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Dokumentenidentifikation DE69927745T2 06.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000965274
Titel Dekoratives Nahrungsmittel und Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
Anmelder Akutagawa Confectionery Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Tokuji, Akutagawa, Toshima-ku, Tokyo, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Aktenzeichen 69927745
Vertragsstaaten BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.06.1999
EP-Aktenzeichen 993044783
EP-Offenlegungsdatum 22.12.1999
EP date of grant 19.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.07.2006
IPC-Hauptklasse A23G 1/20(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A23G 3/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23G 1/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein dekoratives Nahrungsmittel und insbesondere ein dekoratives Nahrungsmittel, welches ein Nahrungsmittel aufweist, das durch Nahrungsmittelmaterialien umschlossen ist, und ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung desselben.

Es wird eine Schokolade vorgeschlagen, welche ein Nahrungsmittel aufweist, wie z.B. eine Flüssigkeit, eine Frucht, Nüsse oder Ähnliches, was darin umschlossen ist. Es ist auch eine Schokolade bekannt, zum Beispiel von der JP-A-9-23818, welche aus einer Mehrzahl von Arten von Schokoladenmaterialien ausgebildet ist und ein gestreiftes Muster auf ihrer Oberfläche aufweist.

Die zuerst erwähnte Schokolade, welche das darin umschlossene Nahrungsmittel aufweist, ist bezüglich Geschmack und Aroma ausgezeichnet, wenn das Nahrungsmittel und die Schokolade gleichzeitig in den Mund eines Konsumenten genommen werden. Die Schokolade selbst ist jedoch aus einem einzigen Material ausgebildet und daher ist ihr Geschmack und ihre dekorative Erscheinung auf ihrer Oberfläche monoton und nicht originell. Auf der anderen Seite weist die Schokolade gemäß der später erwähnten Referenz bezüglich des Standes der Technik das gestreifte Muster auf, welches in der Richtung ausgebildet ist, um zwei Arten von Schokoladenmaterialien zu extrudieren. Bei dieser Schokolade formt jedoch eines der zwei Schokoladenmaterialien eine innere Basis und das andere formt das gestreifte Muster nur auf der Oberfläche der Basis. Daher wird, wenn sie in den Mund genommen wird, ein Aroma einer Mischung der zwei Arten von Schokolade nur am Anfang genossen, aber der konstante Geschmack oder das Aroma der Mischung kann nicht bis zum Ende genossen werden. Darüber hinaus unterscheidet sich die zuletzt erwähnte Schokolade, welche aus einem Schokoladenmaterial als eine Basis und dem anderen Schokoladenmaterial, welches an der Basis anhaftet, ausgebildet ist, nicht von dem herkömmlichen dekorativen Nahrungsmittel, welches aus einem Basismaterial, wie z.B. Biskuit und Schokolade, das an der Basis anhaftet, ausgebildet ist. Der einzige Unterschied oder die Verbesserung bei dieser zuletzt erwähnten Schokolade von dem traditionellen dekorativen Nahrungsmittel liegt darin, dass die Schokolade die glattere Oberfläche aufweist, da die Schokoladenmaterialien in eine Gussform gegossen sind. Als Ergebnis ist die zuletzt erwähnte Schokolade in einer Ausbildung von Mustern wie auch beim Entwurf begrenzt. Zusammenfassend kann eine Schokolade, welche nur aus zwei Arten von Schokoladenmaterialien ausgebildet ist, die vielfältigen Anforderungen der Konsumenten heutzutage nicht erfüllen und darüber hinaus fehlt bei dieser Schokolade hinsichtlich einer dekorativen Schokolade mit einem einzigartigen Geschmack und Aroma etwas.

Bei dem vorab angegebenen Stand der Technik ist die Düse als eine Schokoladenmaterial einfüllende Vorrichtung derart konstruiert, dass ein flüssiges Schokoladenmaterial durch einen mittigen Zylinder von dem oberen Abschnitt zu dem unteren Abschnitt davon läuft und ein anderes flüssiges Schokoladenmaterial in einen inneren Zylinder und einen äußeren Zylinder, welcher den vorhergehenden umgibt, zugeführt wird, wodurch eine Schokolade ausgebildet wird, welche darauf ein gleichmäßig gestreiftes Muster aufweist. Da jedoch die Düse die Form eines vertikal länglichen Zylinders besitzt, besitzt die Düse den Nachteil, dass die Reinigung und Vorgänge zur Vermeidung einer Verstopfung für den inneren und äußeren Zylinder nach dem Betrieb der Vorrichtung kompliziert sind, was zu einem Anstieg bei den Wartungskosten führt. Darüber hinaus ist für den Fall der vorab beschriebenen Düse der Zusammenhang zwischen einer Art eines Schokoladenmaterials und der anderen Art ein über/untergeordneter Zusammenhang, so dass die Ausbildung eines dekorativen Musters beschränkt ist.

Ein weiterer Hintergrund der Erfindung umfasst die EP 0783840 und die US 4184613. Die EP 0783840 offenbart ein früheres System zum Einsatz bei einer Herstellung eines verfestigten Artikels mit einem vorbestimmten zusammengesetzten Muster, welcher aus mindestens zwei Arten von zählflüssigen Flüssigkeiten, welche bezüglich der Farbe unterschiedlich sind, ausgebildet ist. Die US 4184613 stellt ein alternatives System bereit, welches ein Ausbilden einer Mehrzahl von Produktströmen in einen gemusterten Produktstrom mit einem erwünschten Querschnittsmuster umfasst, wobei der gemusterte Produktstrom dann in einen Produktbehälter ausgegeben wird.

Gemäß einem ersten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Herstellen eines dekorativen Nahrungsmittels bereit, welche eine Füllvorrichtung zum Einfüllen einer Mehrzahl von Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien und einem Nahrungsmittel in eine Gussform, eine Verfestigungsvorrichtung, um mindestens die eingefüllten flüssigen Nahrungsmittelmaterialien zu verfestigen, um das dekorative Nahrungsmittel zu erhalten, und eine Entformungsvorrichtung aufweist, um das verfestigte dekorative Nahrungsmittel aus der Gussform herauszunehmen, wobei die Füllvorrichtung einen Behälterabschnitt, um die Mehrzahl der Arten der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien Material für Material getrennt aufzunehmen, und einen Düsenabschnitt umfasst, um die Mehrzahl der Arten der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien von dem Behälterabschnitt mit einer vorbestimmten Menge zuzuführen, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenabschnitt eine Düsenmontageplatte, ein oberes Düsenstück und ein unteres Düsenstück umfasst, welche aufeinander angeordnet sind, wobei die Düsenmontageplatte aufweist: erste Durchgänge, welche darin ausgebildet sind, um die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welche von dem Behälterabschnitt Material für Material zugeführt sind, zu verteilen, und obere Löcher, welche in den ersten Durchgängen ausgebildet sind, um die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien zu dem oberen Düsenstück, welches unterhalb der Platte angeordnet ist, Material für Material zuzuführen, wobei das obere Düsenstück aufweist: einen äußeren zweiten Durchgang, welcher darin ausgebildet ist, um eines der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welches von einem der oberen Löcher zugeführt ist, aufzunehmen und das eine der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in eine horizontale Richtung zu bewegen und zu verteilen, und erste untere Löcher, welche in dem äußeren zweiten Durchgang mit vorbestimmten gleichmäßigen Abständen ausgebildet sind, wobei eine Anzahl der ersten unteren Löcher größer als eine Anzahl der oberen Löcher ist, wobei das obere Düsenstück weiter aufweist: einen inneren zweiten Durchgang, welcher darin ausgebildet ist, um ein anderes der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welches von einem anderen der oberen Löcher zugeführt ist, aufzunehmen und das andere der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in eine horizontale Richtung zu bewegen und zu verteilen, und zweite untere Löcher, welche in dem inneren zweiten Durchgang mit vorbestimmten gleichmäßigen Abständen ausgebildet sind, wobei eine Anzahl der zweiten unteren Löcher größer als eine Anzahl der oberen Löcher ist, wobei das untere Düsenstück aufweist: dritte untere Löcher, welche darin ausgebildet sind, damit das eine der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welches von den ersten unteren Löchern zugeführt ist, passiert, einen dritten Durchgang, welcher darin ausgebildet ist, um das andere der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welches von den zweiten unteren Löchern zugeführt ist, aufzunehmen und das andere der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in eine horizontale Richtung zu bewegen und zu verteilen, und vierte untere Löcher, welche in dem dritten Durchgang an einer Stelle zwischen den dritten unteren Löchern ausgebildet sind, wobei eine Anzahl der vierten unteren Löcher größer als eine Anzahl der zweiten unteren Löcher ist, wobei die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien getrennt von den dritten und vierten unteren Löchern zu der Gussform Material für Material extrudiert werden, wobei die Düsenmontageplatte, das obere Düsenstück und das untere Düsenstück jeweils ein Nahrungsmittelführungsloch aufweisen, welches in einer vertikalen Richtung durchdringt, um ein Nahrungsmittel in die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien zuzuführen.

Gemäß einem zweiten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines dekorativen Nahrungsmittels bereit, die Schritte aufweisend, Einfüllen einer Mehrzahl von Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien und eines Nahrungsmittels in eine Gussform, Verfestigen mindestens der eingefüllten flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, um das dekorative Nahrungsmittel zu erhalten, und Entnehmen des verfestigten dekorativen Nahrungsmittels aus der Gussform: dadurch gekennzeichnet, dass der Einfüllungsschritt die Schritte umfasst, Extrudieren der Mehrzahl der Arten der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in Form eines mehrfachen Fadens Material für Material, und Ableiten eines Nahrungsmittel in die Mitte der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in der Mitte des Schrittes des Extrudierens der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, wobei der Schritt des Extrudierens der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien die Schritte aufweist, Abzweigen eines der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in eine horizontale Richtung in einem oberen Düsenstück, um dasselbe zu teilen, Abzweigen eines anderen der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in eine horizontale Richtung in dem oberen Düsenstück, um dasselbe zu teilen, weiteres Abzweigen des geteilten anderen der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in eine horizontale Richtung in einem unteren Düsenstück um dasselbe weiter zu teilen, und Extrudieren des einen der geteilten flüssigen Nahrungsmittelmaterialien und des anderen der weiter geteilten flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in Form eines abwechselnden mehrfachen Fadens in die Gussform, um dadurch eine Dekoration mit verschiedenen Mustern auszubilden.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Düse Löcher auf, um die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in einer Form eines mehrfachen Fadens zu extrudieren und jedes Loch wird von einem Kontakt mit einem dazu benachbarten Düsenloch abgehalten, d.h. die Löcher sind voneinander beabstandet, und daher befinden sich die Fäden während eines Ableitens nicht in Kontakt miteinander. Die Fäden der Materialien werden dann in einen Zuführbehälter, welcher zwischen dem Düsenabschnitt und der Gussform angeordnet ist, oder direkt in die Gussform abgenommen. Dementsprechend werden die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welche in der Fadenform von den Löchern der Düse extrudiert sind, miteinander in Kontakt gebracht und vereinigt, wobei ein Härten desselben in der Gussform folgt, um das dekorative Muster auszubilden. Um das Nahrungsmittel durch die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien zu umschließen, arbeitet ein Steuerabschnitt, um die Füllvorrichtung zu steuern. Zuerst werden die fadenförmigen flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in die Gussform abgeleitet und das Nahrungsmittel zu dem mittigen Abschnitt der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in der Mitte des Ableitens abgeleitet. Eine Fortsetzung des Schrittes des Extrudierens des fadenförmigen Materials kann die Herstellung des dekorativen Nahrungsmittels beenden.

Bei einer Ausführungsform kann die vorliegende Erfindung verwendet werden, um ein dekoratives Nahrungsmittel, wie z.B. eine dekorative Schokolade, mit einem ursprünglichen Geschmack und Aroma bereitzustellen, welches nicht nur aus einer Mehrzahl von Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien ausgebildet ist, sondern auch ein anderes Nahrungsmittel innerhalb umschließt.

Bei einer anderen Ausführungsform kann die vorliegende Erfindung verwendet werden, um ein dekoratives Nahrungsmittel bereitzustellen, welches ein Muster aufweist, das darin ausgebildet ist, welches im Wesentlichen mit einem vorbestimmten Muster übereinstimmt, indem eine Mehrzahl von Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien extrudiert werden während sie mit einem über- bzw. untergeordneten Zusammenhang zwischen den Nahrungsmittelmaterialien ausgegeben wird.

Bei einer anderen Ausführungsform kann die vorliegende Erfindung verwendet werden, um ein dekoratives Nahrungsmittel bereitzustellen, bei welchem ein erster Geschmack, welcher sich in dem Mund ausbreitet, und ein späterer Geschmack, welcher geschmeckt wird, nachdem das Nahrungsmittel fortschreitend geschmolzen ist, um das Innere davon freizugeben, im Wesentlichen denselben Geschmack beibehalten, indem entworfene Verhältnisse des Äußeren und des Inneren der Mehrzahl der Arten der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien konstant gehalten werden, und schließlich darüber hinaus ein anderer Geschmack genossen werden kann.

Bei einer noch weiteren Ausführungsform kann die vorliegende Erfindung verwendet werden, um ein dekoratives Nahrungsmittel bereitzustellen, welches ein Muster aufweist, so dass Musterelemente mit im Wesentlichen demselben Verhältnis in irgendeinem Querschnittsbereich angeordnet sind, indem eine Gussform der Vorrichtung von einer Öffnung der Gussform zu einem unteren Abschnitt derselben nach unten verjüngend ausgebildet wird.

Bei einer noch weiteren Ausführungsform kann die vorliegende Erfindung verwendet werden, um ein Nahrungsmittel bereitzustellen, welches ursprünglich und bezüglich einer Dekoration reichhaltig ist, indem eine Abstufung bei Randabschnitten zwischen den Elementen des Musters ausgebildet wird.

Bei einer noch weiteren Ausführungsform kann die vorliegende Erfindung verwendet werden, um ein dekoratives Nahrungsmittel bereitzustellen, welches hergestellt ist, wobei eine Gussform verwendet wird, wobei das dekorative Nahrungsmittel eine äußere Form davon aufweist, welche mit einer inneren Oberfläche der Gussform einschließlich einer Öffnung der Gussform übereinstimmt, wobei das dekorative Nahrungsmittel aus einer Mehrzahl von Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien und einem Nahrungsmittel ausgebildet ist, wobei das dekorative Nahrungsmittel ein buntes Muster aufweist, welches in mehrere Abschnitte unterteilt ist, welche sich zu einem Mittelabschnitt des dekorativen Nahrungsmittels in einer Richtung erstrecken, um die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in die Gussform zu extrudieren, wobei das bunte Muster derart ausgebildet ist, dass die mehrfachen Abschnitte mit im Wesentlichen demselben Verhältnis in irgendeinem Querschnittsbereich, welcher die Richtung schneidet, um die Nahrungsmittelmaterialien zu extrudieren, angeordnet sind, und dass das dekorative Nahrungsmittel einen darin eingeschlossenes Nahrungsmittel aufweist.

Bei dem Muster, welches die mehrfachen Abschnitte aufweist, ist eine Art eines flüssigen Nahrungsmittelmaterials in mindestens zwei Abschnitte geteilt. Der Zusammenhang zwischen den Abschnitten ist wie folgt: Wenn Löcher, welche in der Düse ausgebildet sind, im Durchmesser zueinander gleich sind, hat das Nahrungsmittelmuster seinen Bereich in gleiche Abschnitte geteilt. Die Menge des flüssigen Nahrungsmittelmaterials, welches in jedem Abschnitt vorhanden ist, kann variieren, indem eine Ableitungsmenge des flüssigen Nahrungsmittelmaterials von jedem Loch gesteuert wird oder indem der Durchmesser desselben verändert wird.

Die in der Schokolade einzuschließenden Nahrungsmittel umfassen Flüssigkeit, wie z.B. Wein, Likör, Obstwein, zähflüssige Nahrungsmittel, wie z.B. verschiedene Schokolade von der Grundschokolade, Gelee, Bohne, Konfitüre und Fruchtkonfitüre einschließlich Erdbeerkonfitüre und Marmelade, und Getränke, wie z.B. Milch, Kaffee und Obstsaft. Aus den vorab erwähnten Elementen kann eins oder eine Mehrzahl der Elemente ausgewählt werden. Darüber hinaus kann das Muster des dekorativen Nahrungsmittels mittels einer umgekehrt konischen Gussform oder einer umgekehrt trapezförmigen Gussform ausgebildet werden. Die Gussform kann von einer Öffnung davon nach unten fortschreitend verjüngt sein, um die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien zu einem unteren Abschnitt davon aufzunehmen. Daher bildet eine Mehrzahl der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welche in die Form extrudiert sind, eine Schirmform aus, welche sich von der Öffnung der Gussform zu dem unteren Abschnitt fortschreitend verjüngt, um sich an einem Punkt auf dem Boden zu konzentrieren. Darüber hinaus ist eine Mehrzahl der Arten der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welche von der Düse getrennt extrudiert werden, an den Rändern zwischen den entsprechenden flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, d.h. Kanten der entsprechenden Abschnitte des Musters, mittels einer Abstufungsplatte abgestuft, und daher kann ein dekoratives Nahrungsmittel mit einem insgesamt verfeinerten Muster erzielt werden.

Eine bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsform ist eine Vorrichtung zum Herstellen eines dekorativen Nahrungsmittels, welche derart entworfen ist, dass eine Düse einer Füllvorrichtung der Vorrichtung im Vergleich mit einer herkömmlichen Düse bezüglich einer Form äußerst kompakt und bezüglich einer Dicke dünn ausgebildet ist und dass gleichzeitig eine Vielzahl von dekorativen Mustern in der kompakten und dünnen Düse ausgebildet werden kann, und auch ein Verfahren, welches dieselbe verwendet.

Eine andere bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsform ist eine Vorrichtung zum Herstellen eines dekorativen Nahrungsmittels, bei welchem die Düse eine Mehrzahl von darin ausgebildeten Durchgängen aufweist und die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in die Durchgänge gefüllt und dann davon Material für Material abgeleitet werden, worauf folgt, dass die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien ganzheitlich geformt werden. Als Ergebnis kann das dekorative Nahrungsmittel in einem vorher eingestellten Muster ausgebildet werden.

Eine andere bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsform ist eine Vorrichtung zum Herstellen eines dekorativen Nahrungsmittels, bei welchem die Düse ein oder mehrere Düsenstücke aufweist, welche aufeinander angeordnet sind und derart funktionieren, dass sie jedes der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien zu mehreren Abschnitten verzweigen, um dadurch das dekorative Nahrungsmittel mit einem komplizierten Muster auszubilden, welches auf der Grundlage der Anordnung von Auslässen der Düse entworfen ist.

Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform können die Nahrungsmittelführungslöcher bei einem Mittelabschnitt der Düsenmontageplatte und des oberen und des unteren Düsenstückes, welche einen Düsenabschnitt ausbilden, ausgebildet sein, um so in einer Reihe angeordnet zu sein. Das Nahrungsmittel kann durch die derart ausgebildeten Nahrungsmittelführungslöcher durch die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien umschlossen werden. Alternativ kann eines der oberen Löcher, welche in der Düsenmontageplatte ausgebildet sind, um das flüssige Nahrungsmittelmaterial zu extrudieren, als das Nahrungsmittelführungsloch verwendet werden, und untere Löcher, welche in dem oberen und dem unteren Düsenstück an einer Stelle genau vertikal unter dem oberen Loch und verschieden von den unteren Löchern ausgebildet sind, um die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in die Gussform zu extrudieren, können als das Nahrungsmittelführungsloch verwendet werden. Als Ergebnis kann das Nahrungsmittel durch diese oberen und unteren Löcher in die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien gefüllt werden und durch dieselben umschlossen werden.

1 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Düsenabschnitts einer Vorrichtung zum Herstellen eines dekorativen Nahrungsmittels gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform, wobei 1(a) einen Abschnitt einer Düsenmontageplatte darstellt, welche einen Teil des Düsenabschnitts ausbildet, 1(b) beziehungsweise 1(c) stellen zwei Düsenstücke dar, welche in Schichten an die untere Oberfläche der Düsenmontageplatte anzubringen sind, 1(d) ist eine Perspektivansicht einer Zuführvorrichtung, welche unter dem in 1(c) dargestellten Düsenstück angeordnet ist, 1(e) ist eine Perspektivansicht von einer der Gussformen, welche nacheinander und mit Unterbrechungen durch ein Förderband gefüllt werden, welches einen geringen Abstand von der Zuführvorrichtung belässt, und 1(f) ist eine Draufsicht der in 1(e) dargestellten Gussform, in welcher Bereiche, welche durch gestrichelte Linien und durch Bezugssymbole &agr; und &bgr; bezeichnet sind, virtuelle Bereiche für zwei Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welche in die Gussform extrudiert werden, darstellen.

2 stellt ein dekoratives Nahrungsmittel dar, welches durch die in 1 dargestellte Vorrichtung hergestellt ist, wobei 2(a) eine Perspektivansicht des dekorativen Nahrungsmittels ist, 2(b) eine Draufsicht desselben ist, 2(c) eine Bodenansicht desselben ist, 2(d) eine Querschnittsansicht, welche entlang der Linie d-d der 2(a) ist, und 2(f) eine Querschnittsansicht entlang der Linie f-f der 2(b) ist.

3 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Düsenabschnittes einer Füllvorrichtung einer Vorrichtung zum Herstellen eines dekorativen Nahrungsmittels gemäß einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform, wobei 3(a) einen Abschnitt einer Düsenmontageplatte des Düsenabschnitts darstellt, und 3(b) beziehungsweise 3(c) zwei Düsenstücke, welche in Schichten unter der Düsenmontageplatte anzubringen sind, darstellen, 3(d) eine Perspektivansicht einer Zuführvorrichtung ist, in welcher eine perforierte Platte eingepasst ist, 3(e) eine Perspektivansicht einer Gussform ist und 3(f) eine Draufsicht der in 3(e) dargestellten Gussform ist, in welcher Bereiche, welche durch gestrichelte Linien definiert sind und durch Bezugsymbole &agr; beziehungsweise &bgr; bezeichnet sind, Bereiche darstellen, in welche zwei Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien entsprechend eingeführt werden.

4 stellt ein dekoratives Nahrungsmittel dar, welches durch die in 3 dargestellte Vorrichtung hergestellt ist, wobei 4(a) eine Perspektivansicht des dekorativen Nahrungsmittels ist, 4(b) eine Draufsicht desselben ist, 4(c) eine Bodenansicht desselben ist, 4(d) eine Querschnittsansicht entlang der Linie d-d der 4(c) ist, 4(e) eine Querschnittsansicht entlang der Linie e-e der

4(b) ist und 4(f) eine Querschnittsansicht entlang der Linie f-f der 4(b) ist.

Im Folgenden werden bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsformen im Detail beschrieben.

Eine dekorative Schokolade, welche aus einer Mehrzahl von Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist, kann mit Konturen versehen oder flache Oberflächenmuster aufweisen, welche aus einer Kombination von Schokoladen einer gewöhnlichen Schokoladenfarbe (braun) und einer weißen Farbe oder mehr als zwei Farben ausgebildet sind, wobei natürliche und künstliche Färbungsmittel für verschiedene Arten von Nahrungsmitteln eingeschlossen sind. Das flüssige Rohschokoladenmaterial wird bei einer Viskosität und einer Temperatur wärmebehandelt, welche im Wesentlichen dieselben wie diejenigen des gewöhnlichen flüssigen Schokoladenmaterials sind und es gibt kein Problem, wenn das Material eine Viskosität aufweist, welche ermöglicht, dass das Material durch die Düsenlöcher passiert.

Irgendeine Gussform kann zum Ausbilden einer Schokolade verwendet werden, wenn sie sich nur in der Form eines Behälters mit einer oberen Öffnung befindet und aus einem Material, wie z.B. Polycarbonat, hergestellt ist, welches unter Harzen ausgewählt wird, welche gegen Hitze widerstandsfähig, leicht im Gewicht und ausgezeichnet bei einer Formbarkeit sind. Bei der Gussform werden die Größe und die Form jedes aus einer Mehrzahl von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien durch die Menge, Position und Anzahl der durch die Düse einzuspeisenden Materialien bestimmt und die Randabschnitte der Muster werden durch eine Kristallisation der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien ganzheitlich miteinander ausgebildet.

Das dekorative Muster wird derart ausgebildet, dass die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in eine Anzahl von Abschnitten in der Streifenform entlang der Richtung, in welcher die Materialien in die Gussform extrudiert werden, geteilt werden, so dass die gestreiften Abschnitte in demselben Aufteilungsverhältnis bei irgendeinem Querschnitt des Musters über die gesamte Länge davon auftreten. Solch ein Muster kann insgesamt einen Vogel, ein Tier, eine Person oder andere verschiedene Wesen abhängig von der Konfiguration der inneren Oberfläche der Form einschließlich ihrer Öffnung darstellen.

Die Konfiguration des vorab beschriebenen dekorativen Musters wird durch eine einzige Form durch eine einzige Düse, welche oberhalb der Form angeordnet ist, definiert, aber es ist auch möglich, eine Mehrzahl von sich wiederholenden Mustern zu erzeugen, indem gleichzeitig die Materialien durch eine Mehrzahl von Düsen, welche über der Form angeordnet sind, extrudiert werden. In diesem Fall ist es vorteilhaft, die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien von dem Gesichtspunkt eines Entwurfs der Vorrichtung zum Herstellen der vorab beschriebenen wiederholten Muster oder hinsichtlich der Vereinfachung der Einrichtung derart auszubilden, dass sie dieselbe Viskosität aufweisen. Jedoch auch wenn die von den Düsen zu extrudierenden flüssigen Nahrungsmittelmaterialien unterschiedliche Viskositätswerte aufweisen, wenn sie mengenmäßig durch eine Mehrzahl von Düsen in eine Gussform extrudiert werden, kann insgesamt dasselbe Muster in der Gussform erhalten werden.

Da dementsprechend das dekorative Muster derart angeordnet ist, dass mindestens zwei oder mehr Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welche in die Gussform eingespeist werden, entsprechend in ihre vorbestimmten Bereiche abgesetzt werden, erscheinen die Materialien in demselben Muster oder zumindest in demselben Verhältnis (in einem verkleinerten oder vergrößerten Maßstab) bei irgendeinem Querschnitt der Schokolade überall über der Länge davon.

Um die Ränder der Abschnitte des Musters in dem dekorativen Nahrungsmittel abzustufen, werden die Farbtöne an den Rändern der Musterabschnitte verdunkelt, indem flüssige Nahrungsmittelmaterialien von verschiedenen Farben an ihren Verbindungsabschnitten gemischt werden, bevor die Materialien in ihren vorbestimmten Bereichen der Form abgesetzt werden.

Darüber hinaus ist es möglich, ein komplizierteres Muster auf einem dekorativen Nahrungsmittel auszubilden, indem ein essbares Muster auf einen Teil oder die gesamte innere Oberfläche der Gussform direkt gedruckt wird, indem ein Seidendruckverfahren oder indem ein gedrucktes Muster auf dem Boden der Form unter Verwendung eines Übertragungsfilms auf das flüssige Nahrungsmittelmaterial übertragen wird.

Als das in dem dekorativen Nahrungsmittel der vorliegenden Erfindung einzuschließende Nahrungsmittel können Flüssigkeiten, wie z.B. Liköre, Wodka, Wein und Whisky, breiartige (zählflüssige) Nahrungsmittel, wie z.B. Erdbeerkonfitüre, Gelee, süße Bohnenpaste, Obstsäfte, wie z.B., Melonen-, Apfel-, Bananen- und Ananas-Obstsäfte und Ähnliches, in Betracht gezogen werden.

Die Füllvorrichtung der Vorrichtung zum Herstellen des dekorativen Nahrungsmittels einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform weist einen Behälterabschnitt (nicht dargestellt) zur Aufnahme der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien und einen Düsenabschnitt (nicht dargestellt) zum Zuführen einer vorbestimmten Menge der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien durch einen Zylinder auf und ist bereits praktisch eingesetzt worden. Die Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden durch die Struktur des Düsenabschnitts gebildet.

Vorzugsweise umfasst der Düsenabschnitt eine Düsenmontageplatte und obere und untere Düsenstücke, welche unter der vorher genannten angeordnet sind. Die Düsenmontageplatte ist ganzheitlich durch Spritzguss oder ein Schneideverfahren ausgebildet und befindet sich zwischen dem Substrat und einer oberen Platte (nicht dargestellt) mit einer Mehrzahl von ersten Durchgängen, damit die Mehrzahl von Arten der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien entsprechend dort hindurch passieren kann und einer Mehrzahl von oberen Löchern, welche durch die ersten Durchgänge dringen, so dass die Materialien dem Düsenstück, welches unter der Platte angeordnet ist, zugeführt werden können. Das obere Düsenstück ist versehen mit einer Mehrzahl von zweiten Durchgängen, welche zwischen dem oberen Düsenstück und der Platte derart ausgebildet sind, dass die Nahrungsmittelmaterialien, welche von der Platte kommen, aufgenommen werden und dass sich die Materialien in der horizontalen Richtung bewegen und verteilen können, und mit einer Mehrzahl von unteren Löchern, welche in der Anzahl größer als die oberen Löcher sind und durch die zweiten Durchgänge dringen, so dass die Mehrzahl der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in ein unteres Düsenstück und dann in die Gussform, welche dort darunter angeordnet ist, abgesenkt werden.

Vorzugsweise liegt das obere Düsenstück in der Form einer flachen Platte, welche eine Mehrzahl von zweiten Durchgängen und eine Mehrzahl von unteren Löchern aufweist, vor, und wird in Verbindung mit einem unteren Düsenstück, welches dritte Durchgänge, die mit den unteren Löchern kommunizieren, und eine Mehrzahl ihrer eigenen unteren Löcher, welche in der Anzahl größer als die unteren Löcher in dem oberen Düsenstück sind, aufweist, verwendet, so dass sich die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien verteilen und durch die zweiten unteren Löcher in die Gussform entladen werden, wodurch ein dekoratives Nahrungsmittel mit einem komplizierteren Muster hergestellt wird. Des Weiteren können, indem die Position, der Durchmesser und die Form jedes der unteren Löcher jedes der Düsenstücke verändert wird, verschiedene Arten von Mustern auf der Grundlage ihrer Zusammenhänge mit der Form der Gussform entworfen werden.

Die Nahrungsmittelführungslöcher werden derart ausgebildet, dass sie sich durch die Düsenmontageplatte und die Düsenstücke vertikal erstrecken, so dass ein Nahrungsmittel durch die Mehrzahl der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien umschlossen wird. Die Nahrungsmittelführungslöcher können als die oberen und unteren Löcher entlang derselben vertikalen Reihe ausgebildet sein oder sie können als sich vertikal erstreckende kleine Löcher ausgebildet sein, welche verschieden von den oberen und unteren Löchern sind.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen des dekorativen Nahrungsmittels macht es möglich, ein Nahrungsmittel in einem dekorativen Nahrungsmittel anzuordnen, indem die Schritte ausgeführt werden Extrudieren einer Mehrzahl von Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in einer Form eines mehrfachen Streifens Material für Material von um das Düsenstück der Füllvorrichtung herum mit einer Zeitsteuerung, welche durch den Steuerabschnitt (nicht dargestellt) der Vorrichtung bestimmt wird, und Ableiten eines Nahrungsmittels durch die Nahrungsmittelführungslöcher in der Mitte des zuerst genannten Schritts mit einer verzögerten Zeitsteuerung, während der Extrusionsschritt sogar nach dem Ableiten des Nahrungsmittels fortgesetzt wird.

Als die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welche in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, gibt es neben Schokolade, süßen Bohnengelee, Pralinen, Eiscreme, Käse, Gelee, Biskuit, gekochte Fischpaste zusammen mit den Nahrungsmitteln, welche anfänglich flüssig und in einem festen oder halbfesten Zustand, nachdem sie gekühlt oder erhitzt sind, in Behältern untergebracht sind.

Darüber hinaus wird das Wort "Schokolade", welches überall in der Spezifikation auftritt, in einem breiten Sinn verwendet, so dass es verschiedene Produkte, wie z.B. Halbschokolade, Schokoladensüßwaren, Halbschokoladensüßwaren und Ähnliches einschließt.

Das dekorative Nahrungsmittel gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird in solch einer Weise hergestellt, dass eine Mehrzahl von Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien in eine Anzahl von Abschnitte in der Richtung einer Extrusion der Materialien in die Gussform entlang der inneren Oberfläche der Gussform in einem im Wesentlichen selben Verhältnis in jedem Querschnitt überall auf der Länge des Nahrungsmittels aufgeteilt wird. Daher kann, anders als bei einem herkömmlichen Nahrungsmittel, welches aus zwei Arten von Materialien hergestellt ist, von welchem eines einen Basisabschnitt des Nahrungsmittels bildet und das andere auf den äußeren Umfang des vorhergehenden hinzugefügt wird, ein gemischtes Aroma aus der Mehrzahl der Nahrungsmittelmaterialien vom Beginn bis zum Ende genossen werden. Darüber hinaus ist es mit der vorliegenden Erfindung möglich, ein dekoratives Nahrungsmittel zu erhalten, welchem ein neues frisches Aroma und Geschmack hinzugefügt wird, indem ein anderes Nahrungsmittel in die Mehrzahl von Arten von Nahrungsmittelmaterialien eingeschlossen wird.

Des Weiteren wird die Mehrzahl von Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien, welche ein dekoratives Nahrungsmittel einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform ausbilden, nicht in der so genannten über- bzw. untergeordneten Beziehung gehalten, und eine Vielzahl von Dekorationen mit komplizierten Mustern kann durch die unteren Löcher des Düsenstücks erzielt werden. Daher ist es mit der vorliegenden Erfindung möglich, ein Produkt zu erzielen, welches dadurch einen zusätzlichen Wert aufweist, dass es ein Muster aufweist, welches einen Eindruck vermittelt, dass das Produkt eine hohe Qualität besitzt und welches völlig unterschiedlich von irgendeinem herkömmlichen Produkt einer ähnlichen Art ist.

Darüber hinaus kann das vorab beschriebene dekorative Nahrungsmittel leicht herausgenommen werden, solange der Hohlraum der Gussform umgekehrt kegelförmig ist und insbesondere sogar wenn die Gussform eine umgekehrte konische Form besitzt, wird ein im Wesentlichen gleichmäßig beabstandetes gestreiftes Muster erhalten, bis sich die Streifen an dem Boden der Form sammeln.

Gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform werden die Düsenstücke dünn und kompakt, indem auf der unteren Seite der Düsenmontageplatte Düsenstücke mit sich horizontal ausbreitenden Durchgängen angeordnet sind, und sogar mit solchen Düsenstücken kann ein dekoratives Nahrungsmittel, welches ein beträchtlich kompliziertes Muster aufweist und ein Nahrungsmittel darin einschließt, durch die horizontalen Durchgänge und die kleinen Löcher, welche durch die Durchgänge in den Düsenstücken dringen, hergestellt werden.

Darüber hinaus ist es durch Verwendung dieser Düse möglich, ein kompliziertes Muster zu vollenden, indem die unteren Löcher in der Düse über dem entsprechenden Nahrungsmittelmaterialextrusionsbereich in der Gussform angeordnet sind. Speziell indem zwei oder mehr Düsenstücke aufeinander liegen, wird eine Anzahl von verzweigenden kleinen Löchern ausgebildet, wodurch ein kompliziertes Muster erzielt werden kann und es möglich ist, ein flüssiges Nahrungsmittel darin einzuschließen.

Ferner können die Ränder der Verbindungsabschnitte eines Musters abgestuft werden, indem eine perforierte Platte zwischen dem Düsenstück und der Gussform angeordnet wird.

BEISPIELE

Verdeutlichende Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun bezüglich dekorativen Schokoladen beschrieben, welche aus flüssigen Schokoladenmaterialien als die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien hergestellt sind, indem auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird, wobei die Erfindung aber nicht auf Schokoladen beschränkt ist.

Des Weiteren sollte angemerkt werden, dass jede der dekorativen Schokoladen, welche in den Zeichnungen dargestellt sind, eine Invertierung dessen ist, was durch eine Gussform ausgebildet worden ist, und dass die Oberfläche davon mit der Ausnahme ihrer Bodenoberfläche einem Teil oder der Ganzheit des Hohlraumes der verwendeten Gussform entspricht und dass die Bodenoberfläche davon dem Öffnungsabschnitt der Gussform mit Ausnahme des inneren Oberflächenabschnitts der Gussform entspricht.

BEISPIEL 1

Die Teile, welche in 1(a) bis 1(c) dargestellt sind, bilden selbst einen Düsenabschnitt aus, welcher mit einem Behälterabschnitt (nicht dargestellt) einer Füllvorrichtung verbunden ist, und zwei Arten von flüssigen Schokoladenmaterialien A und B, welche zumindest in Farbtönen von weiß und braun (Schokoladenfarbe) unterschiedlich sind, werden in eine Gussform 15 (1(e)) durch den Düsenabschnitt eingespeist, so dass eine dekorative Schokolade 10, welche in 2(a) bis 2(f) dargestellt ist und die Farbmuster aufweist, hergestellt wird. Der Düsenabschnitt weist eine Düsenmontageplatte 11 und ein oberes und ein unteres Düsenstück 12 und 13 auf, welche mittels Schrauben an der Düsenmontageplatte 11 an der unteren Oberfläche davon angebracht sind.

Genauer ist die Düsenmontageplatte 11 zwischen der Platte und einer oberen Platte (nicht dargestellt) mit ersten Durchgängen 11a und 11b versehen, um die flüssigen Schokoladenmaterialien A und B getrennt von dem Behälterabschnitt in der horizontalen Richtung zu führen, und diese Durchgänge sind entsprechend mit oberen Löchern 11a' und 11b' versehen, welche dort hindurch dringen. Des Weiteren ist das Düsenstück 12 in der Form einer dünnen Platte, welche versehen ist mit konzentrisch verteilten zweiten Durchgängen 12a (außen) und 12b (innen), um die entsprechenden flüssigen Schokoladenmaterialien A und B, welche durch die oberen Löcher 11a' und 11b' zugeführt werden, getrennt aufzunehmen und horizontal zu führen, und mit ersten unteren Löchern 12a' (insgesamt acht, welche mit gleichen Abständen angeordnet sind) und zweiten unteren Löchern 12b' (eins an jeder gegenüberliegenden Position), welche sich durch den zweiten Durchgang 12a bzw. 12b erstrecken. Darüber hinaus ist das Düsenstück 13 versehen mit insgesamt acht dritten unteren Löchern 13a, welche sich entsprechend rechts unter den ersten unteren Löchern 12a' erstrecken und ausgestaltet sind, damit das flüssige Schokoladenmaterial A von den Löchern 12a' direkt dort hindurch verlaufen kann, dritten Durchgängen 13b, um das flüssige Schokoladenmaterial B von den zweiten unteren Löchern 12b' aufzunehmen und das Material B in der horizontalen und radialen Richtung zu verteilen, und insgesamt acht vierten unteren Löchern 13b', welche in der Nähe des Endes jedes dritten Durchgangs 13b hindurch dringen.

Gleichzeitig ist die Düsenmontageplatte 11 mit einem ersten Durchgang 11c und einem oberen Loch 11c', welches von dem ersten und dem zweiten Durchgang 11a und 11b getrennt ist, versehen, und das obere Düsenstück 12 ist mit einem unteren Loch 12c versehen, welches durch die Mitte des Stücks 12 rechts unterhalb des oberen Loches 11c verläuft, und das untere Düsenstück 13 ist mit einem unteren Loch 13c versehen, welches durch die Mitte des Stücks 13 rechts unterhalb des unteren Lochs 12c verläuft.

Daher dienen der erste bis dritte Durchgang 11a, 12b und 13b als geteilte Kammern, um die flüssigen Schokoladenmaterialien getrennt in der horizontalen Richtung zu führen, wobei die zwei oberen Löcher 11a' und 11b' und die ersten bis vierten unteren Löchern 12a', 12b', 13a und 13b' die Funktion haben, die Materialien von den oberen Durchgängen stromabwärts zuzuführen. Indem die vorab beschriebenen kleinen Löcher in einer abwechselnden Weise angeordnet werden, ist es daher möglich, ein gestreiftes Muster auszubilden, oder es ist auch möglich, ein Muster mit einer weißen Farbe in einem braunen Hintergrund abhängig von der Art und Weise einer Lochanordnung, zum Beispiel durch eine Anordnung einer weiß-braunen Farbe, auszubilden.

Darüber hinaus ist an einer Position rechts unterhalb des Düsenstücks 13 eine trichterförmige Zuführvorrichtung 14 angeordnet, unter welcher Gussformen mit einem umgekehrten konischen Hohlraum mit Unterbrechungen durch ein getrennt angeordnetes automatisches endloses Förderband befördert werden. Es sollte angemerkt sein, dass Bezugssymbole &agr; und &bgr;, welche in 1(f) dargestellt sind, virtuelle Aufteilungsbereiche für die flüssigen Schokoladenmaterialien A und B bezeichnen, welche in einer abwechselnden Weise in der Gussform angeordnet sind, um ein vorab anzunehmendes gestreiftes Muster zu erzielen, was eine dekorative Schokolade darstellt.

Als nächstes wird ein Verfahren einer Herstellung einer dekorativen Schokolade gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform beschrieben, indem die vorab beschriebene Vorrichtung verwendet wird.

Zuerst werden die flüssigen Schokoladenmaterialien A bzw. B, welche in zwei Behälterabschnitten (nicht dargestellt) der Füllvorrichtung enthalten sind, getrennt durch Zylinder mit vorbestimmten Mengen dem Düsenabschnitt zugeführt. Wenn die Materialien A und B die ersten Durchgänge 11a und 11b der Düsenmontageplatte 11 des Düsenabschnitts erreicht haben, werden sie durch die oberen Löcher 11a' und 11b' in den ersten Durchgängen 11a und 11b dem unteren Düsenstück 12 zugeführt. Dann verteilt sich das flüssige Schokoladenmaterial A, welches durch das obere Loch 11a dem Düsenstück 12 zugeführt ist, im Uhrzeigersinn und entgegen des Uhrzeigersinns aufgrund des Extrusionsdrucks in einem Bogen in einem äußeren zweiten Durchgang 12a und wird direkt von den acht gleichmäßig beabstandeten ersten unteren Löcher 12a' durch die entsprechenden acht dritten unteren Löcher 13a in dem unteren Düsenstück 13, welches dicht an dem Düsenstück 12 angebracht ist, in die Zuführvorrichtung 14 extrudiert.

Gleichzeitig verteilt sich das flüssige Schokoladenmaterial B, welches durch das obere Loch 11b' dem Düsenstück 12 zugeführt wird, im Uhrzeigersinn und entgegen des Uhrzeigersinns in dem inneren zweiten Durchgang 12b, verläuft durch die zwei zweiten unteren Löcher 12b' und verteilt sich in den im Wesentlichen radialen dritten Durchgängen 13b in dem unteren Düsenstück 13. Dann wird das sich verteilende Material B der Zuführvorrichtung durch die acht vierten kleinen Löcher 13b', welche neben den vorab beschriebenen unteren Löchern 13a angeordnet sind, zugeführt.

Insgesamt sechzehn Streifen von flüssigen Schokoladenmaterialien A und B fallen durch die Löcher 13a und 13b' in der Form von acht weißen Streifen bzw. acht braunen Streifen, fallen in die Gussform 15 (in der X-Richtung) nach unten während die sich verbindenden Streifen miteinander in Berührung gebracht und zusammen gedrückt werden, um durch das Bodenloch der Zuführvorrichtung eine einzige dicke Schokoladenstange zu werden. Da jedoch die Stange breiförmig ist, schwillt sie allmählich an, nachdem sie gefallen ist, so dass sich, obwohl die weißen und braunen Schokoladenmaterialien A und B, welche die Stange ausbilden, miteinander an dem Boden der Form in Berührung gekommen sind, die Stange nach außen derart ausdehnt, dass sie mit der Konfiguration des umgekehrten konischen Hohlraumes der Gussform, deren Durchmesser nach oben allmählich größer wird, übereinstimmt. Zusätzlich wird, aufgrund des Zustands, in welchem die flüssigen Schokoladenmaterialien kontinuierlich durch die Zuführvorrichtung 14, welche oberhalb angeordnet ist, zugeführt werden (basierend auf der Theorie der Konkurrenz zwischen den flüssigen Nahrungsmittelmaterialien A und B derselben Viskosität), die Breite des weißen Materials und diejenige des braunen Materials größer, um sich so entlang der Bereiche von &agr; bzw. &bgr; zu erstrecken, und der Abstand zwischen den Materialien wird allmählich größer (siehe 2).

Neben den flüssigen Schokoladenmaterialien A und B fällt ein Nahrungsmittel C von dem ersten Durchgang 11c in der Düsenmontageplatte 11 durch die Nahrungsmittelführungslöcher 12c bzw. 13c, welche sich durch die Mitten der Düsenstücke 12 bzw. 13 erstrecken. In diesem Fall ist die Zufuhrzeitsteuerung des Nahrungsmittels C derart, dass in der Mitte des Schrittes des Zuführens der flüssigen Schokoladenmaterialien A und B durch die oberen Löcher 11a', 11b' und die unteren Löcher 12a', 12b' und 13a, 13b' das Nahrungsmittel C in die flüssigen Schokoladenmaterialien A und B abgeleitet wird. Sogar nach Unterbrechung der Zufuhr des Nahrungsmittels C wird die Extrusion der flüssigen Schokoladenmaterialien A und B fortgesetzt, so dass das Nahrungsmittel durch die Materialien A und B eingeschlossen wird und durch die Zuführvorrichtung 14 in die Gussform 15 eingeführt wird, wodurch es innerhalb der dekorativen Schokolade angeordnet ist.

Die Schokoladenmaterialien A und B und das Nahrungsmittel C, welche in die Gussform 15 eingespeist werden, indem der vorab beschriebene Düsenabschnitt, welcher in 1(a) bis 1(d) dargestellt ist, verwendet wird, werden dann verfestigt, so dass eine dekorative Schokolade 10 mit einem Muster erhalten wird, welches bis zu einem gewünschten Grad sowohl visuell als auch geschmacklich abgestimmt ist.

Verschiedene Aspekte der in 2(a) bis 2(d) dargestellten Schokolade 10 sind das Ergebnis einer Einspeisung einer vorbestimmten Menge jedes der Schokoladenmaterialien A und B in die Gussform 15 (siehe 1(e)), indem die Düse ( 1(a) des 1(d)) verwendet wird. Das heißt, dass die Schokoladenmaterialien A und B radial in einer Mehrzahl von festen Bereichen angeordnet werden, welche im Allgemeinen gleichmäßig in einer abwechselnden Weise aufgeteilt sind, und, wie in 2(e) des 2(f) dargestellt ist, das Nahrungsmittel C ist darin eingeschlossen. Es sollte angemerkt werden, dass die festen Bereiche der dekorativen Schokolade entsprechend mit den vorab erwähnten gleichmäßig aufgeteilten Einspeisungsbereichen &agr; und &bgr; innerhalb der Gussform 15 übereinstimmen.

In der vorab beschriebenen Weise werden die Schokoladenmaterialien A und B und das Nahrungsmittel C zusammen in die Mitte der Form 15 eingespeist, nachdem sie durch die Zuführvorrichtung 14 gebunden werden, aber es ist auch möglich, die Materialien in die Gussform 15 einzuspeisen, ohne die Zuführvorrichtung 14 zu verwenden. In diesem Fall werden die Schokoladenmaterialien A und B zuerst an dem äußeren Umfangsabschnitt der Gussform 15 eingespeist, so dass bewirkt wird, dass die Materialien entlang der sich verjüngenden konischen inneren Oberfläche der Gussform 15 zu der Mitte der Gussform 15 fließen.

Beispiel 2

Eine dekorative Schokolade 10', wie sie in 4(a) bis 4(f) dargestellt ist, wird gefertigt, indem weiße und braune Schokoladenmaterialien A und B in die Gussform 15 (3(e)) durch den in 3(a) bis 3(c) dargestellten Düsenabschnitt eingespeist werden.

Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausführungsform im Beispiel 1 darin, dass in der Zuführvorrichtung 14 eine perforierte Platte 14' angeordnet ist, welche mit insgesamt sechzehn Ableitungslöchern 14a' (welche ein bisschen kleiner bezüglich des Durchmessers sind, als die kleinen Löcher 13a und 13b') entlang des äußeren Umfangs davon und mit einem zylindrischen Nahrungsmittelführungsloch 14c in der Mitte davon versehen ist. Die restliche Struktur einschließlich der Düsenmontageplatte 11, der Düsenstücke 12 und 13, der Zuführvorrichtung 14 und der Gussform 15 entsprechen der Ausführungsform in Beispiel 1.

Daher wird eine Beschreibung eines Verfahrens zum Herstellen einer dekorativen Schokolade unter Verwendung der vorab beschriebenen Vorrichtung mit Bezug darauf, was zu der Ausführungsform in Beispiel 1 unterschiedlich ist, gegeben.

Der größte Anteil in der Nähe der Mitte jedes Fadens der weißen und braunen Schokoladenmaterialien A und B, welche in einer abwechselnden Weise von den dritten unteren Löchern 13a und den vierten unteren Löchern 13b' extrudiert werden, verläuft durch die Ableitungslöcher 14a' in der perforierten Platte 14' wie sie sind, aber die verbleibenden Mengen in der Nähe des Umfangs jedes Fadens sowohl des weißen als auch des braunen Materials werden derart auf der perforierten Platte zusammen gemischt, dass sie ein gemischtes Muster ausbilden, und die Mischung verläuft durch die Ableitungslöcher 14a' von um das weiße oder braune einfarbige flüssige Schokoladenmaterial herum, welches durch die Ableitungslöcher 14a' verläuft. Folglich tritt ein abgestuftes Muster S um das weiße und braune einfarbige flüssige Schokoladenmaterial, welches von jedem der Ableitungslöcher 14a' extrudiert wird, auf, und wenn diese Materialien in die Gussform 15 eingespeist und abgekühlt und verfestigt werden, ist die in 4 dargestellte dekorative Schokolade 10' hergestellt.

Sogar wenn die perforierte Platte 14' verwendet wird, wird das Nahrungsmittel C durch den mittigen zylindrischen Körper 14c der Platte 14' extrudiert und fließt in die Gussform nach unten, wobei es durch die Materialien A und B eingeschlossen wird.

Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf Ausführungsformen von ihr beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, und daher ist es auch möglich, verschiedene Arten (basierend auf der inneren Umfangsoberfläche der Gussform und verschiedene Farbkombinationen) von dekorativen Schokoladen von mehr als drei Farben zu erzielen, indem drei oder mehr flüssige Schokoladenmaterialien, Behälterabschnitte und Düsenstücke, welche mit verschiedenen Typen von Durchgängen und kleinen Löchern versehen sind, erstellt werden. Insbesondere für den Fall der Ausführungsformen bei den Beispielen 1 und 2 kann eine kompliziertere dekorative Schokolade erhalten werden, indem die Anzahl der oberen Löcher in der Düsenmontageplatte und die Anzahl von Düsenstücken, welche aufeinander angebracht sind, erhöht wird und die Anordnung der unteren Löcher und Ähnliches berücksichtigt wird.

Darüber hinaus ist es auch möglich, obwohl ein Muster mit Streifen, welche in einer abwechselnden Weise in vorbestimmten Abständen auftreten, bei den Ausführungsformen beschrieben worden ist, ein Muster zu erzielen, wobei sich eine Mehrzahl solcher Muster als Einheiten in einer planaren Richtung wiederholen.

Des Weiteren ist es auch möglich, die Ränder von jedem der vorab beschriebenen verschiedenen Muster abzustufen, indem eine perforierten Platte angeordnet ist, welche mit Ableitungslöchern oder Ähnlichem versehen ist, die mit den unteren Löchern übereinstimmen.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Herstellen eines dekorativen Nahrungsmittels (10, 10'), welche eine Füllvorrichtung zum Einfüllen einer Mehrzahl von Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B) und einem Nahrungsmittel (C) in eine Form (15), eine Verfestigungsvorrichtung, um mindestens die eingefüllten flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B) zu verfestigen, um das dekorative Nahrungsmittel (10, 10') zu erhalten, und eine Entformungsvorrichtung aufweist, um das verfestigte dekorative Nahrungsmittel (10, 10') aus der Form (15) heraus zu nehmen,

    wobei die Füllvorrichtung einen Behälterabschnitt, um die Mehrzahl der Arten der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B) Material für Material getrennt aufzunehmen, und einen Düsenabschnitt (11, 12, 13) umfasst, um die Mehrzahl der Arten der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B) von dem Behälterabschnitt mit einer vorbestimmten Menge zuzuführen,

    dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenabschnitt (11, 12, 13) eine Düsenmontageplatte (11), ein oberes Düsenstück (12) und ein unteres Düsenstück (13) umfasst, welche aufeinander angeordnet sind,

    wobei die Düsenmontageplatte (11) aufweist:

    erste Durchgänge (11a, 11b), welche darin ausgebildet sind, um die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B), welche von dem Behälterabschnitt Material für Material zugeführt sind, zu verteilen, und

    obere Löcher (11a', 11b'), welche in den ersten Durchgängen (11a, 11b) ausgebildet sind, um die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B) zu dem oberen Düsenstück (12), welches unterhalb der Platte (11) angeordnet ist, Material für Material zuzuführen,

    wobei das obere Düsenstück (12) aufweist:

    einen äußeren zweiten Durchgang (12a), welcher darin ausgebildet ist, um eines der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A), welches von einem der oberen Löcher (11a') zugeführt ist, aufzunehmen und das eine der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A) in eine horizontale Richtung zu bewegen und zu verteilen, und

    erste untere Löcher (12a'), welche in dem äußeren zweiten Durchgang (12a) mit vorbestimmten gleichmäßigen Abständen ausgebildet sind, wobei eine Anzahl der ersten unteren Löcher (12a') größer als eine Anzahl der oberen Löcher (11a') ist,

    wobei das obere Düsenstück (12) weiter aufweist:

    einen inneren zweiten Durchgang (12b), welcher darin ausgebildet ist, um ein anderes der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (B), welches von einem anderen der oberen Löcher (11b') zugeführt ist, aufzunehmen und das andere der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (B) in eine horizontale Richtung zu bewegen und zu verteilen, und

    zweite untere Löcher (12b'), welche in dem inneren zweiten Durchgang (12b) mit vorbestimmten gleichmäßigen Abständen ausgebildet sind, wobei eine Anzahl der zweiten unteren Löcher (12b') größer als eine Anzahl der oberen Löcher (11b') ist,

    wobei das untere Düsenstück (13) aufweist:

    dritte untere Löcher (13a), welche darin ausgebildet sind, damit das eine der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A), welches von den ersten unteren Löchern (12a') zugeführt ist, passiert,

    einen dritten Durchgang (13b), welcher darin ausgebildet ist, um das andere der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (B), welches von den zweiten unteren Löchern (12b') zugeführt ist, aufzunehmen und das andere der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (B) in eine horizontale Richtung zu bewegen und zu verteilen, und

    vierte untere Löcher (13b'), welche in dem dritten Durchgang (13b) an einer Stelle zwischen den dritten unteren Löchern (13a) ausgebildet sind, wobei eine Anzahl der vierten unteren Löcher (13b') größer als eine Anzahl der zweiten unteren Löcher (12b') ist,

    wobei die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B) getrennt von den dritten (13a) und vierten unteren Löchern (13b') zu der Form (15) Material für Material extrudiert werden,

    wobei die Düsenmontageplatte (11), das obere Düsenstück (12) und das untere Düsenstück (13) jeweils ein Nahrungsmittelführungsloch (11c', 12c, 13c) aufweisen, welches in einer vertikalen Richtung durchdringt, um ein Nahrungsmittel (C) in die flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B) zuzuführen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Nahrungsmittelführungslöcher (11c', 12c) getrennt von den oberen und unteren Löchern (11a, 11b, 12a', 12b') in dem Düsenabschnitt (11, 12, 13) vorhanden und in einer Reihe angeordnet sind.
  3. Verfahren zum Herstellen eines dekorativen Nahrungsmittels (10, 10') die Schritte aufweisend, Einfüllen einer Mehrzahl von Arten von flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B) und eines Nahrungsmittels (C) in eine Form (15), Verfestigen mindestens der eingefüllten flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B), um das dekorative Nahrungsmittel (10, 10') zu erhalten, und Entnehmen des verfestigten dekorativen Nahrungsmittels (10, 10') aus der Form (15):

    dadurch gekennzeichnet, dass der Einfüllungsschritt die Schritte umfasst, Extrudieren der Mehrzahl der Arten der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B) in Form eines mehrfachen Fadens Material für Material, und Ableiten eines Nahrungsmittel (C) in die Mitte der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B) in der Mitte des Schrittes des Extrudierens der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B),

    wobei der Schritt des Extrudierens der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A, B) die Schritte aufweist, Abzweigen eines der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A) in eine horizontale Richtung in einem oberen Düsenstück (12), um dasselbe zu teilen, Abzweigen eines anderen der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (b) in eine horizontale Richtung in dem oberen Düsenstück (12) um dasselbe zu teilen, weiteres Abzweigen des geteilten anderen der flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (B) in eine horizontale Richtung in einem unteren Düsenstück (13) um dasselbe weiter zu teilen, und Extrudieren des einen der geteilten flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (A) und des anderen der weiter geteilten flüssigen Nahrungsmittelmaterialien (B) in Form eines abwechselnden mehrfachen Fadens in die Form (15), um dadurch eine Dekoration mit verschiedenen Mustern auszubilden.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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