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Aufzugverkehrsteuerung - Dokument DE10394268T5
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10394268T5 27.07.2006
Titel Aufzugverkehrsteuerung
Anmelder OTIS ELEVATOR Comp., Farmington, Conn., US
Erfinder LaBarre, Robert, Willington, Conn., US;
Sirag, David J., Jun., Ellington, Conn., US
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 10394268
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, AP, EA, EP, OA
WO-Anmeldetag 06.08.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/US03/24556
WO-Veröffentlichungsnummer 2005016811
WO-Veröffentlichungsdatum 24.02.2005
Date of publication of WO application in German translation 27.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.07.2006
IPC-Hauptklasse B66B 1/20(2006.01)A, F, I, 20030806, B, H, DE

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft allgemein das Steuern von Aufzugverkehrsfluss. Insbesondere betrifft diese Erfindung das Gruppieren von Stockwerken in Sektoren und das Zuordnen spezieller Kabinen zu jedem Sektor.

Beschreibung des verwandten Standes der Technik

Aufzugsysteme weisen häufig eine Mehrzahl von Aufzugkabinen auf, die jede in der Lage sind, viele Stockwerke oder alle Stockwerke innerhalb eines Gebäudes zu bedienen. In vielen Fällen gibt es bestimmte Zeiträume während des Tages, zu denen der Verkehrsfluss und das Verkehrsvolumen bei dem Aufzugsystem verglichen mit anderen stark erhöht ist. Es wurden verschiedene Techniken entwickelt, um die Leistung des Aufzugsystems zu maximieren, um die Betriebskapazität zu verbessern, so dass die Aufzugfahrgäste umgehenden Service erhalten.

Eine solche Technik ist in dem US-Patent Nr. 5 183 981 gezeigt, in dem Gruppen von Stockwerken innerhalb des Gebäudes in zusammenhängende Sektoren gruppiert werden und spezielle Aufzugkabinen jedem Sektor zugeordnet werden. Es hat sich gezeigt, dass das Sektorkonzept eine wesentliche Verbesserung bei der Betriebskapazität schafft. In manchen Fällen ist die Verbesserung in der Größenordnung von 50%. Andere Techniken wurden entwickelt, um die Anzahl von Stopps einer Fahrzeugkabine zu reduzieren, um die Betriebskapazität zu verbessern.

Mit dem Stand der Technik vertraute Fachleute streben stets danach, Verbesserungen zu machen. Diese Erfindung stellt verschiedene Ansätze zum Gruppieren von Stockwerken in Sektoren bereit, um die Betriebskapazität eines Aufzugsystems zu erhöhen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Allgemein ausgedrückt ist diese Erfindung eine Weiterentwicklung bei der Betriebskapazität eines Aufzugsystems. Diese Erfindung umfasst das Gruppieren von Stockwerken in Sektoren, die mindestens einen Sektor aufweisen, der mindestens ein Stockwerk aufweist, das nicht aufeinander folgend zu mindestens einem anderen Stockwerk in diesem Sektor ist.

Ein gemäß dieser Erfindung ausgelegtes System weist eine Mehrzahl von Aufzugkabinen auf, wobei jede in der Lage ist, eine Mehrzahl von Stockwerken zu bedienen. Eine Steuerung gruppiert die Stockwerke in Sektoren mit mindestens einem Sektor, der mindestens ein Stockwerk aufweist, das nicht mindestens einem anderen Stockwerk in diesem Sektor benachbart ist. Mindestens eine der Kabinen ist jedem Einzelnen der Sektoren zugeordnet.

Die Techniken dieser Erfindung minimieren die durchschnittliche Anzahl von Stopps und reduzieren das Durchschnittsumkehrstockwerk einer Aufzugkabine erheblich, was die Betriebskapazität des Systems stark erhöht.

Die verschiedenen Merkmale und Vorteile dieser Erfindung werden den mit dem Stand der Technik vertrauten Fachleuten aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der derzeit bevorzugten Ausführungsform ersichtlich. Die Zeichnungen, die detaillierte Beschreibungen begleiten, können kurz wie folgt beschrieben werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 veranschaulicht schematisch ein Aufzugsystem, das eine Sektoranordnung einsetzt, die gemäß einer beispielhaften Ausführungsform dieser Erfindung ausgelegt ist.

2 veranschaulicht schematisch ein Aufzugsystem, das eine Sektoranordnung einsetzt, die gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform dieser Erfindung ausgelegt ist.

3 veranschaulicht schematisch ein Aufzugsystem, das eine Sektoranordnung einsetzt, die gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform dieser Erfindung ausgelegt ist.

4 veranschaulicht schematisch ein Aufzugsystem, das eine Sektoranordnung einsetzt, die gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform dieser Erfindung ausgelegt ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

1 veranschaulicht schematisch ein Aufzugsystem 20, bei dem eine Mehrzahl von Aufzugkabinen 22, 24, 26, 28 und 30 in der Lage ist, eine Mehrzahl von Stockwerken innerhalb eines Gebäudes zu bedienen. In dem veranschaulichten Beispiel sind die Aufzugkabinen auf einem Empfangshallenniveau L gezeigt. Die Stockwerke, die durch die Kabinen bedient werden, sind in der Zeichnung mit 2 bis 17 gekennzeichnet. Die Stockwerknummern dienen nur zur Veranschaulichung und entsprechen nicht notwendigerweise tatsächlichen Gebäudeniveaunummern. Ferner ist diese Erfindung nicht auf eine spezielle Anzahl von Aufzugkabinen oder Stockwerken innerhalb eines Gebäudes beschränkt. Die mit dem Stand der Technik vertrauten Fachleute, die von dieser Beschreibung profitieren, erkennen, dass die beispielhafte Veranschaulichung eine von vielen Anordnungen ist, die die Techniken dieser Erfindung einsetzen können.

Jede Aufzugkabine wird durch eine Maschine (nicht veranschaulicht), die durch eine Steuerung gesteuert wird, durch einen Aufzugschacht bewegt. Bei dem veranschaulichten Beispiel wird die Aufzugkabine 22 durch eine Steuerung 32 gesteuert. In ähnlicher Weise haben die Kabinen 24, 26, 28 und 30 jeweils ihnen zugeordnete Steuerungen 34, 36, 38 und 40. Die einzelnen Aufzugsteuerungen arbeiten in einer bekannten Weise, um eine erwünschte Bewegung der Kabinen innerhalb des Gebäudes zu bewirken, um Landesteilen reagierend auf Anforderungen zu bedienen, die durch Fahrgäste z.B. mittels Hallenrufknöpfen oder Knöpfen an einer Kabinenbetriebstafel getätigt wurden.

Das veranschaulichte System weist auch eine Hauptsteuerung 42 auf, die mit jeder der einzelnen Kabinensteuerungen 32 bis 40 kommuniziert. Die Hauptsteuerung 42 bestimmt Information hinsichtlich Kabinenflussmustern, um einzelne der Kabinen 22 bis 30 speziellen Gruppierungen oder Sektoren von Stockwerken innerhalb des Gebäudes selektiv zuzuordnen, um eine erhöhte Systemkapazität zu erzielen. Es gibt verschiedene bekannte Techniken zum Überwachen von Aufzugsystemverkehrsfluss innerhalb eines Gebäudes und zum Entscheiden, wie viele Stockwerke in einen Sektor aufgenommen werden sollen und wie Kabinen einer speziellen Gruppierung von Stockwerken zugeordnet werden sollen. Alle diese bekannten Techniken können durch die Steuerung 42 verwendet werden, um diesen Teil des Aufzugsystembetriebs zu erhalten.

Diese Erfindung schafft einen einzigartigen Weg des Gruppierens von Stockwerken innerhalb des Gebäudes in Sektoren, so dass mindestens eine der Kabinen 22 bis 30 einem spezifischen Sektor zugeordnet sein kann, was die Betriebskapazität des Aufzugsystems erhöht, insbesondere während verkehrsreicherer Zeiträume des Tages.

Es ist bekannt, wie in verschiedenen Patenten, die der Anmelder dieser Erfindung innehat, beschrieben, Stockwerke in eine streng zusammenhängende Anordnung zu gruppieren, wobei zusammenhängende Sektoren jeweils Stockwerke enthalten, die alle zu einem anderen Stockwerk in dem Sektor benachbart sind und die Sektoren alle aufeinander folgend sind. Eine solche Anordnung wird in dieser Beschreibung als streng zusammenhängend bzw. streng aufeinander folgend bezeichnet. Diese Erfindung umfasst mehrere Gruppierungstechniken, die nicht zu einer streng zusammenhängenden Anordnung führen, aber eine nahezu zusammenhängende Anordnung bereitstellen. Wie unten ersichtlich wird, weisen einige beispielhafte Implementierungen dieser Erfindung einige Sektoren auf, die alle aufeinander folgende Stockwerke aufweisen, einige Sektoren, die mit anderen Sektoren aufeinander folgend sind, oder eine Kombination der beiden, aber keine von ihnen hat eine streng zusammenhängende Anordnung.

1 veranschaulicht eine beispielhafte Sektoranordnung, die gemäß dieser Erfindung ausgelegt ist. In diesem Beispiel umfasst jeder Sektor vier Stockwerke innerhalb des Gebäudes. Die Kabine 24 ist einem ersten Sektor S1 zugeordnet, der in diesem Beispiel die Stockwerke 14, 15, 16 und 17 umfasst. Die Kabine 26 ist einem zweiten Sektor S2 zugeordnet, der die Stockwerke 10, 11, 12 und 13 umfasst. Wenn der erste und der zweite Sektor die einzigen Sektoren innerhalb des Gebäudes wären, könnten sie als zusammenhängende Sektoren angesehen werden. In diesem Beispiel gibt es zwei weitere Sektoren, die die gesamte Sektoranordnung nicht-zusammenhängend machen. Ein dritter Sektor S3, der die Stockwerke 5, 7, 8 und 9 umfasst, wird durch die Kabine 28 bedient. Ein vierter Sektor S4 wird durch die Kabine 30 bedient. Der vierte Sektor umfasst die Stockwerke 2, 3, 4 und 6. Wie aus 1 zu ersehen, sind die Stockwerke 5 und 6 nicht aufeinander folgende mit anderen Stockwerken innerhalb ihrer jeweiligen Sektoren. Dementsprechend ist die Gesamtgruppierung der Stockwerke in Sektoren nicht-zusammenhängend.

Eine beispielhafte Technik zum Anordnen der Sektoren, wie sie in der Veranschaulichung der 1 gezeigt ist, umfasst anfänglich ein Anordnen der Stockwerke in vorläufige, zusammenhängende Sektoren und dann ein Wechseln eines Stockwerks von einem Sektor mit einem Stockwerk von einem anderen Sektor. Bei dem veranschaulichten Beispiel wurden die Stockwerke 5 und 6 gewissermaßen zwischen dem dritten und dem vierten Sektor ausgetauscht, um die veranschaulichte Anordnung zu erhalten.

Ein Austauschen von Stockwerken zwischen benachbarten Sektoren ist eine Technik, die gemäß dieser Erfindung ausgelegt ist. Es ist möglich, Stockwerke bis zu N Mal auszutauschen, wobei N eine ganze Zahl ist, die kleiner ist als die Gesamtanzahl von Stockwerken, die durch die Kabinen in dem Aufzugsystem bedient werden. 2 veranschaulicht eine Anordnung, bei der N = 3 ist. Bei dem veranschaulichten Beispiel können der erste bis vierte Sektor anfänglich als zusammenhängend gruppiert werden, gefolgt von einem Austauschen von Stockwerken zwischen dem ersten und zweiten Sektor, dem zweiten und dritten Sektor und dem dritten und vierten Sektor. Eine solche Anordnung, wie sie in 2 veranschaulicht ist, ist das Ergebnis.

Obwohl die Sektoren nicht-zusammenhängend sind, ist das Durchschnittsumkehrstockwerk für jede Kabine nicht wesentlich erhöht, verglichen mit einer Anordnung, bei der alle Sektoren aufeinander folgend sind. Demgemäß stellt das Beispiel aus 2 immer noch eine wesentliche Verbesserung der Betriebskapazität, verglichen mit Systemen, bei denen keine Sektorierung durchgeführt wird, dar. Um die Betriebskapazität mittels dieser Technik zu maximieren, ist es erwünscht, die „Aufwärtsbewegung" (d.h. während des Austauschens von Stockwerken) des sich „nach oben bewegenden" Stockwerks zu minimieren. Zum Beispiel ist es besser, die Stockwerke 5 und 6 zwischen dem dritten und dem vierten Sektor auszutauschen, anstatt die Stockwerke 5 und 8 auszutauschen, da sich das von dem vierten Sektor nach oben bewegende Stockwerk während des Austauschs zwei zusätzliche Stockwerke nach oben „bewegen" müsste.

Bei einem Beispiel umfasst der Austausch von Stockwerken zwischen Sektoren nicht alle möglichen Zwei-Stockwerk-Austausche zwischen ansonsten zusammenhängenden Konfigurationen. Bei diesem Beispiel umfassen die nicht -zusammenhängenden Konfigurationen N Austausche, die auf eine vorläufige, zusammenhängende Konfiguration ausgeübt werden, wobei N die kleinste ganze Zahl ist größer oder gleich der Hälfte der durchschnittlichen Sektorgröße über alle Sektoren in einem Gebäude, wobei die Größe des Sektors die Anzahl von Stockwerken ist.

Symbolisch sei angenommen, dass ein Gebäude N Stockwerke und m Sektoren hat mit Sektorgrößen von f1, f2, ..., fm. Es sei definiert F = (f1 + f2 + ... + fm)/m. Gemäß diesem Beispiel wäre eine nahezu zusammenhängende Anordnung jede Sektorgruppierung, die nicht mehr als die kleinste ganze Zahl größer oder gleich F/2 weg von einer zusammenhängenden Sektorgruppierung ist.

Ein Beispiel umfasst ein Gebäude mit 20 Stockwerken (d.h. N = 20). Es gibt vier Sektoren (d.h. m = 4). Die Anzahl von Stockwerken f innerhalb der vier Sektoren ist wie folgt: f1 = 5, f2 = 6, f3 = 4, f4 = 7. Demgemäß ist F = (5 + 6 + 4 + 7)/4 = 5,5. F/2 = 2,75, die kleinste ganze Zahl größer oder gleich 2,75 ist daher 3. In diesem Beispiel genügt jede Anordnung, die nicht mehr als drei Austausche von einer vollständig zusammenhängenden Anordnung von Sektoren ist, den beispielhaften Kriterien. In diesem Beispiel gibt es überlappende Sektoren. In Fällen, in denen es nichtüberlappende Sektoren gibt, ist F = N/m.

Eine weitere Technik, die gemäß dieser Erfindung ausgelegt ist, umfasst die Verwendung von von oben her gewichteter Sektorierung (top-weighted sectoring). Dies ist z.B. in 3 gezeigt. In diesem Beispiel gibt es vier Sektoren S1, S2, S3 und Sa mit vier Stockwerken pro Sektor. Diese Technik kann implementiert werden durch verfolgen der Strategie, bei der es 5 Sektoren und F Stockwerke pro Sektor gibt. Ein Gruppieren der oberen F-1 Stockwerke mit dem S-ten Stockwerk erzeugt einen Sektor. Der nächste Sektor umfasst die nächst höchsten nicht zugeordneten F-1 Stockwerke und das S-1-te Stockwerk. Dieser Prozess wird wiederholt, bis alle Stockwerke in einen Sektor eingeordnet sind.

Bei dem Beispiel aus 3 gibt es vier Sektoren (S = 4) und vier Stockwerke pro Sektor (F = 4). Der erste Sektor S1 ist den oberen drei (das heißt, 4-1) Stockwerken zugeordnet. Das vierte Stockwerk (d.h. Stockwerk 5 in der Veranschaulichung). Der zweite Sektor S2 umfasst die nächsten verfügbaren drei oberen Stockwerke und das Stockwerk unterhalb des vierten Stockwerks (das heißt, Stockwerk 4 in der Veranschaulichung). Der dritte und der vierte Sektor werden in der Reihenfolge ähnlich zugeordnet.

Eine weitere gemäß dieser Erfindung ausgelegte Technik wird als Modul-Sektorierung (modulous sectoring) bezeichnet und eine beispielhafte Implementierung wird als K-Modul-Sektorierung bezeichnet. Diese Technik umfasst ein Gruppieren von Stockwerken in Sektoren basierend auf einer Equivalenz modulo K, wobei K irgendeine positive ganze Zahl größer oder gleich zwei ist. Allgemein wird das Gebäude in K vorläufige, zusammenhängende Sektoren unterteilt, und dann wird jeder dieser Sektoren in M nicht-zusammenhängende Untersektoren unterteilt, was zu K·M nicht-zusammenhängenden Sektoren führt.

Eine beispielhafte Anordnung, die eine K-Modul-Sektorierung einsetzt, wobei K = 2, führt zu einer Gerade-Ungerade-Zuordnung für Sektoren. Bei einem Beispiel werden alle geradzahlig nummerierten Stockwerke als ein Sektor angesehen, und alle ungeradzahlig nummerierten Stockwerke werden in einen zweiten Sektor gruppiert. Zum Beispiel kann eine Kabine den geradzahlig nummerierten Stockwerken von einem festen Anfangsstockwerk bis zu einem ausgewählten Endstockwerk für einen Sektor zugeordnet sein. Eine andere Kabine kann den ungeradzahlig nummerierten Stockwerken zwischen denselben Anfangs- und Endstockwerken zugeordnet sein.

Bei dem Beispiel aus 4 wird das Gebäude anfänglich in zwei vorläufige, zusammenhängende Sektoren unterteilt. Die Stockwerke 2 bis 9 sind ein vorläufiger Sektor, und die Stockwerke 10 bis 17 sind ein anderer vorläufiger Sektor. Jeder der vorläufigen Sektoren wird dann in Sektoren zwischenunterteilt. Bei dem Beispiel aus 4 werden die zwei vorläufigen Sektoren durch zwei geteilt, so dass sich vier Sektoren S1 bis S4 ergeben. In der Veranschaulichung aus 4 ist die Kabine 22 dem ersten Sektor S1 zugeordnet, der die Stockwerke 17, 15, 13 und 11 umfasst. Die Kabine 30 ist dem vierten Sektor S4 zugeordnet, der die Stockwerke 8, 6, 4 und 2 umfasst. In diesem Beispiel sind K und M gleich zwei.

Allgemein ausgedrückt ordnet die K-Modul-Gruppierungstechnik Kabinen zu, um Stockwerke abzudecken, die voneinander gleichmäßig beabstandet sind (das heißt, jedes K-te Stockwerk zwischen einem ausgewählten Anfangsstockwerk und einem ausgewählten Endstockwerk). Diese Technik kann beschrieben werden mittels der nachfolgenden Darstellungsart.

Es sei ein Beispiel angenommen, bei dem ein Gebäude C Aufzugkabinen und f Stockwerke hat. Die Stockwerke sind anfänglich in vorläufige, zusammenhängende Sektoren aus zusammenhängenden Stockwerken gruppiert, wobei der J-te zusammenhängende Sektor an einem Stockwerk (Start)j anfängt und an einem Stockwerk (Ende)j endet. Es sei angenommen, dass t der C Kabinen den j-ten vorläufigen, zusammenhängenden Sektor bedienen. Dann führt eine K-Modul-Sektorierungsverteilungsgruppierung und eine Kabinenzuordnung zu Folgendem:

t ist größer oder gleich k;

die Kabine Ci, wobei i gleich 1, 2, ... k, hat einen zugeordneten Unterkanal, der aus denjenigen Stockwerken besteht, bei denen i = Stockwerknummer (mod k) ist, beschränkt darauf, dass es zwischen Stockwerk (Start)j und (Ende)j ist; und wenn t größer als k ist, dann werden die Kabinen, die größer als k nummeriert sind, zugeordnet, um dieselben Stockwerke in dem Sektor zu bedienen, dann und nur dann, wenn i = j (mod k).

Es sollte angemerkt werden, dass bei einem Beispiel, bei dem k = 1 ist, das Ergebnis zu zusammenhängenden Sektoren führen würde.

Als ein nummerisches Beispiel sei angenommen, dass es zwölf Kabinen in einem Gebäude und 40 Stockwerke gibt (d.h. C = 12 und f = 40). Es sei angenommen, dass die Gebäudestockwerke in vier vorläufige, zusammenhängende Sektoren gruppiert sind, wobei der erste Sektor die Stockwerke 1 bis 10 umfasst, der zweite Sektor die Stockwerke 11 bis 28 umfasst, der dritte Sektor die Stockwerke 29 bis 34 umfasst und der vierte Sektor die Stockwerke 34 bis 40 umfasst. Sei j = 2, so dass wir den zweiten Sektor (d.h. Stockwerke 11 bis 28) betrachten. Dies erzeugt (Start)2 = 11 und (Ende)2 = 28. Es sei weiterhin angenommen, dass sechs der zwölf Kabinen diesen speziellen vorläufigen Sektor bedienen (t = 6).

In einem Beispiel, bei dem K = 3 ist, bedient Kabine C1 Rufe zu und von den Stockwerken 13, 16, 19, 22, 25 und 28, da jede dieser Stockwerknummern einen Rest von 1 haben (der Index der Kabinennummer), wenn sie durch 3 geteilt werden (was der Wert von K ist). In ähnlicher Weise bedient die Kabine C2 Rufe zu und von den Stockwerken 11, 14, 17, 20, 23 und 26. Die Kabine C3 bedient Rufe zu und von den Stockwerken 12, 15, 18, 21, 24, 27. Die zu jeder Kabine zugeordneten Stockwerke bilden nicht-zusammenhängende Sektoren.

In diesem Beispiel ist t größer als k, so dass die Kabine C4 dieselben Stockwerke bedient wie die Kabine C1, da 4 = 1 (mod 3) ist. In ähnlicher Weise bedient die Kabine C5 dieselben Stockwerke wie die Kabine C2 und die Kabine C6 bedient dieselben Stockwerke wie C3.

In einem Beispiel werden die Kabinen in einer dynamischen Weise zugeordnet oder bezeichnet, so dass z.B. die Kabine 24 in 4 nicht immer die Kabine Ci ist. Jeder Sektor für eine Kabine basiert effektiv auf gleich beabstandeten Stockwerken innerhalb eines vorläufigen, zusammenhängenden Sektors.

Die vorangehende Beschreibung ist lediglich beispielhaft und nicht beschränkender Natur. Variationen und Modifikationen zu den offenbarten Bespielen, die nicht notwendigerweise von dem Wesen dieser Natur abweichen, können den mit dem Stand der Technik vertrauten Fachleuten ersichtlich werden. Der dieser Erfindung gegebene Umfang rechtlichen Schutzes kann nur durch Studieren der nachfolgenden Ansprüche bestimmt werden.

ZUSAMMENFASSUNG

Ein Aufzugsystem weist eine Mehrzahl von Kabinen (2230) auf, die fähig sind, eine Mehrzahl von Stockwerken (217) zu bedienen. Eine Steuerung (42) gruppiert die Stockwerke in eine Mehrzahl von Sektoren (S1–S4). Die Steuerung (42) ordnet eine spezielle Kabine einem speziellen Sektor zu. Die Sektoren weisen mindestens einen Sektor auf, der mindestens ein Stockwerk hat, das nicht aufeinander folgend zu den anderen Stockwerken in diesem Sektor ist.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Steuern von Aufzugkabinenbewegung, aufweisend:

    Gruppieren von Stockwerken (217) in vorläufige, zusammenhängende Sektoren; und

    Umordnen der vorläufigen Sektoren in eine Mehrzahl von Sektoren (S1–S4), wobei mindestens einer der Sektoren mindestens ein Stockwerk aufweist, das nicht mit mindestens einem anderen Stockwerk in dem einen Sektor aufeinander folgend ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, aufweisend ein Zuordnen mindestens einer Aufzugkabine (2230) zu jedem Sektor.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, aufweisend ein Gruppieren einiger der Stockwerke in mindestens zwei Sektoren, die zueinander aufeinander folgend sind, wobei die zwei Sektoren jedes Stockwerk jeweils aufeinander folgend zu einem anderen Stockwerk in dem Sektor haben.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, aufweisend ein Tauschen mindestens eines Stockwerks von mindestens einem vorläufigen Sektor mit mindestens einem Stockwerk von einem anderen vorläufigen Sektor.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei es N Tausche gibt, wobei N größer oder gleich (1/2) (die durchschnittliche Anzahl von Stockwerken pro Sektor) ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, aufweisend ein Gruppieren von Stockwerken derart, dass jeder Sektor mindestens ein Stockwerk aufeinander folgend einem Stockwerk von einem anderen Sektor und eine verbleibende Anzahl von Stockwerken aufeinander folgend zueinander hat.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei es S Sektoren und F Stockwerke pro Sektor gibt und Gruppieren der Stockwerke sequenziell in Sektoren derart, dass jeder Sektor höchste nicht-zugeordnete (F-1) Stockwerke und das (S-m)-te Stockwerk hat, wobei m die Anzahl von eingerichteten Sektoren ist.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, aufweisend ein Gruppieren der Stockwerke in k vorläufige, zusammenhängende Sektoren und dann ein Umordnen jedes vorläufigen Sektors in m nicht-zusammenhängende Sektoren, wobei k größer oder gleich 2 ist und m größer oder gleich 2 ist.
  9. Verfahren nach Anspruch 1, wobei es C Kabinen gibt und aufweisend ein Gruppieren der Stockwerke in 5 vorläufige Sektoren, wobei S = C/k, und dann ein Umordnen jedes vorläufigen Sektors in k Sektoren mit jedem k-ten Stockwerk in jedem Sektor, wobei k eine ganze Zahl größer oder gleich 2 ist.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei k = 2 ist und ein erster Sektor abwechselnde Stockwerke mit einem anderen Sektor hat.
  11. Verfahren nach Anspruch 1, wobei jeder der Sektoren mindestens ein Stockwerk hat, dass nicht aufeinander folgend mit mindestens einem anderen Stockwerk in dem Sektor ist.
  12. Verfahren nach Anspruch 1, aufweisend mindestens zwei der folgenden Schritte:

    Tauschen mindestens eines Stockwerks von mindestens einem vorläufigen Sektor mit mindestens einem Stockwerk von einem anderen vorläufigen Sektor;

    Gruppieren von Stockwerken derart, dass jeder Sektor mindestens ein Stockwerk benachbart zu einem Stockwerk von einem anderen Sektor und eine verbleibende Anzahl von Stockwerken aufeinander folgend zueinander hat;

    Gruppieren der Stockwerke sequenziell in Sektoren derart, dass jeder Sektor höchste nicht-zugeordnete (F-1) Stockwerke und das (S-m)-te Stockwerk hat, wobei es S Sektoren gibt, F Stockwerke pro Sektor und m die Anzahl eingerichteter Sektoren ist;

    Gruppieren der Stockwerke in k vorläufige, zusammenhängende Sektoren und dann ein Umordnen jedes vorläufigen Sektors in m nichtzusammenhängende Sektoren, wobei k größer oder gleich 2 ist und m größer oder gleich 2 ist; und

    Gruppieren der Stockwerke in S vorläufige Sektoren, wobei S = C/k, und dann ein Umordnen jedes vorläufigen Sektors in k Sektoren mit jedem k-ten Stockwerk in jedem Sektor, wobei es C Kabinen gibt und k eine ganze Zahl größer oder gleich 2 ist.
  13. Aufzugsystem, aufweisend:

    eine Mehrzahl von Aufzugkabinen (2230), wobei jede fähig ist, eine Mehrzahl von Stockwerken zu bedienen; und

    eine Steuerung (42), die die Stockwerke in vorläufige, zusammenhängende Sektoren gruppiert und dann die vorläufigen Sektoren in Sektoren (S1 bis S4) umordnet mit mindestens einem Sektor, der mindestens ein Stockwerk hat, das nicht aufeinander folgend zu mindestens einem anderen Stockwerk in dem einen Sektor ist.
  14. System nach Anspruch 13, wobei die Steuerung (42) mindestens ein Stockwerk von einem vorläufigen Sektor mit mindestens einem Stockwerk von einem anderen vorläufigen Sektor austauscht.
  15. System nach Anspruch 14, wobei es N Tausche gibt, wobei N größer oder gleich (1/2) (die durchschnittliche Anzahl von Stockwerken pro Sektor) ist.
  16. System nach Anspruch 13, wobei es S Sektoren, F Stockwerke pro Sektor gibt und die Steuerung (42) die Stockwerke sequenziell in Sektoren in einer Reihenfolge gruppiert, bei der eine aktuelle Gruppierung von Stockwerken die höchsten nicht-zugeordneten (F-1) Stockwerke und das (S-m)-te Stockwerk umfasst, wobei m die Anzahl von eingerichteten Sektoren ist.
  17. System nach Anspruch 13, wobei die Steuerung (42) die Stockwerke in K vorläufige, zusammenhängende Sektoren gruppiert und dann jeden vorläufigen Sektor in M nicht-zusammenhängende Sektoren umordnet, wobei K größer oder gleich 2 ist und M größer oder gleich 2 ist.
  18. System nach Anspruch 13, wobei es C Kabinen (2230) gibt und die Steuerung (42) die Stockwerke in F vorläufige Sektoren gruppiert, wobei s = C/K, die Steuerung dann jeden vorläufigen Sektor in K Sektoren mit jedem K-ten Stockwerk in jedem Sektor umgruppiert, wobei K größer oder gleich 2 ist.
  19. System nach Anspruch 13, wobei die Steuerung (42) die Stockwerke so gruppiert, dass mindestens zwei der Sektoren aufeinander folgend zueinander sind und die zwei aufeinander folgenden Sektoren jedes Stockwerk aufeinander folgend jeweils einem anderen Stockwerk in jedem der zwei Sektoren haben.
  20. Verfahren zum Steuern einer Aufzugkabinenbewegung, aufweisend:

    Gruppieren von Stockwerken sequenziell in Sektoren derart, dass jeder Sektor höchste nicht-zugeordnete (F-1) Stockwerke und das (S-m)-te Stockwerk hat, wobei es S Sektoren gibt, F Stockwerke pro Sektor und m die Anzahl von eingerichteten Sektoren ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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