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Dokumentenidentifikation DE202006004892U1 06.07.2006
Titel Unsymmetrischer Handgriff
Anmelder Hsieh, Chih-Ching, Taichung, TW
Vertreter Patentanwälte HANSMANN-KLICKOW-HANSMANN, 22767 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202006004892
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 06.07.2006
Registration date 01.06.2006
Application date from patent application 24.03.2006
IPC-Hauptklasse B25C 1/10(2006.01)A, F, I, 20060324, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B25B 23/16(2006.01)A, L, I, 20060324, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen unsymmetrischen Handgriff, der einen unsymmetrischen Stützteil und Griffteil umfaßt.

Stand der Technik

Der Handgriff von Werkzeug muß beim Drehen des Werkstückes ein Verrutschen verhindert. Um die Reibungskraft zu erhöhen, wurde ein Handgriff entwickelt (TW 251498), der mit Noppen versehen ist. Diese Noppen können jedoch zum Schmerzen der Hand des Benutzers führen. Um ein Verrutschen zu verhindern, ist auch ein quadratischer Handgriff bekannt (TW 333117). Dieser Handgriff ist jedoch nicht ergonomisch.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen unsymmetrischen Handgriff zu schaffen, der die ergonomische Bedingung erfüllt.

Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen unsymmetrischen Handgriff gelöst, der einen Stützteil und einen Griffteil umfaßt, wobei der Stützteil geradzahlige Stützflächen und der Griffteil ungeradzahlige Grifflächen bildet. Beim Einsatz umschließt der Benutzer mit der Handfläche und vier Fingern die Grifflächen und stützt sich mit dem Daumen gegen eine geeignete Stützfläche, so daß das Drehen des Handgriffs erleichtert wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 eine perspektivische Darstellung der Erfindung,

2 eine Seitenansicht der Erfindung,

3 eine Seitenansicht gemäß 2 nach Drehen um 90°,

4 eine Unteransicht der Erfindung,

5 eine Unteransicht gemäß 4 nach Drehen um 90°,

6 eine Darstellung der Erfindung beim Einsatz.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Wie aus den 1 bis 5 ersichtlich ist, besteht die Erfindung im wesentlichen aus einem Handgriff (1), wie Handgriff von Werkzeug, der einen Stützteil (20) und einen Griffteil (30) umfaßt.

Der Stützteil (20) befindet sich im oberen Bereich des Handgriffs (1) und dient zum Stützen des Daumens des Benutzers. Dafür bildet der Stützteil (20) geradzahlige Stützflächen (21). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind vier Stützflächen (21) vorgesehen, die gleichmäßig an der Außenseite des Stützteiles (20) verteilt sind und die Form des Daumens entsprechen.

Der Griffteil (30) befindet sich im unteren Bereich des Handgriffs (1) und grenzt an den Stützteil (20) an. Der Griffteil (30) entspricht die Form der Handfläche und bildet ungeradzahlige Grifflächen (31). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind drei Grifflächen (31) vorgesehen, die gleichmäßig an der Außenseite des Griffteiles (30) verteilt sind. Durch die unsymmetrische Anordnung ist die Relativbeziehung zwischen den Stützflächen (21) und den Grifflächen (31) unterschiedlich. Daher kann der Benutzer beim Einsatz je nach seiner Handgröße eine geeignete Stützfläche (21) und Griffläche (31) wählen.

Die unsymmetrischen Stützflächen (21) und Grifflächen (31) bleiben nicht darauf beschränkt. D.h. es ist auch möglich, ungeradzahlige Stützflächen (21), wie drei, und geradzahlige Grifflächen (31), wie vier, vorzusehen.

Wie aus 6 ersichtlich ist, ist der Handgriff (1) an einem Ende mit einem Antrieb (40) verbunden, der im vorliegenden Beispiel eine Kreuzschlitzschraubenklinge ist. Beim Drehen des Werkstückes umschließt der Benutzer mit der Handfläche und vier Fingern die Grifflächen (31) und stützt sich mit dem Daumen gegen eine geeignete Stützfläche (21). Daher wird die ergonomische Bedingung erfüllt, so daß das Drehen des Handgriffs erleichtert wird.

Die vorstehende Beschreibung stellt nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören zum Schutzbereich dieser Erfindung.

Aufgrund der obengenannten Tatsachen entspricht die Erfindung in ihrer Verfügbarkeit, Fortschrittlichkeit und Neuheit vollauf den Anforderungen für ein Gebrauchsmuster.


Anspruch[de]
  1. Unsymmetrischer Handgriff, der einen Stützteil (20) und einen Griffteil (30) umfaßt, wobei der Stützteil (20) geradzahlige Stützflächen (21) und der Griffteil (30) ungeradzahlige Grifflächen (31) bildet.
  2. Unsymmetrischer Handgriff, der einen Stützteil (20) und einen Griffteil (30) umfaßt, wobei der Stützteil (20) ungeradzahlige Stützflächen (21) und der Griffteil (30) geradzahlige Grifflächen (31) bildet.
  3. Unsymmetrischer Handgriff nach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff der Handgriff eines Schraubenziehers ist.
  4. Unsymmetrischer Handgriff nach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Stützflächen (21) der des Daumens entspricht.
  5. Unsymmetrischer Handgriff nach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Stützflächen (21) vier und die Anzahl der Grifflächen (31) drei beträgt.
  6. Unsymmetrischer Handgriff nach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Stützflächen (21) drei und die Anzahl der Grifflächen (31) vier beträgt.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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