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Dokumentenidentifikation DE102005002756A1 27.07.2006
Titel Kontrollsystem für Gepäckstücke
Anmelder Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide, 60549 Frankfurt, DE
Erfinder Safrin, Michael, 63477 Maintal, DE;
Müller, Jan, 65207 Wiesbaden, DE
Vertreter Prinz und Partner GbR, 80335 München
DE-Anmeldedatum 20.01.2005
DE-Aktenzeichen 102005002756
Offenlegungstag 27.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.07.2006
IPC-Hauptklasse B64F 1/32(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B65G 47/52(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein Kontrollsystem für Gepäckstücke ermöglicht eine vollautomatisierte Überprüfung der beförderten Gepäckstücke mit einem Durchleuchtungsgerät, ohne den Förderbetrieb hinsichtlich Förderkapazität und Störungsfreiheit zu beeinträchtigen. Das Kontrollsystem für Gepäckstücke umfaßt einen Förderer, auf dem die Gepäckstücke in aus Kunststoff bestehenden wannenartigen Behältern liegend befördert werden. Die Behälter sind jeweils an einem metallischen Rahmen lösbar verriegelt, der durch den Förderer bewegt wird. Ein Durchleuchtungsgerät ist an einer separaten Förderbahn angeordnet, die zumindest streckenweise neben dem Förderer angeordnet ist. Das Kontrollsystem umfaßt ferner eine Trennstation, an der die Behälter von dem Rahmen gelöst und mit darin liegenden Gepäckstücken auf die separate Förderbahn stromaufwärts von dem Durchleuchtungsgerät umgesetzt werden. Ferner umfaßt das Kontrollsystem eine Fügestation, in der die Behälter stromabwärts vom Durchleuchtungsgerät von der separaten Förderbahn abgehoben, über dem Förderer auf einen der Rahmen abgesetzt und mit diesem verbunden werden. Mit diesem Kontrollsystem werden die Behälter zum Zweck der Überprüfung der Gepäckstücke mittels des Durchleuchtungsgeräts vorübergehend von dem Förderer auf die separate Förderbahn umgesetzt, durch das Durchleuchtungsgerät transportiert und sodann wieder auf dem Förderer abgesetzt, wobei der Transportfluß weder eine Unterbrechung noch eine Störung erfährt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Kontrollsystem für Gepäckstücke mit einem Förderer, auf dem die Gepäckstücke in aus Kunststoff bestehenden wannenartigen Behältern liegend befördert werden, wobei die Behälter jeweils an einem metallischen Rahmen lösbar verriegelt sind, der durch den Förderer bewegt wird.

Für die Gepäckabfertigung in Flughäfen werden Förderanlagen verwendet, die kilometerlange Transportbahnen mit darauf beförderten Gepäckbehältern aufweisen. Die Gepäckbehälter bestehen aus einem metallischen Grundrahmen und einem wannenartigen Behälter aus Kunststoff, der je ein Gepäckstück aufnehmen kann. In der DE 100 19 848 A1 ist ein solcher Gepäckbehälter beschrieben, dessen Kunststoffbehälter mit dem Grundrahmen lösbar verriegelt ist. Der Verriegelungsmechanismus umfaßt zwei Paare von Zugstangen, die gelenkig an einem Drehhebel angeschlossen sind und mit ihren freien Enden in Zuhaltungen eingreifen können, die an der Unterseite des Kunststoffbehälters angebracht sind. Der Drehhebel hat einen seitlich abragenden Finger, der durch ein Betätigungselement der Förderanlage betätigt wird. Die Trennung der Kunststoffbehälter von dem metallischen Grundrahmen erfolgt u.a. zum Zweck der Sicherheitsüberprüfung von Gepäckstücken in einem Durchleuchtungsgerät, dessen Funktion durch den metallischen Grundrahmen gestört würde.

Durch die Erfindung wird ein Kontrollsystem für Gepäckstücke geschaffen, das eine vollautomatisierte Überprüfung der beförderten Gepäckstücke mit einem Durchleuchtungsgerät ermöglicht, ohne den Förderbetrieb hinsichtlich Förderkapazität und Störungsfreiheit zu beeinträchtigen. Das erfindungsgemäße Kontrollsystem für Gepäckstücke umfaßt einen Förderer, auf dem die Gepäckstücke in aus Kunststoff bestehenden wannenartigen Behältern liegend befördert werden. Die Behälter sind jeweils an einem metallischen Rahmen lösbar verriegelt, der durch den Förderer bewegt wird. Ein Durchleuchtungsgerät ist an einer separaten Förderbahn angeordnet, die zumindest streckenweise neben dem Förderer angeordnet ist. Das Kontrollsystem umfaßt ferner eine Trennstation, an der die Behälter von den Rahmen gelöst und mit darin liegenden Gepäckstücken auf die separate Förderbahn stromaufwärts von dem Durchleuchtungsgerät umgesetzt werden. Ferner umfaßt das Kontrollsystem eine Fügestation, in der die Behälter stromabwärts vom Durchleuchtungsgerät von der separaten Förderbahn abgehoben, über dem Förderer auf einen der Rahmen abgesetzt und mit diesem verbunden werden. Mit diesem Kontrollsystem werden die Behälter zum Zweck der Überprüfung der Gepäckstücke mittels des Durchleuchtungsgeräts vorübergehend von dem Förderer auf die separate Förderbahn umgesetzt, durch das Durchleuchtungsgerät transportiert und sodann wieder auf dem Förderer abgesetzt, wobei der Transportfluß weder eine Unterbrechung noch eine Störung erfährt.

Bei der bevorzugten Ausführungsform des Kontrollsystems umfassen sowohl die Trennstation als auch die Fügestation je einen Roboter zum Umsetzen der Behälter mit Gepäckstücken. Geeignete Roboter sind verfügbar, so daß der Entwurf von Speziallösungen entfällt.

Für die störungsfreie Funktion des Kontrollsystems ist ein Verriegelungssystem wesentlich, mit dem in der Trennstation die Kunststoffbehälter zwangsweise von den Rahmen gelöst und in der Fügestation automatisch mit den Rahmen verriegelt werden. Das Verriegelungssystem muß zuverlässig und störungsfrei arbeiten, soll aber ohne tiefgreifende Änderungen an bestehenden Anlagen verwirklicht werden können. Bei der bevorzugten Ausführungsform des Kontrollsystems sind die Rahmen jeweils mit mehreren parallel zum Rahmenboden über einen begrenzten Schwenkwinkel zwischen einer Lösestellung und einer Verriegelungsstellung schwenkbar angeordneten Schwenkhebeln versehen, die einen vom Rahmenboden aufragenden Verriegelungshaken aufweisen. Die Behälter sind mit jeweils einem Schwenkhebel des Rahmens entsprechenden Öffnungen im Behälterboden versehen, die bei auf den Rahmen aufgesetztem Behälter von einem entsprechenden Verriegelungshaken durchragt werden. Der Verriegelungshaken übergreift in der Verriegelungsstellung des Schwenkhebels den Behälterboden. In der Lösestellung kann der Verriegelungshaken beim Abheben des Behälters die entsprechende Öffnung in dessen Behälterboden unbehindert durchqueren. Vorhandene Behälter müssen also lediglich mit Öffnungen im Behälterboden ausgestattet werden. Die Schwenkhebel können als einfache Blechteile durch Stanzen und Biegen ausgebildet werden.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung des Verriegelungssystems sind die Schwenkhebel in die Verriegelungsstellung vorbelastet, insbesondere durch eine Feder, und weisen eine Betätigungswange auf. Die Trennstation hat für jeden Schwenkhebel ein Betätigungselement, an dem die Betätigungswange eines Schwenkhebels zu dessen Zwangsbewegung in die Lösestellung aufläuft, wenn der betreffende Rahmen die Trennstation durchfährt. Das Betätigungselement ist jeweils durch eine lose drehbare Rolle gebildet, deren Umfang in die Bewegungsbahn der Betätigungsarme ragt. Damit wird eine sanfte und stoßfreie Betätigung der Schwenkhebel gewährleistet, obwohl alle Bestandteile des Verriegelungssystems mit großen Herstellungs- und Montagetoleranzen behaftet sein können.

Gegenstand der Erfindung ist auch ein wannenartiger Behälter aus Kunststoff zur Verwendung in dem beschriebenen Kontrollsystem. Vorzugsweise hat der Behälter an jeder Ecke des Behälterbodens eine Öffnung für den Durchgang eines Verriegelungshakens.

Ferner ist Gegenstand der Erfindung ein metallischer Rahmen zur Verwendung in dem beschriebenen Kontrollsystem, wobei an jeder Ecke des Rahmenbodens ein Schwenkhebel mit einem aufragenden Verriegelungshaken angeordnet ist.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:

1 eine schematische Perspektivansicht eines Kontrollsystems für Gepäckstücke;

2 eine Perspektivansicht eines Gepäckbehälters in einer Trennstation des Kontrollsystems;

3 eine perspektivische Teilansicht eines Kunststoffbehälters im verriegelten Zustand;

4 eine perspektivische Teilansicht eines metallischen Grundrahmens des Gepäckbehälters mit Schwenkhebel und einer Laufrolle der Trennstation;

5 eine perspektivische Teilansicht des Grundrahmens von unten im verriegelten Zustand; und

6 eine perspektivische Ansicht des Grundrahmens von unten im gelösten Zustand.

Das in 1 dargestellte Kontrollsystem für Gepäckstücke wird in einer Gepäckförderanlage an passender Stelle eingefügt. Innerhalb einer Gepäckförderanlage können mehrere derartige Kontrollsysteme installiert werden. Ein Förderer 10 für die Gepäckstücke ist hier als lineare Förderbahn dargestellt. Auf dem Förderer 10 werden metallische Grundrahmen 12 bewegt. Auf jeden dieser Grundrahmen 12 kann ein wannenförmiger Behälter 14 aus Kunststoff aufgesetzt und lösbar mit diesem verriegelt werden. Neben dem Förderer 10 und parallel zu diesem erstreckt sich eine separate ebene Förderbahn 16. Die Förderbahn 16 führt in Längsrichtung durch ein Durchleuchtungsgerät 18 hindurch und wieder aus diesem heraus. Stromaufwärts von dem Durchleuchtungsgerät 18 ist an dem Förderer 10 eine Trennstation mit einem Roboter 20 angeordnet. Der Roboter 20 hat einen Greifarm und kann einen Behälter 14 erfassen, der unter ihm auf dem Förderer 10 durchfährt, um ihn anzuheben und auf die separate Förderbahn 16 umzusetzen.

Stromabwärts von dem Durchleuchtungsgerät 18 befindet sich an dem Förderer 10 eine Fügestation mit einem weiteren Roboter 22. Der Roboter 22 hat ebenfalls einen Greifarm und kann Behälter 14 erfassen, die auf der separaten Förderbahn 16 befördert werden, um sie senkrecht auf einem darunter auf dem Förderer 10 durchfahrenden Rahmen 12 abzusetzen. Man sieht, daß zwischen den Robotern 20, 22 leere Rahmen 12 auf dem Förderer 10 bewegt werden. Vor dem Roboter 20 und hinter dem Roboter 22 ist auf die Rahmen 12 jeweils ein Behälter 14 aufgesetzt. Ferner ist ersichtlich, daß auf dem separaten Förderband 16 nur die Behälter 14 (mit den darin liegenden Gepäckstücken) befördert werden.

Das Durchleuchtungsgerät 18 arbeitet automatisch, insbesondere mit Röntgenstrahlung, um Gepäckstücke zu erkennen, von denen eine Gefährdung ausgehen kann. Falls ein solches Gepäckstück erkannt wird, gibt das Durchleuchtungsgerät 18 geeignete Signale aus, um zu verhindern, daß der betreffende Behälter 14 mit dem darin liegenden Gepäckstück auf den Förderer 10 umgesetzt wird. Vielmehr wird ein solcher Behälter ausgesondert und/oder einer weiteren Überprüfung zugeführt. In 1 ist stromabwärts von dem Roboter 22 ein solcher Behälter mit Gepäckstück zu erkennen.

In der Trennstation neben dem Roboter 20 werden die Behälter 14 von den Rahmen 12 gelöst. In der Fügestation neben dem Roboter 22 werden die Behälter 14 wieder mit den Rahmen 12 verriegelt.

Die 2 zeigt einen flachen, rechteckigen Rahmen (oder Grundrahmen) 12, der aus Metall besteht, und einen darauf aufgesetzten Behälter 14 aus Kunststoff, der allgemein wannenförmig und mit etwa gleicher Seitenlänge wie der Rahmen 12 gestaltet ist. Der Behälter 14 ist an seinen vier Ecken mit dem Rahmen 12 verriegelt. An jeder Ecke befindet sich somit ein Verriegelungsmechanismus. 2 zeigt auch zwei lose drehbare Laufrollen 30, 32, die ortsfest neben dem Förderer 10 angeordnet sind und der Zwangsentriegelung der Behälter 14 dienen, wie noch zu beschreiben sein wird.

3 zeigt eine Ecke des Behälters 14 mit Blick auf den Boden. In der Bodenwand ist eine rechteckige Öffnung 34 ausgespart. Durch die Öffnung 34 ragt ein Verriegelungshaken 36 hindurch, der in der gezeigten Stellung über die Berandung der Öffnung 34 greift und somit ein Anheben des Behälters 14 verhindert. 4 zeigt, daß der Verriegelungshaken 36 Bestandteil eines Schwenkhebels 38 ist, der um eine feste senkrechte Achse 40 über einen begrenzten Schwenkwinkel zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Lösestellung verschwenkt werden kann. Der Schwenkwinkel wird durch ein Langloch 42 und einen in dieses eingreifenden Schraubenschaft 44 begrenzt.

4 zeigt auch eine Laufrolle 32 zur Bewegung des Schwenkhebels 38 in die Lösestellung. Die Funktion der Laufrolle 32 ist in den 5 und 6 dargestellt. Der Schwenkhebel 38 hat eine Betätigungswange 46, die durch einen Schlitz im Boden des Rahmens 12 seitlich hindurchragt, wenn sich der Schwenkhebel 38 in der Verriegelungsstellung befindet, wie in 5 gezeigt. Die Laufrolle 32 ragt mit ihrem Außenumfang in die Bahn der Betätigungswange 46, so daß diese auf der Laufrolle 32 aufläuft. Dadurch wird, wie in 6 gezeigt, die Betätigungswange 46 seitlich einwärts gedrückt, wodurch der Schwenkhebel 38 in seine Lösestellung verschwenkt wird. In dieser Stellung, die auch in 4 gezeigt ist, kann der Verriegelungshaken 36 frei durch die Öffnung 34 im Behälterboden hindurchtreten, so daß der Behälter 14 nun unbehindert angehoben werden kann (es werden selbstverständlich alle vier Verriegelungsmechanismen gleichzeitig gelöst).

Die Schwenkhebel 38 sind jeweils durch eine Feder in die Verriegelungsstellung belastet. Sie nehmen daher automatisch ihre Verriegelungsstellung ein, sobald sich die entsprechenden Betätigungswangen von den Laufrollen 30, 32 gelöst haben. Die Laufrollen sind nicht nur in der Trennstation vorhanden, sondern entsprechend auch in der Fügestation, da die Schwenkhebel 38 sich in der Lösestellung befinden müssen, damit der Behälter 14 unbehindert auf den Rahmen 12 abgesetzt werden kann.

In dem beschriebenen Verriegelungsmechanismus ist der Schwenkhebel 38 ein einfaches Blechteil, das durch Stanzen und Biegen hergestellt werden kann. Behälterseitig müssen lediglich vier Öffnungen im Behälterboden ausgespart werden. Da es ausreicht, wenn nur ein Teil des Verriegelungshakens 36 über die Innenseite des Behälterbodens greift, können die Öffnungen im Behälterboden relativ zur Größe des Verriegelungshakens 36 relativ groß dimensioniert werden, so daß weder enge Herstellungs- und Montagetoleranzen noch eine genaue Positionierung der Behälter 14 relativ zu den Rahmen 12 erforderlich ist.

Aus den 5 und 6 ist zu erkennen, daß die Betätigung der Schwenkhebel sanft und stoßfrei erfolgen kann, indem die Betätigungswange 46 mit einer rampenförmigen Kante gegen den Umfang der betreffenden Laufrolle 32 fährt und dadurch progressiv seitlich einwärts gedrückt wird. Die mechanische Beanspruchung des Verriegelungsmechanismus ist daher äußerst gering. Durch die drehbaren Laufrollen 32 wird zudem die Reibung beim Betätigungsvorgang sehr gering gehalten, so daß auch kaum Verschleiß auftritt.


Anspruch[de]
  1. Kontrollsystem für Gepäckstücke, mit einem Förderer, auf dem die Gepäckstücke in aus Kunststoff bestehenden wannenartigen Behältern liegend befördert werden, wobei die Behälter jeweils an einem metallischen Rahmen lösbar verriegelt sind, der durch den Förderer bewegt wird, ferner mit einem Durchleuchtungsgerät an einer separaten Förderbahn, die zumindest streckenweise neben dem Förderer angeordnet ist, einer Trennstation, an der die Behälter von den Rahmen gelöst und mit darin liegenden Gepäckstücken auf die separate Förderbahn stromaufwärts von dem Durchleuchtungsgerät umgesetzt werden, sowie einer Fügestation, in der die Behälter stromabwärts vom Durchleuchtungsgerät von der separaten Förderbahn abgehoben, über dem Förderer auf einen der Rahmen abgesetzt und mit diesem verbunden wird.
  2. Kontrollsystem nach Anspruch 1, bei dem die Trennstation mit einem Roboter zum Umsetzen der Behälter ausgestattet ist.
  3. Kontrollsystem nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Fügestation mit einem Roboter zum Umsetzen der Behälter ausgestattet ist.
  4. Kontrollsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Trennstation eine Einrichtung zur Zwangsentriegelung der Behälter aufweist.
  5. Kontrollsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Fügestation eine Einrichtung zur automatischen Verriegelung der Behälter aufweist.
  6. Kontrollsystem nach Anspruch 4 oder 5, bei dem die Rahmen jeweils mit mehreren parallel zum Rahmenboden über einen begrenzten Schwenkwinkel zwischen einer Lösestellung und einer Verriegelungsstellung schwenkbar angeordneten Schwenkhebeln versehen sind, die einen vom Rahmenboden aufragenden Verriegelungshaken aufweisen, und die Behälter jeweils einem Schwenkhebel eines Rahmens entsprechende Öffnungen im Behälterboden aufweisen, die bei auf den Rahmen aufgesetztem Behälter von einem entsprechenden Verriegelungshaken durchragt werden, der in der Verriegelungsstellung des Schwenkhebels den Behälterboden übergreift und in der Lösestellung beim Abheben des Behälters die entsprechende Öffnung in dessen Behälterboden unbehindert durchquert.
  7. Kontrollsystem nach Anspruch 6, bei dem die Schwenkhebel in die Verriegelungsstellung vorbelastet sind und eine Betätigungswange aufweisen und bei dem die Trennstation für jeden Schwenkhebel ein Betätigungselement aufweist, an dem die Betätigungswange eines Schwenkhebels zu dessen Zwangsbewegung in die Lösestellung aufläuft, wenn der betreffende Rahmen die Trennstation durchfährt.
  8. Kontrollsystem nach Anspruch 6 oder 7, bei dem das Betätigungselement jeweils durch eine lose drehbare Rolle gebildet ist, deren Umfang in die Bewegungsbahn der Betätigungswangen ragt.
  9. Kontrollsystem nach Anspruch 6, 7 oder 8, bei dem die Schwenkhebel an den Ecken der Rahmen angeordnet sind.
  10. Kontrollsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die separate Förderbahn zu einer stromabwärts von der Fügestation angeordneten Untersuchungsstation führt, in die Gepäckstücke befördert werden, die von der Fügestation ansprechend auf von dem Durchleuchtungsgerät ausgegebene, vorbestimmte Befunde durchgelassen werden.
  11. Wannenartiger Behälter aus Kunststoff zur Verwendung in einem Kontrollsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem an jeder Ecke des Behälterbodens eine Öffnung für den Durchgang eines Verriegelungshakens angeordnet ist.
  12. Metallischer Rahmen zur Verwendung in einem Kontrollsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem an jeder Ecke des Rahmenbodens ein Schwenkhebel mit einem aufragenden Verriegelungshaken angeordnet ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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