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Dokumentenidentifikation DE102006004216A1 03.08.2006
Titel Hebelschaltvorrichtung
Anmelder Kabushiki Kaisha Tokai Rika Denki Seisakusho, Aichi, JP
Erfinder Funahashi, Masane, Aichi, JP;
Kusama, Hiroshi, Aichi, JP;
Yoshida, Norikazu, Aichi, JP;
Hayase, Fumitaka, Aichi, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 30.01.2006
DE-Aktenzeichen 102006004216
Offenlegungstag 03.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.08.2006
IPC-Hauptklasse H01H 25/06(2006.01)A, F, I, 20060130, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60R 16/02(2006.01)A, L, I, 20060130, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein dritter Isolator eines Waschschalters einer zweiten elektrischen Schalteinheit erstreckt sich länglich in der Axialrichtung, wobei der Isolator mit fixen Kontakten versehen ist, die sich in der Axialrichtung erstrecken. Weiterhin ist ein Basisteil des isolators mit Verbindungsanschlüssen versehen, die in Nachbarschaft zu den Verbindungsanschlüssen eines Wischerschalters einer ersten elektrischen Schalteinheit angeordnet sind. Ein zweiter Anschlussdraht und ein dritter Anschlussdraht sind jeweils mit den Verbindungsanschlüssen verbunden.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hebelschaltvorrichtung mit einer ersten elektrischen Schalteinheit des Drehtyps und einer zweiten elektrischen Schalteinheit des Drücktyps in Nachbarschaft zu dem Spitzenteil eines Schaftteils des Hebels.

Es ist eine Hebelkombinationsschaltvorrichtung für ein Fahrzeug bekannt, die eine erste elektrische Schalteinheit mit einem Drehschalter, der durch eine Drehbetätigung eines Knopfs betätigt wird, und eine zweite elektrische Schalteinheit mit einem Drückschalter umfasst, der durch eine Drückbetätigung einer Drücktaste in Nachbarschaft zu dem Spitzenteil des zylindrischen Schaftteils des Hebels betätigt wird (siehe zum Beispiel das Patentdokument 1).

In diesem Fall ist der Isolator der ersten elektrischen Schalteinheit des Drehtyps innerhalb des Knopfs an der Peripherie des Schaftteils angeordnet. Fixe Kontakte und Verbindungsanschlüsse sind an dem Isolator vorgesehen. Weiterhin liegen die fixen und beweglichen Kontakte der zweiten elektrischen Schalteinheit des Drücktyps einander gegenüber, wobei der fixe Kontakt an der Spitze des Schaftteils vorgesehen ist. Weiterhin sind Anschlussdrähte, die sich durch den Hebel erstrecken, jeweils mit den Verbindungsanschlüssen der ersten elektrischen Schalteinheit und den Verbindungsanschlüssen des fixen Kontakts der zweiten elektrischen Schalteinheit verbunden.

Die herkömmliche Schaltvorrichtung mit dem oben beschriebenen Aufbau weist jedoch den folgenden Nachteil auf. Weil insbesondere die Verbindungsanschlüsse der fixen Kontakte in der zweiten elektrischen Schalteinheit an dem Spitzenteil des Schaftteils näher an der Seite des Spitzenteils des Schaftteils als der Isolator der ersten elektrischen Schalteinheit angeordnet sind, muss der Anschlussdraht zu dem Spitzenteil des vorderen Schafts weiter als der Isolator der ersten elektrischen Schalteinheit geführt werden. Weil weiterhin die Position der Verbindungsanschlüsse des Isolators in der ersten elektrischen Schalteinheit und die Position der Verbindungsanschlüsse des fixen Kontakts in der zweiten elektrischen Schalteinheit in der Axialrichtung voneinander abweichen, weichen die Verbindungspositionen zwischen den Verbindungsanschlüssen und den Anschlussdrähten in der Axialrichtung voneinander ab.

Die Erfindung bezweckt, die oben genannten Probleme zu lösen, wobei es eine Aufgabe der Erfindung ist, eine Hebelschaltervorrichtung mit einer ersten elektrischen Schalteinheit des Drehtyps und einer zweiten elektrischen Schalteinheit des Drücktyps in Nachbarschaft zu dem Spitzenteil des Schaftteils anzugeben, wobei die Verbindungspositionen zwischen den Verbindungsanschlüssen der ersten elektrischen Schalteinheit und den Anschlussdrähten und die Verbindungspositionen zwischen den Verbindungsanschlüssen der zweiten elektrischen Schalteinheit und den Anschlussdrähten so nahe wie möglich zueinander vorgesehen sind, wobei die Verdrahtung des mit dem Verbindungsanschluss der zweiten elektrischen Schalteinheit verbundenen Anschlussdrahtes einfach durchgeführt werden kann.

Um die oben genannte Aufgabe zu lösen, ist die Erfindung durch die folgende Anordnung gekennzeichnet.

  • (1) Eine Hebelschaltervorrichtung, die umfasst:

    einen Hebelhauptkörper mit einem zylindrischen Schaftteil, der sich in einer Axialrichtung erstreckt,

    eine erste elektrische Schalteinheit des Drehtyps, die umfasst:

    einen Knopf, der in Nachbarschaft zu einem Spitzenteil des Schaftteils vorgesehen ist, um sich um den Schaftteil zu drehen, wobei der Einstellungszustand des Knopfs in Abhängigkeit von einer Drehbetätigung des Knopfs geändert wird, und

    einen ersten Verbindungsanschluss, der elektrisch mit einem sich durch den Hebelhauptkörper erstreckenden Anschlussdraht verbunden ist, und

    eine zweite elektrische Schalteinheit des Drücktyps, die umfasst:

    eine Drücktaste, die in Nachbarschaft zu dem Spitzenteil des Schaftteils vorgesehen ist, um in der Axialrichtung hin und her bewegt zu werden, wobei der Einstellungszustand der Drücktaste in Abhängigkeit von einer Drückbetätigung der Drücktaste geändert wird,

    einen fixen Kontakt, der sich in der Axialrichtung erstreckt, und

    einen zweiten Verbindungsanschluss, der elektrisch mit dem fixen Kontakt und einem sich durch den Hebelhauptkörper erstreckenden Anschlussdraht verbunden ist,

    wobei der zweite Verbindungsanschluss in Nachbarschaft zu dem ersten Verbindungsanschluss angeordnet ist.
  • (2) Hebelschaltervorrichtung nach (1), wobei der fixe Kontakt auf einer Seitenfläche eines Isolators vorgesehen ist, der innerhalb des Schaftteils angeordnet ist und sich in der Axialrichtung erstreckt, wobei der zweite Verbindungsanschluss an einem Basisteil des Isolators angeordnet ist, und wobei die zweite elektrische Schalteinheit einen beweglichen Kontakt umfasst, der auf der Seitenfläche des Isolators gleitet, um in Kontakt mit den fixen Kontakten gebracht und von denselben getrennt zu werden.

Weil gemäß der vorliegenden Erfindung die Verbindungsanschlüsse des fixen Kontakts in der zweiten elektrischen Schalteinheit in Nachbarschaft zu den Verbindungsanschlüssen in der ersten elektrischen Schalteinheit angeordnet sind, können die Verbindungspositionen zwischen den Verbindungsanschlüssen der ersten elektrischen Schalteinheit und dem Anschlussdraht und die Verbindungspositionen zwischen den Verbindungsanschlüssen der zweiten elektrischen Schalteinheit und den Anschlussdrähten so nahe zueinander wie möglich vorgesehen werden. Weil weiterhin die Spitze des Anschlussdrahts für die Verbindung mit den Verbindungsanschlüssen der zweiten elektrischen Schalteinheit vorzugsweise an im wesentlichen derselben Position wie die Spitze des Anschlussdrahts für die Verbindung mit den Verbindungsanschlüssen der zweiten elektrischen Schalteinheit verdrahtet ist, kann die Verdrahtung des Anschlussdrahtes für die Verbindung mit den Verbindungsanschlüssen der zweiten elektrischen Schalteinheit einfach durchgeführt werden.

1 ist eine Querschnittansicht einer Ausführungsform der Erfindung.

2A und 2B zeigen Hauptteile eines Waschschalters, wobei 2A und 2B jeweils einen AUS-Zustand und einen EIN-Zustand zeigen.

3 ist eine Draufsicht auf die gesamte Ausführungsform.

4 ist eine perspektivische Explosionsansicht der gesamten Ausführungsform.

5 ist eine perspektivische Ansicht des Hauptteils aus der entgegen gesetzten Perspektive von 4.

Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Ein Hebelschalter gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist ein Schalter, der als ein Hebelkombinationsschalter am Säulenteil eines Lenkrads in einem Fahrzeug verwendet wird. 3 ist eine Draufsicht auf eine Hebelschaltervorrichtung 1. 1 ist eine Querschnittansicht der Hebelschaltervorrichtung 1. 2A und 2B sind Draufsichten auf Hauptteile derselben. 4 ist eine perspektivische Explosionsansicht der Hebelschaltervorrichtung 1. Und 5 ist eine perspektivische Explosionsansicht der Hauptteile aus der entgegen gesetzten Perspektive von 4.

Wie in 3 und 4 gezeigt, ist ein Haupthebelteil 2 der Hebelschaltervorrichtung 1 mit einer hohlen Form aus einem Kunstharz ausgebildet und umfasst einen Befestigungsteil 3 an einem als Basisteil dienenden Endteil (dem rechten Endteil in 1, 3 und 4) sowie einen Schaftteil 4, der eine längliche zylindrische Form aufweist und einstückig mit dem Befestigungsteil 3 an dem anderen als Spitzenteil dienenden Endteil ausgebildet ist. Ein sich in der Axialrichtung erstreckender Schlitz 5 (siehe 5) ist an dem Schaftteil 4 ausgebildet. Wie in 1 gezeigt, ist eine Abdeckung 7 zum Schließen einer Öffnung 6 in dem Hauptleberkörper 2 entfernbar an dem Basisteil des Haupthebelkörpers 2 befestigt.

Ein erster Isolator 8 in der Form einer ringförmigen Scheibe ist fix an einer Peripherie des Schaftteils 4 dem Basisteil (auf der rechten Seite in 1) zugewandt befestigt. Der erste Isolator 8 ist mit einer Vielzahl von fixen Kontakten 9 und Verbindungsanschlüssen 10 versehen, die elektrisch mit den fixen Kontakten 9 verbunden sind. Ein erster Drehknopf 11, der eine doppelte zylindrische Form aufweist und näher zu dem Spitzenteil (der linken Seite in 1) angeordnet ist als der erste Isolator 8, ist an der Peripherie des Schaftteils 4 vorgesehen, um sich um den Schaftteil 4 zu drehen. Weiterhin ist ein Zwischenglied 12 fix an der Peripherie des Schaftteils 4 befestigt, um näher an dem Spitzenteil zu sein als der erste Drehknopf 11. Ein Rastmechanismus 15 (siehe 4) mit Stoppteilen 13 und Stoppfedern 14 ist zwischen dem Zwischenglied 12 und dem ersten Drehknopf 11 angeordnet. Der Rastmechanismus 15 sieht ein Rastgefühl für den ersten Drehknopf 11 vor.

Ein beweglicher Kontakt 16 ist an dem ersten Drehknopf 11 befestigt und ist dem ersten Isolator 8 zugewandt. Wenn der erste Drehknopf 11 gedreht wird, gleitet der bewegliche Kontakt 16 auf einer Fläche des ersten Isolators 8, um in Kontakt mit den fixen Kontakten 9 gebracht oder von denselben getrennt zu werden. In diesem Fall wird ein Rückwischerschalter 17 durch den ersten Isolator 8, die fixen Kontakte 9 und die Verbindungsanschlüsse 10 an dem ersten Isolator 8, den ersten Drehknopf 11 und den beweglichen Kontakt 16 gebildet und drehbar durch den ersten Drehknopf 11 betätigt.

Ein zweiter Isolator 20 in der Form einer ringförmigen Scheibe ist fix an der Peripherie des Schaftteils 4 näher zu dem Spitzenteil als das Zwischenglied 12 befestigt. Der zweite Isolator 20 ist in Nachbarschaft zu einem gestuften Teil 4a des Schaftteils 4 angeordnet. Der zweite Isolator 20 ist mit einer Vielzahl von fixen Kontakten 21 und einer Vielzahl von elektrisch mit den fixen Kontakten 21 verbundenen Verbindungsanschlüssen 22 versehen. Weiterhin ist ein Kontakthalter 23 an der Peripherie des Schaftteils 4 näher zu dem Spitzenteil als der zweite Isolator 20 derart vorgesehen, dass er sich um den Schaftteil 4 drehen kann. Weiterhin ist ein Ständer 24 fix an der Peripherie des Schaftteils 4 näher zu dem Spitzenteil als der Kontakthalter 23 befestigt. Ein Rastmechanismus 27 mit Rastteilen 25 und Rastfedern 26 ist zwischen dem Kontakthalter 23 und dem Ständer 24 angeordnet. Wenn der Kontakthalter 23 gedreht wird, wird durch den Rastmechanismus 27 ein Rastgefühl vorgesehen. Ein beweglicher Kontakt 28 ist an der Seite des Kontakthalters 23 befestigt und dem zweiten Isolator 20 zugewandt. Wenn der Kontakthalter 23 gedreht wird, gleitet der bewegliche Kontakt 28 auf einer Fläche des zweiten Isolators 20, um in Kontakt mit den fixen Kontakten 21 gebracht und von denselben getrennt zu werden.

Ein zweiter Drehknopf 30, der mit einer zylindrischen Form mit einem geschlossenen Ende ausgebildet ist, ist an dem Spitzenteil des Schaftteils 4 vorgesehen, um den zweiten Isolator 20, den Kontakthalter 23 und den Ständer 24 zu bedecken. Der zweite Drehknopf 30 ist an dem Kontakthalter 23 derart befestigt, dass er sich um den Schaftteil 4 mit dem Kontakthalter 23 als eine Einheit dreht und in der Axialrichtung in Bezug auf den Kontakthalter 23 und den Ständer 24 hin und her bewegt. Weiterhin ist eine Dekorationskappe 31 an dem Spitzenteil des zweiten Drehknopfs 30 befestigt.

Ein dritter Isolator 32 ist in das Innere des Schaftteils 4 an einem Spitzenteil desselben eingesteckt. Der Basisteil 32a des dritten Isolators 32 ist an dem Schaftteil 4 in Nachbarschaft zu dem gestuften Teil 4a fixiert und erstreckt sich von demselben in der Form einer Platte in der Axialrichtung, wobei ein Spitzenteil 32b des dritten Isolators 32 bis zu dem Spitzenteil des Schaftteils 4 reicht. Ein Paar von fixen Kontakten 33 ist auf einer Seitenfläche des dritten Isolators 32 vorgesehen und erstreckt sich in der Axialrichtung. Elektrisch mit den fixen Kontakten 33 verbundene Verbindungsanschlüsse 34 (siehe 1 und 5) sind an dem Basisteil 32a des dritten Isolators 32 vorgesehen. In diesem Fall sind die Verbindungsanschlüsse 34 in Nachbarschaft zu den Verbindungsanschlüssen 22 des zweiten Isolators 20 angeordnet.

Eine Drücktaste 35, die mit einer zylindrischen Form mit einem geschlossenen Ende ausgebildet ist, ist innerhalb des Spitzenteils des zweiten Drehknopfs 30 angeordnet, um den Ständer 24 von der Spitze her zu bedecken. Die Drücktaste 35 kann in der Axialrichtung des Schaftteils 4 hin und her bewegt werden und kann nicht um den Schaft des Ständers 24 gedreht werden. Eine als Vorspannungsglied dienende Druckspiralfeder 36 ist zwischen der Drücktaste 35 und dem Ständer 24 vorgesehen, wobei die Drücktaste 35 und der zweite Drehknopf 30 durch die Vorspannkraft der Druckspiralfeder 36 in der Axialrichtung des Schaftteils 4 nach außen vorgespannt werden. Ein U-förmiger beweglicher Kontakt 37 aus einer Blattfeder ist an der Innenseite der Drücktaste 35 befestigt. Wenn sich die Drücktaste 35 in der Axialrichtung bewegt, gleitet ein paar von Kontaktteilen 37a des beweglichen Kontakts 37 auf der Seitenfläche des dritten Isolators 32, um in Kontakt mit den fixen Kontakten 33 gebracht und von denselben getrennt zu werden.

Der Hebelhauptkörper 2, die Abdeckung 7, der erste Drehknopf 11, das Zwischenglied 12 und der zweite Knopf 30 bilden den Hebel.

Weiterhin bilden der zweite Isolator 20, die fixen Kontakte 21 und die Verbindungsanschlüsse 22 an dem zweiten Isolator 20, der zweite Drehknopf 30, der durch den zweiten Drehknopf 30 gedrehte Kontakthalter 23 und der an dem Kontakthalter 23 vorgesehene bewegliche Kontakt 28 einen Wischerschalter 40 für die Windschutzscheibe. Der Wischerschalter 40 bildet eine erste elektrische Schalteinheit des Drehtyps gemäß der Erfindung.

Weiterhin bilden der dritte Isolator 32, die fixen Kontakte 33 und die Verbindungsanschlüsse 34 an dem dritten Isolator, die Drücktaste 35, die Druckspiralfeder 36 und der bewegliche Kontakt 37 einen Waschschalter 41 für die Windschutzscheibe. Der Waschschalter 41 bildet eine zweite elektrische Schalteinheit des Drücktyps gemäß der Erfindung. In diesem Fall sind in einem nicht-Betriebszustand, in dem der Waschschalter 41 keine Drückoperation durchführt, die Kontaktteile 37a des beweglichen Kontakts 37 von den fixen Kontakten 33 in der Axialrichtung getrennt und damit in einem AUS-Zustand (siehe 2A).

Weiterhin sind ein erster Anschlussdraht 42 für den Rückwischerschalter 17, ein zweiter Anschlussdraht 43 für den Wischerschalter 40 und ein dritter Anschlussdraht 44 für den Waschschalter 41 innerhalb des Hebels verdrahtet. Davon ist der Spitzenteil des ersten Anschlussdrahts 42 elektrisch mit dem Verbindungsanschluss 10 des ersten Isolators 8 im Inneren des Hebelhauptkörpers 2 verbunden. Weiterhin ist der Spitzenteil des zweiten Anschlussdrahts 43 elektrisch mit den Verbindungsanschlüssen 22 des zweiten Isolators 20 im Inneren des Zwischenglieds 12 verbunden. Weiterhin ist der Spitzenteil des dritten Anschlussdrahts 44 elektrisch mit dem Verbindungsanschluss 34 des dritten Isolators 32 im Inneren des Schaftteils 4 und in Nachbarschaft zu den Verbindungsanschlüssen 22 verbunden.

Bei dem oben beschriebenen Rufbau wird der bewegliche Kontakt 16 durch die Drehung des ersten Drehknopfs 11 (siehe Pfeil A in 3) in derselben Richtung gedreht. Auf der Basis dieser Betätigung wird ein Einstellzustand des Rückwischerschalters 17 geschaltet. Auf der Basis der Drehung des zweiten Drehknopfs 30 (siehe Pfeil B in 3) wird der bewegliche Kontakt 28 in derselben Richtung durch den Kontakthalter 23 gedreht. Auf der Basis dieser Betätigung wird ein Einstellzustand des Wischerschalters 40 geschaltet. Weil dabei die Drücktaste 35 nicht gedreht werden kann, wird die Drücktaste auch dann nicht gedreht, wenn der zweite Drehknopf 30 gedreht wird.

Wenn dagegen der zweite Drehknopf 30 in der Richtung des Pfeils C von 1 und 3 gedrückt wird, bewegt sich die durch den zweiten Drehknopf 30 gedrückte Drücktaste 35 in der Richtung des Pfeils C. Auf diese Weise wird der an der Drücktaste 35 befestigte bewegliche Kontakt 37 in der Richtung des Pfeils C bewegt, sodass das Paar von Kontaktteilen 37a des beweglichen Kontakts 37 in Kontakt mit dem Paar von fixen Kontakten 33 kommt (siehe 2B), wodurch der Waschschalter 41 in den EIN-Zustand versetzt wird. Wenn weiterhin die in der Richtung des Pfeils C auf den zweiten Drehknopf 30 ausgeübte Drückkraft losgelassen wird, bewegen sich die Drücktaste 35 und der zweite Drehknopf 30 aufgrund der Vorspannkraft der Druckspiralfeder 36 in der zu dem Pfeil C entgegen gesetzten Richtung. Weiterhin bewegt sich bei dieser Betätigung der bewegliche Kontakt 37 auch in derselben Richtung, sodass das Paar von Kontaktteilen 37a von dem Paar von fixen Kontakten 33 (siehe 2A) getrennt wird, wodurch der Waschschalter 41 in den AUS-Zustand versetzt wird.

Gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform erstreckt sich bei der Hebelschaltervorrichtung mit dem Wischerschalter 40 des Drehtyps und dem Waschschalter 41 des Drücktyps in Nachbarschaft zu dem Spitzenteil des Schaftteils 4 des Hebels der dritte Isolator 32 des Waschschalters 41 in der Axialrichtung, wobei sich auch die fixen Kontakte 33 in der Axialrichtung erstrecken, wobei die mit den fixen Kontakten 33 elektrisch verbundenen Verbindungsanschlüsse 34 in Nachbarschaft zu den Verbindungsanschlüssen 22 des drehbaren Wischerschalters 40 angeordnet sind und wobei die sich durch den Hebel erstreckenden zweiten und dritten Anschlussdrähte 43 und 44 elektrisch jeweils mit den Verbindungsanschlüssen 34 und 22 verbunden sind. Aus diesem Grund können die Verbindungspositionen zwischen den zweiten Anschlussdrähten 43 und den Verbindungsanschlüssen 22 des Wischerschalters 40 und die Verbindungspositionen zwischen den dritten Anschlussdrähten 44 und den Verbindungsanschlüssen 34 des Waschschalter 41 so nahe wie möglich zueinander vorgesehen werden. Weil es weiterhin ausreicht, wenn die Spitze des mit den Verbindungsanschlüssen 34 des Waschschalters 41 verbundenen dritten Anschlussdrahts 44 und die Spitze des mit den Verbindungsanschlüssen 22 des Wischerschalters 40 verbundenen zweiten Anschlussdrahts 43 zu im wesentlichen derselben Position verdrahtet werden, muss die Spitze des dritten Anschlussdrahts 44 nicht notwendigerweise den Spitzenteil des Schaftteils 4 erreichen. Entsprechend kann der dritte Anschlussdraht 44 einfach verdrahtet werden.

Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern kann auf verschiedene Weise wie etwa im folgenden genannt modifiziert und erweitert werden.

Anstatt der Schalteinheit kann ein variabler Widerstand als erste elektrische Schalteinheit verwendet werden.

Anstatt des Schalter des Gleittyps kann ein Schalter mit gegenüberliegenden Kontakten als Waschschalter 41 der zweiten Schalteinheit verwendet werden.

Weiterhin kann der Waschschalter 41 derart aufgebaut sein, dass er die Drücktaste 35 direkt drückt.


Anspruch[de]
  1. Hebelschaltervorrichtung, die umfasst:

    einen Hebelhauptkörper (2) mit einem zylindrischen Schaftteil (4), der sich in einer Axialrichtung erstreckt,

    eine erste elektrische Schalteinheit (40) des Drehtyps, die umfasst:

    einen Knopf (11), der in Nachbarschaft zu einem Spitzenteil des Schaftteils (4) vorgesehen ist, um sich um den Schaftteil (4) zu drehen, wobei der Einstellungszustand des Knopfs (11) in Abhängigkeit von einer Drehbetätigung des Knopfs (11) geändert wird, und

    einen ersten Verbindungsanschluss (10), der elektrisch mit einem sich durch den Hebelhauptkörper erstreckenden Anschlussdraht (42) verbunden ist, und

    eine zweite elektrische Schalteinheit (41) des Drücktyps, die umfasst:

    eine Drücktaste (35), die in Nachbarschaft zu dem Spitzenteil des Schaftteils (4) vorgesehen ist, um in der Axialrichtung hin und her bewegt zu werden, wobei der Einstellungszustand der Drücktaste (35) in Abhängigkeit von einer Drückbetätigung der Drücktaste (35) geändert wird,

    einen fixen Kontakt (33), der sich in der Axialrichtung erstreckt, und

    einen zweiten Verbindungsanschluss (34), der elektrisch mit dem fixen Kontakt (33) und einem sich durch den Hehelhauptkörper (2) erstreckenden Anschlussdraht (44) verbunden ist,

    wobei der zweite Verbindungsanschluss (34) in Nachbarschaft zu dem ersten Verbindungsanschluss (22) angeordnet ist.
  2. Hebelschaltervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

    der fixe Kontakt (33) auf einer Seitenfläche eines Isolators (32) vorgesehen ist, der innerhalb des Schaftteils (4) angeordnet ist, und sich in der Axialrichtung erstreckt,

    der zweite Verbindungsanschluss (34) an einem Basisteil (32a) des Isolators (32) angeordnet ist, und

    die zweite elektrische Schalteinheit (41) einen beweglichen Kontakt (37) umfasst, der auf der Seitenfläche des Isolators (32) gleitet, um in Kontakt mit den fixen Kontakten (33) gebracht und von denselben getrennt zu werden.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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