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Dokumentenidentifikation DE60113577T2 13.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001127699
Titel Zweirichtungsdrucken wobei die mechanischen Druckkopfschwingungen berücksichtigt werden
Anmelder Seiko Epson Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Otsuki, Koichi, Suwa-shi, Nagano-ken, 392-8502, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 60113577
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.02.2001
EP-Aktenzeichen 011038395
EP-Offenlegungsdatum 29.08.2001
EP date of grant 28.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse B41J 19/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41J 19/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft eine Drucktechnik, welche Punkte auf einem Druckmedium durch Vorwärts- und Rückwärtsdurchläufe des Hauptvorschubs erzeugt, wie beispielsweise aus der EP-A-0 667 242 bekannt.

Beschreibung des Standes der Technik

Der Tintenstrahldrucker, der veranlasst, dass eine Mehrzahl von unterschiedlichen Farbtinten von einem Druckkopf ausgespritzt wird, wird als eine Ausgabevorrichtung eines Computers verwendet. Für eine verbesserte Druckgeschwindigkeit wird üblicherweise bei einem Tintenstrahldrucker eine Mehrfachdüsenkonfiguration und eine bidirektionale Drucktechnik angewendet. Die Mehrfachdüsenkonfiguration verwendet einen Druckkopf mit einer großen Anzahl von hieran angeordneten Düsen und die bidirektionale Drucktechnik führt den Druckvorgang sowohl bei Vorwärts- als auch Rückwärtsdurchläufen im Hauptvorschub durch.

Eine Fehlausrichtung von Positionen, wo Punkte erzeugt werden, senkt in unerwünschter Weise die Druckqualität des sich ergebenden Bildes bei einem Tintenstrahldrucker. Man glaubt, dass die Positions-Fehlausrichtung hauptsächlich den Tintenausspritzcharakteristiken aus den Düsen zuzuschreiben ist. Die Verschachtelungstechnik oder die Überlappungstechnik wurde angewendet, um die Auswirkungen einer Positions-Fehlausrichtung zu verringern und um die Bildqualität des sich ergebenden Bildes zu verbessern.

Die Verschachtelungstechnik bildet Rasterlinien in intermittierender Weise in einer Untervorschubrichtung, um ein Bild zu vervollständigen. Beispielsweise wird bei der Mehrfachdüsenkonfiguration angenommen, dass die jeweiligen Düsen in Abständen von nicht weniger als zwei Rasterlinien in Untervorschubrichtung angeordnet sind. Aufgrund dieses Düsenintervalls bildet jeder Durchlauf des Hauptvorschubs Rasterlinien in Untervorschubrichtung in einer intermittierenden Weise. Der freie Raum zwischen den bestehenden Rasterlinien wird sukzessive durch nachfolgende Durchläufe des Hauptvorschubs mit Bewegungen des Druckkopfs im Untervorschub belegt. Der Zustellbetrag im Untervorschub wird passend gewählt, um den Freiraum zu füllen und um aneinandergrenzende Rasterlinien mit unterschiedlichen Düsen zu bilden. Die Verschachtelungstechnik streut wirksam die Positions-Fehlausrichtungen in der Untervorschubrichtung, was es möglich macht, dass die Positions-Fehlausrichtung hinlänglich unsichtbar wird.

Die Überlappungstechnik zeichnet Punkte auf jeder Rasterlinie mit wenigstens zwei unterschiedlichen Düsen auf. Beispielsweise erzeugt dieser Vorgang Punkte in ungeraden Pixeln einer bestimmten Abtastlinie mit einer Düse durch einen ersten Durchlauf des Hauptvorschubs und Punkte in geradzahligen Pixeln auf der bestimmten Abtastlinie mit einer anderen Düse durch einen zweiten Durchlauf des Hauptvorschubs. Die Überlappungstechnik ermöglicht, dass eine Positions-Fehlausrichtung auf dem jeweiligen Raster liegen in einer Hauptvorschubrichtung gut gestreut wird.

Die Verschachtelungstechnik und die Überlappungstechnik sind für bidrektionales Drucken anwendbar. Punkte, die durch die Vorwärts- und Rückwärtsläufe des Druckkopfes erzeugt werden, werden in verschiedenen unterschiedlichen Mustern entsprechend den Kombinationen des Düsenabstandes, des Zustellbetrags im Untervorschub und der Anzahl von wiederholten Vorschüben angeordnet.

In manchen Fällen verbessert jedoch die Anwendung der Verschachtelungstechnik oder der Überlappungstechnik die Bildqualität nicht ausreichend. Bei Tintenstrahldruckern hilft der jüngste Trend eine erhöhte Vorschubgeschwindigkeit des Druckkopfs, um einen Druckvorgang mit höherer Geschwindigkeit zu erreichen. Ein anderer Trend ist die Verwendung von feineren Punkten für eine bessere Bildqualität. Solche Vorgehensweisen können jedoch zu einer unzureichenden Verbesserung der Bildqualität führen auch bei der Anwendung der Verschachtelungstechnik oder Überlappungstechnik. Dieser Nachteil ist bei den jüngsten Hochleistungsdruckern nicht vernachlässigbar.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit die Druckqualität im Fall eines bidirektionalen Druckens zu verbessern.

Wenigstens ein Teil der obigen und von anderen zugehörigen Aufgaben wird durch die Technik der vorliegenden Erfindung gelöst, welche vorteilhafter Weise bei einer Druckvorrichtung angewendet wird, wo ein Teilbereich im Hauptvorschub eine geringere Positionsgenauigkeit bei der Punkterzeugung hat. Bei einer solchen Druckvorrichtung zeichnet die Technik Punkte derart auf, dass Vorwärtsdurchlaufpunkte, welche bei einem Vorwärtsdurchlauf im Hauptvorschub erzeugt werden und Rückwärtsdurchlaufpunkte, die bei einem Rückwärtsdurchlauf im Hauptvorschub erzeugt werden, im Wesentlichen in gleichen Raten in wenigstens dem Teilbereich der niedrigen Positionsgenauigkeit vorhanden sind.

Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben herausgefunden, dass eine Positions-Fehlausrichtung bei der Punkterzeugung der mechanischen Ausgestaltung der Druckvorrichtung und der Tintenausspritzcharakteristik zuzuschreiben ist. Die Erfinder haben weiterhin herausgefunden, dass die Positions-Fehlausrichtung an unterschiedlichen Positionen im Vorwärtsdurchlauf und im Rückwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs auftritt. Die Technik der vorliegenden Erfindung bedient sich dieser Erkenntnisse und veranlasst, dass Punkte, die im Vorwärtsdurchlauf erzeugt werden, mit Punkten gemischt werden, welche im Rückwärtsdurchlauf erzeugt werden, und zwar in einem Bereich einer möglichen Positions-Fehlausrichtung. Diese Anordnung verringert die Wahrnehmbarkeit der Positions-Fehlausrichtung und verbessert damit die Bildqualität des sich ergebenden ausgedruckten Bildes.

Eine derartige Positions-Fehlausrichtung bei der Punkterzeugung kann mechanischen Vibrationen des Druckkopfs im Verlauf des Hauptvorschubs zugeschrieben werden. Der Anstieg bei der Hauptvorschubgeschwindikgeit des Druckkopfes, um die Druckgeschwindigkeit zu erhöhen und um die Leistung des Druckers zu verbessern, führt zur größeren mechanischen Vibrationen des Druckkopfes. Allgemein gesagt, die mechanischen Vibrationen des Druckkopfes treten bei den jeweiligen Anfangsstufen des Vorwärtsdurchlaufs und des Rückwärtsdurchlaufs im Hauptvorschub auf, d. h., zum Zeitpunkt der Beschleunigung des Hauptvorschubs und nehmen allmählich ab. Zusätzlich zu den mechanischen Vibrationen bewirkt die Verwendung von sehr feinen Punkten, die auf dem Druckmedium zum Zweck einer verbesserten Druckqualität erzeugt werden, auch eine leichte Positions-Fehlausrichtung bei der Druckerzeugung, so dass Fehler erzeugt werden. Im Fall eines bidirektionalen Druckens ist die Positions-Fehlausrichtung bei der Punkterzeugung bei einigen Aufzeichnungsvorgängen deutlich wahrnehmbar.

1 zeigt die Auswirkungen der mechanischen Vibrationen auf die Bildqualität. Die gepunkteten Linien, die sich in den Bildern PICa und PICb in Hauptvorschubrichtung erstrecken, geben Rasterlinien wieder. In der Darstellung von 1 gibt die Richtung von links nach rechts die Richtung des Vorwärtsdurchlaufs im Hauptvorschub des Druckkopfes wieder. Die Richtung von rechts nach links gibt die Richtung des Rückwärtsdurchlaufs im Hauptvorschub wieder. Wie sich klar aus der Darstellung ergibt, sind die Positionen aufgrund von mechanischen Vibrationen des Druckkopfes fehlerhaft ausgerichtet, welche bei den jeweiligen Anfangszuständen des Vorwärtsdurchlaufs und des Rückwärtsdurchlaufs im Hauptvorschub entstehen. Die schraffierten Bereiche geben bestimmte Bereiche einer niedrigen Positionsgenauigkeit wieder, wo die mechanischen Vibrationen des Druckkopfes die Positions-Fehlausrichtung bei der Punkterzeugung verursachen.

Der obere Teil von 1 zeigt ein Bild PICa, welches über die Gesamtbreite in der Hauptvorschubrichtung gedruckt wird. Das Bild PICa hat die bestimmten Bereiche niedriger Positionsgenauigkeit an seinen beiden Enden aufgrund von mechanischen Vibrationen des Druckkopfes, welche an beiden Enden des Hauptvorschubbereiches auftreten (d. h. an den jeweiligen Anfangsstufen des Vorwärtsdurchlaufs und des Rückwärtsdurchlaufs im Hauptvorschub).

Es gibt den Fall, bei dem ein Bild nur einen Teil der Breite der Hauptvorschubrichtung einnimmt. In solchen Fällen wird der Hauptvorschub in dem Teil der Breite innerhalb des Bildes für eine verbesserte Druckgeschwindigkeit durchgeführt. Der untere Teil von 1 zeigt ein Bild PICb, welches durch Durchführung des Hauptvorschubs nur in dem Teil der Breite in Hauptvorschubrichtung gedruckt wird. Das Bild PICb hat auch die bestimmten Bereiche niedriger Positionsgenauigkeit an seinen beiden Enden.

In solchen Bereichen niedriger Positionsgenauigkeit kann die Positions-Fehlausrichtung der Punkterzeugung visuell als Verschlechterung der Druckqualität wahrgenommen werden. 9 zeigt eine Anordnung, bei der ein Bündel von drei Rasterlinien, welche im Vorwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs gebildet wurden und ein Bündel von drei Rasterlinien, welche in dem Rückwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs erzeugt wurden, abwechselnd auftreten. In dieser Zeichnung geben die offenen Kreise die Punkte des Vorwärtsdurchlaufs wieder und die ausgefüllten Kreise geben die Punkte im Rückwärtsdurchlauf wieder. Die gestrichelten Linien geben Rasterlinien wieder, wo Punkte zu erzeugen sind. In diesem Beispiel können die Effekte der Positions-Fehlausrichtung bei der Punkterzeugung an den Grenzen G1 bis G3 beobachtet werden.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranlasst der Aufzeichnungsvorgang, dass Punkte, die in der Anfangsstufe des Vorwärtsdurchlaufs des Hauptvorschubs erzeugt werden, mit Punkten gemischt werden, die in der Endstufe des Rückwärtsdurchlaufs des Hauptvorschubs in einem Endbereich des Hauptvorschubs erzeugt werden, während Punkte, die in der Anfangsstufe des Rückwärtsdurchlaufs des Hauptvorschubs erzeugt werden, mit Punkten gemischt werden, die in der Endstufe des Vorwärtsdurchlaufs des Hauptvorschubs am entgegengesetzten Endbereich des Hauptvorschubs erzeugt werden. An den jeweiligen Anfangsstufen des Vorwärtsdurchlaufs und des Rückwärtsdurchlaufs im Hauptvorschub hat der Druckkopf starke mechanische Vibrationen und erzeugt Punkte mit der schlechten Positionsgenauigkeit. Demgegenüber sind in den jeweiligen Endstufen die Vibrationen ausreichend gedämpft und die sich ergebenden Punkte haben ausreichend hohe Positionsgenauigkeit. Diese Anordnung ermöglicht, dass Punkte mit schlechter Positionsgenauigkeit und Punkte ausreichend hoher Positionsgenauigkeit in im Wesentlichen gleicher Rate in den Bereichen der niedrigen Positionsgenauigkeit vorhanden sind. Dies verringert die Wahrnehmbarkeit von Positions-Fehlausrichtungen bei der Punkterzeugung wirksam und verbessert die Druckqualität im Fall eines bidirektionalen Druckens.

Die Technik der vorliegenden Erfindung, welche Punkte mit relativ schlechter Positionsgenauigkeit mit Punkten relativ hoher Positionsgenauigkeit mischt, ist bei einer Anordnung anwendbar, bei der die mechanischen Vibrationen des Druckkopfs über den gesamten Bereich des Hauptvorschubs andauern. Die Technik ist auch bei einer Anordnung anwendbar, bei der die mechanischen Vibrationen des Druckkopfs die Druckqualität nicht merklich beeinflussen.

Bei der Technik der vorliegenden Erfindung können die Punkte des Vorwärtsdurchlaufs und die Punkte des Rückwärtsdurchlaufs so angeordnet werden, dass sie einander auf einer identischen Rasterlinie benachbart sind oder sie können abwechselnd in der Untervorschubrichtung angeordnet sein.

Die Technik der vorliegenden Erfindung ist vorteilhafterweise bei einem Druckkopf anwendbar, der einen Düsenabstand von nicht weniger als drei Punktabständen in der Untervorschubrichtung hat.

Die jüngsten Tintenstrahldrucker haben extrem hohe Auflösungen und verwenden sehr feine Punkte. Der größere Düsenabstand im Druckkopf ist angesichts von Einschränkungen bei der Herstellung des Druckkopfes und zur Vermeidung der Überlappung von verlaufenden Punkten wünschenswert. Im Fall eines Druckkopfes mit einem Düsenabstand gleich zweier Punktabstände gibt es nur drei Vorgänge, die zur Aufzeichnung von Punkten anwendbar sind: i) der erste Vorgang erzeugt Punkte in ungeraden Pixeln (Pixel, denen ungerade ganze Zahlen zugewiesen sind) auf jeder Rasterlinie im Vorwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs und Punkte in geraden Pixeln (Pixel, denen gerade ganze Zahlen zugewiesen sind) auf der Rasterlinie im Rückwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs; ii) der zweite Vorgang bildet ungerade Rasterlinien (Rasterlinien, denen ungerade ganze Zahlen zugewiesen sind) im Vorwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs und gerade Rasterlinien (Rasterlinien, denen ganze gerade Zahlen zugewiesen sind) im Rückwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs; und iii) der dritte Vorgang erzeugt Punkte in Pixeln, welche in einem Schachbrettmuster angeordnet sind, in einem identischen Durchlauf des Hauptvorschubs. Im Fall des Druckkopfs mit einem Düsenabstand von nicht weniger als drei Punktabständen gibt es jedoch eine Vielzahl von Aufzeichnungsvorgängen mit beispielsweise unterschiedlichen Zustellbeträgen im Untervorschub und unterschiedlichen Anzahlen von wiederholten Vorschüben. Die Technik der vorliegenden Erfindung legt den optimalen Aufzeichnungsvorgang aus der Mehrzahl von Aufzeichnungsvorgängen fest, um die Verbesserung bei der Bildqualität zu erreichen.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranlasst der Aufzeichnungsvorgang, dass die Punkte des Vorwärtsdurchlaufes mit den Punkten des Rückwärtsdurchlaufs in Antwort auf die Festlegung eines vorbestimmten Druckmodus gemischt werden. Der Vorgang dieser Ausführungsform ändert die zu erzeugenden Druckdaten abhängig von dem ausgewählten Druckmodus. In einer möglichen Abwandlung können die zu erzeugenden Druckdaten abhängig von dem Typ des Druckmediums geändert werden. In einer anderen möglichen Abwandlung können die Druckdaten basierend auf der Druckqualität des vorliegenden Druckergebnisses geändert werden. Der vorbestimmte Druckmodus kann beliebig gesetzt werden und ist beispielweise ein Druckmodus, der zum Ausdruck natürlicher Bilder verwendet wird. Allgemein gesagt, ein natürliches Bild enthält eine große Anzahl von Bildteilen in einem mittleren Tonbereich, wo die Positions-Fehlausrichtung der Punkte im Vergleich zu Bildteilen mit einem niedrigen Tonbereich oder denjenigen mit einem hohen Tonbereich weniger wahrnehmbar ist. Hierbei stellt der mittlere Tonbereich Töne in der Mitte eines wiedergebbaren Tonbereichs der Druckvorrichtung dar. Die Anwendung des Aufzeichnungsverfahrens der vorliegenden Erfindung für die natürlichen Bilder mit einer Vielzahl von mittleren Tönen verbessert wirksam die Druckqualität im Fall von bidirektionalem Drucken.

Die Technik der vorliegenden Erfindung ist bevorzugt bei einem Druckkopf anwendbar, der Punkte auf einem Druckmedium derart erzeugt, dass der Punktprozentsatz nicht größer als ein bestimmter Wert entsprechend der Druckauflösung ist. Allgemein gesagt, der Durchmesser von Punkten, welche für den Druck verwendet werden, wird abhängig von der Auflösung des zu druckenden Bildes gesetzt. Der Punktdurchmesser wird nicht nur von der Druckauflösung beeinflusst, sondern auch von dem Typ des Druckmediums, der Tintenart und der Druckumgebung. Beispielsweise ist der Durchmesser von Punkten auf einem Spezialpapier kleiner als der Durchmesser von Punkten auf einem gewöhnlichem Papier. Selbst eine geringe Positions-Fehlausrichtung bei der Punkterzeugung verursacht wahrscheinlich Verläufe zwischen einander benachbarten Punkten mit kleinem Durchmesser. Dies führt zu einer Verschlechterung der Druckqualität. Punkte mit kleinem Durchmesser werden auch merklich durch mechanische Vibrationen des Druckkopfs im Verlauf des Hauptvorschubs beeinflusst. Die Technik der vorliegenden Erfindung ist somit besonders wirksam bei einer Anordnung, welche Punkte mit relativ kleinem Durchmesser verwendet.

Die Technik der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt bei einem Druckkopf angewendet, der Punkte mit pigmentierten Tinten erzeugt. Im Fall eines Drucks mit normalen Farbtinten treffen Tintentröpfchen auf das Druckmedium auf, um passend verlaufende Punkte zu bilden. Im Fall eines Druckvorgangs mit pigmentierten Tinten verlaufen die sich ergebenden Punkte jedoch kaum. Im Vergleich zum Druck mit gewöhnlichen Farbtinten erzeugt ein Drucken mit pigmentierten Tinten wahrscheinlicher Aussetzer, welche keine Punktausbildung haben, aufgrund einer Positions-Fehlausrichtung bei der Punkterzeugung. Dies führt zu einer Verschlechterung der Druckqualität. Die Anwendung der Technik der vorliegenden Erfindung bei einer Druckvorrichtung, welche pigmentierte Tinten verwendet, verbessert in wünschenswerter Weise die Druckqualität im Fall eines bidirektionalen Druckens.

Die Technik der vorliegenden Erfindung wird durch eine Anzahl von Anwendungsfällen erreicht, welche eine Druckvorrichtung und eine Drucksteuervorrichtung beinhalten, welche Druckdaten zur Steuerung des Betriebs einer Druckereinheit erzeugt, sowie durch ein Druckverfahren und ein Drucksteuerverfahren entsprechend hiermit. Die Technik kann auch durch ein Computerprogramm erreicht werden, um ein Verfahren oder eine solche Vorrichtung zu aktualisieren, durch ein Aufzeichnungsmedium, bei dem ein solches Computerprogramm aufgezeichnet ist und durch ein Datensignal, welches ein derartiges Computerprogramm enthält und als Trägerwelle ausgeführt ist.

Für den Fall, dass die Technik der vorliegenden Erfindung in Form eines Computerprogramms oder eines Aufzeichnungsmediums ausgelegt ist, in welchem das Computerprogramm aufgezeichnet ist, kann dies alle Funktionen der Drucksteuervorrichtung oder der Druckvorrichtung enthalten oder alternativ nur Teile der Funktionen enthalten, welche für die vorliegende Erfindung charakteristisch sind. Typische Beispiele für das Aufzeichnungsmedium umfassen Disketten, CD-ROMs, magneto-optische Platten, IC-Karten, ROM-Kassetten, Lochkarten, Ausdrucke mit Strichcodes oder anderen Codes hierauf, interne Speichervorrichtungen (Speicher wie ein RAM oder ein ROM) und externe Speichervorrichtungen für den Computer und eine Vielzahl anderer computerlesbarer Medien

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 zeigt den Vorgang der Punkterzeugung auf Rasterlinien mit einem Druckkopf, wobei mechanische Vibrationen an den jeweiligen Anfangsstufen eines Vorwärtsdurchlaufs und eines Rückwärtsdurchlaufs auftreten und sich allmählich abschwächen;

2 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines Drucksystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

3 zeigt schematisch den Aufbau eines Druckers in dem Drucksystem;

4 zeigt eine Anordnung von Düsen in Tintenausspritzköpfen;

5 ist ein Flussdiagramm eines Steuerablaufs für einen Druckmodus;

6 zeigt ein Aufzeichnungsverfahren in einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

7 zeigt Punkte, die durch das Aufzeichnungsverfahren der ersten Ausführungsform erzeugt werden;

8 zeigt ein Punktaufzeichnungsverfahren in einem Vergleichsbeispiel;

9 zeigt Punkte, die durch das Aufzeichnungsverfahren des Vergleichsbeispiels erzeugt werden;

10 zeigt eine Abwandlung des Aufzeichnungsverfahrens der ersten Ausführungsform;

11 zeigt ein Aufzeichnungsverfahren in einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

12 zeigt Punkte, die durch das Aufzeichnungsverfahren der zweiten Ausführungsform erzeugt werden;

13 ist eine Graphik, die eine Änderung der visuellen Wahrnehmbarkeit gegenüber der Ortsfrequenz zeigt;

14 zeigt Punkte, die durch ein Aufzeichnungsverfahren eines modifizierten Beispiels gezeigt werden; und

15 zeigt Punkte, die durch ein Aufzeichnungsverfahren eines anderen modifizierten Beispiels erzeugt werden.

BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Einige Möglichkeiten zur Durchführung der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend als bevorzugte Ausführungsformen in der folgenden Abfolge erläutert:

  • A. Aufbau des Drucksystems
  • B. Drucksteuerung
  • C. Erste Ausführungsform
  • D. Abwandlung der ersten Ausführungsform
  • E. Zweite Ausführungsform
  • F. Abwandlungen

A. Aufbau des Drucksystems

Bezugnehmend auf 2, so enthält ein Drucksystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einen Drucker PRT und einen Computer PC. Ein Druckertreiber 80, der unter der Steuerung eines bestimmten Betriebssystems arbeitet, ist in dem Computer PC enthalten. Der Druckertreiber 80 empfängt Bilddaten von einer Mehrzahl von Anwendungsprogrammen, welche in dem Computer PC laufen und erzeugt Druckdaten. Die Druckdaten steuern einen Druckvorgang des Druckers PRT und enthalten Daten für den Untervorschub-Zustellbetrag und Rasterliniendaten, welche den Punkt-Ein/Aus-Zustand eines jeden Pixels in jedem Durchlauf des Hauptvorschub im Drucker PRT spezifizieren.

Der Computer PC ist mit einem externen Netzwerk TN verbunden und kommuniziert mit einem bestimmten Server SV zum Herunterladen des Druckertreibers 80 und notwendiger Daten. Der Druckertreiber 80 und die benötigten Daten können alternativ von einem Aufzeichnungsmedium geladen werden, beispielsweise einer Diskette oder einer CD-ROM, welche in einem Diskettenlaufwerk FDD bzw. einem CD-ROM-Laufwerk CDD befindlich ist. In jedem Fall kann das gesamte Programm des Druckertreibers 80 gemeinsam geladen werden oder nur ein Teil der Funktionen kann als Module geladen werden.

Der Druckertreiber 80 enthält eine Druckmodussetzeinheit 82, eine Druckmodussteuereinheit 84 und zwei Druckdatenerzeugereinheiten 86 und 88.

Die Druckmodussetzeinheit 82 legt den Druckmodus entweder auf einen Pigmenttintendruckmodus fest, der für den Druckvorgang Pigmenttinten verwendet oder auf einen Farbtintenmodus, der für den Druckvorgang Farbtinten verwendet. Die Druckmodussteuereinheit 84 steuert die richtige Anwendung der beiden Druckdatenerzeugereinheiten 86 und 88 abhängig von dem festgesetzten Druckmodus. Die erste Druckdatenerzeugereinheit 86 wird für den Fall des Pigmenttintendruckmodus verwendet, wo hingegen die zweite Druckdatenerzeugereinheit 88 im Fall des Farbtintendruckmodus verwendet wird.

Jede der beiden Druckdatenerzeugereinheiten 86 und 88 arbeitet dahingehend, aus Bilddaten Druckdaten zu erzeugen und enthält ein Farbwandlermodul, ein Halbtonmodul und ein Verschachtelungsmodul. Das Farbwandlermodul bezieht sich auf eine Nachschlagtabelle und wandelt das Farbsystem der Bilddaten, die mit RGB ausgedrückt sind (rot, grün und gelb) in Tondaten entsprechend der Tinten, die im Drucker PRT verwendet werden, beispielweise Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y). Das Halbtonmodul führt eine Halbtonverarbeitung durch, um die Tondaten als Punktverteilungen auszudrücken. Das Verschachtelungsmodul legt die Untervorschub-Zustellbetragdaten fest und ordnet die verarbeiteten Daten neu an, welche dem Halbtonprozess unterworfen wurden, und zwar abhängig von einem Format der Datenübertragung an den Drucker PRT. Die in diesem Modulen verwendeten Parameter werden für Pigmente und für die Farbtinten in den Druckdatenerzeugereinheiten 86 und 88 unterschiedlich eingeregelt. Ein Teil des Verarbeitungsablaufs, der vom Druckertreiber 80 durchgeführt wird, kann in dem Drucker PRT durchgeführt werden.

Der Drucker PRT erzeugt die vom Computer PC erzeugten Druckdaten und führt den Druck durch. Der Drucker PRT weist eine Eingabeeinheit 91, einen Puffer 92, eine Hauptvorschubeinheit 93, eine Untervorschubeinheit 94 und eine Kopftreibereinheit 95 auf. Die Eingabeeinheit 91 empfängt die Druckdaten vom Computer PC. Die Druckdaten werden vorübergehend im Puffer 92 gespeichert. Die Hauptvorschubeinheit 93 und Untervorschubeinheit 94 führen entsprechend den Hauptvorschub des Druckkopfs und den Vorschub von Druckpapier abhängig von den im Puffer 92 gespeicherten Druckdaten durch. Die Kopftreibereinheit 95 schließlich betreibt den Druckkopf, um ein Bild auszudrucken.

3 zeigt schematisch den Aufbau des Druckers PRT. Der Drucker PRT enthält einen Hauptvorschubmechanismus, einen Untervorschubmechanismus, einen Kopftreibermechanismus und einen Steuerschaltkreis 40, der diese Mechanismen steuert und Signale an eine Steuerkonsole 32 sendet und von dieser empfängt.

Der Untervorschubmechanismus betätigt einen Blattvorschubmotor 23, um ein Blatt Druckpapier P zu fördern. Die Vorschubmenge des Druckpapiers P stellt den Zustellbetrag im Untervorschub dar.

Der Hauptvorschubmechanismus betätigt einen Schlittenmotor 24 zur Bewegung eines Schlittens 31 entlang einer Achse einer Druckwalze 26 in Rückwärts- und Vorwärtsrichtung. Der Kopftreibermechanismus betreibt einen Druckkopf 28, der an dem Träger 31 angeordnet ist im Verlauf des Hauptvorschubs und erzeugt damit Punkte.

Der Hauptvorschubmechanismus enthält eine Gleitwelle 34, eine Riemenscheibe 38 und einen Positionserkennungssensor 39. Die Gleitwelle 34 verläuft parallel zur Achse der Druckwalze 26 und lagert den Schlitten 31 gleitbeweglich. Die Riemenscheibe 38 ist mit dem Trägermotor 24 in Verbindung, um einen endlosen Antriebsriemen 36 zu halten, der dazwischen verläuft. Der Positionserkennungssensor 39 erkennt die Position des Ursprungs des Schlittens 31. Im Verlauf des Hauptvorschubs stehen bei einer Änderung der Geschwindigkeit des Schlittens 31 mechanische Vibrationen an den jeweiligen Anfangsstufen des Vorwärtsdurchlaufs und des Rückwärtsdurchlaufs.

Eine Kassette 71 für schwarze Tinte, welche schwarze Tinte bevorratet und eine Farbtintenkassette 72, welche fünf unterschiedliche Farbtinten, nämlich Cyan, helles Cyan, Magenta, helles Magenta und Gelb enthält, sind entfernbar an dem Schlitten 31 angebracht. Die Tinte mit hellem Cyan hat einen im Wesentlichen identischen Farbwert, jedoch eine geringere Dichte als die Cyan-Tinte. Eine ähnliche Definition trifft für die Tinte mit hellem Magenta zu. Eine Gesamtanzahl von sechs Ausspritzköpfen 61 bis 66 entsprechend diesen sechs unterschiedlichen Farben im Druckkopf 28 ist in dem unteren Abschnitt des Schlittens 31 angeordnet.

4 zeigt eine Anordnung von Düsen Nz in den jeweiligen Tintenausspritzköpfen 61 bis 66. Jeder der Tintenausspritzköpfe 61 bis 66 hat 48 Düsen Nz, aus welchen die entsprechende Farbtinte ausgespritzt wird. Die Düsen Nz sind mit einem festen Düsenabstand k im Zickzack in Untervorschubrichtung angeordnet. Ein piezoelektrisches Element für jede Düse Nz wird angetrieben, um zu veranlassen, dass die Düse Nz Tintentröpfchen der entsprechenden Farbtinte ausspritzt. Bei der Anordnung der Ausführungsform sind die Düsen Nz im Zickzack angeordnet, um bei der Herstellung einen geringen Düsenabstand zu ermöglichen. Die Düsen Nz können jedoch auch abwechselnd und fluchtend angeordnet sein. Die Positionen der entsprechenden Düsen in den jeweiligen Tintenausspritzköpfen 64 bis 66 sind zueinander in Untervorschubrichtung übereinstimmend.

B. Drucksteuerung

5 ist ein Flussdiagramm, welches einen Druckmodussteuerablauf zeigt, der von einer CPU im Computer PC durchgeführt wird. Wenn das Programm in den Ablauf eintritt, setzt die CPU zuerst den Druckmodus entweder auf den Pigmenttintendruckmodus oder den Farbtintendruckmodus im Schritt S100 basierend auf dem verwendeten Tintentyp. Wenn der Druckmodus im Schritt S120 auf den Pigmenttintendruckmodus gesetzt ist, werden im Schritt S140 Druckdaten zum Drucken mit Pigmenttinten erzeugt. Wenn im Schritt S120 andererseits der Druckmodus auf den Farbtintendruckmodus gesetzt ist, werden im Schritt S160 Druckdaten zum Drucken mit den Farbtinten erzeugt.

Die Druckdaten enthalten die Rasterliniendaten, welche den Punkt-EIN/AUS-Zustand eines jeden Pixels spezifizieren und die Untervorschub-Zustellbetragdaten, welche den Zustellbetrag im Untervorschub festlegen. Der Drucker PRT empfängt die Druckdaten und führt den Druckvorgang abhängig von den eingegebenen Druckdaten durch. Bei der Anordnung der Ausführungsform verwendet der Drucker PRT in dem Farbtintendruckmodus das Standardaufzeichnungsverfahren, welches identisch zu dem Verfahren nach dem Stand der Technik ist. Andererseits verwendet der Drucker PRT in dem Pigmenttintendruckmodus ein bestimmtes Aufzeichnungsverfahren, welches eine weitere Verbesserung bei der Bildqualität im Vergleich zum Stand der Technik ermöglicht. Das Aufzeichnungsverfahren, welches bei dem Pigmenttintendruckmodus angewendet wird, wird nachfolgend im Detail beschrieben.

Die Druckverfahrencharakteristik der vorliegenden Erfindung wird aus folgendem Grund bei dem Pigmenttintendruckmodus angewendet. Pigmenttinten haben üblicherweise eine geringere Verlaufneigung als Farbtinten. Im Vergleich zu einem Druck mit gewöhnlichen Farbtinten liegt bei einem Druckvorgang mit Pigmenttinten eine größere Wahrscheinlichkeit für Aussetzer vor, bei denen keine Punkte ausgebildet werden, und zwar aufgrund einer Positions-Fehlausrichtung bei der Punkterzeugung. Dies führt zu einer Verschlechterung der Druckqualität. Eine Anwendung der Technik gemäß der vorliegenden Erfindung bei der Druckvorrichtung, welche Pigmenttinten verwendet, verbessert in wünschenswerter Weise die Druckqualität im Fall von bidirektionalem Drucken.

C. Erste Ausführungsform

Die 6A und 6B zeigen ein Aufzeichnungsverfahren einer ersten Ausführungsform. Das Aufzeichnungsverfahren der ersten Ausführungsform veranlasst, dass Punkte, die im Vorwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs (nachfolgend als Vorwärtsdurchlaufpunkte bezeichnet) und Punkte, die im Rückwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs (nachfolgend als Rückwärtsdurchlaufpunkte bezeichnet) erzeugt werden, auf einer identischen Rasterlinie einander benachbart zu liegen kommen. Im Beispiel von 6 beträgt der Düsenabstand k = 6, die Anzahl von arbeitenden Düsen N = 47 und die Anzahl von wiederholten Vorschüben = 2. Die Tabelle von 6A zeigt Parameter betreffend die jeweiligen Durchläufe des Hauptvorschubs, des ersten Vorschubs bis zum 13. Vorschub. Ein Zyklus enthält 12 Durchläufe des Hauptvorschubs und 12 (= k·s) Durchläufe des Untervorschubs. Der Zustellbetrag von ungefähr 21 Rasterlinien oder 26 Rasterlinien wird bei den 12 Durchläufen des Untervorschubs angewendet. Unter dem Punkt "Horizontale Position" in der Tabelle von 6A stellt der Wert "1" die Aufzeichnung von ungeraden Pixeln (Pixeln, denen eine ungerade ganze Zahl zugewiesen ist) dar und der Wert "2" stellt die Aufzeichnung von geraden Pixeln (Pixeln, denen eine gerade ganze Zahl zugeordnet ist) dar. Jeder ungerade Durchlauf (jeder Durchlauf mit einer zugewiesenen ungeraden ganzen Zahl) des Hauptvorschubs erzeugt die Vorwärtsdurchlaufpunkte, wohingegen jeder gerade Durchlauf (jeder Durchlauf mit einer zugewiesenen geraden ganzen Zahl) im Hauptvorschub die Rückwärtsdurchlaufpunkte erzeugt.

6 zeigt auch die Aufzeichnungsergebnisse von Punkten, wobei die Ziffern Düsennummern bezeichnen, die zur Aufzeichnung von Punkten auf den jeweiligen Rasterlinien durch die 13 Durchläufe des Hauptvorschubs verwendet wurden. Die Rasterliniennummern an der linken Spalte sind fortlaufende Nummern innerhalb eines effektiven Aufzeichnungsbereichs. Wie in 6 gezeigt, ist jede Rasterlinie mit zwei Düsen ausgebildet, wobei sowohl die Vorwärtsdurchlaufpunkte als auch die Rückwärtsdurchlaufpunkte vorhanden sind.

Die rechte Seite von 6 zeigt die Aufstellung der Durchläufe, in denen die jeweiligen Rasterlinien die Rasterlinien 2 bis 7 haben, gegenüber der Horizontalposition. In der ersten Ausführungsform gilt k = 6 und s = 2. Die Punkte über das gesamte Bild hinweg werden durch die Einheit von insgesamt 12 Pixeln erzeugt, d. h., durch zwei Pixel in Hauptvorschubrichtung und sechs Pixel in Untervorschubrichtung. Die Ziffern in den Spalten geben die Durchlaufnummern an. Im dargestellten Beispiel werden die ungeradzahligen Pixel durch die ersten, elften, neunten, siebten, fünften und dritten Durchläufe aufgezeichnet, wohingegen die geradzahligen Pixel durch die achten, sechsten, vierten, zweiten, zwölften und zehnten Durchläufe aufgezeichnet werden. Genauer gesagt, die Vorwärtsdurchlaufpunkte werden in den ungeradzahligen Pixeln aufgezeichnet und die Rückwärtsdurchlaufpunkte werden in den geradzahligen Pixeln aufgezeichnet. Die Anordnung der Auftrennung der Punktpositionen in Hauptvorschubrichtung und in Untervorschubrichtung, erzeugt durch beliebige aufeinanderfolgende Durchläufe des Hauptvorschubs, verhindern wirksam ein Verlaufen aufgrund einer Punktüberlappung.

7 zeigt die sich ergebenden Punkte, welche durch das Aufzeichnungsverfahren der ersten Ausführungsform erzeugt werden. Dieses Ergebnis zeigt die Auswirkungen von mechanischen Vibrationen, welche in dem Druckkopf in der Anfangsvorstufe des Hauptvorschubs auftreten und sich allmählich abschwächen. Die Bewegung in der Zeichnung von links nach rechts ist der Vorwärtsdurchlauf und die umgekehrte Bewegung ist der Rückwärtsdurchlauf. Die offenen Kreise geben die Vorwärtsdurchlaufpunkte wieder und die ausgefüllten Kreise geben die Rückwärtsdurchlaufpunkte wieder. Die gestrichelte Linie gibt die erwarteten Positionen von in jeder Rasterlinie zu erzeugenden Punkten wieder. Die mechanischen Vibrationen des Druckkopfes verschieben die Positionen der Vorwärtsdurchlaufpunkte in der Untervorschubrichtung in einem Bereich nahe dem linken Ende, wohingegen die Positionen der Rückwärtsdurchlaufpunkte in der Untervorschubrichtung in einen Bereich nahe dem rechten Ende verschoben werden. Diese Anordnung verteilt die Punkte von rechter Positionsgenauigkeit in der Hauptvorschubrichtung und verringert damit die nachteiligen Effekte von Positions-Fehlausrichtungen der Punkte auf die Bildqualität.

Die 8 und 9 zeigen ein Aufzeichnungsverfahren in einem Vergleichsbeispiel, welches die Auswirkungen von Positions-Fehlausrichtungen besonders deutlich macht. Gemäß 8 bildet das Aufzeichnungsverfahren des Vergleichsbeispiels die Rasterlinien so, dass das Bündel von drei Rasterlinien, welches mit den Vorwärtsdurchlaufpunkten aufgezeichnet wurde und das Bündel von drei Rasterlinien, welches mit den Rückwärtsdurchlaufpunkten aufgezeichnet wurde, abwechselnd auftritt.

9 zeigt die sich ergebenden Punkte, die durch das Aufzeichnungsverfahren des Vergleichsbeispiels erhalten werden. In diesem Beispiel sind die Positionen der Punkte an den beiden Endbereichen zu allen drei Rasterlinien falsch ausgerichtet. Insbesondere wird eine merkliche Positions-Fehlausrichtung an den Grenzen g1 bis g3 zwischen den Punkten guter Positionsgenauigkeit und den Punkten schlechter Positionsgenauigkeit beobachtet.

Wie oben beschrieben erzeugt das Aufzeichnungsverfahren der ersten Ausführungsform abwechselnd die Vorwärtsdurchlaufpunkte und die Rückwärtsdurchlaufpunkte auf jeder Rasterlinie, so dass die Punkte schlechter Positionsgenauigkeit verteilt werden. Selbst wenn mechanische Vibrationen an dem Druckkopf auftreten, verringert diese Anordnung die Wahrnehmbarkeit der Positions-Fehlausrichtung und verbessert damit die Bildqualität des sich ergebenden ausgedruckten Bildes.

D. Abwandlung der ersten Ausführungsform

Eine Vielzahl anderer Verfahren ist zur Aufzeichnung der Vorwärtsdurchlaufpunkte und der Rückwärtsdurchlaufpunkte anwendbar, so dass diese einander benachbart auf jeder Rasterlinie sind. 10 zeigt ein Aufzeichnungsverfahren einer Abwandlung der ersten Ausführungsform, wo die Anzahl von wiederholten Durchläufen s = 4 (genauer gesagt, jede Rasterlinie wird durch 4 Durchläufe des Hauptvorschubs vervollständigt). In diesem abgewandelten Beispiel enthält ein Zyklus 24 (= k·s) Durchläufe des Hauptvorschubs und 24 Durchläufe des Untervorschubs. Die horizontale Position gibt die Aufzeichnungsposition aus vier aufeinanderfolgenden Pixeln auf jeder Rasterlinie wieder.

Wie in 10 gezeigt, sind sowohl die Vorwärtsdurchlaufpunkte als auch die Rückwärtsdurchlaufpunkte, die mit vier unterschiedlichen Düsen erzeugt werden, auf jeder Rasterlinie vorhanden.

Das Aufzeichnungsverfahren dieses abgewandelten Beispiels ermöglicht auch, dass die Vorwärtsdurchlaufpunkte und die Rückwärtsdurchlaufpunkte abwechselnd auf jeder Rasterlinie erzeugt werden und verringert damit die nachteiligen Effekte der Positions-Fehlausrichtung von Punkten aufgrund mechanischer Vibrationen auf die Bildqualität in dem sich ergebenden ausgedruckten Bild.

E. Zweite Ausführungsform

11 zeigt ein anderes Aufzeichnungsverfahren gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Aufzeichnungsverfahren der zweiten Ausführungsform ordnet die Vorwärtsdurchlaufpunkte und die Rückwärtsdurchlaufpunkte in Untervorschubrichtung alternierend an. Im Beispiel von 11 ist die Anzahl von wiederholten Vorschüben s = 2 und ein Zyklus enthält 12 (= k·s) Durchläufe im Hauptvorschub und 12 Durchläufe im Untervorschub.

Wie in 11 gezeigt, ist jede Rasterlinie mit zwei unterschiedlichen Düsen gebildet, enthält jedoch nur die Vorwärtsdurchlaufpunkte oder die Rückwärtsdurchlaufpunkte. Die mit den Vorwärtsdurchlaufpunkten aufgezeichnete Rasterlinie (nachfolgend als Vorwärtsdurchlaufrasterlinie bezeichnet) und die mit den Rückwärtsdurchlaufpunkten aufgezeichnete Rasterlinie (nachfolgend als Rückwärtsdurchlaufrasterlinie bezeichnet) grenzen aneinander und weder zwei Vorwärtsdurchlaufrasterlinien noch zwei Rückwärtsdurchlaufrasterlinien sind einander benachbart.

12 zeigt die durch das Aufzeichnungsverfahren der zweiten Ausführungsform erzeugten, sich ergebenden Punkte. Die offenen Kreise geben die Vorwärtsdurchlaufpunkte wieder und die ausgefüllten Kreise geben die Rückwärtsdurchlaufpunkte wieder. Aufgrund von mechanischen Vibrationen des Druckkopfs haben die Vorwärtsdurchlaufpunkte eine Positions-Fehlausrichtung in einem Bereich nahe dem linken Ende, wohingegen die Rückwärtsdurchlaufpunkte eine Positions-Fehlausrichtung in einem Bereich nahe dem rechten Ende haben. Obgleich die Auswirkungen der Positions-Fehlausrichtung von Punkten zwischen einander benachbarten Rasterlinien (G1 bis G11) auftreten, ist eine solche Fehlausrichtung aufgrund der Beziehung zwischen der Ortsfrequenz und der Sehempfindlichkeit relativ unsichtbar.

13 ist eine Graphik, welche eine Änderung gegenüber der Ortsfrequenz darstellt. Im Bereich der Ortsfrequenz von nicht weniger als ein Zyklus/mm nimmt die Sehempfindlichkeit mit einem Anstieg der Ortsfrequenz ab. Bei den Auflösungen, welche bei einer Druckvorrichtung typischerweise angewendet werden, entspricht die Positions-Fehlausrichtung von 9 einer relativ niedrigen Ortsfrequenz (Punkt A in 13) und ist ziemlich sichtbar. Die Positions-Fehlausrichtung von 12 entspricht demgegenüber einer relativ hohen Ortsfrequenz (Punkt B in 13) und ist relativ unsichtbar.

Wie oben beschrieben, verringert die Technik der zweiten Ausführungsform auf wünschenswerte Weise die nachteiligen Effekte einer Positions-Fehlausrichtung aufgrund mechanischer Vibrationen und verbessert die Bildqualität des sich ergebenden ausgedruckten Bildes. Das Aufzeichnungsverfahren der zweiten Ausführungsform kann auch auf verschiedene Arten abgewandelt werden, beispielsweise in ein Aufzeichnungsverfahren , welches jede Rasterlinie durch vier Durchläufe des Hauptvorschubs vervollständigt.

F. Abwandlungen

Die obigen Ausführungsformen sind in jeder Hinsicht als illustrativ und nicht einschränkend zu betrachten. Es kann viele Modifikationen, Änderungen und Abwandlungen geben, ohne vom Umfang der Haupteigenschaften der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Alle Änderungen innerhalb der Bedeutung und des Äquivalenzbereichs der Ansprüche sollen somit mit umfasst sein. Einige Beispiele möglicher Abwandlungen werden nachfolgend aufgeführt.

F1. Abwandlung 1

Die Vorwärtsdurchlaufpunkte und die Rückwärtsdurchlaufpunkte können in einem Schachbrettmuster gemäß 14 angeordnet sein.

F2. Abwandlung 2

Das Aufzeichnungsverfahren der ersten Ausführungsform kann passend abgewandelt werden, solange die Vorwärtsdurchlaufpunkte und die Rückwärtsdurchlaufpunkte auf jeder Rasterlinie in im Wesentlichen identischen Raten vorhanden sind. Beispielsweise können zwei Vorwärtsdurchlaufpunkte und zwei Rückwärtsdurchlaufpunkte abwechselnd erzeugt werden.

F3. Abwandlung 3

Das Aufzeichnungsverfahren muss Punkte aufzeichnen derart, dass die Vorwärtsdurchlaufpunkte und die Rückwärtsdurchlaufpunkte mit im Wesentlichen identischen Raten in wenigstens einem bestimmten Bereich niedriger Positionsgenauigkeit vorhanden sind, wo die Vibrationen merkliche Effekte bewirken. In dem Restbereich, wo die Vibrationen keine merklichen Effekte bewirken, ist es nicht notwendig, die Vorwärtsdurchlaufpunkte mit den Rückwärtsdurchlaufpunkten zu mischen. Insbesondere können unterschiedliche Aufzeichnungsverfahren in dem bestimmten Bereich niedriger Positionsgenauigkeit und in dem Restbereich angewendet werden.

F4. Abwandlung 4

Die obige Ausführungsform betrifft den Druckkopf, wo mechanische Vibrationen bei den jeweiligen Anfangsstufen des Vorwärtsdurchlaufs in dem Hauptvorschub auftreten und sich allmählich abschwächen. Die Technik der Erfindung ist jedoch nicht auf einen derartigen Druckkopf beschränkt, sondern ist allgemein bei jedem Druckkopf anwendbar, der bewirkt, dass in einem Teilbereich der Aufzeichnung im Verlauf des Hauptvorschubs eine niedrige Positionsgenauigkeit vorliegt. Beispielsweise ist die Technik der vorliegenden Erfindung bei einem Druckkopf anwendbar, der mechanische Vibrationen hat, die über den gesamten Bereich des Hauptvorschubs andauern, sowie bei einem Druckkopf mit relativ kleinen mechanischen Vibrationen, welche die Druckqualität nicht merklich beeinflussen.

F5. Abwandlung 5

In der obigen Ausführungsform ist der Düsenabstand auf den Abstand von sechs Punkten gesetzt. Diese Festlegung ist jedoch in keiner Weise einschränkend. Für eine verbesserte Druckqualität ist es wünschenswert, die beliebige Festlegung auf nicht weniger als den Abstand von drei Punkten für den Zustellbetrag im Untervorschub anzuwenden. Diese Anordnung verteilt wirksam die Positions-Fehlausrichtung der Punkte beispielsweise aufgrund von Änderungen in den Tintenausspritzeigenschaften des Druckkopfs, so dass die Druckqualität verbessert wird.

F6. Abwandlung 6

Bei der obigen Ausführungsform wird das Aufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung bei einem bidirektionalen Drucken mit Pigmenttinten angewendet. Das Aufzeichnungsverfahren der Erfindung ist auf vorteilhafte Weise bei einem Druckkopf anwendbar, der Punkte auf einem Druckmedium derart erzeugt, dass der Punkt-Prozentanteil nicht größer als ein bestimmter Wert entsprechend der Druckauflösung ist. Aufgrund des Einflusses des Typs von Druckmedium, des Tintentyps und der Druckumgebung kann der Punktdurchmesser auch nicht größer als ein bestimmter Wert der Druckauflösung gemacht werden. Selbst eine kleine Positions-Fehlausrichtung bei der Punkterzeugung erzeugt wahrscheinlich Aussetzer zwischen solchen Punkten kleinen Durchmessers, die aneinander grenzen. Dies führt zu einer Verschlechterung der Druckqualität. Solche Punkte kleinen Durchmessers werden auch merklich durch mechanische Vibrationen des Druckkopfs beeinflusst, welche im Verlauf des Hauptvorschubs auftreten. Die Anwendung des Aufzeichnungsverfahrens der vorliegenden Erfindung bei solchen Punkten mit relativ kleinem Durchmesser ist somit wirksam zur Verbesserung der Druckqualität.

F7. Abwandlung 7

Die obige Ausführungsform ändert das Aufzeichnungsverfahren basierend auf der Auswahl des Druckmodus zwischen dem Pigmenttintendruckmodus und dem Farbtintendruckmodus. Diese Festlegung ist jedoch in keinster Weise einschränkend. Beispielsweise ist das Aufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung beim Druck von natürlichen Bildern anwendbar. Allgemein gesagt, das natürliche Bild enthält eine große Anzahl von Bildteilen in einem mittleren Tonbereich, wo die Positions-Fehlausrichtung der Punkte eher wahrnehmbar im Vergleich zu Bildteilen mit niedrigem Tonbereich oder hohem Tonbereich ist. Die Anwendung des Aufzeichnungsverfahrens der vorliegenden Erfindung für die natürlichen Bilder mit einer großen Anzahl von mittleren Tönen verbessert wirksam die Druckqualität im Fall von bidirektionalem Drucken.

F8. Abwandlung 8

In der obigen Ausführungsform wird das Aufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung nur bei dem Pigmenttintendruckmodus angewendet. Das Aufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung kann jedoch bei jedem Druckmodus angewendet werden.

F9. Abwandlung 9

Die obige Ausführungsform betrifft einen Tintenstrahldrucker der piezoelektrische Elemente verwendet. Das Aufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung ist jedoch auch bei einem anderen Drucker anwendbar, der Tintentröpfchen mit anderen Techniken ausspritzt, beispielsweise einem Drucker, der Elektrizität an Heizelemente liefert, welche in Tintenleitungen angeordnet sind und der Tintentröpfchen mittels Bläschen ausstößt, die in den Tintenleitungen erzeugt werden.

Der Umfang der vorliegenden Erfindung wird durch die beigefügten Ansprüche und nicht durch die voranstehende Beschreibung angegeben.


Anspruch[de]
  1. Eine Drucksteuervorrichtung, welche Druckdaten erzeugt, die einer Druckereinheit zuzuführen sind, welche letztendlich auf einem Druckmedium zur Durchführung des Druckvorgangs Punkte erzeugt, wobei die Druckereinheit aufweist:

    einen Druckkopf, der einen bestimmten Teilbereich des Hauptvorschubs bewirkt, um einen untere Positionsgenauigkeit der Punkterzeugung zu haben; und

    eine Kopfantriebseinheit, welche den Druckkopf sowohl in Vorwärts- als auch Rückwärtsdurchläufen des Hauptvorschubs antreibt, um in den Vorwärtsdurchläufen Vorwärtsdurchlaufpunkte und in den Rückwärtsdurchläufen Rückwärtsdurchlaufpunkte zu erzeugen; und

    wobei die Drucksteuervorrichtung aufweist:

    eine Druckdatenerzeugungseinheit, die dafür ausgelegt ist, die Druckdaten zu erzeugen, welche Steuerdaten aufweisen, welche die Betätigung des Druckkopfes derart steuern können, dass die Vorwärtsdurchlaufpunkte und die Rückwärtsdurchlaufpunkte in im Wesentlichen gleichen Raten zumindest in dem bestimmten Teilbereich vorhanden sind.
  2. Eine Drucksteuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Druckkopf während des Hauptvorschubs mechanische Vibrationen aufweist, welche die untere Positionsgenauigkeit verursachen.
  3. Eine Drucksteuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die bestimmten Bereiche nahe an den beiden Enden des Hauptvorschubs liegen; und die Druckdaten veranlassen, dass die Vorwärtsdurchlaufpunkte und die Rückwärtsdurchlaufpunkte zueinander benachbart auf einer identischen Rasterlinie zumindest in den bestimmten Bereichen angeordnet sind.
  4. Eine Drucksteuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die bestimmten Bereiche nahe an den beiden Enden des Hauptvorschubs liegen; und die Druckdaten veranlassen, dass die Vorwärtsdurchlaufpunkte und die Rückwärtsdurchlaufpunkte zumindest in den bestimmten Bereichen abwechselnd in einer Untervorschubrichtung angeordnet sind.
  5. Eine Drucksteuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Druckkopf Düsen mit einem Abstand von nicht weniger als drei Rasterlinien in Untervorschubrichtung hat;

    die Druckereinheit weiterhin eine Untervorschubeinheit aufweist, welche mittels eines bestimmten Förderbetrags den Untervorschub des Druckkopfs durchführt; und

    die Druckdaten Steuerdaten aufweisen, welche eine Betätigung des Druckkopfes steuern und den Förderbetrag des Untervorschubs regulieren.
  6. Eine Drucksteuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Drucksteuervorrichtung aufweist:

    eine Druckmodussetzeinheit, die zum Festsetzen eines Druckmodus ausgelegt ist; und

    eine Druckmodussteuereinheit, die dafür ausgelegt ist, die Druckdatenerzeugungseinheiten so zu steuern, dass diese Druckdaten abhängig von dem bestimmten Druckmodus erzeugt, der durch die Druckmodussetzeinheit festgesetzt wird.
  7. Eine Drucksteuervorrichtung nach Anspruch 6, wobei der bestimmte Druckmodus verwendet wird, ein natürliches Bild zu drucken.
  8. Ein Drucksystem mit einer Druckereinheit und einer Drucksteuervorrichtung, wobei

    die Druckereinheit einen Druckkopf aufweist, der bewirkt, dass ein bestimmter Teilbereich des Hauptvorschubs eine untere Positionsgenauigkeit der Punkterzeugung hat und der einen Zweirichtungsdruck durchführt, der bewirkt, dass der Druckkopf Punkte auf einem Druckmedium sowohl in Vorwärts- als auch Rückwärtsdurchläufen des Hauptvorschubs erzeugt, wobei

    die Drucksteuervorrichtung Druckdaten erzeugt, welche der Druckereinheit zuzuführen sind, wobei die Druckdaten Steuerdaten aufweisen, welche eine Betätigung des Druckkopfes derart steuern, dass Vorwärtsdurchlaufpunkte, die in dem Vorwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs erzeugt werden, und Rückwärtsdurchlaufpunkte, die im Rückwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs erzeugt werden, in im Wesentlichen gleichen Raten zumindest in dem bestimmten Teilbereich der unteren Positionsgenauigkeit vorhanden sind.
  9. Ein Drucksystem nach Anspruch 8, wobei der Druckkopf Punkte auf dem Druckmedium derart erzeugt, dass ein Punktprozentsatz nicht größer als ein bestimmter Wert entsprechend einer Druckauflösung ist.
  10. Ein Drucksystem nach Anspruch 9, wobei der Druckkopf Punkte mit einer Pigmenttinte erzeugt.
  11. Ein Verfahren zur Erzeugung von Punkten auf einem Druckmedium, um ein Bild zu drucken, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:

    (a) Bereitstellen einer Druckereinheit, welche aufweist: einen Druckkopf, der bewirkt, dass ein bestimmter Teilbereich eines Hauptvorschubs eine untere Positionsgenauigkeit der Punkterzeugung hat; und eine Kopftreibereinheit, welche den Druckkopf sowohl in Vorwärts- als auch Rückwärtsdurchläufen des Hauptvorschubs antreibt; und

    (b) Steuern der Betätigung des Druckkopfes derart, dass Vorwärtsdurchlaufpunkte, die im Vorwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs erzeugt werden, und Rückwärtsdurchlaufpunkte, die im Rückwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs erzeugt werden, in im Wesentlichen gleichen Raten zumindest in dem bestimmten Teilbereich der unteren Positionsgenauigkeit vorhanden sind.
  12. Ein Aufzeichnungsmedium, in welchem ein Computerprogramm in einer computerlesbaren Weise aufgezeichnet ist, wobei das Computerprogramm zur Steuerung einer Druckereinheit dient, welche einen Druckkopf aufweist, der veranlasst, dass ein bestimmter Teilbereich eines Hauptvorschubs eine untere Positionsgenauigkeit der Punkterzeugung hat, und welcher einen Zweirichtungsdruck durchführt, der bewirkt, dass der Druckkopf Punkte auf einem Druckmedium sowohl in Vorwärts- als auch Rückwärtsdurchläufen des Hauptvorschubs erzeugt,

    wobei das Computerprogramm einen Computer veranlasst, die folgende Funktion durchzuführen:

    Erzeugung von Steuerdaten, welche eine Betätigung des Druckkopfes derart steuern, dass Vorwärtsdurchlaufpunkte, die im Vorwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs erzeugt werden, und Rückwärtsdurchlaufpunkte, die im Rückwärtsdurchlauf des Hauptvorschubs erzeugt werden, in im Wesentlichen gleichen Raten zumindest in dem bestimmten Teilbereich der unteren Positionsgenauigkeit vorhanden sind.
Es folgen 13 Blatt Zeichnungen






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