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Dokumentenidentifikation DE69926926T2 29.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000931972
Titel Element mit angeordneten Teilen und Montageverfahren der Teile
Anmelder Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Kadoma, Osaka, JP
Erfinder Tamura, Kazushige, Sagamihara-shi, Kanagawa-ken 229-0031, JP;
Wada, Jyoji, Yokohama 245-0003, JP
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69926926
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.01.1999
EP-Aktenzeichen 991012162
EP-Offenlegungsdatum 28.07.1999
EP date of grant 31.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.06.2006
IPC-Hauptklasse F16M 11/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein teilemontiertes Element für verschiedene Vorrichtungen wie z. B. eine Überwachungskamera, eine mechanische Vorrichtung und eine elektronische Vorrichtung. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Montieren von Teilen verschiedener Vorrichtungen wie z. B. einer Überwachungskamera, einer mechanischen Vorrichtung und einer elektronischen Vorrichtung.

Beschreibung des verwandten Standes der Technik

Im Allgemeinen verwenden Geschäfte und Banken Überwachungskameras. Eine fixe Überwachungskamera erfasst einen begrenzten und festen Bereich. Es gibt einen Schwenkmechanismus zum Drehen einer Überwachungskamera um eine vertikale Achse herum. Darüber hinaus gibt es einen Kippmechanismus zum Drehen einer Überwachungskamera um eine horizontale Achse herum. Es ist bekannt, eine Überwachungskamera sowohl mit einem Schwenkmechanismus als auch einem Kippmechanismus zu versehen, um dadurch den erfassten Bereich zu erweitern.

In einer bekannten kompakten Überwachungskamera sind ein Kamerateil, ein Schwenkmechanismus und ein Kippmechanismus in einem engen Raum getrennt von einer Stromversorgung zusammengefasst.

Die japanische Patentanmeldung Toku-Hyo-Hei 9-502331 offenbart eine kompakte Überwachungskamera nach dem Stand der Technik. Ein Verfahren zum Herstellen der kompakten Überwachungskamera nach dem Stand der Technik weist viele Schritte auf. Der Zusammenbau der kompakten Überwachungskamera nach dem Stand der Technik dauert relativ lange.

Die europäische Patentanmeldung EP-A-807 878 offenbart eine Halterung mit Haltern für einen tragbaren Computer bzw. eine geeignete Tastatur. Das Befestigen des Computers und der Tastatur erfolgt von Hand durch den Benutzer und es wird kein/e spezielle Richtung oder bestimmtes Verfahren offen gelegt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist ein erstes Ziel der Erfindung, ein Element bereitzustellen, an dem Teile einfach befestigt werden.

Es ist ein zweites Ziel der Erfindung, ein Verfahren zum einfachen Befestigen von Teilen bereitzustellen.

Ein erster Aspekt der Erfindung sieht eine Überwachungskamera wie in Anspruch 1 definiert vor.

Ein zweiter Aspekt der Erfindung sieht ein Verfahren vor, bei dem der Befestigungsschritt ein Befestigen der Teile an den Flächen der Abschnitte in einer gleichen Richtung umfasst, wie in Anspruch 3 definiert.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Darstellung einer Überwachungskamera nach dem Stand der Technik.

2 ist eine Schnittdarstellung einer Überwachungskamera gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

3 ist eine Darstellung eines Hauptrahmens in 2, an dem Teile befestigt wurden.

4 ist eine Darstellung eines Hauptrahmens in 2, an dem Teile gerade befestigt werden.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Eine Überwachungskamera nach dem Stand der Technik wird hierin nachfolgend für ein besseres Verständnis dieser Erfindung erklärt.

1 zeigt eine Überwachungskamera nach dem Stand der Technik, die in der japanischen Patentanmeldung Toku-Hyo-Hei 9-502331 offen gelegt ist. Die Überwachungskamera nach dem Stand der Technik umfasst einen Schwenkmechanismus und einen Kippmechanismus. Bezug nehmend auf 1 umfasst der Schwenkmechanismus eine Schwenkmotor-Grundplatte 101, die an einem in einer Decke angeordneten Kameragehäuse fixiert ist. Ein Schleifring 102 ist zwischen dem Gehäuse und der Schwenkmotor-Grundplatte 101 vorgesehen. Der Schleifring 102 ermöglicht eine elektrische Verbindung zu einem Kamerateil, dem Kippmechanismus und einer in dem Gehäuse angeordneten elektronischen Platine. Ein Schwenkmotor 103 ist an der Grundplatte 101 vorgesehen. Der Schwenkmotor 103 weist eine drehbare Welle auf, an der eine Riemenscheibe 104 fixiert ist. Ein Zahnriemen 105 ist zwischen der Riemenscheibe 104 und einer Riemenscheibe 106, die an einer drehbaren Welle des Schleifrings 102 angebracht ist, vorgesehen.

Der Kippmechanismus umfasst eine umgedrehte L-förmige Kippmotor-Grundplatte 107, die einen an der Riemenscheibe 106 fixierten horizontalen Abschnitt aufweist. Die Kippmotor-Grundplatte 107 weist auch einen vertikalen Abschnitt auf, an dem ein Kippmotor 108 vorgesehen ist. Der Kippmotor 108 weist eine drehbare Welle auf, an der eine Riemenscheibe 109 angebracht ist. Ein Zahnriemen 110 ist zwischen der Riemenscheibe 109 und einer an der Kippmotor-Grundplatte 107 getragenen Riemenscheibe 111 vorgesehen. Eine Kamera 112 ist an einer drehbaren Welle der Riemenscheibe 111 angebracht.

In der Überwachungskamera nach dem Stand der Technik von 1 sind der Schwenkmechanismus und der Kippmechanismus mit einer transparenten oder einer halbtransparenten Kuppel abgedeckt.

Wenn die Welle des Schwenkmotors 103 sich dreht, dreht sich die Riemenscheibe 104 und der Zahnriemen 105 bewegt sich, so dass die Riemenscheibe 106 sich dreht. Da die Kippmotor-Grundplatte 107 an der Riemenscheibe 106 fixiert ist, dreht sich die Kippmotor-Grundplatte 107 in Übereinstimmung mit der Drehung der Riemenscheibe 106. Die Drehung der Kippmotor-Grundplatte 107 bewirkt eine Drehung der Kamera 112 um eine vertikale Achse herum. Auf diese Weise wird die Kamera 112 geschwenkt.

Wenn die Welle des Kippmotors 108 sich dreht, dreht sich die Riemenscheibe 109 und der Zahnriemen 110 bewegt sich, so dass die Riemenscheibe 111 sich dreht. Da die Kamera 112 an der Riemenscheibe 111 fixiert ist, dreht sich die Kamera 112 um eine horizontale Achse herum in Übereinstimmung mit der Drehung der Riemenscheibe 111. Auf diese Weise wird die Kamera 112 gekippt.

Ein von der Kamera 112 aufgenommenes Bild wird in ein digitales Signal umgewandelt. Das digitale Signal wird durch den Schleifring 102 an eine externe Anzeige übertragen.

In der Überwachungskamera nach dem Stand der Technik von 1 ist die Kippmotor-Grundplatte 107 zu einer umgekehrten L-Form gebildet, um es der Kamera 112 zu ermöglichen, zu kippen und zu schwenken. Der Kippmotor 108 und weitere Teile sind mit der Kippmotor-Grundplatte 107 verbunden. Das Anbringen von Teilen an dem horizontalen Abschnitt der Kippmotor-Grundplatte 107 und das Anbringen von Teilen an ihrem vertikalen Abschnitt erfolgt jeweils in verschiedenen Richtungen. Somit dauert der Zusammenbau der Überwachungskamera nach dem Stand der Technik von 1 relativ lange und ein automatisches Anbringen der Teile an der Kippmotor-Grundplatte 107 ist in der Regel schwierig.

Ausführungsform der Erfindung

2 zeigt eine Überwachungskamera gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Bezug nehmend auf 2 umfasst die Überwachungskamera einen Netzteilabschnitt 1 mit einer zylindrischen Außenschale, die aus einem Harz besteht und an einer Decke angebracht ist. Ein Zylinderabschnitt 2 kann an dem Netzteilabschnitt 1 angebracht werden und ist mit diesem koaxial verbunden. Der Zylinderabschnitt 2 weist zylindrische Außenwände aus einem Harz auf. Eine halbkugelförmige Kuppelabdeckung 3 aus einem transparenten Harz ist koaxial an dem Zylinderabschnitt 2 angebracht. Der Netzteilabschnitt 1, der Zylinderabschnitt 2 und die Kuppelabdeckung 3 bilden ein Kameragehäuse oder eine Kamerahülle.

Eine Netzteil-Platine 4 ist innerhalb des Netzteilabschnitts 1 angeordnet. Die Platine 4 unterstützt eine Netzteilschaltung, die mit einer herkömmlichen Stromversorgung verbunden ist. Ein Koaxialkabel zum Übertragen eines Videosignals und eines Steuersignals ist mit der Netzteil-Platine 4 verbunden. Das Koaxialkabel führt zu einer externen Anzeige.

Ein Schwenkmechanismus P, ein Kippmechanismus T und ein Kamerateil C sind in dem Zylinderabschnitt 2 und der Kuppelabdeckung 3 angeordnet.

Der Schwenkmechanismus P umfasst einen Schleifring 6 und ein Rädergetriebe 9. Der Schleifring ist mit einer Grundplatt 5 des Zylinderabschnitts 2 verbunden. Der Schleifring 6 ist mit einer Schwenkwelle 7 versehen. Die Schwenkwelle 7 erstreckt sich vertikal oder axial in Bezug auf den Zylinderabschnitt 2. Das Rädergetriebe 9 ist zwischen der Schwenkwelle 7 und einer drehbaren Welle 8a eines Schwenkmotors 8 verbunden.

Das Rädergetriebe 9 umfasst ein erstes und ein zweites Zwischenrad, eine Schnecke und ein Schneckenrad. Das erste Zwischenrad ist an der Welle 8a des Schwenkmotors 8 fixiert. Das zweite Zwischenrad ist an einer drehbaren Zwischenwelle fixiert, die sich rechtwinklig zu der Welle 8a des Schwenkmotors 8 erstreckt. Das zweite Zwischenrad ist mit dem ersten Zwischenrad verbunden. Die Schnecke ist an der Zwischenwelle fixiert. Das Schneckenrad, das mit der Schnecke in Eingriff steht, ist an der Schwenkwelle 7 befestigt. Die Schwenkwelle 7 erstreckt sich rechtwinklig zu der Zwischenwelle. Die Schwenkwelle 7 steht parallel zu der Welle 8a des Schwenkmotors 8.

Eine Servoplatine 10 ist drehbar an der Schwenkwelle 7 befestigt. Ein umgedrehter L-förmiger Hauptrahmen 12 weist einen horizontalen Abschnitt auf, der durch eine Drehplatte 11 drehbar an der Schwenkwelle 7 befestigt ist. Der Hauptrahmen 12 kann sich um die Schwenkwelle 7 herum drehen. Die Servoplatine 10 kann durch die Drehplatte 11 gestützt werden.

Der Hauptrahmen 12 weist einen vertikalen Abschnitt auf, an dem eine Motoransteuerungsplatine 13 fixiert ist. Darüber hinaus ist ein Kippmotor 14 an dem vertikalen Abschnitt des Hauptrahmens 12 vorgesehen. Eine Kippwelle 15 ist durch den vertikalen Abschnitt des Hauptrahmens 12 an einer Position entfernt von einer drehbaren Welle 14a des Kippmotors 14 drehbar gelagert. Die Kippwelle 15 erstreckt sich horizontal oder radial in Bezug auf den Zylinderabschnitt 2. Ein Rädergetriebe 16 ist zwischen der Kippwelle 15 und der Welle 14a des Kippmotors 14 vorgesehen.

Das Rädergetriebe 16 umfasst ein erstes und ein zweites Zwischenrad, eine Schnecke und ein Schneckenrad. Das erste Zwischenrad ist an der Welle 14a des Kippmotors 14 fixiert. Das zweite Zwischenrad ist an einer drehbaren Zwischenwelle fixiert, die sich rechtwinklig zu der Welle 14a des Kippmotors 14 erstreckt. Das zweite Zwischenrad ist mit dem ersten Zwischenrad verbunden. Die Schnecke ist an der Zwischenwelle fixiert. Das Schneckenrad, das mit der Schnecke in Eingriff steht, ist an der Kippwelle 15 fixiert. Das Schneckenrad weist eine Sektorform auf. Die Kippwelle 15 erstreckt sich rechtwinklig zu der Zwischenwelle. Die Kippwelle 15 steht parallel zu der Welle 14a des Kippmotors 14.

Die Kippwelle 15 ist an einer Linsenansteuerungsplatine 17 angebracht. Eine Imager-Einheit 18 und eine Linseneinheit 19, die den Kamerateil C bilden, werden durch die Linsenansteuerungsplatine 7 unterstützt. Die Imager-Einheit 18 umfasst ein CCD-Array. Die Linseneinheit 19 umfasst eine Vielzahl von Linsen. Darüber hinaus sind eine Digitalplatine 20 und eine CCD-Ansteuerungsplatine 21 an der Linsenansteuerungsplatine 17 fixiert. Stützelemente 11a erstrecken sich axial aus vier Bereichen des äußeren Randes der Drehplatte 11. Eine innere Kuppel 22, die kleiner als die Kuppelabdeckung 3 ist und sich von dieser einwärts erstreckt, ist an den Stützelementen 11a angebracht. Die innere Kuppel 22 besteht aus einem halbtransparenten oder undurchsichtigen Harz. Die innere Kuppel 22 weist eine längliche Öffnung 22a auf, um eine Drehung der Linseneinheit 19 um eine horizontale Achse herum zu erlauben.

Die Netzteil-Platine 4 und die Servoplatine 10 sind über den Schleifring 6 elektrisch verbunden. Die Servoplatine 10, die Motoransteuerungsplatine 13 und die CCD-Ansteuerungsplatine 21 sind über flexible Kabel verbunden. Die CCD-Ansteuerungsplatine 21, die Digitalplatine 20 und die Linsenansteuerungsplatine 17 sind über flexible Kabel verbunden.

Ein Speicher und eine CPU sind an der Digitalplatine 20 vorgesehen. Der Speicher wird zuvor mit einem Steuerprogramm für die CPU geladen. Die CPU arbeitet in Übereinstimmung mit dem Steuerprogramm. Der Betrieb der Überwachungskamera von 2 wird durch die CPU auf Grundlage des Steuerprogramms gesteuert.

Es folgt eine Beschreibung des Betriebs der Überwachungskamera von 2. Wenn die Welle 8a des Schwenkmotors 8 sich dreht, arbeitet das Rädergetriebe 9 in dem Schwenkmechanismus P und der Hauptrahmen 12 dreht sich um die Schwenkwelle 7 herum. Der Kamerateil C dreht sich in Übereinstimmung mit der Drehung des Hauptrahmens 12. Der Kamerateil C kann sich kontinuierlich um eine vertikale Achse herum durch einen Winkelbereich von 360 Grad drehen.

Wenn die Welle 14a des Kippmotors 14 sich dreht, arbeitet das Rädergetriebe 16 in dem Kippmechanismus T und die Kippwelle 15 dreht sich. Die Linsenansteuerungsplatine 17 und der Kamerateil C drehen sich in Übereinstimmung mit der Drehung der Kippwelle 15. Der Kamerateil C kann sich um eine horizontale Achse herum zwischen einer horizontal gewandten Position und einer abwärts gewandten Position durch einen Winkelbereich von 90 Grad drehen.

In dem Fall, wo es notwendig ist, dass der Kamerateil C sich um eine horizontale Achse herum durch einen Winkel von 180 Grad dreht, wird der Kamerateil C durch den Kippmechanismus T aus der horizontal gewandten Position in die abwärts gewandte Position bewegt und wird dann durch den Schwenkmechanismus P um einen Winkel von 180 Grad gedreht. In der Folge wird der Kamerateil C durch den Kippmechanismus T aus der abwärts gewandten Position in die horizontal gewandte Position bewegt.

Jedes Mal, wenn eine Kippbewegung oder eine Schwenkbewegung des Kamerateils C ausgeführt wird, aktiviert eine an der Platine 17 vorgesehene Linsenansteuerungsschaltung eine Autofokus-Funktion und eine Zoom-Funktion, durch die der Kamerateil C einem Fokussierungsprozess und einem Zoomprozess unterzogen wird.

Ein Szenenbild wird über die Linseneinheit 19 auf der Imager-Einheit 18 gebildet. Die Imager-Einheit 18 wird durch eine an der Platine 21 vorgesehene CCD-Ansteuerungsschaltung gesteuert. Das Szenenbild wird durch die Imager-Einheit 18 in ein analoges elektrisches Videosignal umgewandelt. Das analoge elektrische Videosignal wird durch eine an der Platine 20 vorgesehene Analog-zu-Digital-Umwandlungsschaltung in ein digitales Videosignal umgewandelt. Das digitale Videosignal wird über die Servoplatine 10 und den Schleifring 6 an die Netzteilplatine 4 übertragen. Eine an der Platine 4 vorgesehene Schaltung legt das digitale Videosignal und ein Steuersignal übereinander. Das aus dem Übereinanderlegen resultierende Signal wird von der Netzteil-Platine 4 über das Koaxialkabel an die externe Anzeige übertragen.

Die externe Anzeige ist mit einer Fernsteuerung (einer Fernbedienung) kombiniert. Ein Steuersignal kann von der Fernsteuerung über das Koaxialkabel an die Netzteil-Platine 4 übertragen werden. Der Schwenkwinkel und der Kippwinkel des Kamerateils C können in Übereinstimmung mit einer Betätigung der Fernsteuerung beliebig eingestellt werden. Die Zoom-Vergrößerung in der Linseneinheit 19 kann in Übereinstimmung mit einer Betätigung der Fernsteuerung beliebig gewählt werden.

Wie in 3 gezeigt, weist der Hauptrahmen 12 einen horizontalen Abschnitt 12a und einen vertikalen Abschnitt 12b auf, die miteinander durch ein Scharnier 23 drehbar verbunden sind. Das Scharnier 23 umfasst einen an einem unteren Ende des vertikalen Abschnitts 12a fixierten Winkel 12c und einen an dem horizontalen Abschnitt 12a fixierten Stift 12d. Der Winkel 12c ist mit dem Stift 12d drehbar verbunden. Während des Zusammenbaus der Überwachungskamera von 2 werden, nachdem Teile an dem Hauptrahmen 12 befestigt wurden, sein horizontaler Abschnitt 12a und sein vertikaler Abschnitt 12b in eine vorbestimmte rechtwinklige, positionelle Beziehung gesetzt. Im Speziellen wird der Winkel 12c durch eine Schraube 24 an dem horizontalen Abschnitt 12a fixiert, während der horizontale Abschnitt 12a und der vertikale Abschnitt 12b rechtwinklig zueinander gehalten werden.

Während der Montage der Überwachungskamera von 2 werden der Schwenkmotor 8 und der Kippmotor 14 wie folgt mit dem Hauptrahmen 12 verbunden. Zuerst, wie in 4 gezeigt, werden der horizontale Abschnitt 12a und der vertikale Abschnitt 12b des Hauptrahmens 12 in einer im Wesentlichen gemeinsamen Ebene angeordnet, bevor der Winkel 12c durch die Schraube 24 an dem horizontalen Abschnitt 12a fixiert wird. Während der horizontale Abschnitt 12a und der vertikale Abschnitt 12b in der im Wesentlichen gemeinsamen Ebene gehalten werden, werden der Schwenkmotor 8 und der Kippmotor 14 in der gleichen Richtung mit dem Hauptrahmen 12 verbunden. Vorzugsweise werden der Schwenkmotor 8 und der Kippmotor 14 durch einen Roboter automatisch an dem Hauptrahmen 12 befestigt. Somit benötigt der Zusammenbau der Überwachungskamera von 2 weniger Zeit und ein automatisches Anbringen von Teilen an dem Hauptrahmen 12 wird einfach ausgeführt. Nachdem der Schwenkmotor 8 und der Kippmotor 14 an dem Hauptrahmen 12 befestigt sind, wird der vertikale Abschnitt 12b relativ zu dem horizontalen Abschnitt 12a gedreht, bis die Hauptstirnfläche des Winkels 12c den horizontalen Abschnitt 12a berührt. Der vertikale Abschnitt 12b steht rechtwinklig zu dem horizontalen Abschnitt 12a, wenn die Hauptstirnfläche des Winkels 12c den horizontalen Abschnitt 12a berührt. In diesem Zustand wird der Winkel 12c durch die Schraube 24 an dem horizontalen Abschnitt 12a fixiert.

Der Hauptrahmen 12 kann in einen Aufbau abgewandelt werden, der für eine Verwendung in einer anderen Vorrichtung als der Überwachungskamera geeignet ist, solange der Aufbau eine Vielzahl von Flächen mit jeweils verschiedenen Winkeln aufweist.

Der Hauptrahmen 12 kann in einen U-förmigen Aufbau mit drei Flächen abgewandelt werden. In diesem Fall können Elemente (Abschnitte) des U-förmigen Aufbaus durch Scharniere verbunden sein.

Der Hauptrahmen 12 kann in einen rohrförmigen Aufbau mit vier Flächen abgewandelt werden. In diesem Fall sind Elemente (Abschnitte) des rohrförmigen Aufbaus durch Scharniere verbunden.

Der Hauptrahmen 12 kann in einen Aufbau mit fünf oder mehr Flächen abgewandelt werden.

Wie vorstehend angezeigt, werden der horizontale Abschnitt 12a und der vertikale Abschnitt 12b des Hauptrahmens 12 durch die Schraube 24 aneinander fixiert, nachdem die Teile (z. B. der Schwenkmotor 8 und der Kippmotor 14) an dem Hauptrahmen 12 befestigt sind. Alternativ können der horizontale Abschnitt 12a und der vertikale Abschnitt 12b des Hauptrahmens 12 durch eine Beschlaganordnung oder eine andere Fixieranordnung aneinander fixiert werden. Der horizontale Abschnitt 12a und der vertikale Abschnitt 12b des Hauptrahmens 12 können an einem anderen Element fixiert sein.

Vorzugsweise besteht der Hauptrahmen 12 aus einem Metall wie z. B. Aluminium. Der Hauptrahmen 12 kann aus einem synthetischen Material wie z. B. einem Kunststoffmaterial bestehen. Der Hauptrahmen 12 kann eine Kunststoffplatte aufweisen, auf die eine elektrische Schaltung gedruckt ist. Das Scharnier 23 kann dünne Wände aufweisen. Abschnitte des Scharniers 23 können in dem horizontalen Abschnitt 12a und dem vertikalen Abschnitt 12b des Hauptrahmens 12 integriert sein.


Anspruch[de]
  1. Überwachungskamera mit einem Kamerateil (C), einem Kippmechanismus (T) zum Drehen des Kamerateils um eine horizontale Achse und einem Schwenkmechanismus (P) zum Drehen des Kamerateils um eine vertikale Achse,

    gekennzeichnet durch

    ein teilemontiertes Element (12), das umfasst:

    – mehrere Abschnitte (12a, 12b) mit verschiedenen Flächen, auf denen jeweils Teile (8, 14) des Kippmechanismus (T) und des Schwenkmechanismus (P) montiert sind;

    – ein Mittel (12d) zum drehbaren Verbinden der Abschnitte (12a, 12b) miteinander, so dass die Flächen der Abschnitte (12a, 12b) in einer im Wesentlichen gemeinsamen Ebene zum Befestigen der Teile (8, 14) an den Flächen der Abschnitte (12a, 12b) angeordnet werden können, und so dass die Abschnitte (12a, 12b) relativ zueinander aus der gemeinsamen Ebene in eine feste Winkelbeziehung gedreht werden können, nachdem die Teile (8, 14) an den Flächen befestigt sind; und

    – ein Mittel (12c, 24) zur Fixierung der Abschnitte (12a, 12b) zueinander und zum Halten ihrer Flächen in der festen Winkelbeziehung, nachdem die Teile (8, 14) an der Fläche befestigt sind.
  2. Überwachungskamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte einen ersten (12a) und zweiten Abschnitt (12b) umfassen, die durch das Fixiermittel (12c, 24) rechtwinklig zueinander gehalten werden.
  3. Verfahren zum Befestigen von Teilen (8, 14), mit den Schritten, dass:

    mehrere Abschnitte (12a, 12b) vorbereitet werden, die verschiedene Flächen aufweisen, auf denen jeweils Teile (8, 14) befestigt werden sollen;

    die Abschnitte (12a, 12b) miteinander drehbar verbunden werden;

    die Flächen der Abschnitte (12a, 12b) in im Wesentlichen einer gemeinsamen Ebene gehalten werden;

    die Teile (8, 14) in einer gleichen Richtung an den Flächen der Abschnitte (12a, 12b) befestigt werden, während die Flächen der Abschnitte (12a, 12b) im Wesentlichen in der gemeinsamen Ebene gehalten werden;

    die Abschnitte (12a, 12b) relativ zueinander aus der gemeinsamen Ebene verdreht werden, nachdem die Teile (8, 14) an den Flächen befestigt sind; und

    die Abschnitte (12a, 12b) zueinander fixiert werden und ihre Flächen in einer festen Winkelbeziehung gehalten werden, nachdem die Teile (8, 14) an den Flächen befestigt sind und die Abschnitte (12a, 12b) relativ zueinander aus der gemeinsamen Ebene verdreht sind.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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