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Dokumentenidentifikation DE60117417T2 03.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001347681
Titel AGRARCHEMIKALIENZUSAMMENSETZUNGEN
Anmelder Syngenta Participations AG, Basel, CH
Erfinder FOWLER, Bruce, Jeffrey, Greensboro, NC 27409, US
Vertreter Zumstein & Klingseisen, 80331 München
DE-Aktenzeichen 60117417
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.12.2001
EP-Aktenzeichen 019992841
WO-Anmeldetag 03.12.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/EP01/14121
WO-Veröffentlichungsnummer 2002045507
WO-Veröffentlichungsdatum 13.06.2002
EP-Offenlegungsdatum 01.10.2003
EP date of grant 22.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.08.2006
IPC-Hauptklasse A01N 25/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A01N 25/30(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A01N 25/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
1. Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf flüssige Agrarchemikalienzusammensetzungen zur Auftragung einer agronomisch aktiven Chemikalie auf eine Pflanze, einen Schädling oder auf einen Genort davon. Insbesondere bezieht sich diese Erfindung auf flüssige Zusammensetzungen von agronomisch aktiven Chemikalien, die in Form von Mikroemulsionen oder Mikroemulsionsvorkonzentraten vorliegen, auf die Herstellung dieser Zusammensetzungen und ein Verfahren zur Verwendung dieser Zusammensetzungen zur Bekämpfung von Schädlingen oder als Pflanzenwachstumsregulatoren.

2. Hintergrund der Erfindung

Wenn agronomisch aktive Chemikalien (Agrarchemikalien) relativ wasserlöslich sind, kann deren Herstellung, Lagerung und Versand in einer kommerziell akzeptablen Form relativ klar sein. Jedoch sind viele Agrarchemikalien hydrophob und Hersteller von Wirkstoffzubereitungen haben oftmals Schwierigkeiten, geeignete Mittel zur Herstellung dieser Materialien in stabilen Formulierungen, die dem Endverbraucher die maximale Ladung an aktivem Inhaltsstoff pro Einheitsvolumen liefern, zu finden. Ein Mittel dies zu tun ist, Trockenformulierungen, wie benetzbare dispergierbare Körnchen (WDGs) oder Spritzpulver (WPs), die beispielsweise in wasserlöslichen Beuteln oder Behältern eingekapselt sind, bereitzustellen. Obwohl diese Trockenformulierungen nicht nur aus Sicht der Ladungszufuhr, sondern ebenso aus Sicht der Handhabung und/oder Arbeitersicherheit attaktiv sind, können nicht alle hydrophoben Agrarchemikalien trockenformuliert werden.

Der einfachste Versuch, konzentrierte Flüssigformulierungen mit Agrarchemikalien mit begrenzter wässeriger Löslichkeit herzustellen, war die Verwendung aromatischer organischer Lösungsmittelsysteme. In diesen Systemen werden aromatische organische Lösungsmittel, wie Xylol oder Kerosin, verwendet, um die agrochemische Verbindung von Interesse löslich zu machen.

Im allgemeinen werden oberflächenaktive Mittel zu den Agrarchemikalien-Lösungsmittel-Zusammensetzungen zugegeben, um Emulsionskonzentrate zu bilden. Die oberflächenaktiven Emulgatoren stehen mit den Agrarchemikalien in einer Vielzahl von Wegen sowohl vor als auch während der tatsächlichen Verwendung, d. h. Auftragung auf die Stelle, in Wechselwirkung. Die oberflächenaktiven Mittel können anfangs die Agrarchemikalie in dem Lösungsmittel oder in einem inerten Trägermedium dispergieren und/oder emulgieren, und beispielsweise kann mit Herbiziden die oberflächenaktive Zusammensetzung ebenso als Eindring-, Versprüh-, Haft-, Stabilisier- und Benetzungsmittel fungieren. Die oberflächenaktive Zusammensetzung kann die Trocknungsgeschwindigkeit eines Tropfens auf einer Pflanze und die Beschaffenheit einer restlichen Flüssigkeit oder eines Kristalls beeinflussen. Die oberflächenaktiven Mittel können ebenso die Verwitterungsmerkmale einer Agrarchemikalie, einschließlich ihrer Wiederbenetzungseigenschaften und Regenfestigkeit beeinflussen.

Die Gegenwart der flüchtigen organischen Verbindungen in diesen Formulierungen zusammen mit den oberflächenaktiven Mitteln ermöglicht die Herstellung von stabilen emulgierbaren Agrarchemikalienkonzentraten (ECs). Obwohl diese EC-Formulierungen eine Hauptrolle auf dem Agrarchemikalienmarkt spielten und spielen, weisen sie den signifikanten Nachteil auf, daß die Formulierungen im allgemeinen auf der Verwendung von beträchtlichen Mengen an stark flüchtigen organischen Verbindungen basieren. Einige dieser stark flüchtigen organischen Verbindungen sind nicht vollkommen zufriedenstellend; insbesondere in bezug auf ihre ökologischen und toxikologischen Eigenschaften. Ein zusätzliches Merkmal, dessen Wichtigkeit auf dem Agrarchemikalienmarkt wächst, ist die Eigenschaft der verringerten Augenreizung, wie durch die veröffentlichten US Environmental Protection Agency Vorschriften gemessen.

Die Mikroemulsionstechnologie (ME-Technologie) ist als ein möglicher Versuch, die oben angegebenen Nachteile der agrochemischen EC-Formulierungen anzusprechen, untersucht worden. Im allgemeinen sind die Mikroemulsionen durch Teilchengrößen zwischen 3 und 10 nm gekennzeichnet. Die kleine Teilchengröße ermöglicht, daß die Emulsion stabiler ist als eine EC-Formulierung. Diese Systeme haben sich für die verschiedenen Gegenstände als Oberflächenreiniger, Anstrichzusammensetzungen, Ölrückgewinnungssysteme, kosmetische Präparate, Wirkstoffabgabe- und Pestizidformulierungen als stark nützlich erwiesen. Die gewünschten Eigenschaften dieser Zusammensetzungen werden offensichtlicht in Abhängigkeit der beabsichtigten Anwendung vollkommen verändert, aber alle diese Zusammensetzungen weisen den Vorteil der eingeschränkten Verwendung von unerwünschten Lösungsmitteln und die Bildung einer hochstabilen emulgierten Form auf.

Beispiele von Mikroemulsionen können beispielsweise in den Dokumenten US-B-5,597,840 und WO-92/13454-A gefunden werden.

Es besteht weiter die Notwendigkeit für weitere mikroemulgierbare Agrarchemikalienkonzentrate, die für einen breiten Bereich an landwirtschaftlich aktiven Inhaltsstoffen geeignet sind, mit einer hohen biologischen Aktivität in der Zielanwendung, mit guter chemischer und physikalischer Stabilität unter strengen Bedingungen, die auf dem Markt vorherrschen, mit guten ökologischen und toxikologischen Eigenschaften, und die verringerte Augenreizung zeigen und ohne weiteres wasserverdünnbar sind, um eine Mikroemulsion zu bilden.

3. Zusammenfassung der Erfindung

Es ist herausgefunden worden, daß die Kombination von (A) einem Alkylalkanoat mit (B) einem mehrwertigen Alkohol, einem mehrwertigen Alkoholkondensat oder einem Gemisch davon und (C) mindestens einem oberflächenaktiven Mittel ein sehr vorteilhaftes System für mikroemulgierbare hydrophobe Agrarchemikalienkonzentrate ist. Die neuen Zusammensetzungen sind lagerstabil, leicht aufzutragen, ökologisch und toxikologisch geeignet und sind beim Verdünnen mit Wasser als Agrarchemikalienzusammensetzungen nützlich, die gute biologische Wirksamkeit in der Zielanwendung aufweisen.

Folglich stellt die vorliegende Erfindung ein mikroemulgierbares, lagerstabiles, flüssiges Agrarchemikalienkonzentrat bereit, das eine hydrophobe Agrarchemikalie (bzw. Agrochemikalie) oder ein Gemisch aus Agrarchemikalien umfaßt, gelöst in einer Lösungsmittelmischung, umfassend ein Alkylalkanoat und einen mehrwertigen Alkohol, ein mehrwertiges Alkoholkondensat oder ein Gemisch davon, und umfassend mindestens ein hydrophiles oberflächenaktives Mittel. Der relative Anteil der hydrophoben Agrarchemikalie oder des Gemisches aus Agrarchemikalien, der Lösungsmittelmischung und dem hydrophilen oberflächenaktiven Mittel ist so, daß beim Verdünnen des Konzentrats mit ausreichend Wasser eine stabile Öl-in-Wasser-Mikroemulsion spontan gebildet wird. Die erfindungsgemäßen mikroemulgierbaren Konzentrate zeigten verringerte Augenreizung und erfüllen in den bevorzugten Ausführungsformen die Erfordernisse für ein Caution Signal Word, wie in den Vorschriften der US Environmental Protection Agency (EPA) vom November 2000 definiert. Diese Signal Word Klassifizierung ist für ein Produkt auf dem landwirtschaftlichen Chemikalienmarkt sehr wertvoll. In einer bevorzugten Ausführungsform sind das mikroemulgierbare Konzentrat (MEC) und die entsprechende daraus gebildete Mikroemulsion im wesentlichen klar. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform sind das MEC und die entsprechende Mikroemulsion im wesentlichen geruchlos. In einer stark bevorzugen Ausführungsform sind das MEC und die entsprechende Mikroemulsion im wesentlichen klar, im wesentlichen geruchlos und erfüllen oder übererfüllen die Erfordernisse für ein „Caution Signal Word".

5. Ausführliche Beschreibung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung stellt ein mikroemulgierbares Agrarchemikalienkonzentrat („MEC") bereit, das beim Verdünnen mit ausreichend Wasser eine stabile Öl-in-Wasser-Mikroemulsion bildet, die unter anderem zur Behandlung von Pflanzen nützlich ist, umfassend in Gew.-% der Gesamtzusammensetzung:

  • (a) eine hydrophobe Agrarchemikalie oder ein Gemisch aus hydrophoben Agrarchemikalien in einer Menge von 0,1 bis 25%,
  • (b) (i) ein erstes Lösungsmittel, das ein Alkylalkanoat ist, in einer Menge von 10 bis 35%;
  • (ii) ein zweites Lösungsmittel, das ein mehrwertiger Alkohol, ein mehrwertiges Alkoholkondensat oder ein Gemisch davon ist, in einer Menge von 10 bis 45%; und
  • (c) mindestens ein oberflächenaktives Mittel in einer Menge von 1 bis 40%
wobei die relativen Anteile der Komponenten (a), (b) und (c) so sind, daß beim Verdünnen des Konzentrats mit ausreichend Wasser eine stabile Öl-in-Wasser-Mikroemulsion spontan gebildet wird.

Der Ausdruck „Agrarchemikalie", wie hierin verwendet, bedeutet eine chemische Substanz, ob natürlich oder synthetisch erhalten, die auf eine Pflanze, einen Schädling oder einen Genort davon aufgetragen wird, was zum Exprimieren der gewünschten biologischen Aktivi tät führt. Der Ausdruck „biologische Aktivität", wie hierin verwendet, bedeutet das Auslösen einer stimulierenden, inhibierenden, regulierenden, therapeutischen, toxischen oder tödlichen Reaktion in einer Pflanze oder einem Schädling, wie einem Pathogen, einem Parasiten oder einem Freßorganismus, der in oder auf einer Pflanze vorliegt, oder das Auslösen einer solchen Reaktion in einem Genort einer Pflanze, einem Schädling oder einer Struktur. Der Ausdruck „Pflanze" umfaßt alle Lebensmittel, Fasern, Futtermittel und Futterpflanzen (Vor- und Nachernte, Samen und Samenbehandlung), Bäume, Rasen und Zierpflanzen, soll aber nicht darauf beschränkt sein. Beispiele von agrochemischen Substanzen umfassen chemische Pestizide (wie Herbizide, Algizide, Fungizide, Bakterizide, virentötende Mittel, Insektizide, Akarizide, milbentötende Mittel, Nematozide und Molluslizide), Herbizidsafener, Pflanzenwachstumsregulatoren, Düngemittel und Nährstoffe, gametenabtötende Mittel, Defoliationsmittel, Trockenmittel und Gemische davon und dergleichen, sind aber nicht darauf beschränkt.

Der Ausdruck „hydrophob", wie in der vorliegenden Beschreibung in bezug auf den Ausdruck „agrochemisch" verwendet, bedeutet nicht in Wasser zu einer nennenswerten Menge löslich, spezieller mit einer Wasserlöslichkeit von nicht mehr als etwa 2% G/V (Gewicht/Volumen), stärker bevorzugt nicht mehr als etwa 1% G/V bei 25°C.

Der Ausdruck „oberflächenaktives Mittel", wie in der vorliegenden Beschreibung verwendet, bedeutet eine chemische Substanz, die als ein oberflächenaktives Mittel agiert, welches Schäumungs-, Befeuchtungs-, Dispergier- und Emulgiereigenschaften bereitstellen kann, und kationisch, anionische, nicht-ionisch oder amphoter ist.

Geeignete Alkylalkanoatesterlösungsmittel (b) (i) umfassen die C6-C13-Alkyl-C1-4-alkanoate, wie Hexyl-, Heptyl-, Octyl-, 2-Ethyl-hexyl-, Nonyl-, Decyl-, Dodecyl- und Tridecylformiate, -acetate, -propanoate und -butanoate; vorzugsweise die C6-C13-Alkylacetate. Diese Materialien sind im allgemeinen kommerziell erhältlich oder können ohne weiteres durch den Fachmann hergestellt werden. Eine Vielzahl der vorhergehenden Alkylacetate ist kommerziell erhältlich. Besonders vorteilhafte C6-C13-Alkylacetate sind von Exxon Mobil Corporation unter der allgemeinen Markenbezeichnung „Exxate" erhältlich.

Geeignete mehrwertige Alkohole und mehrwertige Alkoholkondensate (b) (ii) umfassen Propylenglykol; Dipropylenglykol; Poly-C2-6-alkylenglykole und Derivate, vorzugsweise Poly-C2-6-alkylenglykol und Derivate, wie Polypropylenglykol [MW 2000 bis 4000], Polyoxyethylenpolyoxypropylenglykole, Polyoxypropylenpolyoxyethylenglykole, Diethylenglykol, Polyethylenglykol [MW 200 bis 4000 amu], Methoxypolyethylenglykole 350, 550, 750, 2000, 5000; Glycerol; ethoxyliertes Glycerol; propoxyliertes Glycerol; Zuckeralkohole und ihre alkoxylierten Derivate, wie Xylitol, Mannitol, Sorbitol, ethoxyliertes Sorbitol, Hydroxypropylsorbitol; Glyceroltriacetat; Hexylenglykol (2-Methyl-2,4-pentandiol); 1,3-Butylenglykol; 1,2,6-Hexantriol; Ethohexadiol-USP (2-Ethyl-1,3-hexandiol); vicinales C15-C18-Glykol und Polyoxypropylenderivate von Trimethylolpropan, kurzkettige, bis zu 7 Kohlenstoffe, vorzugsweise bis zu 4 Kohlenstoffe, aliphatische Glykole und Glycerin.

In einer erfindungsgemäßen Ausfühungsform umfaßt das MEC zusätzlich zu der Mischung der ersten und zweiten Lösungsmittel (b) (i) einen Alkylalkanoatester und (b) (ii) einen mehrwertigen Alkohol, ein mehrwertiges Alkoholkondensat oder ein Gemisch davon, eine weitere Komponente, die (b) (iii) ein wassermischbares Lösungsmittel ist.

Geeignete wassermischbare Lösungsmittel (b) (iii) umfassen Tetrahydrofurfurylalkohol, gamma-Butyrolacton, N-Methyl-2-pyrrolidon, Tetramethylharnstoff, Dimethylsulfoxid, N,N-Dimethylacetamid und Dimethylformamid; bevorzugt sind Tetrahydrofurfurylalkohol, gamma-Butyrolacton, N-Methyl-2-pyrrolidon, Triethylphosphat und Propylencarbonat.

Das oberflächenaktive Mittel (c) kann ein einzelnes oberflächenaktives Mittel sein, aber ist in bevorzugten Ausführungsformen vorteilhafterweise eine Mischung aus oberflächenaktiven Mitteln, umfassend: ein erstes kationisches oberflächenaktives Mittel (c) (i) und ein zweites nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel (c) (ii). Jede dieser ersten und zweiten oberflächenaktiven Komponenten kann aus einem oder mehr als einem oberflächenaktiven Mittel des entsprechenden Typs, wenn so gewünscht, hergestellt werden.

Beispiele dieser oberflächenaktiven Materialien (c) sind folgende:

  • (c) (i) Kationische oberflächenaktive Mittel, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus ein oder mehreren Poly-C2-4-alkoxylierten C14-20-Fettaminen, vorzugsweise den Poly-C2-4-alkoxylierten C12-18-Fettaminen, am stärksten bevorzugt einem Poly-C2-4-alkoxylierten Talgamin. Der Poly-C2-4-alkoxylierte Anteil dieser Komponente liegt vorzugsweise in entweder 2 bis 8 (stärker bevorzugt 2 bis 5) Wiederholungseinheiten pro Molekül vor oder der Poly-C2-4-alkoxylierte Anteil dieser Komponente liegt vorzugsweise in etwa 14 bis etwa 18 (stärker bevorzugt etwa 16) Wiederholungseinheiten pro Molekül vor oder ist stärker bevorzugt -[EO]2-20-; und Gemische davon. Besonders nützliche Aminverbindungen umfassen die Toximuls, wie TA-2, -3, -4, -5, -6, -7, -7, -8, -9, -10, -11, -12, -13, -14, -15, -16, -17, -18, -19 und -20 (Stepan); und Gemische davon. Zusätzliche geeignete kationische oberflächenaktive Mittel umfassen die Fettsäurealkanolamide, wie beispielsweise die Witcamide (Witco).
  • (c) (ii) Nicht-ionische oberflächenaktive Mittel, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus (1) einem Mono-C2-6-alkylether eines Poly-C2-4-alkylenoxid-Blockcopolymers mit mindestens einer ersten Polyalkylenoxidblockregion und einer zweiten Polyalkylenoxidblockregion, wobei das Polyalkylenoxid in der ersten Region anders als das Polyalkylenoxid in der zweiten Region ist. Vorzugsweise ist der C2-6-Alkyletherteil ein C3-5-Alkylether, stärker bevorzugt eie C4-Alkylether, des Alkylenoxidblockcopolymers. Ebenso bevorzugt ist der Alkylenoxidblockcopolymerteil vorzugsweise ein Ethlyenoxid/Propylenoxid-Blockcopolymer. Vorzugsweise stellt der Ethylenoxidteil etwa 10 bis etwa 90 Mol-% bis etwa 25 bis etwa 75 Mol-% des Blockcopolymers dar. Ein besonders bevorzugtes Material ist unter dem Markennamen NS-500LQ erhältlich, erhältlich von Witco; (2) einem Kondensationsprodukt eines Rizinusöls und eines Poly-C2-4-alkylenoxids. Vorzugsweise ist der Alkylenoxidteil Ethylenoxid. Vorzugsweise beträgt der Alkylierungsgrad etwa 10 mol bis etwa 100 mol Alkylenoxid pro Mol Rizinusöl, stärker bevorzugt etwa 20 mol bis etwa 70 mol Alkylenoxid pro Mol Rizinusöl. Ein stark bevorzugtes alkoxyliertes Rizinusöl ist unter dem Markennamen CO360, erhältlich von Witco, erhältlich; (3) einem Mono- oder Diester einer C12-24-Fettsäure und Poly-C2-4-alkylenoxid, wo die Fettsäuregruppen gleich oder verschieden sein können. Vorzugsweise sind die Fettsäuregruppen dieselben, wenn zwei dieser Gruppen vorliegen. Ebenso bevorzugt sind die Fettsäuregruppen C12-20-Fettsäuregruppen, stärker bevorzugt C12-18-Fettsäuregruppen, am stärksten bevorzugt Lauroyl, Ölsäure, Caprylsäure oder Myristoleinsäure. Außerdem ist der Poly-C2-4-alkylenoxidteil vorzugsweise Polyethoxy und die Anzahl an Alkylenoxidgruppen in dem Poly-C2-4-alkylenoxidteil beträgt vorzugsweise etwa 2 bis etwa 40 Wiederholungseinheiten. Stark bevorzugte Materialien von diesem Typ umfassen Kessco PEG400DL (Stepan) und Emerest 2620 (Cognis).

In einer Ausführungsform der Erfindung umfaßt das MEC zusätzlich zu dem Gemisch des ersten und zweiten oberflächenaktiven Mittels (c) (i) und (c) (ii) eine weitere Komponente, die (c) (iii) ein anionisches oberflächenaktives Mittel ist.

Geeignete anionische oberflächenaktive Mittel (c) (iii) umfassen ein Poly(oxy-1,2-ethandiyl)-alpha-C10-15-alkyl-omega-hydroxyphosphat oder -sulfat und/oder eine C10-13-Alkylbenzolsulfonsäure. Vorzugsweise ist das Poly(oxy-1,2-ethandiyl)-alpha-C10-15-alkyl-omega-hydroxyphosphat oder -sulfat ein Poly(oxy-1,2-ethandiyl)-alpha-tridecyl-omega-hydroxyphosphat oder -sulfat. Ebenso liegt der (Oxy-1,2-ethandiyl)teil der Verbindung in etwa 3 bis etwa 9, vorzugsweise etwa 6, Wiederholungseinheiten pro Molekül vor. Eine geeignete Verbindung für das Poly(oxy-1,2-ethandiyl)-alpha-C10-15-alkyl-omega-hydroxyphosphat ist als Stepfac 8181 (Stepan) erhältlich. Eine geeignete Verbindung für die C10-13-Alkylbenzolsulfonsäure ist Biosoft S-100 (Stepan). Zusätzliche geeignete anionische oberflächenaktive Mittel umfassen die Phosphat- und Sulfatderivate von ethoxylierten Alkylphenolen, wie -[EO]2-20-Di- und Tristyrylphenolen, Nonylphenolen, Dinonylphenol und Octylphenolen.

Wo Salze der Phosphat- oder Sulfatgruppe wünschenswert sind, kann das Salz ein Salz mit irgendeiner Base sein, so lange wie die Base nicht mit irgendeinem der anderen Inhaltsstoffe, einschließlich der Agrarchemikalie, inkompatibel ist. Besonders geeignet sind die Phosphatsalze von Alkalimetallen, Erdalkalimetallen, Ammoniak oder einem organischen Amin, wie Morpholin, Piperidin, Pyrrolidin, ein Mono-, Di- oder Triniederalkylamin, beispielsweise Ethyl-, Diethyl-, Triethyl- oder Dimethyl-propylamin oder ein Mono-, Di- oder Trihydroxyniederalkylamin, beispielsweise Mono-, Di- oder Tri-ethanolamin.

In einer stark bevorzugten Ausführungsform enthält die Komponente (c) jeweils (c) (i) ein Poly-C2-4-alkoxyliertes Fettamin und (c) (iii) ein C9-17-Alkyl-(OCH2CH2)n-O-phosphat. Vorteilhafterweise kann der pH des MEC optimiert werden, um eine spezielle Agrarchemikalie durch Einstellen der Verhältnisse und Mengen von (c) (i) kationischen und (c) (iii) anionischen oberflächenaktiven Mitteln anzupassen. Noch weitere kationische oberflächenaktive Mittel können zu dem Gemisch, wenn gewünscht, zugegeben werden.

In einer anderen stark bevorzugten Ausführungsform enthält die Komponente (c) (ii) jeweils ein Kondensationsprodukt von Rizinusöl und einem Poly-C2-4-alkylenoxid; einen Mono-C2-6-alkylether eines Poly-C2-4-alkylenoxid-Blockcopolymers mit mindestens einer ersten Polyalkylenoxidblockregion und einer zweiten Polyalkylenoxidblockregion, wobei das Polyalkylenoxid in der ersten Region anders ist als das Polyalkylenoxid in der zweiten Region; und einen Mono- oder Di-ester einer C12-24-Fettsäure und Poly-C2-4-alkylenoxid, wo die Fettsäuregruppen gleich oder verschieden sein können. Noch ein weiteres nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel kann, wenn gewünscht, zugegeben werden.

In einer am stärksten bevorzugten Ausführungsform enthält die Komponente (c) jeweils (c) (i) ein Poly-C2-4-alkoxyliertes Fettamin, (c) (ii) ein Kondensationsprodukt von Rizinusöl und einem Poly-C2-4-alkylenoxid; einen Mono-C2-6-alkylether eines Poly-C2-4-alkylenoxidblockcopolymers mit mindestens einer ersten Polyalkylenoxidblockregion und einer zweiten Polyalkylenoxidblockregion, wobei das Polyalkylenoxid in der ersten Region anders ist als das Polyalkylenoxid in der zweiten Region; und einen Mono- oder Di-ester einer C12-24-Fettsäure und Poly-C2-4-alkylenoxid, wo die Fettsäuregruppen gleich oder verschieden sein können, und (c) (iii) ein C9-17-Alkyl-(OCH2CH2)n-O-phosphat.

In allen Fällen, wo Polyalkylengruppen genannt werden, wenn nicht anders angegeben, kann die Zahl an Wiederholungseinheiten von Alkylenoxid in einem Molekül bis zu etwa 110, vorzugsweise bis zu etwa 50, stärker bevorzugt etwa 2 bis etwa 40 betragen. In Alkylenoxidketten ist die bevorzugte Alkylenoxidgruppe -O-C(R)(R)-C(R)(R)-, wo jedes R unabhängig voneinander Wasserstoff oder ein Alkyl mit ausreichenden Kohlenstoffatomen ist, so daß in dem Aggregat alle Kohlenstoffatome zwischen all den R-Gruppen und den 2 Hauptkettenkohlenstoffen die Kohlenstofferfordernisse der speziellen Alkylengruppe, die für jede Wiederholungseinheit des Typs genannt wird, erfüllen. Daher würde eine Propylenoxidgruppe vorzugsweise eine R-Gruppe als ein Methyl aufweisen, während eine Butylenoxidgruppe vorzugsweise entweder eine R-Gruppe als Ethyl oder zwei R-Gruppen als Methyl aufweisen würde (die an demselben Kohlenstoff vorliegen können oder nicht). Wenn nicht anders angegeben, sind die Ethylenoxid- und Propylenoxidgruppen die bevorzugten Alkylenoxide.

Wie oben erwähnt, ist die organische Lösungsmittelmischung (b), in der die Agrarchemikalie gelöst werden soll, ein Gemisch aus mindestens zwei Lösungsmitteln. Ein erstes Lösungsmittel ist (b) (i) ein Alkylalkanoat. Das zweite Lösungsmittel ist (b) (ii) ein mehrwertiger Alkohol, ein mehrwertiges Alkoholkondensat oder ein Gemisch davon. Gegebenenfalls wird ebenso ein wassermischbares Lösungsmittel (b) (iii) verwendet. Gegebenenfalls können kleine Mengen von zusätzlichen nicht mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln (b) (iv) einbezogen werden, wo es die Formulierung der anderen Komponenten wünschenswert macht.

Geeignete zusätzliche nicht mit Wasser mischbare Lösungsmittel (b) (iv), die in geringen Mengen verwendet werden können, in denen die Agrarchemikalien gelöst werden können, sind aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Cyclohexan, Benzol, Toluol, Xylol, Mineralöl oder Kerosin, Gemische oder substituierte Naphthaline, Gemische von mono- und polyalkylierten aromatischen Verbindungen, kommerziell erhältlich unter den eingetragenen Warzenzeichen SOLVESSO und SHELLSOL und PETROL SPEZIAL, halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Chloroform und o-Dichlorbenzol; Phthalate, wie Dibutylphthalat oder Dioctylphthalat; Ether und Ester, wie Ethylenglykolmonomethyl oder -monoethylether, Fettsäureester; wie Cyclohexanon; höhere Alkohole, wie Hexanol und Octanol; Pflanzenöle, wie Rizinusöl, Sojabohnenöl, Baumwollsamenöl und möglicherweise Methylester davon; sowie epoxidiertes Kokosnußöl oder Sojabohnenöl.

Das erfindungsgemäße MEC ist im allgemeinen durch eine Dichte von etwa 0,9 bis etwa 1,1 g/ml; eine Viskosität von etwa 20 bis 300 cP bei 24°C, gemessen unter Verwendung von beispielsweise einem BROOKFIELD-Viskosimeter mit Spindeln von 1 bis 3 bei 30 U/min; und einem pH von etwa 3 bis etwa 8 gekennzeichnet. Die Mikroemulsionströpfchenteilchengröße liegt zwischen 20 und 300 nm.

Geeignete hydrophobe Agrarchemikalien sind die, die im wesentlichen nicht in Wasser löslich (Löslichkeit beträgt typischerweise nicht mehr als etwa 2% G/V, stärker bevorzugt nicht mehr als etwa 1% G/V bei 25°C), aber in dem Alkylalkanoat löslich sind – mehrwertige Alkoholmischung allein oder gegebenenfalls zusammen mit einem wassermischbaren Lösungsmittel. Agrarchemikalien umfassen Pestizide, ohne darauf beschränkt zu sein. Pestizide umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, Herbizide, Insektizide, milbentötende Mittel, Akarizide, Nematozide, Ektoparasitozide, Fungizide, Bakteriozide, Algazide und Pflanzenwachstumsregulatoren. In bezug auf ihre chemische Beschaffenheit können diese Agrarchemikalien zu einem sehr weiten Bereich an Verbindungsklassen gehören. Beispiele der Verbindungsklassen, zu denen die geeigneten Agrarchemikalien gehören können, sind: Acylalanine, Halogenacetanilide, Triazolderivate, Phosphorsäureester, Pyrethroide, Benzilsäureester, polycyclische halogenierte Kohlenwasserstoffe, Diphenyletherderivate, Formamidine, Strobilurine, Aryloxyphenoxy-alkansäurederivate. Beispiele von geeigneten einzelnen Verbindungen der obengenannten Verbindungsklassen werden nachstehend aufgelistet. Wo es bekannt ist, wird der allgemeine Name verwendet, um die einzelnen Verbindungen zu bezeichnen (q. v. the Pesticide Manual, 10. Auflage, 1994, British Crop Protection Council).

Halogenacetanilide: Dimethachlor, Metolachlor, S-Metolachlor, Pretilachlor, 2-Chlor-N-(1-methyl-2-methoxyethyl)-acet-2,6-xylidid, Alachlor, Butachlor, Propachlor, Dimethenamid.

Diphenyletherderivate: Bifenox, 4-(4-Pentyn-1-yloxy)diphenylether, Acifluorfen, Oxyfluorfen, Fluoroglycofen-ethyl, Fomesafen, cis-trans-(±)2-Ethyl-5-(4-phenoxy-phenoxymethyl)-1,3-dioxolan („Diofenolan").

Phenoxypropionsäurederivate: Fluazifop-butyl, Haloxyfop-methyl, Haloxyfop-(2-ethoxyethyl), Fluorotopic, Fenoxapropethyl, Quizalofopethyl, Propaquizafop, Diclofopmethyl.

Acylalanine: Furalaxyl, Metalaxyl, R-Metalaxyl, Benzoylpropethyl, Benalaxyl, Oxadixyl, Flampropmethyl.

Triazolderivate: Difenoconazol, Etaconazol, Propiconazol, Penconazol, Triadimefon, Epoxiconazol, Tebuconazol, Bromuconazol, Fenbuconazol, Cyproconazol.

Phosphorsäureester: Piperophos, Anilofos, Butamifos, Azamethiphos, Chlorfenvinphos, Dichlorvos, Diazinon, Methidathion, Azinphosethyl, Azinphosmethyl, Chlorpyrifos, Chlorthiofos, Crotoxyphos, Cyanophos, Demeton, Dialifos, Dimethoat, Disulfoton, Etrimfos, Famphur, Flusulfothion, Fluthion, Fonofos, Formothion, Heptenophos, Isofenphos, Isoxathion, Malathion, Mephospholan, Mevinphos, Naled, Oxydemetonmethyl, Oxydeprofos, Parathion, Phoxim, Pyrimiphosmethyl, Profenofos, Propaphos, Propetamphos, Prothiophos, Quinalphos, Sulprofos, Phemephos, Terbufos, Triazophos, Trichloronate, Fenamipos, Isazophos, s-Benzyl-o,o-diisopropylphosphorothioat, Edinphos, Pyrazophos.

Pyrethroide: Allethrin, Bioallethrin, Bioresmethrin, Cyhalotrin, Cypermethrin, Deltamethrin, Fenpropathrin, Fenvalerat, s-Fenvalerat, Flucythrinat, Fluvalinat, Permethrin, Pyrethrin, Resmethrin, Tetramethrin, Tralomethrin, Ethophenprox, Cyfluthrin, Cycloprothrin, Tefluthrin, Flufenprox, Silafluofen, Bifenthrin, Fenfluthrin, Bromfenprox.

Benzilsäureester: Brompropylat, Chlorbenzylat, Chlorpropylat.

Polycyclische halogenierte Kohlenwasserstoffes Aldrin, Endosulfan.

Strobilurine: Kresoxim-methyl, Azoxystrobin (BAS 490F), Trifloxystrobin.

Diverse Verbindungen: Tridemorph, Bromoxynil, Carboxin, Prochloraz, Propargit, Dicamba, Fenpiclonil, Fenpropimorph, Fenpropidin, Fludioxonil, Pymetrozin, Pyrifenox, Pyriproxyfen, Trinexapac-ethyl, Fluazinam, Fludioxonil, Mefenoxam, Cyprodinil, Thiabendazol, Abamectin, Emamectinbenzoat, Fenoxycarb, Cyromazin, Prometryn, Ametryn, Prodiamin, Atrazin, Flumeturon, Norflurazon, Pyridat, Flumetsulam, Flumetralin, Cimectacarb, Thiamethoxam und Acetochlor.

Eine besonders bevorzugte Gruppe von Agrarchemikalien zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung umfaßt:

  • • Fungizide, wie Propiconazol, Difenoconazol, Fludioxonil, Metalaxyl, Mefenoxam (r-Metalaxyl), Azoxystrobin, Trifloxystrobin, Furalaxyl, Chlorthalonin, Fenpropidin, Fenpropimorph, Cyprodinil, Oxadixil, Cyproconazol, Pyrifenox, Fenpiclonil, Penconazol, Thiabendazol und Pyroquilon;
  • • Insektizide, wie Thiamethoxam, Abamectin, Emamectinbenzoat, Cypermethrin, Fenoxycarb, Difenthiuron, Methidathion, Pymetrozin, tau-Fluvalinat, lambda-Cyhalothrin, Permethrin, Lufenuron, Cyromazin, Profenofos, Brompropylat, Furathiocarb, Organophosphorverbindungen, Imidacloprid, Clothiadin und Thiacloprid;
  • • Herbizide, wie Metolachlor, Butafenacil, Prometryn, Chlortoluron, Dlodinafop, Ametryn, Prodiamin, Flumeturon, Norflurazon, Pyridat, Flumetsulam, Acetochlor, Dimethenamid, Dimethachlor, Fluazifop-p-butyl, Pretilachlor, Fenclorim;
  • • Wachstumsregulatoren, wie Flumetralin und Cimectacarb;
  • • Safener, wie Fluxofenim, Benoxacor, Cloquintocet, Dichlormid, Flurazol; und
  • • Pflanzenaktivatoren, wie Acibenzolar-s-methyl

Die Agrarchemikalie kann in der vorliegenden Erfindung in einem breiten Bereich an Konzentrationen vorliegen, welche durch die Aktivität der Agrarchemikalie und ihre relative Löslichkeit in der mikroemulgierbaren Konzentratformulierung vorgeschrieben sind.

Geeignete Konzentrationen in bezug auf die Zusammensetzung sind (Gew.-% der Gesamtzusammensetzung):

  • (a) der hydrophoben Agrarchemikalie oder Gemische aus hydrophoben Agrarchemikalien: 0,1 bis 25%, vorzugsweise 1 bis 15%, stärker bevorzugt etwa 1,25 bis etwa 11,5%;
  • (b) des organischen Lösungsmittels: 10 bis 95%, vorzugsweise 20 bis 65%; wobei
  • (b) (i) des Alkylalkanoatlösungsmittels: etwa 10 bis etwa 35%, vorzugsweise etwa 15 bis etwa 30%, stärker bevorzugt etwa 18 bis etwa 25% von mindestens einem C6-13-aliphatischen-C1-4-Alkanoat;
  • (b) (ii) des mehrwertigen Alkohols, mehrwertigen Alkoholkonzentrats oder Gemisches: etwa 10 bis etwa 45%, vorzugsweise etwa 10 bis etwa 40% von mindestens einem Poly-C2-4-alkylenoxid, vorzugsweise einem Ethylenoxid, vorzugsweise mit etwa 2 bis etwa 20 Wiederholungseinheiten von Ethylenoxid pro Mol der Verbindung;
  • (b) (iii) des wassermischbaren Lösungsmittels: etwa 10 bis etwa 30%, vorzugsweise etwa 12 bis etwa 25%, stärker bevorzugt etwa 15 bis etwa 23% eines wassermischbaren Lösungsmittels; und
  • (c) der oberflächenaktiven Mittel: 2 bis 40%, vorzugsweise 5 bis 30%; wobei
  • (c) (i) des kationischen oberflächenaktiven Mittels: etwa 0 bis etwa 20%, vorzugsweise etwa 1 bis etwa 12%, noch stärker bevorzugt etwa 2 bis etwa 12%;
  • (c) (ii) des nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittels: etwa 1 bis etwa 10%, vorzugsweise etwa 1 bis etwa 7%, stärker bevorzugt etwa 2 bis etwa 5%, am stärksten bevorzugt etwa 2 bis etwa 4,5%; und
  • (c) (iii) des anionischen oberflächenaktiven Mittels: 0 bis etwa 10%, vorzugsweise 0 bis 9%.

Ein anderer Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines flüssigen mikroemulgierbaren Agrarchemikalienkonzentrats, wie hierin beschrieben, durch gründliches Mischen, gegebenenfalls durch Erwärmen, bis eine homogene Phase erreicht wird.

In einem anderen Aspekt der Erfindung ist das mikroemulgierbare Konzentrat bei Verdünnung mit Wasser eine Mikroemulsion, die als ein gebrauchsfertiges wässeriges Sprühgemisch nützlich ist. Mikroemulsionen mit irgendeiner erforderlichen Verdünnung können aus diesem Konzentrat durch Verdünnen mit Wasser erhalten werden und können beispielsweise beim Schutz und zur Verbesserung der Gesundheit, Qualität und Produktivität und der Regulierung des Wachstums von Nutzpflanzen und zur Bekämpfung von Schädlingen, wie Unkräutern, Insekten, Mitgliedern der Ordnung Acarina, Nematoden und Krankheiten (ob auf landwirtschaftlichen, Wohn-, Gewerbe- oder öffentlichen Gebieten) verwendet werden. Unter Verwendung dieser Verdünnungen ist es möglich, lebende Pflanzen und ebenso Pflanzenfortpflanzungsmaterial durch Sprühen, Bewässern und Imprägnieren zu behandeln. Die Mikroemulsionen sind ebenso zum Schutz und zur Konservierung von Holz und anderen Materialien und zur Bekämpfung von Schädlingen, einschließlich Termiten, Ameisen, Schaben, Nagetieren, fliegenden Insekten, Moskitos, Flöhen und Zecken in und um die Strukturen geeignet, sind aber nicht darauf beschränkt. Die erfindungsgemäßen Mikroemulsionen sind ebenso zur Fliegenplagenbekämpfung in landwirtschaftlichen Nutztiergebäuden, Krankheitsüberträgerbekämpfung, Zufuhr von Rodentiziden zur Bekämpfung der Ratten- und Mäuseplage, Larviziden zur Bekämpfung von Moskitos und Schwarzfliegenbefall sowie Insektiziden zur Bekämpfung von Kriechtieren nützlich. Beispielweise kann die MEC unmittelbar vor der Auftragung mit Wasser durch einfaches Mischen bei Umgebungstemperatur verdünnt werden, um ein gebrauchsfertiges Sprühgemisch zu erhalten. Im allgemeinen liegt die Agrarchemikalie in dem Sprühgemisch in einer Konzentration von etwa 0,001 bis etwa 1 Gew.-% vor.

Beispiele

Die folgenden nicht-einschränkenden Beispiele stellen die vorliegende Erfindung dar. Die Erfindung sollte nicht durch die Beispiele beschränkt werden, da der vollständige Umfang der Erfindung in den Ansprüchen definiert ist. In den Beispielen beziehen sich alle Prozentangaben auf Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung. Die eingetragenen Warenzeichen und anderen Bezeichnungen geben die folgenden Produkte an. 1. Exxate 700 Heptylacetat Exxate 1300 Tridecylacetat 2. Stepan PEG 200 Polyethylenglykol 200 3. Witco CO360 Polyethoxylierts Rizinusöl (36 mol EO)
4. Kessco PEG400DL Polyethylenglykoldilauratester Emerest 2620 Polyethylenglykolmonolauratester 5. Witco NS-500LQ Butoxy-EO/PO-Blockcopolymer EO = Ethylenoxid PO = Propylenoxid 6. Stepfac 8181 Tridecylalkohol-(EO)6-polyethoxylatphosphat 7. Toximul TA-2 polyethoxyliertes (2–15 mol EO) Talgfettamin Toximul TA-5 polyethoxyliertes (5 mol EO) Talgfettamin Toximul TA-8 polyethoxyliertes (8 mol EO) Talgfettamin Toximul TA-15 8. Stepan Biosoft S-100 Dodecylbenzolsulfonsäure

Beispiel 1

Technisches Trifloxystrobin (52,6 g – 95,0% Assay) wurde zu einem Rührbehälter, der Tetrahydrofurfurylalkohol (212 g) und Heptylacetat (258 g in Form von Exxate 700) enthält, zugegeben und das Gemisch wurde gerührt, bis das Trifloxystrobin gelöst war. Polyethylenglykol (200 g in Form von Stepan PEG 200), polyethoxyliertes Rizinusöl (119 g in Form von Witco CO360), Polyethylenglykoldilauratester (23,4 g in Form von Kessco PEG400DL), Butoxy-EO/PO-Blockcopolymer (21,9 g in Form von Witco NS-500LQ, Tridecylalkoholpolyethoxylatphosphorsäure (62,5 g in Form von Stepfac 8181) und polyethoxyliertes Talgfettamin (etwa 53 g in Form von Toximul TA-5) wurden zugegeben und das Gemisch wurde gerührt, bis es gleichmäßig war. Der End-pH des Gemisches wird in dem Bereich von 4–6 durch Einstellen der tatsächlichen Menge an zugegebenem polyethoxyliertem Talgfettamin kontrolliert.

  • 1 Verfahren, basierend auf ASTM D4052
  • 2 Verfahren, basierend auf ASTM D1293
  • 3 Verfahren basierend auf ASTMD1889

Beispiel 2

Technisches Propiconazol (72,0 g – 94,0% Assay) und technisches Trifloxystrobin (3,6 g – 94,4% Assay) wurden zu einem Rührbehälter, der Tetrahydrofurfurylalkohol (207 g) und Heptylacetat (180 g in Form von Exxate 700) enthielt, zugegeben und das Gemisch wurde gerührt, bis das Trifloxystrobin und Propiconazol gelöst waren. Polyethylenglykol (2489 g in Form von Stepan PEG 200), polyethoxyliertes Rizinusöl (115 g in Form von Witco CO360), Polyethylenglykoldilauratester (42,7 g in Form von Kessco PEG400DL), Butoxy-EO/PO-Blockcopolymer (21,3 g in Form von Witco NS-500LQ, Tridecylalkoholpolyethoxylatphosphorsäure (60,7 g in Form von Stepfac 8181) und polyethoxyliertes Talgfettamin (etwa 20 g in Form von Toximul TA-2) wurden zugegeben und das Gemisch wurde gerührt, bis es gleichmäßig war. Der End-pH des Gemisches sollte in dem Bereich von 4 bis 6 durch Einstellen der tatsächlichen Menge an zugegebenem polyethoxyliertem Talgfettamin kontrolliert werden.

  • 1 Verfahren, basierend auf ASTM D4052
  • 2 Verfahren, basierend auf ASTM D1293
  • 3 Verfahren, basierend auf ASTM D1889

Beispiel 3

Technisches Trifloxystrobin (52,6 g – 95,0% Assay) wurde zu einem Rührbehälter, der Tetrahydrofurfurylalkohol (222 g) und Heptylacetat (258 g in Form von Exxate 700) enthielt, zugegeben und das Gemisch wurde gerührt, bis Trifloxystrobin gelöst war. Polyethylenglykol (180 g in Form von Stepan PEG 200), polyethoxyliertes Rizinusöl (158 g in Form von Witco CO360), Polyethylenglykoldilauratester (24,2 g in Form von Kessco PEG400DL), Butoxy-EO/PO-Blockcopolymer (37,8 g in Form von Witco NS-500LQ), Dodecylbenzolsulfonsäure (23,8 g in Form von Biosoft S-100) und polyethoxyliertes Talgfettamin (etwa 46,2 g in Form von Toximul TA-8) wurden zugegeben und das Gemisch wurde gerührt, bis es gleichmäßig war. Der End-pH des Gemisches wurde in dem Bereich von 4 bis 6 durch Einstellen der tatsächlichen Menge an zugegebenem polyethoxyliertem Talgfettamin kontrolliert.

  • 1 Verfahren, basierend auf ASTM D4052
  • 2 Verfahren, basierend auf ASTMD1293
  • 3 Verfahren, basierend auf ASTMD1889

Beispiel 4

Butyliertes Hydroxytoluol (10 g) wurde zu einem Rührbehälter, der Tetrahydrofurfurylalkohol (150 g), Tridecylacetat (180 g in Form von Exxate 1300) und Polyethylenglykol (365 g in Form von PEG 200) enthielt, zugegeben. Die Inhalte wurden gerührt, bis alle Feststoffe gelöst waren. Polyethylenglykolmonolauratester (20,0 g in Form von Emerest 2620), polyethoxylieres Talgfettamin (121 g in Form von Toximul TA-15), polyethoxyliertes Talgfettamin (61,0 g in Form von Toximul TA-5) und Dodecylbenzolsulfonsäure (78 g in Form von Stepan Biosoft S 100) wurden zugegeben und gerührt, bis die Auflösung beendet war. Eine kleine Temperaturerhöhung wurde beobachtet. Technisches Thiamethoxam (13,4 g – 95% Assay) und technisches Abamectin (1,94 g – 96% Assay) wurden zugegeben und gerührt, bis sie vollständig gelöst waren. Das Auflösungsverfahren kann mehrere Stunden erfordern.

  • 1 Verfahren, basierend auf ASTM D4052
  • 2 Verfahren, basierend auf ASTM D1293

Die Augenreizung ist Caution und es bildet Mikroemulsionen, die für > 7 Tag bei Raumtemperatur unter 0°C in allen Standardtestwassern bei einer 5%igen Verdünnung stabil sind.


Anspruch[de]
  1. Mikroemulgierbares Konzentrat (MEC) einer hydrophoben Agrarchemikalie, wobei das Konzentrat in Gew.-% umfaßt:

    (a) mindestens eine hydrophobe Agrarchemikalie in einer Menge von 0,1 bis 25% des MEC

    (b) ein Lösungsmittelsystem, umfassend:

    (i) ein erstes Lösungsmittel, das aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Alkylalkanoaten, in einer Menge von 10 bis 35% des MEC; und

    (ii) ein zweites Lösungsmittel, das aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus mehrwertigen Alkoholen, Kondensaten von mehrwertigen Alkoholen und Gemischen davon, in einer Menge von 10 bis 45% des MEC; und

    (c) mindestens ein oberflächenaktives Mittel in einer Menge von 1 bis 40% des MEC.
  2. MEC nach Anspruch 1, wobei die oberflächenaktive Komponente (c):

    (c) (i) mindestens ein kationisches oberflächenaktives Mittel umfaßt.
  3. MEC nach Anspruch 1, wobei die oberflächenaktive Komponente (c):

    (c) (ii) mindestens ein nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel umfaßt.
  4. MEC nach Anspruch 1, wobei die oberflächenaktive Komponente (c):

    (c) (i) mindestens ein kationisches oberflächenaktives Mittel; und

    (c) (iii) mindestens ein anionisches oberflächenaktives Mittel umfaßt.
  5. MEC nach Anspruch 1, wobei die oberflächenaktive Komponente (c):

    (c) (i) mindestens ein kationisches oberflächenaktives Mittel; und

    (c) (ii) mindestens ein nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel umfaßt.
  6. MEC nach Anspruch 1, wobei die oberflächenaktive Komponente (c):

    (c) (i) mindestens ein kationisches oberflächenaktives Mittel;

    (c) (ii) mindestens ein nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel; und

    (c) (iii) mindestens ein anionisches oberflächenaktives Mittel umfaßt.
  7. MEC nach Anspruch 1, wobei die erste Lösungsmittelkomponente (b) (i) Alkylalkanoat aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus C6-C13-Alkyl-C1-4-alkanoaten.
  8. MEC nach Anspruch 7, wobei die C6-C13-Alkyl-C1-4-alkanoate aus der Gruppe ausgewählt sind, bestehend aus C6-C13-Alkylacetaten.
  9. MEC nach Anspruch 8, wobei die C6-C13-Alkylacetate aus der Gruppe ausgewählt sind, bestehend aus Hexyl-, Heptyl-, Octyl-, 2-Ethyl-hexyl-, Nonyl-, Decyl-, Dodecyl- und Tridecylacetaten.
  10. MEC nach Anspruch 1, wobei die zweite Lösungsmittelkomponente (b) (ii) ein mehrwertiger Alkohol ist.
  11. MEC nach Anspruch 1, wobei die zweite Lösungsmittelkomponente (b) (ii) ein mehrwertiges Alkoholkondensat ist.
  12. MEC nach Anspruch 1, wobei die zweite Lösungsmittelkomponente (b) (ii) aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Propylenglykol; Dipropylenglykol; Glycerol; Diethylenglykol; Poly-C2-6-alkylenglykolen; Mono-, Di- und Tri-(poly-C2-6-alkyloxyliertem) Glycerol; Zuckeralkoholen; Mono- und Poly(poly-C2-6-alkyloxylierten) Zuckeralkoholen; Mono- und Poly(hydroxy-C2-6-alkyl)zuckeralkohol; Glyceroltriacetat; Hexylenglykol-(2-methyl-2,4-pentandiol); 1,3-Butylenglykol; 1,2,6-Hexantriol; Ethohexadiol-USP (2-Ethyl-1,3-hexandiol); vicinalem C15-C18-Glykol; Polyoxy-C2-6-alkylen-Derivaten von Trimethylolpropan; und aliphatischen C2-6-Glykolen.
  13. MEC nach Anspruch 1, außerdem umfassend (d) ein wassermischbares Lösungsmittel.
  14. MEC nach Anspruch 1, wobei die hydrophobe Agrarchemikalie aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus chemischen Pestiziden, Herbizidsafenern, Pflanzenwachstumsregulatoren, Düngemitteln und Nährstoffen, gametenabtötenden Mitteln, Defoliationsmitteln, Trockenmitteln und Gemischen davon.
  15. MEC nach Anspruch 1, wobei die hydrophobe Agrarchemikalie aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Acylalaninen, Halogenacetaniliden, Triazolderivaten, Phosphorsäureestern, Pyrethroiden, Benzilsäureestern, polycyclischen halogenierten Kohlenwasserstoffen, Diphenyletherderivaten, Formamidinen, Strobilurinen, Aryloxyphenoxy-alkansäurederivaten und Gemischen davon.
  16. MEC nach Anspruch 1, wobei die hydrophobe Agrarchemikalie aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus

    (a) Halogenacetaniliden, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Dimethachlor, Metolachlor, S-Metolachlor, Pretilachlor, 2-Chlor-N-(1-methyl-2-methoxyethyl)-acet-2,6-xylidid, Alachlor, Butachlor, Propachlor, Dimethenamid;

    (b) Diphenyletherderivaten, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Bifenox, 4-(4-Pentyn-1-yloxy)diphenylether, Acifluorfen, Oxyfluorfen, Fluorglycofen-ethyl, Fomesafen und cis-trans-(±)2-Ethyl-5-(4-phenoxy-phenoxymethyl)-1,3-dioxolan;

    (c) Phenoxypropionsäurederivaten, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Fluazifopbutyl, Haloxyfop-methyl, Haloxyfop-(2-ethoxyethyl), Fluortopic, Fenoxapropethyl, Quizalofopethyl, Propaquizafop und Diclofop-methyl;

    (d) Acylalaninen, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Furalaxyl, Metalaxyl, R-Metalaxyl, Benzoylpropethyl, Benalaxyl, Oxadixyl und Flampropmethyl;

    (e) Triazolderivaten, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Difenoconazol, Etaconazol, Propiconazol, Penconazol, Triadimefon, Epoxiconazol, Tebuconazol, Bromuconazol, Fenbuconazol und Cyproconazol;

    (f) Phosphorsäureestern, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Piperophos, Anilofos, Butamifos, Azamethiphos, Chlorfenvinphos, Dichlorvos, Diazinon, Methidathion, Azinphosethyl, Azinphosmethyl, Chlorpyrifos, Chlorthiofos, Crotoxyphos, Cyanophos, Demeton, Dialifos, Dimethoat, Disulfoton, Etrimfos, Famphur, Flusulfothion, Fluthion, Fonofos, Formothion, Heptenophos, Isofenphos, Isoxathion, Malathion, Mephospholan, Mevinphos, Naled, Oxydemetonmethyl, Oxydeprofos, Parathion, Phoxim, Pyrimiphosmethyl, Profenofos, Propaphos, Propetamphos, Prothiophos, Quinalphos, Sulprofos, Phemephos, Terbufos, Triazophos, Trichloronat, Fenamipos, Isazophos, s-Benzyl-o,o-diisopropylphosphorothioat, Edinphos und Pyrazophos;

    (g) Pyrethroiden, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Allethrin, Bioallethrin, Bioresmethrin, Cyhalotrin, Cypermethrin, Deltamethrin, Fenpropathrin, Fenvalerat, s-Fenvalerat, Flucythrinat, Fluvalinat, Permethrin, Pyrethrin, Resmethrin, Tetramethrin, Tralomethrin, Ethophenprox, Cyfluthrin, Cycloprothrin, Tefluthrin, Flufenprox, Silafluofen, Bifenthrin, Fenfluthrin und Bromfenprox;

    (h) Benzilsäureestern, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Brompropylat, Chlorbenzylat und Chlorpropylat;

    (i) polycyclischen halogenierten Kohlenwasserstoffen, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend Aldrin und Endosulfan;

    (j) Strobilurinen, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Kresoxim-methyl, Azoxystrobin, Methoxyimino-{2-[1-(3-trifluormethyl-phenyl)-ethylidenaminooxymethyl]phenyl}-essig-säuremethylester und Trifloxystrobin;

    (k) einer Gruppe aus verschiedenen Verbindungen, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Tridemorph, Bromoxynil, Carboxin, Prochloraz, Propargit, Dicamba, Fenpiclonil, Fenpropimorph, Fenpropidin, Fludioxonil, Pymetrozin, Pyrifenox, Pyriproxyfen, Trinexapac-ethyl, Fluazinam, Fludioxonil, Mefenoxam, Cyprodinil, Thiabendazol, Abamectin, Emamectinbenzoat, Fenoxycarb, Cyromazin, Prometryn, Ametryn, Prodiamin, Atrazin, Flumeturon, Norflurazon, Pyridat, Flumetsulam, Flumetralin, Cimectacarb, Thiamethoxam und Acetochlor;

    (l) und Gemischen davon.
  17. MEC nach Anspruch 1, wobei die hydrophobe Agrarchemikalie aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus

    (a) Fungiziden, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Propiconazol, Difenoconazol, Fludioxonil, Metalaxyl, Mefenoxam(r-metalaxyl), Azoxystrobin, Trifloxystrobin, Furalaxyl, Chlorthalonin, Fenpropidin, Fenpropimorph, Cyprodinil, Oxadixil, Cyproconazol, Pyrifenox, Fenpiclonil, Penconazol, Thiabendazol und Pyroquilon;

    (b) Insektiziden, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Thiamethoxam, Abamectin, Emamectinbenzoat, Cypermethrin, Fenoxycarb, Difenthiuron, Methidathion, Pymetrozin, tau-Fluvalinat, lambda-Cyhalothrin, Permethrin, Lufenuron, Cyromazin, Profenofos, Brompropylat, Furathiocarb, Organophosphorverbindungen, Imidacloprid, Clothiadin und Thiacloprid;

    (c) Herbiziden, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Metolachlor, S-Metolachlor, Butafenacil, Prometryn, Chlortoluron, Clodinafop, Ametryn, Prodiamin, Flumeturon, Norflurazon, Pyridat, Flumetsulam, Acetochlor, Dimethenamid, Dimethachlor, Tralkoxydim, Fluazifop-p-butyl, Pretilachlor und Fenclorim;

    (d) Wachstumsregulatoren, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Flumetralin und Cimectacarb;

    (e) Safenern, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Fluxofenim, Benoxacor, Cloquintocet und Dichlormid;

    (f) Pflanzenaktivatoren, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Acibenzolar-s-methyl;

    und

    (g) Gemischen davon.
  18. MEC nach Anspruch 1, wobei die hydrophobe Agrarchemikalie aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Trifloxystrobin, Propiconazol, Thiamethoxam und Abamectin und Gemischen davon.
  19. MEC nach Anspruch 1, wobei die hydrophobe Agrarchemikalie Trifloxystrobin umfaßt.
  20. MEC nach Anspruch 1, außerdem umfassend ein Mitglied, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus konventionellen agrochemischen Zusatzmitteln und Additiven, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Antioxidationsmitteln, Farbstoffen, Farbmitteln und Duftstoffen.
  21. MEC nach Anspruch 5, wobei das kationische oberflächenaktive Mittel in einer Menge von 1 bis 20% des MEC vorliegt und das nicht-ionische oberflächenaktive Mittel in einer Menge von 1 bis 10% des MEC vorliegt.
  22. MEC nach Anspruch 1, wobei die oberflächenaktiven Mittel (c) (c)(i) mindestens ein kationisches oberflächenaktives Mittel, das in einer Menge von 1 bis 20% des MEC vorliegt; (c)(ii) mindestens ein nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel, das in einer Menge von 1 bis 10% vorliegt, umfassen.
  23. Mikroemulsion, umfassend ein MEC nach Anspruch 1 und Wasser.
  24. Mikroemulsion nach Anspruch 23, die eine Tröpfchenteilchengröße von 20 bis 300 nm aufweist.
  25. Verfahren zum Dispensieren einer hydrophoben Agrarchemikalie, umfassend das Herstellen eines MECs nach Anspruch 1, das Kontaktieren des MECs mit Wasser, was zu einer wässerigen Mikroemulsion davon führt, und das Dispensieren der wässerigen Mikroemulsion.
  26. Verfahren nach Anspruch 25, wobei das MEC mit einer ersten Fraktion des Wassers kontaktiert wird, um ein Mikroemulsionskonzentrat davon herzustellen, und das Mikroemulsionskonzentrat außerdem mit einer zusätzlichen Fraktion an Wasser verdünnt wird, was zu einer Endmikroemulsion führt, wobei die Endmikroemulsion vor oder während des Dispensierens der Agrarchemikalie entstehen kann.
  27. Verfahren zum Behandeln einer Pflanze mit einer Agrarchemikalie, umfassend das Herstellen einer MEC nach Anspruch 1, Verdünnen der MEC mit einer geeigneten Menge an Wasser, um eine Mikroemulsion zu bilden, und Aussetzen der Pflanze oder eines Teils der Pflanze der Mikroemulsion.
  28. Verfahren zum Behandeln des Bodens mit einer Agrarchemikalie als Vorbereitung auf das Pflanzen, umfassend das Herstellen einer MEC nach Anspruch 1, Verdünnen der MEC mit einer geeigneten Menge an Wasser, um eine Mikroemulsion zu bilden, und Aussetzen des Bodens der Mikroemulsion.
  29. Verfahren zum Behandeln eines Samens mit einer Agrarchemikalie, umfassend das Herstellen einer MEC nach Anspruch 1, Verdünnen der MEC mit einer geeigneten Menge an Wasser, um eine Mikroemulsion zu bilden, und Aussetzen des Samens der Mikroemulsion.
  30. Verfahren zur Vorauflaufbehandlung von Pflanzenfrüchten mit einer Agrarchemikalie, umfassend das Herstellen einer MEC nach Anspruch 1, Verdünnen der MEC mit einer geeigneten Menge an Wasser, um eine Mikroemulsion zu bilden, und Aussetzen der Vorauflaufpflanzenfruchtfläche der Mikroemulsion.
  31. Pflanze oder Pflanzenteil, behandelt mit einer Mikroemulsion aus einer Agrarchemikalie, wobei die Mikroemulsion eine wässerige Verdünnung eines MECs nach Anspruch 1 ist.
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