Warning: fopen(111data/log202008121807.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Linearantrieb - Dokument DE202006003130U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202006003130U1 10.08.2006
Titel Linearantrieb
Anmelder Linak A/S, Nordborg, DK
Vertreter Patentanwälte Knoblauch und Knoblauch, 60322 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 202006003130
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 10.08.2006
Registration date 06.07.2006
Application date from patent application 24.02.2006
IPC-Hauptklasse F16H 25/20(2006.01)A, F, I, 20060224, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Linearantrieb mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.

Ein solcher Linearantrieb ist beispielsweise aus EP 647 799 B1 bekannt. Der Antrieb läßt sich mit einer hinteren Befestigung am äußeren Ende einer Treibstange montieren. In einigen Situationen besteht jedoch der Wunsch, den Antrieb mit einem Beschlag am Schutzrohr zu befestigen. Solch einer Befestigung widerspricht jedoch das Endschalterkonzept des Antriebs, das darauf beruht, daß sich das Schutzrohr axial gegen mindestens eine Schraubenfeder bewegen kann. Man könnte zwar das Gehäuse und das Schutzrohr vertauschen, aber das verursacht Probleme beim Aufhängen an der hinteren Befestigung.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lösung anzugeben, die das Aufhängen des Antriebs in dem Schutzrohr möglich macht und die die übergeordnete Konstruktion des Antriebes im übrigen unverändert beläßt.

Die Erfindung löst das Problem, wie im Anspruch 1 angegeben.

Bei Ersatz der Schraubenfeder durch ein festes Element wird das Schutzrohr fixiert, wodurch der Antrieb sich ohne weiteres am Schutzrohr aufhängen läßt. Man verzichtet allerdings auf den bekannten Endschalter, aber statt dessen ist es möglich, Typen von Endschaltern zu verwenden, die in Verbindung mit Antrieben mit einem fixierten Schutzrohr benutzt werden. Das ist z.B. Messung von Überstrom, wenn die Mutter gegen einen festen Anschlag (Buffer) oder Potentiometer läuft, optische oder magnetische Kodierer oder Mikroschalter, die von der Spindelmutter oder der Treibstange aktiviert werden. Diese Lösung hat den Vorteil, daß die Grundkonstruktion des Antriebs im übrigen unverändert bleibt, so daß Investitionen in andere Werkzeuge nicht notwendig sind und der Montagevorgang derselbe bleibt, wenn man davon absieht, daß die Federn durch feste Elemente ersetzt werden.

Das feste Element können z.B. Stangen, Plattenstücke, Halbschalen, eine Gitterstruktur oder dergleichen sein, abhängig von Wünschen und den Verhältnissen. Die Verwendung einer Buchse, einem Rohrstück oder einem Ring, die man auf dem Schutzrohr anbringt, ist besonders einfach. Das feste Element ist verhältnismäßig klein und wird hauptsächlich massiv ausgebildet, aber es kann natürlich auch hohl sein.

Im Prinzip ist es nur notwendig, ein festes Element in der Aussparung in nächster Nähe des freien Endes des Schutzrohrs anzubringen. Das Schutzrohr ist dadurch in der nach außen gehenden Richtung verschlossen, was normalerweise ausreichend ist.

Für eine sichere und stärkere Fixierung des Schutzrohrs wird jedoch ein festes Element in beiden Aussparungen gelagert. Das Schutzrohr ist dadurch in beiden Richtungen verschlossen.

Ein Linearantrieb nach der Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben. Es zeigen:

1 einen Längsschnitt durch einen bekannten Linearantrieb,

2 einen Längsschnitt durch einen Linearantrieb gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,

3 einen Längsschnitt durch einen anderen be kannten Linearantrieb und

4 einen Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Linearantrieb nach 3.

Der in 1 dargestellte bekannte Antrieb weist ein zweiteiliges Gehäuse 1 aus Kunststoff und einen reversiblen Elektromotor 2 auf, der über einen Schneckenantrieb 3 eine Spindel 4 mit einer Spindelmutter 5 antreibt, an der eine Treibstange 6 (auch als Innenrohr bekannt) befestigt ist, die von einem Schutzrohr 7, das als Führung für die Treibstange 6 dient, umgeben ist.

Das Schutzrohr 7 ist mit einer ringförmigen Wand 8 versehen, die in einer umlaufenden Nut auf der Außenseite des Schutzrohrs gelagert ist. Die Wand 8 befindet sich in einer Aussparungen 9 im Gehäuse. Zwischen der Wand 8 und einem Ende 9a der Aussparung ist eine Feder 10 angeordnet, und eine entsprechende Feder 11 ist auf der anderen Seite zwischen der Wand 8 und dem anderen Ende 9b der Aussparung angeordnet. Der Antrieb wird in der Konstruktion, in die er eingebaut werden soll, mit einer hinteren Befestigung 12 am hinteren Ende des Gehäuses 1 und einem Befestigungsbeschlag 13 am freien Ende der Treibstange 6 montiert. Wenn der Antrieb montiert ist, hindert der Befestigungsbeschlag 13 in der Treibstange 6 gleichzeitig die Spindelmutter 5 an Rotationen, so daß sie statt dessen in Abhängigkeit von der Drehrichtung des Motors auf der Spindel auf und ab wandert. Im völlig eingezogenen Zustand der Treibstange stößt die Spindelmutter 5 gegen einen Ring 14, der in einer Nut im Inneren des Schutzrohrs 7 gelagert ist. Hierdurch drückt die Spindelmutter 5 das Schutzrohr 7 gegen die Feder 11 in den Antrieb, wobei ein abgeschrägtes Ende des Schutzrohrs 7 einen Mikroschalter 15 für die Abschaltung der Stromzufuhr zum Motor aktiviert. Wenn sich die Treibstange 6 nach außen bewegt, drückt die Feder 11 das Schutzrohr 7 zurück in die Ausgangsstellung, in der das Schutzrohr 7 in einer neutralen Stellung zwischen den beiden Federn 10, 11 steht. Wenn die Spindelmutter 5 ihre Extremstellung erreicht, stößt sie gegen die Kante eines Endanschlags 15 in dem Schutzrohr 7, wobei der Endanschlag 15 als Führung für die Treibstange 6 dient. In dieser Extremstellung zieht die Spindelmutter 5 das Schutzrohr 7 ein wenig gegen die Feder 10 heraus. Hierdurch läßt das innere Ende des Schutzrohrs einen anderen Mikroschalter (hinter Mikroschalter 15 angeordnet und daher nicht sichtbar) los, was bewirkt, daß der Strom für den Motor abgeschaltet wird. Beide Mikroschalter sind auf einer gemeinsamen gedruckten Schaltung montiert und sind über ein Kabel mit einem DIN-Stecker 20 verbunden, der an einer Steuereinrichtung mit Stromversorgung und Stromkreis angeschlossen werden muß. Wenn die Spindelmutter 5 einwärts läuft, drückt die Feder 10 das Schutzrohr 7 zurück in die Ausgangsstellung.

Die Ausbildung dieses Antriebs, der gemäß der Erfindung verändert worden ist, geht aus 2 der Zeichnung hervor, woraus zu ersehen ist, daß die beiden Federn 10, 11 durch zwei Kunststoff- oder Leichtmetallringe 16, 17 ersetzt worden sind. Die beiden Ringe fixieren das Schutzrohr 7, so daß es gegen eine Bewegung in axialer Richtung gesichert ist. Der Linearantrieb läßt sich damit am Schutzrohr 7 befestigen, z.B. mit einem Klemmbeschlag 18, wie angedeutet.

Die beiden Mikroschalter, die als Endschalter verwendet werden, lassen sich dann einsparen. Statt dessen wird, wie schon in der Einleitung erwähnt, ein traditionelles Endschalterkonzept benutzt, wie z.B. Messung von Überstrom, wenn die Mutter sich gegen einen festen Anschlag (Buffer) oder ein Potentiometer bewegt, optische oder magnetische Kodierer oder Mikroschalter, die von der Spindelmutter oder der Treibstange aktiviert werden.

Wie erwähnt, ist die Konstruktion des Linearantriebs im übrigen unverändert. Außer den zuvor erwähnten Vorteilen hat sie noch den Vorteil, daß die Genehmigungen, die schon für den Linearantrieb vorliegen, auch für die modifizierte Ausbildung nach der Erfindung gelten. Dies hat wesentliche Vorteile, weil der Antrieb häufig Verwendung im Hospital- und Pflegesektor findet.

Eine andere bekannte Ausbildung eines Antriebs ist in 3 gezeigt. Diese Ausbildung unterscheidet sich von der in 1 gezeigten nur durch den Endschalter in der einwärts gehende Richtung der Treibstange 6. Hier bewegt sich die Spindelmutter 5 ganz oder teilweise aus dem Schutzrohr 7 in die einwärts gehende Richtung, wo es auch keine Feder gibt. Statt dessen stößt die Wand 8 am Schutzrohr direkt an die Endwand 9a in der Aussparung. Der Endschalter in der nach außen gehenden Richtung der Treibstange 6 ist identisch mit der in 1 beschriebenen Ausbildung, wo das Ende des Schutzrohrs 7 einen Mikroschalter 19 freigibt und von der Feder 10 zurückgedrückt wird.

Die Ausbildung dieses Linearantriebs, der gemäß der Erfindung verändert worden ist, geht aus 4 der Zeichnung hervor, woraus zu ersehen ist, daß die Feder 10 durch einen Ring 16 ersetzt geworden ist. Das Schutzrohr 7 ist damit fixiert, da die Wand 8 zwischen der Endwand 9a in der Aussparung und dem Ring 16 gehalten wird. Es ist hier ebenfalls zu erkennen, daß die Konstruktion des Linearantriebs im wesentlichen dieselbe wie die ursprüngliche Konstruktion in 3 ist.


Anspruch[de]
  1. Linearantrieb, der aufweist ein Gehäuse (1), einen reversiblen Elektromotor (2), der über eine Transmission (3) eine Spindel (4) mit einer Spindelmutter (5) antreibt, die mit einer rohrförmigen Treibstange (6) verbunden ist, die axial bei der Bewegung der Spindelmutter verschoben wird und die in einem Schutzrohr (7) geführt wird, das in dem Gehäuse gelagert ist, wobei die rohrförmige Führung eine ringförmige Wand (8) auf der Außenseite aufweist, die in einer Aussparung (9) im Gehäuse gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens in dem einen Ende der Aussparung (9) zwischen der Wand (8) und einem Endabschnitt (9a, 9b) ein festes Element (16, 17) in der Aussparung gelagert ist.
  2. Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Element (16, 17) eine Buchse, ein Rohrstück, oder einen Ring ist.
  3. Linearantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Element (16) in der Aussparung in nächster Nähe zum freien Ende des Schutzrohrs gelagert ist.
  4. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein festes Element (16, 17) auf beiden Seiten der Wand (8) gelagert ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com