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Dokumentenidentifikation DE102005002306A1 27.07.2006
Titel Queue mit leicht veränderbarem Gesamtgewicht
Anmelder Automaten Hoffmann GmbH, 45219 Essen, DE
Erfinder Hoffmann, Ekkehard, 45219 Essen, DE
Vertreter Schulte & Schulte, 45219 Essen
DE-Anmeldedatum 17.01.2005
DE-Aktenzeichen 102005002306
Offenlegungstag 27.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.07.2006
IPC-Hauptklasse A63D 15/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Für das Billardspiel ist ein Queue 1 vorgesehen, dessen Queueunterteil 5 eine Innenbohrung 16 aufweist, in die unterschiedliche Zusatzgewichte 10, 11, 12 darin festlegbar eingeschoben sind. Durch entsprechend geschickte Ausbildung insbesondere unter Verwendung von Permanentmagneten 20 oder auch Elektromagneten ist es möglich, diese Zusatzgewichte 10, 11, 12 wirksam so festzulegen, dass sie beim Stoßen genau den gezielten und gewünschten Effekt erbringen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Queue für das Billardspiel mit einem Ferrule und Pomeranze aufweisenden Oberteil und einem damit verbundenen Queueunterteil und endseitigem Abschlussgummi, das an das Queueunterteil dabei dem Queueunterteil zuzuordnende Zusatzgewichte stützend ankoppelbar ist.

Billard ist eines der ältesten Spiele überhaupt. Ursprünglich war es exklusive Freizeitbeschäftigung der Führungselite der einzelnen Staaten und wurde praktisch an allen großen Höfen Europas intensiv gespielt. Heutzutage spielen sehr viele Menschen Billard, was im Wesentlichen daran liegt, dass man beim Billardspiel erholsamen Ausgleich von der Hektik des Tages findet und weil Billard eine der wenigen Sportarten ist, die jederzeit unabhängig von der Witterung und dazu letztlich auch praktisch überall ausgeübt werden kann. Neben dem Billardtisch und den Billardkugeln ist das, für das Stoßen der Billardkugeln vorgesehene Queue wichtiges Bestandteil des gesamten Billardspieles. Dieses Queue besteht aus dem Oberteil und dem damit über eine Gewindeverbindung verbundenen Queueunterteil. Den unteren Abschluss bildet das Abschlussgummi, das häufig lösbar mit dem Queueunterteil verbunden ist, um Zusatzgewichte anbringen zu können, über die eine den persönlichen Bedürfnissen entsprechende Gewichtsregulierung möglich ist. Durch entsprechende Zusatzgewichte kann die über das Queue auf die Billardkugel einwirkende Kraft erhöht oder durch Reduzierung der Zusatzgewichte verringert werden. Aus dem Versandkatalog der Firma Automaten Hoffmann 2003, Seite 130 und 132 sind Zusatzgewichte in Form von mehr oder weniger langen Gewichtsschrauben bekannt, die in das Queueunterteil einschraubbar und anschließend über das Abschlussgummi zu verdecken sind. Diese unterschiedlich langen Gewichtsschrauben haben beispielsweise ein Gewicht von 40, 50 und 60 g. Auch andere Gewichtsverteilungen sind denkbar, wobei über diese Zusatzgewichte wie schon erwähnt die Stoßkraft veränderbar ist. Nachteilig bei diesen bekannten Zusatzgewichten ist, dass es zum Auswechseln dieser Zusatzgewichte notwendig ist, das Abschlussgummi abzunehmen und dann die mehr oder weniger lange Gewichtsschraube herauszudrehen, wozu in der Regel sogar ein gesondertes Werkzeug benötigt wird. Von daher wird während eines Spieles oder gar eines Turniers in der Regel die Anpassbarkeit des Gesamtgewichtes oder des Stoßgewichtes außer Acht gelassen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Queue mit während des Spiels leicht und schnell auswechselbaren Zusatzgewichten zu schaffen.

Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass die Zusatzgewichte zwischen Abschlussgummi und Queueunterteil angeordnet und miteinander und mit dem Queueunterteil verbindbar sind.

Mit einem derart ausgebildeten und ausgerüsteten Queue ist es möglich, das Gewicht jeweils der Stoßkraft entsprechend so anzupassen, dass ein optimales Spiel möglich ist. Dabei versteht es sich, dass dieses Ankoppeln oder Verbinden nicht durch Einschrauben erfolgen soll, sondern quasi nur durch einfaches Stecken. Hierzu ist das Queue unterteilt und dementsprechend auch das Abschlussgummi entsprechend ausgebildet, ebenso wie die Zusatzgewichte. Näheres dazu findet sich im weiteren Text.

Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Zusatzgewichte am Queueunterteil über ein Führungsstück gewindefrei festlegbar sind. Ein derartiges Führungsstück gibt die Möglichkeit, die einzelnen Zusatzgewichte je nach Bedarf und Wunsch auf das Führungsstück aufzuschieben und dann dieses Führungsstück in das Queueunterteil einzuschieben und dort durch eine gewindefreie Fixierung so festzulegen, dass Zusatzgewichte und Queueunterteil eine Einheit bilden, wobei das Führungsstück am einfachsten mit dem Abschlussgummi eine Einheit bildet, um doppeltes Aufstecken oder Verbinden überflüssig zu machen. Denkbar ist dabei auch ein T-förmiges Verbindungsstück zu verwenden, wobei die Zusatzgewichte auf den Stiel des T-förmigen Führungsstücks aufgefädelt und dann eben in eine Innenbohrung des Queueunterteils eingeschoben werden. Wenn nun wie vorgeschlagen das T-förmige Führungsstück und das Abschlussgummi eine Einheit bilden, ist damit schon das Auswechseln und Fixieren der Zusatzgewichte abgeschlossen.

Um eine Verlängerung und Verkürzung des Queueunterteils durch die Zusatzgewichte zu vermeiden, sieht die Erfindung vor, dass die Zusatzgewichte am Queueunterteil in dieses integriert festlegbar sind. Die Zusatzgewichte werden also in das Queueunterteil, d. h. in eine entsprechende Innenbohrung eingeschoben und dort so festgelegt, dass sie bei dem anschließenden Spiel keine Beeinflussung darstellen. Sie können dann durch das Führungsstück beispielsweise wieder aus dem Queueunterteil herausgenommen und ausgetauscht oder ganz weggenommen werden.

Eine besonders zweckmäßige Ausbildung ist die, bei der das Queueunterteil eine gewindefreie Innenbohrung aufweist, in die die Zusatzgewichte in der Endposition fixiert einschiebbar sind. Dies bedeutet, dass die jeweiligen Zusatzgewichte oder auch alle zusammen in die Innenbohrung eingeschoben und in ihrer jeweiligen Position so festgelegt werden, dass beim Stoß sich nicht negativ bewegen und ihn falsch beeinflussen können, andererseits aber leicht wieder aus ihrer Position herausgeführt und ersetzt oder auch weggelassen werden können.

Für die Ausbildung der Zusatzgewichte sieht die Erfindung vor, dass sie scheibenförmig ausgebildet sind und eine das jeweilige Gewicht ergebende Dicke aufweisen. Dies hat den Vorteil, dass der Benutzter ohne nachmessen oder überprüfen zu müssen sofort erkennt, ob es sich um ein größeres oder kleineres Gewicht handelt, was insbesondere leicht zu unterscheiden ist, wenn er alle drei oder vier Gewichte gleichzeitig in der Hand oder im Blickfeld hat.

Bezüglich der Festlegung der Zusatzgewichte in der Innenbohrung sieht die Erfindung vor, dass sie mit dem Führungsstück in die Innenbohrung einschiebbar und in der Endposition an deren Innenwand haftend oder nur reibend ausgebildet sind. Mit dem Einschieben in die Innenbohrung erreichen sie gezielt ihre Endposition, wo sie an der Innenwand festgelegt werden oder an anderen Teilen zur Festlegung kommen. Näheres dazu wird weiter hinten erläutert.

Mit dem Führungsstück zusammen können die Zusatzgewichte einfach und zweckmäßig festgelegt werden, wenn wie eine Ausführung vorsieht, das Führungsstück oder/und die Innenwand endseitig einen Permanentmagneten aufweisen. Da die Zusatzgewichte in der Regel aus magnetisierbarem Material bestehen, werden sie durch den Permanentmagneten angezogen und dann festgelegt, wobei über den dem Führungsstück zugeordneten Permanentmagneten die Festlegung an der Innenwand bzw. an der Innenbohrung möglich wird. Die dann dazwischen angeordneten Zusatzgewichte werden praktisch gleichzeitig fixiert, wobei es sich als zweckmäßig herausgestellt hat, das Führungsstück insgesamt als Permanentmagneten auszubilden oder eine entsprechende Außenwandung aufweisen zu lassen, da dann gleichzeitig mit der Fixierung des Führungsstückes an der Innenwand der Innenbohrung auch die auf das Führungsstück aufgeschobenen Zusatzgewichte rüttelsicher angeordnet werden können. Der Permanentmagnet als solcher kann dabei so ausgebildet werden, dass die rüttelsichere Anordnung der Zusatzgewichte auf dem Führungsstück sicher gestellt ist, auch wenn beispielsweise nur ein Zusatzgewicht auf dem Führungsstück angeordnet ist.

Eine preiswerte, unter Umständen auch ausreichende Ausführung ist die, bei der das Führungsstück beim Einschieben auf der Innenwand der Innenbohrung reibend und mit dem Einschubweg mit steigender Reibung bewegbar ist. Dabei versteht man unter Innenwand im vorliegenden Falle auch entsprechende Vorsprünge oder ringförmige Einsätze an denen das Führungsstück vorbeigeführt wird, um es dann entsprechend festlegen zu können.

Über die Rauheit der Innenwand und auch der Außenwand des Führungsstückes kann gezielt ein Festlegen bewirkt werden, ohne dass es erforderlich ist, hier mit Gewinde oder ähnlichen Hilfsmitteln zu arbeiten.

Eine einfache und zweckmäßige Möglichkeit der Festlegung des Führungsstückes an der Innenwand bzw. entsprechenden Vorsprüngen oder Fixierringen ist die, bei dem auf dem Führungsstück im Abstand zueinander Nutringe ausgebildet sind, in denen Reib-O-Ringe gelagert sind. Auf diese Weise können gleichzeitig die Zusatzgewichte auch mit fixiert werden, die ja auf dem Führungssteg angeordnet sind, wobei der oder die endseitigen Reib-O-Ringe das Festlegen des Führungsstückes beispielsweise an einer Führungsscheibe bewirken, auf deren Ausführung weiter hinten eingegangen wird. Bei dieser Ausbildung wird also alleine mit Reibkräften gearbeitet, wobei diese so ausgebildet sind, dass damit die wirksame und ausreichende Festlegung oder Fixierung erfolgen kann. Denkbar ist es dabei auch, dass diese Reib-O-Ringe in der Innenwand zugeordnete korrespondierende Nutringe eingreifen, sodass ein Formschluss und eine Formschlussverbindung hergestellt werden kann.

Um Beschädigungen der Reib-O-Ringe zu vermeiden und lange Standzeiten zu gewährleisten sieht die Erfindung vor, dass die Reib-O-Ringe aus PTFE (Teflon) gefertigt sind, sodass damit gleichzeitig auch zwar eine Reibung aber eine durch die Wirkung des Teflons gezielte Reibung erreicht wird, ohne dass Stockungen oder Ähnliches beim Einschieben zu befürchten sind.

Bei einer T-förmigen Ausführung des Führungsstückes aber auch bei anderen Ausbildungen, bei denen das Abschlussgummi in einem Arbeitsgang gleich mit am unteren Ende des Queueunterteil fixiert werden soll, ist es von Vorteil, wenn im Abschlussgummi ein Metallstützring in Richtung Zusatzgewichte vorgeordnet ist. Dieser Metallstützring stabilisiert das Abschlussgummi und sichert die Möglichkeit die Zusatzgewichte und das Abschlussgummi gleichzeitig festlegen zu können.

Auch bezüglich des Metallstützringes ist es gemäß einer Weiterbildung der Erfindung zweckmäßig, wenn er ganz oder teilweise als Permanentmagnet ausgebildet ist, weil dann die darauf aufgelegten Zusatzgewichte, die ja scheibenförmig ausgebildet sind, mit diesem Metallstützring praktisch eine Einheit bilden. Diese Einheit wird dann wie weiter vorne schon erwähnt worden ist, in die Innenbohrung am unteren Ende des Queueunterteils eingeschoben und dort wie auch erwähnt wie festgelegt.

Um eine rappelsichere Anordnung der Zusatzgewichte auf dem Führungsstück und letztlich auch auf dem Metallstützring sicherzustellen und dies auf einfache und zweckmäßige Weise sieht die Erfindung vor, dass die scheibenförmigen Zusatzgewichte auf der Oberseite einen Aufsatz und auf der Unterscheite eine korrespondierend geformte Ausnehmung aufweisen. Mit dem Aufeinanderlegen dieser scheibenförmigen Zusatzgewichte werden sie also quasi leicht wieder auseinander nehmbar verbunden und können als entsprechende Einheit wie schon mehrfach erwähnt verarbeitet werden. Auch hierbei ist es von Vorteil, wenn der Aufsatz als Permanentmagnet ausgebildet ist, sodass die einzelnen aufeinander geschobenen oder aufeinander gelegten Zusatzgewichte miteinander verbunden auf das Führungsstück aufgeschoben und dann in das Queueunterteil eingeschoben werden können. Dieser Permanentmagnet wirkt wie weiter oben auch schon erläutert als zusätzliche Rappelsicherung.

Der weiter oben erwähnte Metallstützring wird zweckmäßigerweise so ausgebildet, dass er einen mit den Ausnehmungen der scheibenförmigen Zusatzgewichte korrespondierend geformten, kegelförmigen Ringaufsatz aufweist, der in die Innenbohrung einschiebbar und dabei an der Innenwand reibend festlegbar ist. Damit kann der Metallstützring, der ja das Abschlussgummi mit aufweist oder mit diesem verbunden ist, gleichzeitig als eine Art Stopfen verwendet werden, über den die Festlegung der aufsitzenden Zusatzgewichte zusätzlich verbessert wird.

Insbesondere bei der reibenden Verbindung zwischen dem Führungsstück, den Zusatzgewichten und der Innenbohrung bzw. genauer gesagt deren Innenwand ist es von Vorteil, wenn in der Innenbohrung auf der dem Bohrungsmund gegenüberliegenden Seite eine Führungsscheibe vorgesehen ist, die eine mit dem Durchmesser des Führungsstückes korrespondierende Mittenbohrung aufweist. Das Führungsstück wird somit beim Einschieben, egal wie viel der Zusatzgewichte aufgelegt oder aufgesteckt sind, endseitig dann in der Führungsscheibe geführt und kann auch zweckmäßigerweise festgelegt werden, insbesondere wenn wie weiter vorgesehen ist, die Führungsscheibe oder der Metallstützring als Permanentmagnet ausgebildet sind. Dann, wenn Führungsscheibe und auch Führungsstück mit Permanentmagneten ausgerüstet oder entsprechend ausgebildet sind, ist es zweckmäßig, wenn sie mit den Polen so angeordnet sind, dass auch ein sicheres Anziehen und Festlegen bzw. Verbinden möglich ist.

Aus dem schon erwähnten Versandkatalog der Firma Automaten Hoffmann jetzt Ausgabe 2005 ist auf Seite 141 ein Laser-Queue bekannt, also ein Queue in dessen Queueunterteil Batterien angeordnet sind, die mit der zugeordneten Vorrichtung für einen entsprechend scharf gebündelten Laserstrahl sorgen. Da entsprechende Batterien sowieso vorgesehen sind, ist es von Vorteil, wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die Führungsscheibe oder Teile der Innenwand als Elektromagnet ausgebildet sind. Damit ist eine Aktivierung dieses Elektromagneten über die schon erwähnten Batterien oder durch zusätzliche Batterien möglich, um so bei Bedarf die eingeschobenen Teile und Hilfsteile der Zusatzgewichte zu ermöglichen. Theoretisch denkbar ist es auch, den Metallstützring, das Führungsstück oder die Aufsätze der scheibenförmigen Zusatzgewichte als Elektromagneten auszubilden, nur ist dann die Versorgung mit dem notwendigen Strom praktisch über dem Metallstützring zuzuordnende Batterien notwendig, sodass nur mit relativ kleinen Batterien gearbeitet werden kann. Die weiter oben beschriebene Ausführung hat den Vorteil, dass langlebigere und größere Batterien zum Einsatz kommen können, weil innerhalb des Queues dafür genügend Platz vorhanden ist. Bei dieser Ausbildung wird das Gewicht der Batterien dann mit berücksichtigt, um die notwendige Gewichtsauslastung entsprechend gezielt vorgeben zu können.

Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausbildung ist vorgesehen, dass oberhalb der Führungsscheibe in der Innenbohrung ein Batteriefixierer und mit dem Elektromagneten und einem in der Außenwand des Queueunterteils angebrachten Schalter leitungsmäßig verbunden ist. Dies ermöglicht also ein schnelles und sicheres Ein- und Ausschalten des Elektromagneten und damit gibt es die Möglichkeit einfach und schnell die Gewichtsänderungen vorzunehmen.

Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein Queue geschaffen ist, mit dem auch während des Billardspieles die vorgesehenen Zusatzgewichte gehändelt werden können und zwar ohne das Spiel zu beeinträchtigen und doch so, dass das jeweils optimale Zusatzgewicht zum Einsatz kommt, um den Stoß des Queue auf die Billardkugel gezielt wählen zu können. Da unterschiedliche Zusatzgewichte zum Einsatz kommen, kann der jeweilige Stoß sehr genau beeinflusst und eingestellt werden, sodass das Billardspiel insgesamt damit deutlich verbessert werden kann. Besonders vorteilhaft ist aber, dass diese Zusatzgewichte auch während des Spieles gezielt zum Einsatz kommen, weil eben wie erwähnt das Austauschen und Zuordnen sehr leicht, sicher und schnell möglich ist. Vorteil ist weiter, dass dies alles mit einem einzigen Queue möglich ist, nicht also mit einer Vielzahl von Queues, die beispielsweise ja auch jeweils das vorgesehene Gewicht von vornherein aufweisen können. Nur ist es dann abgesehen vom hohen Preis schwierig, jeweils ohne besondere Kenntlichmachung diese unterschiedlichen Queues auseinander zu halten.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen, in denen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:

1 ein zweiteiliges Queue in auseinander genommener Form,

2 die dem unteren Ende des Unterteils zugeordneten Zusatzgewicht mit Abschlussgummi,

3 unterschiedliche Zusatzgewichte in Seitenansicht,

4 das Abschlussgummi mit zugeordnetem Metallstützring und dem Führungsstück mit glatter Außenwandung sowie rechts daneben ein Führungsstück mit gezielt veränderter Außenwandung,

5 Queueunterteil mit unterschiedlicher Anzahl zugeordneter Zusatzgewichte,

6 Queueunterteile mit verdeckt angeordneten Zusatzgewichten,

7 die zum Verdecken der Zusatzgewichte vorgesehnen Abstandszylinder und

8 Queueunterteile mit aufgeschnittenen Endbereichen.

1 zeigt einen Queue 1 in seiner gesamten Länge, wobei erkennbar ist, dass das Oberteil 2 am oberen Ende eine Ferrule 3 und die abschließende Pomeranze 4 beispielsweise aus Leder trägt. Das sich langsam verdickende Queueunterteil 5 ist am unteren Ende mit einem Abschlussgummi 6 ausgerüstet, das das Queue 1 vor Beschädigungen insbesondere beim Abstellen auf Steinböden schützt. Gleichzeitig bildet dieses Abschlussgummi 6 auch das Fixierstück, mit dem die mit 10, 11 und 12 bezeichneten Zusatzgewichte am unteren Ende des Queueunterteils 5 festgelegt werden können. Das untere Ende 7 des Oberteils 2 ist mit einem Gewinde 8 ausgerüstet, das das Einschrauben des entsprechenden Schraubstiftes ermöglicht, sodass ein derart geteiltes Queue 1 leichter zu transportieren und doch schnell zusammenzustellen ist.

Mit 9 ist die Griffzone bezeichnet, die mit einem Griffband 14 ausgerüstet ist, die meist lackiert oder mit einem speziellen Material umwickelt ist, um das Queue 1 gut in der Hand liegen zu lassen. Auch im übrigen Bereich ist die Außenwand 13 in aller Regel lackiert, sodass die Maserung des edlen Holzes gut erkennbar ist.

Das unterste Ende des Queueunterteils 5 ist mit Zuatzgewichten 10, 11, 12 versehen, um die Stoßkraft des jeweiligen Queues 1 beeinflussen zu können. In der Darstellung der 1 sind diese Zusatzgewichte 10, 11, 12 einfach als Scheiben angedeutet.

2 zeigt das Abschlussgummi 1 mit aufgelegten Zusatzgewichten 11, 12 und einem mit dem Abschlussgummi 6 verbunden Metallstützring 27. Erkennbar ist hier schon ebenso wie im oberen Teil der 2, dass die einzelnen Zusatzgewichte 10, 11, 12 scheibenförmig ausgebildet sind und eine Ringbohrung 37 aufweisen, durch die das in 4 gezeigte Führungsstück 15 hindurchgeführt werden kann. Die einzelnen Zusatzgewichte 10, 11, 12 haben auf der Oberseite 28 einen Aufsatz 29, der mit der Unterseite 30 zugeordneten Ausnehmungen 31 korrespondierend ausgebildet ist, sodass wie in 8b angedeutet und gezeigt die einzelnen Zusatzgewichte 10, 11, 12 quasi aufgefädelt werden können. Auch 3 verdeutlicht die besondere Ausbildung der Oberseite 28 und der Unterseite 30 der einzelnen Zusatzgewichte 10, 11, 12. Erkennbar ist in 3 auch, dass die Zusatzgewichte 11, 12 eine unterschiedliche Dicke aufweisen, sodass daraus leicht erkennbar auch das unterschiedliche Gewicht ermittelt werden kann, ohne dass eine besondere Beschriftung unbedingt erforderlich wäre.

5 zeigt eine Ausbildung der schon erwähnten Baueinheit aus Abschlussgummi 6, Metallstützring 27 und Führungsstück 15. Erkennbar ist darüber hinaus der Ringaufsatz 33 des Metallstützringes 27, der ähnlich dem Aufsatz 29 bzw. damit korrespondierend vor allem aber mit den Ausnehmungen 31 korrespondierend geformt und angeordnet ist. Erkennbar ist bei 4 links außerdem, dass das Führungsstück 15 in Form eines Stabes im Metallstützring 27 festgelegt ist und am oberen Ende einen Permanentmagneten 20 trägt.

Dann, wenn zusätzlich oder nur ein solches Führungsstück 15 zum Festlegen der Zusatzgewichte 10, 11 in der Innenbohrung 16 des Queueunterteil 5 durch Reibung verwendet werden soll, ist die Außenwandung 21 des Führungsstückes 15 „aufgeraut". 4 rechts zeigt hierzu eine Ausführung, bei der über die Länge verteilt Nutringe 22, 23 ausgebildet sind, die zur Lagerung von Reib-O-Ringen 24, 25 dienen. Damit können beim Aufschieben der Zusatzgewichte 10, 11, 12 diese so festgelegt werden, dass sie beim Stoßen mit dem Queue 1 sich nicht bewegen. Das Fixierende 26 ist dabei wie 4 links angedeutet in dem Metallstützring 27 wirksam festgelegt. Nur als Zusatz ist hier vorgesehen, dass am oberen Ende des Führungsstückes 15 ein Permanentmagnet 20 angeordnet sein kann.

Die 5 zeigt eine an sich nicht sehr zweckmäßige Ausführung eines Queues mit unterschiedlichen Zusatzgewichten 10, 11 weil durch das Hinzufügen oder Wegnehmen der Zusatzgewichte 10 oder 11 oder 12 sich die Länge des Queues 1 vor allem aber des Queueunterteils 5 ergibt. Dies wird vom Spieler unter Umständen als unangenehm empfunden. Dennoch soll diese Ausführung bzw. Ausbildung zeigen, dass unterschiedliche Ausführungsformen zum Ziele der Gewichtsänderung möglich sind, nicht aber alle mit dem gleichen Vorteilen.

6 zeigt nun eine Ausführung bei der über einen die Zusatzgewichte 10, 11, 12 abdeckenden Abstandszylinder 34 immer die gleiche Baulänge oder Wirklänge des Queueunterteils 5 gewährleistet ist. Die einzelnen Zusatzgewichte 10, 11, 12 verschwinden praktisch in dem Abstandszylinder 34, der in 7 in Seitenansicht gezeigt ist. Hierbei ist angedeutet, dass dieser Abstandszylinder 34, 34' dem jeweiligen Einsatz entsprechend auch unterschiedlich lang gewählt werden kann, beispielsweise wenn nur mit sehr dünnen Zusatzgewichten 10, 11, 12 gearbeitet werden soll und dann im Wechsel wieder mit breiteren Zusatzgewichten 10, 11, 12.

8 zeigt nun die zweckmäßigste Ausbildung, wobei die zum Einsatz kommenden Zusatzgewichte 10, 11, 12 praktisch in der Innenbohrung 16, des Queueunterteils 5 untergebracht sind bzw. unterzubringen sind. Die Innenwand 17 ist bei der Ausbildung mit Permanentmagneten 20 glattwandig oder aufgeraut, wenn beispielsweise mit Reibung gearbeitet wird, um die Zusatzgewichte 10, 11, 12 in der Innenbohrung 16 an deren Innenwand 17 „festzulegen".

Sowohl 8a wie auch 8b zeigen im Abstand zum Bohrungsmund 19 auf der gegenüberliegenden Seite 18 eine Führungsscheibe 35 mit einer Mittenbohrung 36 auf. In diese Mittenbohrung 36 der Führungsscheibe 35 wird beim Einschieben des Führungsstückes 15 dieses entweder per magnetischer Kraft oder per Reibung festgelegt. Weitere Einzelheiten dazu sind weiter vorne erwähnt. 8a zeigt eine Anordnung bei der nur der Metallstützring 27 mit dem Abschlussgummi 6 und dem Führungsstück 15 zum Einsatz gekommen ist, das heißt hier sind überhaupt keine Zusatzgewichte vorhanden. Eine Art Stopfen bildet dabei der Metallstützring 27, weil er mit dem Ringaufsatz 33 ausgerüstet ist, der diese Stopfenwirkung erreichen lässt.

Auch 8b zeigt die gleiche Ausbildung, nur dass hier auf das Führungsstück 15 drei Zusatzgewichte 10, 11, 12 aufgeschoben sind, wobei beim Einschieben dieser Einheit die Festlegung einmal im Bereich der Innenwand 17 erfolgt und zum anderen in der Mittenbohrung 36 der Führungsscheibe 35.

8a zeigt zusätzlich eine Ausbildung, bei der statt der Permanentmagneten Elektromagneten zum Einsatz kommen, wobei diese über hier nicht gezeigte aber in den Batteriefixierern 38, 39 festzulegende Batterien versorgt werden. Die „Initialzündung" erfolgt über den Schalter 40, der in die Außenwand 13 des Queueunterteils 5 so integriert ist, dass er nicht versehentlich betätigt werden kann. Er ist also quasi eingelassen. Bei dieser elektromagnetischen Ausbildung ist es einfach und zweckmäßig, wenn hier die Führungsscheibe 35 als Elektromagnet ausgebildet ist. Auf die Darstellung der Zuleitungen ist bei 8a verzichtet worden.

Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden, werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.


Anspruch[de]
  1. Queue für das Billardspiel mit einem Ferrule (3) und Pomeranze (4) aufweisenden Oberteil (2) und einem damit verbundenen Queueunterteil (5) und endseitigem Abschlussgummi (6), das an das Queueunterteil (5) dabei dem Queueunterteil (5) zuzuordnende Zusatzgewichte (10, 11, 12) stützend ankoppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzgewichte (10, 11, 12) zwischen Abschlussgummi (6) und Queueunterteil (5) angeordnet und miteinander und mit dem Queueunterteil (5) verbindbar sind.
  2. Queue nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzgewichte (10, 11, 12) am Queueunterteil (5) über ein Führungsstück (15) gewindefrei festlegbar sind.
  3. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzgewichte (10, 11, 12) am Queueunterteil (5) in dieses integriert festlegbar sind.
  4. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Queueunterteil (5) eine gewindefreie Innenbohrung (16) aufweist, in die die Zusatzgewichte (10, 11, 12) in der Endposition fixiert einschiebbar sind.
  5. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzgewichte (10, 11, 12) scheibenförmig ausgebildet sind und eine das jeweilige Gewicht ergebende Dicke aufweisen.
  6. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzgewichte (10, 11, 12) mit dem Führungsstück (15) in die Innenbohrung (16) einschiebbar und in der Endposition an deren Innenwand (17) haftend oder nur reibend ausgebildet sind.
  7. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück (15) oder/und die Innenwand (17) endseitig einen Permanentmagneten (20) aufweisen.
  8. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück (15) insgesamt als Permanentmagnet ausgebildet oder eine entsprechende Außenwandung (21) aufweist.
  9. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück (15) beim Einschieben auf der Innenwand (17) der Innenbohrung (16) reibend und mit dem Einschubweg mit steigender Reibung bewegbar ist.
  10. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Führungsstück (15) im Abstand zueinander Nutringe (22, 23) ausgebildet sind, in denen Reib-O-Ringe (24, 25) gelagert sind.
  11. Queue nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Reib-O-Ringe (24, 25) aus PTFE (Teflon) gefertigt sind.
  12. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Abschlussgummi (6) ein Metallstützring (27) in Richtung Zusatzgewichte (10, 11, 12) vorgeordnet ist.
  13. Queue nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallstützring (27) ganz oder teilweise als Permanentmagnet ausgebildet ist.
  14. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die scheibenförmigen Zusatzgewichte (10, 11, 12) auf der Oberseite (28) einen Aufsatz (29) und auf der Unterscheite (30) eine korrespondierend geformte Ausnehmung (31) aufweisen.
  15. Queue nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (29) als Permanentmagnet ausgebildet ist.
  16. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallstützring (27) einen mit den Ausnehmungen (31) der scheibenförmigen Zusatzgewichte (10, 11, 12) korrespondierend geformten, kegelförmigen Ringaufsatz (33) aufweist, der in die Innenbohrung (16) einschiebbar und dabei an der Innenwand (17) reibend festlegbar ist.
  17. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Innenbohrung (16) auf der dem Bohrungsmund (19) gegenüberliegenden Seite (18) eine Führungsscheibe (35) vorgesehen ist, die eine mit dem Durchmesser des Führungsstückes (15) korrespondierende Mittenbohrung (36) aufweist.
  18. Queue nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsscheibe (35) oder der Metallstützring (27) als Permanentmagnet ausgebildet sind.
  19. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsscheibe (35) oder Teile der Innenwand (17) als Elektromagnet ausgebildet sind.
  20. Queue nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Führungsscheibe (35) in der Innenbohrung (16) ein Batteriefixierer (38, 39) und mit dem Elektromagneten und einem in der Außenwand (13) des Queueunterteils (5) angebrachten Schalter (40) leitungsmäßig verbunden ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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