingestellt ist, der Prozess von S9 durchgeführt. In S9 hören die Geräuscheffekte auf, wiedergegeben zu werden.

In S10 wird das Antriebsteil 13 für den optischen Kopf angetrieben, so dass der optische Kopf 12 zu einer Spur bewegt wird, wo ein Geräuscheffekt, der im folgenden wiedergegeben werden soll, aufgezeichnet ist. Auf diese Weise wird die Zugriffsoperation erreicht, um den nachfolgenden Aufzeichnungsteil für die Wiedergabe bereit einzustellen. Wenn die Zugriffsoperation in der oben genannten Weise in S10 abgeschlossen ist, wird der Pausenmodus eingestellt. Wenn der Pausenmodus eingestellt ist, wird der Prozess von S2 erneut durchgeführt.

Dementsprechend ist es nur notwendig, den Schiebeoperationsknopf 18 in die AUS Position zu schieben, um die Zugriffsoperation durchzuführen, und somit kann ein unerfahrener Bediener auf einfache Weise die Zugriffsoperation durchführen. Des Weiteren kann die Möglichkeit von fehlerhaften Operationen beträchtlich verringert werden, da es nicht länger notwendig ist, einen zusätzlichen Schalter zu betätigen, um die Zugriffsoperation durchzuführen.

Falls in der oben genannten S3 das Überspringsignal (oder das Zugriffsoperationssignal) dadurch eingeschaltet wird, dass die Überspringoperationstaste des Operationsteils 15 gedrückt wird, dann wird der Prozess von S12 durchgeführt.

In S12 wird bestimmt, ob die Vorrichtung auf den Abspielmodus eingestellt ist, bei dem die Geräuscheffekte wiedergegeben werden, oder nicht, das heißt, ob der optische Kopf 12 Information von der Disk liest oder nicht. Falls in S12 die Vorrichtung auf den Abspielmodus eingestellt ist, hört der Geräuscheffekt in S13 auf, wiedergegeben zu werden.

In S14 wird das Antriebsteil 13 für den optischen Kopf angetrieben, so dass der optische Kopf 12 zu einer Spur bewegt wird, wo ein Geräuscheffekt, der im folgenden wiedergegeben werden soll, aufgezeichnet ist. Somit wird die Zugriffsoperation in S14 erreicht. Wenn die Zugriffsoperation abgeschlossen ist, beginnt der Geräuscheffekt, dessen Startposition für den Zugriff bereit eingestellt wurde, in S15 wiedergegeben zu werden, und dann wird der Prozess von S2 erneut durchgeführt.

Wenn die Vorrichtung in der oben genannten S12 nicht auf den Abspielmodus eingestellt ist, dann werden S13 und S14 übersprungen, und der Prozess von S15 wird durchgeführt.

Wenn in der oben genannten S4 das Pausesignal dadurch eingeschaltet wird, dass die Pausetaste des Operationsteils 15 gedrückt wird, dann wird der Pausemodus in der oben genannten S11 eingestellt. Wenn der Pausenmodus eingestellt ist, wird der Prozess von S2 erneut durchgeführt.

Falls in der oben genannten S5 das Überblendreglerstartsignal ansteigend ist, das heißt, der Schiebeoperationsknopf 18 wird von der AUS Position in die EIN Position betätigt, dann beginnt der nachfolgende Geräuscheffekt, dessen Startposition bereits zum Zugriff bereit eingestellt ist, in S15 wiedergegeben zu werden. Nachdem der Geräuscheffekt begonnen hat, wiedergegeben zu werden, wird der Prozess von S2 erneut durchgeführt.

Dementsprechend kann im Standbymodus, bei dem die Zugriffsoperation abgeschlossen ist, der nachfolgende Geräuscheffekt wiedergegeben werden, indem nur der Schiebeoperationsknopf 18 aus der AUS Position in die EIN Position geschoben wird. Somit ist es möglich, die Wiedergabe des nachfolgenden Geräuscheffektes einfach zu beginnen, ohne fehlerhafte Operationen durchzuführen. Des weiteren kann eine Verzögerung bei der Wiedergabe der Geräuscheffekte beseitigt werden, da die einzige Operation, die notwendig ist, um die Wiedergabe zu beginnen, ist, den Schiebeoperationsknopf 18 zur EIN Position hin zu verschieben.

Falls in der oben genannten S6 das Pausesignal dadurch eingeschaltet wird, dass die Stopptaste des Operationsteils 15 gedrückt wird, dann hört der optische Kopf 12 auf, die Information zu lesen, und der Operationsmodus wird von dem Abspielmodus in den Stoppmodus in S16 geschaltet. Nachdem der Stoppmodus eingestellt ist, wird der Prozess von S2 erneut durchgeführt.

Wie oben beschrieben, ist es möglich, den Standbymodus automatisch zu erreichen, bei dem der nachfolgende Geräuscheffekt zum Zugriff bereit eingestellt wird, indem nur der Schiebeoperationsknopf 18 der Überblendreglereinheit 17 aus der EIN Position in die AUS Position geschoben wird. Des weiteren ist es möglich, unverzüglich mit der Wiedergabe des nachfolgenden Geräuscheffektes zu beginnen, indem nur der Schiebeoperationsknopf 18 der Überblendreglereinheit 17 aus der AUS Position in die EIN Position geschoben wird.

Somit ist es möglich, die schwierigen Operationen bei herkömmlichen Vorrichtungen, die eine Stoppoperation, eine Zugriffsoperation, eine Abspieloperation und eine Pauseoperation einschließen, bevor der nachfolgende Geräuscheffekt wiedergegeben wird, zu vermeiden. Als Ergebnis kann der nachfolgende Geräuscheffekt zum gewünschten Zeitpunkt wiedergegeben werden, ohne fehlerhafte Operationen durchzuführen.

3 ist ein Blockdiagramm einer variierenden Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Wiedergabevorrichtung 30, die in 3 gezeigt wird, wird zum Abhalten einer Vorführung in einer Konferenz oder einem erläuternden Meeting verwendet. Die Wiedergabevorrichtung 30 kann sowohl Bilder als auch Geräusche wiedergeben. Der Teil der Wiedergabevorrichtung 30 zur Wiedergabe von Geräuschen hat dieselbe Struktur wie die der oben genannten Wiedergabevorrichtung 10. Somit werden Teilen der Wiedergabevorrichtung 30, die denen der Wiedergabevorrichtung 10 entsprechen, dieselben Bezugszeichen gegeben, und Beschreibungen davon werden ausgelassen. Die Wiedergabevorrichtung 30 ist eine Wiedergabevorrichtung für DVDs, in der als Aufzeichnungsmedium eine DVD (Digital Videodisk) befestigt ist. Die Wiedergabevorrichtung 30 umfasst im Allgemeinen einen Diskbefestigungsteil 11, einen optischen Kopf 12, einen Antriebsteil 13 für den optischen Kopf, einen Speicher 14, ein Operationsteil 15, eine Steuerungsschaltung 16, und ein Fernsteuerungsempfangsteil 31.

Das Fernsteuerungsempfangsteil 31 empfängt ein Signal, dass durch ein Sendeteil 34 gemäß einer Operation eines Operationsschalter 33 einer Fernsteuerung 32 gesendet wird. Die Signale, die durch das Fernsteuerungsempfangsteil 31 empfangen werden, werden an die Steuerungsschaltung 16 übergeben.

Die Bild- und Geräuschinformation, die auf der DVD aufgezeichnet ist, wird vom optischen Kopf 12 ausgelesen. Bildsignale, die vom optischen Kopf 12 wiedergegeben werden, werden an eine Anzeige 35 übergeben. Andererseits werden Audiosignale, die von dem optischen Kopf 12 wiedergegeben werden, an eine Verstärkereinheit 21 übergeben. Somit werden Bilder auf der Anzeige 35 angezeigt, und die entsprechenden Geräusche werden von Lautsprechern 22, 23 ausgegeben.

Der Prozess, der in 2 gezeigt wird, wird in der Wiedergabevorrichtung 30 der vorliegenden Ausführungsform durchgeführt. Somit werden Bilder und Geräusche gleichzeitig im Abspielmodus wiedergegeben, obwohl detailliertere Beschreibungen des Steuerungsvorgangs ausgelassen werden.

Bei der Wiedergabevorrichtung 30 wird die Zugriffsoperation durchgeführt, um den Standbymodus als Reaktion auf das Fallen in dem Überblendreglerstartsignal zu erreichen, wenn der Schiebeoperationsknopf 18 aus der EIN Position in die AUS Position geschoben wird, und der Operationsmodus wird aus dem Standbymodus in den Abspielmodus als Reaktion auf das Ansteigen in dem Überblendreglerstartsignal geschaltet, wenn der Schiebeoperationsknopf 18 aus der AUS Position in die EIN Position geschoben wird, wie im Falle der Wiedergabevorrichtung 10.

Des Weiteren wird bei der Wiedergabevorrichtung 30 der vorliegenden Ausführungsform die Zugriffsoperation durchgeführt oder der Operationsmodus aus dem Standbymodus in den Abspielmodus geschaltet, als Reaktion auf die Operation des Operationsschalters 33 der Fernsteuerung 32.

Der Operationsschalter 33 ist ein Tastenschalter. Wenn der Operationsschalter 33 einmal gedrückt wird, nimmt die Steuerungsschaltung 16 an, dass das Überblendreglersignal ansteigend ist. Somit wird die Zugriffsoperation durchgeführt und der Standbymodus wird erreicht, wenn der Operationsschalter 33 einmal gedrückt wird. Wenn der Operationsschalter 33 noch einmal gedrückt wird, nimmt die Steuerungsschaltung 16 an, dass das Überblendreglersignal fallend ist. Somit wird der Operationsmodus aus dem Standbymodus in den Abspielmodus geschaltet, wenn der Operationsschalter 33 noch einmal gedrückt wird.

Alternativ können ein Operationsschalter für die Zugriffsoperation und ein Operationsschalter für den Beginn der Wiedergabe, nachdem die Zugriffsoperation durchgeführt wurde, separat bereitgestellt werden.

Wie oben beschrieben, ist es möglich, den Standbymodus, in dem das nachfolgende Bild und der nachfolgende Geräuscheffekt zum Zugriff für die Wiedergabe bereit eingestellt werden, zu erreichen, und diese Bilder und Geräuscheffekte sofort wiederzugeben, indem nur der Schiebeoperationsknopf 18 der Überblendreglereinheit 17 oder der Operationsschalter 33 der Fernsteuerung 32 betätigt werden im Falle der Wiedergabe von Bildern und Geräuscheffekten, die auf einer DVD aufgezeichnet sind. Dementsprechend werden schwierige Operationen bei den herkömmlichen Vorrichtungen nicht länger benötigt, und somit können fehlerhafte Operationen vermieden werden. Des weiteren kann ein unerfahrener Bediener beginnen, die Bilder und Geräuscheffekte wiederzugeben, ohne den adäquaten Zeitpunkt zur Wiedergabe zu verpassen, da das nachfolgende Bild und der nachfolgende Geräuscheffekt zum Zugriff bereit eingestellt wurden.

Es sollte beachtet werden, dass in dem Prozess der oben genannten S11, der in 2 gezeigt wird, bei dem der Pausenmodus im Abspielmodus eingestellt wird, der Pausenmodus eingestellt werden kann, nachdem eine vorbestimmte Menge von auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichneter Information ausgelesen (aber nicht wiedergegeben) und im Speicher 14 gespeichert wurde. In diesem Falle wird, wenn die nachfolgende Wiedergabe gestartet wird, die im Speicher 14 gespeicherte Information zuerst wiedergegeben, und dann wird die Information, die auf dem Medium aufgezeichnet ist, wiedergegeben. Somit ist es möglich, die Wiedergabe der nachfolgenden Information schnell zu starten.

In den oben genannten Ausführungsformen werden Beschreibungen unter Bezug auf Wiedergabevorrichtungen, die die Minidisk oder die Digitale Videodisk (DVD) als Aufzeichnungsmedium verwenden, angegeben. Jedoch ist die Anwendung der vorliegenden Erfindung nicht auf die MD oder die DVD beschränkt, sondern die vorliegende Erfindung kann ebenso auf jeder Art von Aufzeichnungsmedium angewandt werden, wie eine Audiokassette, eine Videokassette, eine 8 mm Videokassette, eine digitale Videokassette, eine Spulentonbandkassette, eine Magnetdisk oder eine optische Disk.

Des Weiteren wird bei den obigen Ausführungsformen der Schiebeoperationsknopf 18 verwendet, um die Zugriffsoperation durchzuführen und den Operationsmodus vom Standbymodus auf den Abspielmodus zu schalten. Jedoch kann ein veränderlicher Widerstand, der anstelle eines Schiebeoperationsknopfes 18 einen drehbaren Operationsknopf oder einen hebelähnlichen Operationsknopf aufweist, verwendet werden.

Des Weiteren ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt, sondern es können Variationen oder Abänderungen gemacht werden, ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung, wie von den Ansprüchen definiert, abzuweichen.


Anspruch[de]
  1. Eine Wiedergabevorrichtung (10; 30), dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst:

    einen Leser (12) zum Auslesen von Information von einem Aufzeichnungsmedium, auf dem eine Vielzahl von Teilen von Information aufgezeichnet sind;

    ein Stellglied (13), um eine relative Position des genannten Lesers (12) und des Aufzeichnungsmediums zu verändern;

    einen Signalgenerator (20; 32) zum Generieren eines Signals entsprechend einer vorbestimmten Operation; und

    eine Zugriffsoperationssteuerung (16), um, wenn der besagte Leser (12) Information ausliest, den Operationsmodus der Vorrichtung von einem Abspielmodus in einen Stoppmodus zu schalten als Reaktion auf das Signal, das von besagtem Signalgenerator (20; 32) generiert wurde, und danach das besagte Stellglied (13) zu steuern, um die relative Position des Lesers (12) und des Aufzeichnungsmediums zu verändern, so dass der nachfolgend wiederzugebende Teil von Information zum Auslesen bereit eingestellt wird,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass danach die Vorrichtung in einen Standbymodus eingestellt wird, in dem die nachfolgende Information zum Auslesen bereit eingestellt wird.
  2. Wiedergabevorrichtung (10; 30), gemäß Anspruch 1, wobei der besagte Signalgenerator (20; 32) Signale entsprechend vorbestimmter Operationen generiert, und die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine Wiedergabesteuerung (16) zum Schalten des Operationsmodus der Vorrichtung aus einem Stoppmodus in einen Abspielmodus als Reaktion auf ein anderes Signal, das von besagtem Signalgenerator (20; 32) generiert wird, umfasst.
  3. Wiedergabevorrichtung gemäß Anspruch 1 wobei der besagte Signalgenerator (20) das Signal als Reaktion auf eine Operation eines Überblendreglers (17) generiert.
  4. Wiedergabevorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei der besagte Signalgenerator (20) die Signale als Reaktion auf eine Operation eines Überblendreglers (17) generiert.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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