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Dokumentenidentifikation DE60205980T2 06.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001253078
Titel Ladebrücke zum Laden von Luftfracht
Anmelder Mitsubishi Heavy Industries, Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Fukuhara, Yugo, Nagoya, Aichi, 455-8515, JP;
Takasu, Toru, Nagoya, Aichi, 455-8515, JP
Vertreter Henkel, Feiler & Hänzel, 80333 München
DE-Aktenzeichen 60205980
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.04.2002
EP-Aktenzeichen 020088464
EP-Offenlegungsdatum 30.10.2002
EP date of grant 07.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.07.2006
IPC-Hauptklasse B64F 1/305(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B64F 1/32(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ladebrücke zum Laden von Luftfracht, welche die Fracht in das Luftfahrzeug befördert.

US-A-4828102 offenbart eine Ladebrücke für Großkaufhäuser mit mehreren Transportlinien und mindestens einem Drehtisch mit einer Förderfläche.

Beschreibung des Standes der Technik

Aufgrund von Überlegungen wie z.B. der Notwendigkeit, Fracht in ein Luftfahrzeug in einem kurzen Zeitraum zu fördern bzw. zu transportieren, und der Erfordernis, das Gleichgewicht des Luftfahrzeugs beim Laden zu berücksichtigen, wie es durch die Plazierung der Passagiere, das Gewicht der Fracht selbst etc. beeinflusst wird, werden Luftfahrzeuge normalerweise mit mehreren Türen zur Beladung mit Fracht ausgestattet, beispielsweise gemäß 6 mit der Haupttür 90 in der Mitte des Rumpfs, der Sperrguttür 91 an der Rückseite des Rumpfs, der unteren Tür 92 an der Vorderseite des Rumpfs und der Nasentür 93 am vorderen Punkt des Rumpfs. Der Transport des in dem Flughafenterminal-Gebäude gespeicherten Frachtguts zu dem Bereich der Ladetür wird normalerweise mittels eines Verladerampen-Traktors 94 bei Paket-/Frachtkarren 95, Unterdeckbehälter-Dollies 96, Paletten-Dollies 97, etc. durchgeführt. Ferner wird diese Fracht bis zur Ladetür des Luftfahrzeugs durch Mittel wie z.B. Container-/Palettenlader 98, Förderbandlader 99 mit Selbstantrieb, etc. angehoben.

Die erforderlichen Arbeitsgänge wie z.B. das Laden der Fracht auf die Paket-/Frachtkarren 95, die Unterdecktransport-Dollies 96, die Paletten-Dollies 97 etc., das Verbinden dieser mit dem Rampenausrüstungstraktor 94, das Antreiben des Verladerampen-Traktors 94, das Umladen der Fracht auf die Container-/Palettenlader 98, die Förderbandlader 99 mit Selbstantrieb, das Betreiben der Container-/Palettenlader 98 und der Förderbandlader 99 mit Selbstantrieb, das Bewegen der Fracht an eine spezifische Stelle im Luftfahrzeug, beinhalten das Betätigen von vielerlei Ausrüstungstypen und das Beschäftigen zahlreicher Arbeitskräfte, um die Fracht zu bewegen und zu transportieren, was sehr arbeitsintensiv ist und hohe Kosten für die Arbeitskräfte mit sich bringt. Dieses System ist auch aufgrund der Möglichkeit von Unfällen, wie z.B. Kollisionen der Verladerampen-Traktoren gefährlich, wenn sie sich entlang den komplexen Rollbahnmarkierungen bewegen.

ABRISS DER ERFINDUNG

In Anbetracht der oben beschriebenen Situation ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Luftfrachtbehandlungssystem bereitzustellen, welches die vielerlei Arten von Ausrüstung und die zahlreichen Arbeiter, die für die Handhabung der Fracht erforderlich sind, eliminiert, um Arbeitskräftekosten und Frachtladezeiten zu senken und um die Unfallgefahr zu vermeiden und dgl.

Zur Erfüllung der oben genannten Aufgabe wird eine Frachtladebrücke gemäß Anspruch 1 bereitgestellt.

Da der Frachtaufnahmebereich des Flughafenterminals über mehrere Frachttransportlinien, die durch eine Frachttransport-Verbindungsstelle, welche die Richtung der transportierten Fracht ändern kann, verbunden ist, kann die Notwendigkeit einer vom Menschen gefahrenen Verladerampen-Traktoren oder einer anderen im Stand der Technik eingesetzten Ausrüstung eliminiert werden. So verhindert diese Erfindung nicht nur die Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit von Unfällen wie Kollisionen, sondern reduziert auch die Arbeitskräftekosten und verkürzt die zum Beladen eines Flugzeugs mit Fracht erforderliche Zeit.

Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Ansprüchen 2 bis 5 definiert.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Es zeigen:

1 ein perspektivisches Diagramm zur Darstellung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

2 eine Draufsicht auf den Ausfahr- und Einfahrmechanismus der Ladebrücke gemäß einer bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung,

3 eine perspektivische Ansicht des Ausfahr- und Einfahrmechanismus der Ladebrücke gemäß einer bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung,

4 eine Schnittansicht des Ausfahr- und Einfahrmechanismus der Ladebrücke gemäß einer bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung,

5 den Mechanismus zum Verändern der Laufrichtung der Fracht gemäß dieser Erfindung, und

6 das herkömmliche Frachtbehandlungssystem in einem Flughafen gemäß dem Stand der Technik.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im folgenden Abschnitt wird eine detaillierte Erläuterung der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen gegeben. Sofern die Größe, das Material und die Form der Bestandteile und die Relativposition der Komponenten oder andere in diesen Ausführungsformen offenbarte Merkmale betroffen sind, so sollen sie nicht den Schutzumfang der Erfindung einschränken, sondern dienen lediglich als Beispiele zur klareren Darstellung der Erfindung, sofern keine anderweitige spezifische Offenbarung vorliegt.

1 zeigt ein perspektivisches Diagramm zur Darstellung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; die 2, 3 und 4 werden dazu verwendet, den Ausfahr- und Einfahrmechanismus der Ladebrücke zu erläutern, und 5 wird zur Erläuterung des Mechanismus zum Ändern der Laufrichtung der Fracht verwendet.

In den Zeichnungen bezeichnet 1 eine Ladebrücke, 2 ein Flughafenterminalgebäude, 3 ein Luftfahrzeug, 4 eine Frachtlade-/-entladetür eines Luftfahrzeugs 3, 5 eine Drehscheibe, die sich von dem Flugzeugterminalgebäude 2 erstreckt, um ein Flugzeugterminalgebäude 2 mit einer Frachttransportlinie 10 zu verbinden, 10 ist eine ausfahrbare/einziehbare Transportförderlinie, 11 ist eine Transportförderlinie zur Verbindung mit einer Frachtlade-/-entladetür 4 des Luftfahrzeugs 3, 12 ist eine Frachttransport-Verbindungsstelle, die einen Mechanismus zum Drehen oder Ändern des Winkels einer Transportbasis 50 auf der Frachttransportlinie zum Umschalten der Bewegungsrichtung der Fracht von der Frachttransportlinie 10 zu der designierten Frachttransportlinie 11 aufweist, 13 und 14 sind Laufrollen zum Bewegen der Frachttransportlinie 11 und der Frachttransport-Verbindungsstelle 12, und 15 ist eine Positionsfeststellvorrichtung zum Feststellen der Frachttransportlinie 11.

Wie in 1 gezeigt ist, betrifft die vorliegende Erfindung eine Ladebrücke 1, welche den Frachtaufnahmebereich in dem Flughafenterminalgebäude 2 mit der Frachtlade-/-entladetür 4 des Luftfahrzeugs 3 für den Transport von Luftfracht verbindet. Die Ladebrücke 1 umfaßt eine ausfahrbare/zurückziehbare bzw. einfahrbare Frachttransportlinie 10, die mit einer sich von dem Flughafenterminalgebäude 2 erstreckende Drehscheibe 5 verbunden ist, eine Frachttransportlinie 11, die mit der Frachtlade-/-entladetür 4 des Luftfahrzeugs 3 verbunden ist, und eine Frachttransport-Verbindungsstelle 12, die ein Schaltmittel zum Schalten der Bewegungsrichtung der Fracht von der Frachttransportlinie 10 zu der designierten Frachttransportlinie 11 aufweist. Unter diesen Einheiten sind die Frachttransport-Verbindungsstelle 12 und die Frachttransportlinie 11 mit Laufrollen 13, 14 ausgestattet, um eine Verbindung der Ladebrücke 11 mit dem Luftfahrzeug 3 je nachdem, wo das Luftfahrzeug geparkt ist, zu ermöglichen, und außerdem hat die Frachttransportlinie 11 eine Positionsfeststellvorrichtung 15 zusammen mit der Laufrolle 13, die einen Mechanismus aufweist, um die Höhe der Frachttransportlinie 11 auf diejenige der Frachtlade-/-entladetür 4 einzustellen bzw. anzupassen. Ferner verbindet ein Förderband oder dgl. den Frachtaufnahmebereich in dem Flughafenterminalgebäude 2 mit der Drehscheibe 5. Innerhalb der Drehscheibe 5 ist ein Mittel zum Ändern der Richtung des Frachttransports vorgesehen, welches das gleiche ist wie bei der Frachttransport-Verbindungsstelle 12.

Die ausfahrbare/einziehbare Frachttransportlinie 10, wie sie in einer Draufsicht in 2, einer perspektivischen Ansicht in 3 und in einer Schnittansicht längs einer Linie A-A von 3 in 4 gezeigt ist, besteht aus einer zentralen Transporteinheit 21 mit einem Transportförderelement 20 und einer rechten Transporteinheit 32 und linken Transporteinheit 33. Diese rechte Transporteinheit 32 und linke Transporteinheit 33 bestehen aus Transportförderelementen 30, 31, die verschiebbar jeweils an der zentralen Transporteinheit 21 angebracht sind. Ein Ende der Frachttransportlinie 10 ist an der Drehscheibe 5 befestigt, die sich von dem Flughafenterminalgebäude 2 erstreckt, und das andere Ende ist an der Frachttransport-Verbindungsstelle 12 befestigt. Ferner haben die zentrale Transporteinheit 21, die rechte Transporteinheit 32 und die linke Transporteinheit 33 einen verschiebbaren Mechanismus, der jede Transportoberfläche annähernd flach hält. Dieser Mechanismus kann beispielsweise aus Wellen bestehen, von denen eine von der Seitenwand 34 der rechten Transporteinheit 32 bis zur gegenüberliegenden Seitenwand 35 verläuft, und von denen der andere von der Seitenwand 36 der linken Transporteinheit 33 bis zur gegenüberliegenden Seitenwand 37 verläuft, wobei beide auch durch die mittlere Transporteinheit 21 verlaufen. Die wellen, die von der mittleren Transporteinheit gehaltert bzw. gelagert werden, sind in Langlöchern aufgenommen, um sie verschiebbar zu machen. Ein weiteres Verfahren bestünde darin, über schienenartige Träger zu verfügen, welche durch die zentrale Transporteinheit 21 von der rechten und der linken Seite zum Zentrum verlaufen, wie 3 zeigt, welche die rechte Transporteinheit 32 und die linke Transporteinheit 33 tragen und ein Gleiten der zentralen Transporteinheit 21 ermöglichen.

Ferner zeigt 5 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Frachttransport-Verbindungsstelle 12, die das Mittel zum Ändern der Transportrichtung von auf einer Frachttransportlinie 10 zur nächsten Frachttransportlinie 11 transportierten Fracht ist. Über der Basis 50 befindet sich eine drehbar strukturierte Transporteinheit 52 mit Transportbändern 51. Die Drehung für die Transporteinheit 52 wird von einem Motor (nicht gezeigt) durchgeführt, der auf die Vorrichtung mit Ritzel 53 und Zahnstange 54 eine Bewegungskraft aufbringt. Die Bewegung der Fracht, das Anhalten und Starten des Transports sowie die Erfassung der Stopposition für die Drehung der Transporteinheit 52 werden durch optische Sensoren 55, 57 und lichtemittierende Elemente 56, 58 wie z.B. lichtemittierende Dioden ausgeführt, welche das Licht für die Erfassung durch die optischen Sensoren 55 liefern. Ferner sind eine Führungsnut 63 und ein Führungszapfen 64 vorgesehen, um die Drehung der Transporteinheit 52 zu führen. Außerdem sind lichtemittierende Elemente 61, 62, wie z.B. lichtemittierende Dioden an den Frachttransportlinien 10, 11 installiert, um zu ermöglichen, dass die optischen Sensoren 59, 60 die auf die Frachttransportlinie 10 oder 11 ausgerichtete Transporteinheit 52 anhalten, und zwar in Übereinstimmung mit dem von den lichtemittierenden Elementen 56, 58 empfangenen Licht.

Somit kann die oben beschriebene Ladebrücke 1 dieser Erfindung, wenn ein Luftfahrzeug 3 im Parkbereich anhält, wie 1 zeigt, die ausfahrbare/einziehbare Frachttransportlinie 10 ausfahren oder einziehen, wie in den 2 bis 4 beschrieben ist, damit die Frachttransportlinie 11 bis zur Frachtlade-/-entladetür 4 des Luftfahrzeugs 3 reicht und an Ort und Stelle durch die Positionsfeststellvorrichtung 15 befestigt wird. Dann wird zum Beladen des Luftfahrzeugs 3 die in dem Frachtaufnahmebereich innerhalb des Flughafenterminalgebäudes 2 angesammelte Fracht durch Förderbänder über die Drehscheibe transportiert und über die Ladebrücke in das Luftfahrzeug geladen, wobei die Luftfracht mit einem konstanten Zwischenraum zwischen jedem Gegenstand transportiert wird.

Wenn beim Transportieren bzw. Fördern der Luftfracht auf der Frachttransportlinie 10 der Ladebrücke 1 zum Transportieren der Luftfracht der optische Sensor 60 das Ausblenden des Lichts von dem lichtemittierenden Element 61 vor der Frachttransport-Verbindungsstelle 12 erfasst, wie 5 zeigt, falls die Förderbänder 51 der Transporteinheit 52 nicht in die Transportrichtung ausgerichtet sind, werden zunächst das Frachttransportelement 10 und das von dem Frachtaufnahmebereich verlaufende Förderband vorübergehend gestoppt, und dann bringt ein Motor (nicht gezeigt) auf die Vorrichtung mit Ritzel 53 und Zahnstange 54 eine Bewegungskraft auf, um eine Drehung der Transporteinheit 52 zu bewirken. Wenn dann eine Erfassung der Lichteingabe von dem lichtemittierenden Element 58 in den optischen Sensor 60 erfolgt, wird die Drehung der Transporteinheit 52 an dem Punkt angehalten, an dem die Förderbänder 51 der Transporteinheit 52 sich in-line mit der Frachttransportlinie 10 befinden.

Infolgedessen wird das vorübergehende Anhalten der Frachttransportlinie 10 und des Förderbands aus dem Frachtaufnahmebereich aufgehoben und die Fracht auf den Förderbändern 51 der Transporteinheit 52 transportiert. Wenn dann der optische Sensor 55 die das Licht von dem lichtemittierenden Element 56 blockierende Fracht erfasst, werden die Förderbänder 51 vorübergehend angehalten, während ein Motor (nicht gezeigt) der Vorrichtung mit Ritzel 53 und Zahnstange 54 Bewegungskraft übermittelt, um die Transporteinheit 52 zum Drehen zu bringen. Wenn dann der optische Sensor 59 das Eintreten von Licht von dem lichtemittierenden Element 56 erfasst, wie in 5 gezeigt ist, da sich die Förderbänder 51 an der Transporteinheit 52 nun in-line mit der Frachttransportlinie 11 befinden, wird die Drehung angehalten und das vorübergehende Anhalten der Förderbänder 51 wird aufgehoben, damit die Fracht auf die Frachttransportlinie 11 geschickt werden kann.

Wenn dann bei Vorwärtsbewegung der Fracht zu der Frachtlade-/-entladetür 4 des Luftfahrzeugs 3 der optische Sensor 59 das Licht von dem lichtemittierenden Element 62 erfasst (d.h. die Fracht ist vollständig auf die Frachttransportlinie 11 transportiert worden), wird die Antriebskraft von einem Motor (nicht gezeigt) auf die Vorrichtung mit Ritzel 53 und Zahnstange 54 übertragen, um die Drehung der Transporteinheit 52 zu bewirken, und wenn dann der optische Sensor 60 Licht von dem lichtemittierenden Element 58 erfasst, wird diese Drehung an dem Punkt angehalten, an dem die Förderbänder 51 auf die Frachttransportlinie 10 gerichtet sind, und zwar zur Vorbereitung auf eine Änderung der Transportrichtung für das nächste Frachtstück. Andererseits wird die Fracht bzw. das Frachtgut, das entlang der Frachttransportlinie 11 zu der Fracht(lade)tür 4 des Luftfahrzeugs 3 geschickt wurde, durch die Frachtlade-/-entladetür 4 zu einer designierten Stelle in dem Luftfahrzeug 3 transportiert.

Das Strukturieren der Ladebrücke 1 für den Transport von Luftfracht auf diese Weise ermöglicht es, die Notwendigkeit einer großen Anzahl von Arbeitskräften zum Fahren von Verladerampen-Traktoren und zum Transportieren der Fracht zu und von Container-/Palettenladern oder Förderbändern mit Eigenantrieb zu eliminieren, und verkürzt außerdem die erforderliche Zeit zum Laden von Fracht in das Luftfahrzeug 3. Da es ferner die Notwendigkeit, dass sich Verladerampen-Traktoren am Flughafen herumbewegen, ausgeschaltet wird, bietet die Erfindung ein Luftfracht-Handhabungssystem, das Kosten, wie z.B. für Arbeitskräfte reduziert, die Frachtladezeit verkürzt und die Gefahr von Kollisionen auf der Rollbahn reduziert. Auch bei dem umgekehrten Vorgang, wenn die Fracht an Bord des Luftfahrzeugs in den Flughafenterminal zu transportieren ist, können die oben beschriebenen Arbeitsgänge umgekehrt werden, um die Fracht auf ähnliche Weise zu entladen.

Da nach obiger Beschreibung der Frachtaufnahmebereich des Flughafenterminals mit der Ladetür des Luftfahrzeugs über mehrere Frachttransportlinien und die Frachttransport-Verbindungsstelle verbunden ist, die einen Mechanismus zum Drehen der Transportoberfläche auf der Transportlinie aufweist, um die Richtung der transportierten Fracht zu ändern, kann die Notwendigkeit an vom Menschen gefahrenen Verladerampen-Traktoren oder anderer im Stand der Technik eingesetzter Vorrichtungen eliminiert werden. Somit vermeidet diese Erfindung nicht nur die Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit von Unfällen wie Kollisionen, sondern verringert auch Arbeitskräftekosten und verkürzt die zum Laden von Fracht erforderliche Zeit.


Anspruch[de]
  1. Frachtladebrücke (1) zum Fördern von Luftfracht,

    wobei die Frachtladebrücke (1) ein Flughafenterminal (2) mit einer Frachtlade-/-entladetür (4) eines in einem Packbereich haltenden Luftfahrzeugs (3) verbinden kann, wobei ein Ende der Frachtladebrücke (1) mit dem Flughafenterminal (2) verbindbar ist und das andere Ende die Frachtlade-/-entladetür (4) des Luftfahrzeugs (3) erreichen kann, um dadurch den Transport der Fracht von dem Flughafenterminal (2) zu der Frachttür (4) des Luftfahrzeugs (3) zu ermöglichen,

    wobei die Frachtladebrücke (1) umfasst:

    mehrere Frachtförderlinien (10, 11), von denen mindestens eine (11) ausstreckbar und einziehbar ist,

    eine Frachtförder-Verbindungsstelle (12), welche die mehreren Frachtförderlinien (10, 11) verbindet und eine Fördereinheit (52) mit einer eine Transportrichtung definierenden Förderfläche (51) umfasst, wobei die Fördereinheit (52) in einer horizontalen Ebene gedreht werden kann, um die Transportrichtung der Fracht von einer Transportrichtung einer Frachtförderlinie (10) zu der Transportrichtung einer bestimmten bzw. gewählten Frachtförderlinie (11) umzuleiten, und

    eine Sensoranordnung (56, 59) zum Erfassen einer Stopposition der Drehung der Fördereinheit (52), wenn die von der Förderfläche (51) definierte Transportrichtung mit der Transportrichtung der bestimmten Frachtförderlinie (11) übereinstimmt.
  2. Frachtladebrücke nach Anspruch 1, wobei die Fördereinheit (52) der Frachtförder-Verbindungsstelle (12) ein Frachttransport-Förderband (51), das die Förderfläche bildet, und einen Steuermechanismus, der die Fördereinheit (52) drehen und die Einheit an der von der Sensoranordnung (56, 59) erfassten Stopposition stoppen kann, aufweist.
  3. Frachtladebrücke nach Anspruch 1 oder 2, wobei die ausstreckbare und einziehbare Frachtförderlinie (11) eine zentrale Fördereinheit (21) mit einem Transportförderelement (20) sowie einem Paar seitlicher Fördereinheiten (32, 33), die verschiebbar mit der zentralen Fördereinheit (21) an jedem von deren Enden verbunden sind, und einem Mechanismus, der eine annähernd flache Förderfläche für die Fracht zwischen den seitlichen Fördereinheiten (32, 33) und der zentralen Fördereinheit (21) aufrechterhält, umfasst.
  4. Frachtladebrücke nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Sensoranordnung (56, 59, 62, 55) zum Erfassen einer Stopposition der Drehung der Fördereinheit (52) ein Licht emittierendes Element (56, 62), das entweder an der Fördereinheit (52) oder der bestimmten Frachtförderlinie (11) installiert ist, und einen Sensor (55, 59) der an der anderen, entweder der Fördereinheit (52) oder der bestimmten Frachtförderlinie (11) installiert ist, umfasst.
  5. Frachtladebrücke nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei die Sensoranordnung auch das Vorhandensein/die Abwesenheit der Fracht auf der Fördereinheit (52) und den Frachförderlinien (10, 11) erfassen kann, um den Fördervorgang der Fördereinheit (52) und der Frachtförderlinien (10, 11) zu stoppen/starten.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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