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Dokumentenidentifikation EP1395784 29.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001395784
Titel VERFAHREN UND EINRICHTUNG ZUM TROCKNEN
Anmelder REHAU AG + Co., 95111 Rehau, DE
Erfinder JACOB, Stefan, 95111 Rehau, DE;
KRAUSS, Peter, 95213 Münchberg, DE
DE-Aktenzeichen 50206907
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 11.06.2002
EP-Aktenzeichen 027431766
WO-Anmeldetag 11.06.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/EP02/06387
WO-Veröffentlichungsnummer 0003002924
WO-Veröffentlichungsdatum 09.01.2003
EP-Offenlegungsdatum 10.03.2004
EP date of grant 24.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.06.2006
IPC-Hauptklasse F26B 21/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen von in Lackieranlagen auf ein Objekt aufgebrachten, wasserhaltigen Lacken und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

In der Lackiertechnik werden in zunehmenden Maße anstelle von Basislacken mit organischen Lösemitteln Basislacke mit Wasser als Lösemittel, im folgenden Wasserlack genannt, verarbeitet, die lediglich noch einen Anteil organischer Lösemittel von wenigen Prozenten enthalten und somit in ökologischer Hinsicht konventionellen lösemittelhaltigen Basislacken weit überlegen sind.

Die Verarbeitung von Wasserlacken gestaltet sich jedoch insofern problematisch, als sich Wasser im Vergleich zu Lösemitteln wesentlich langsamer verflüchtigt und somit unter gleichen Betriebsbedingungen in Lackierkabinen für Wasserlacke im Vergleich zu lösemittelhaltigen Basislack erheblich längere Ausdampf- und Trockenzeit benötigt werden, da die übliche Geschwindigkeit der laminar strömenden Luft in Lackier- bzw. Spritzkabinen nur ca. 0,2-0,5 m/sec beträgt.

Die Trocknung von lackierten Objekten erfolgt in der Regel nach drei Methoden.

Weit verbreitet ist das sogenannte Konvektionsverfahren. Hier überträgt ein zirkulierender Heißluftstrom mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 2 bis 15 m/sec durch Wärmeaustausch seinen Wärmeinhalt auf das Werkstück. Hauptvorteile dieses Verfahrens sind, das alle wärmehärtenden Lacksysteme und Werkstückformen trockenbar sind und eine hervorragende optische Qualität der Lackierung erzielbar ist. Nachteilig ist die erforderliche lange Verweilzeit im Trockner, die je nach Lacksystem, Schichtdicke des Lackauftrages und nach angewandter Temperatur zwischen 3 und 35 Minuten betragen kann. Im Falle der Lackierung von Kunststoffen beträgt die Verweilzeit im Trockner typischerweise 8 bis 10 Minuten. Das Konvektionsverfahren erfordert also einen Energie-Aufwand und - wenn hohe Stückzahlen je Zeiteinheit zu lackieren sind - einen hohen apparativen Aufwand.

Ein zweites, mögliches Verfahren zur Trocknung von lackierten Werkstücken ist die sogenannte Kondensationstrocknung. Hier wird mittels eines zirkulierenden, stark entfeuchteten Luftstromes (Feuchtengehalt < 6g/kg Luft) dem Lackfilm die Feuchtigkeit entzogen. Die Verweilzeit im Trockner beträgt zwischen 4 und 8 Minuten, die Trocknungstemperatur ca.300°C. Auf Grund dieses, im Vergleich zur Konvektionstrocknung stark reduzierten Aufwandes für Trocknungstemperatur und Trocknungszeit ist das Kondensationsverfahren kostengünstig. Allerdings erhält man mit dem Kondensationsverfahren nur eine - bezogen auf die geforderten Spezifikationen in der Automobilindustrie - unzureichende Oberflächenqualität des lackierten Werkstückes, so dass es hauptsächlich für die Antrocknung oder die Vortrocknung beim Nass- in Nass-Lackaufbau verwendet wird.

Ein drittes Trocknungsverfahren, das zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das Trocknen mittels Strahlen, bevorzugt mittels Infrarotstrahlen. Hiermit sind direkt bestrahlbare Werkstück-Partien in kurzer Zeit und mit guter Oberflächenqualität trockenbar. Hinterschneidungen lassen sich dagegen nur über Wärmeleitungen trocknen, mit der Gefahr örtlicher Überhitzung.

Bekannt ist aus der DE 19937 193 A1 ein Verfahren zum Trocknen von wasserhaltigem Basislack sowie Einrichtung und Nachrüstsatz für Lackierkabinen zur Durchführung des Verfahrens.

Es wird ein Verfahren und eine Einrichtung zu dessen Durchführung beschrieben, um den Trockenprozess von wasserhaltigen Basislack in Lackierkabinen besonders wirtschaftlich gestalten zu können. Hierzu wird vorgeschlagen, innerhalb der Lackierkabine Kabinenluft zu beschleunigen und das lackierte Objekt diesen beschleunigten Luftmassen auszusetzen. Die Einrichtung ist gekennzeichnet durch eine Lackierkabine, deren Kabinenraum über die Kabinendecke erwärmte Luft gefiltert zuführbar und über den Kabinenboden absaugbar ist, wobei zu mindest im oberen Drittel des Kabinenraumes wenigstens ein Gebläse zur Erzeugung eines am lackierten Objekt vorbeizuführenden Luftmassenstromes vorgesehen ist. Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen Nachrüstsatz für eine Lackierkabine zur Durchführung des Verfahrens.

Des Weiteren ist an der DE 41 06 573 C1 eine Vorrichtung zur kapazitiven Streufeldtrocknung von Wasserlacken auf ebenen Holz- und Holzwerkstoffflächen bei Arbeitsbreiten Größen 500mm bekannt.

Mit Rücksicht auf die gleichmäßige Trocknung über die ganze Arbeitsbreite ist die HF-Einspeisung in Verbindung mit der Anpassung so gestaltet, dass ein hochfrequentes elektrisches Streufeld ohne Magnetfeld zwischen den aufeinanderfolgenden Stabelektroden entsteht und auf die Wasserlacklamelle wirkt. Bei dem geringen Zugriff des elektrischen Feldes auf das Trägermaterial bleibt dies ohne störende Erwärmung und bedarf keiner nachträglichen Kühlung.

Wasserlacke haben gegenüber herkömmlichen Lacken vor allem Nachteile bei der Trocknung. Die Nachteile liegen darin, dass diese ein Gemisch mit geringen Anteilen an organischen Lösungsmitteln und einen hohen Anteil an Wasser und Zusatzstoffen, wie Emulgatoren, enthalten. Wasser lässt sich naturgemäß wesentlich schwerer trocknen, als ein organisches Lösungsmittel. Weiterhin gibt es auf Grund der Zusatzstoffe auch noch schwerflüchtige Reste, welche die Trocknung verzögern und die Lackqualität beeinträchtigen können.

Bei Trockenverfahren, die mit Konvektionswärme bzw. mit IR- Licht, UV-Strahlen oder Mikrowellen arbeiten, liegen die Nachteile in der geringen Durchlaufgeschwindigkeit der lackierten Objekte, sowie der übermäßigen Erwärmung des Trägermaterials und der Umgebung. Die Folge sind höhere Energie Verluste und zusätzlich längere Kühlzeiten. Um eine höhere Durchlaufgeschwindigkeit zu erreichen, und damit eine Verkürzung der Abdunst- und Trockenzeit, wird das lackierte Objekt mit beschleunigter Luft abgeblasen. Zur Erzeugung des beschleunigten Luftstromes wird Pressluft verwendet. Dazu ist zum einen ein entsprechend hoher Energiebedarf und zum anderen eine Aufbereitungsanlage zur Abscheidung von Öl und anderen Verunreinigungen notwendig. Des weiteren besteht die Gefahr, dass die mit hoher Geschwindigkeit austretende Luft Staub und Farbreste aufwirbelt und diese sich an der lackierten Oberfläche ablagern, wodurch die Lackoberfläche beschädigt werden kann.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein wirtschaftliches Trocknungsverfahren für Wasserlacke zur Verfügung zu stellen, bei dem, bei höherer Durchlaufgeschwindigkeit, die Temperatur im Trägermaterial und der unmittelbaren Umgebung klein gehalten wird, eine gleichmäßigere Trocknung und eine hohe Lackoberflächenqualität erzielt wird. Des weiteren zielt die Erfindung darauf ab, eine entsprechende Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren gelöst, bei dem der auf das Objekt aufgebrachte Wasserlack nach Durchlauf einer an sich bekannten Abdunstzone in zwei in Reihe geschalteten Kondensationsstufen und einer Konvektionsstufe getrockneten wird. In der Abdunstzone werden Anteile von organischen Lösungsmitteln bei einer Temperatur im Bereich von 20 bis 260°C, einer relativen Luftfeuchte von 50 bis 80% über einen vorgegebenen Zeitraum von mindestens 2 Minuten entfernt. Insbesondere hier erfolgt eine Beruhigung des Lackfilms, so dass eingeschlossene Luft entweichen kann.

Anschließend durchläuft das lackierte Objekt eine erste Kondensationstrockenstufe. Die Trocknung erfolgt über einen Zeitraum von 1 bis 3 Minuten bei einer Luftgeschwindigkeit von 0,05 bis 5m/sec, einer Temperatur im Bereich von 25 bis 350°C und einer Luftfeuchte von 1 bis 5g/kg Luft. Das Einblasen der Luft erfolgt über die Filterdecke bzw. die Wände oder alternativ über Düsen. In dieser Zone beginnt die Entfeuchtung des Lackfilms bei niedrigeren Luftströmungsgeschwindigkeiten.

Danach durchläuft das lackierte vorgetrocknete Objekt eine zweite Kondensationstrockenstufe. Hier wird der Lackfilm über einen Zeitraum von 2 bis 8 Minuten bei einer Luftgeschwindigkeit von 0,5 m/sec bis 12m/sec, einer Luftfeuchte von 1 bis 5 g/kg Luft und einer Temperatur im Bereich von 25 bis 350°C getrocknet. Der Lufteinlass erfolgt wiederum über eine Filterdecke bzw. Wände oder alternativ über Düsen. In dieser Zone erfolgt die weitere Entfeuchtung des Lackfilms bei einer höheren Luft-Strömungsgeschwindigkeit auf einen Wert unter 10% Restfeuchte im Lackfilm. Daran schließt sich in Reihe geschaltet eine Konvektionstrockenstufe an, wobei das lackierte Objekt über einen Zeitraum von 2 bis 5 Minuten mit Luft bei einer Temperatur im Bereich von 50 bis 900°C abgeblasen wird. Hier erfolgt eine oberflächige Vemetzung des Lackfilms. Restwassergehalt und Restgehalt an organischen Lösemitteln werden auf ein Minimum reduziert.

Abschließend werden die lackierten Objekte in einer Kühlzone auf eine Temperatur unter 300°C gekühlt. In Abhängigkeit zum Werkstoff wird in der Regel mit vorgekühlter Luft eine Absetzung der Objekttemperatur erreicht.

Mit der Erfindung wird erreicht, dass störende Einflüsse des Gehaltes an Wasser und organischen Lösungsmitteln auf Farbton und Farbbrillanz eliminiert werden. Weiterhin wird der Lackfilm infolge der Warmlufttrocknung in der Konvektionstrockenstufe zusätzlich an der Oberfläche vernetzt. Durch den gezielten Einsatz der Kondensationstrocknung in Verbindung mit der Konvektionstrocknung und der Tatsache, dass eine aufwendige Kühlung nach dem Trockenprozess entfallen kann, lassen sich die Prozesszeiten um ca. 40% und die Energiekosten um ca. 20% reduzieren.

Anhand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher beschrieben werden.

Die dazugehörige Figur 1 zeigt ein Schema der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

Die Einrichtung besteht aus einem Kabinenraum 1, in dem in Reihe nacheinander eine Abdunstzone 2, eine erste Kondensationstrockenstufe 3, eine zweite Kondensationstrockenstufe 4, eine Konvektionsstufe 5 und eine Abkühlzone 6 angeordnet sind. Jede der einzelnen Zonen bzw. Stufen weist eine separate Luftzufuhr bzw. -abfuhr auf. Im Kabinenraum 1 ist ein Deckenbereich ein Seilförderer angeordnet. Dieser transportiert die an eine Gehänge angeordnete Objekte - in diesem Beispiel Stoßfängerdurch die im Kabinenraum 1 angeordneten Zonen bzw. Stufen.

Der am Gehänge fixierte Stoßfänger tritt am Eingang des Kabinenraumes 1, nach dem er in einer nicht näher dargestellten Lackieranlage mit einem Wasserlackfilm versehen wurde, in die Abdunstzone 2 ein. Zur Abdunstung von organischen Lösungsmitteln und zur Beruhigung des Lackfilms verweilt der Stoßfänger ca. 3 Minuten in der Abdunstzone 2. Bei einer Lufttemperatur von 230°C und einer relativen Luftfeuchte von 65% können organische Lösungsmittel abdunsten.

Nach Ablauf der Verweilzeit tritt der Stoßfänger in die erste Kondensationstrockenstufe 3 ein. Bei einer Verweilzeit von 1 Minute und einer Luftfeuchte von 3g/kg Luft beginnt die Entfeuchtung des auf den Stoßfänger angebrachten Lackfilmes. Die Temperatur der eingebrachten Luft beträgt 300°C. Die Luft wird mittels eines oder mehreren Ventilatoren 7 über eine Filterdecke bzw. -wände eingeblasen.

Die Strömungsgeschwindigkeit ist mit 0,5 m/sec niedrig eingestellt. Die Ventilatoren 7 sind so angelegt, dass sie vorzugsweise stufenlos einstellbar sind.

Anschließend erfolgt die Weiterleitung des Stoßfängers in die zweite Kondensationstrockenstufe 4. Hier wird der Lackfilm bei einer Verweilzeit von 4 Minuten, einer Temperatur von 300°C und einer Luftfeuchte von 3g/kg Luft weiter getrocknet. Die Luft wird mittels Ventilatoren 7 über die Filterdecke bzw. -wände eingeblasen. Die Strömungsgeschwindigkeit beträgt 1 m/sec und liegt damit höher als in der Kondensationstrockenstufe 3. In der Kondensationstrockenstufe 4 wird der Lackfilm auf eine Restfeuchte unter 10% getrocknet.

Anschließend wird der Stoßfänger in die Konvektionstrockenstufe 5 verfahren. Bei einer Verweilzeit von 3 Minuten und einer Lufttemperatur von 600°C erfolgt eine oberflächige Vernetzung des Lackfilms. Restwassergehalt und Restgehalt an organischen Lösungsmittel werden auf ein Minimum reduziert.

In der sich daran anschließenden Kühlzone 6 wird der Stoßfänger auf eine Objekttemperatur unter 300°C gekühlt und verlässt dann über den Ausgang den Kabinenraum 1.

Um die entsprechenden Verweilzeiten des Stoßfängers in den Zonen bzw. Stufen zu realisieren sind diese entsprechend in ihrer Länge ausgebildet. Es besteht auch die Möglichkeit, den Förderer entsprechend so auszubilden, dass bei konstanter Länge der Zonen bzw. Stufen die geforderten Verweilzeiten realisiert werden. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass der Förderer eine mäanderförmige Bahn innerhalb des Kabinenraumes 1 beschreibt. Jeder der einzelnen Stufen bzw. Stufen sind Ventilatoren 7, die in ihrer Drehzahl stufenlos verstellbar sind, sowie Einrichtungen 8 zur Aufheizung bzw. Abkühlung der einzublasenden Luft zugeordnet. Über entsprechende Messwertaufnehmer können die Parameter in jeder Zone ermittelt werden und die Aggregate gesteuert werden. Insgesamt ergibt sich eine Einrichtung zur Trocknung, die im Durchlaufverfahren arbeitet.


Anspruch[de]
Verfahren zum Trocknen von in Lackieranlagen auf ein Objekt aufgebrachten, wasserhaltigen Lacken, bestehend aus folgenden Schritten: - Teilweise Entfernung des bzw. der organischen Lösungsmittel in einer Abdunstzone (2) bei einer Temperatur im Bereich von 20 bis 260°C, einer relativen Luftfeuchte von 50 bis 80% und einer Verweildauer von mindestens 2 Minuten, - Trocknen in einer ersten Kondensationsstufe (3) bei einer Temperatur im Bereich von 25 bis 350°C, einer Luftfeuchte von 1 bis 5g/kg Luft, einer Verweildauer von 1 bis 3 Minuten und einer niedrigen Luft-Strömungsgeschwindigkeit, - Trocknen in einer zweiten Kondensationstrockenstufe (4) bei einer Temperatur im Bereich von 25 bis 350°C, einer Luftfeuchte von 1 bis 5 g/kg Luft, einer Verweildauer von 2 bis 8 Minuten und einer höheren Luft- Strömungsgeschwindigkeit, - Trocknen in einer Konvektionstrockenstufe (5) bei einer Temperatur im Bereich von 50 bis 900°C und einer Verweildauer von 2 bis 5 Minuten, - Abkühlungen der lackierten Objekte in der Kühlzone (6) durch Einblasen gekühlter Luft auf eine Objekttemperatur unter 300°C , wobei der Transport der Objekte durch eine kontinuierliche Fördereinrichtung durch die vorgenannten Zonen und Stufen erfolgt. Verfahren zum Trocknen nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Luft in die erste Kondensationstrockenstufe (3) mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 0,05m/sec bis 5m/sec eingeblasen wird.
Verfahren zum Trocknen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft in die zweite Kondensationstrockenstufe (4) mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 0,5 m/sec bis 12m/sec eingeblasen wird. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Trocknung von in Lackieranlagen auf ein Objekt aufgebrachten, wasserhaltigen Lacken mit zwischen Abdunstzone (2) und Kühlzone (6) angeordnetem Trocknungsbereich und einen Förderer für die lackierten Objekte, nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trocknungsbereich aus einer ersten Kondensationstrockenstufe (3), einer zweiten Kondensationstrockenstufe (4) und einer Konvektionstrockenstufe (5) besteht, wobei diese in einem Kabinenraum (1) zwischen der Abdunstzone (2) und der Kühlzone (6) in Reihe nacheinander angeordnet sind und eine gemeinsame Fördereinrichtung aufweisen. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Zonen (2) und (6) sowie der Stufen (3), (4) und (5) Ventilatoren (7), die in ihrer Drehzahl stufenlos verstellbar sind, und Einrichtungen (8) zur Aufheizung bzw. Abkühlung der einzublasenden Luft zugeordnet sind. Einrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder der Zonen (2) und (6) sowie der Stufen (3), (4) und (5) Messwertaufnehmer angeordnet sind, mittels derer die Parameter in den Zonen bzw. Stufen aufnehmbar sind und in deren Abhängigkeit die Ventilatoren (7) und Einrichtungen (8) zur Aufheizung bzw. Abkühlung der einzublasenden Luft steuerbar sind.
Anspruch[en]
Method of drying water-bearing lacquers applied to an object in lacquering machines, consisting of the following steps: - Partial removal of the organic solvent in an evaporation zone (2) at a temperature in a range of 20 to 260 °C, a relative humidity of 50 to 80% and a retention time of at least 2 minutes. - Drying in a first condensation stage (3) at a temperature in a range of 25 to 350 °C, a humidity of 1 to 5 g/kg of air, a retention time of 1 to 3 minutes and a low air flow velocity. - Drying in a second condensation drying stage (4) at a temperature in a range of 25 to 350 °C, a humidity of 1 to 5 g/kg of air, a retention time of 2 to 8 minutes and a higher air flow velocity. - Drying in a convection stage (5) at a temperature in a range of 50 to 900 °C and a retention time of 2 to 5 minutes. - Cooling of the lacquered objects in the cooling zone (6) by injection of cooled air to an object temperature below 300 °C. The objects are transported by a continuous conveyor through the above zones and stages. Method of drying according to Claim 1, characterised by: The air in the first condensation drying stage (3) is injected at a flow velocity of 0.05 to 5m/s. Method of drying according to Claim 1, characterised by: The air in the second condensation drying stage (4) is injected at a flow velocity of 0.5 to 12m/s. Equipment to execute the method of drying water-bearing lacquers applied to an object in lacquering machines with a drying area located between the evaporation zone (2) and the cooling zone (6) and a conveyor for the lacquered objects according to Claims 1 to 3, characterised by: The drying area consists of a first condensation drying stage (3), a second condensation drying stage (4) and a convection drying stage (5), in which these are located in a compartment (1) between the evaporation zone (2) and the cooling zone (6) in a line one after the other and are equipped with a common conveyor. Equipment according to Claim 4, characterised by: Each of the zones (2) and (6) and the stages (3), (4) and (5) are equipped with fans (7) with infinitely adjustable speed and equipment (8) to heat and cool the injected air. Equipment according to Claims 4 and 5, characterised by: Each of the zones (2) and (6) and the stages (3), (4) and (5) are equipped with sensors with which the parameters in the zones and stages can be measured and the fans (7) and equipment (8) to heat and cool the injected air can be controlled according to these.
Anspruch[fr]
Procédé destiné au séchage de peintures aqueuses appliquées sur un objet dans une chaîne de laquage, composé des étapes suivantes: - Décapage partiel du ou des solvants organiques dans une zone d'évaporation (2) à une température située dans la plage de 20 à 260 °C, une humidité de l'air relative de 50 à 80% et une durée de séjour d'au moins 2 minutes, - séchage dans un premier étage de condensation (3) à une température située dans la plage de 25 à 350 °C, une humidité d'air relative de 1 à 5 g/kg d'air, une durée de séjour de 1 à 3 minutes et une vitesse de courant atmosphérique basse, - séchage dans un deuxième étage de condensation (4) à une température située dans la plage de 25 à 350 °C, une humidité d'air relative de 1 à 5 g/kg d'air, une durée de séjour de 2 à 8 minutes et une vitesse de courant atmosphérique accrue, - séchage dans un étage de convection (5) à une température située dans la plage de 50 à 900 °C et une durée de séjour de 2 à 5 minutes, - refroidissement des objets laqués dans la zone de refroidissement (6) par le soufflage d'air refroidi à une température d'objet inférieure à 300 °C, le transport des objets ayant lieu par un dispositif de transport continu à travers les zones et les étages susnommés. Procédé destiné au séchage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'air dans le premier étage de séchage par condensation (3) est insufflé avec une vitesse de courant de 0,05 à 5m/s. Procédé destiné au séchage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'air dans le deuxième étage de séchage par condensation (4) est insufflé avec une vitesse de courant de 0,5 à 12m/s. Dispositif pour la réalisation du procédé destiné au séchage de peintures aqueuses appliquées sur un objet dans une chaîne de laquage avec une zone de séchage disposée entre la zone d'évaporation (2) et la zone de refroidissement (6) et un transporteur pour les objets laqués, selon la revendication 1 à 3, caractérisé en ce que la zone de séchage comprend un première étage de séchage par condensation (3), un deuxième étage par condensation (4) et un étage de séchage par convection (5), ceux-ci étant disposés en rangée, les uns à la suite des autres, dans une cabine (1), entre la zone d'évaporation (2) et la zone de refroidissement (6), et présentent un dispositif de transport commun. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'à chacune des zones (2) et (6) ainsi qu'à chacun des étages (3), (4) et (5) sont affectés des ventilateurs (7) dont la vitesse est modulable en continu, et des dispositifs (8) destiné au chauffage ou au refroidissement d'air à insuffler. Dispositif selon la revendication 4 et 5, caractérisé en ce que chacune des zones (2) et (6) ainsi que chacun des étages (3), (4) et (5) présentent des transducteurs au moyen desquels les paramètres dans les zones et les étages peuvent être saisis et en dépendance desquels on peut piloter les ventilateurs (7) et les dispositifs (8) destinés au chauffage ou au refroidissement de l'air à insuffler.






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