PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69832922T2 29.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000869579
Titel Antennenanordnung
Anmelder Murata Mfg. Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto, JP
Erfinder Oida, Toshifumi, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu, JP;
Tsuru, Teruhisa, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu, JP;
Yoshimoto, Yoshihiro, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu, JP;
Mandai, Harufumi, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu, JP
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 69832922
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.03.1998
EP-Aktenzeichen 981052954
EP-Offenlegungsdatum 07.10.1998
EP date of grant 28.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.06.2006
IPC-Hauptklasse H01Q 5/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01Q 9/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01Q 1/36(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01Q 1/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Antennenbauelement und insbesondere auf ein Antennenbauelement, das einen Antennenkörper aufweist, der einen Leiter umfasst, wobei eine Ersatzschaltung des Leiters eine induktive Komponente und eine resistive Komponente in einer Reihenverbindung aufweist. Das Antennenbauelement wird für eine Mobilkommunikationsvorrichtung verwendet, wie z. B. ein Mobiltelefon und einen Pager.

Im Allgemeinen gilt, Bandbreite × Gewinn = konstant, wenn das Volumen einer Antenne konstant bleibt, und eine Antenne, die ein erhöhtes Volumen aufweist, oder eine Mehrzahl von Antennen, die unterschiedliche Resonanzfrequenzen aufweisen, werden verwendet, um die Bandbreite mit gleichbleibendem Gewinn zu erweitern, so dass die Antenne mit einer Mobilkommunikationsvorrichtung funktioniert, die ein Breitband zum Unterbringen von Sende- und Empfangsfrequenzen in demselben benötigt. Der erstere Fall wird dargestellt durch eine 10-cm-Peitschenantenne, 5/8-Mal die Wellenlänge einer Empfangsfrequenz oder die Wellenlänge einer Sendefrequenz bei dem System von PDC (Personal Digital Cellular) 800, ein Typ eines tragbaren Telefons, das eine Empfangsfrequenz von ungefähr 818 MHz, eine Sendefrequenz von ungefähr 948 MHz, eine Bandbreite von 16 MHz sowohl für Senden als auch Empfang aufweist. Der letztere Fall wird dargestellt durch eine Empfangs-Rahmenantenne 61 und eine invertierte Sende-F-Antenne 62, wobei beide, befestigt an einer Platine 63, wie in 15 gezeigt ist, in einem Duplex-Pager-System eine Empfangsfrequenz von ungefähr 940 MHz, eine Sendefrequenz von ungefähr 901,5 MHz und eine Bandbreite von 1 MHz für sowohl Senden als auch Empfang aufweisen.

Wenn jedoch die Bandbreite der obigen herkömmlichen Antenne verbreitert wird, um auf Frequenzen in einem breiten Bereich zur Verwendung bei einer Mobilkommunikationsvorrichtung zu senden und zu empfangen, muss das Volumen der Antenne erhöht werden, eine Mehrzahl von Antennen mit unterschiedlichen Resonanzfrequenzen muss an einer Schaltungsplatine befestigt werden und folglich belegt die Antenne einen breiten Bereich in der Mobilkommunikationsvorrichtung. Dies stellt eine Schwierigkeit beim Implementieren eines kompakten Entwurfs bei der Mobilkommunikationsvorrichtung dar.

Die US-A-4,475,108 beschreibt eine elektronisch abstimmbare Mikrostreifenantenne, bei der eine DC-Vorspannungsspannung mit dem Erregungssignal kombiniert wird, um die Kapazität einer Varaktor-Diode zu regeln, die in der Antennenstruktur befestigt ist. Bei einem Ausführungsbeispiel ist eine Übertragungsleitung mit einem Strahlungselement verbunden, mit dem wiederum die Varaktor-Diode verbunden ist. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Varaktor-Diode zwischen die Sendeleitung und das Strahlungselement geschaltet.

Die GB 2 147 147 A beschreibt eine Antenne, die zwischen dem VHF- und dem UHF-Frequenzband geschaltet werden kann. Ein kapazitives Element ist in einer spezifischen Distanz von einer reflektierenden Oberfläche angeordnet, die als Masse wirkt. Das Abstimmen wird erreicht durch eine feste Selbstinduktivität und eine variable Selbstinduktivität.

Die EP 0 764 999 A1 beschreibt eine Chipantenne, die aus einem rechteckigen Substrat besteht, bei dem ein Leiter gebildet ist und sich spiralförmig entlang einer Längsrichtung des Substrats erstreckt. Ein Zuführanschluss ist an einer Seitenfläche und einer Bodenfläche des Substrats vorgesehen, um eine Spannung an den Leiter anzulegen. Ein Ende des Leiters bildet ein Zuführende und das andere bildet ein freies Ende in dem Substrat. Eine Kapazität wird zwischen einem Abschnitt des Leiters und einem In-Masse-Anschluss erzeugt.

Die EP 0 687 030 A1 beschreibt eine Antenneneinheit, deren Resonanzfrequenz schaltbar ist. Eine Reihenverbindung eines Kondensators und einer Diode ist zwischen einen Antennenkörper und Masse geschaltet, und eine Spannung, die an einem Knoten zwischen dem Kondensator und der Diode angelegt wird, um die Diode in einen Ein- oder Aus-Zustand zu bringen, führt zu einem Schalten einer Resonanzfrequenz der Antenneneinheit.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Antennenbauelement zur Verwendung bei einer mobilen Kommunikationsvorrichtung zu schaffen, das in der Lage ist, Frequenzen in einem breiten Bereich zu senden und zu empfangen, ohne den Gewinn des Antennenbauelements zu ändern.

Diese Aufgabe wird erreicht durch ein Antennenbauelement gemäß Anspruch 1 und Anspruch 2.

Die vorliegende Erfindung schafft ein Antennenbauelement der oben erwähnten Art, bei dem eine Frequenzeinstellschaltung, auch bezeichnet als eine Frequenzänderungsschaltung, zumindest eine parallele Schaltung eines Schaltelements umfasst und ein passives Element mit dem Leiter des Antennenkörpers verbunden ist. Der Antennenkörper ist vorzugsweise in Reihe mit der Frequenzeinstellschaltung geschaltet.

Da die parallele Schaltung, die das Schaltelement und das passive Element bildet, vorzugsweise in Reihe mit dem Antennenkörper verbunden ist, wird die kapazitive Komponente oder induktive Komponente des Antennenbauelements verändert durch Ein- oder Aus-Schalten des Schaltelements.

Die Resonanzfrequenz des Antennen ein Antennenbauelements wird somit verändert, ohne den Gewinn des Antennen ein Antennenbauelement zu ändern. Folglich, obwohl das Antennen ein Antennenbauelement selbst eine schmale Bandbreite aufweist, funktioniert es in einem breiten Frequenzbereich und wird somit bei der Mobilkommunikationsvorrichtung verwendet, die ein Senden und ein Empfangen auf Frequenzen in einem breiten Bereich ausführt.

Da der Antennenkörper und die parallele Schaltung das Schaltelement bilden und das passive Element an der Schaltungsplatine befestigt sein kann, wird ein kompakter Entwurf bei dem Antennenbauelement implementiert. Das Antennenbauelement kann somit an einer tragbaren, mobilen Kommunikationsvorrichtung befestigt sein, die ein Senden und Empfangen auf Frequenzen in einem breiten Bereich ausführt.

Das kompakt entworfene Antennenbauelement ermöglicht, dass es in dem Vorrichtungskörper der Mobilkommunikationsvorrichtung gehäust wird, wodurch jegliche Vorsprünge von der Mobilkommunikationsvorrichtung beseitigt werden.

Bei dem obigen Antennen ein Antennenbauelement kann das passive Element ein Kapazitätselement und/oder ein Induktivitätselement sein.

Wenn das passive Element ein Kapazitätselement ist, da die parallele Schaltung, die das Schaltelement und das Kapazitätselement bildet, in Reihe mit dem Leiter des Antennenkörpers verbunden ist, wird die kapazitive Komponente des Antennen ein Antennenbauelements geändert durch Ein- oder Aus-Schalten des Schaltelements. Die Resonanzfrequenz mit eingeschaltetem Schaltelement ist niedriger eingestellt, und die Resonanzfrequenz mit ausgeschaltetem Schaltelement ist höher eingestellt.

Wenn das passive Element ein Induktivitätselement ist, da die parallele Schaltung bestehend aus dem Schaltelement und dem Induktivitätselement in Reihe mit dem Antennenkörper geschaltet ist, wird die induktive Komponente des Antennenbauelements verändert durch Ein- oder Aus-Schalten des Schaltelements. Die Resonanzfrequenz mit eingeschaltetem Schaltelement ist höher eingestellt und die Resonanzfrequenz mit ausgeschaltetem Schaltelement ist niedriger eingestellt.

Bei dem obigen Antennenbauelement kann die Frequenzeinstellschaltung in Reihe zwischen dem Leiter des Antennenkörpers und einer Hochfrequenzschaltung geschaltet sein.

Durch diese Struktur ist das eine Ende des Leiters des Antennenkörpers mit Masse verbunden durch die Kondensatoren zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements, und das andere Ende des Antennenkörpers wird im Leerlauf gelassen, und das Antennenbauelement weist somit eine Struktur entsprechend einer Monopolantenne auf. Das Antennenbauelement weist eine verbreiterte Bandbreite auf und funktioniert in einem breiteren Frequenzbereich und wird somit bei der Mobilkommunikationsvorrichtung verwendet, die ein Senden und Empfangen auf Frequenzen in einem breiteren Bereich ausführt.

Bei dem obigen Antennenbauelement kann der Antennenkörper in Reihe zwischen die Frequenzeinstellschaltung und eine Hochfrequenzschaltung geschaltet sein.

Durch diese Struktur ist das eine Ende des Leiters des Antennenkörpers mit Masse verbunden, und das andere Ende des Antennenkörpers ist durch die Frequenzeinstellschaltung mit Masse verbunden, und das Antennenbauelement weist somit eine Struktur entsprechend einer Rahmenantenne auf. Das Antennenbauelement wird daher weniger durch die umliegende Umgebung beeinflusst und die Antennencharakteristika, wie z. B. Gewinn und Richtwirkung, werden verbessert.

Bei dem obigen Antennenbauelement kann ein anderes Kapazitätselement zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements in Reihe mit der parallelen Schaltung des Schaltelements und des passiven Elements geschaltet sein.

Durch diese Struktur kann die Eingangsimpedanz des Antennenbauelements eingestellt werden, durch Einstellen des Kapazitätswerts des Kondensators.

Sogar wenn die Eingangsimpedanz des Antennenbauelements von der charakteristischen Impedanz der Hochfrequenzschaltung der mobilen Kommunikationsvorrichtung abweicht, an der das Antennenbauelement befestigt ist, wird die Eingangsimpedanz eingestellt durch Ein- und Aus-Schalten des Schaltelements.

Bei dem obigen Antennenbauelement kann der Antennenkörper eine Chipantenne sein, die eine Basis, hergestellt aus zumindest entweder einem dielektrischen Material oder einem magnetischen Material, zumindest einen Leiter, der an zumindest einer externen Oberfläche der Basis oder innerhalb der Basis gebildet ist, und einen Zuführanschluss, der an der Oberfläche der Basis vorgesehen ist und mit dem ein Ende des Leiters verbunden ist, aufweist.

Durch diese Struktur verlangsamt der Antennenkörper, der die Basis aufweist, hergestellt aus zumindest entweder dem dielektrischen Material oder dem magnetischen Material, die Geschwindigkeit der Ausbreitung, wobei die Wellenlänge verkürzt wird, und wenn &egr; die dielektrische Konstante der Basis darstellt, wird die effektive Übertragungsleitungslänge multipliziert mit &egr;1/2, wodurch dieselbe länger wird als die effektive Übertragungsleitungslänge einer herkömmlichen drahtähnlichen Antenne. Der Bereich einer Stromverteilung wird daher erweitert, wodurch die Quantität der ausgestrahlten Funkwelle erhöht und der Gewinn des Antennenbauelements verbessert wird.

Bei dem obigen Antennenbauelement ist das Schaltelement, das die parallele Schaltung bildet, an dem Antennenkörper befestigt, und das passive Element ist innerhalb des Antennenkörpers vorgesehen.

Durch diese Struktur werden der Antennenkörper und die parallele Schaltung, die aus dem Schaltelement und dem passiven Element besteht, in Reihe geschaltet mit dem Leiter des Antennenkörpers, in einen Einheitskörper als die Antennenkomponente integriert, und die Frequenzeinstellung des Antennenbauelements wird somit ausschließlich in der Antennenkomponente ausgeführt.

Abweichungen bei dem Verhalten des Antennenbauelements werden daher weniger durch Abweichungen bei den Befestigungsbedingungen von anderen Teilen verursacht, wie z. B. Widerständen und Kondensatoren, der Ertrag des Antennenbauelements wird erhöht und folglich wird der Ertrag der Mobilkommunikationsvorrichtung entsprechend erhöht.

1 ist ein schematisches Diagramm, das das erste Ausführungsbeispiel des Antennenbauelements der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 ist eine Teildraufsicht des Antennenbauelements aus 1.

3 ist ein Graph, der den Reflektionskoeffizienten und Gewinn des Antennenbauelements aus 2 mit eingeschaltetem Schaltelement zeigt.

4 ist ein Graph, der den Reflektionskoeffizienten und Gewinn des Antennenbauelements aus 2 mit ausgeschaltetem Schaltelement zeigt.

5 ist ein schematisches Diagramm, das das zweite Ausführungsbeispiel des Antennenbauelements der vorliegenden Erfindung zeigt.

6 ist ein schematisches Diagramm, das das dritte Ausführungsbeispiel des Antennenbauelements der vorliegenden Erfindung zeigt.

7 ist eine Teildraufsicht, die das Antennenbauelement aus 6 zeigt.

8 ist ein Graph, der den Gewinn und das Spannung-Stehwelle-Verhältnis des Antennenbauelements aus 6 mit eingeschaltetem Schaltelement zeigt.

9 ist ein Graph, der den Gewinn und das Spannung-Stehwelle-Verhältnis des Antennenbauelements aus 6 mit ausgeschaltetem Schaltelement zeigt.

10 ist ein schematisches Diagramm, das das vierte Ausführungsbeispiel des Antennenbauelements der vorliegenden Erfindung zeigt.

11 ist eine perspektivische Ansicht, die den Antennenkörper zeigt, der das Antennenbauelement aus 1 bildet.

12 ist eine perspektivische Ansicht, die die interne Struktur der Modifikation des Antennenkörpers aus 11 zeigt.

13 ist eine perspektivische Ansicht, die die interne Struktur einer anderen Modifikation des Antennenkörpers aus 11 zeigt.

14 ist eine perspektivische Ansicht, die die Antennenkomponente zeigt, die das Antennenbauelement aus 1 bildet.

15 ist eine perspektivische Ansicht, die das herkömmliche Antennenbauelement zeigt.

Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung offensichtlich, die sich auf die beiliegenden Zeichnungen bezieht.

1 ist ein schematisches Diagramm eines ersten Ausführungsbeispiels des Antennenbauelements der vorliegenden Erfindung. Ein Antennenbauelement 10 umfasst einen Antennenkörper 11 und eine Frequenzeinstellschaltung 12.

Der Antennenkörper 11 weist eine Ersatzschaltung auf, bei der eine induktive Komponente L und eine resistive Komponente R in Reihe geschaltet sind, und einen Leiter 15, der ein Ende 13 als ein Zuführende und das andere Ende 14 als ein freies Ende aufweist.

Die Frequenzeinstellschaltung 12 umfasst eine Diode D1 als ein Schaltelement, Kondensatoren C11, C12 und einen Widerstand R11. Die Anode der Diode D1 ist mit dem einen Ende 13 des Antennenkörpers 11 verbunden, während sie mit Masse über eine Reihenschaltung des Widerstands R11 und des Kondensators C11 verbunden ist, und eine Steuerspannung Vc zum Steuern der Diode D1 für Ein- und Aus-Operationen ist mit dem Knoten des Widerstands R11 und des Kondensators C11 gekoppelt.

Die Kathode der Diode D1 ist über den Kondensator C13 zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements 10 mit einer Hochfrequenzschaltung HF einer Mobilkommunikationsvorrichtung verbunden, mit der das Antennenbauelement 10 verbunden ist, und ist auch mit Masse über einen Kondensator C14 verbunden. Ferner ist die Kathode der Diode D1 mit Masse über einen Widerstand R12 verbunden.

Der Kondensator C12, als ein Kapazitätselement, ist parallel mit der Diode D1 geschaltet. Die Frequenzeinstellschaltung 12, die eine parallele Schaltung 16 umfasst, die die Diode D1 und den Kondensator C12 bildet, ist in Reihe mit dem einen Ende des Leiters 15 des Antennenkörpers 11 geschaltet.

2 ist eine Teildraufsicht des Antennenbauelements 10 aus 1. Das Antennenbauelement 10 wird hergestellt durch Befestigen des Antennenkörpers 11, der Frequenzeinstellschaltung 12, die aus der Diode D1, den Kondensatoren C11, C12 und dem Widerstand R11 gebildet ist, und der Kondensatoren C13, C14 und des Widerstands R12 zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements 10, auf einer Schaltungsplatine 19, die Sendeleitungen 17a17d und eine Masseelektrode 18 auf derselben aufweist.

Ein Ende 13 des Antennenkörpers 11 ist mit der Anode der Diode D1 über die Sendeleitung 17a verbunden, während es mit der Masseelektrode 18 über die Sendeleitung 17a, den Widerstand R11, die Sendeleitung 17b und den Kondensator C11 verbunden ist.

Die Kathode der Diode D1 ist mit der Hochfrequenzschaltung HF über die Sendeleitung 17c, den Kondensator C13 und die Sendeleitung 17d verbunden, während sie mit der Masseelektrode 18 über die Sendeleitung 17c, den Kondensator C13, die Sendeleitung 17d und den Kondensator C14 verbunden ist. Die Kathode der Diode D1 ist ebenfalls mit der Masseelektrode 18 über die Sendeleitung 17c und den Widerstand R12 verbunden. Der Kondensator C12 ist parallel mit der Diode D1 über die Sendeleitungen 17a und 17c verbunden.

3 zeigt den Reflektionskoeffizienten und Gewinn des Antennenbauelements 10, gezeigt in 2, mit eingeschalteter Diode D1, und 4 zeigt den Reflektionskoeffizienten und Gewinn des Antennenbauelements 10, gezeigt in 2, mit ausgeschalteter Diode D1. Bezug nehmend auf 3 und 4 stellen durchgezogene Linien den Reflektionskoeffizienten und gestrichelte Linien den Gewinn dar, und die Punkte A und B (Markierungen &Dgr; in 3 und 4) zeigen Resonanzfrequenzen in den jeweiligen Fällen (mit ein- und ausgeschalteter Diode D1). Die Kapazitätswerte der Kondensatoren C11, C12, C13 und C14 sind 1.000 pF, 1 pF, 1.000 pF bzw. 2 pF, und die Widerstandswerte der Widerstände R11 sind 1,5 kS bzw. 1,5 kS.

Wie aus 3 ersichtlich ist, mit eingeschalteter Diode D1, ist die Resonanzfrequenz des Antennenbauelements 10 901,5 MHz (Punkt A) mit dem Gewinn bei –3 dBd, und wie aus 4 ersichtlich ist, ist mit ausgeschalteter Diode D1 die Resonanzfrequenz des Antennenbauelements 10 940 MHz (Punkt B) mit dem Gewinn bei –4 dBd.

Das oben Ausgeführte wird weiter unter Verwendung von Gleichungen erörtert. Mit eingeschalteter Diode D1 wird die Impedanz der Diode D1 „Null", und die Resonanzfrequenz f1on ist

[Gleichung 1]
wie oben erörtert wurde.

Mit ausgeschalteter Diode D1 wird die Impedanz der Diode D1 „unendlich", und die Resonanzfrequenz f1off ist

[Gleichung 2]
wie oben.

Bei den obigen Gleichungen stellt L0 den Induktivitätswert der Induktivitätskomponente L des Leiters 15 dar, C0 stellt den Kapazitätswert der Streukapazität C dar, erzeugt zwischen dem freien Ende 14 des Leiters 15 und Masse, C1 stellt den Kapazitätswert des Kondensators C12 dar, der die Parallelschaltung 16 bildet, und C2 stellt den Gesamtkapazitätswert der Kondensatoren C13 und C14 dar zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements 10.

Wenn die Resonanzfrequenzen mit eingeschalteter Diode D1 und mit ausgeschalteter Diode D1 miteinander verglichen werden, wird die Resonanzfrequenz f1on mit eingeschalteter Diode D1 niedriger.

Da bei dem Antennenbauelement des ersten Ausführungsbeispiels die Frequenzeinstellschaltung, die die Parallelschaltung umfasst, die die Diode und den Kondensator bildet, in Reihe mit dem Antennenkörper geschaltet ist, wird die Kapazitätskomponente des Antennenbauelements verändert durch Ein- oder Aus-Schalten der Diode.

Die Resonanzfrequenz des Antennenbauelements wird somit verändert, ohne den Gewinn des Antennenbauelements zu ändern. Genauer gesagt muss die Resonanzfrequenz mit eingeschalteter Diode niedriger eingestellt sein und die Resonanzfrequenz mit ausgeschalteter Diode höher eingestellt sein. Als Ergebnis, obwohl das Antennenbauelement selbst eine schmale Bandbreite aufweist, funktioniert es in einem breiten Bereich von Frequenzen und kann somit in der mobilen Kommunikationsvorrichtung verwendet werden, die ein Senden und Empfangen auf Frequenzen in einem breiten Bereich ausführt.

Da der Antennenkörper und die parallele Schaltung, die die Diode und den Kondensator bilden, an der Schaltungsplatine befestigt sind, ist ein kompakter Entwurf in dem Antennenbauelement implementiert. Das Antennenbauelement kann somit an einer tragbaren mobilen Kommunikationsvorrichtung befestigt sein, die ein Senden und Empfangen auf Frequenzen in einem breiten Bereich ausführt.

Das kompakt entworfene Des Antennenbauelements ermöglicht, dass dasselbe in dem Vorrichtungskörper der mobilen Kommunikationsvorrichtung gehäust wird, wodurch jegliche Vorsprünge aus der mobilen Kommunikationsvorrichtung beseitigt werden.

Da die Kondensatoren (C11) zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements in Reihe mit der Parallelschaltung geschaltet sind, die die Diode und den Kondensator bildet, wird die Eingangsimpedanz des Antennenbauelements eingestellt durch Einstellen des Kapazitätswerts dieser Kondensatoren, sogar wenn das Ein- und Aus-Schalten der Diode die Eingangsimpedanz des Antennenbauelements von der charakteristischen Impedanz der Hochfrequenzschaltung der mobilen Kommunikationsvorrichtung abweichen lässt, an der das Antennenbauelement befestigt ist.

Da die Frequenzeinstellschaltung mit dem einen Ende des Leiters des Antennenkörpers verbunden ist, ist das eine Ende des Leiters des Antennenkörpers durch die Kondensatoren mit Masse verbunden, zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements, und das andere Ende des Antennenkörpers wird im Leerlauf gelassen, und das Antennenbauelement weist somit eine Struktur entsprechend einer Monopolantenne auf. Das Antennenbauelement weist eine verbreiterte Bandbreite auf und arbeitet in einem breiteren Frequenzbereich und wird somit bei der mobilen Kommunikationsvorrichtung verwendet, die ein Senden und Empfangen auf Frequenzen in einem breiteren Bereich ausführt.

5 ist ein schematisches Diagramm, das ein zweites Ausführungsbeispiel des Antennenbauelements der vorliegenden Erfindung zeigt. Ein Antennenbauelement 20 unterscheidet sich von dem Antennenbauelement 10 des ersten Ausführungsbeispiels (1) insofern, dass eine parallele Schaltung 21, die eine Frequenzeinstellschaltung 12 bildet, eine Diode D1 als ein Schaltelement und einen Induktor L11 als ein Induktivitätselement umfasst. Ein Kondensator C15 zum Blockieren eines Gleichstroms ist in Reihe mit dem Induktor L11 geschaltet.

Die Änderung bei der Resonanzfrequenz f2 des Antennenbauelements 20 wird nun unter Verwendung einer Gleichung erörtert. Mit eingeschalteter Diode D1 wird die Impedanz der Diode D1 „Null", und die Resonanzfrequenz f2on ist

[Gleichung 3]
wie oben.

Mit ausgeschalteter Diode D1 wird die Impedanz der Diode D1 „unendlich" und die Resonanzfrequenz f2off ist

[Gleichung 4]
wie oben.

Bei den obigen Gleichungen stellt L0 den Induktivitätswert der induktiven Komponente L des Leiters 15 dar, L1 stellt den Induktivitätswert des Induktors L11 dar, der die parallele Schaltung 21 bildet, C0 stellt den Kapazitätswert der Streukapazität C dar, erzeugt zwischen dem freien Ende 14 des Leiters 15 und Masse, C1 stellt den Kapazitätswert des Kondensators C15 dar, der die parallele Schaltung 21 bildet, und C2 stellt den Gesamtkapazitätswert der Kondensatoren C13 und C14 zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements 10 dar. Da der Kondensator C15 zum Blockieren eines Gleichstroms vorgesehen ist, ist sein Kapazitätswert C1 sehr groß. Der Induktivitätswert L1 des Induktors L11 beeinflusst daher eher die Resonanzfrequenz als den Kapazitätswert C1 des Kondensators C15.

Wenn die Resonanzfrequenzen mit eingeschalteter Diode D1 und mit ausgeschalteter Diode D1 miteinander verglichen werden, wird die Resonanzfrequenz f2on mit eingeschalteter Diode D1 höher.

Da bei dem Antennenbauelement des zweiten Ausführungsbeispiels die Frequenzeinstellschaltung, die die parallele Schaltung umfasst, die die Diode und den Induktor bildet, in Reihe mit dem Antennenkörper geschaltet ist, wird die induktive Komponente des Antennenbauelements geändert durch Ein- oder Aus-Schalten der Diode.

Die Resonanzfrequenz des Antennenbauelements wird somit geändert, ohne den Gewinn des Antennenbauelements zu ändern. Genauer gesagt wird die Resonanzfrequenz mit der eingeschalteten Diode höher eingestellt und die Resonanzfrequenz mit der ausgeschalteten Diode wird niedriger eingestellt.

6 ist ein schematisches Diagramm eines dritten Ausführungsbeispiels des Antennenbauelements der vorliegenden Erfindung. Das Antennenbauelement 30 unterscheidet sich von dem Antennenbauelement 10 des ersten Ausführungsbeispiels (1) insofern, dass die Frequenzeinstellschaltung 12 mit dem anderen Ende 14 des Leiters 15 des Antennenkörpers 11 verbunden ist.

7 ist eine Teildraufsicht des Antennenbauelements 30 aus 6. Das Antennenbauelement 30 wird erzeugt durch Befestigen des Antennenkörpers 11, der Frequenzeinstellschaltung 12, die aus der Diode D1, Kondensatoren C11, C12 und dem Widerstand R11 gebildet ist, und der Kondensatoren C13 und C14 zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements 30 an einer Schaltungsplatine 33 mit Übertragungsleitungen 31a31d und einer Masseelektrode 32 an derselben.

Ein Ende 13 des Antennenkörpers 11 ist mit der Übertragungsleitung 31b über die Übertragungsleitung 31a und den Kondensator C13 verbunden. Die Übertragungsleitung 31b ist mit der Hochfrequenzschaltung HF verbunden, während sie mit der Masseelektrode 32 über den Kondensator C14 verbunden ist.

Das andere Ende 14 des Antennenkörpers 11 ist mit der Übertragungsleitung 31c verbunden. Die Übertragungsleitung 31c ist mit der Masseelektrode 32 über die Diode D1 verbunden, während sie mit einer Masseelektrode 21 über den Widerstand R11, die Übertragungsleitung 31d und den Kondensator C11 verbunden ist. Der Kondensator C12 ist parallel mit der Diode D1 verbunden, über die Übertragungsleitungen 31c und die Masseelektrode 32.

8 zeigt Gewinn und Spannung-Stehwelle-Verhältnis des Antennenbauelements 30, gezeigt in 7, mit eingeschalteter Diode D1, und 9 zeigt Gewinn und Spannung-Stehwelle-Verhältnis des Antennenbauelements 30, gezeigt in 7, mit ausgeschalteter Diode D1. Bezug nehmend auf 8 und 9 stellen durchgezogene Linien das Spannung-Stehwelle-Verhältnis dar und gestrichelte Linien stellen den Gewinn dar, und Punkte A und B (Markierungen &Dgr; in 8 und 9), zeigen Resonanzfrequenzen in den jeweiligen Fällen (mit ein- und ausgeschalteter Diode D1). Die Kapazitätswerte der Kondensatoren C11, C12, C13 und C14 sind 1.000 pF, 3 pF, 0,3 pF bzw. 2,5 pF und der Widerstandswert des Widerstands R1 ist 3 kS.

Wie aus 8 ersichtlich ist, ist mit eingeschalteter Diode D1 die Resonanzfrequenz des Antennenbauelements 10 819 MHz (Punkt A) mit ihrem Spannung-Stehwelle-Verhältnis bei Resonanz bei ungefähr 2 und ihrem Gewinn bei –3 dBd, wie aus 9 ersichtlich ist, wobei mit ausgeschalteter Diode D1 die Resonanzfrequenz des Antennenbauelements 10 889 MHz ist (Punkt B), mit ihrem Spannung-Stehwelle-Verhältnis bei ungefähr 1 und ihrem Gewinn bei –1 dBd.

Die obige Operation wird nun unter Verwendung von Gleichungen erörtert. Mit eingeschalteter Diode D1 wird die Impedanz der Diode D1 „Null" und die Resonanzfrequenz f3on ist

[Gleichung 5]
wie oben.

Mit ausgeschalteter Diode D1 wird die Impedanz der Diode D1 „unendlich", und die Resonanzfrequenz f3off ist

[Gleichung 6]
wie oben.

Bei den obigen Gleichungen stellt L0 den Induktivitätswert der induktiven Komponente L des Leiters 15 dar, C1 stellt den Kapazitätswert des Kondensators C12 dar, der die parallele Schaltung 16 bildet, und C2 stellt den Gesamtkapazitätswert der Kondensatoren C13 und C14 zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements 10 dar.

Wenn die Resonanzfrequenz mit eingeschalteter Diode D1 und mit ausgeschalteter Diode D1 miteinander verglichen werden, wird die Resonanzfrequenz f3on mit eingeschalteter Diode niedriger.

Da bei dem Antennenbauelement des dritten Ausführungsbeispiels die Frequenzeinstellschaltung, die die parallele Schaltung umfasst, die die Diode und den Kondensator bildet, in Reihe mit dem Antennenkörper verbunden ist, wird die kapazitive Komponente des Antennenbauelements durch Ein- oder Aus-Schalten der Diode geändert.

Die Resonanzfrequenz des Antennenbauelements wird somit geändert, ohne den Gewinn des Antennenbauelements zu ändern. Genauer gesagt wird die Resonanzfrequenz mit eingeschalteter Diode niedriger eingestellt und die Resonanzfrequenz mit ausgeschalteter Diode wird höher eingestellt. Folglich, obwohl das Antennenbauelement selbst eine schmale Bandbreite aufweist, arbeitet es in einem breiten Frequenzbereich und wird somit bei der mobilen Kommunikationsvorrichtung verwendet, die ein Senden und einen Empfang auf Frequenzen in einem breiten Bereich ausführt.

Da der Antennenkörper und die parallele Schaltung, die die Diode und den Kondensator bilden, an der Schaltungsplatine befestigt sind, wird ein kompakter Entwurf bei dem Antennenbauelement implementiert. Das Antennenbauelement kann somit an einer tragbaren mobilen Kommunikationsvorrichtung befestigt sein, die ein Senden und Empfangen auf Frequenzen in einem breiten Bereich ausführt.

Das kompakt entworfene Antennenbauelement ermöglicht, dass dasselbe in dem Vorrichtungskörper der mobilen Kommunikationsvorrichtung gehäust wird, wodurch jegliche Vorsprünge von der mobilen Kommunikationsvorrichtung beseitigt werden.

Da die Frequenzeinstellschaltung mit dem anderen Ende des Leiters des Antennenkörpers verbunden ist, ist das eine Ende des Leiters des Antennenkörpers mit Masse durch die Kondensatoren verbunden zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements, und das andere Ende des Antennenkörpers ist mit Masse durch die Frequenzeinstellschaltung verbunden, und das Antennenbauelement weist somit eine Struktur auf entsprechend einer Schleifen- bzw. Rahmen-Antenne. Das Antennenbauelement wird daher weniger durch die umliegende Umgebung beeinflusst und die Antennencharakteristika, wie z. B. Gewinn und Richtwirkung, werden verbessert.

10 ist ein schematisches Diagramm, das ein viertes Ausführungsbeispiel des Antennenbauelements der vorliegenden Erfindung zeigt. Das Antennenbauelement 40 unterscheidet sich von dem Antennenbauelement 30 des dritten Ausführungsbeispiels (6) insofern, dass eine parallele Schaltung 21, die eine Frequenzeinstellschaltung 12 bildet, eine Diode D1 als ein Schaltelement und einen Induktor L11 als ein Induktivitätselement umfasst. Ein Kondensator C15 zum Blockieren eines Gleichstroms ist in Reihe mit dem Induktor L11 geschaltet.

Die Änderung bei der Resonanzfrequenz f4 des Antennenbauelements 40 wird nun unter Verwendung von Gleichungen erörtert. Mit eingeschalteter Diode D1 wird die Impedanz der Diode D1 „Null" und die Resonanzfrequenz f4on ist

[Gleichung 7]
wie oben.

Mit ausgeschalteter Diode D1 wird die Impedanz der Diode D1 „unendlich" und die Resonanzfrequenz f4off ist

[Gleichung 8]
wie oben.

Bei den obigen Gleichungen stellt L0 den Induktivitätswert der induktiven Komponente L des Leiters 15 dar, L1 stellt den Induktivitätswert des Induktors L11 dar, der die parallele Schaltung 21 bildet, C1 stellt den Kapazitätswert des Kondensators C15 dar, der die parallele Schaltung 21 bildet, und C2 stellt den Gesamtkapazitätswert der Kondensatoren C13 und C14 zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements 10 dar.

Da der Kondensator C15 zum Blockieren eines Stroms vorgesehen ist, ist sein Kapazitätswert C1 sehr hoch. Der Induktivitätswert L1 des Induktors L11 beeinflusst daher mehr die Resonanzfrequenz als den Kapazitätswert C1 des Kondensators C11.

Wenn die Resonanzfrequenzen mit eingeschalteter Diode D1 und mit ausgeschalteter Diode D1 miteinander verglichen werden, wird die Resonanzfrequenz f4on mit eingeschalteter Diode D1 höher.

Da bei dem Antennenbauelement des vierten Ausführungsbeispiels die Frequenzeinstellschaltung, die die parallele Schaltung umfasst, die die Diode und den Induktor bildet, in Reihe mit dem Antennenkörper verbunden ist, wird die induktive Komponente des Antennenbauelements geändert durch Ein- oder Aus-Schalten der Diode.

Die Resonanzfrequenz des Antennenbauelements wird somit geändert, ohne den Gewinn des Antennenbauelements zu ändern. Genauer gesagt wird die Resonanzfrequenz mit der eingeschalteten Diode eingestellt, um höher zu sein, und die Resonanzfrequenz mit der ausgeschalteten Diode wird eingestellt, um niedriger zu sein.

11 ist eine perspektivische Ansicht des Antennenkörpers 11, der die Antennenbauelemente 10, 20, 30 und 40 bildet. Der Antennenkörper 11 umfasst den Leiter 15, der spiralförmig in der Rechteck-Parallelepiped-Basis eingewickelt ist, hergestellt aus Bariumoxid, Aluminiumoxid und Silika als seine Hauptkomponenten, in der Richtung der Länge der Basis 1, den Zuführanschluss 2 und den Zuführanschluss 3 auf den Oberflächen der Basis 1. Das eine Ende 13 des Leiters 15 wird aus der Oberfläche der Basis 1 geleitet und wird dann mit dem Zuführanschluss 2 verbunden zum Zuführen von Spannung zu dem Leiter 15. Das andere Ende 14 des Leiters 15 wird aus der Oberfläche der Basis 1 geleitet und ist mit dem freien Anschluss 3 verbunden.

Bei dem Antennenkörper 11, der die Antennenkörper 10 und 20 bei dem ersten bzw. zweiten Ausführungsbeispiel bildet, ist das andere Ende 14 des Leiters 15 im Leerlauf und der freie Anschluss 3 ist daher nicht auf der Oberfläche der Basis 1 erforderlich. Alternativ kann das andere Ende 14 des Leiters 15 eingebettet in der Basis 1 und nicht freiliegend aus der Oberfläche der Basis 1 gelassen werden.

Die Verwendung von Bariumoxid, Aluminiumoxid und Silika als Hauptkomponenten für die Rechteck-Parallelepiped-Basis verlangsamt die Geschwindigkeit einer Ausbreitung, wobei die Wellenlänge verkürzt wird, und wenn &egr; die dielektrische Konstante der Basis darstellt, wird die effektive Übertragungsleitungslänge mit &egr;1/2 multipliziert, wodurch sie länger wird als die effektive Übertragungsleitungslänge der herkömmlichen drahtähnlichen Antenne. Der Bereich einer Stromverteilung wird daher erweitert, wodurch sich die Quantität der ausgestrahlten Funkwelle erhöht und sich der Gewinn des Antennenbauelements verbessert.

12 und 13 sind perspektivische Ansichten von Modifikationen des ersten Antennenkörpers 11, gezeigt in 11. Der Antennenkörper 11a, gezeigt in 12, weist eine Rechteck-Parallelepiped-Basis 1a, einen Leiter 15a spiralförmig gewickelt um die Oberfläche der Basis 1a in der Richtung der Länge der Basis 1a und einen Zuführanschluss 2a und einen freien Anschluss 3a auf der Oberfläche der Basis 1a auf. Ein Ende 13a des Leiters 15a ist mit dem Zuführanschluss 2a verbunden zum Zuführen einer Spannung zu dem Leiter 15a auf der Oberfläche der Basis 1a. Das andere Ende 14a des Leiters 15a ist mit dem freien Anschluss 3a auf der Oberfläche der Basis 1a verbunden. In diesem Fall wird der Leiter 15a einfach auf der Basis 1a durch Siebdrucken gebildet, und der Herstellungsprozess des Antennenkörpers 11a wird somit vereinfacht.

Der Antennenkörper 11b, gezeigt in 13, weist eine Rechteck-Parallelepiped-Basis 1b, einen mäanderförmigen Leiter 15b gebildet auf der Oberfläche der Basis 1b und einen Zuführanschluss 2b und einen freien Anschluss 3b auf der Oberfläche der Basis 1b auf. Ein Ende des Leiters 15b ist mit dem Zuführanschluss 2b zum Zuführen einer Spannung zu dem Leiter 15b auf der Oberfläche der Basis 1b verbunden. Das andere Ende des Leiters 15b ist mit dem freien Anschluss 3b auf der Oberfläche der Basis 1b verbunden. Da der mäanderförmige Leiter 15b auf einer Hauptoberfläche der Basis 1b ausschließlich gebildet ist, wird ein Niedrigprofilentwurf in die Basis 1b eingebracht, und der Antennenkörper 1b ist ebenfalls entsprechend niedrigprofilig. Der mäanderförmige Leiter 15b kann innerhalb der Basis 1b gebildet sein.

14 ist eine perspektivische Ansicht einer Antennenkomponente, in die der Antennenkörper 11 und die Diode D1 und der Kondensator C12, der die Frequenzeinstellschaltung 12 des Antennenbauelements 10 bildet, gezeigt in 1, in einen Einheitskörper integriert sind.

Die Antennenkomponente 50 weist Kondensatorelektroden 52a und 52b, die den Kondensator C12 bilden, oben auf bzw. innerhalb einer Basis 51, die den Antennenkörper 11 bildet, und die Diode D1 auf der Oberseite der Basis 51 auf.

Innerhalb der Basis 51 ist die Anode der Diode D1 mit dem einen Ende des Leiters 15 des Antennenkörpers 11 verbunden, mit einem externen Anschluss 53a angebracht an die Seitenoberfläche der Basis 51 und an die Kondensatorelektrode 52b. Ebenfalls innerhalb der Basis 51 ist die Kathode der Diode D1 mit der Kondensatorelektrode 52a verbunden und die Kondensatorelektrode 52a ist mit einem externen Anschluss 53b auf der Seitenoberfläche der Basis 51 verbunden. Bei dieser Anordnung ist die parallele Schaltung 21, die die Diode D1 und den Kondensator C12 bildet, in Reihe mit dem Leiter 15 des Antennenkörpers 11 verbunden.

Obwohl dies nicht gezeigt ist, ist die Antennenkomponente 51 zusammen mit den Kondensatoren C11 und dem Widerstand R11, die die Frequenzeinstellschaltung 12 bilden, und den Kondensatoren C13 und C14 zum Einstellen der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements 10 befestigt und bildet somit das Antennenbauelement 10.

Da in diesem Fall der Antennenkörper und die parallele Schaltung, die die Diode und den Kondensator bildet, die in Reihe mit dem Leiter des Antennenkörpers verbunden sind, in die selbe Basis als Einheitskörper integriert sind, um die Antennenkomponente zu sein, wird die Frequenzeinstellung des Antennenbauelements ausschließlich in der Antennenkomponente ausgeführt. Abweichungen bei dem Verhalten des Antennenbauelements werden daher weniger durch Abweichungen bei den Befestigungsbedingungen von anderen Teilen verursacht, wie z. B. Widerständen und Kondensatoren, der Ertrag des Antennenbauelements wird erhöht und als Ergebnis wird entsprechend der Ertrag der mobilen Kommunikationsvorrichtung erhöht.

Der Antennenkörper weist den Leiter spiralförmig gewickelt innerhalb oder auf der Oberfläche der Basis auf, und obwohl bei dem obigen Ausführungsbeispiel der Antennenkörper den mäanderförmigen Leiter auf der Oberfläche der Basis aufweist, ist die Konfiguration des Leiters nicht wichtig, so lange die Ersatzschaltung des Leiters des Antennenkörpers aus einer induktiven Komponente und einer resistiven Komponente gebildet ist.

Obwohl bei der obigen Erörterung die Basis des Antennenkörpers oder die Basis der Antennenkomponente aus einem dielektrischen Material hergestellt ist, das Bariumoxid, Aluminiumoxid und Silika als seine Hauptkomponenten aufweist, ist die Basis nicht auf dieses Material beschränkt und die Basis kann aus einem dielektrischen Material, das Titanoxid und Neodymiumoxid als seine Hauptkomponenten aufweist, einem Magnetmaterial, das Nickel, Kobalt und Eisen als seine Hauptkomponenten aufweist, oder einer Kombination des dielektrischen Materials und des Magnetmaterials hergestellt sein.

Obwohl der Antennenkörper oder die Antennenkomponente einen einzelnen Leiter bei der obigen Erörterung aufweist, kann der Antennenkörper oder die Antennenkomponente eine Mehrzahl von Leitern aufweisen, die parallel laufen. In einem solchen Fall weist das Antennenbauelement eine Mehrzahl von Resonanzfrequenzen auf, die der Anzahl von Leiter entsprechen, und eine einzelne Antenne stellt eine Mehrfachbandfähigkeit dar.

Obwohl die Diode als das Schaltelement bei der obigen Erörterung verwendet wird, führt ein Feldeffekttransistor oder ein Bipolartransistor die selbe Funktion aus.

Bei der Antennenkomponente, bei der der Antennenkörper und die parallele Schaltung, die das Schaltelement und das passive Element bildet, auf der selben Schaltungsplatine als Einheitskörper integriert sind, ist das passive Element ein Kapazitätselement, aber ein gleiches Verhalten wird erreicht, wenn das passive Element ein Induktivitätselement ist.

Bei den Antennenbauelementen 10 und 20 bei dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel kann eine HF-Drossel, aufgebaut aus einer Spule mit einer hohen Induktivität oder einer Übertragungsleitung mit einer &lgr;/4-Länge, für den Widerstand R11 eingesetzt werden. In einem solchen Fall kann die Impedanz der HF-Drossel für die Einstellung der Eingangsimpedanz des Antennenbauelements berücksichtigt werden.

Bei den Antennenbauelementen 30 und 40 bei dem dritten und vierten Ausführungsbeispiel kann eine HF-Drossel, aufgebaut aus einer Spule mit einer großen Induktivität oder einer Übertragungsleitung mit einer &lgr;/4-Länge, in Reihe mit dem Widerstand R11 verbunden sein. In einem solchen Fall wird die Gesamtimpedanz des Widerstands R11 und der HF-Drossel hoch und die Wirkung der resistiven Komponente der Hochfrequenzschaltung HF der mobilen Kommunikationsvorrichtung, mit der das Antennenbauelement 30 oder 40 verbunden ist, über das Antennenbauelement 30 oder 40 reduziert.


Anspruch[de]
  1. Ein Antennenbauelement (10; 20; 50) zur Verwendung in einer mobilen Kommunikationsvorrichtung, das folgende Merkmale aufweist:

    einen Antennenkörper (11), der einen Leiter (15) mit einem freien Ende (14) und einem Zuführende (13) umfasst, wobei eine Ersatzschaltung des Leiters eine induktive Komponente (L) und eine resistive Komponente (R) in einer Reihenverbindung aufweist;

    eine Frequenzänderungsschaltung (12), die mit einem Ende (13, 14) des Leiters (15) des Antennenkörpers (11) verbunden ist;

    dadurch gekennzeichnet, dass

    die Frequenzänderungsschaltung (12) zumindest eine parallele Schaltung (16; 21) umfasst, in Reihe verbunden mit dem Zuführende (13) des Leiters (15) des Antennenkörpers (11) und mit einem Hochfrequenzanschluss (HF), wobei die parallele Schaltung (16; 21) eine Schaltdiode (D1) und ein Kapazitäts- oder Induktivitäts-Element (C12; L11) aufweist,

    wobei die Anode der Schaltdiode (D1) mit einer Reihenschaltung eines Widerstands (R11) und eines Kondensators (C11) verbunden ist, wobei eine Steuerspannung (Vc) für eine Ein- und Aus-Operation mit einem Knoten des Widerstands (R11) und des Kondensators (C11) gekoppelt ist, wobei der Kondensator (C11) mit Masse verbunden ist, und

    wobei die Kathode der Schaltdiode (D1) über einen weiteren Kondensator (C13) mit dem Hochfrequenzanschluss (HF) verbunden ist.
  2. Ein Antennenbauelement (30; 40; 50) zur Verwendung in einer mobilen Kommunikationsvorrichtung, das folgende Merkmale aufweist:

    einen Antennenkörper (11), der einen Leiter (15) mit einem freien Ende (14) und einem Zuführende (13) aufweist, wobei eine Ersatzschaltung des Leiters eine induktive Komponente (L) und eine resistive Komponente (R) in einer Reihenverbindung aufweist; und

    eine Frequenzänderungsschaltung (12), die mit einem Ende (13, 14) des Leiters (15) des Antennenkörpers (11) verbunden ist;

    dadurch gekennzeichnet, dass

    die Frequenzänderungsschaltung (12) zumindest eine parallele Schaltung (16; 21) umfasst, verbunden mit dem freien Ende (14) des Leiters (15) des Antennenkörpers (11), wobei die parallele Schaltung (16; 21) eine Schaltdiode (D1) und ein Kapazitäts- oder Induktivitäts-Element (C12; L11) aufweist,

    wobei die Anode der Schaltdiode (D1) mit einer Reihenschaltung eines Widerstands (R11) und eines Kondensators (C11) verbunden ist, wobei eine Steuerspannung (Vc) für eine Ein- und Aus-Operation mit einem Knoten des Widerstands (R11) und des Kondensators (C11) gekoppelt ist, wobei der Kondensator (C11) mit Masse verbunden ist; und

    wobei die Kathode der Schaltdiode (D1) mit Masse verbunden ist, und wobei ein weiterer Kondensator (C13) zwischen das Zuführende (13) des Leiters (15) und einen Hochfrequenzanschluss (HF) geschaltet ist.
  3. Das Antennenbauelement (10; 20; 30; 40; 50) gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem der Antennenkörper (11; 11a; 11b) eine Chipantenne ist, die eine Basis (1; 1a; 1b; 51), hergestellt aus zumindest entweder einem dielektrischen Material oder einem Magnetmaterial, wobei zumindest einer der Leiter (15; 15a; 15b) zumindest auf einer externen Oberfläche der Basis (1; 1a; 1b; 51) oder innerhalb der Basis (1; 1a; 1b; 51) gebildet ist, und einen Zuführanschluss aufweist, der auf der Oberfläche der Basis gebildet ist und mit dem ein Ende des Leiters (15; 15a; 15b) verbunden ist.
  4. Das Antennenbauelement (50) gemäß Anspruch 3, bei dem die Schaltdiode (D1) an dem Antennenkörper (51) befestigt ist und das passive Element (C12) in dem Antennenkörper (51) bereitgestellt ist.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com