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Kopfschutzsystem - Dokument DE102005003545A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005003545A1 10.08.2006
Titel Kopfschutzsystem
Anmelder Schuberth Engineering AG, 38106 Braunschweig, DE
Erfinder Schimpf, Oliver, 38106 Braunschweig, DE;
Philipp, Florian, 38114 Braunschweig, DE;
Janke, Gerd, 12101 Berlin, DE;
Barsch, Tobias, 38120 Braunschweig, DE;
Fuchs, Claudia, 38114 Braunschweig, DE
Vertreter GRAMM, LINS & PARTNER GbR, 38122 Braunschweig
DE-Anmeldedatum 26.01.2005
DE-Aktenzeichen 102005003545
Offenlegungstag 10.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.08.2006
IPC-Hauptklasse A42B 3/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Kopfschutzsystem mit einem Schutzhelm (1) mit einer schützenden Außenschale (2) und einer Innenausstattung (3), die an der Außenschale (2) befestigt ist. An dem Schutzhelm (1) ist eine Kopfhörereinheit (4) über eine abnehmbare Befestigungseinheit (6) lösbar befestigt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Kopfschutzsystem mit einem Schutzhelm mit einer schützenden Außenschale und einer Innenausstattung, die an der Außenschale befestigt ist.

Kopfschutzsysteme für Einsatzkräfte wie Feuerwehr, Polizei oder Militär müssen vielfältige Aufgaben erfüllen. Neben einem effektiven Schutz des Helmträgers vor harten Gegenständen über eine schützende Außenschale, muss das Kopfschutzsystem auch vor Umwelteinflüssen oder aggressiven Medien schützen. Darüber hinaus sollte das Kopfschutzsystem den Helmnutzer möglichst wenig in der Ausübung seiner Tätigkeit beeinträchtigen, also möglichst leicht sein, eine angenehme Passform haben und auf die individuellen Bedürfnisse und Erfordernisse der jeweiligen Situation einstellbar sein. Dies wird überwiegend über die an der Außenschale befestigte Innenausstattung realisiert.

Bei Motorradhelmen sind fest in der Innenausstattung installierte Gegensprechanlegen bekannt, mit denen eine Kommunikation zu Beifahrern möglich ist.

Um bei Einsatzkräften eine Kommunikation zu ermöglichen, sind Schutzhelme mit Kopfhörern und einem Mikrofon ausgestattet, so dass Nachrichten empfangen und gesendet werden können. Fest installierte Kopfhörer und Mikrofone haben den Nachteil, dass die Einsatzkräfte behindert werden können, da sie Umgebungsgeräusche nicht wahrnehmen können und dadurch in kritischen Situationen mitunter irritiert sind.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Kopfschutzsystem bereitzustellen, mit dem eine Beeinträchtigung der Helmnutzer minimiert wird. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Kopfschutzsystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ausgeführt.

Das erfindungsgemäße Kopfschutzsystem mit einem Schutzhelm, der eine schützende Außenschale und eine daran befestigte Innenausstattung aufweist, sieht eine Kopfhörereinheit vor, die über eine abnehmbare Befestigungseinheit lösbar an dem Schutzhelm befestigt ist. Durch die lösbare Befestigung der Kopfhörereinheit an dem Schutzhelm ist es möglich, diese bei Nichtbedarf oder Störung abzunehmen, so dass der Helmnutzer ungehindert die Umgebungsgeräusche wahrnehmen kann.

Um eine optimale Zuordnung der Kopfhörereinheit zu dem Ohr des Helmnutzers gewährleisten zu können, sind an der Befestigungseinheit Ausleger für die Aufnahme von Lautsprechern der Kopfhörereinheit angeordnet. Über diese Ausleger wird die Entfernung zwischen der Befestigungseinheit und dem optimalen Ort für die Lautsprecher der Kopfhörereinheit überbrückt, so dass einerseits die Kopfhörereinheit an einer optimalen Befestigungsstelle des Helmes angeordnet sein kann und andererseits eine optimale Zuordnung der Kopfhörereinheit zu dem Ohr des Sitznutzers erfolgt.

Um eine hinreichend feste Anpressung ohne Beeinträchtigung des Tragekomforts gewährleisten zu können, sind die Ausleger elastisch ausgebildet oder elastisch bzw. beweglich an der Befestigungseinheit gelagert. Dadurch wird zudem eine Andrückkraftbegrenzung bewirkt.

In der Befestigungseinheit ist in einer Weiterbildung eine Aufnahme für eine Energiespeichereinrichtung ausgebildet, die in der Regel notwendig ist, um Lautsprecher der Kopfhörereinheit und gegebenenfalls ein Mikrofon betreiben zu können. Ebenfalls ist ein Funkempfänger und gegebenenfalls Verstärker in der Befestigungseinheit oder an der Befestigungseinheit angeordnet, so dass ein vollständiges, leicht lösbares Kommunikationsmodul an dem Helm befestigbar ist.

Die Befestigungseinheit kann dabei als eine Klemmeinrichtung ausgebildet sein, mit der die Befestigungseinheit an der Außenschale oder der Innenausstattung befestigbar ist, vorzugsweise wird die Befestigungseinheit im Hinterkopfbereich an der Außenschale angeklemmt. Alternativ zu einer Klemmeinrichtung kann die Befestigungseinheit Formschlusselemente aufweisen, die in korrespondierende Aufnahmen oder Vorsprünge eingreifen, die an dem Schutzhelm befestigt oder ausgebildet sind. So kann neben einer kraftschlüssigen Befestigung an dem Helm über eine Klemmeinrichtung eine formschlüssige Festlegung, beispielsweise über einen Schnappverschluss oder eine Steckverbindung, realisiert werden.

Um bei Nichtgebrauch der Kopfhörereinheit diese nicht vollständig von dem Schutzhelm lösen zu müssen, sieht eine Weiterbildung der Erfindung Befestigungsmittel vor, die an der Außenschale ausgebildet sind, über die die Kopfhörereinheit mit ihr zugeordneten Befestigungsmitteln an der Außenschale festlegbar sind. Die Kopfhörereinheit wird dann an der Außenschale befestigt, beispielsweise über eine formschlüssige oder kraftschlüssige Befestigung. Die Befestigungsmittel können beispielsweise als Haken, Schnappverschluss oder Klettverschluss ausgebildet sein. Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Befestigungsmittel als Metallplatten ausgebildet sind, die an der Außenschale des Schutzhelmes dergestalt angeordnet sind, dass die Kopfhörereinheit über zumindest einen Magneten daran festlegbar ist. Der Magnet kann dabei entweder an dem Ausleger angeordnet oder durch den Magneten der Lautsprechereinheit ausgebildet sein. Somit kann durch einfaches Wegschwenken der Kopfhörereinheiten von den Ohren in Richtung auf die Außenschale ein Festlegen der Kopfhörereinheiten an der Außenschale bewirkt werden. Dadurch sind die Ohren des Helmnutzers für Umgebungsgeräusche zugänglich, so dass eine Beeinträchtigung durch die Kopfhörereinheit bei der Wahrnehmung der Umgebung nicht auftritt.

Um ein schnelles Abnehmen und Befestigen der Kopfhörereinheit an dem Helm zu ermöglichen, sind die Befestigungseinheit, die Ausleger und die Kopfhörereinheiten als eine Baugruppe ausgebildet, die in ihrer Gesamtheit abgenommen und montiert werden kann.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der einzigen Figur näher erläutert. Die Figur zeigt ein Kopfschutzsystem mit einem Schutzhelm 1 und Kopfhörereinheiten 4 in Unteransicht. Der Schutzhelm 1 weist eine schützende Außenschale 2 und eine darin angeordnete, an der Außenschale 2 befestigte Innenausstattung 3 auf. Die Innenausstattung 3 ist über eine nicht dargestellte Tragkonstruktion an der Außenschale 2 befestigt und ist beispielsweise aus Leder oder Kunststoff ausgebildet und liegt am Kopf des nicht dargestellten Helmnutzers an. Eine weitere Komponente des Kopfschutzsystems bilden die Kopfhörereinheiten 4, die rechts und links des Kopfes des Helmnutzers angeordnet sind. Die Blickrichtung ist durch den Pfeil angedeutet. Die Kopfhörereinheiten 4 sind über Ausleger 5 an einer Befestigungseinheit 6 gelagert und stellen sicher, dass die Kopfhörereinheiten 4 in unmittelbarer Nähe der Ohren des Sitznutzers angeordnet sind, vorzugsweise an diesen anliegen. Lautsprecher 14 und gegebenenfalls Kopfhörermuscheln und Polster können ebenfalls vorgesehen sein.

Die Kopfhörereinheiten 4 sind verschieblich in Längsführungen 15 der Ausleger 5 geführt. Die Auslegerenden 25 sind gabelförmig ausgebildet und nehmen die Kopfhörereinheiten 4 bzw. Lautsprecher 14 verschiebbar und gegebenenfalls verschwenkbar auf.

Die Befestigungseinheit 6 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Hinterkopfbereich an der Außenschale 2 des Schutzhelmes 1 über eine Klemmeinrichtung 7 in Gestalt einer Rändelschraube befestigt. Alternativ kann eine formschlüssige Befestigung an der Außenschale 2 oder der Innenausstattung 3 erfolgen. Die Ausleger 5 sind entweder elastisch ausgebildet oder elastisch, vorzugsweise verschwenkbar unter Federlast in Richtung auf den Helmnutzer gelagert.

An der Außenschale 2 sind an der Innenseite Befestigungsmittel 8 in Gestalt von Metallplatten befestigt oder eingelagert. Sobald ein Helmnutzer keinen Gebrauch von den Kopfhörereinheiten 4 machen möchte, verlagert er diese in Richtung auf die Befestigungsmittel 8 und legt die Kopfhörereinheiten 4 an der Außenschale 2 fest, indem ein Magnet der Lautsprecher 14 die Kopfhörereinheiten 4 kraftschlüssig an den Metallplatten 8 festlegt. Alternativ kann das Befestigungsmittel 8 als Magnet oder ein anderes kraft- oder formschlüssiges Befestigungsmittel ausgebildet sein, das mit korrespondierenden Befestigungsmitteln an den Auslegern 5 oder den Kopfhörereinheiten 4 wechselwirkt. Eine solche alternative Ausgestaltung ist auf der in Blickrichtung rechten Seite gezeigt, bei der ein Magnet 9 an dem Auslegerende 25 vorgesehen ist, der den Ausleger 5 an der Außenschale 2 kraftschlüssig festlegen kann. Die Ausleger 5 können in der Länge einstellbar an der Befestigungseinheit 6 gelagert sein.

Die Kommunikationskomponente des Kopfschutzsystems, bestehend aus der Befestigungseinheit 6, den Auslegern 5 und den Kopfhörereinheiten 4 bildet eine Baugruppe, die einfach an dem Schutzhelm 1 befestigbar ist. In der Befestigungseinheit 6 sind gegebenenfalls Aufnahmen für Stromversorgungseinheiten, Funkempfänger oder Sendeeinheiten sowie gegebenenfalls Anschlussmittel für ein Mikrofon vorhanden.


Anspruch[de]
  1. Kopfschutzsystem mit einem Schutzhelm (1) mit einer schützenden Außenschale (2) und einer Innenausstattung (3), die an der Außenschale (2) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schutzhelm (1) eine Kopfhörereinheit (4) über eine abnehmbare Befestigungseinheit (6) lösbar befestigt ist.
  2. Kopfschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Befestigungseinheit (6) Ausleger (5) für die Aufnahme von Lautsprechern (14) der Kopfhörereinheit (4) angeordnet sind.
  3. Kopfschutzsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausleger (5) elastisch ausgebildet oder elastisch oder beweglich an der Befestigungseinheit (6) gelagert sind.
  4. Kopfschutzsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Befestigungseinheit (6) eine Aufnahme für eine Energiespeichereinrichtung ausgebildet ist.
  5. Kopfschutzsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Befestigungseinheit (6) ein Funkempfänger angeordnet ist.
  6. Kopfschutzsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (6) eine Klemmeinrichtung (7) aufweist, mit der die Befestigungseinheit (6) an der Außenschale (2) oder der Innenausstattung (3) befestigbar ist.
  7. Kopfschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (6) Formschlusselemente aufweist, die in korrespondierende Aufnahmen eingreifen, die an dem Schutzhelm (1) befestigt oder ausgebildet sind.
  8. Kopfschutzsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenschale (2) Befestigungsmittel (8) ausgebildet sind, über die die Kopfhörereinheit (4) mit ihr zugeordneten Befestigungsmitteln (9) an der Außenschale (2) festlegbar sind.
  9. Kopfschutzsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (8, 9) formschlüssig oder kraftschlüssig wirksam ausgebildet sind.
  10. Kopfschutzsystem nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (8) als Metallplatten ausgebildet sind, die an der Außenschale (2) dergestalt angeordnet sind, dass die Kopfhörereinheit (4) über zumindest einen Magneten (9) daran festlegbar ist.
  11. Kopfschutzsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (9) an dem Ausleger (5) befestigt oder in dem Lautsprecher (14) integriert ist.
  12. Kopfschutzsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (6), die Ausleger (5) und die Kopfhörereinheit (4) eine Baugruppe bilden.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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