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Dokumentenidentifikation DE60207115T2 03.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001481758
Titel DREHMASCHINE MIT EINEM TEILEMANIPULATOR
Anmelder Danobat, S. Coop, Elgoibar, Guipuzcoa, ES
Erfinder ANDONEGUI MILICUA, Javier, E-20870 Elgoibar Guipuzcoa, ES
Vertreter Richter, Werdermann, Gerbaulet & Hofmann, 20354 Hamburg
DE-Aktenzeichen 60207115
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.11.2002
EP-Aktenzeichen 027879881
WO-Anmeldetag 26.11.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/ES02/00559
WO-Veröffentlichungsnummer 2003066281
WO-Veröffentlichungsdatum 14.08.2003
EP-Offenlegungsdatum 01.12.2004
EP date of grant 02.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.08.2006
IPC-Hauptklasse B23Q 7/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drehbank gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, wie sie zum Beispiel aus der US-A-4302144 bekannt ist. Diese Drehbank ist mit einer Vorrichtung für die Manipulation von maschinell zu bearbeitenden Werkstücken versehen, dahingehend, dass die Werkstücke zu der Stelle befördert werden, wo sie maschinell bearbeitet werden und dass sie nach der maschinellen Bearbeitung abtransportiert werden, um durch ein neues Werkstück ersetzt zu werden, das maschinell zu bearbeiten ist, was in dieser Hinsicht eine Funktionalität offeriert, welche darüber hinaus den Gebrauch der Drehbank vorteilhaft für ihre Anwendung macht.

Hinsichtlich der Drehbänke, die für die maschinelle Bearbeitung von schweren Werkstücken bestimmt sind, ist das Anordnen von Förderbändern, die als Zubehör der Drehbank oder sogar als Teil derselben installiert sind, wohlbekannt.

Eine bekannte Ausführungsform in diesem Sinne ist die Anordnung eines mobilen Bockkrans, mit Bewegungs- und Manipulationsvorrichtungen, montiert auf Bewegungsführungsschienen und positioniert als Zubehör der Drehbank. Diese Lösung ist kompliziert und sperrig wegen der Konstruktion, welche für den Transport-Bockkran erforderlich ist, und wegen ihrer funktionellen Individualität mit Vorrichtungen, die unabhängig von der Drehbank sind.

Das spanische Patent P 0465162 stellt eine Beschickungsspeicher-Vorrichtung von Werkstücken vor, die als ein Zubehör mit der Drehbank verbunden werden kann, wobei diese Beschickungsspeicher-Vorrichtung eine Vorrichtung aufweist, um die Werkstücke nacheinander an einer Ausgabe zu platzieren, wo sie von einer auf einer Welle montierten Kipp-Manipulationsvorrichtung aufgenommen werden können. Diese Lösung ist ihrerseits kompliziert und kostenaufwändig, und sie löst nicht in zufriedenstellender Weise den vollständigen Zuführungsprozess und die Aufnahme der maschinell zu bearbeitenden Werkstücke.

Das Patent EP 0 539 837 stellt eine Vorrichtung mit zwei Manipulationsvorrichtungen vor, eine für das Platzieren der maschinell zu bearbeitenden Werkstücke und die andere für deren Aufnahme von der Drehbank, sobald sie maschinell bearbeitet worden sind, wobei diese Lösung sich als kompliziert und kostenaufwändig erweist, sowohl hinsichtlich ihrer Installation als auch hinsichtlich ihres Betriebes.

Es sind ebenfalls Lösungen bekannt, bei welchen der Kopf und der Gegenpunkt der Drehbank in einem gemeinsamen Schlitten angeordnet sind, der bewegbar ist bis zu einer Aufnahmestelle und dem Speicher der Werkstücke, so dass mit Hilfe des Wegführens und des Hinführens des Kopfes und des Gegenpunktes auf dem erwähnten Trageschlitten derselben die erwähnten Werkstücke aufgenommen und belassen werden, wobei sie mit Hilfe der Bewegung des Schlittens zwischen dem Ort der Aufnahme oder dem Speicher und der Stelle bewegt werden, wo sie maschinell bearbeitet werden.

Diese Lösung hat den Nachteil, dass, da der Kopf auf einem bewegbaren Schlitten angeordnet ist, die Betätigungsvorrichtung des Kopfes ebenfalls auf dem Schlitten inkorporiert sein muss, so dass der Schlitten für große Betätigungskräfte auf Grund der benötigten Betätigungsvorrichtung größere Abmessungen haben muss, was es ebenfalls notwendig macht, die Abmaße der Schlittenhaltevorrichtung in ihrer bewegbaren Anordnung zu vergrößern.

Das Patent DE 199 11 156 schließt andererseits eine Lösung ein, bei welcher der Kopf und der Gegenpunkt der Drehbank auf zwei voneinander unabhängigen Schlitten angeordnet sind, die auf horizontalen und vertikalen Führungsschienen bewegt werden können, um die erwähnten Werkstücke zwischen dem Ort, wo sie maschinell bearbeitet werden und dem Punkt der Aufnahme oder des Speicherns zu bewegen.

Bei dieser Lösung ist der Kopf ebenfalls auf einem bewegbaren Schlitten inkorporiert, was die gleichen Nachteile der vorhergehenden Lösung hinsichtlich großer Antriebskräfte mit sich bringt, da die Betätigungsvorrichtung des Kopfes in den entsprechenden bewegbaren Schlitten einzubeziehen ist. Und andererseits ist der werkzeugtragende Revolverkopf auf Grund der nach oben bewegbaren Anordnung der Schlitten außerhalb des maschinellen Bearbeitungsbereiches angeordnet, so dass die Späne und die Kühlflüssigkeit der maschinellen Bearbeitung auf den erwähnten Revolverkopf fallen.

Angesichts all dessen wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Drehbank vorgeschlagen, die auf einer unterschiedlichen Konstruktionsausführungsform beruht, mit welcher die zuvor erwähnten Nachteile der bekannten Lösungen in vorteilhafter und praktischer Weise eliminiert werden und die zu bestimmten funktionellen Merkmalen führt, welche die Leistung der erfindungsgemäßen Drehbank verbessern.

Diese Drehbank, die Gegenstand der Erfindung ist, schließt eine Werkbank ein, welche eine Konstruktion bestimmt, auf welcher der Drehbankkopf fest in vertikaler oder in horizontaler Anordnung inkorporiert ist, wobei zumindest ein Trageschlitten einer Manipulationsvorrichtung in der Anordnung auf der erwähnten Konstruktion der Werkbank geführt wird, um die maschinell zu bearbeitenden Werkstücke zur Position der maschinellen Bearbeitung zu bewegen und sie nach dem Arbeitsgang abzutransportieren.

Der Trageschlitten der Manipulationsvorrichtung ist positioniert in longitudinaler Bewegungsanordnung auf der Drehbank-Werkbankkonstruktion, wobei der erwähnte Schlitten darüber hinaus eine transversale Bewegungsanordnung und eine vertikale Bewegungsanordnung der Anordnung bestimmt, welche die Manipulationsvorrichtung ausmacht.

Andererseits schließt die Positionierung der Manipulationsvorrichtung selbst auf dem Trageschlitten eine Anordnung ein, welche Dreh- und Kippbewegungen der Manipulationsvorrichtung bei einer Ausführungsform mit zwei Arbeitsgriffen gestattet, mit deren Hilfe sie unabhängig voneinander an der Arbeitsfunktion teilnehmen können.

Bei dieser Positionierung kann die Manipulationsvorrichtung die maschinell zu bearbeitenden Werkstücke von einem Zuführungsspeicher bewegen und aufnehmen und sie zu der maschinellen Bearbeitungsposition auf der Drehbank bewegen und sie nach der maschinellen Bearbeitung abtransportieren, um sie in den Ausgabecontainer zu entladen, was es dem Doppelgriff der Manipulationsvorrichtung ermöglicht, das Werkstück aufzunehmen und ein anderes zu belassen, in einer einzigen Arbeitsbewegung, sowohl am Ort der maschinellen Bearbeitung als auch am Ort der Zuführung und dem Ort des Entladens, was den Ersatz der zu bearbeitenden Werkstücke auf der Drehbank erleichtert und die Zeit der Untätigkeit bei der maschinellen Bearbeitung für den Ersatz der Werkstücke auf ein Minimum reduziert.

Dank der festen Anordnung des Kopfes auf der Konstruktion der Drehbank-Werkbank kann der Arbeitsschritt der maschinellen Bearbeitung mit einer Vorrichtung festgelegt werden, die auf dem Kopf selbst inkorporiert ist, oder mit einer Vorrichtung, die unabhängig von dieser auf der Werkbank positioniert ist, mit einer Kraftübertragung von dieser zum Kopf, was den Einsatz einer Betätigungsvorrichtung jeder Kraftart ermöglicht, ohne dass es erforderlich ist, dass die Befestigungsvorrichtung des Kopfes eine übermäßige Größe aufweist.

Der Kopf und der Gegenpunkt (falls es einen gibt) können herkömmlicher Art sein, zum Beispiel mit der Möglichkeit, Rollen mit einem Durchmesser von 120 Millimeter oder mehr zu inkorporieren, ohne dass es zwingend erforderlich ist, dass die Konstruktion eine übermäßige Größe aufweist. Und ebenfalls können die Werkstücke zum Beispiel mit einem Durchmesser von 10 bis 500 Millimeter und mit einer Länge von 200 bis 2000 Millimeter manipuliert und maschinell bearbeitet werden, ohne dass es erforderlich ist, die Konstruktion der Drehbank zu verändern.

Die Werkstückmanipulationsvorrichtung kann dennoch ebenfalls in einem Schlitten, unabhängig von dem werkzeugtragenden Revolverkopf, positioniert sein, was zu einer Reduzierung der inaktiven Zeiten maschineller Bearbeitung führt, da die Manipulationsvorrichtung sich bewegen und die Arbeitsschritte ausführen kann, die ihrer Funktion entsprechen, während sie die maschinelle Bearbeitung vornimmt. Mehr als ein werkzeugtragender Revolverkopf kann ebenfalls auf den gleichen Führungsschienen angeordnet sein, um den die Werkstücke manipulierenden Schlitten zu bewegen und um gleichzeitige Arbeitsschritte der maschinellen Bearbeitung auszuführen.

Somit werden mit der Drehbank, die Gegenstand der Erfindung ist, Vorteile erzielt, welche ihre Verwendung bei den auszuführenden Arbeiten effizienter und praktischer gestaltet und die nachfolgend genannten Aspekte zu herausragenden Aspekten macht:

  • – Die Zeit, die benötigt wird, um die jeweiligen Werkstücke zu inkorporieren und aufzunehmen, wird verringert.
  • – Ein größerer Kopf kann angebracht werden, ohne dass es erforderlich ist, die Abmaße der Drehbank-Konstruktion zu vergrößern.
  • – Die maschinell zu bearbeitenden Werkstücke werden starrer befestigt, als dies bei den Lösungen mit einem mobilen Kopf der Fall ist.
  • – Die Beschickungskapazität ist größer als bei den Lösungen, bei denen der Kopf gleichzeitig die Manipulationsvorrichtung ist.
  • – Beim Einsatz des fest angebrachten Kopfes unterliegt der werkzeugtragende Revolverkopf Positionierungsänderungen während der ersten Phasen der maschinellen Bearbeitung, wo das Abgraten größer ist, jedoch wird die Position durch die Materialrückführung korrigiert, so dass in den letzten Phasen mit einem geringeren Abgraten die maschinelle Bearbeitung mit Präzision erfolgt, wobei auf diese Weise eine bessere maschinelle Bearbeitung als bei den Lösungen mit einem mobilen Kopf erzielt wird, bei denen das Werkstück Positionierungsänderungen während der Phasen des größeren Abgratens unterliegt und die nicht korrigierte Position bis zum Ende der maschinellen Bearbeitung beibehalten wird.

Angesichts all dessen hat die erwähnte erfindungsgemäße Drehbank sicherlich einige sehr vorteilhafte Merkmale, und sie gewinnt Eigenständigkeit und vorzuziehende Merkmale gegenüber den bekannten Drehbänken der gleichen Anwendung.

1 zeigt in einer schematischen Ansicht eine Ausführungsform der offengelegten Drehbank mit einem vertikalen Kopf.

2 zeigt eine Ausführungsform einer Drehbank mit einem horizontalen Kopf, der durch Kraftübertragung von einer eigenständigen Vorrichtung desselben aus betätigt wird.

3 ist eine Perspektivansicht der Drehbank gemäß der Ausführungsform mit einem horizontalen Kopf, der mit einer auf ihm inkorporierten Betätigungsvorrichtung versehen ist.

4 zeigt in einer Perspektivansicht ein vergrößertes Detail der Manipulationsvorrichtung mit Doppelgriff.

5 bis 8 sind schematische Ansichten, die mehreren nicht einschränkenden Möglichkeiten der praktischen Ausführungsformen der Drehbank mit vertikalem Kopf innerhalb des Rahmens der Erfindung entsprechen.

9 bis 13 zeigen jeweilige schematische Ansichten, die mehreren nicht einschränkenden Möglichkeiten der praktischen Ausführungsformen der Drehbank mit horizontalem Kopf entsprechen.

Die Drehbank, welche Gegenstand der Erfindung ist, hat eine Werkbank, welche eine Konstruktion (1) begrenzt, auf welcher der Befestigungskopf (2) und die Dreh-Betätigungsvorrichtung der maschinell zu bearbeitenden Werkstücke (3) fest angeordnet sind.

Der Kopf (2) kann vertikal sein, wie in 1, um die maschinelle Bearbeitung der darauf angeordneten entsprechenden Werkstücke (3) vorzunehmen; jedoch kann er ebenfalls horizontal sein, wie in 2 und 3, wobei in diesem Falle die maschinell zu bearbeitenden Werkstücke zwischen dem Kopf (2) und einem entsprechenden Gegenpunkt (4) oder einer anderen komplementären Befestigungsvorrichtung angeordnet sind.

Die Konstruktion (1) der Werkbank der Drehbank begrenzt auf ihrem oberen Teil einige Längsführungsschienen (5), auf denen zumindest ein Schlitten (6) in mobiler Anordnung inkorporiert ist, in welcher eine Manipulationsvorrichtung (7) angeordnet ist, um die Werkstücke (3) zur Position der maschinellen Bearbeitung zu transportieren und sie nach der maschinellen Bearbeitung abzutransportieren.

Gemäß einem Merkmal der Erfindung, wie dieses in größeren Einzelheiten in 4 zu sehen ist, weist die Manipulationsvorrichtung (7) zwei Arbeitsgriffe (7.1 und 7.2) auf, die kippbar angeordnet sind, was es ermöglicht, die erwähnten Griffe (7.1 und 7.2) unabhängig in einer Position für die Aufnahme des Werkstückes (3) und in einer leeren Warteposition oder des Haltens eines Werkstückes (3) anzuordnen.

Die Manipulationsvorrichtung (7) ist auf einer Auflage (8) inkorporiert, wodurch sie vertikal auf dem Schlitten (6) entlang einiger Anordnungs-Führungsschienen (9) der erwähnten Auflage (8) bewegbar ist, während der Schlitten (6) als solcher auf einer Basis (10) montiert ist, in geführter Anordnung in Bezug auf transversale Führungsschienen (11) der erwähnten Basis (10), wodurch die Möglichkeit der transversalen Bewegung auf selbiger gegeben ist.

Somit kann, dank der Positionierung der Anordnung selbst auf der Auflage (8), dank der Positionierung der Auflage (8) in Bezug auf den Schlitten (6), dank der Positionierung des Schlittens (6) auf der Basis (10) und dank der Anordnung der erwähnten Basis (10) auf den Längsführungsschienen (5) der Konstruktion (1), die Manipulationsvorrichtung (7) alle Bewegungen ausführen, die erforderlich sind, um die maschinell zu bearbeitenden Werkstücke (3) von einer Zuführungsvorrichtung (12) aufzunehmen, um sie bis zu ihrer Positionierung auf dem Kopf (2) für ihre maschinelle Bearbeitung zu befördern sowie um die maschinell bearbeiteten Werkstücke (3) zum Entladeort zu transportieren.

Dank des Doppelgriffs (7.1 und 7.2) kann der Kopf (7) darüber hinaus ein maschinell zu bearbeitendes Werkstück (3) zum Kopf (2) befördern, zum Beispiel mit dem Griff (7.1), und er kann mit Hilfe des Griffs (7.2) das Werkstück (3), sobald es maschinell bearbeitet worden ist, vom Kopf (2) abnehmen, was die Zeit für den Ersatz des Werkstückes (3) beträchtlich verringert, da das Einsetzen eines neuen maschinell zu bearbeitenden Werkstückes (3) und die Entnahme des zuvor maschinell bearbeiteten Werkstückes (3) mit Hilfe des gleichen Arbeitsschrittes, welcher die Manipulationsvorrichtung (7) bewegt, ausgeführt werden. In der gleichen Weise kann die Entnahme und das Abladen der Werkstücke (3) mit dem gleichen Bewegungs-Arbeitsschritt der Manipulationsvorrichtung (7) ausgeführt werden, wenn das Abladen der maschinell bearbeiteten Werkstücke (3) an dem gleichen Ort vorgenommen wird, wo die maschinell zu bearbeitenden Werkstücke (3) aufgenommen werden, oder an einem angrenzenden Ort.

Der werkzeugtragende Revolverkopf (13) der Drehbank kann auf dem gleichen Schlitten (6) inkorporiert sein, der die Manipulationsvorrichtung (7) trägt, wodurch lediglich mittels der Betätigungsvorrichtung des erwähnten Schlittens (6) die Bewegungen der Manipulationsvorrichtung (7) vorgenommen werden können, um die Werkstücke (3) in Bezug auf den Kopf (2) zu platzieren und zu entnehmen, sowie die Bewegungen des werkzeugtragenden Revolverkopfes (13) für die maschinelle Bearbeitung.

Dennoch setzt diese Anordnung voraus, dass der Revolverkopf (13) während des Einsatzes der Manipulationsvorrichtung (7) außer Betrieb gesetzt wird, und dass Letztere während des Einsatzes des Revolverkopfes (13) außer Betrieb gesetzt wird, was das Produktivitätsniveau der Drehbank beträchtlich verringert.

Daher ermöglicht es die Einfügung des werkzeugtragenden Revolverkopfes (13) auf einem unabhängigen Schlitten (14), der auf den gleichen Führungsschienen (5) des oberen Teils der Konstruktion (1) der Werkbank positioniert ist, wodurch die Manipulationsvorrichtung (7) und der werkzeugtragende Revolverkopf (13) gleichzeitig unabhängig von einander genutzt werden können, ein maschinell bearbeitetes Werkstück (3) abzuladen und ein anderes neues maschinell zu bearbeitendes Werkstück (3) aufzunehmen, während die maschinelle Bearbeitung eines dritten Werkstückes (3), das sich auf dem Kopf (2) befindet, vorgenommen wird und die Produktivität der Werkbank erhöht wird, da die leeren nicht produktiven Zeiten der maschinellen Bearbeitung auf ein Minimum reduziert werden.

Darüber hinaus können sich auf den gleichen Führungsschienen (5) der Werkbankkonstruktion (1) weitere zusätzliche Schlitten befinden, die andere werkzeugtragende Revolverköpfe und andere aufnahmefähige Manipulationsvorrichtungen tragen, für die Durchführung mehrfacher Arbeitsschritte in Bezug auf die entsprechenden Werkstücke (3), mit einer minimalen inaktiven Zeit der maschinellen Bearbeitung.

5 bis 8 zeigen schematische Ansichten verschiedener Möglichkeiten der praktischen Anordnung der Drehbank, in der Ausführungsform mit dem vertikalen Kopf (2); dabei stellt 5 eine Anordnung mit einem Schlitten (6) dar, in welchen eine Manipulationsvorrichtung (7) und der werkzeugtragende Revolverkopf (13) inkorporiert sind; 6 zeigt eine Anordnung mit einem die Manipulationsvorrichtung (7) tragenden Schlitten (6) und mit einem weiteren unabhängigen Schlitten (14), der einen werkzeugtragenden Revolverkopf (13) trägt; 7 zeigt eine Anordnung mit einem Trage-Schlitten (6), der eine Manipulationsvorrichtung (7) zusammen mit einem werkzeugtragenden Revolverkopf (13) trägt, und einen weiteren unabhängigen Schlitten (14) mit einem zweiten werkzeugtragenden Revolverkopf (13), und 8 zeigt eine Anordnung mit zwei Köpfen (2) und darüber beide Trageschlitten (14) beider werkzeugtragenden Revolverköpfe (13) und einen Zwischenschlitten (6) mit zwei Manipulationsvorrichtungen (7) in einer Doppel-Manipulationsvorrichtung.

9 und 13 zeigen jeweils verschiedene Möglichkeiten der praktischen Ausführungsform der Drehbank mit dem horizontalen Kopf (2), wobei 9, 10 und 11 entsprechende ähnliche Anordnungen darstellen, die denen von 5, 6 und 7 bei dieser Ausführungsform entsprechen, während 12 eine Anordnung wie die von 9 ist, jedoch mit zwei einander zugewandten Köpfen (2) anstelle von einem Kopf (2) und einem Gegenpunkt (4), wobei 13 bei dieser Ausführungsform einer ähnlichen Anordnung wie der von 8 entspricht.

Die erwähnten Möglichkeiten der praktischen Anordnung der Drehbank sind bei beiden Ausführungsformen jedoch nicht einschränkend, da andere ebenfalls ausgeführt werden können, welche dem Gedanken der Erfindung entsprechen.

Der Satz werkzeugtragender Revolverköpfe (13) und der Gegenpunkt (4) (falls einer vorhanden ist) können ebenfalls ersetzt werden durch eine maschinelle Bearbeitungseinrichtung, die ergänzt wird durch den Kopf (3) für die Befestigung des Werkstücks für die maschinelle Bearbeitung oder durch entsprechende Befestigungs- und Haltevorrichtungen.

Bei den Anordnungen mit dem horizontalen Kopf (2) kann darüber hinaus ein komplementärer werkzeugtragender Revolverkopf (13) auf dem Schlitten inkorporiert werden, der sich außerhalb des Bereiches der maschinellen Bearbeitung befindet, was es ermöglicht, zusätzliche Schritte der maschinellen Bearbeitung vorzunehmen, praktisch gleichzeitig mit jedem Schritt, der mit der Vorrichtung des oberen Teils ausgeführt wird, wodurch es möglich wird, die Zeit für die maschinelle Bearbeitung der Werkstücke (3) zu verringern.

Die feste Anordnung des Kopfes (2) gewährleistet in jedem Fall eine Immobilität, welche die Befestigung des Werkstückes (3) stabil aufrecht erhält und es ermöglicht, eine maschinelle Bearbeitung mit großer Perfektion zu erzielen.

Die erwähnte feste Anordnung des Kopfes (2) ermöglicht es darüber hinaus, dass die Betätigungsvorrichtung für den Dreh-Arbeitsschritt der Platte desselben in den Kopf (2) selbst inkorporiert werden kann, wie bei der Ausführungsform von 3, oder sie kann eine selbständige Betätigungsvorrichtung (15) für die Betätigung des Kopfes (2) mittels Kraftübertragungsvorrichung (16) aufweisen, wie bei der Ausführungsform von 2.

Andererseits können unter Bezugnahme auf den fest angebrachten Kopf (2) eine Betätigungsvorrichtung (15) mit beliebiger Antriebskraft und Rollen mit großen Abmaßen so installiert werden, dass die Funktionsanordnung widerstandsfähig bleibt, was die maschinelle Bearbeitung großer Werkstücke (3) zulässt, ohne dass große Abmaße der Drehbankkonstruktion erforderlich sind.


Anspruch[de]
  1. Drehbank mit Werkstückmanipulationsvorrichtung, aufweisend:

    eine Konstruktion (1), welche auf ihrem oberen Teil eine Werkbank begrenzt, die einen vertikalen oder horizontalen Kopf (2), einen Werkzeughalter (13) und eine Vorrichtung (7) für die Manipulation von maschinell zu bearbeitenden Teilen (3) trägt, wobei der Werkzeughalter (13) auf einem ersten Schlitten (14) angebracht ist, der bewegbar auf ersten Längsführungsschienen montiert ist, und wobei die Manipulationsvorrichtung (7) aufweist:

    einen zweiten Schlitten (6), der eine Basis (10) hat, die auf zweiten Längsführungsschienen (5) bewegbar für die Bewegung entlang denselben montiert ist und der in eine transversale Bewegungsanordnung (10, 11) für die Bewegung transversal zu den Längsführungsschienen (5) inkorporiert ist;

    eine Auflage (8), die bewegbar auf dem zweiten Schlitten (6) für vertikale Bewegung relativ zu diesem montiert ist; und

    eine Manipulationsvorrichtung (7) für die Handhabung von Teilen (3), die drehbar oder kippbar auf der Auflage (8) befestigt sind, wodurch die Manipulationsvorrichtung (7) Mobilität in allen Richtungen relativ zur Konstruktion (1) hat, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeughalter ein werkzeugtragender Revolverkopf (13) ist, und dass der erste Schlitten (14), in welchem der Werkzeughalter (13) montiert ist, und der zweite Schlitten (6), in welchem die Manipulationsvorrichtung (7) montiert ist, beide, d.h. beide Schlitten (6) und (14) auf einem gemeinsamen Längsführungsschienensystem (5) positioniert sind.
  2. Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (2) fest auf der Konstruktion (1) angebracht ist, wobei der Kopf durch eine unabhängige Betätigungsvorrichtung (15) über eine Kraftübertragung (16) betätigt wird.
  3. Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Manipulationsvorrichtung (7) zwei Arbeitsgriffe (7.1 und 7.2) einschließt, die in nicht festgelegter Weise durch das Kippen oder Drehen der Manipulationsvorrichtung (7) zwischen einer operativen Position zur Aufnahme der Werkstücke (3) und einer leeren Warteposition oder Beschickungsposition, wobei ein Werkstück (3) gehalten wird, positioniert werden können.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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