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Dokumentenidentifikation DE102005003810A1 10.08.2006
Titel Eintreibgerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln
Anmelder Robert Bosch GmbH, 70469 Stuttgart, DE
Erfinder Cramer, Cristoph, 72631 Aichtal, DE;
Bergner, Joao, 71134 Aidlingen, DE
DE-Anmeldedatum 27.01.2005
DE-Aktenzeichen 102005003810
Offenlegungstag 10.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.08.2006
IPC-Hauptklasse B25C 5/16(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Es wird ein Eintreibgerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln (29), insbesondere Heftklammern, in ein Werkstück angegeben, das ein Gehäuse (11), in dem ein elektrischer Stoßantrieb (12) zum Antreiben eines Stoßmessers (13) aufgenommen ist, und ein die Befestigungsmittel (20) aufnehmendes, endseitig mit einem Ausstoßkanal (19) zum Ausstoßen jeweils eines der Befestigungsmittel (20) versehenes Magazin (14) aufweist, das am Gehäuse (11) schwenkbar angeordnet und mittels einer Druckfeder (28) in einer unteren Schwenkendlage, in der das Stoßmesser (13) aus dem Magazininnern ausgehoben ist, gehalten und gegen die Kraft der Druckfeder (28) in eine obere Schwenkendlage überführbar ist, in der das im Ausstoßkanal (19) geführte Stoßmesser (13) in das Magazininnere eintaucht. Um dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, visuell erkannte, nicht vollständig eingeschlagene Befestigungsmittel (29) nachzuschießen, ist eine willkürlich betätigbare Arretiervorrichtung (31) vorgesehen, mit welcher das Magazin (14) in seiner oberen Schwenkendlage verriegelbar ist (Fig. 1).

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Die Erfindung geht aus von einem Eintreibgerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln, insbesondere Heftklammern, in ein Werkstück nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bei einem bekannten Eintreibgerät dieser Art (EP 0 510 351 B1) werden die als Heftklammern ausgebildeten Befestigungsmittel durch einen federvorgespannten Schieber gegen die vordere Stirnwand des Magazins gepresst, so dass die vordere Heftklammer eines in dem Magazin einliegenden Heftklammerpakets in den zum Magazininnern hin offenen Schuss- oder Ausstoßkanal eingeschoben ist und damit im Verschiebeweg des den Ausstoßkanal durchdringenden Stoßmessers liegt. Der am Magazin angeformte Ausstoßkanal weist einen oberen Kanalabschnitt, der in der oberen Wand des Magazins mündet und einen unteren Kanalabschnitt auf, der sich fluchtend mit der Mündung des oberen Kanalabschnitts an der gegenüberliegenden Seite des Magazins nach außen fortsetzt. Solange das Eintreibgerät noch nicht auf das Werkstück aufgesetzt ist, wird das Magazin von der Druckfeder in eine untere Schwenkendlage gedrückt, die durch einen Anschlag festgelegt ist. Der Anschlag wird von einem gehäusefesten Zapfen gebildet, der ein am Magazin ausgebildetes Langloch durchgreift. In dieser Schwenkendlage des Magazins liegt der freie Endabschnitt des Stoßmessers im oberen Kanalabschnitt des Ausstoßkanals ein, ohne in das Magazininnere einzudringen.

Zum Eintreiben eines Befestigungsmittels in das Werkstück wird das Eintreibgerät mit dem freien Ende des Ausstoßkanals auf das Werkstück gesetzt, und durch manuellen Druck auf das Eintreibgerät wird das Magazin entgegen der Kraft der Druckfeder an das Gerät gedrückt, bis der Zapfen an dem unteren Ende des Langlochs anschlägt und die Schwenkbewegung des Magazins blockiert. Durch diese Bewegung des Magazins dringt das Stoßmesser teilweise in das Magazininnere ein, schert die vorderste Klammer des Klammerpakets ab und schiebt diese um den Hub des Magazins in den unteren Kanalabschnitt des Ausstoßkanals ein. Wird nunmehr der Stoßantrieb ausgelöst, so treibt das Stoßmesser die in dem unteren Kanalabschnitt des Ausstoßkanals teilweise einliegende Heftklammer aus dem unteren Kanalabschnitt aus und mehr oder weniger tief in das Werkstück ein. Danach wird das Stoßmesser wieder aus dem unteren Kanalabschnitt herausgezogen, kann aber wegen des nach wie vor an das Gehäuse gedrückt gehaltenen Magazins nicht vollständig in den oberen Kanalabschnitt eingezogen werden, sondern ragt teilweise noch in das Magazininnere hinein. Dadurch bildet das Stoßmesser ein Sperrelement und verhindert das Eintreten der nächsten Heftklammer in den Ausstoßkanal bzw. in den Verschiebeweg des Stoßmessers. Durch erneutes Auslösen des Stoßantriebs kann das Stoßmesser erneut auf die zuvor ausgeschobene Heftklammer aufgeschossen werden, so dass diese vollständig in das Werkstück eingetrieben wird. Wird jedoch das Eintreibgerät vom Werkstück abgehoben, so drückt die Druckfeder das Magazin vom Gehäuse ab, bis in der unteren Schwenkendlage des Magazins der Zapfen an dem oberen Ende des Langlochs anschlägt. Dadurch ist das Magazin relativ zu dem in seiner oberen Endlage stehenden Stoßmesser soweit verschoben, dass der Endabschnitt des Stoßmessers vollständig in den oberen Kanalabschnitt zurückgezogen ist und nicht mehr in das Magazininnere ragt. Dadurch kann der Schieber jetzt wiederum die vorderste Heftklammer des Heftklammerpakets in den Ausstoßkanal bis an die Stirnwand des Magazins einschieben.

Vermutet der Benutzer, dass die – für ihn zunächst nicht sichtbare – Heftklammer nicht vollständig in das Werkstück eingeschlagen ist, so kann er auf Verdacht mehrere Male den Stoßantrieb einschalten und durch mehrmaliges Nachschießen die Heftklammer vollständig in das Werkstück eintreiben. Voraussetzung hierfür ist aber, dass er das Eintreibgerät nicht vom Werkstück abhebt. Hat er dagegen das Eintreibgerät vom Werkstück abgehoben und sieht, dass die Heftklammer nicht vollständig eingetrieben worden ist, so ist ein weiteres Eintreiben dieser Heftklammer nicht mehr möglich, da durch den Abhebevorgang bereits die nächste Heftklammer in den Ausstoßkanal eingeschoben worden ist.

Vorteile der Erfindung

Das erfindungsgemäße Eintreibgerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln, insbesondere Heftklammern, hat den Vorteil, dass der Benutzer durch Betätigen der Arretiervorrichtung nunmehr die Möglichkeit hat, das Eintreibgerät vom Werkstück abzuheben, zu prüfen, ob das Befestigungsmittel vollständig in das Werkstück eingetrieben worden ist, und – wenn dies nicht der Fall ist – das Eintreibgerät mit der Mündung des Ausstoßkanals wieder auf das nur teilweise eingetriebene Befestigungsmittel aufzusetzen und durch ein- oder mehrmaliges Auslösen des Stoßantriebs das Befestigungsmittel vollständig in das Werkstück einzutreiben. Löst er die Arretiervorrichtung, so wird das Magazin von der Druckfeder wieder in seine untere Schwenkendlage verschwenkt und im Magazin ein neues Befestigungsmittel in den Ausstoßkanal eingeschoben, so dass beim nächsten Auslösen des Stoßantriebs ein neues Befestigungsmittel in das Werkstück eingetrieben wird.

Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Eintreibgeräts möglich.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Arretiervorrichtung zum Verriegeln und Freigeben des Magazins manuell betätigbar. Dies ermöglicht eine einfache konstruktive Ausbildung der Arretiervorrichtung. Selbstverständlich ist es auch möglich, für eine vereinfachte und schnellere Handhabung der Arretiervorrichtung diese elektrisch zu betätigen, so dass die Arretiervorrichtung per Knopfdruck gelöst oder verriegelt werden kann.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Arretiervorrichtung einen Exzentnernocken auf, der am Gehäuse schwenkbar so gehalten ist, dass er in mindestens einer Drehlage sich an das in seiner oberen, an das Gehäuse angedrückten Schwenkendlage befindliche Magazin anlegt und in mindestens einer weiteren Drehstellung den Schwenkweg des Magazins freigibt.

Zeichnung

Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht eines Eintreibgeräts, teilweise aufgeschnitten,

2 ausschnittweise einen Schnitt längs der Linie II-II in 1,

3 einen Ausschnitt III in 1 mit geschnittenem Frontbereich des Magazins bei in seiner unteren Endlage sich befindlichem Magazin,

4 eine gleiche Darstellung wie in 3 bei in seiner oberen Endlage sich befindlichem Magazin.

Beschreibung des Ausführungsbeispiels

Das in 1 in Seitenansicht und teilweise aufgeschnitten dargestellte Eintreibgerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln, z.B. ein sog. Elektrotacker zum Eintreiben von Heftklammern, in ein Werkstück hat ein Gehäuse 11, in dem ein elektrischer Stoßantrieb 12 zum Antreiben eines Stoßmessers 13 aufgenommen ist. Unten am Gehäuse 11 ist ein die Befestigungsmittel aufnehmendes Magazin 14 begrenzt schwenkbar angeordnet. Hierzu weist das Magazin 14 in seinem vorderen Bereich ein Langloch 15 auf, in das ein gehäusefester Zapfen 16 hineinragt. An seinem hinteren Ende ist das Magazin 14 um eine horizontale Achse schwenkbar dadurch gehalten, dass eine abgewinkelte Federzunge 17 in eine Aufnahme 18 im Gehäuse 11 eingreift. Das Stoßmesser 13 ist in einem Schuss- oder Ausstoßkanal 19 geführt, der am vorderen Stirnende des Magazins 14 ausgebildet ist. Der in 3 und 4 im Schnitt dargestellte Ausstoßkanal 19 durchdringt das Magazin 14 und ist zum Magazininnern hin offen. Der Ausstoßkanal 19 hat einen oberen Kanalabschnitt 191, der im Magazininnern mündet, und einen unteren Kanalabschnitt 192, der sich an der der Mündung gegenüberliegenden Seite des Magazins 14 fluchtend zur Mündung des oberen Kanalabschnitts 191 nach außen fortsetzt und frei ausläuft. Das Stoßmessers 13 ist im Ausstoßkanal 19 axial verschieblich geführt.

Das hier nicht im einzelnen dargestellte Magazin 14 besteht im wesentlichen aus einem U-förmigen, nach unten offenen Mantel 20 und einem darin eingreifenden Schieber 21 aus einem Blechprofil (2), der von einer Feder in Schieberichtung beaufschlagt ist und die Befestigungsmittel gegen die Stirnwand des Magazins 14 drückt, so dass immer das in einem Befestigungsmittelpaket vordere Befestigungsmittel in den Ausstoßkanal 19 eingeschoben wird. Das Magazin 14 und der Schieber 21 sind im Detail in der EP 0 510 351 B1 beschrieben, so dass hierauf nicht näher eingegangen wird.

Der Stoßantrieb 12 weist einen Elektromagneten 22 mit einer Magnetspule 23 und einem im Innern der Magnetspule 23 geführten, mit dem Stoßmesser 13 fest verbundenen Magnetanker 24 auf. An seiner vom Stoßmesser 13 abgekehrten Stirnseite ist der Magnetanker 24 über eine Zugfeder 25 am Gehäuse 11 festgelegt, die den Magnetanker 24 bei unerregter Magnetspule 23 in eine obere Ruhelage zurückstellt. Wird die Magnetspule 23 durch Drücken einer Schaltertaste 26 kurzzeitig bestromt, so wird der Magentanker 24 in die Magnetspule 23 gegen die Kraft der Zugfeder 25 schlagartig eingezogen und treibt das Stoßmesser 13 durch den Ausstoßkanal 19.

In einer im Gehäuse 11 ausgebildeten Aufnahme 27 ist eine Druckfeder 28 angeordnet, die sich am Boden des U-förmigen Magazins 14 abstützt und das Magazin 14 in eine untere Schwenklage verschiebt. Diese untere Schwenklage wird durch Anschlagen des Zapfens 16 am oberen Ende des Langlochs 15 festgelegt (3). Das Stoßmesser 13 ist so bemessen, dass bei nicht aktiviertem Elektromagneten 22 das an dem in seiner oberen Hublage sich befindlichen Magnetanker 24 befestigte Stoßmesser 13 mit seinem Endabschnitt im oberen Kanalabschnitt 191 einliegt und nicht in das Magazininnere hineinragt. In dieser Position des Magazins 14 drückt der Schieber 21 das Paket 30 aus aneinanderliegenden Befestigungsmitteln 29 an die Stirnwand des Magazins 14 an, wodurch das vorderste Befestigungsmittel 29 im Ausstoßkanal 19 und damit im Verschiebeweg des Stoßmessers 13 liegt (3).

Für den Eintreibvorgang eines Befestigungsmittels 29 in ein Werkstück wird das Eintreibgerät mit dem unteren Kanalabschnitt 192 des Ausstoßkanals 19 auf das Werkstück aufgesetzt und auf das Werkstück aufgedrückt. Dadurch wird das Magazin 14 gegen die Kraft der Druckfeder 28 in Richtung Gehäuse 11 gedrückt, bis der gehäuseseitige Zapfen 16 am unteren Ende des Langlochs 15 anschlägt und die Schwenkbewegung des Magazins 14 begrenzt (4). Durch diese Schwenkbewegung des Magazins 14 in Richtung Gehäuse 11 dringt der in dem oberen Kanalabschnitt 191 des Ausstoßkanals 19 einliegende Endabschnitt des Stoßmessers 13 in das Magazininnere ein, schert das vorderste Befestigungsmittel 29 vom Paket 30 ab und schiebt dieses um den Hub des Magazins 14 in den unteren Kanalabschnitt 192 ein. Wird das Eintreibgerät in dieser Position gedrückt gehalten und die Schaltertaste 26 betätigt, so treibt der Stoßantrieb 12 das Stoßmesser 13 nach unten, und dieses schlägt das Befestigungsmittel 29 in das Werkstück ein. Nach Ende der Magnetspulenerregung wird der Magnetanker 24 von der Zugfeder 25 in seine obere Ruhelage zurückgeführt, wobei der Endabschnitt des Stoßmessers 13 im Magazininnern verbleibt, da nach wie vor das Eintreibgerät gegen das Werkstück gedrückt gehalten wird und das Magazin 14 nicht von der Druckfeder 28 verschwenkt werden kann. Da das Stoßmesser 13 noch in das Magazininnere hineinragt, kann der Schieber 21 kein neues Befestigungsmittel 29 in den Ausstoßkanal 19 einschieben. Wird in dieser Stellung die Schaltertaste 26 erneut betätigt, so wird das Stoßmesser 13 erneut auf das bereits zumindest teilweise in das Werkstück eingedrungene Befestigungsmittel 29 aufgeschossen und dieses dadurch weiter in das Werkstück eingetrieben. Dieser Vorgang kann solange wiederholt werden, bis das Befestigungsmittel 29 vollständig in das Werkstück eingetrieben ist.

Wird das Eintreibgerät von dem Werkstück abgehoben, so wird durch die Druckfeder 28 das Magazin 14 nach unten geschwenkt, bis der gehäusefeste Zapfen 16 am oberen Ende des Langlochs 15 anschlägt (3). Durch diesen Schwenkweg des Magazins 14 wird der Endabschnitt des Stoßmessers 13 aus dem Magazininnern entfernt, und der Schieber 21 schiebt das nächste, am vorderen Ende des Pakets 30 angeordnete Befestigungsmittel 29 in den. Ausstoßkanal 19 ein. Bemerkt der Benutzer beim Abheben des Eintreibgeräts, dass das eingetriebene Befestigungsmittel nicht vollständig in das Werkstück eingeschlagen ist, so ist es nicht mehr möglich, dieses Befestigungsmittel 29 wie vorstehend beschrieben nachzuschießen. Vielmehr muss das Befestigungsmittel von Hand entfernt und ein neues Befestigungsmittel 29 an gleicher Stelle eingeschossen werden.

Um ein Nachschießen eines nicht vollständig eingeschlagenen Befestigungsmittels 29 noch nachträglich nach visueller Feststellung des nicht vollständigen Eintreibens zu ermöglichen, ist eine Arretiervorrichtung 31 vorgesehen, die das Magazin 14 in seiner oberen Schwenkendlage bei vorgespannter Druckfeder 28 am Gehäuse 11 verriegelt, so dass das Magazin 14 beim Abheben des Einschlaggeräts vom Werkstück keine Schwenkbewegung ausführen kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Verriegelung des Magazins 14 am Gehäuse 11 manuell vorgenommen. Hierzu weist die Arretiervorrichtung 31 einen unterhalb des Magazins 14 am Gehäuse 11 schwenkbar gelagerten Exzenternocken 32 auf, der mittels eines mit ihm verbundenen Handhebels 33 geschwenkt werden kann (2). Der Exzenternocken 32 ist so ausgebildet, dass er in einer in 2 und 4 dargestellten Drehstellung sich an das in seiner oberen Schwenkendlage sich befindliche Magazin 14 anlegt und damit dessen Schwenkbewegung blockiert. Der Handhebel 33 wird hierzu in eine vertikale Schwenkstellung verbracht und mittels eines Rastnockens 34 in eine Rastausnehmung 35 im Gehäuse 11 eingerastet (2). Wird der Handhebel 33 in eine horizontale Lage zurückgeschwenkt, so dreht der Exzenternocken 32 um 90° und gibt den Schwenkweg des Magazins 14 wieder frei (3).

Ist der Benutzer beim Eintreiben eines Befestigungsmittels 29 sich nicht sicher, ob das Befestigungsmittel 29 vollständig in das Werkstück eingeschlagen worden ist, da das Befestigungsmittel 29 erst nach Abheben des Eintreibgeräts vom Werkstück sichtbar wird, so schwenkt er den in seiner horizontalen Stellung sich befindlichen Handhebel 33 in dessen vertikale Stellung, wodurch die Arretiervorrichtung 31 aktiviert ist. Das Eintreibgerät kann nunmehr vom Werkstück abgehoben und das eben eingeschlagene Befestigungsmittel 29 besichtigt werden. Ist das Befestigungsmittel 29 nicht zufriedenstellend eingeschlagen, so wird das Eintreibgerät wieder auf das Werkstück so aufgesetzt, dass das nicht vollständig eingeschlagene Befestigungsmittel 29 in den Ausstoßkanal 19 eindringt. Nunmehr kann durch mehrfaches Betätigen der Schaltertaste 26 das Stoßmesser 13 wiederholt auf das Befestigungsmittel 29 aufgeschossen werden, um dieses vollständig einzuschießen. Danach wird die Arretiervorrichtung 31 durch Umlegen des Handhebels 33 gelöst, und der nächste Eintreibvorgang eines neuen Befestigungsmittels 29 kann vorgenommen werden.


Anspruch[de]
  1. Eintreibgerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln (29), insbesondere Heftklammern, in ein Werkstück, mit einem Gehäuse (11), in dem ein insbesondere elektrischer Stoßantrieb (12) zum Antreiben eines Stoßmessers (13) aufgenommen ist, und mit einem die Befestigungsmittel (29) aufnehmenden, endseitig einen das Magazininnere durchdringenden Ausstoßkanal (19) zum Ausstoßen jeweils eines der Befestigungsmittel (29) aufweisenden Magazin (14), das am Gehäuse (11) schwenkbar angeordnet und mittels einer Druckfeder (28) in einer unteren Schwenkendlage, in der das Stoßmesser (13) aus dem Magazininnern entfernt ist, gehalten und gegen die Kraft der Druckfeder (28) in eine obere Schwenkendlage überführbar ist, in der das im Ausstoßkanal (19) geführte Stoßmesser (13) in das Magazininnere eintaucht, dadurch gekennzeichnet, dass eine willkürlich betätigbare Arretiervorrichtung (31) zum Verriegeln des Magazins (14) in seiner oberen Schwenkendlage vorgesehen ist.
  2. Eintreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung (31) zum Verriegeln und Freigeben des Magazins (14) manuell betätigbar ist.
  3. Eintreibgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung des Magazins (14) am Gehäuse (11) vorgenommen ist.
  4. Eintreibgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung (31) einen Exzenternocken (32) aufweist, der am Gehäuse (11) schwenkbar so gehalten ist, dass er in mindestens einer Drehlage sich an das in seiner oberen Schwenkendlage sich befindliche Magazin (14) anlegt und in mindestens einer weiteren Drehlage den Schwenkweg des Magazins (14) freigibt.
  5. Eintreibgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenternocken (32) mit einem um die Nockenschwenkachse schwenkbaren Handhebel (33) starr verbunden ist.
  6. Eintreibgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Handhebel (33) auf dem das Magazin (14) überdeckenden Bereich des Gehäuses (11) angeordnet ist und dass der Handhebel (33) in der Verriegelungsstellung des Exzenternockens (32) am Gehäuse (11) verrastbar ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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