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Dokumentenidentifikation DE102004063371A1 13.07.2006
Titel Conga-Ständer
Anmelder Roland Meinl Musikinstrumente GmbH & Co. KG, 91413 Neustadt, DE
Erfinder Wening, Reinhard, 90599 Dietenhofen, DE;
Payerl, Wolfgang, 91481 Münchsteinach, DE
Vertreter Patentanwälte Rau, Schneck & Hübner, 90402 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 30.12.2004
DE-Aktenzeichen 102004063371
Offenlegungstag 13.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse G10G 5/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Bei einem Conga-Ständer 1, umfassend einen Haltering 2 zum Einsetzen der Conga o. dgl. und seitlich an der Conga anliegende Halteansätze sowie mit dem Haltering 2 verbundene Standbeine 3, wobei jedes Standbein 3 derart höhenverstellbar ist, dass es aus wenigstens zwei Abschnitten besteht, die um ihre Längsrichtung gekrümmt beziehungsweise abgewinkelt sind, sodass sie relativ zueinander teleskopartig verschiebbar sind, wobei jeder Abschnitt in Längsrichtung eine Mehrzahl von Bohrungen aufweist und wobei Feststellschrauben vorgesehen sind, die jeweils zwei Bohrungen unter Einstellung einer definierten Länge durchsetzen, wobei die jeweils untere Bohrung als Gewindebohrung ausgebildet ist oder die Schrauben die Bohrungen so durchsetzen, dass auf das innere Ende eine Fixiermutter aufsetzbar ist, ist vorgesehen, dass die Bohrungen 6, 7 wenigstens eines Abschnitts 4, 5 über einen Längsschlitz 9 miteinander verbunden sind, dessen Breite in etwa dem Durchmesser des Gewindeabschnitts 12 der Schrauben 11 entspricht.

Beschreibung[de]

Die Erfindung richtet sich auf einen Conga-Ständer umfassend einen Haltering zum Einsetzen der Conga o. dgl. und seitlich an der Conga anliegende Halteansätze sowie mit dem Haltering verbundene Standbeine, wobei jedes Standbein derart höhenverstellbar ausgestaltet ist, dass es aus wenigstens zwei Abschnitten besteht, die um ihre Längsrichtung gekrümmt beziehungsweise abgewinkelt sind, sodass sie relativ zueinander teleskopartig verschiebbar sind, wobei jeder Abschnitt in Längsrichtung eine Mehrzahl von Bohrungen aufweist, und wobei Feststellschrauben vorgesehen sind, die jeweils zwei Bohrungen unter Einstellung einer definierten Länge durchsetzen, wobei die jeweils untere Bohrung als Gewindebohrung ausgebildet ist, oder die Schrauben die Bohrungen so durchsetzen, dass auf das innere Ende eine Fixiermutter aufsetzbar ist.

Ein derartiger Conga-Ständer ist aus DE 295 00 540 U1 bekannt und hat sich in der Praxis außerordentlich gut bewährt.

Ausgehend von einem bekannten derartigen Conga-Ständer liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Höheneinstellung noch weiter zu erleichtern und/oder die Realisierung relativ hoher Standbeine bei optimaler Stabilität zu ermöglichen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Bohrungen wenigstens eines Abschnitts über einen Längsschlitz miteinander verbunden sind, dessen Breite in etwa dem Durchmesser des Gewindeabschnitts der Schrauben entspricht.

Durch die erfindungsgemäß vorgesehenen Schlitze ist es möglich, zur Höheneinstellung die Feststellschrauben nur etwas heraus zu drehen ohne sie ganz zu lösen.

Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass die Bohrungen des oben liegenden, insbesondere unteren Abschnitts nach außen hin eine Verbreiterung zur versenkten Aufnahme eines Schraubenkopfes aufweisen.

Die Abschnitte der Standbeine sind im Querschnitt günstigerweise gekrümmt oder annähernd V- bzw. U-förmig ausgebildet, wodurch eine formschlüssige Anlage und damit eine hohe Stabilität erreicht wird.

In Weiterbildung der Erfindung oder als gesonderte Variante kann vorgesehen sein, dass ein erster oberer Abschnitt jedes Standbeins und ein zweiter unterer Abschnitt jedes Standbeins über ein Verbindungsteil mit Bohrungen und korrespondierendem Querschnitt und Feststellschrauben verbunden ist.

Es ist auf diese Weise möglich, besonders lange Standbeine herzustellen oder auch bestehende Conga-Ständer wunschgemäß zu verlängern.

Zur Erzielung einer besonders guten Stabilität ist mit Vorteil vorgesehen, dass zur Befestigung des Verbindungsabschnitts am oberen Abschnitt und am unteren Abschnitt jeweils mindestens zwei Schrauben vorgesehen sind.

Die Erfindung richtet sich auch auf einen Verlängerungsbausatz, der Verbindungsabschnitte der vorstehend beschriebenen Art umfasst.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigen:

1 eine perspektivische Darstellung eines Conga-Ständers nach dem Stand der Technik,

2 eine Aufsicht auf einen Teil eines Standbeins mit Verlängerungsabschnitt, und

3 einen Schnitt längs der Linie III-III in 2.

Ein in 1 dargestellter Conga-Ständer 1, wie er aus DE 295 00 540 U1 bekannt ist, umfasst einen Haltering 2, an welchem drei Standbeine 3 angebracht sind.

Jedes Standbein 3 besteht aus einem unteren Abschnitt 4 und einem oberen Abschnitt 5, welche, wie aus 3 ersichtlich, senkrecht zu ihrer Längsrichtung gebogen sind und dabei den gleichen Krümmungsradius aufweisen, sodass sie sich teleskopartig überlappend aneinander gesetzt werden können. Der obere und der untere Abschnitt 5 beziehungsweise 4 weisen eine Reihe von äquidistanten Bohrungen 6 beziehungsweise 7 auf, wobei die Bohrungen 7 des im Gebrauch unten liegenden oberen Abschnitts 5 ein Innengewinde 8 aufweisen.

Durch ein teleskopartiges Verschieben der Abschnitte 4 und 5 relativ zueinander lässt sich die Höhe des Standbeins 3 verstellen, wobei die wenigstens zwei Bohrungen 6 beziehungsweise 7 zur Deckung bringbar sind, sodass mittels zweier Schrauben 11 eine so eingestellte Position fixierbar ist.

Durch das Einsetzen der Schrauben 11 und die Krümmung der Abschnitte 4 und 5 wird eine feste, verbindungssteife Konstruktion erzielt.

Ein gewisser Nachteil dieses vorbekannten Conga-Ständers liegt darin, dass zur Höhenverstellung beziehungsweise -einstellung der Standbeine 3 die Schrauben jeweils ganz aus der Gewindebohrung oder einer gegebenenfalls aufgesetzten Mutter raus geschraubt werden müssen und bei der Festlegung die einzelnen Abschnitte 4, 5 relativ zueinander manuell fixiert werden müssen.

Erfindungsgemäß ist nun an wenigstens einem Abschnitt, im Ausführungsbeispiel an einem zusätzlichen Verbindungsabschnitt 8 ein die Bohrungen 6' verbindender Schlitz 9 vorgesehen, dessen Breite dem Durchmesser des Gewindeabschnitts 12 der Schrauben 11 entspricht. Wenn dementsprechend die Schrauben 11 etwas gelöst werden, können die einzelnen Abschnitte 6 beziehungsweise 7 beziehungsweise 8 relativ zueinander verschoben werden, ohne dass die seitliche Ausrichtung verloren geht. Wenn die gewünschte Höheneinstellung erreicht ist, werden die Schrauben festgezogen.

Das Vorsehen eines Zwischen-Abschnitts 8 zusätzlich zu einem oberen Abschnitt 5 und einem unteren Abschnitt 4 der Standbeine 3 ermöglicht es, die Standbeine 3 relativ lang auszugestalten. Solche zusätzlichen Zwischenabschnitte 8 können auch als Ergänzungsbausatz zur Verlängerung der Standbeine 3 eines gattungsgemäß bekannten Conga-Ständers 1 nachträglich geliefert werden.

Eine besonders gute Stabilität wird dadurch erreicht, dass die Verbindung zwischen dem Zwischenabschnitt 8 und dem oberen Abschnitt 5 beziehungsweise unteren Abschnitt 4 jeweils über zwei übereinander eingebrachte Schrauben 11 bewerkstelligt wird.

In 3 ist ein Schnitt längs der Linie III-III in 2 dargestellt, wobei in diesem Ausführungsbeispiel nicht eine Gewindebohrung, sondern eine auf den Gewindeabschnitt 12 aufgesetzte Feststellmutter 13 vorgesehen ist.

Die Standbein-Abschnitte 5, 8 sind halbkreisförmig gekrümmt und liegen mit korrespondieren Krümmungen aneinander an. Die Breite des Schlitzes 9 entspricht, wie bereits erwähnt, dem Durchmesser des Gewindeabschnitts 12 der Schrauben 11. Die Schrauben weisen außerdem einen konischen Kopf 14 auf, der in einem verbreiteten Abschnitt 15 des Standbein-Abschnitts 8 versenkt aufgenommen ist.


Anspruch[de]
  1. Conga-Ständer (1) umfassend einen Haltering (2) zum Einsetzen der Conga o. dgl. und seitlich an der Conga anliegende Halteansätze sowie mit dem Haltering (2) verbundene Standbeine (3), wobei jedes Standbein (3) derart höhenverstellbar ausgestaltet ist, dass es aus wenigstens zwei Abschnitten besteht, die um ihre Längsrichtung gekrümmt beziehungsweise abgewinkelt sind, sodass sie relativ zueinander teleskopartig verschiebbar sind, wobei jeder Abschnitt in Längsrichtung eine Mehrzahl von Bohrungen aufweist, und wobei Feststellschrauben vorgesehen sind, die jeweils zwei Bohrungen unter Einstellung einer definierten Länge durchsetzen, wobei die jeweils untere Bohrung als Gewindebohrung ausgebildet ist, oder die Schrauben die Bohrungen so durchsetzen, dass auf das innere Ende eine Fixiermutter aufsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (6, 7) wenigstens eines Abschnitts (4, 5) über einen Längsschlitz (9) miteinander verbunden sind, dessen Breite in etwa dem Durchmesser des Gewindeabschnitts (12) der Schrauben (11) entspricht.
  2. Conga-Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (6) des oben liegenden, insbesondere unteren Abschnitts (4) nach außen hin eine Verbreiterung (15) zur versenkten Aufnahme eines Schraubenkopfes (14) aufweisen.
  3. Conga-Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte (4, 5) im Querschnitt gekrümmt oder annähernd V- beziehungsweise U-förmig ausgebildet sind.
  4. Conga-Ständer, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster oberer Abschnitt (5) jedes Standbeins (3) und ein zweiter unterer Abschnitt (4) jedes Standbeins (3) über einen Verbindungs-Abschnitt (8) mit Bohrungen (6') und korrespondierendem Querschnitt und Feststellschrauben (11) verbunden ist.
  5. Conga-Ständer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung des Verbindungs-Abschnitts (8) am oberen Abschnitt und am unteren Abschnitt (5 beziehungsweise 4) jeweils mindestens zwei Schrauben (11) vorgesehen sind.
  6. Verlängerungsbausatz, insbesondere für einen Conga-Ständer nach Anspruch 1, umfassend wenigstens drei Standbein-Zwischenabschnitte (8) mit Bohrungen (6 beziehungsweise 7) entsprechend dem oberen Standbein-Abschnitt (5) beziehungsweise dem unteren Standbein-Abschnitt (4), und mit einer Querschnittskonfiguration entsprechend diesen Standbein-Abschnitten (5 beziehungsweise 4).
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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