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Dokumentenidentifikation DE102004061635A1 06.07.2006
Titel Kartenförmiger Datenträger
Anmelder Giesecke & Devrient GmbH, 81677 München, DE
Erfinder Maurer, Thomas, 80639 München, DE
DE-Anmeldedatum 17.12.2004
DE-Aktenzeichen 102004061635
Offenlegungstag 06.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.07.2006
IPC-Hauptklasse B44F 1/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B42D 15/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G06K 19/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen kartenförmigen Datenträger (30) mit einem Kartenkörper (32) mit einer Oberseite, einer Unterseite und einer Dicke von mehr als 100 µm, der auf seiner Ober- und Unterseite zumindest in einem Teilbereich jeweils mit einer metallischen Beschichtung (34, 36) versehen ist, wobei die beiden metallischen Beschichtungen einander bei Betrachtung in Durchsicht zumindest teilweise überlappen. In den metallischen Beschichtungen (34, 36) sind Rastermuster (38, 40) vorgesehen, die in einer vorbestimmten Betrachtungsrichtung in Durchsicht eine zur metallischen Beschichtung kontrastierende Information darstellen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft kartenförmige Datenträger, insbesondere kartenförmige Datenträger, die mit einem Laserschreiber personalisiert werden. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen derartiger kartenförmiger Datenträger.

Ausweiskarten, wie beispielsweise Kreditkarten oder Personalausweise werden seit langem mittels Lasergravur personalisiert und dabei beispielsweise mit einem Passbild oder anderen personenbezogenen Daten versehen. Zur Personalisierung einer Ausweiskarte durch Lasergravur werden in der Regel die optischen Eigenschaften des Substratmaterials der Karte durch geeignete Führung eines Laserstrahls in Gestalt einer gewünschten Kennzeichnung irreversibel verändert, insbesondere geschwärzt. Es wird in diesem Zusammenhang insbesondere auf die DE 29 07 004 B1 sowie die DE 3151407 C1 verwiesen.

Die Druckschrift EP 0 936 975 B1 zeigt und beschreibt des Weiteren ein Dokument, insbesondere einen Pass mit einem Sicherheitsmerkmal in Form eines durchgehenden Perforationsmusters, welches vorzugsweise ein im Durchlicht zu prüfendes Passbild darstellt. Das Sicherheitsmerkmal wird als ImagePerf® zusammen mit üblichen laserpersonalisierten Daten, etwa gemäß der DE 31 51407 C1, im Markt präsentiert.

Die Perforationsmuster derartiger Sicherheitsdokumente werden mit einem Infrarot-CO2-Laser einer Wellenlänge von 10,6 &mgr;m hergestellt. Zusätzlich werden die Dokumente mit einem im nahen Infrarot emittierenden Nd:YAG-Laser in herkömmlicher Weise durch lokale Schwärzung der Dokumentensubstrate personalisiert. Der Personalisierungsvorgang erfolgt somit in zwei getrennten Schritten auf zwei getrennten Laseranlagen. Dies birgt die Gefahr von Zuordnungsfehlern. Insbesondere kann beim Transfer der zu bearbeitenden Dokumente zwischen den beiden Laseranlagen der Datenzusammenhang verloren gehen oder verwechselt werden, so dass ein Dokument unter Umständen in der ersten Laseranlage mit einem ersten Personalisierungsdatensatz und in der zweiten Laseranlage mit einem anderen Personalisierungsdatensatz versehen wird.

Darüber hinaus weisen die bekannten Perforationsmuster, die in der Regel durch Löcher in einer weißen, durchscheinenden Inlettfolie erzeugt werden, aufgrund zu geringer Opazität nur einen geringen Kontrast auf, so dass das damit gebildete Echtheitsmerkmal wenig auffällig wirkt und von manchen Benutzern gar nicht wahrgenommen wird. Zudem erfährt das Material der Inlettfolie durch die durchgehenden Löcher eine Schwächung.

Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Datenträger vorzuschlagen, der die Nachteile des Standes der Technik vermeidet. Insbesondere soll der Datenträger ein Sicherheitsmerkmal mit einer in Durchsicht erkennbaren Information aufweisen, das mit einem einzigen Laserschreiber in einem einzigen Personalisierungsvorgang herstellbar ist und das einen höheren Kontrast zum Datenumfeld aufweist.

Diese Aufgabe wird durch den kartenförmigen Datenträger mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Ein Herstellungsverfahren für einen derartigen kartenförmigen Datenträger ist im nebengeordneten Anspruch angegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Gemäß der Erfindung weist ein kartenförmiger Datenträger einen Kartenkörper bzw. ein Karteninlett mit einer Oberseite, einer Unterseite und einer Dicke von mehr als 100 &mgr;m, vorzugsweise ungefähr 800 &mgr;m, auf. Auf seiner Ober- und Unterseite ist der Kartenkörper zumindest in einem Teilbereich jeweils mit einer metallischen Beschichtung versehen, welche einander bei Betrachtung in Durchsicht zumindest teilweise überlappen. In den metallischen Beschichtungen sind Löcher, vorzugsweise aufeinander abgestimmte Rastermuster vorgesehen, die in einer vorbestimmten Betrachtungsrichtung in Durchsicht eine zu den metallischen Beschichtungen kontrastierende Information darstellen.

Die von den Rastermustern dargestellte Information tritt vor ihrem metallischen Umfeld insbesondere in Durchsicht im Bereich eines vorgegebenen Betrachtungswinkels deutlich und mit hohem Kontrast in Erscheinung. Wie nachfolgend genauer erläutert, liegt dabei ein charakteristischer, scharfer Kippeffekt vor, bei dem die dargestellte Information nur in einem engen Winkelbereich um eine oder mehrere vorgegebene Betrachtungsrichtungen erkennbar ist.

Bevorzugt enthält die von den Rastermustern dargestellte Information alphanumerische Zeichen, Muster und/oder ein Bildmotiv. Je nach gewünschter Darstellung kann die Information in Aufsicht bzw. Durchsicht als Positivbild oder Negativbild erscheinen.

Die Rastermuster weisen vorzugsweise einen deckungsgleichen Musterbereich auf, der in Durchsicht, z.B. bei senkrechter Betrachtung des Datenträgers, in Erscheinung tritt. Die Rastermuster können aber auch zwei oder mehr Musterbereiche aufweisen, die in Durchsicht unter unterschiedlichen Betrachtungswinkeln in Erscheinung treten.

Der anfangs erwähnte Kippeffekt ist in einem Parallaxeneffekt begründet. Bei Betrachtung des Rastermusters im Durchsicht entsteht nur dann ein Kontrast, wenn die auf Vorder- und Rückseite vorgesehenen Rasterpunkte in Blickrichtung exakt übereinander angeordnet sind bzw. „fluchten". Nur dann gelangt von der Rückseite durch die Rasterpunkte Licht ins Auge des Betrachters. Fluchten die Rasterpunkte nicht, werden die Durchlichtkanäle unterbrochen und es entsteht kein optischer Kontrast zwischen opakem Umfeld und lichtdurchlässigen Rasterpunkten.

Zweckmäßig sind die Rastermuster des erfindungsgemäßen Datenträgers so aufeinander abgestimmt, dass zumindest ein Teil der Information in Durchsicht nur in einem engen Winkelbereich um die vorbestimmte Betrachtungsrichtung erkennbar ist. Darüber hinaus erscheint die Information in Durchsicht in der vorbestimmten Betrachtungsrichtung mit hohem Kontrast zur metallischen Beschichtung.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Rastermuster aus Rasterelementen mit einer charakteristischen Abmessung aufgebaut, insbesondere aus kreisscheibenförmigen Rasterpunkten mit einem Durchmesser d. Ein konstanter Durchmesser d bietet sich insbesondere für die Darstellung von alphanumerischen Zeichenketten oder Schwarz-Weiß-Bildern an. Auch Portraits und andere Halbtonbilder, die eine Mehrzahl abgestufter Helligkeitswerte aufweisen, können mit Rasterelementen konstanter Abmessung dargestellt werden, indem die Helligkeitswerte beispielsweise über den Abstand der Rasterelemente oder die Zahl der Rasterelemente pro Flächeneinheit eingestellt werden.

Alternativ können die Rastermuster aus Rasterelementen mit variierenden charakteristischen Abmessungen aufgebaut sein, insbesondere aus kreisscheibenförmigen Rasterpunkten mit variierendem Durchmesser. Die charakteristischen Abmessungen variieren dabei typischerweise um einen zentralen Wert dz. Beispielsweise kann ein Portrait mit 6 Helligkeitsstufen aus Rasterpunkten mit den 5 Durchmesserwerten 0,5·dz, 0,75·dz, 1·dz,1,25·dz und 1,5·dz aufgebaut sein. Ein sechster Wert ergibt sich durch rasterpunktfreie Bildbereiche.

In beiden Gestaltungen ist der Abstand der beiden metallischen Beschichtungen und der charakteristische Durchmesser der Rasterpunkte mit Vorteil aufeinander abgestimmt, um die Sichtbarkeit der Information auf einen engen Winkelbereich zu begrenzen. Insbesondere ist der Abstand D der beiden metallischen Beschichtungen mit Vorteil größer als die charakteristische Abmessung bzw. der zentrale Abmessungswert dz der Rasterelemente. Vorzugsweise ist der Abstand der metallischen Beschichtungen mehr als doppelt so groß oder sogar mehr als viermal so groß wie die charakteristische Abmessung bzw. der zentrale Abmessungswert dz.

In einer Erfindungsvariante sind die Rastermuster Teil einer regelmäßigen Rasterstruktur mit festem Abstand der Rasterelemente, beispielsweise einem rechtwinkligen oder hexagonalen Gitter. In anderen Varianten ist eine weniger starre Anordnung der Rasterelemente ohne feste Abstandswerte vorteilhaft. In allen Fällen kann es zweckmäßig sein, wenn der Abstand benachbarter Rasterelemente größer als die charakteristische Abmessung bzw. der zentrale Abmessungswert dz ist.

Der Kippeffekt ist umso deutlicher, je größer das Verhältnis kumulierte Fläche der Rasterelemente zur verbleibenden Metallfläche ist. Je kleiner dabei die charakteristischen Durchmesser der Rasterelemente, bezogen auf den Abstand der beiden metallischen Beschichtungen, ist, umso enger ist der Winkelbereich, in dem das Kontrastmedium zu beobachten ist. Da nicht nur Licht durch die vorgegebenen Rasterelemente, sondern auch bei entsprechendem Kippwinkel durch benachbarte Rasterelemente zum Betrachter durchdringen kann, kann der gewünschte Effekt durchaus auch durch die Wahl zu enger Raster oder zu großer kumulierter Rasterelementfläche gestört bzw. verschlechtert werden. Es ist somit für jeden Anwendungsfall ein Optimum zu suchen, bei dem Bildauflösung, Kontrast und Störeffekte bei falschem Betrachtungswinkel aufeinander abgestimmt sind.

Der Kartenkörper des Datenträgers besteht bevorzugt aus einem ein- oder mehrschichtigem Kunststoffmaterial, insbesondere einer Kunststofffolie und ist zumindest im Bereich der Rastermuster im sichtbaren Spektralbereich mit Vorteil transparent. In Versuchen wurde festgestellt, dass sich bei Verwendung eines transparenten Kartenkörpers, der beidseitig mit im Wesentlichen opaken metallischen Beschichtungen versehen ist, optimale Effekte erzielen lassen. Weniger opake Metallschichten hingegen reduzieren den Kontrast und schwächen den vorstehend beschriebenen Effekt entsprechend ab. Prinzipiell ist es aber auch möglich, den Kartenkörper transluzent auszugestalten. Dabei entsteht allerdings der Nachteil der Lichtstreuung, durch den einerseits die Lichtausbeute im Durchlicht reduziert wird und andererseits Störeffekte durch „fehlgeleitetes" bzw. gestreutes Licht, das nicht durch die vorgesehenen Durchlichtkanäle der entsprechenden Rasterelemente tritt, erzeugt werden. Demgemäß kann der erfindungsgemäße Effekt signifikant abgeschwächt werden bis nahezu vollständig verschwinden. Um das Perforationsmuster im Durchlicht möglichst markant erscheinen zu lassen, ist der Kartenkörper im Sinne der Erfindung daher so transparent bzw. so wenig streuend wie möglich auszuführen.

Darüber hinaus muss der Kartenkörper in diesem Fall keine durchgehenden Löcher aufweisen, um eine Durchsicht durch die beiden Rastermuster und den Kartenkörper zu ermöglichen. Selbstverständlich kann der Kartenkörper jedoch zumindest für einen Teil des Rastermusters auch durchgehende Löcher enthalten, deren Form und Größe zweckmäßig den einzelnen Rasterelementen entspricht.

Bei Verwendung einer transparenten Kunststofffolie als Kartenkörper des Kartenaufbaus kann es notwendig sein, die außerhalb der metallischen Beschichtungen vorgesehenen Bereiche des Datenträgers opak zu gestalten, weil sich sonst die Kartendaten auf Vor- und Rückseite gegenseitig stören. Der Kartenkörper kann dafür partiell, d.h. in den nicht mit der metallischen Beschichtung versehenen Bereichen, mit einer opaken Druckschicht versehen werden. Im Normalfall wird dies eine weiße Druckschicht sein. Sie kann aber auch beliebig farbig gestaltet werden. Wenn über diesen Kartenkörper transparente Deckfolien aufgebracht werden, ist das informationstragende Druckbild entweder auf der weißen Druckschicht oder auf eine der Seiten der Deckfolien vorzusehen.

In einer Erfindungsvariante enthält der Kartenkörper phosphoreszierende, fluoreszierende oder sonstige lumineszierende Stoffe. Dadurch lässt sich die zu den metallischen Beschichtungen kontrastierende Information auch mit einer Anregungsstrahlung außerhalb des sichtbaren Spektrums, beispielsweise mittels ultravioletter Strahlung sichtbar machen. Gleichzeitig wird ein zusätzliches Echtheitsmerkmal bereitgestellt.

Die Dicke des Kartenkörpers liegt vorteilhaft zwischen 0,1 und 2 mm, bevorzugt zwischen 0,2 und 1,5 mm, und besonders bevorzugt zwischen 0,4 und 1 mm. Im Bereich der Rastermuster ist der Kartenkörper bevorzugt für Laserstrahlung im nahen Infrarot transparent oder nur schwach absorbierend. Die metallischen Beschichtungen sind in einer bevorzugten Ausführungsform im Inneren des Kartenkörpers eingebettet. Im Idealfall sind beide metallischen Beschichtungen jeweils mit einer dünnen Folie abgedeckt. Denselben Zweck kann auch eine auf beiden Seiten der Karte vorgesehene Schutzlackschicht erfüllen. Der Aufbau des Datenträgers kann je nach Anwendungszweck drei- oder mehrschichtig sein. Anzustreben ist dabei, dass die metallischen Beschichtungen möglichst weit auseinander liegend angeordnet sind, um den Parallaxeneffekt gut nutzen zu können. Gleichzeitig sollten diese aber zur Erhöhung ihrer Lebensdauer nicht auf den äußeren Oberflächen des Kartenkörpers ungeschützt bzw. völlig frei zugänglich sein.

Die Rastermuster sind vorzugsweise mit einem Laserstrahlschreiber erzeugt. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Rastermuster beider metallischer Beschichtungen mit demselben Laserstrahlschreiber, insbesondere mit einem bei etwa 1,06 &mgr;m arbeitenden Laserstrahlschreiber erzeugt sind. Dabei bietet sich wegen seiner weiten Verbreitung vor allem der Einsatz von Nd:YAG-basierten Laserstrahlschreibern an.

Der erfindungsgemäße Datenträger weist mit Vorteil ein oder mehrere weitere Personalisierungsmerkmale auf, wobei die Rastermuster gemeinsam mit dem oder den weiteren Personalisierungsmerkmalen herstellbar sind. Bei dem weiteren Personalisierungsmerkmal kann es sich beispielsweise um eine in herkömmlicher Art und Weise eingebrachte Laserpersonalisierung handeln, wie sie in der Druckschrift DE 29 07 004 B1 oder der DE 31 51407 C1, deren Offenbarung insoweit in die vorliegende Anmeldung aufgenommen wird, beschrieben ist.

In einer vorteilhaften Weiterbildung weist der Datenträger ein weiteres Echtheitsmerkmal auf, wie etwa ein in zumindest eine der beiden Metallschichten eingeprägtes) Hologramm oder hologrammähnliche Beugungsstruktur.

Die Erfindung umfasst auch ein Verfahren zum Herstellen eines kartenförmigen Datenträgers, mit den Verfahrensschritten:

  • a) Bereitstellen eines Kartenkörpers mit einer Oberseite, einer Unterseite und einer Dicke von mehr als 100 &mgr;m,
  • b) Versehen von Ober- und Unterseite des Kartenkörpers zumindest in einem Teilbereich mit einander bei Betrachtung in Durchsicht zumindest teilweise überlappenden metallischen Beschichtungen, und
  • c) Einbringen von Rastermustern in die metallischen Beschichtungen, um in einer vorbestimmten Betrachtungsrichtung in Durchsicht eine zur metallischen Beschichtung kontrastierende Information darzustellen.

Bevorzugt werden die Rastermuster mit einem Laserstrahlschreiber in die metallischen Beschichtungen eingebracht, wobei die beiden Rastermuster besonders bevorzugt in einem Arbeitsgang und mit demselben Laserstrahlschreiber von einer Kartenseite her in die metallischen Beschichtungen eingebracht werden. Es bietet sich an, die Rastermuster mit einem bei etwa 1,06 &mgr;m arbeitenden Laserstrahlschreiber, insbesondere mit einem Nd:YAG-basierten Laserstrahlschreiber zu erzeugen, da derartige Laserschreiber in herkömmlichen Laseranlagen weit verbreitet sind.

Es wurde festgestellt, dass ab einer gewissen Laserleistung bzw. Laserenergie Löcher bzw. Perforationsmuster in den metallischen Beschichtungen entstehen. Diese Perforationsmuster können zum einen durch lokale Abtragung von Bereichen in den metallischen Beschichtungen entstehen. Sind die metallischen Beschichtungen mit Deckfolien versehen, lassen sich mithilfe eines Laserstrahlschreibers ebenfalls Perforationsmuster, d.h. transparente Bereiche in den metallischen Beschichtungen, erzeugen. Die hierbei stattfindenden Prozesse sind derzeit allerdings nicht genau bekannt. Es wird vermutet, dass die metallischen Beschichtungen in den entsprechenden Bereichen lokal in eine transparente Modifikation chemisch umgewandelt oder zum Rand des Bereichs hin „weggeschrumpft" werden. In diesem Sinne sollen die vorstehenden, durch einen Laserstrahlschreiber in den metallischen Beschichtungen erzeugten Effekte im Rahmen der vorliegenden Beschreibung allgemein als Lochbildung bzw. Perforation bezeichnet werden.

Die Abtragung oder Umwandlung der metallischen Beschichtungen erfolgt vorzugsweise mit einem Laserschreiber, dessen Laserleistung oder Laserenergie so eingestellt wird, dass die stark absorbierenden ober- und unterseitigen metallischen Beschichtungen jeweils abgetragen oder umgewandelt werden, der dazwischen liegende, nicht oder nur schwach absorbierende Kartenkörper sowie die gegebenenfalls darüber oder darunter liegende Deckfolie optisch jedoch nicht verändert, insbesondere nicht geschwärzt werden.

Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren erläutert, bei deren Darstellung auf eine maßstabs- und proportionsgetreue Wiedergabe verzichtet wurde, um die Anschaulichkeit zu erhöhen.

Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung einer Ausweiskarte nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,

2 einen Querschnitt durch einen kartenförmigen Datenträger nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,

3 eine Detailansicht eines Rastermusters, das Teil einer regelmäßigen Rasterstruktur ist, und

4 eine Ausweiskarte nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

1 zeigt in schematischer Darstellung eine Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Ausweiskarte 10. Auf der Oberseite 12 der Karte 10 ist in einem Teilbereich eine metallische Beschichtung 14 aufgebracht. Dazu überlappend ist die Kartenunterseite mit einer weiteren metallischen Beschichtung 16 versehen, die in der Figur durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Der dazwischenliegende Kartenkörper ist zumindest im Überlappungsbereich der metallischen Beschichtungen 14, 16 transparent.

Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden metallischen Beschichtungen 14 und 16 mit deckungsgleichen Perforationsmustern 18 aus einer Mehrzahl von kreisscheibenförmigen Rasterpunkten 20 versehen, die eine zur metallischen Beschichtung kontrastierende Information darstellen. Die Information kann ein Bildmotiv, insbesondere ein die Ausweiskarte personalisierendes Motiv, wie etwa ein Passbild, oder auch eine alphanumerische Zeichenkette, wie eine Seriennummer oder ein Gültigkeitsdatum enthalten. In der 1 ist zur Illustration lediglich die kurze Zeichenfolge „ABC" als Perforationsmuster 18 dargestellt.

Die von den Perforationsmustern 18 dargestellte Information, hier die Zeichenfolge „ABC", ist bei der üblichen Benutzung der Ausweiskarte 10 in Aufsicht im Reflexionswinkel gut erkennbar, da sich die metallfreien, perforierten Rasterpunkte 20 von ihrer metallischen Umgebung 14 abheben.

Zusätzlich tritt die Information der beiden Perforationsmuster 18 bei senkrechter Betrachtung der Karte vor einem hellen Hintergrund, wie beispielsweise einem Fenster oder einer Lichtquelle, deutlich in Erscheinung. Bei einer solchen Durchsichtbetrachtung tritt das von der Rückseite her einfallende Licht durch die deckungsgleichen Perforationsmuster 18 und den transparenten Kartenkörper hindurch und erzeugt für den Betrachter ein kontrastreiches Bild der durch die Perforationsmuster 18 dargestellten Information. Wie nachfolgend genauer erläutert, ist das Bild aufgrund der Abstimmung der Größe der Rasterpunkte 20 und der Dicke des Kartenkörpers nur in einem engen Winkelbereich um die senkrechte Betrachtungsrichtung sichtbar und verschwindet bei einer Kippbewegung der Karte 10 nahezu schlagartig.

Das Zustandekommen des scharfen Kippeffekts und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden nun anhand der Schnittdarstellung der 2 erläutert, die einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen kartenförmigen Datenträger 30 zeigt.

Der Datenträger 30 enthält einen im sichtbaren Spektralbereich transparenten Kartenkörper 32 aus einem Kunststoffmaterial, das auch im nahen Infrarot bei 1,06 &mgr;m noch vollständig oder zumindest weitgehend transparent ist. Die Dicke D des Kartenkörpers 32 beträgt einige hundert &mgr;m, beispielsweise etwa 800 &mgr;m. Ober- und Unterseite des Kartenkörpers 32 sind mit zumindest überlappenden metallischen Beschichtungen 34 bzw. 36 versehen, in die mit einem Laserschreiber aufeinander abgestimmte Rastermuster 38 bzw. 40 aus einer Mehrzahl von Rasterpunkten 42, 44, 50, 52 und 56 eingebracht sind. Die metallischen Beschichtungen 34 und 36 können ferner mit transparenten Deckfolien 58 bzw. 59 abgedeckt sein, die als Schutzschicht dienen.

Die Rastermuster 38, 40 können durch Perforationsmuster, also durch lokal abgetragene oder umgewandelte Bereiche in den Metallschichten 34, 36 gebildet sein. Die Lochbildung erfolgt vorzugsweise von einer Seite der Karte, beispielsweise der Oberseite, her mit einem Laserschreiber, dessen Laserleistung oder Laserenergie so eingestellt wird, dass die stark absorbierenden ober- und unterseitigen Metallschichten jeweils abgetragen oder umgewandelt werden, der dazwischen liegende, nicht oder nur schwach absorbierende Kartenkörper optisch jedoch nicht verändert, insbesondere nicht geschwärzt wird. Sind wie in dem in 2 gezeigten Ausführungsbeispiel Deckfolien 58, 59 vorgesehen, ist die Laserleistung so einzustellen, dass weder der Kartenkörper noch die Deckfolien 58, 59 eine optische Veränderung erfahren.

Je nach Anwendung kann die Größe der einzelnen Rasterpunkte 42, 44, 50, 52 und 56 konstant oder variabel sein. Beispielsweise werden alphanumerische Zeichen typischerweise aus Rasterpunkten mit konstantem Durchmesser d gebildet, während Halbtonbilder, wie etwa Portraits, in der Regel Rasterpunkte variierender Größe enthalten, um unterschiedliche Helligkeitswerte des Bildes einfach wiederzugeben zu können. In letzterem Fall variieren die Durchmesser der Rasterpunkte um einen zentralen Durchmesserwert bzw. Mittelwert dz.

Die dargestellte Information kann auch beide Varianten kombinieren. Beispielsweise kann die Information eine Zeichenkette aus Rasterpunkten mit einem konstanten Durchmesser von d = 100 &mgr;m enthalten, sowie ein Halbtonbild mit Rasterpunkten im Größenbereich von 50 &mgr;m bis 150 &mgr;m und einem zentralen Durchmesserwert dz = 100 &mgr;m.

In jedem Fall ist der Durchmesser d oder der zentrale Durchmesserwert dz der Rasterpunkte kleiner, vorzugsweise sogar wesentlich kleiner als der Abstand D der beiden Metallschichten 34 und 36. Dadurch wird sichergestellt; dass die Information des Rastermusters nur in einem engen Winkelbereich um die gewünschte Betrachtungsrichtung erkennbar ist. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel beträgt das Verhältnis von Rasterpunktdurchmesser d zum Abstand D der Metallschichten 100 &mgr;m/800 &mgr;m = 1:8, so dass sich ein Sichtbarkeitsbereich von ± &phgr;/2 ≈ ± 3,5° ergibt.

Eine weitere, hier nicht dargestellte Möglichkeit, Halbtonbilder zu erzeugen, besteht ferner darin, verschiedene Helligkeitswerte des Bildes über die Zahl der Rasterpunkte pro Flächeneinheit einzustellen. Die Rasterpunkte weisen hierbei bevorzugt einen konstanten Durchmesser d auf.

Die Rastermuster 38 und 40 der 2 enthalten eine erste Gruppe von Rasterpunkten 42 bzw. 44, die bei senkrechter Betrachtung zueinander deckungsgleich in den jeweiligen metallischen Beschichtungen 34 bzw. 36 angeordnet sind. Wie erläutert, ist die von diesen Rasterpunkten dargestellte erste Information in Aufsicht und zusätzlich in einem engen Winkelbereich um die senkrechte Betrachtungsrichtung 46 in Durchsicht erkennbar. Wird der Datenträger um mehr als etwa 3,5° aus der senkrechten Lage gekippt, wie in der Figur für die Betrachtungsrichtung 48 gezeigt, so trifft der Sehstrahl des Betrachters nach dem Durchtreten durch die Rasterpunkte 42 der oberseitigen Metallschicht 34 auf opake Bereiche der unterseitigen Metallschicht 36. Die dargestellt erste Information tritt daher aus der Betrachtungsrichtung 48 in Durchsicht nicht mehr in Erscheinung.

Weiter enthalten die Rastermuster 38 und 40 eine zweite Gruppe von Rasterpunkten 50 bzw. 52, die gegeneinander versetzt in die jeweiligen metallischen Beschichtungen 34 bzw. 36 eingebracht sind, so dass die von ihnen dargestellte zweite Information in Durchsicht aus der senkrechten Betrachtungsrichtung 46 nicht, wohl aber aus einer gegen die Senkrechte gekippten Betrachtungsrichtung 54 erkennbar ist.

Beispielsweise kann die erste Information der Rasterpunkte 42, 44 ein Passbild und die zweite Information der Rasterpunkte 50, 52 einen das Passbild überlagernden Schriftzug darstellen. Bei Betrachtung in Aufsicht sind sowohl das Passbild als auch der Schriftzug zugleich erkennbar. Wird der Datenträger 30 dagegen in Durchsicht betrachtet, so ist bei senkrechter Betrachtung zunächst nur das Passbild erkennbar. Beim Kippen des Datenträgers auf die Betrachtungsrichtung 54 zu verschwindet das Passbild und der Schriftzug erscheint. Selbstverständlich können auch mehrere derartige Gruppen von Rasterpunkten für verschiedene Betrachtungsrichtungen vorgesehen sein.

Die Rasterpunkte 52 können auch mit den Rasterpunkten 50 fluchtend ausgerichtet, aber mit größerem Durchmesser als die Rasterpunkte 44 und 50 ausgebildet sein. In diesem Fall sind sowohl die erste Information der Rasterpunkte 42, 44 als auch die zweite Information der Rasterpunkte 50, 52 bei senkrechter Betrachtung in Durchsicht erkennbar. Beim Kippen des Datenträgers 30 verschwindet aufgrund des kleineren Durchmessers der Rasterpunkte 44 zunächst die erste Information, während die zweite Information noch erkennbar bleibt. Erst wenn der Datenträger weiter verkippt wird, verschwindet auch die zweite Information.

Die Rastermuster 38 und 40 der 2 enthalten darüber hinaus eine dritte Gruppe von Rasterpunkten 56, die nur in die oberseitige Metallschicht 34 eingebracht sind und die keine Entsprechung in der unterseitigen Metallschicht 36 haben. Die von den Rasterpunkten 56 dargestellte dritte Information ist daher nur in Aufsicht von der Kartenoberseite her erkennbar. In gleicher Weise kann auch in die unterseitige Metallschicht 36 eine nur von der Rückseite her sichtbare Information eingebracht werden.

3 zeigt eine Detailansicht eines Rastermusters 60, das Teil einer regelmäßigen Rasterstruktur mit festem Abstand der möglichen Positionen 64 der Rasterelemente ist. Im Ausführungsbeispiel weisen die eingebrachten Rasterelemente 62 einen konstanten Durchmesser d auf. Benachbarte Positionen 64 der Rasterelemente sind dann voneinander durch einen konstanten Abstand A getrennt, der vorzugsweise größer als der Durchmesser d der Rasterelemente ist.

Eine Ausweiskarte 70 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in 4 dargestellt. Der Aufbau der Ausweiskarte 70 entspricht weitgehend dem des Datenträgers 30 der 2. Im Unterschied dazu ist die Oberseite des Kartenkörpers 72 mit einer Reliefstruktur 74 versehen, die zusammen mit der metallischen Beschichtung 76 ein Hologramm oder eine hologrammähnliche Beugungsstruktur in der Ausweiskarte bildet. Auch hier können die metallischen Beschichtungen 76, 77 zum Schutz transparente Deckfolien oder Schutzlackschichten 73, 75 aufweisen, durch die hindurch bestimmte Bereiche der metallischen Beschichtungen mithilfe eines Laserstrahlschreibers in transparente Bereiche umgewandelt werden können, ohne dabei die Deckschichten 73, 75 bzw. den mit der Reliefstruktur 74 versehenen Kartenkörper 72 optisch zu verändern.

Neben den bereits in Zusammenhang mit 2 beschriebenen, in Aufsicht bzw. Durchsicht erkennbaren Informationen der Rastermuster liegt bei diesem Ausführungsbeispiel zur weiteren Erhöhung der Fälschungssicherheit ein Mikrorelief in der Metallschicht 74 vor, das ein Hologramm oder eine hologrammähnliche Beugungsstruktur darstellt. Das Mikrorelief kann entweder eine zusätzliche holographische Information oder spezifische Farbeffekte aufweisen, welche unter spezifischen Betrachtungswinkeln in Erscheinung treten.


Anspruch[de]
  1. Kartenförmiger Datenträger mit einem Kartenkörper mit einer Oberseite, einer Unterseite und einer Dicke von mehr als 100 &mgr;m, der auf seiner Ober- und Unterseite zumindest in einem Teilbereich jeweils mit einer metallischen Beschichtung versehen ist, wobei die beiden metallischen Beschichtungen einander bei Betrachtung in Durchsicht zumindest teilweise überlappen, und bei dem in den beiden metallischen Beschichtungen Rastermuster vorgesehen sind, die in einer vorbestimmten Betrachtungsrichtung in Durchsicht eine zu den metallischen Beschichtungen kontrastierende Information darstellen.
  2. Datenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Rastermustern dargestellte Information alphanumerische Zeichen, Muster und/oder ein Bildmotiv darstellt.
  3. Datenträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastermuster einen deckungsgleichen Musterbereich aufweisen, der in Durchsicht bei senkrechter Betrachtung des Datenträgers in Erscheinung tritt.
  4. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastermuster zwei oder mehr Musterbereiche aufweisen, die in Durchsicht unter unterschiedlichen Betrachtungswinkeln in Erscheinung treten.
  5. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastermuster durch ein in die metallische Beschichtung eingebrachtes Perforationsmuster gebildet sind.
  6. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Information in Durchsicht nur in einem engen Winkelbereich um die vorbestimmte Betrachtungsrichtung erkennbar ist.
  7. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Information in Durchsicht in der vorbestimmten Betrachtungsrichtung mit hohem Kontrast zur metallischen Beschichtung erscheint.
  8. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastermuster aus Rasterelementen mit einer charakteristischen Abmessung, insbesondere aus kreisscheibenförmigen Rasterpunkten mit einem Durchmesser d aufgebaut sind.
  9. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastermuster aus Rasterelementen mit variierenden charakteristischen Abmessungen, insbesondere aus kreisscheibenförmigen Rasterpunkten mit variierendem Durchmesser aufgebaut sind, wobei die charakteristischen Abmessungen um einen zentralen Wert dz variieren.
  10. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden metallischen Beschichtungen und die charakteristische Abmessung der Rasterelemente bzw. der zentrale Abmessungswert dz aufeinander abgestimmt sind, um die Sichtbarkeit der Information auf einen engen Winkelbereich zu begrenzen.
  11. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden metallischen Beschichtungen größer als die charakteristische Abmessung d bzw. der zentrale Abmessungswert dz ist, bevorzugt, dass der Abstand der metallischen Beschichtungen mehr als doppelt, insbesondere mehr als viermal so groß ist wie die charakteristische Abmessung bzw. der zentrale Abmessungswert dz.
  12. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastermuster Teil einer regelmäßigen Rasterstruktur mit festem Abstand der Rasterelemente sind.
  13. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand benachbarter Rasterelemente größer als die charakteristische Abmessung bzw. der zentrale Abmessungswert dz ist.
  14. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenkörper aus einem ein- oder mehrschichtigen Kunststoffmaterial, insbesondere einer Kunststofffolie besteht.
  15. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenkörper zumindest im Bereich der Rastermuster transparent ist.
  16. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenkörper eine Dicke von 0,1 bis 2 mm, bevorzugt von 0,2 bis 1,5 mm, besonders bevorzugt von 0,4 bis 1 mm aufweist.
  17. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenkörper im Bereich der Rastermuster für Laserstrahlung im nahen Infrarot transparent oder nur schwach absorbierend ist.
  18. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastermuster mit einem Laserstrahlschreiber erzeugt sind.
  19. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastermuster beider metallischer Beschichtungen mit demselben Laserstrahlschreiber, bevorzugt mit einem bei etwa 1,06 &mgr;m arbeitenden Laserstrahlschreiber, besonders bevorzugt mit einem Nd:YAG-basierten Laserstrahlschreiber erzeugt sind.
  20. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger ein oder mehrere weitere Personalisierungsmerkmale aufweist, und die Rastermuster gemeinsam mit diesen herstellbar sind.
  21. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens eine der beiden metallischen Beschichtungen die Struktur eines Hologramms oder eines Beugungsgitters aufgeprägt ist.
  22. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beiden metallischen Beschichtungen mit einer Deckfolie oder einer Schutzlackschicht versehen ist.
  23. Verfahren zum Herstellen eines kartenförmigen Datenträgers, mit den Verfahrensschritten:

    a) Bereitstellen eines Kartenkörpers mit einer Oberseite, einer Unterseite und einer Dicke von mehr als 100 &mgr;m,

    b) Versehen von Ober- und Unterseite des Kartenkörpers zumindest in einem Teilbereich mit einander bei Betrachtung in Durchsicht zumindest teilweise überlappenden metallischen Beschichtungen, und

    c) Einbringen von Rastermustern in die beiden metallischen Beschichtungen, um in einer vorbestimmten Betrachtungsrichtung in Durchsicht eine zur metallischen Beschichtung kontrastierende Information darzustellen.
  24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastermuster mit einem Laserstrahlschreiber in die metallischen Beschichtungen eingebracht werden.
  25. Verfahren nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rastermuster in einem Arbeitsgang und mit demselben Laserstrahlschreiber von einer Kartenseite her in die metallischen Beschichtungen eingebracht werden.
  26. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastermuster mit einem bei etwa 1,06 &mgr;m arbeitenden Laserstrahlschreiber, besonders bevorzugt mit einem Nd:YAG-basierten Laserstrahlschreiber erzeugt werden.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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