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Dokumentenidentifikation DE69929427T2 20.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001074116
Titel TEILNEHMEREINHEIT UND VERFAHREN ZUR VERBINDUNG EINER NACHRICHT MIT EINER ANWENDUNG
Anmelder Motorola, Inc., Schaumburg, Ill., US
Erfinder FARIS, Weitzen, Randi, Boca Raton, FL 33486, US;
GEARHART, M., Therese, Delray Beach, FL 33483, US
Vertreter SCHUMACHER & WILLSAU, Patentanwaltssozietät, 80335 München
DE-Aktenzeichen 69929427
Vertragsstaaten DE, FI, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.03.1999
EP-Aktenzeichen 999140536
WO-Anmeldetag 25.03.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/US99/06289
WO-Veröffentlichungsnummer 1999055043
WO-Veröffentlichungsdatum 28.10.1999
EP-Offenlegungsdatum 07.02.2001
EP date of grant 11.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.07.2006
IPC-Hauptklasse H04L 12/22(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft Teilnehmereinheiten zur drahtlosen Kommunikation, die zumindest eine Sonderfunktionsanwendung umfassen.

Hintergrund der Erfindung

Immer schon haben Teilnehmereinheiten zur drahtlosen Kommunikation über die Fähigkeit zum Empfangen einer Nachricht und Ausführen von Standardfunktionen in Erwiderung auf den Nachrichtenempfang, wie z. B. Speichern der Nachricht, Anzeigen der Nachricht oder den Benutzer über den Empfang der Nachricht zu informieren, verfügt.

Heutige Teilnehmereinheiten zur drahtlosen Kommunikation sind nicht mehr auf nur diese Standardfunktionen beschränkt. Hersteller von Teilnehmereinheiten zur drahtlosen Kommunikation fügen nun ihrer Standard-Messaging-Fähigkeit Sonderfunktionsanwendungen, wie z. B. Adressbücher, Terminplaner, Aktienmanager, Wetterwarnungen, Verkehrsberichte und Nachrichtenzusammenfassungen hinzu. Einige Geräte können zum Versenden von E-Mail und Surfen auf World Wide Web-Seiten sogar auf das Internet zugreifen.

Ein Nachteil heutiger Teilnehmereinheiten zur drahtlosen Kommunikation liegt in der Unfähigkeit, einen Abschnitt einer empfangenen Nachricht zu modifizieren und denjenigen modifizierten Abschnitt bei der Durchführung der Sonderfunktionsanwendungen zu verwenden. Mit zunehmender Verbreitung der Sonderfunktionsanwendungen in der Industrie und dadurch, dass sie als ein kommerzielles Instrument immer entscheidender werden, nimmt das Bedürfnis nach solch einer Fähigkeit zu.

Die WO-A-97 324439 offenbart eine Nachricht, die einen Kopf in Bezug auf eine Anwendung umfasst, die dann von einem Endgerät empfangen wird. Das Endgerät leitet die Daten an die Anwendung, die zu dem empfangenen Kopf gehört. Die WO-A-97 324439 offenbart nicht, dass eine generische Nachricht von einem Endgerät empfangen wird und dann innerhalb des Endgeräts mehrere Anwendungen, wie jede es jeweils erfordert, dieselbe Nachricht basierend auf den von jeder Anwendung kommunizierten zugehörigen Aufteilungsanforderungen aufteilt.

Die EP-A-0 748 139 offenbart ein Arbeiten am Text unter Verwendung eines Computers und dann das Senden des geänderten Texts an ein mobiles Endgerät. Das mobile Endgerät empfängt die Textnachricht und überträgt die Textnachricht zur Bearbeitung an den Computer und dann sendet der Computer die bearbeiteten Daten an das mobile Endgerät zurück.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist ein elektrisches Blockdiagramm einer Teilnehmereinheit zur drahtlosen Kommunikation, die gemäß der Erfindung arbeitet;

2 ist ein Ablaufdiagramm, das den Betrieb der in 1 dargestellten Teilnehmereinheit zur drahtlosen Kommunikation darstellt;

3 ist ein Ablaufdiagramm, das bestimmte in 2 dargestellte Schritte ausführlicher darstellt; und

4 ist eine Darstellung einer Benutzerschnittstelle, die die Funktionalität der Erfindung verwendet.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

1 ist ein elektrisches Blockdiagramm einer Teilnehmereinheit 10 zur drahtlosen Kommunikation, die gemäß der Erfindung arbeitet. Die Teilnehmereinheit 10 zur drahtlosen Kommunikation kann zum Beispiel ein Selektivrufempfänger, wie z. B. ein Pager, oder andere Form von RF (Hochfrequenz)-Empfänger oder Transceiver sein, der an einem Messaging-Dienst teilnimmt.

Die Teilnehmereinheit 10 zur drahtlosen Kommunikation umfasst einen Empfänger 12 zum Empfangen und Verarbeiten der Nachricht 14. Der Empfänger 12 kann aus einer Kombination von Hardware- und Softwareelementen bestehen, wobei herkömmliche Demodulationsverfahren zum Empfangen und Demodulieren der empfangenen Nachricht 14 und herkömmliche Signalverarbeitungsverfahren zum Verarbeiten der Nachricht 14 verwendet werden. Die Nachrichtenverarbeitung kann ein Decodieren der Nachricht 14, Dekomprimieren der Nachricht 14 und Anzeigen der Nachricht 14 umfassen. Das Verarbeiten innerhalb des Empfängers wird vorzugsweise durch einen dem von Motorola, Inc. hergestellten Mikrocontroller M68HC11 ähnlichen Prozessor ausgeführt. Es versteht sich, dass andere ähnliche Prozessoren verwendet werden können, um dieselbe Funktionalität zu erreichen.

Zum selektiven Aufteilen der empfangenen Nachrichten in die Nachrichtensegmente 18, 20 und 22 ist ein Nachrichtensegmentierungsprozessor 16 mit dem Empfänger 12 gekoppelt. Die empfangenen Nachrichtensegmente 18, 20 und 22 werden in einem Nachrichtenspeicher 24, der die diskreten Speicherplätze 26, 28 und 30 zum Speichern der empfangenen Nachrichtensegmente 18, 20 beziehungsweise 22 aufweist, gespeichert.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind zum Zugreifen auf die und Arbeiten an den gespeicherten Nachrichtensegmenten 18, 20 und 22 eine oder mehrere Sonderfunktionsanwendungen 32 und 34 mit den diskreten Speicherplätzen 26, 28 und 30 des Nachrichtenspeichers 24 gekoppelt. Die Sonderfunktionsanwendungen 32 und 34 sind vorzugsweise mit einer Benutzerschnittstelle 36 gekoppelt, die ein Display 37 umfasst.

Das selektive Aufteilen einer Nachricht 14 und das Speichern der aufgeteilten Nachrichtensegmente 18, 20 und 22 ermöglichen neue Möglichkeiten für zusätzliche Funktionalität und Nutzen der Teilnehmereinheit 10 zur drahtlosen Kommunikation, wodurch ein nützlicheres Gerät als die herkömmlichen Teilnehmereinheiten zur drahtlosen Kommunikation hervorgebracht wird.

Die Sonderfunktionsanwendung 32 enthält eine Zugriffs- und Kopierfunktion 38 zum Zugreifen auf die diskreten Speicherplätze 26, 28 und 30 des Nachrichtenspeichers 24 und Kopieren der Nachrichtensegmente 18, 20 und 22, eine mit der Zugriffs- und Kopierfunktion 38 gekoppelte Editierfunktion 40 zum Modifizieren des kopierten Nachrichtensegments zur Verwendung in dem Betrieb der Sonderfunktionsanwendung 32 und einen Anwendungsspeicher 42 zur Speicherung der modifizierten Nachrichtensegmente. Der Ablauf der Sonderfunktionsanwendung 32 wird vorzugsweise durch in einen Mikroprozessor, wie z. B. einen von Motorola, Inc. hergestellten Mikroprozessor MC68328, programmierte Logik ausgeführt.

Die Sonderfunktionsanwendung 34 enthält eine Zugriffs- und Kopierfunktion 44 zum Zugreifen auf die diskreten Speicherplätze 26, 28 und 30 des Nachrichtenspeichers 24 und Kopieren der Nachrichtensegmente 18, 20 und 22, eine mit der Zugriffs- und Kopierfunktion 44 gekoppelte Editierfunktion 46 zum Modifizieren des kopierten Nachrichtensegments zur Verwendung in dem Betrieb der Sonderfunktionsanwendung 34 und einen Anwendungsspeicher 48 zur Speicherung der modifizierten Nachrichtensegmente. Der Ablauf der Sonderfunktionsanwendung 34 wird vorzugsweise durch in einen Mikroprozessor, wie z. B. einen von Motorola, Inc. hergestellten Mikroprozessor MC68328, programmierte Logik ausgeführt.

Dadurch, dass mehr als eine Sonderfunktionsanwendung fähig ist, gleichzeitig auf dasselbe Nachrichtensegment aus demselben diskreten Nachrichtenspeicherplatz zuzugreifen und es zu verwenden, erhöht sich der Nutzen der Teilnehmereinheit 10 zur drahtlosen Kommunikation gegenüber herkömmlichen Teilnehmereinheiten zur drahtlosen Kommunikation, die durch eine einzelne Funktion nur auf eine vollständige Nachricht zugreifen können.

Bei den Sonderfunktionsanwendungen 32 und 34 kann es sich zum Beispiel um Personal Information Management-Anwendungen, wie z. B. eine Telefonverzeichnis- oder eine Kalenderanwendung, handeln. Bei den Sonderfunktionsanwendungen 32 und 34 kann es sich auch um Nischenanwendungen, wie z. B. Immobilien, medizinische Daten und Börsenanwendungen, handeln.

2 ist ein Ablaufdiagramm, das den Betrieb der in 1 dargestellten Teilnehmereinheit 10 zur drahtlosen Kommunikation gemäß der Erfindung darstellt. In Schritt 50 wird durch den Empfänger 12 der Teilnehmereinheit 10 zur drahtlosen Kommunikation eine Nachricht 14 empfangen. In Schritt 52 wird die Nachricht 14 durch den Empfänger 12 verarbeitet. Danach überprüft der Nachrichtensegmentierungsprozessor 16 in Schritt 54 auf eine Anforderung zum Aufteilen dieser Nachricht 14. In einer bevorzugten Ausführungsform informieren die Sonderfunktionsanwendungen 32 und 34 den Nachrichtensegmentierungsprozessor 16 über die Nachrichtenaufteilungsanforderungen. Der Betrieb des Nachrichtensegmentierungsprozessors 16 wird vorzugsweise durch in einen Mikroprozessor, wie z. B. einen von Motorola, Inc. hergestellten Mikroprozessor MC68328, programmierte Logik ausgeführt.

Falls keine Nachrichtenaufteilungsanforderung für die empfangene Nachricht 14 besteht, wird die empfangene Nachricht 14 in dem Nachrichtenspeicher 24 gespeichert (Schritt 58). Falls für die empfangene Nachricht 14 eine Nachrichtenaufteilungsanforderung besteht, teilt der Nachrichtensegmentierungsprozessor 16 die Nachricht in Segmente auf (Schritt 56) und jedes Segment wird in dem Nachrichtenspeicher 24 in seinem eigenen diskreten Speicherplatz gespeichert (Schritt 58). Falls zum Beispiel "ABC" in der empfangenen Nachricht 14 von 1 "Anrufen: Fred 555-1234" lautete und die Nachrichtenaufteilungsanforderung lautete, die Nachricht 14 in einzelne Wörter aufzubrechen, würde der Nachrichtensegmentierungsprozessor 16 "Anrufen: Fred 555-1234" so aufbrechen, dass A Anrufen: (18) entspricht, B Fred (20) entspricht und C 555-1234 (22) entspricht, und die Nachrichtensegmente 18, 20 und 22 auf den diskreten Speicherplätzen 26, 28 beziehungsweise 30 speichern. Ist die empfangene Nachricht 14 oder die Nachrichtensegmente 18, 20 oder 22 erst einmal gespeichert worden, überprüft das System in Schritt 60 auf eine Anforderung zum Verwenden der gespeicherten Nachricht in einer Sonderfunktionsanwendung, wie z. B. 32 oder 34 von 1. Falls keine solche Anforderung besteht, wird der Prozess beendet. Falls eine Anforderung durch eine Sonderfunktionsanwendung, wie z. B. der Sonderfunktionsanwendung 32, besteht, führt die Sonderfunktionsanwendung 32 ihren programmierten Ablauf unter Verwendung der gespeicherten Nachricht, wie z. B. des auf dem diskreten Speicherplatz 26 befindlichen Segments 18, durch (Schritt 62). Das System kehrt dann zu Schritt 60 zurück und überprüft auf eine weitere Sonderfunktionsanwendung, die das gespeicherte Nachrichtensegment erfordert, wobei der Prozess wiederholt wird, bis alle Sonderfunktionsanwendungen, die die Verwendung des gespeicherten Nachrichtensegments erfordern, durchgeführt worden sind.

Auf diese Weise können mehrere Sonderfunktionsanwendungen ein oder mehrere Segmente derselben Nachricht bei der Durchführung programmierter Abläufe verwenden, um dem Besitzer der Teilnehmereinheit Nutzen zur Verfügung zu stellen.

3 ist ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf der Sonderfunktionsanwendung 32 in Schritt 62 von 2 ausführlicher darstellt. In Schritt 64 pollt die Sonderfunktionsanwendung 32 den Nachrichtenspeicher 24, wobei auf das Vorhandensein jeglicher neuer Nachrichtensegmente, wie z. B. des in dem diskreten Speicherplatz 26 des Nachrichtenspeichers 24 gespeicherten Nachrichtensegments 18, überprüft wird, die für den Ablauf der Sonderfunktionsanwendung 32 erforderlich sind (Schritt 66). Falls keine neuen erforderlichen Nachrichtensegmente gespeichert worden sind, setzt die Sonderfunktionsanwendung 32 das periodische Pollen des Nachrichtenspeichers 24 fort. Falls ein neues erforderliches Nachrichtensegment 18 gespeichert worden ist, greift die Zugriffs- und Kopierfunktion 38 der Sonderfunktionsanwendung 32 auf den diskreten Speicherplatz 26, der das Nachrichtensegment 18 enthält, zu (Schritt 68) und kopiert das Nachrichtensegment 18 in die Sonderfunktionsanwendung 32 (Schritt 70). Die Sonderfunktionsanwendung 32 überprüft dann auf jegliche Anforderungen zur Modifikation des Nachrichtensegments 18 (Schritt 72). Falls keine Modifikationen erforderlich sind, wird das Nachrichtensegment 18 in dem Anwendungsspeicher 42 gespeichert und in dem Ablauf der Sonderfunktionsanwendung 32 verwendet. Falls eine Modifikation erforderlich ist, wird die Modifikation durch die Editierfunktion 40 verarbeitet (Schritt 74), und dann wird das modifizierte Nachrichtensegment 18 in dem Anwendungsspeicher 42 gespeichert (Schritt 76) und in dem Ablauf der Sonderfunktionsanwendung 32 verwendet (Schritt 78).

4 stellt eine Benutzerschnittstelle einer Teilnehmereinheit 10 zur drahtlosen Kommunikation zum Kopieren der Nachrichtendaten (Nachrichtensegment 18) in ein Telefonverzeichnis (Sonderfunktionsanwendung 32) unter Verwendung der beschriebenen Erfindung dar. In Schritt 80 wird auf dem Display 37 der Teilnehmereinheit 10 zur drahtlosen Kommunikation eine Nachricht 14 gelesen (Darstellung 82). Der Endbenutzer überprüft dann die Nachricht 14 auf Nachrichtendaten, die von einer Sonderfunktionsanwendung 32 verwendet werden können. In dem Beispiel umfassen die von der Telefonverzeichnisanwendung verwendeten Nachrichtendaten einen Namen oder eine Telefonnummer. Falls die Nachricht 14 irgendwelche Daten, die von einer oder mehreren Sonderfunktionsanwendungen 32 verwendet werden können, nicht enthält, fährt der Endbenutzer mit dem Lesen der Nachrichten fort. Falls die Nachricht verwendbare Daten umfasst, aktiviert der Endbenutzer den Optionsmodus (Schritt 86). Einmal im Optionsmodus, kann der Endbenutzer die beim Verbinden der Nachrichtendaten und der Sonderfunktionsanwendung 32 zu verwendende Option wählen. In der Darstellung 90 wird die Kopiermodusoption gewählt. Danach geht der Endbenutzer in Schritt 92 zum Anwendungsselektionsmodus und wählt die zu verwendende Sonderfunktionsanwendung 32 (Schritt 94). In der Darstellung 96 wird die Telefonverzeichnisanwendung gewählt. Der Endbenutzer wählt dann die Daten innerhalb der betrachteten Nachricht zum Kopieren in die Anwendung (Schritt 98). In der Darstellung 100 handelt es sich bei den gewählten Daten um den Namen Smith. In Schritt 102 entscheidet der Endbenutzer, ob die gewählten Daten ein Editieren erfordern. Falls die Daten ein Editieren erfordern, werden die Daten editiert (Schritt 104). Erfordern die Daten erst einmal kein Editieren mehr, werden die Daten in die Anwendung kopiert (Schritt 106). Die Darstellung 108 veranschaulicht, dass die Daten "Smith" unter dem Nachnamenfeld der Telefonverzeichnisanwendung in das Telefonverzeichnis kopiert sind. Der Endbenutzer entscheidet dann, ob irgendwelche weiteren Dateneingaben erforderlich sind (Schritt 110). Falls keine weiteren Dateneingaben erforderlich sind, kehrt der Endbenutzer zum Lesen der Nachrichten zurück. Falls weitere Dateneingaben erforderlich sind, kehrt der Endbenutzer zu Schritt 98 zurück und wählt eine nächste Dateneingabe zum Kopieren.

Die Fähigkeit, Segmente der empfangenen Nachrichten in die Sonderfunktionsanwendungen 32 und 34 in einer Teilnehmereinheit 10 zur drahtlosen Kommunikation zu kopieren und modifizieren ermöglicht die Schaffung einzigartiger Lösungen, um den Marktbedürfnissen zu entsprechen. Diese Fähigkeit trägt dazu bei, das Leben der Besitzer einer Teilnehmereinheit 10 zur drahtlosen Kommunikation einfacher und effizienter zu machen und ihren Handlungsspielraum zu erhöhen.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Verbinden einer Nachricht mit einer Sonderfunktionsanwendung (32, 34) in einer Teilnehmereinheit (10) zur drahtlosen Kommunikation, die einen Empfänger zum Empfangen und Verarbeiten von Nachrichten, einen Speicher mit diskreten Speicherplätzen zum Speichern von Nachrichten und zumindest eine Sonderfunktionsanwendung (32, 34) aufweist, wobei das Verfahren umfasst:

    Empfangen und Verarbeiten einer Nachricht (14); Aufteilen der Nachricht (14) in ein erstes Nachrichtensegment und ein zweites Nachrichtensegment in Erwiderung auf eine Aufteilungsanforderung, wobei die Aufteilungsanforderung durch die Sonderfunktionsanwendung (32, 34) kommuniziert wird;

    Speichern des ersten Nachrichtensegments in einem ersten diskreten Speicherplatz;

    Speichern des zweiten Nachrichtensegments in einem zweiten diskreten Speicherplatz;

    Zugreifen auf den ersten diskreten Speicherplatz durch eine Sonderfunktionsanwendung (32, 34);

    Betreiben der Sonderfunktionsanwendung (32, 34) unter Verwendung des ersten Nachrichtensegments, das in dem ersten diskreten Speicherplatz, auf den zugegriffen wurde, enthalten ist, wenn die in dem ersten Nachrichtensegment enthalten Information von der Sonderfunktionsanwendung (32, 34) verarbeitbar ist; und

    Unterbrechen des Vorgangs zum Überprüfen auf eine Anforderung für die Verwendung des ersten Nachrichtensegments innerhalb der Sonderfunktionsanwendung (32, 34), wenn die in dem ersten Nachrichtensegment enthaltene Information nicht von der Sonderfunktionsanwendung (32, 34) verarbeitbar ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Sonderfunktionsanwendung (32, 34) direkt auf den diskreten Speicherplatz zugreift.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Teilnehmereinheit (10) zur drahtlosen Kommunikation eine Benutzerschnittstelle umfasst, und wobei der Schritt zum Betreiben der Sonderfunktionsanwendung (32, 34) darüber hinaus umfasst:

    Kopieren des ersten Nachrichtensegments aus dem ersten diskreten Speicherplatz in die Sonderfunktionsanwendung (32, 34);

    Modifizieren des ersten Nachrichtensegments in Erwiderung auf die Benutzerschnittstelle; und

    Speichern des modifizierten ersten Nachrichtensegments innerhalb der Sonderfunktionsanwendung (32, 34).
  4. Verfahren wie in Anspruch 1 dargestellt, wobei die Teilnehmereinheit (10) zur drahtlosen Kommunikation eine erste Sonderfunktionsanwendung (32) und eine zweite Sonderfunktionsanwendung (34) umfasst, wobei das Verfahren darüber hinaus umfasst:

    Speichern der Nachricht (14) in einem diskreten Speicherplatz;

    gleichzeitiges Zugreifen auf den diskreten Speicherplatz durch die erste Sonderfunktionsanwendung (32) und die zweite Sonderfunktionsanwendung (34);

    gleichzeitiges Betreiben der ersten Sonderfunktionsanwendung (32) und der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34) unter Verwendung der in dem diskreten Speicherplatz enthaltener Nachricht (14), wenn die in der Nachricht (14) enthaltene Information von der ersten Sonderfunktionsanwendung (32) und der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34) verarbeitbar ist;

    Unterbrechen des Vorgangs zum Überprüfen auf eine Anforderung für die Verwendung der Nachricht innerhalb der ersten Sonderfunktionsanwendung (32), wenn die in der Nachricht (14) enthaltene Information nicht durch die erste Sonderfunktionsanwendung (32) verarbeitbar ist; und

    Unterbrechen des Vorgangs zum Überprüfen auf eine Anforderung für die Verwendung der Nachricht innerhalb der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34), wenn die in der Nachricht; (14) enthaltene Information nicht durch die zweite Sonderfunktionsanwendung (34) verarbeitbar ist.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Teilnehmereinheit (10) zur drahtlosen Kommunikation eine Benutzerschnittstelle umfasst, und wobei der Schritt zum Betreiben der ersten Sonderfunktionsanwendung (32) darüber hinaus umfasst:

    Kopieren eines Segments der Nachricht (14) aus dem diskreten Speicherplatz in die erste Sonderfunktionsanwendung (32);

    Modifizieren des Segments der Nachricht (14) in Erwiderung auf die Benutzerschnittstelle; und

    Speichern des modifizierten Nachrichtensegments innerhalb der ersten Sonderfunktionsanwendung (32).
  6. Verfahren wie in Anspruch 4 dargestellt, wobei die Teilnehmereinheit (10) zur drahtlosen Kommunikation eine Benutzerschnittstelle umfasst, und wobei der Schritt zum Durchführen der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34) darüber hinaus umfasst:

    Kopieren eines Segments der Nachricht (14) aus dem diskreten Speicherplatz in die zweite Sonderfunktionsanwendung (34);

    Modifizieren des Segments der Nachricht (14) in Erwiderung auf die Benutzerschnittstelle; und

    Speichern des modifizierten Nachrichtensegments innerhalb der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34).
  7. Verfahren wie in Anspruch 4 dargestellt, das darüber hinaus das Aufteilen der Nachricht (14) in mehrere Nachrichtensegmente und das Speichern einer Anzahl von Nachrichtensegmenten in einer entsprechenden Anzahl von diskreten Speicherplätzen umfasst.
  8. Verfahren wie in Anspruch 1 dargestellt, wobei die Teilnehmereinheit (10) zur drahtlosen Kommunikation eine erste Sonderfunktionsanwendung (32) und eine zweite Sonderfunktionsanwendung (34) umfasst, wobei das Verfahren darüber hinaus umfasst:

    Zugreifen auf den ersten diskreten Speicherplatz durch die erste Sonderfunktionsanwendung (32);

    Betreiben der ersten Sonderfunktionsanwendung (32) unter Verwendung des ersten Nachrichtensegments, das in dem ersten diskreten Speicherplatz, auf den zugegriffen wurde, uenthalten ist, wenn die in dem ersten Nachrichtensegment enthaltene Information von der ersten Sonderfunktionsanwendung (32) verarbeitbar ist;

    Unterbrechen des Vorgangs zum Überprüfen auf eine Anforderung für die Verwendung des ersten Nachrichtensegments innerhalb der ersten Sonderfunktionsanwendung (32), wenn die in dem ersten Nachrichtensegment enthaltene Information nicht von der ersten Sonderfunktionsanwendung (32) verarbeitbar ist;

    Zugreifen auf den zweiten diskreten Speicherplatz durch die zweite Sonderfunktionsanwendung (34);

    Betreiben der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34) unter Verwendung des zweiten Nachrichtensegments, das auf dem zweiten diskreten Speicherplatz, auf den zugegriffen wurde, enthalten ist, wenn die in dem zweiten Nachrichtensegment enthaltene Information von der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34) verarbeitbar ist; und

    Unterbrechen des Vorgangs zum Überprüfen auf eine Anforderung für die Verwendung des zweiten Nachrichtensegments innerhalb der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34), wenn die in dem zweiten Nachrichtensegment enthaltene Information nicht von der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34) verarbeitbar ist.
  9. Teilnehmereinheit (10) zur drahtlosen Kommunikation, die Nachrichten empfangen und speichern kann, die umfasst:

    einen Empfänger (12) zum Empfangen und Verarbeiten einer Nachricht (14);

    einen mit dem Empfänger (12) gekoppelten Nachrichtensegmentierungsprozessor (16) zum Aufteilen einer Nachricht (14) in ein erstes Nachrichtensegment und ein zweites Nachrichtensegment in Erwiderung auf eine Aufteilungsanforderung;

    einen mit dem Nachrichtensegmentierungsprozessor (16) gekoppelten Nachrichtenspeicher (24), der einen ersten diskreten Speicherplatz zum Speichern des ersten Nachrichtensegments und einen zweiten diskreten Speicherplatz zum Speichern des zweiten Nachrichtensegments aufweist;

    eine mit dem Nachrichtenspeicher (24) gekoppelte und mit dem Nachrichtensegmentierungsprozessor (16) gekoppelte erste Sonderfunktionsanwendung (32) zum Informieren des Nachrichtensegmentierungsprozessors (16) über die Aufteilungsanforderung und darüber hinaus zum Zugreifen auf und Arbeiten an dem gespeicherten ersten Nachrichtensegment, wenn die in dem ersten Nachrichtensegment enthaltene Information von der ersten Sonderfunktionsanwendung (32) verarbeitbar ist, wobei der Vorgang zum Überprüfen auf eine Anforderung für die Verwendung des ersten Nachrichtensegments innerhalb der ersten Sonderfunktionsanwendung (32) unterbrochen wird, wenn die in dem ersten Nachrichtensegment enthaltene Information nicht von der ersten Sonderfunktionsanwendung (32) verarbeitbar ist; und

    eine mit dem Nachrichtenspeicher (24) gekoppelte und mit dem Nachrichtensegmentierungsprozessor (16) gekoppelte zweite Sonderfunktionsanwendung (34) zum Zugreifen auf und Arbeiten an dem gespeicherten ersten Nachrichtensegment, wenn die in dem ersten Nachrichtensegment enthaltene Information von der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34) verarbeitbar ist, wobei der Vorgang zum Überprüfen auf eine Anforderung für die Verwendung des ersten Nachrichtensegments innerhalb der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34) unterbrochen wird, wenn die in dem ersten Nachrichtensegment enthaltene Information nicht von der zweiten Sonderfunktionsanwendung (34) verarbeitbar ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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